An eine Freundin

In den letzten Wochen ist es mir wichtig geworden, diesen Beitrag zu schreiben.

Als Mutter lernt man, Hilfe anzunehmen und zu schätzen. Wirklich!
Meine Eltern waren eines Tages unsere Gäste und Mama fragte, ob sie irgendetwas für uns bügeln solle. Ich lehnte entschieden ab, denn niemals würde ich meine Gäste bitten, Haushalts-Kram für mich zu erledigen. Dazu sagte mein Papa irgendwas wie: „Du musst dir mal helfen lassen! Irgendwann wirst du dafür dankbar sein.“ Erstens hatte ich aber mit meinem pflegeleichten Erstgeborenen und mit unseren 65 Quadratmetern wirklich keinen Stress und zweitens bügele ich nicht. Das sagte ich ja bereits.

Nun ist es aber so, dass zu dem pflegeleichten Ersten noch ein etwas fordernderer Zweiter dazu kam, wir in einem Haus wohnen und hier und da immer etwas zu tun ist.

Darum also dieser Beitrag.
Ich möchte mich bedanken!

Neben allen guten Freunden und Verwandten, die uns unglaublich zur Seite stehen und uns unterstützen, gibt es eine Freundin, ohne die ich es wohl bis heute nicht geschafft hätte! Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, wie es ohne sie wäre..

Danke, liebe Freundin, dass du schon so lange für uns da bist – eigentlich, seit mein Mann und ich verheiratet sind. Danke, dass du immer in der Nähe bist und wir deine Hilfe – bis jetzt ohne eine einzige Ausnahme – immer immer in Anspruch nehmen durften!

Danke, dass du, vor allem in den letzten Wochen, nahezu rund um die Uhr bereit warst, zu helfen.
Und wir haben die Hilfe echt gebraucht!! Das hätte ich nicht gedacht..
Immer wieder, Tag und Nacht, mussten wir dich um Hilfe bitten – und du warst da.

Danke, dass du dich nicht aufdrängst, sondern still im Hintergrund deine Unterstützung leistest.

Danke, dass du so sorgfältig und gründlich arbeitest und wir eigentlich nie nacharbeiten müssen.

Es ist wirklich, wirklich schön, jemanden wie dich in der Nähe zu haben und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt!

Vielen Dank, liebe Freundin!

Comments

  1. […] Emilian ging es dann besser. Beide Kinder röcheln und husten und würgen. Liam hat am Montag und am Dienstag je einmal… seinen Schleim erbrochen. Verschiedene Ärzte haben mir bestätigt, dass kleine Kinder ihren Hustenschleim nicht anders loswerden können. Nun gut. Wenn dann nicht die Mahlzeiten des ganzen Tages mitkommen und auf dem Teppich/im Kinderwagen/auf drei Kleidungsschichten landen würden… Als sich dann gestern beide Kinder gleichzeitig ihres Schleimes entledigen mussten, standen wir dann geübt und vorbereitet zu dritt vor dem Waschbecken. Ihr seht, ohne Sarkasmus geht das nicht. Und ich danke einmal mehr meiner lieben Freundin, der Waschmaschine! […]

  2. andrea says:

    Ich hoffe ich trete jetzt in kein Fettnäpfchen, aber redest du mit deiner Waschmaschine? Dieses Lob hat sie bestimmt mal gebraucht.

    1. Marit says:

      Ich schreibe ihr.
      Das klingt dann nicht ganz so bescheuert 🙂

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