30. August 2026
Wir verabschieden uns von einem absoluten Sommer-Monat.
Regen, Hitze, Ferien, Eis, baden, im Zelt schlafen, Geburtstage, Ernte…
Als eine Erinnerung für mich und für euch schreibe ich ein bißchen auf. Im Moment komme ich eher seltener zum Bloggen. Das finde ich sehr schade. Aber es werden auch wieder andere Zeiten kommen – und mit diesen Sammlungen bleibt ihr ein bißchen dran…
Unser Sommer war voll und schön. Viele Momente haben wir am See, mit Freunde und auf jeden Fall draußen verbracht. Ich bin dankbar für Regen und Sonne. Ich bin dankbar für den ganz normalen Alltag. Manchmal ist es mir alles zu normal und eintönig und fremdbestimmt.. Aber schlimme Nachrichten aus aller Welt brechen immer mal wieder plötzlich über uns herein und ich möchte mein kostbares Leben nicht als selbstverständlich nehmen!
****
EINS
Im August bin ich dankbar für Sommerferien!
Mit begrenzten Finanzen, begrenztem Platz im Auto, einer großen Altersspanne und unterschiedlichen Erwartungen waren es nicht immer leichte Tage – trotzdem sind die Sommerferien eine magische Zeit ohne Wochentage und Termine!
ZWEI
Den Geburtstag meiner Mama Geburtstag haben wir wieder klein und fein bei uns gefeiert. Im Anschluss fuhr mein Vater mit dem Sohn zum Macher Festival – inzwischen im 3. Jahr in Folge.
DREI
Für das Festival bin ich sehr dankbar. Einerseits finde ich es stark, dass es sowas gibt. Andererseits merke ich, wie es meinem Sohn (und meinem Vater) gut tut, dort zu sein und diese besondere Stimmung mit besonderen Menschen zu erleben!
VIER
Auch für andere Sommercamps bin ich dankbar, auf denen unsere Kinder Freunde treffen, wachsen und lernen, ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und diese besondere Zeit genießen. In letzter Zeit habe ich öfter gehört, dass solche Camps nicht allen Familien bekannt sind.. wir sind irgendwie damit aufgewachsen. Es sind auf jeden Fall immer wichtige Erinnerungen.
FÜNF
Im August waren wir so oft am See! Spontan, geplant. Alleine, mit Freunden. Nur mal kurz oder stundenlang. Auf dem Wasser, im Wasser. Mit Eis, Seifenblasen, Picknickdecke, Sandspielzeug, Kaffee und Büchern.
SECHS
Und zum Highlight des Sommers gehören für mich auf jeden Fall die Sonnenuntergänge – am liebsten am Wasser. Die „Golden Hour“, am Ende eines schönen Tages. Es ist einfach seit Jahren immer wieder besonders und schön.
SIEBEN
Wir haben den 2. Geburtstag unserer Tochter gefeiert!
Wieder in großer Wärme, ohne viel Programm. Einfach zusammen sein mit lieben Menschen und in Dankbarkeit über dieses kleine Mädchen, dass wir da haben dürfen!
ACHT
Außerdem wollte ich eine kleine Kinder-Party für sie veranstalten. Es gibt vier kleine Mädchen in der Nähe, mit denen sie aufwachsen wird und die sie schon gut kennt. Zur Feier gab es Waffeln und wir haben die neuen Spielgeräte ausprobiert. Leider war dieser Tag ein Regentag und wir blieben größtenteils drinnen – aber die Tochter hat gemerkt, dass wir mit ihr zusammen gefeiert haben.
NEUN
Über diese Kontakte hat der Sohn eine Familie gefunden, bei der er Babysitten kann. Er freut sich sehr über diese Möglichkeit und auch die Familie ist ganz dankbar für die Unterstützung. Ich mag solche nachbarschaftlichen Vorteile sehr.
ZEHN
Ich habe mir im letzten Jahr ein neues Blumenbeet im Garten angelegt. Im Planen bin ich noch nicht so gut, umso mehr freue ich mich, dass nun die ersten Blumen und Stauden blühen und ich mein neues Beet feiern kann. Besonders kleine Sonnenblumenpflanzen, die wir eingesetzt haben, sind inzwischen größer als wir und werden sehr gefeiert.
ELF
Ich freue mich nicht nur über die Blumen im Garten, sondern auch über Früchte, die wir ernten. So dachte ich zum Beispiel, dass unser Pflaumenbaum alle Pflaumen verloren hat, aber vor kurzem habe ich eine einzelne riesengroße Pflaume am Baum entdeckt. Ich freue mich, sie bald mit der Familie zusammen feierlich zu essen.
ZWÖLF
Eigentlich könnte ich jetzt nach drei Monaten meine Fasten-Zeit beenden, bzw. fastet man laut Plan in den ersten drei Monaten jeden zweiten Tag und ab dann nur noch 1x die Woche. Ich bin aber so begeistert von dem Ergebnis und wie leicht sich das Fasten angefühlt hat, dass ich vielleicht weiter 2x in der Woche fasten werde.
DREIZEHN
Der erste Sonntag in der Kirche nach der Pause war sehr besonders. Wir waren so viele Menschen und ich hatte den Eindruck, dass wir uns alle sehr aufeinander gefreut haben. Das Wiedersehen und Austauschen nach der langen Pause war wirklich schön.
VIERZEHN
In den Ferien war ich mit dem jüngsten Sohn im Kino und wir haben den „Vaiana“ Film geschaut, das war sehr schön.
FÜNFZEHN
Der große Sohn wusste bis zum Tag der „Einschulung“ noch nicht, ob er wieder mit seinem Freund zusammen in eine Klasse gehen wird. Sie sind seit 2013 zusammen im Kindergarten und waren seitdem immer in einer Klasse. Man konnte die Erleichterung förmlich greifen, als die Namen von der Lehrerin aufgerufen wurden und fest stand, dass sie auch die nächsten, letzten drei Jahre in eine gemeinsame Klasse gehen werden.
SECHSZEHN
Noch weitere Geburtstage haben wir im August gefeiert. Zum Beispiel hat meine Schwester, die aus Berlin weggezogen ist, ihren 40. Geburtstag mit ihren Berliner Freundinnen bei mir im Garten gefeiert. Unsere kleine Schwester kam auch und hat bei uns übernachtet. Das war echt schön.
SIEBZEHN
Und auch der 95. Geburtstag von meiner Oma war sehr sehr besonders. Fast alle Kinder, Enkel und 24 Urenkel waren dort und haben in Dankbarkeit und Freude das Leben meiner Oma gefeiert.
ACHTZEHN
Eine ganz besondere Reise habe ich mit meiner kleinen Tochter angetreten. Wir sind für vier Tage zu einer Freundin in die Nähe von Köln gefahren. Ich hab mich sehr auf diese Reise gefreut, weil ich meine Freundin eigentlich fast nie sehe und wir eine sehr tiefe und lebendige WhatsApp Beziehung führen. In der Nacht vor der Reise war ich dann doch sehr aufgeregt, weil ich die Zugfahrt mit Kleinkind gar nicht einschätzen konnte. Es hat aber wirklich alles richtig gut geklappt und wir haben sehr schöne Tage zusammen verbracht.
NEUNZEHN
Meine Freundin hat einen Mann, fünf Töchter, zwei Kaninchen und einen Kater, noch dazu sind wir beide in ihr Haus eingezogen und es hat, ausgerechnet in diesen Tagen, viel geregnet. Wir haben uns davon aber überhaupt nicht stören lassen, haben die Zeit mit den Kindern drinnen und draußen schön gestaltet. Das war sehr besonders und intensiv und wir sind richtig froh, dass wir das gemacht haben.
ZWANZIG
Als alle Kinder im Bett waren, haben wir unsere Mädels-Gespräche gefühlt. Ein absolutes Highlight für mich war, herauszufinden, dass meine Freundin zu der gleichen Enneagramm Zahl gehört, wie ich. Es hat einfach so gut gepasst, weil wir beide so lebendige und aktive und beschäftigte Mamas sind und einer ähnlichen Persönlichkeit entsprechen. Ich kenne nicht viele Menschen mit meiner Persönlichkeit – und dann auch noch einen Menschen zu treffen, der mir nicht nur in der Persönlichkeit, sondern auch in der Alltagsgestaltung sehr ähnlich ist, war eine total schöne Erfahrung. Es hat sich ein bisschen angefühlt, wie in einen Spiegel zu schauen.
EINUNDZWANZIG
Und auch die Rückfahrt hat gut geklappt. Auf dem Weg zum Bahnhof hat die Tochter zwar ordentlich gespuckt. Ich konnte sie superschnell umziehen und bin soo dankbar, dass meine Freundin die Reinigung des Kindersitzes und des (geliehenen!) Autos übernommen hat! Meine Schwester fuhr dann mit uns mit, weil sie das Wochenende in Berlin sein wollte. Die kleine Tochter war nicht ganz so ruhig wie auf der Hinfahrt, weil sie Zugfahren nun schon kannte. Aber es hat gut geklappt und wir sind zufrieden und glücklich zu Hause angekommen. Die Kleine erzählt immer noch sehr eindrücklich in ihren wenigen Worten von der Zeit mit den Mädchen dort.
ZWEIUNDZWANZIG
Ich habe Freundinnen zum Filmabend eingeladen. Wir haben den Film „Die Hütte“ angeschaut. Wer Fragen über Gott, über Vergebung, über Gerechtigkeit und Leid in der Welt hat, dem empfehle ich wärmstens diesen Film. Es ist kein leichter Film, aber er hat sehr viele heilsame Antworten.
DREIUNDZWANZIG
Ich bin dankbar, dass die jährliche Untersuchung mit der Tochter kurz und schmerzlos war. Sie ist gesund und gut entwickelt. Wir lieben ihre langen blonden Haare, ihre ersten süßen Sätze, ihren Humor und Charme, ihre Freundlichkeit und Familienliebe und den Charakter, den sie entwickelt.
VIERUNDZWANZIG
Ich bin dankbar für eine Fahrradtour, die wir als Familie unternommen haben. Wir Eltern haben den Tag und die Tour ausgewählt, wir haben den Kindern zwei mögliche Ziele zur Auswahl gegeben. Sie haben sich für eins entschieden und wir haben an einem ruhigen Platz im Wald ungefähr 5 Stunden zusammen verbracht und die Zeit sehr genossen.
FÜNFUNDZWANZIG
Ich habe erfahren, dass es einen Online Kurs nur für Ehefrauen gibt. Beispielsweise, wenn der Mann keine Zeit oder kein Interesse hat, daran teilzunehmen. Ich habe mit diesem Kurs angefangen und bin ganz dankbar und begeistert über diese Art, in die eigene Beziehung zu investieren und sich mit anderen Frauen auszutauschen.
SECHSUNDZWANZIG
Natürlich waren wir auch im Britzer Garten, haben die Dahlien angeschaut, die jedes Jahr einfach wieder unfassbar schön aussehen, haben Freunde getroffen und die Nase in die Sonne gehalten.
SIEBENUNDZWANZIG
Der erste Schultag ist immer ein bisschen mit Melancholie verbunden, aber ich freue mich, dass auch die Tage danach noch ruhig und sonnig blieben. So fühlt es sich ein wenig nach Sommerferien-Verlängerung an. Die Kinder sind gut in ihre neuen Schultage und Stundenpläne reingekommen. Der Tagesrhythmus passt sich auch langsam an.
ACHTUNDZWANZIG
Auch für mich hatte die erste Schulwoche viele logistische Umstellungen. Wir waren wieder in der Krabbelgruppe, weil die Tochter das absolut liebt. Ich habe für die Frauenabende und die Mama-Gruppe alle Jahres-Termine geplant. Ich habe meinen alten Kindergarten besucht und mich vorsichtig in „unserem“ Kindergarten nach einem Platz für die Tochter im nächsten Jahr erkundigt. Ich habe Böden und Oberflächen geputzt. Ich habe Zeit für den Garten und meine Bücher gesucht und gefunden. Wir haben alle Schulmaterialien und -besorgungen erledigt. Das war zwischendurch ziemlich viel – aber das meiste ist jetzt geschafft.
NEUNUNDZWANZIG
Im August sind wir einen großen Schritt bei der Umgestaltung unseres Wohnzimmers weitergekommen. Die 6 Stühle und der Tisch sind nun weiß! Ich habe sie mit viel Geduld und Muße besprayt. Unser Wohnzimmer ist nun fast fertig – nur die neuen Couchen fehlen noch!
DREIßIG
Wieder denke ich: Das war ganz schön viel für einen Monat! Und da sind viele Themen noch nicht dabei gewesen, wie: Brauchen wir ein neues Auto? Wie schaffen wir genug Platz, wenn sich das Leben wieder nach drinnen verlagert? Haben wir genug Zeit zu zweit? Wie sehen die nächsten Wochen und Monate aus?
Die Zeit nach den Ferien ist ein bißchen so wie ein Neustart und kostet manchmal viel Kraft. Aber wir haben es geschafft und wir sind bereit für den nächsten Monat!
****
Herzlichen Dank fürs Mitlesen!
Wenn du mein Bloggen unterstützen möchtest,
lade ich Dich ein,
in meine Kasse zu spenden. (Klick hier!)