30. September 2026
Immer, wenn ein Monat zu Ende geht, sammele ich kleine Marmeladenglas-Momente. Schöne Erinnerungen, die ich uns in ein Glas (oder auf den Blog) packe, um sie später zu lesen, wenn es vielleicht nicht so schön oder einfach anders ist. Heute Morgen habe ich die Kinder sehr früh geweckt – und die Kleine ist mit wach geworden. Dann läuft der Morgen gleich anders und weniger ruhig. Als ich das einer Freundin geschrieben habe, antwortete sie nur: „Hilft es dir, wenn ich dir sage, dass du es später vermissen wirst?“
In diesem Sinne: Lasst uns suchen, wo wir dankbar und achtsam im Alltag sein können!

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EINS
Vielleicht habt ihr auch verfolgt, wie Johannes Mickenbecker von den RealLifeGuys versucht hat, 100 Tage autark zu leben und seine Videos täglich bei Youtube hochgeladen hat. Wir haben mitgefiebert und eine Postkarte geschrieben, die sogar in der Sendung vorgelesen wurde! Aus seinen kleinen Videos wurde ein Film geschnitten, der jetzt im Kino läuft. Mein Mann und Sohn sind zur Weltpremiere nach Berlin gefahren und haben mit anderen den Film zum ersten Mal im Kino angeschaut. Das war echt besonders!
ZWEI
Ich habe schon von meinem Klassentreffen im September erzählt. Nicht nur war das Zusammentreffen und die Zeit mit den ehemaligen Mitschülern sehr besonders und aufwühlend – ich habe auch immer mal wieder gehört, dass Klassentreffen scheinbar überall ähnliche Gefühle auslösen. Ganz spannend.
DREI
Es gibt gerade richtig viele LadiesNight Aktionen! Filmabende, Bastel-Abende, Sport, Brunch und Musik. Ich bin dankbar, dass wir so eine große Ladies-Community haben.
VIER
Von unserem Elternabend Marathon hab ich auch berichtet, glaube ich. Es gab einen Nachmittag + Abend, an dem wir wirklich alle drei Elternabende an einem Tag hatten plus zwei oder drei weiteren Veranstaltungen. Wir haben es mit Hilfe gut geschafft und am Ende gab es ja Protokolle. Trotzdem ist es manchmal wichtig, vor Ort zu sein oder als Elternvertreterin wieder am Start zu sein.
FÜNF
Die Tochter liebt die Krabbelgruppe und ist dort einfach wirklich Kind. Sie spielt mit den anderen Kindern und freut sich auf die Musik und die Spielgeräte. Inzwischen kennen wir die anderen Kinder ein bißchen und entdecken mehr Angebote im Bezirk. Wie dankbar bin ich, dass es so eine Arbeit in Berlin gibt.
SECHS
Nach einer längeren Sommerpause hat meine MomCo Gruppe wieder begonnen! Gleich das 1. Treffen war wieder richtig gut. Ich habe in der aktuellen Podcast-Folge ein wenig mehr über meine Gruppe erzählt. Hier gehts zur Folge! Gleichzeitig haben wir im September das 10jährige Bestehen unserer Gruppe gefeiert.
SIEBEN
Liebe Freunde haben uns zu einer Bootfahrt eingeladen. Als wir den Termin ausgemacht haben, war das Wetter natürlich nicht klar. Inmitten vieler Regentage haben wir aber einen wunderschönen sonnigen Samstag gehabt und einen ganzen Tag auf dem Wasser verbracht. Auch das ist in Berlin und Umgebung wirklich so schön!

ACHT
Wie jedes Jahr im Herbst sind die beiden Großen für die Lebenswoche mit ihren Teens-Freunden aus der Kirche für eine Woche in die Kapelle gezogen. Sie hatten eine richtig gute Zeit – und wir hatten irgendwie eine ungewöhnlich ruhige Woche!
NEUN
An der Grundschule gab es im September ein Schulfest mit „Tag der offenen Tür“. Das Wetter war perfekt, wir waren zu viert da, die Kleine hat geschlafen und es war so schön! Seit 2016 sind wir an der Schule und kennen dort inzwischen fast jeden. Viele ehemalige Lehrkräfte waren da, ganz viele befreundete Familien und einfach eine schöne Zeit zum Quatschen. Genau Anfang September hat mir mein Handy eine Foto-Erinnerung gezeigt: Vor 10 Jahren wurde der Große eingeschult!
ZEHN
Ich hab meine Oma besucht – mal nur mit der Tochter. Oma ist 95 Jahre alt und bewirtschaftet Haus und Hof, so gut es geht. Wir haben zusammen gegessen, viel geredet, Weintrauben geerntet und die Zeit zusammen genossen. In Omas Garten bleibt die Zeit irgendwie stehen und der Besuch war voller Kindheitserinnerungen.

ELF
Der kleine Sohn hat angefangen, Schlagzeug zu spielen und zum Handball-Training zu gehen. Mit zwei größeren Brüdern und einer großen Lebensgelassenheit ist es nicht immer leicht für ihn, herauszufinden, was er mag. Aber ich glaub, so langsam findet er seine Interessen und Stärken.
ZWÖLF
Genau so freue ich mich über jedes Buch, das die Jungs lesen. Als ich im August meine Freundin in Köln besucht habe, haben wir viele Buch-Tipps für die Kinder und uns ausgetauscht. In dieser Woche habe ich meinen Bücherei-Ausweis wieder aktiviert und auch der Sohn hat eine neue Reihe angefangen. Der Herbst kann kommen! (Wenn zuhause überall viele Bücher herumliegen, ist es sehr wahrscheinlicher, dass ich mich oder dass die Kinder sich einfach mal mit einem Buch hinsetzen!)
DREIZEHN
Die Benzin-Preise sind furchtbar hoch und ich bin sehr dankbar, dass wir viel Fahrrad fahren können. Sowohl von den Entfernungen, als auch vom Wetter. Die knapp 6km in die Bücherei waren richtig gut, weil es wieder so warm war und die Kleine gleich ihren Mittagsschlaf im Sitz machen konnte. Ich fahre gern mit den Kindern Fahrrad und manchmal können wir tatsächlich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen.

VIERZEHN
Die Wärme und die Sonne macht auch, dass wir noch richtig viele Himbeeren ernten. Die eine Pflaume, die am Baum gewachsen war, haben wir uns auch schmecken lassen.
FÜNFZEHN
Die warmen, trockenen Tage haben wir genutzt, um den Schuppen aus- und aufzuräumen. Bei jeder Aufräum-Aktion versuchen wir, Dinge besser zu lagern, aber jedesmal finden wir Spuren von Mäusen. Diesmal haben wir sie sogar höchst lebendig gefunden und wahrscheinlich geweckt. Ich war fasziniert von dem kuscheligen Nest und es hat mir ein bißchen leid getan. Zwei Mäuse sind sofort abgehauen, die dritte wurde noch eine Weile gesucht.. Es wurde kein Haustier, die Kinder waren höchst begeistert und ich finde: Jedes Kind muss einmal im Leben im Schuppen auf Mäusejagd gehen!
Mit den Spinnen, die nicht viel kleiner als die Mäuse waren, bin ich nicht so gnädig umgegangen… Auf jeden Fall ist der Schuppen richtig sauber und sortiert und bereit für einen nächsten Winter.
SECHSZEHN
Gerade befindet sich der Mann in Brasilien. Ich bin sehr dankbar, dass er gut gelandet ist, dass er viele Freunde aus aller Welt endlich wieder sehen kann.. und ich werde sehr dankbar sein, wenn er wieder gesund hier bei uns ist und wir wieder komplett sind!
SIEBZEHN
Eine liebe Freundin hat uns auf der Durchreise kurz besucht. Wir sehen uns ca. 1-2x im Jahr und ich war echt dankbar, dass der Tag, an dem sie kam, frei war und wir uns diese Zeit nehmen konnten.
ACHTZEHN
Ein absolutes Highlight war der Tag, an dem in Berlin der Mini Marathon stattfand. Es war der erste Tag ohne Mann und wir alle waren voller Energie und Tatendrang. Der kleine Sohn war zum ersten Mal als Läufer dabei und ich habe die beiden Großen gebeten, mitzukommen. Bei 11.000 Läufern + Familien ist echt viel los in der Stadt und ich wusste, dass ich Hilfe brauche. Die Tochter habe ich mir auf den Rücken geschnallt. Weder mit Kinderwagen noch an der Hand oder auf dem Arm hätte das alles geklappt.
Das Wetter war (mal wieder..) richtig gut – zu warm für einen Marathon, habe ich mir sagen lassen. Der Sohn ist mit seiner Gruppe gelaufen, ich stand direkt neben dem Brandenburger Tor, als er durch lief und das war schon ein besonderer Augenblick. Die Brüder haben ihn dann am Treffpunkt abgeholt – der Abhol-Teil des Marathons direkt im Tiergarten ist jedesmal eine kleine Katastrophe. Aber: Es hat alles sehr gut geklappt!

NEUNZEHN
Mein Bruder war auch mit seiner Familie am Start, denn sein Sohn ist mitgelaufen. Nach dem wir uns gefunden, verloren, gefunden, verloren und wieder gefunden haben, haben wir mit unseren 7 Kindern einen echt schönen Tag direkt in Berlin Mitte verbracht. Die Sonne schien, wir haben uns treiben lassen, sind an der Spree spaziert, haben die Läufer gefeiert – und waren schließlich sogar noch im Futurium Museum am Hauptbahnhof. Mir wurde das empfohlen und ohne mich groß zu informieren, habe ich beschlossen, dass wir vom Tiergarten zum Hauptbahnhof laufen und uns das Museum anschauen. Ich empfehle es für Kinder ab 12 Jahren, der Eintritt ist frei. Es geht um Nachhaltigkeit, Zukunftsforschung, Ressourcen, Klima und Umwelt. Große Empfehlung!

ZWANZIG
Ich habe es jetzt schon ein paarmal erwähnt… das Wetter! Bis August fand ich den Sommer eher kühl und nass.. aber der September.. meine Güte! So viel Wärme und Sonne, vielleicht zu wenig Regen. Bestimmt habe ich mehrmals pro Woche durchs Haus gerufen: „Heute ist der letzte warme Tag!!“ Und noch immer sind wir oberhalb von 20 Grad ..

EINUNDZWANZIG
Ich habe zur Zeit einige Blog-Kooperationen in der Leitung, wir testen Produkte, lesen Bücher, probieren Apps und empfehlen weiter. Für uns als Familie ist das immer wieder eine schöne Beschäftigung – auch wenn ich grad gern mehr Zeit dafür hätte. Gerade geht es um Air Tags, Kunstbilder und Versicherungen. Dazu jede Menge Bücher. Auf dem Blog versuche ich euch natürlich über alles zu informieren.
ZWEIUNDZWANZIG
Es scheint so ein Herbst-Ding zu sein.. aber der Dörrautomat läuft wieder! Äpfel, Mango, Paprika – vielleicht auch bald Pilze. Und wie immer essen wir schneller, als der Dörrautomat dörren kann. Aber so soll es ja auch irgendwie sein.
DREIUNDZWANZIG
Ein Ausflug ist tatsächlich so richtig ins Wasser gefallen: Wir haben Ferropolis besucht!
Ein Ort, den man mal gesehen haben muss. Ungefähr 1 1/2 Stunden südlich von Berlin. Dort findet das jährliche MacherFestival statt und dort gab es einen Familien-/Festgottesdienst zu Ehren Paul Gerhardts. Die trockenen Stunden haben wir am Wasser oder zwischen den riesigen Kränen verbracht, als es nass wurde, sind wir nachhause gefahren. Die Lieder von Paul Gerhardt sind uralt, teilweise gut bekannt und es lohnt sich, einmal in sein Leben reinzugucken…

VIERUNDZWANZIG
Anfang September haben wir es nochmal mit einem Abschied am See probiert. Es war dann doch frisch, aber die Kleine hat es gar nicht verstanden, warum wir uns nicht ausziehen und plantschen. Also war sie im Wasser.
FÜNFUNDZWANZIG
Wir sind an mehreren Nachmittagen einfach nochmal mit den Rädern auf Spielplätze gefahren. Die Tochter liebt Rutschen, der Sohn trifft seine Freunde und ich finde auch immer jemand zum Quatschen. Genau diese Momente werde ich im Winter vermissen.

SECHSUNDZWANZIG
Mit einer neuen Freundin bereite ich gerade eine Ladies-Veranstaltung zum Thema „Frauengesundheit“ vor. Ich bin ganz gespannt und begeistert. Mit einer kleinen Umfrage haben wir schon versucht, die Themen ungefähr einzugrenzen. Es ist mir ein großes Anliegen, Frauen und Mädchen zu einem starken Körpergefühl zu ermutigen und offen über Themen wie Pubertät, Menstruation, Schwangerschaft, Wochenbett, Wechseljahre, Hormone… zu sprechen.
SIEBENUNDZWANZIG
Berlin hat gewählt. Zum ersten Mal sind wir mit unserem großen Sohn zum Wahl-Lokal gegangen. War das aufregend! Den Ausgang der Wahl haben wir dann abends zusammen am Bildschirm verfolgt.. wir sind gespannt, wie es in Berlin weiter geht.
ACHTUNDZWANZIG
Ziemlich kurzfristig und spontan haben wir ein Trampolin geschenkt bekommen! Schon häufiger wurde uns eines angeboten – bis jetzt war der Garten immer zu klein oder die Sorge vor Schrott zu groß. Das Trampolin, das jetzt hier steht, ist nicht riesig, aber auch nicht zu klein. Es passt noch perfekt für die beiden Kleinen und gerade in der Woche ohne Papa, die für alle etwas herausfordernd ist, lenkt es super ab.
NEUNUNDZWANZIG
Heute haben wir einfach so das Mittagessen von unserer Freundin aus der Strasse bekommen! Eine superleckere Lasagne, Salat und schokoladiger Baumkuchen. So ein Geschenk!
DREIßIG
In allem Gewusel und Stress weiß ich mein Leben zu schätzen. Ich weiß, dass ich genau das irgendwann vermissen werde. Ich weiß, dass ich ein starkes Netzwerk habe. Ich weiß, dass ich den Traum vieler Menschen lebe, auch wenn manchmal Geld, Kraft, Zeit oder irgendwas fehlt – diese Demut versuche ich gerade auch den Jungs beizubringen.

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