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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

12 von 12 im September

Seit Oktober 2012 nehme ich mit ca. 200 anderen Bloggern an der Idee  „12 von 12“ teil.
Ich mag das.
Mit Handy-Erinnerung erinnere ich mich an 11. jedem Monats daran – sonst würde ich es oft vergessen.

Hier sind meine 12 Fotos vom 12. September 2014.
Zum 4. Mal aus Amerika!

 

1. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage

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2. Die „Gratis App des Tages“ ist heute ein schönes Unterwasser-Spiel für Kinder

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3. Endlich wieder Schwarzbrot dank Backmischung von IKEA

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4. Dabei höre ich Musik von zuhause

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5. Und die Kinder waren in der Zeit mit meiner Schwester am Pool

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6. Nach dem Mittag gibt es ein großes Eis, sehr zur Freude der Kinder
(Emilian freut sich! Auch, wenn es nicht so aussieht…)

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7. Mittagspause mit Essie „cute like a button“ <3

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8. Und ich habe Zeit, ein Buch über Erziehung weiterzulesen.
Ein Blog-Projekt soll daraus entstehen…

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9. Am Abend planen wir unseren nächsten Trip.
Habt ihr eine Idee, wo es hingehen soll?

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10. Emilian schnieft. Schnell machen wir Zwiebelsaft.
Ein Wundermittel.

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11. Jillian darf natürlich nicht fehlen

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12. „Beverly Hills Cop III“, spielt hier in der Nähe.
Dazu die weltbeste Guacamole von meinem Mann!

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Guten Morgen, Deutschland!

 

 

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Szenen aus unserem Alltag 7

Während ich 12 Fotos von unserem 12. September mache und während ich im Kopf schon einen Eintrag zum Thema „Dankbarkeit“ vorbereite, erzähle ich euch von kleinen Alltags-Szenen.

 

* Ich habe euch erzählt, dass Emilian entdeckt hat, wie er in der Filteranlage des Pools nach Spielzeug suchen kann. Es ist verrückt, wie viel Spielzeug wir seit dem finden! In „unserem“ Pool und auch in anderen in der Nähe. Unser Spielzeug haben wir leider nicht mehr gefunden, die Anlagen werden ja schon 1-2x in der Woche geleert. Aber seine erste Tat am Pool ist die Kontrolle der Filteranlagen. Manchmal darf er ein Spielzeug behalten, manchmal legen wir es auf einen Stuhl und hoffen, dass sich das richtige Kind freut.
Vor ein paar Tagen kamen eine Mama, ein Papa und ein Opa an den Pool und sie suchten ganz angestrengt im tiefen Becken nach einem Spielzeug. Es handelte sich um eine kleine gelbe Badeente, die ihre Tochter verloren hatte. Mein Mann war gerade im Wasser und tauchte, fand aber nichts. Emilian war gerade nicht im Wasser und zu spät fiel mir ein, dass er für die Familie in den Filterlöchern hätte suchen können. Natürlich fand er die Ente später. Wir haben noch auf dem Spielplatz nach der Familie gesucht – fanden sie aber nicht mehr. Jetzt haben wir die Ente, weil wir sie nicht einfach für ein anderes Kind liegen lassen wollten. Das Mädchen schien sehr an der gelben Ente zu hängen. Ich hoffe, wir treffen sie nochmal!

Im Filter

 

* Zu fünft waren wir in San Diego unterwegs. Wir sind viel gelaufen, haben uns die schöne Stadt angesehen und waren dann am Abend auf dem Weg zur Cheesecake Factory. Mit vielen anderen Menschen standen wir an einer großen Kreuzung. Als die Ampel grün leuchtete, gingen wir auf die Strasse. Emilian rannte vor uns her… und plötzlich sah ich von der gegenüberliegenden Strasse ein schnelles, schwarzes Auto auf ihn zukommen. Es wollte noch schnell rechts in die Strasse, die wir gerade überquerten, einbiegen. Schrill rief ich zweimal seinen Namen und erschrocken blieb er vor dem Auto stehen. Auch das Auto hielt an. Kurz vor ihm.
Ich weiß nicht, ob es knapp war. Auch von der anderen Strassenseite waren Leute auf die Strasse gelaufen und Emilian stand nicht alleine vor dem schwarzen Auto. Emilian begann zu weinen. Leute sahen mich an. Die Beifahrerin sagte irgendetwas zu dem Fahrer des Autos. Ich nahm Emilian auf den Arm und versuchte trotz Sonnenbrille, dem Fahrer einen langen „Mein Mutterherz ist stehengeblieben, denn fast hättest du meinen Sohn angefahren“-Blick zuzuwerfen. Auf der anderen Strassenseite nahm mein Mann mir den schluchzenden Emilian ab und dann fing auch ich zu weinen an. Ich weiß nicht, warum. Es passierte einfach.
Meine Schwester war mit Liam weiter hinten und hatte den Vorfall nicht gesehen. Mein Mann sagte, es sei nicht so knapp gewesen. Ich weiß es nicht. Es ist alles gut gegangen.

 

* Eines Abends lagen die Kinder noch wach in ihren Betten, wir drei saßen im Wohnzimmer. Irgendetwas piepte. Die Mikrowelle piept, aber es konnte nicht die Mikrowelle sein. Auch die Kaffeemaschine war es nicht. Der Kühlschrank piepst ganz leise, wenn eine Tür nicht richtig zu ist. Beide Türen waren aber zu. Mein Mann checkte die Rauchmelder, sie leuchteten normal grün und er beschloß, neue Batterien zu besorgen. Es piepste immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Nach einem zweiten Blick ins Kinderzimmer entdeckten wir, dass Liam im Bett mit der Kofferwaage spielte. Und sie piepste. Woher er die wohl hatte?

 

* Immer wieder im Wechsel lackiere ich meine Fingernägel mit meinen beiden Essie-Farben. Heute ist wieder „cute like a button“ dran. Die Farben, die ich von zuhause mitgebracht habe, trocknen langsam aus. Essie ist anders. Immer besser kann ich den sehr flüssigen Lack auf meine Nägel auftragen. Zwei Schichten. Die Farben sind toll. Lange, lange hält der Lack. Ich bin begeistert und denke – trotz der $8.95 – über eine neue Farbe nach.

 

* Zusammen mit meiner Schwester quäle ich mich jeden Abend durch das Shred-Programm.
Wer von euch ist noch dabei??? Level 2 ist und bleibt mein am wenigsten geliebtes Level. Wir sind heute bei Tag 8! Immer so an Tag 6 oder 7 merke ich, wie die Übungen wirklich leichter werden. Wenn sich nur mein Bauch auch so toll verändern würde, wie meine Beine… Noch dreimal Level 2!

 

* Liam kann tauchen!
Er weiß, wie er sich die Nase zuhalten muss und er hat keine Angst, sein Gesicht unters Wasser zu stecken. Danach rennt er zum Liegestuhl, trocknet sich das Gesicht ab, rennt wieder ins Wasser, klettert zwei Stufen herunter, hält sich die Nase zu und taucht unter. Auch für’s Haare waschen hat das nur Vorteile!

 

* Emilian lernt, seine englischen Wörter zu Sätzen zu bilden. Und seine Aussprache ist so amerikanisch!
Gestern war er nach dem Einkaufen auf der Toilette und sagte zu mir: „Wenn jemand kommt, dann sagst du: ‚No my child is in toilet.‘ “

 

* Liam lernt, seine deutschen Wörter zu Sätzen zu bilden.
Sein Mund kriegt immer mehr tolle Wörter hin und ich denke, er hat verstanden, dass Reden wichtig ist. Mit 2 1/2 Jahren ist das wohl spät, aber das ist mir egal. Wir loben überschwänglichst, wenn er sowas wie: „Bitte helfen.“ oder „Noch Hunger“ sagt.

 

* Immer näher rückt das Halloween-Fest und immer mehr Geschäfte dekorieren entsprechend. In einige Läden nehme ich die Kiner gar nicht mehr mit. Das ist gruselig. Ganze Regale wurden umgeräumt, denn es gibt Süßigkeiten in Großpackungen zu kaufen, um die klingelnden Kinder abzufüttern. Unsere Friseurin hat gesagt, dass es hier in unserem asiatischen Viertel vielleicht nicht so schlimm wird. Aber sie hat uns empfohlen, auch durch kleine Geschäfte in großen Einkaufszentren zu gehen und nach Süßigkeiten zu fragen. Vielleicht kann Emilian mit Papa ein bißchen „trick or treat“ (Süßes oder Saures)  schnuppern. Vielleicht sollten wir ihm erklären, was Halloween eigentlich ist? Gestern habe ich mit ihm über das Erntedank-Fest geredet. Oder ob er den Reformationstag schon verstehen würde? Wir können hier nicht so tun, als wäre nichts…

 

* Immer öfter gehen wir jetzt zu einem noch neueren Pool ein paar Strassen weiter. Er liegt etwas höher und wenn die Sonne untergeht, ist das ein unbeschreiblicher Anblick. Gestern waren wir den ganzen Abend dort am riesigen Pool, mit nur 4 oder 5 anderen Menschen. Im Summer-Sale habe ich zwei Wasserpistolen gekauft und meine kleinen Jungs glücklich gemacht. Wir hatten unendlich viel Platz, wechselten zwischen dem großen Becken und dem heißen Whirlpool, aßen Kekse und sahen, wie die Sonne verschwand. Es ist unglaublich, dass wir das erleben dürfen!

Sonnenuntergang

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Shred, nächste Runde

Ich weiß gar nicht, was mit mir passiert ist… aber ich mache die 2. Runde „Shred“!
(Für alle, die nicht wissen, was ich damit meine: Klickst du hier!)

Ich freue mich so sehr, dass immer mehr von euch nachfragen oder mitmachen. Die eine möchte es heimlich machen und ihren Mann überraschen, die andere probiert wenigstens mal Level 1 aus und die nächste hat immerhin schon den Youtube-Link gefunden. Ich bin stolz auf euch! Vielleicht kann ich heute noch ein paar von euch begeistern?!

Als wir Besuch hatten, habe ich Shred-Pause gemacht. Jetzt bin ich schon wieder bei Tag 5 von Level 1. Und es wird wirklich leichter! Tut das gut!
Ich habe die Übungen am Abend nicht vermisst. So verrückt ist es nu auch nicht. Ausserdem war ja die Bude voll. Aber man sitzt dann eben abends zusammen rum, redet und nascht was, ist es nicht so? Ja ja… deswegen ist jetzt Shred wieder dran.

Ich war am Anfang wieder richtig gespannt auf Level 1. Vieles hatte ich vergessen. Als ich im Juni mit der ersten Shred-Runde angefangen habe, bekam ich schredlichen Muskelkater! (haha) Ich konnte wirklich keine Treppen mehr runtersteigen! Das ist jetzt gar nicht mehr so. Ich kann Treppen steigen und habe Muskelkater eher an anderen Stellen. Mir fällt auf, dass in Level 1 wahrscheinlich am meisten gehüpft wird. Hampelmann, Hampelmann und nochmal Hampelmann. In den anderen Levels haben mir die Knie jedenfalls nicht so weh getan. Entwarnung also: Es wird besser! In Level 2 hat man dann ganz andere Sorgen…

Was mich an jedem Abend nervt, sind meine Haare. Ich will sie wieder länger wachsen lassen, aber wenn sie offen sind, ist es kaum auszuhalten. Tagsüber übrigens auch nicht, bei der Hitze muss ich sie einfach hochstecken. Nun bin ich überhaupt nicht die Frisuren-Künstlerin… Vielleicht kann mir eine von euch da einen Tipp geben oder ein Youtube-Video empfehlen? (Überschulterlanges, sehr glattes Haar…) Manchmal nehme ich eine Spange, dann kann ich die Rücken-Übungen nicht gut machen. Beim Hopsen löst sich jeder Zopf und bei den Liegestützen solle bitte auch keine Strähnen im Gesicht hängen!
Ich kann in Level 1 immerhin fast alle Übungen mit Nathalie machen – sie macht Schwierigkeitsstufe 2. Ausser Liegestütze. Die mache ich auf Knien, das ist mir pupsegal!

Weil mir die Übungen leichter fallen und ich bei weitem nicht mehr so schwitze und schnaufe, konzentriere ich mich jetzt mehr auf meinen Bauch. Meine Beine haben sich wirklich verändert (und sind hier ausserdem wunderschön braun geworden…) und das soll meinem Bauch auch gegönnt werden. Man kann sich übrigens auch angewöhnen, immer mit angespannten Bauchmuskeln durch den Tag zu gehen.

Gestern verfiel mein Mann plötzlich und unerwartet in eine Lobesrede, die mich fast zu Tränen rührte. Er sagte mir, wiiieee stolz er auf mich sei, wie wenig er damit gerechnet hätte, dass ich das durchziehe (ich ja auch nicht!) und so viel Disziplin zeige, wie viel Respekt er jetzt vor mir habe und wie sehr er es jeden Abend bewundere, wenn ich mich vor meinen Laptop stelle, um die Übungen zu machen. Und wie glücklich mich seine Worte gemacht haben! Was für ein Ansporn!

Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich so weit komme!
Aber, ehrlich gesagt: Ich stelle mir am Abend nicht die Frage: „Shred oder nicht Shred?“, sondern ich mache es einfach! Es gehört dazu. Die Kinder liegen im Bett und wissen: Wenn Mama Sport macht, dürfen sie noch zusehen. Liam steht im Gitterbett, hopst mit und freut sich, wenn ich ihm Fratzen zeige.
Ich muss nicht um den Block joggen und mich anstarren lassen, ich muss keine Geräte besteigen, ich muss in keinem Fitnesstudio eine Mitgliedschaft zahlen – ich brauche einfach nur mich und einen Laptop. Und 20 Minuten am Abend sind so ein Klacks! Nebenbei können sogar Serien gesehen oder Hörbücher gehört werden. Natürlich muss ich das jetzt nicht bis an mein Lebensende machen… Aber weil ich mich so gut dabei fühle und die Veränderungen zu spüren und zu sehen sind, habe ich auch keinen richtigen Grund, aufzuhören. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen Pause dazwischen?

Jetzt werde ich erstmal bis Ende Level 2 durchziehen und dann kommt meine Schwester.
Ich fange am besten für sie nochmal mit Level 1 an und sie wird schön mitmachen! Der Flug ist gebucht: Pech gehabt! 🙂
Naja, wir werden sehen.

Jetzt seid ihr wieder dran!
Und damit niemand sagt, er hätte nichts gefunden:

10 Tage Level 1

10 Tage Level 2

10 Tage Level 3

 

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Szenen aus unserem Alltag 4

** Heute habe ich Shred beendet! **
Tag 30 hatte ich gestern schonmal angefangen, dann aber abgebrochen, weil es mir nicht so gut ging. Heute habe ich das Fitnesstraining abgeschlossen!
Ich weiß gar nicht so richtig, was ich für ein Feedback geben kann. Zuerst: Es hat gut getan, Sport zu machen! Gut für den Körper, gut für’s Gewissen! Die Zeit am Abend hätte ich manchmal lieber für andere Dinge gehabt… 20 Minuten Sport und ausruhen und duschen dauert schon ein bißchen. Und vor 20:00 Uhr konnte ich nie damit anfangen. – Ich fühle mich fitter. Ich sehe tatsächlich Veränderung an meinem Körper. Ich kann am Ende der 30 Tage mit mehr Ausdauer trainieren. Leider weiß ich nicht, wieviel ich am Anfang gewogen habe und wieviel ich jetzt wiege. Eine Waage haben wir hier nicht. (Wahrscheinlich wiegen sich Amerikaner auch in Cups – wie alles andere hier…) Aber ich möchte gern weitermachen! An Level 1 kann ich mich kaum noch erinnern. Level 2 hat genervt und Level 3 hat am meisten Spaß gemacht. Es war anstrengend, aber nicht mehr so viel Gehüpfe und so. Ausserdem war ich dran gewöhnt. Ich habe jetzt auch kleine süße Hanteln, die das Ganze noch ein bißchen „echter“ machen. Jillian sagt oft: „Hold your abs tight.“ (Bauchmuskeln anspannen) Das kann ich – aber dann kann ich nicht mehr atmen. Und andererseits merke ich, dass die Übungen leichter werden, wenn ich gut atme. Also.. das möchte ich üben! Und ich möchte durchziehen. Sowohl die 20 Minuten, als auch die 30 Tage. Ich möchte das schaffen! Insgesamt habe ich $37 für Shred bezahlt: Für ein rosa Top und für die rosa Hanteln. Ich bin begeistert und mache weiter.

Pink Power

 

 

* Heute fand eine Stonegate Movie-Night statt. Stonegate ist unser Kiez hier, unsere Nachbarschaft. Es war die erste Filmnacht, wie wir dann erfuhren. Mein Mann hatte in der Gemeinde zu tun, ich wollte mit den Kindern an den Pool gehen und dann erstmal gucken, welcher Film überhaupt gezeigt wird. Wir waren gegen 17:00 Uhr am Pool und es war voller als sonst, aber nicht übervoll. Emilian planschte ein bißchen, Liam machte Fotos mit meinem iPhone. (Zeig ich euch nachher)
Gegen 18:30 Uhr gingen wir aus dem Pool-Bereich raus und nach nebenan zum Spielplatz und zur Wiese. Ein paar Menschen verlegten Kabel und stellten Tische auf, aber es war irgendwie sehr ruhig. Auf der Wiese suchten wir uns einen Platz und machten es uns bequem. Und dann kamen die Menschen. Mit Handwagen voller Stühle, mit Kissen und Decken, mit Essen, teilweise schon im Schlafanzug.. Viele Familien waren da! Liam saß im Kinderwagen, Emilian saß auf meinem Schoß und ich auf dem Rasen. Es wurde voller und voller. Eine Leinwand wurde aufgeblasen! Einige Mitarbeiter begannen, Popcorn, M&Ms, Zuckerwatte und Getränke zu verteilen. Ich stellte mich in eine lange Schlange und hielt Augenkontakt mit den Kindern. Als ein Soundcheck gemacht wurde, fing Liam laut zu weinen an und ich winkte ihn zu mir. Emilian passte tapfer auf unseren Platz auf.
Die Sonne war zwar nicht mehr zu sehen, aber auf der Leinwand war es noch immer viel zu hell. Mein Mann kam doch noch und brachte uns Jacken. Schnell wurde es dunkel und gegen 20:00 Uhr begann der Film. Ich habe leider nicht herausgefunden, wie er hieß. Es wurde dunkler und kühler.. und nach ungefähr 30 Minuten entschieden wir, nachhause zu gehen. Der Film war natürlich in englisch, wurde ein bißchen gruselig und wir müssen morgen sehr früh raus. Aber es war ein richtig schönes Nachbarschaftserlebnis!

Movie Night

 

 

* Hier ist jetzt Sommer! Auch, als wir ankamen, war es sonnig und warm und schöner, als in Berlin… aber es war luftig und ab und zu richtig kalt. Der so genannte „gloomy June“ (düsterer Juni) zog sich bis in den Juli und war keineswegs düster. Eher „bis mittags leicht bewölkt“. Aber wenn man keinen Berliner November kennt, ist das dann wahrscheinlich düster. Jetzt ist das aber vorbei. Es wird schon gegen 9:00 Uhr schön warm und so bleibt es dann bis 20:00 Uhr. Ab und zu weht ein Wind, es ist keineswegs luftfeucht, aber schon warm. Ins Auto steigen ist nicht schön. Und der Herbst kommt im November, habe ich mir sagen lassen… Für mich ist das ein Traum. Es ist wie 10 Monate Urlaub. In der Kirche und in der Stadt hören und lesen wir ganz viel von „Jetzt ist endlich Sommer!“ und „Yeah! Summertime!!“ Und wenn ich frage: „Wie kalt wird es denn so im Herbst? Kann ich unseren Gästen unsere langen Sachen mit nachhause geben?“, dann sagen sie: „Ja, es wird schon ganz schön kalt. So 15 Grad.“ Oh man. Was für ein Unterschied zu unserer Heimat!

 

* Vor unserem Apartment steht ein Blumentopf mit einer Palme. Ist mir nie so richtig aufgefallen. Mein Mann sagte irgendwann: „Guck mal, die müssten wir mal gießen…“ Ich goß eine Kanne Wasser rein, weil sie wirklich braun aussah und kümmerte mich nicht weiter darum. Als ich ein paar Tage später gerade das Mittagessen machte, fielen mir ein paar Männer vor unserer Tür auf. Ich erschrak ein bißchen, denn sie liefen direkt vor dem Fenster herum. Einer stellte alle unsere Schuhe von der rechten auf die linke Seite vor die Haustür. „Oh, die kümmern sich um unsere Palme“, dachte ich. Und dann fiel mir wieder ein, dass man ja hier für den „Garten“ bezahlte und andere Menschen zum Gießen und Pflegen kamen. Ein Mann schnitt ein bißchen an der Palme herum – doch dann wirtschafteten dort plötzlich vier Männer. Sie topften die Palme aus und wir bekamen eine völlig neue, grüne, gesunde Pflanze. Ups. Diese Pflanze wird jetzt, genau wie alle anderen Pflanzen, automatisch bewässert. Ab und zu läuft eine Wasserspur an unseren Schuhen vorbei. Entweder hatte die Palme eine defekte Bewässerung.. oder wir hätten sie besser gießen müssen.

 

* In der letzten Woche spielten meine Jungs auf dem Spielplatz. Emilian kam an und zeigte mir ein gelbes Auto: „Guck mal, das dürfen wir ausleihen!“ Er ist stets sehr interessiert an anderem Spielzeug und freut sich riesig, wenn er es benutzen darf. Am nächsten Tag, Samstag, waren wir in einem großen Einkaufspark spazieren. An einem Karussell setzten wir uns auf eine Bank und sahen den anderen Kindern zu. Neben uns stand eine Familie, die Frau kam mir bekannt vor. Sie trug ein kleines Baby in der Trage und ich überlegte, ob ich sie am Tag davor auf dem Spielplatz gesehen hatte. Emilian flüsterte mir zu, dass sie es war, die ihm das Auto ausgeliehen hatte und im selben Moment drehte sie sich zu uns um und sprach uns an. Ich war richtig stolz auf Emilian. Wir redeten ein bißchen. Sie waren auch gerade in die Stonegate-Gegend gezogen. Lustig, dass man sich tatsächlich trifft und erkennt. Vielleicht lernen wir uns mal besser kennen.

 

* Vorgestern waren wir wieder in diesem Einkaufs-Park. Es war nicht so viel los, viele Läden hatten geschlossen. Ich dachte mir, dass das vielleicht unter der Woche immer so ist. Ein paar Verkäufer-Gruppen liefen aufgeregt hin und her. In einem Laden leuchtete nur die Notbeleuchtung, das Tiefkühl-Gut wurde mit Folie gekühlt. Dann erst dachten wir uns, dass eventuell das ganze Einkaufsgebiet einen Stromausfall haben könnte. Und so war es. Deswegen hatten die meisten Shops nicht geöffnet, in anderen konnte nur mit Bargeld bezahlt werden. Auf dem Rückweg zum Auto fingen dann plötzlich Laternen und Schilder wieder zu leuchten an, die Mitarbeiter klatschten und jubelten. Was es alles gibt.

 

* Wir waren mit einer Freundin am Strand auf einer Halbinsel in Newport Beach verabredet. Bei unserem ersten Treffen fuhr sie vor mir, um den Weg zu zeigen. Diesmal fuhr ich alleine, mit Navi. Ich bemerkte, dass ich einen anderen Weg fuhr, machte mir aber keine Gedanken. Als das Navi noch 6 Minuten bis zum Ziel anzeigte, sagte die Stimme plötzlich: „Road to Ferry“ Hä? Fähre? Nein, das kann nicht sein! Ich fuhr rechts ran, fragte meine Freundin, ob das der richtige Weg sei und wieviel eine Fahrt mit der Fähre kosten würde. Sie sagte, dass alles okay sei und dass es ein paar Dollar kosten würde. Trotzdem war mir das unheimlich. Ich drehte um, fuhr ein paar Strassen, fuhr wieder rechts an und sah mir auf dem Navi eine Alternative an. Eine Strecke, die 18 Minuten dauern würde, wurde angezeigt. Darauf hatte ich auch keine Lust! Ich überlegte, dass ein paar Dollar wohl weniger als das Benzin sein würden und drehte wieder um. Ein bißchen ängstlich fuhr ich wieder in Richtung Fähre. Kein einziges Auto stand in der Wartereihe… Ich fuhr bis nach vorn und fragte einen Typ, wie teuer die Fahrt sei. Er sagte: „2 Dollar, Kids are free.“ Ich fragte, wann die nächste Fähre kommen würde – aber da sah ich sie schon. Ich hatte noch nie so eine kleine Fähre gesehen! Da sollte ich mit meinem Auto rauf??? Aber zwei Autos fuhren herunter und schon winkte man mir zu. Ich fuhr an Fußgängern und Fahrrad-Fahrern vorbei auf die Fähre – und weil ich die erste war, musste ich bis ganz nach vorn fahren. Vor meinem Auto war ein kleiner roter Zaun und direkt danach kam Wasser. Das war unheimlich! Es schaukelte. Und schon setzte sich die Fähre in Bewegung. Liam war ganz ruhig und sah aus dem Fenster. Emilian war Herr der Lage und redete mir gut zu. „Mama, du brauchst keine Angst haben, du hast doch uns.“ (Wie schnell kann ich die Kinder abschnallen, wenn das Ding hier untergeht?) „Mama, du hättest einfach als Baby ein Junge werden müssen, dann hättest du jetzt nicht solche Angst!“ Aha. Danke. Das Übersetzen dauerte nichtmal 5 Minuten, man sah die andere Strasse schon. Ich saß am Lenkrad und lenkte instinktiv mit, wenn es mir so vorkam, als würde die Fähre zu weit nach links driften… Als wir ankamen, fuhr ich als erstes Auto wieder von der Fähre und nach 3 Minuten waren wir am Parkplatz. Was für eine Aufregung!

 

Von der Insel Balboa ging es mit der Fähre auf die Halbinsel

Halbinsel

Fähre

 

* Immer wieder skypen wir mit Familie und Freunden. Das ist sehr schön und sehr wichtig. Meine Eltern sind im Norden von Schweden und zeigen uns schönste Sonnenuntergänge und unberührte Natur, Fische und Mücken. Wenn Emilian mit seinem Freund in Berlin skypt, machen die Jungs Faxen und zeigen sich gegenseitig ihre Spielzeuge. Meine Oma zeigt uns Obst aus ihrem Garten und manchmal können wir unser Haus sehen, wenn eine Freundin dort ist uns uns anruft.
Das ist sehr besonders. Ein Hoch auf die Technik und gute Internetverbindungen!

 

* Am Montag abend, genau 2 Monate nach unserer Anreise, holen wir unseren ersten Gäste vom Flughafen ab. Wir freuen uns sehr! Freunde von uns werden mit ihren beiden Neffen kommen. Die Jungs sind 9 und 12. Weil wir ein bißchen zusammenrücken werden, schlafen unsere Kinder schon ab heute mit in unserem Zimmer. Ich bin gespannt, wie das wird.

 

* Liams Fotos am Pool:

 

Foto 1

Foto 2

Foto 3

Foto 4

Foto 5

Foto 6

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Shred, Endspurt

Shred“ heißt übrigens Fetzen oder Schnipsel.
„Geschreddert werden in 30 Tagen!“

Vorgestern habe ich Level 2 von Shred abgeschlossen.
Endlich!
Level 2 war ein harter Brocken. Ich konnte das Gequatsche einfach nicht mehr hören und fand die Übungen auch an Tag 10 noch anstrengend. Dieses Gehüpfe ist so anstregend! Immerhin kannte ich die Reihenfolge inzwischen auswendig und konnte die Trainerin leiser schalten. Die letzte Übung nennt sie „the Killer“ und darauf hab ich immer hingefiebert, weil ich die überhaupt nicht schwer fand. Da wird es jedem anders gehen..

Gestern habe ich eine Pause gemacht, weil ich zu starke Kopfschmerzen hatte. Heute hätte ich bestimmt auch eine gute Ausrede gefunden.. aber ich habe dann doch mit Level 3 begonnen. (Mädels, es gibt keine Ausreden! Probiert die 30 Tage und ihr werdet begeistert sein!)

Ganz am Anfang hab ich das mit Level 1 und 2 und 3 nicht so verstanden und deswegen hab ich am ersten Tag Level 1, am zweiten Level 2 und am dritten Level 3 gemacht. Als es dann kein Level 4 gab… habe ich das System verstanden. Ich kannte also Level 3 schon, in meiner Erinnerung war es nicht zu schwer..
Als es dann anfing, dachte ich auch: „Oah, voll schön.. endlich mal wieder ein bißchen ruhiger!“

Nein. Dem ist natürlich nicht so. Sonst hieße es ja nicht Level 3… Um die Wahrheit zu sagen: Ich saß die meiste Zeit schnaufend neben dem Laptop und sah den drei Damen zu. (Natürlich weil ich die Übungen nicht kannte und erstmal gucken musste!) Es ist vielleicht wirklich ruhiger, als Level 2. Es werden aber nur andere Muskelgruppen betont und das ordentlich!
Die Zeit ging diesmal so schnell rum!

Mein Mann sagt, meine Oberschenkel sind straffer geworden. (YEAH!) Kann man jetzt so sehen, muss man aber nicht. Vielleicht hat er Recht. Ich finde jedenfalls, dass sich mein Bauch kein bißchen verändert hat. Und siehe da: In Level 3 geht es mehr um die Bauchmuskeln. Ich werde das durchziehen! Vielleicht mache ich danach immer nur Level 1 und 3 abwechselnd und lasse das blöde Level 2 einfach aus.

Guten Morgen, Deutschland!
Ich gehe jetzt duschen!

 

Jillian Michaels

„Es geht nicht um Perfektion.
Es geht um die Leistung.
Und wenn du diese Leistung an jedem einzelnen Tag erbringst,
dann geschieht die Verwandlung!
So entsteht Veränderung!“
Jillian Michaels

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