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Coffe Cake

Heute bin ich mal großzügig und teile ein wunderbares Kuchenrezept mit euch! Diesen Kuchen habe ich heute gebacken, und wenn ihr wüsste, wie das gerochen hat, würdet ihr mir sofort zustimmen. Es ist irgendwie ein stinknormaler Nachmittagskuchen – aber irgendwie auch nicht.

Das Rezept kommt -Überraschung!- aus einem Buch von Cynthia Barcomi. Es geht wirklich schnell. Die Zutaten hat man wirklich eigentlich immer im Haus. Der Kuchen schmeckt frisch und auch nach 1 oder 2 Tagen. Wenn ihr ihn einmal gebacken habt und mit Freunden (oder mit Schlagsahne) gegessen habt, werdet ihr wissen, warum ich es mit euch teile.

Cynthia schreibt dazu:

„Der Name täuscht, Kaffee ist keiner drin. Schmeckt köstlich und ist ganz einfach zu machen. Nächstes Mal, wenn Sie sich mit ein paar Freunden zum Tratschen treffen, backen Sie diesen Kuchen – Sie werden schon sehen, was passiert…“

 

Coffee Cake

Trockene Zutaten

210 g Mehl
4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
65 g Zucker

75 g weiche Butter

Flüssige Zutaten

1 Ei, leicht verschlagen
250 ml Milch

Topping

75 g weiche Butter
100 g Zucker
1 TL Zimt
100 g gehackte Pekannüsse oder Walnüsse oder 40 g Mandelblättchen und 50 g Rosinen
1 Prise Salz

 

1
Ofen auf 190 C vorheizen. Eine rechteckige Backform (32 cm x 24 cm) oder eine runde Backform (Durchmesser 26 cm) einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.

2
Alle trockenen Zutaten abmessen, in eine Rührschüssel geben und die weiche Butter stückchenweise hinzufügen. Mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten.

3
Milch und Ei hinzufügen und unterheben, sodass die Zutaten gerade so verrührt sind.

4
Den Teig in die vorbereitete Backform geben und das Topping, also den Guss, zubereiten.

 

Coffee Cake Topping

1
Alle Zutaten in einer Rührschüssel mit den Fingerspitzen oder mit einem Holzlöffel verrühren.

2
Die Mischung klümpchenweise über dem Kuchen verteilen.

3
25 Minuten backen. Garprobe machen. Abkühlen lassen und dann servieren.

 

Variante mit Preiselbeeren

Den Kuchen wie oben zubereiten und 1 EL abgeriebene unbehandelte Orangenschale zum Teig geben. Eine Handvoll frische Preiselbeeren über den Kuchen streuen und dann das Topping folgen lassen. Backen, wie oben beschrieben.

 

Variante mit Apfel

Den Kuchen wie oben zubereiten und einen in feine Scheiben geschnittenen Apfel auf dem Teig verteilen. Mit Ihrer Lieblingszimtglasur toppen und wie oben backen.

 

Und das war’s!
Guten Appetit!

Wenn ich euch doch nur den Duft posten könnte…

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Lecker Pancakes + Extra!

Damit ihr genau so ein leckeres (Wochenend-)Frühstück wie wir genießen können, schreibe ich euch mein Pancake-Rezept von Cynthia Barcomi auf. Wir machen sie mit Vollkornmehl und braunem Zucker. Auch großes körniges Salz macht eine tolle Geschmackskombination.

Noch mehr Variationen und tolle Pancake-Butter-Rezepte schreibe ich euch dazu!
Viel Spaß beim Ausprobieren – und Guten Appetit!

 

Das Rezept für ca. 16 Pancakes

Trockene Zutaten:
180g Mehl
2 TL Backpulver
30g Zucker
1/2 TL Salz

Flüssige Zutaten:
200ml Milch
30g zerlassene Butter
2 Eier

1. Trockene Zutaten vermischen, flüssige Zutaten mischen.

2. Die trockenen Zutaten zu den Flüssigen hinzufügen. Vorsicht, nicht zu viel rühren, denn sonst werden die Pancakes steinhart.
Ein paar Klümpchen Mehl haben noch niemandem geschadet. Mit etwas Zurückhaltung werden die Pancakes wunderbar locker.

3. Die Pfanne über mittlerer Flamme leicht einbuttern. Ein paar Tröpfchen Wasser in die Pfanne spritzen – wenn’s zischt, ist es soweit.

4. Etwa 2-4 Esslöffel Teig (1 Esslöffel pro Pancake) in die Pfanne geben, darauf achten, dass die Pancakes nicht zu dicht beieinanderliegen.

5. Warten, bis die Küchlein auf der Oberfläche zu blubbern anfangen, dann erst umdrehen. Auf gar keinen Fall ständig hin- und herdrehen,
lieber einmal darunterlugen, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie schon gewendet werden können. Ist auch die zweite Seite goldbraun,
raus damit und ab in den Ofen zum Warmhalten, bis genug Pancakes fürs Frühstück da sind.

6. Warm mit Butter und warmen Ahornsirup servieren oder mit einer der leckeren Buttervarianten.
(Siehe unten)

Tipp:
Wenn ihr sie besonders fluffy (locker) mögt, trennt die Eier und verrührt die Eigelbe mit der Milch. Schlagt das Eiweiß steif und
hebt es unter den Teig, nachdem ihr die festen mit den flüssigen Zutaten vermischt habt.

Pancakes

Pancake Variationen

1. Maismehl-Pancakes
90g feinen Polentagrieß und 90g Mehl verwenden, dazu 200ml Milch

2. Vollkorn-Pancakes
90g Vollkornmehl und 90g Mehl nehmen.

3. Buttermilch-Pancakes
250ml Buttermilch oder Joghurt statt der Milch verwenden. 60g Haferflocken dazugeben. Die 2 TL Backpulver durch 1/2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron ersetzen.

4. Apfel-Pancakes
Einen geriebenen Apfel zu den Zutaten geben und 1/2 TL Zimt zu den trockenen.

5. Blaubeer-Pancakes
200g frische Blaubeeren zum Teig geben oder 150g aufgetaute undabgetropfte Blaubeeren.

Strawberry Butter & Orange Butter

Strawberry Butter
125g weiche Butter
90ml Erdbeerkonfitüre
1/2 TL Zitronensaft

Orange Butter
125g weiche Butter
90ml Orangenmarmelade
abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Wenn wir sie am nächsten Samstag essen, ist es bei euch ungefähr 18:00 Uhr oder 19:00 Uhr…
Also dann… Guten Appetit!

 

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Kindersprüche

In meinem Kopf gibt es einen ganz leisen, frechen Gedanken, der sagt: „Stell‘ dir vor, deine Internetseite geht kaputt. Und alle, alle, alle Kindersprüche, die du seit mehr als 2 Jahren aufgeschrieben hast, verschwinden…“ *scharflufthol*
Ja.. ich müsste alle diese Schätze unbedingt mal kopieren und speichern, damit wir unser Leben lang Spaß daran haben und ich sie meinen Söhnen und deren Kindern unter die Nase reiben kann. Auch ich amüsiere mich nämlich heute noch über die Sprüche von Klein-Marit, ja ja!
Puh. Möchte das vielleicht jemand für mich machen? Ist ja alles online.. Hmm.

Perfekte Einleitung zur nächsten Runde: Kindersprüche

Den hatte ich schon aufgeschrieben:
Wir setzen zum ersten Mal mit einer Mini-Fähre auf eine Halbinsel über und ich kann meine Aufregung nicht so für mich behalten. Mein Sohn kommentiert: „Da hättest du als Baby ein Junge werden müssen, dann hättest du jetzt nicht solche Angst.“

Wir sehen einen Kanal hier in der Stadt, der wahrscheinlich für die Schneeschmelze im Frühling angelegt wurde. Ich erkläre den Unterschied zwischen Fluß und Kanal. Wir reden über Gott, der die Flüsse und Seen gemacht hat und ihnen sagt, wo sie fließen sollen. Und Emilian, mit viel Phantasie und Logik (eins davon hat er nicht von mir!) sagt: „Gott und Jesus müssen sich nicht streiten. Das sind ja alles ihre Spielsachen.“

Aufgeregt kommt Emilian zu mir und sagt: „Mama, Liam hat einen roten Fleck am Bein, der weitergeht, wenn man da draufdrückt!“
(Nun, es war schmelzende Schokolade)

Samstags ist Pancake-Tag. Wir lieben sie! Ich habe ein tolles Rezept von meiner lieben Cynthia Barcomi, hier backen wir sie mit Vollkornmehl und braunem Zucker. (Die Pancakes, nicht Cynthia) So lecker! Eines Samstags sagt Emilian: „Mama, wir machen das so, dass wir die meisten Pancakes kriegen. Du kriegst 5, wir kriegen 4 und Papa 3… weil ich möchte, dass wir stäker als Papa werden.“
Mama antwortet: „Aber Pancakes machen eher dick, nicht stark.“
Entrüstet sagt Emilian: „Aber von dick wird man stark!!!“
(Habt ihr Interesse an diesem Rezept, das stark macht?)

Liam braucht seine nap-time, Mittagsschlaf. Er wehrt sich und weint, aber ich lege mich neben ihn auf die Couch, streichle ihn, und halte ihn ein bißchen fest, damit er liegen bleibt und schlafe selbst mit ein. Als er aber sehr weinte und immer wieder „Piieeepatz“ sagte und nach seiner Flasche verlangte, redete ich ihm gut zu: „Liam, du brauchst ein bißchen Schlaf. Nachher gehen wir auf den Spielplatz, ja?“
Liam, schluchzend: „Okee.“
Mama: „Und dann kannst du auch was trinken, ja?“
Liam sagte wieder: „Okee.“ und schlief ein.

Emilian sieht am Abend den Sternenhimmel und sagt zu mir: „Von allen Sternen da draussen bist du der Schönste!“

„Mama, es gibt Dinosaurier, die haben einen Panzer. Und manche haben Stacheln. Und dann gibt es welche, die haben eine Kugel am Schwanz, das ist eine Schmeiß-Gondel.“

Als wir zum zweiten Mal in Elisabeths Wohnung waren, wollte Liam gern aufs Deck. Er fragte mit den Worten: „Mama Papa omm (oben) wow?“ Wahrscheinlich hatten wir oft „Wow!“ gesagt, als wir auf dem Deck waren.

Emilian skypt mit Opa.
Opa: „Kannst du denn schon ein bißchen englisch reden?“
Emilian: „Ich weiß nicht.“
Opa: „Na, was heißt denn ‚Ich weiß nicht‘ auf englisch?“
Emilian: „Ich weiß nicht.. Aber ‚Blume‘ heißt auf jeden Fall ‚Flower‘.“

Ich sitze vor dem Couchtisch auf den Boden, male mit den Kindern und rede mit meinem Mann. Nebenbei klebt mir Emilian ein kleines Dreieck auf den Rücken und sagt: „Du bist jetzt ein Berg.“ Ich kriege das kaum mit und rede weiter. Da stellt Emilian sich neben mich und sagt streng: „Ein Berg redet nicht!“ – Ich musste sehr lachen.

Beim Zähneputzen entdecken wir einen Ohrenkneifer auf dem Waschbecken-Rand. Diese Tiere stehen ziemlich weit oben auf der Liste aller Tiere, die ich nicht haben kann! Ich spüle ihn weg, doch nach kurzer Zeit ist er wieder da. Also lasse ich beim Zähneputzen das Wasser laufen und mache den Stöpsel für eine Weile zu. Der Ohrenkneifer bleibt verschwunden.
Am Morgen werde ich wach, öffne die Augen und entdecke eben diesen Kneifer – genau vor meiner Nase. Er wird mir auf einem weißen Handtuch, gehalten von meinem Sohn, präsentiert. Der Sohn flüstert: „Mama, ich habe eine Käfer aus dem Wasser gerettet!“ Hmpf. Ich erkläre ihm, was ich eigentlich vor hatte, da sieht er mich ernst an und sagt wieder so streng: „Der Käfer muss nach draussen!!“ – Und da ist er nun auch.

Ich liebe Emilians Gebete! Es ist mir zu blöd, dabei mitzuschreiben und weil er so viel und so schnell betet, vergesse ich die Hälfte.
Er betet Sätze wie:
– Lieber Gott, bitte segne unseres Essen.
– Danke dass alle schön essen können und in den Himmel können.
– Danke, dass alle schön machen können, was sie wollen.
– Danke, dass ich als Mama gesagt hat, ich soll aufräumen, gleich aufgeräumt hab.
– Danke für das Essen und das Trinken.. ach, lieber Gott. Sonst weißt du ja gar nicht, mit wem wir reden.
– Danke, dass ich schon Fisch (statt Fiss) sagen kann… und Schiff.. und Sachen, die mit Sch anfangen und mit Fischsch.

Der kleine Bruder möchte eine neue Windel haben.
Ich bitte Emilian: „Bringst du mir bitte eine Windel und Feuchttücher für Liam?“
„Nein, jetzt hab‘ ich grad andere Sorgen…“

Liam liebt es, mit Papa im Pool zu plantschen. Das Baby-Becken ist ihm mittlerweile fast egal. Zuerst müssen sie in das große Becken, Liam springt in Papas Arme, „schwimmt“ eine Runde und dann ist der heiße Whirlpool dran. „Hei Bebe“ sagt Liam dazu. (Heißes Becken) Er sagt viele Wörter, aber eben sehr undeutlich. Daran arbeiten wir gerade. Als er wieder einmal mit diesen Worten „Hei Bebe“ an einer Frau vorbei ins heiße Becken stieg und sie sich erstaunt umdrehte, fiel uns auf, dass sich sein Geplapper wie „Hey Baby“ anhört. Diese Worte von einem 2jährigen..

Als wir mit unseren vier Mitbewohnern auf einen Spielplatz gehen wollen, entdecke ich vor der Tür, an der verputzten Hauswand, rote Striche. Ich stelle fest, dass das keine Kreide ist und sehe einen zerkratzten Wachsmalstift auf dem Boden liegen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht die großen Jungs waren. Irgendjemand meint, Liam dabei gesehen zu haben – und Liam nickt und sieht mich mit großen, reuevollen Augen an. Weil es hier selten regnet und diese Stelle sowieso nie feucht wird, setze ich mich mit einer Bürste und Spülmittel vor die Wand und putze. Es ist echt schwer, diese kleinen Wachskrümel von der verputzen Wand zu schrubben und ich schimpfe vor mich hin. Emilian bietet immer wieder seine Hilfe an, aber weil ich selbst es kaum schaffe, lasse ich ihn nicht. „Sowas darfst du bitte nicht nochmal machen, Liam.“ – „Okee…“ Emilian verschwindet auf die Toilette – kommt wieder, stellt sich neben mich und sagt: „Ich war das. Mama.“ … „Ich habe auf der Toilette gebetet, dass ich mich traue.“
Ich war sprachlos.. über seinen Mut und seine Ehrlichkeit, über seine blöde Idee, die Wand anzumalen, über Liams „Geständnis“…
Natürlich konnte ich nicht schimpfen, ich war so stolz auf Emilian.

Wir hören ganz oft die Geschichten von Maike in einer Hörbuch-Sammelbox. Eine tolle Erzählerin und viele Sprecher erzählen davon, wie es Maike zuhause und im Kindergarten geht – und wie sie ihren Alltag mit Jesus, ihrem besten Freund, erlebt. Ich weiß ganz sicher, dass Emilian die Idee, um Mut zu beten, von Maike hat. Und nicht nur deswegen kann ich diese Hörbuch-Sammlung sehr empfehlen. Schon wir als Kinder haben mit unserer kleinen Schwester die Kassetten gehört.

 

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Zeit für mich

Unsere derzeitige Situation ist aussergewöhnlich.
Weil wir lange davon ausgingen, dass unsere große Reise im April beginnt, wurde der Arbeitsvertrag meines Mannes zu Ende März beendet. Anfang März erfuhren wir dann aber, dass wir eigentlich erst im Juli in Californien erwartet werden. Um die Hochzeit meines Schwagers, die Ende Mai in Amerika stattfindet, nicht zu verpassen, reisen wir also Ende Mai ab.

Die aussergewöhnliche Situation bedeutet also:
Wir sind alle vier zuhause! Emilian ist der einzige, der morgens sozusagen raus muss. (Wenn das mal nur so wäre…) Eine Erzieherin sagte dazu: „Ach, ich möchte auch mal zwei Monate Urlaub haben, bevor ich dann ein Jahr Urlaub habe!“

Als mein Mann und ich uns kennenlernten, ging ich arbeiten und er studierte noch. Er machte sich dann selbstständig, war viel zuhause, ich arbeitete weiter. Gerade im ersten Jahr als Eltern genossen wir es, fast rund um die Uhr zusammenzuhocken. Wir gehören zu den Paaren, die das können. Eine Weile. Deswegen machte ich mir auch nicht viele Sorgen über diese 2 Monate, in denen wir jetzt stecken. Und ich muss sagen, es läuft gut. Allein, jeder in seinem Büro/Bereich, würden wir vielleicht schneller voran kommen, aber die Kaffeepausen, die gemeinsamen Frühstücke und einfach das Unnormale, das jetzt möglich ist, tut gut. Auch den Kindern! Emilian ist zur Zeit außergewöhnlich ausgeglichen. Er verabschiedet sich fröhlich und schnell, wenn ich ihn in die Kita bringe, er weint nicht, wenn ein Babysitter kommt, er lacht und quatscht und tut uns gut. Zu diesem wachsenden Selbstbewusstsein gehört auch, dass er lauter und frecher und aufmüpfiger wird. Ein richtiger Junge! „Warum sagt ihr so oft ‚Nein‘?“ – „Ihr seid blöde Eltern!“ Aber trotz allem ist er sensibel, liebevoll und aufmerksam. Wir entschieden uns gestern nach einer Shoppingtour spontan gegen ein gemeinsames Eis essen, weil Emilian nicht gut auf uns gehört hatte und viel quengelte. Das machte es natürlich nicht besser. Er weinte und tobte im Auto. Als er sich beruhigte, schluchzte er unter Tränen: „Aber das Einkaufen war doch schön, oder?“ Er ist sanft trotz allem und wir können gut über alles reden.

 

Das alles… die Zeit mit meinem Mann, die Zeit mit der Familie, die entspannten Kinder… das alles trägt dazu bei, dass ich, die Mama, mehr Zeit für mich haben kann! Ich bin aus irgendeinem Grund dafür verantwortlich, Emilian in den Kindergarten zu bringen. So beginnen die Tage schonmal früh genug. Neben Erledigungen, Kaffee trinken, Haushalt-Zeugs und sonstwas bleibt jetzt viel Zeit für mich. Mehr Zeit als sonst. Mehr Zeit, als Mamas sonst so für sich haben. Tagsüber.

An meinem Geburtstag konnte ich mit Mann und Kindern und vielen anderen Gästen einen Tag im Britzer Garten verbringen. Am Tag danach hatten wir als Paar einen Termin zum „Floaten“. Schweben im warmen Wasser mit 33% Salzgehalt… seid ihr schonmal schwimmend eingeschlafen?
Danach entführte er mich in ein Café, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. Barcomis Deli. Cynthia Barcomi ist meine Heldin, das wisst ihr vielleicht. Und es war ein Traum. Wir haben Gebäck bewundert, das ich schon nachgebacken haben, wir haben zauberhafte Bagels mit Lachs, Sprossen und Frischkäse gegessen, Kaffee getrunken und Cynthias Aura genossen. Traumhaft! Zu Zweit unterwegs sein. Tagsüber.

Ich konnte mit meinen Eltern und Großeltern ins Kino gehen. Eine ungewohnte Situation – und wir haben den Film genossen. Tagsüber!

Ich plane einen Kosmetik- und Kino-Tag mit meiner Freundin, nur wir beide. Tagsüber.

Ausserdem habe ich mich endlich mal getraut, meinen Frauenarzt nach einer Physiotherapie zu fragen. Und er hat sie mir verschrieben. Massage. Wärme. Reden. Übungen zur Kräftigung des Rückens. Erklärung, woher die Kopfschmerzen kommen. Und so. Einfach mal Entspannen. Tagsüber.

Ich kann alleine zum Kindergarten gehen, um Emilian abzuholen. Die paar Minuten spazieren gehen tun auch gut. Tagsüber.

Heute gingen mein Mann und ich zu einem Treffen aller Kita-Eltern in ein Eis-Café. Abends.

Morgen früh bin ich mit einer Freundin zum Kaffee trinken verabredet.

Ihr seht schon: Ich genieße das. Weil ich es kann. Weil wir tolle Babysitter haben und weil mein liebster Mann mir diese Zeiten freimacht und mich gehen lässt.
Die Ruhe und die Zeit gibt uns Kraft, für das was kommt.
Von dem wir ja nicht wissen, was es ist.
Es tut mir gut, dass es Emilian gut geht, dass die Sonne scheint, dass Liam seinen Papa so sehr genießt und dass wir vier viel Zeit zusammen haben!

 

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Lemon Bars

Heute möchte ich euch endlich mal wieder ein Lieblings-Rezept weitergeben.

Lemon Bars
Zitronenschnitten

Irgendwie ein Sommerkuchen, zitronig-karamellig, duftend, schnell und lecker. Aber wer sagt denn, dass man sich nicht auch im Winter mit guten Düften in bessere Laune versetzen darf?!
Hier also mein Rezept von Cynthia Barcomi, meiner besten Backfrau!

Ihr braucht:

230 g Mehl
75 g Puderzucker
200 g weiche Butter
320 g Zucker
3/4 TL Salz
3/4 TL Backpulver
2 EL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
3 Eier
Puderzucker zum Bestäuben

 

1.
Ofen auf 180° C vorheizen.
Eine rechteckige Backform (32 cm x 24 cm) einbuttern.

2.
Mehl, Puderzucker und Butter mit den Fingern (oder dem Handmixer) miteinander verarbeiten, bis es sich wie ein loser Mürbeteig anfühlt. Boden in die Backform pressen. 12 – 14 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

3.
In der Zwischenzeit mit dem Handmixer Zucker, Salz, Backpulver, Zitronenschale und -saft und Eier
3 Minuten lang miteinander verschlagen. Wenn der Boden aus der Röhre kommt, gießen Sie dieses Gemisch darüber und schieben das Ganze noch mal 20 Minuten in den Ofen. Es wird noch ein wenig wackelig sein, wenn es aus dem Ofen kommt. Abkühlen lassen, ehe Sie es mit Puderzucker bestäuben. In ca. 12 etwa 8 cm breite Stückchen schneiden.

 

Das war’s schon. Dieser Kuchen riecht so gut!
Die Breite der Stückchen kann natürlich variieren. Wenn der Boden zu lange im Ofen war, muss auch am Rand ein bißchen abgeschnitten werden, weil die Randteile echt hart werden können. Aber mit dieser weichen Pampe drauf, schmeckt es einfach sooo lecker!

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