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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Lecker Pancakes + Extra!

Damit ihr genau so ein leckeres (Wochenend-)Frühstück wie wir genießen können, schreibe ich euch mein Pancake-Rezept von Cynthia Barcomi auf. Wir machen sie mit Vollkornmehl und braunem Zucker. Auch großes körniges Salz macht eine tolle Geschmackskombination.

Noch mehr Variationen und tolle Pancake-Butter-Rezepte schreibe ich euch dazu!
Viel Spaß beim Ausprobieren – und Guten Appetit!

 

Das Rezept für ca. 16 Pancakes

Trockene Zutaten:
180g Mehl
2 TL Backpulver
30g Zucker
1/2 TL Salz

Flüssige Zutaten:
200ml Milch
30g zerlassene Butter
2 Eier

1. Trockene Zutaten vermischen, flüssige Zutaten mischen.

2. Die trockenen Zutaten zu den Flüssigen hinzufügen. Vorsicht, nicht zu viel rühren, denn sonst werden die Pancakes steinhart.
Ein paar Klümpchen Mehl haben noch niemandem geschadet. Mit etwas Zurückhaltung werden die Pancakes wunderbar locker.

3. Die Pfanne über mittlerer Flamme leicht einbuttern. Ein paar Tröpfchen Wasser in die Pfanne spritzen – wenn’s zischt, ist es soweit.

4. Etwa 2-4 Esslöffel Teig (1 Esslöffel pro Pancake) in die Pfanne geben, darauf achten, dass die Pancakes nicht zu dicht beieinanderliegen.

5. Warten, bis die Küchlein auf der Oberfläche zu blubbern anfangen, dann erst umdrehen. Auf gar keinen Fall ständig hin- und herdrehen,
lieber einmal darunterlugen, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob sie schon gewendet werden können. Ist auch die zweite Seite goldbraun,
raus damit und ab in den Ofen zum Warmhalten, bis genug Pancakes fürs Frühstück da sind.

6. Warm mit Butter und warmen Ahornsirup servieren oder mit einer der leckeren Buttervarianten.
(Siehe unten)

Tipp:
Wenn ihr sie besonders fluffy (locker) mögt, trennt die Eier und verrührt die Eigelbe mit der Milch. Schlagt das Eiweiß steif und
hebt es unter den Teig, nachdem ihr die festen mit den flüssigen Zutaten vermischt habt.

Pancakes

Pancake Variationen

1. Maismehl-Pancakes
90g feinen Polentagrieß und 90g Mehl verwenden, dazu 200ml Milch

2. Vollkorn-Pancakes
90g Vollkornmehl und 90g Mehl nehmen.

3. Buttermilch-Pancakes
250ml Buttermilch oder Joghurt statt der Milch verwenden. 60g Haferflocken dazugeben. Die 2 TL Backpulver durch 1/2 TL Backpulver und 1/2 TL Natron ersetzen.

4. Apfel-Pancakes
Einen geriebenen Apfel zu den Zutaten geben und 1/2 TL Zimt zu den trockenen.

5. Blaubeer-Pancakes
200g frische Blaubeeren zum Teig geben oder 150g aufgetaute undabgetropfte Blaubeeren.

Strawberry Butter & Orange Butter

Strawberry Butter
125g weiche Butter
90ml Erdbeerkonfitüre
1/2 TL Zitronensaft

Orange Butter
125g weiche Butter
90ml Orangenmarmelade
abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Wenn wir sie am nächsten Samstag essen, ist es bei euch ungefähr 18:00 Uhr oder 19:00 Uhr…
Also dann… Guten Appetit!

 

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Kindersprüche

In meinem Kopf gibt es einen ganz leisen, frechen Gedanken, der sagt: „Stell‘ dir vor, deine Internetseite geht kaputt. Und alle, alle, alle Kindersprüche, die du seit mehr als 2 Jahren aufgeschrieben hast, verschwinden…“ *scharflufthol*
Ja.. ich müsste alle diese Schätze unbedingt mal kopieren und speichern, damit wir unser Leben lang Spaß daran haben und ich sie meinen Söhnen und deren Kindern unter die Nase reiben kann. Auch ich amüsiere mich nämlich heute noch über die Sprüche von Klein-Marit, ja ja!
Puh. Möchte das vielleicht jemand für mich machen? Ist ja alles online.. Hmm.

Perfekte Einleitung zur nächsten Runde: Kindersprüche

Den hatte ich schon aufgeschrieben:
Wir setzen zum ersten Mal mit einer Mini-Fähre auf eine Halbinsel über und ich kann meine Aufregung nicht so für mich behalten. Mein Sohn kommentiert: „Da hättest du als Baby ein Junge werden müssen, dann hättest du jetzt nicht solche Angst.“

Wir sehen einen Kanal hier in der Stadt, der wahrscheinlich für die Schneeschmelze im Frühling angelegt wurde. Ich erkläre den Unterschied zwischen Fluß und Kanal. Wir reden über Gott, der die Flüsse und Seen gemacht hat und ihnen sagt, wo sie fließen sollen. Und Emilian, mit viel Phantasie und Logik (eins davon hat er nicht von mir!) sagt: „Gott und Jesus müssen sich nicht streiten. Das sind ja alles ihre Spielsachen.“

Aufgeregt kommt Emilian zu mir und sagt: „Mama, Liam hat einen roten Fleck am Bein, der weitergeht, wenn man da draufdrückt!“
(Nun, es war schmelzende Schokolade)

Samstags ist Pancake-Tag. Wir lieben sie! Ich habe ein tolles Rezept von meiner lieben Cynthia Barcomi, hier backen wir sie mit Vollkornmehl und braunem Zucker. (Die Pancakes, nicht Cynthia) So lecker! Eines Samstags sagt Emilian: „Mama, wir machen das so, dass wir die meisten Pancakes kriegen. Du kriegst 5, wir kriegen 4 und Papa 3… weil ich möchte, dass wir stäker als Papa werden.“
Mama antwortet: „Aber Pancakes machen eher dick, nicht stark.“
Entrüstet sagt Emilian: „Aber von dick wird man stark!!!“
(Habt ihr Interesse an diesem Rezept, das stark macht?)

Liam braucht seine nap-time, Mittagsschlaf. Er wehrt sich und weint, aber ich lege mich neben ihn auf die Couch, streichle ihn, und halte ihn ein bißchen fest, damit er liegen bleibt und schlafe selbst mit ein. Als er aber sehr weinte und immer wieder „Piieeepatz“ sagte und nach seiner Flasche verlangte, redete ich ihm gut zu: „Liam, du brauchst ein bißchen Schlaf. Nachher gehen wir auf den Spielplatz, ja?“
Liam, schluchzend: „Okee.“
Mama: „Und dann kannst du auch was trinken, ja?“
Liam sagte wieder: „Okee.“ und schlief ein.

Emilian sieht am Abend den Sternenhimmel und sagt zu mir: „Von allen Sternen da draussen bist du der Schönste!“

„Mama, es gibt Dinosaurier, die haben einen Panzer. Und manche haben Stacheln. Und dann gibt es welche, die haben eine Kugel am Schwanz, das ist eine Schmeiß-Gondel.“

Als wir zum zweiten Mal in Elisabeths Wohnung waren, wollte Liam gern aufs Deck. Er fragte mit den Worten: „Mama Papa omm (oben) wow?“ Wahrscheinlich hatten wir oft „Wow!“ gesagt, als wir auf dem Deck waren.

Emilian skypt mit Opa.
Opa: „Kannst du denn schon ein bißchen englisch reden?“
Emilian: „Ich weiß nicht.“
Opa: „Na, was heißt denn ‚Ich weiß nicht‘ auf englisch?“
Emilian: „Ich weiß nicht.. Aber ‚Blume‘ heißt auf jeden Fall ‚Flower‘.“

Ich sitze vor dem Couchtisch auf den Boden, male mit den Kindern und rede mit meinem Mann. Nebenbei klebt mir Emilian ein kleines Dreieck auf den Rücken und sagt: „Du bist jetzt ein Berg.“ Ich kriege das kaum mit und rede weiter. Da stellt Emilian sich neben mich und sagt streng: „Ein Berg redet nicht!“ – Ich musste sehr lachen.

Beim Zähneputzen entdecken wir einen Ohrenkneifer auf dem Waschbecken-Rand. Diese Tiere stehen ziemlich weit oben auf der Liste aller Tiere, die ich nicht haben kann! Ich spüle ihn weg, doch nach kurzer Zeit ist er wieder da. Also lasse ich beim Zähneputzen das Wasser laufen und mache den Stöpsel für eine Weile zu. Der Ohrenkneifer bleibt verschwunden.
Am Morgen werde ich wach, öffne die Augen und entdecke eben diesen Kneifer – genau vor meiner Nase. Er wird mir auf einem weißen Handtuch, gehalten von meinem Sohn, präsentiert. Der Sohn flüstert: „Mama, ich habe eine Käfer aus dem Wasser gerettet!“ Hmpf. Ich erkläre ihm, was ich eigentlich vor hatte, da sieht er mich ernst an und sagt wieder so streng: „Der Käfer muss nach draussen!!“ – Und da ist er nun auch.

Ich liebe Emilians Gebete! Es ist mir zu blöd, dabei mitzuschreiben und weil er so viel und so schnell betet, vergesse ich die Hälfte.
Er betet Sätze wie:
– Lieber Gott, bitte segne unseres Essen.
– Danke dass alle schön essen können und in den Himmel können.
– Danke, dass alle schön machen können, was sie wollen.
– Danke, dass ich als Mama gesagt hat, ich soll aufräumen, gleich aufgeräumt hab.
– Danke für das Essen und das Trinken.. ach, lieber Gott. Sonst weißt du ja gar nicht, mit wem wir reden.
– Danke, dass ich schon Fisch (statt Fiss) sagen kann… und Schiff.. und Sachen, die mit Sch anfangen und mit Fischsch.

Der kleine Bruder möchte eine neue Windel haben.
Ich bitte Emilian: „Bringst du mir bitte eine Windel und Feuchttücher für Liam?“
„Nein, jetzt hab‘ ich grad andere Sorgen…“

Liam liebt es, mit Papa im Pool zu plantschen. Das Baby-Becken ist ihm mittlerweile fast egal. Zuerst müssen sie in das große Becken, Liam springt in Papas Arme, „schwimmt“ eine Runde und dann ist der heiße Whirlpool dran. „Hei Bebe“ sagt Liam dazu. (Heißes Becken) Er sagt viele Wörter, aber eben sehr undeutlich. Daran arbeiten wir gerade. Als er wieder einmal mit diesen Worten „Hei Bebe“ an einer Frau vorbei ins heiße Becken stieg und sie sich erstaunt umdrehte, fiel uns auf, dass sich sein Geplapper wie „Hey Baby“ anhört. Diese Worte von einem 2jährigen..

Als wir mit unseren vier Mitbewohnern auf einen Spielplatz gehen wollen, entdecke ich vor der Tür, an der verputzten Hauswand, rote Striche. Ich stelle fest, dass das keine Kreide ist und sehe einen zerkratzten Wachsmalstift auf dem Boden liegen. Schnell stellt sich heraus, dass es nicht die großen Jungs waren. Irgendjemand meint, Liam dabei gesehen zu haben – und Liam nickt und sieht mich mit großen, reuevollen Augen an. Weil es hier selten regnet und diese Stelle sowieso nie feucht wird, setze ich mich mit einer Bürste und Spülmittel vor die Wand und putze. Es ist echt schwer, diese kleinen Wachskrümel von der verputzen Wand zu schrubben und ich schimpfe vor mich hin. Emilian bietet immer wieder seine Hilfe an, aber weil ich selbst es kaum schaffe, lasse ich ihn nicht. „Sowas darfst du bitte nicht nochmal machen, Liam.“ – „Okee…“ Emilian verschwindet auf die Toilette – kommt wieder, stellt sich neben mich und sagt: „Ich war das. Mama.“ … „Ich habe auf der Toilette gebetet, dass ich mich traue.“
Ich war sprachlos.. über seinen Mut und seine Ehrlichkeit, über seine blöde Idee, die Wand anzumalen, über Liams „Geständnis“…
Natürlich konnte ich nicht schimpfen, ich war so stolz auf Emilian.

Wir hören ganz oft die Geschichten von Maike in einer Hörbuch-Sammelbox. Eine tolle Erzählerin und viele Sprecher erzählen davon, wie es Maike zuhause und im Kindergarten geht – und wie sie ihren Alltag mit Jesus, ihrem besten Freund, erlebt. Ich weiß ganz sicher, dass Emilian die Idee, um Mut zu beten, von Maike hat. Und nicht nur deswegen kann ich diese Hörbuch-Sammlung sehr empfehlen. Schon wir als Kinder haben mit unserer kleinen Schwester die Kassetten gehört.

 

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Zeit für mich

Unsere derzeitige Situation ist aussergewöhnlich.
Weil wir lange davon ausgingen, dass unsere große Reise im April beginnt, wurde der Arbeitsvertrag meines Mannes zu Ende März beendet. Anfang März erfuhren wir dann aber, dass wir eigentlich erst im Juli in Californien erwartet werden. Um die Hochzeit meines Schwagers, die Ende Mai in Amerika stattfindet, nicht zu verpassen, reisen wir also Ende Mai ab.

Die aussergewöhnliche Situation bedeutet also:
Wir sind alle vier zuhause! Emilian ist der einzige, der morgens sozusagen raus muss. (Wenn das mal nur so wäre…) Eine Erzieherin sagte dazu: „Ach, ich möchte auch mal zwei Monate Urlaub haben, bevor ich dann ein Jahr Urlaub habe!“

Als mein Mann und ich uns kennenlernten, ging ich arbeiten und er studierte noch. Er machte sich dann selbstständig, war viel zuhause, ich arbeitete weiter. Gerade im ersten Jahr als Eltern genossen wir es, fast rund um die Uhr zusammenzuhocken. Wir gehören zu den Paaren, die das können. Eine Weile. Deswegen machte ich mir auch nicht viele Sorgen über diese 2 Monate, in denen wir jetzt stecken. Und ich muss sagen, es läuft gut. Allein, jeder in seinem Büro/Bereich, würden wir vielleicht schneller voran kommen, aber die Kaffeepausen, die gemeinsamen Frühstücke und einfach das Unnormale, das jetzt möglich ist, tut gut. Auch den Kindern! Emilian ist zur Zeit außergewöhnlich ausgeglichen. Er verabschiedet sich fröhlich und schnell, wenn ich ihn in die Kita bringe, er weint nicht, wenn ein Babysitter kommt, er lacht und quatscht und tut uns gut. Zu diesem wachsenden Selbstbewusstsein gehört auch, dass er lauter und frecher und aufmüpfiger wird. Ein richtiger Junge! „Warum sagt ihr so oft ‚Nein‘?“ – „Ihr seid blöde Eltern!“ Aber trotz allem ist er sensibel, liebevoll und aufmerksam. Wir entschieden uns gestern nach einer Shoppingtour spontan gegen ein gemeinsames Eis essen, weil Emilian nicht gut auf uns gehört hatte und viel quengelte. Das machte es natürlich nicht besser. Er weinte und tobte im Auto. Als er sich beruhigte, schluchzte er unter Tränen: „Aber das Einkaufen war doch schön, oder?“ Er ist sanft trotz allem und wir können gut über alles reden.

 

Das alles… die Zeit mit meinem Mann, die Zeit mit der Familie, die entspannten Kinder… das alles trägt dazu bei, dass ich, die Mama, mehr Zeit für mich haben kann! Ich bin aus irgendeinem Grund dafür verantwortlich, Emilian in den Kindergarten zu bringen. So beginnen die Tage schonmal früh genug. Neben Erledigungen, Kaffee trinken, Haushalt-Zeugs und sonstwas bleibt jetzt viel Zeit für mich. Mehr Zeit als sonst. Mehr Zeit, als Mamas sonst so für sich haben. Tagsüber.

An meinem Geburtstag konnte ich mit Mann und Kindern und vielen anderen Gästen einen Tag im Britzer Garten verbringen. Am Tag danach hatten wir als Paar einen Termin zum „Floaten“. Schweben im warmen Wasser mit 33% Salzgehalt… seid ihr schonmal schwimmend eingeschlafen?
Danach entführte er mich in ein Café, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. Barcomis Deli. Cynthia Barcomi ist meine Heldin, das wisst ihr vielleicht. Und es war ein Traum. Wir haben Gebäck bewundert, das ich schon nachgebacken haben, wir haben zauberhafte Bagels mit Lachs, Sprossen und Frischkäse gegessen, Kaffee getrunken und Cynthias Aura genossen. Traumhaft! Zu Zweit unterwegs sein. Tagsüber.

Ich konnte mit meinen Eltern und Großeltern ins Kino gehen. Eine ungewohnte Situation – und wir haben den Film genossen. Tagsüber!

Ich plane einen Kosmetik- und Kino-Tag mit meiner Freundin, nur wir beide. Tagsüber.

Ausserdem habe ich mich endlich mal getraut, meinen Frauenarzt nach einer Physiotherapie zu fragen. Und er hat sie mir verschrieben. Massage. Wärme. Reden. Übungen zur Kräftigung des Rückens. Erklärung, woher die Kopfschmerzen kommen. Und so. Einfach mal Entspannen. Tagsüber.

Ich kann alleine zum Kindergarten gehen, um Emilian abzuholen. Die paar Minuten spazieren gehen tun auch gut. Tagsüber.

Heute gingen mein Mann und ich zu einem Treffen aller Kita-Eltern in ein Eis-Café. Abends.

Morgen früh bin ich mit einer Freundin zum Kaffee trinken verabredet.

Ihr seht schon: Ich genieße das. Weil ich es kann. Weil wir tolle Babysitter haben und weil mein liebster Mann mir diese Zeiten freimacht und mich gehen lässt.
Die Ruhe und die Zeit gibt uns Kraft, für das was kommt.
Von dem wir ja nicht wissen, was es ist.
Es tut mir gut, dass es Emilian gut geht, dass die Sonne scheint, dass Liam seinen Papa so sehr genießt und dass wir vier viel Zeit zusammen haben!

 

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Lemon Bars

Heute möchte ich euch endlich mal wieder ein Lieblings-Rezept weitergeben.

Lemon Bars
Zitronenschnitten

Irgendwie ein Sommerkuchen, zitronig-karamellig, duftend, schnell und lecker. Aber wer sagt denn, dass man sich nicht auch im Winter mit guten Düften in bessere Laune versetzen darf?!
Hier also mein Rezept von Cynthia Barcomi, meiner besten Backfrau!

Ihr braucht:

230 g Mehl
75 g Puderzucker
200 g weiche Butter
320 g Zucker
3/4 TL Salz
3/4 TL Backpulver
2 EL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
3 Eier
Puderzucker zum Bestäuben

 

1.
Ofen auf 180° C vorheizen.
Eine rechteckige Backform (32 cm x 24 cm) einbuttern.

2.
Mehl, Puderzucker und Butter mit den Fingern (oder dem Handmixer) miteinander verarbeiten, bis es sich wie ein loser Mürbeteig anfühlt. Boden in die Backform pressen. 12 – 14 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

3.
In der Zwischenzeit mit dem Handmixer Zucker, Salz, Backpulver, Zitronenschale und -saft und Eier
3 Minuten lang miteinander verschlagen. Wenn der Boden aus der Röhre kommt, gießen Sie dieses Gemisch darüber und schieben das Ganze noch mal 20 Minuten in den Ofen. Es wird noch ein wenig wackelig sein, wenn es aus dem Ofen kommt. Abkühlen lassen, ehe Sie es mit Puderzucker bestäuben. In ca. 12 etwa 8 cm breite Stückchen schneiden.

 

Das war’s schon. Dieser Kuchen riecht so gut!
Die Breite der Stückchen kann natürlich variieren. Wenn der Boden zu lange im Ofen war, muss auch am Rand ein bißchen abgeschnitten werden, weil die Randteile echt hart werden können. Aber mit dieser weichen Pampe drauf, schmeckt es einfach sooo lecker!

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Meine Bücher

Heute habe ich mir einen Zettel und einen Stift genommen und habe meine Bücherregale besucht.
Leider sind noch immer nicht alle Bücher ausgepackt, aber ich habe noch ein paar Schätze gefunden.

Die vielen hellblauen und das eine rote Buch von Cecilia Ahern haben mein Herz gleich höher schlagen lassen.
Ich bewundere diese Frau vor allem, weil sie kaum älter ist als ich. Und mit ihrer Wortgewandtheit und ihren Ideen ist sie mir sehr symphatisch. Sie hat jetzt auch einen kleinen Sohn und während der Babypause hat sie zwei Kurzgeschichten geschrieben. In diesen Geschichten habe ich diese Cecilia allerdings übrhaupt nicht wiedergefunden. Entweder liegt das an den Schwangerschaftshormonen, mit denen sie klarkommen musste, oder sie wollte mal was ganz anderes probieren…
Ich konnte schwer in die Geschichten einsteigen – und dann waren sie auch schon wieder zuende. Und ich kann nicht sagen, dass ich einen Sinn gefunden hätte. Vielleicht heißen sie deswegen auch „Magische Kurzgeschichten“
Nein, ich lese und liebe ihre Romane. Zehn hat sie bis jetzt geschrieben.
Und ich liebe diese Geschichten.
Geschichten, deren Aufbau man noch nicht kennt. Geschichten, die völlig anders verlaufen, als andere Geschichten –
und als ich als Leser es mir so denke. Geschichten, die ich nicht mehr weglegen kann und Geschichten, die wirklich irgendwie zwischen Himmel und Liebe schweben.
Ein bißchen unreal, ganz viel Liebe, Freundschaft, Spannung, Tiefe und Gefühl.
Hier sind ein paar schöne Zitate von ihr.

Ich schwanke gerade zwischen „Ich-stelle-euch-alle-Bücher-schnell-vor“ und „Ich-lasse-euch-die-Neugier-und-mache-mit-den-anderen-Büchern-weiter“…
Ich zeige euch hier ihre Romane und lass‘ euch entscheiden, ob ihr guckt oder nicht.

 

Weiter geht’s!

Auch so ein Roman, der mich trotz vieler Seiten und erstmal unscheinbarem Thema mitgerissen und fasziniert hat,
ist „Vier in einer Kajüte“. Der Autor, Eckhard zur Nieden, ist sowieso ein verrückter, kreativer Mensch und seine Kinderbücher oder Hörspiele haben uns lang begleitet. In diesem Buch erzählt er von vier Männern, die auf einem Schiff unterwegs sind, eine Kajüte teilen, Freud‘ und Leid zusammen erleben und nicht weg können, bis das Schiff im Hafen ist. Meine Geschwister und ich haben uns dieses Buch einmal im Sommerurlaub am Ostseestrand gegenseitig vorgelesen…

 

Es gibt ein Buch, dass ich als junges Mädchen gelesen habe. Oft.
Ich war verliebt in die Hauptperson und fand sein Leben einfach toll. Wenn ich es jetzt lesen würde, würde ich es wahrscheinlich trotz aller Nostalgie etwas albern finden.. aber dieses Buch muss mit auf die Liste!

(Dass ich nicht mehr alle Bücher bei amazon finde, zeigt, dass ich scheinbar auch nicht mehr die Jüngste bin…)

 

Dann gibt es ein Buch, welches meinen Eltern meinen Namen geschenkt hat.
Das Buch heißt „Marit“.
Und ich finde es nicht nur toll, weil diese Geschichte dahinter steckt, sondern weil es wirklich eine starke, tapfere, mutige Frau beschreibt, die fünf Kinder hat und trotz einiger Enttäuschungen und Verletzungen eine wunderbare Frau, Mutter und Ehefrau ist. Ich habe es auch mindestens zweimal gelesen.. vielleicht sollte ich es wieder lesen, jetzt, wo mein Leben dieser Marit ein bißchen ähnlicher geworden ist.

 

„Die Kinder des großen Königs“
Dieses Buch mit den schönen kleinen Geschichten sollte ich jetzt auch mit Emilian lesen oder einfach in der Nähe haben. „Die Kinder des großen Königs“ berührt mich und beschreibt in leichten, einfachen Worten, wie groß der König Gott ist und wie sehr er seine Kinder lieb hat. Und manchmal dauert es lange, aber dann trifft es mich und ich stelle beschämt und dankbar fest, dass ich ja dieses kleine Kind bin und das Gott ja mein König ist.
Max Lucado kann wunderbare, tiefsinnige Geschichten für Kinder und Erwachsene schreiben, die auf den ersten Blick gar nicht so wirken und bei denen ich manchmal erst beim zweiten Lesen eine Verbindung zu meinem Leben feststelle.

„Du bist einmalig“ gehört auch dazu. Es erzählt von Holzpuppen. Und vielleicht denke ich an Pinocchio oder an Marionetten. Aber in Wirklichkeit hat diese Erzählung von dem Volk der Wemmicks so viel Wahrheit und Tiefgang, dass sich ein eigener Blogeintrag lohnen würde. Und dieses Buch zeigt, wie wichtig wir für Gott, unseren Schöpfer, sind!

 

Ein Kollege schenkte mir einmal ein Buch. Und zuerst fühlte ich mich beleidigt, herausgefordert und belehrt.
Doch trotz einiger konservativ scheinenden Werten und trotz der Ratschläge, die Frauen heutzutage nicht mehr hören wollen, hat mich dieses Buch angesprochen und wirklich herausgefordert.
„Anziehungskraft.. ist mehr als Mann sieht. Sieben Tugenden einer gottgefälligen Ehefrau und Mutter“
Diese Worte würde ich nicht unbedingt auf ein T-Shirt drucken lassen.. Aber wenn ich mit der richtigen Einstellung lese und von Gott lernen will, eine gute Ehefrau und Mutter zu sein, ist dieses Buch ein guter Tipp.

 

Dann zum Schluss noch ein Kinderbuch-Tipp. „Katrins Abenteuer am Blaubeersee“
(Ich bin mir nicht sicher, ob ich schonmal darüber geschrieben habe)
Ich habe mir dieses Buch gewünscht, als ich 21 war. In der Schule, in der ich gearbeitet habe, habe ich es gelesen.
Und abgesehen von den wunderschönen Bildern auf jeder Seite, ist es eine tolle, eindrückliche Geschichte über Familie, Freundschaft, Lüge und Wahrheit.

 

Und nochwas:
Wenn ich über meine Liebe zu Büchern spreche, darf diese Frau nicht fehlen!
Ich liebe ihre Backbücher, ihre Rezepte, ihre Erklärungen, ihre Bilder… Ich bin begeistert, dass ich ihr Fragen zu den Rezepten bei Facebook stellen kann und dass sie einfach mal antwortet.
Und seit dem ich weiß, dass sie hier ganz in der Nähe wohnt, finde ich sie noch viel toller!!

 

Viel Spaß mit meinen Tipps!
Der Artikel über Emilian und seine Bücher kommt auch – versprochen!

 

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