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Um zu Überleben…

auf 5. Februar 2015

Erstens: Ich habe ordentlichen Muskelkater.
Zweitens: Ich habe Tag 4 ohne Mann und Papa überlebt. 14 kommen noch.

Heute war der erste Tag, an dem es echt gut ging.
Die Kinder vermissen ihren Papa und suchen das irgendwie… bei mir! Ich vermisse meinen Mann. Gestern war Liam bis nach halb zwölf wach und wollte nicht einschlafen. Am Nachmittag hatten Emilian und ich Streit beim Aufräumen, was mit Tränen auf beiden Seiten endete. Ich mach das überhaupt nicht gern, vor den Kindern weinen und so. Ich zeige meine Schwäche nicht. Aber danach sind die Kinder sanft wie Lämmer. Es ist schön, nach einem Streit zusammen zu lachen. Die Kindersprüche purzeln. Mehr dazu demnächst bei „Szenen“ und „Kindersprüche“!

 

Auf der Seite www.playtivities.com habe ich einen passenden Artikel gefunden, den ich für euch übersetzt habe.

 

10 Dinge für die tägliche Routine

Es ist kein Geheimnis, dass Eltern sein anstregend ist. Es lohnt sich, aber gleichzeitig ist es viel Arbeit, Geduld, Hingabe (und viele anderen Dinge, von denen du nicht wusstest, dass du sie hast, als du noch keine Mama warst).

Ich bin keine perfekte Mutter, aber jeden Tag versuche ich, mein Leben leicht zu machen, das Leben meiner Kinder interessant und lustig zu machen, ohne dass ich dabei zu müde und ausgebrannt werde. Um das zu tun, muss ich ein bißchen besser auf mich selbst aufpassen.

Ehrlich gesagt, es hat eine Weile gebraucht, bis ich das verstanden und damit angefangen habe.

Eisbecher

Im letzten Jahr war einer meiner Vorsätze, meinen Tag besser, routinierter zu beginnen und bis jetzt war das revolutionär für mein Leben und meine Fröhlichkeit. Also habe ich weiter daran gearbeitet, meine tägliche Routine zu perfektionieren, bei der es meist um mich ging. Ja, das hört sich egoistisch an, aber vertraut mir: Es ist vorteilhaft für die ganze Familie.

Ich habe 10 Dinge ausgewählt, die mich glücklich machen und ich habe angefangen, sie jeden Tag zu machen. Es sind keine großen Dinge, wie zum Friseur gehen oder einen Mädelsabend zu machen. Es sind wirklich kleine Sachen, die du machen kannst, um deinen Tag einfacher zu machen und dich glücklicher zu fühlen.

Ich mache das jetzt seit fast 3 Monaten und ich kann nicht glauben, wie sehr mir das geholfen hat, ruhiger, geduldiger und positiver zu sein!

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Tägliche Routine für Mamas

1. Tanzen. Ich meine, wie verrückt zu deiner Lieblingsmusik tanzen. Ich weiß, dass sich das verrückt anhört und Mütter sind nicht verrückt (oder?). Wie auch immer: Tanze und bewege dich, wie du willst. Mach es zu deiner Routine, während du im Haus Zeug vom Boden aufsammelst, während du kochst oder sogar während du die Hausuafgaben/Windeln deiner Kinder checkst.

Ich mache jeden Morgen ein „Abtanzen“ mit meiner Tochter zusammen. Das ist das, die sie am liebsten mit mir zusammen macht. 20 Minuten

2. In Verbindung bleiben. Schicke deinem Mann/Partner eine romantische Email oder SMS. Es muss nicht sehr ausgefallen sein. Ein einfaches „Danke, dass du für mich da bist!“ kann viel bedeuten. 2 Minuten.

3. Quatsche mit einer Freundin, die dich versteht. 10 Minuten.

4. Gib deinen Kindern mindestens 12 Umarmungen oder Küsse (oder beides). Egal, wie blöd der Tag ist. Sekunden.

5. Meditiere, bete oder atme einfach tief ein und sei nur mit dir selbst – auch, wenn es nur 3 Minuten am Tag sind. Kein Telefon, kein TV, keine Kinder. 5 Minuten.

6. Sieh in den Spiegel und gib dir ein Kompliment. Finde was Schönes an dir, auch wenn du Jogginghosen und ein fleckiges Shirt trägst. 1 Minute.

7. Tu dir was Gutes, mindestens einmal am Tag, und verwöhne dich. Ob es jetzt ein Schaumbad oder einfach nur ein Kaffe mit Milchschaum in deiner Lieblingstasse ist. Es wird einen Unterschied machen.

Ich mache das normalerweise, wenn die Kinder im Bett sind, als eine Belohnung für mich für einen guten Tag. 30 Minuten.

8. Ruf deine Mama an. Punkt. Wenn du eine Mutter bist, verstehst du, warum. 10 Minuten.

9. Such dir was Schönes, das du tagsüber angucken kannst. Ich persönlich liebe Blumen. Besonders die, die blühen. Ich versuche, in jedem Raum welche zu haben. Auch im Bad habe ich zumindest grüne Pflanzen. Immer, wenn ich daran vorbei gehe, lächle ich innerlich, wenn auch nur für einen Moment. Sekunden.

10. Hilf jemandem. Du weißt das, aber ich sag’s dir nochmal: Gut sein macht DICH glücklich. Jemandem zu helfen hilft in Wahrheit dir. Nutze also die Möglichkeit, den Tag von irgendeiner Person heller zu machen. Ob du für jemand das Getränk im Coffeeshop bezahlst oder „Hey!“ zu einem Fremden sagst. Es macht wirklich einen Unterschied. Sekunden.

 

Coffee

Wenn du das jetzt liest, deinen Kopf schüttelst und denkst, dass du niemals fähig sein wirst, auch nur eine dieser Sachen zu tun, weil du natürlich zu beschäftigt bist – dann überdenke und bewerte deine tägliche Routine neu. Denke darüber nach, was du sein lassen kannst, ohne jemandem weh zu tun. Musst du echt jeden Tag Staub saugen? Hast du deinen Mittags-Plan unter Kontrolle, um dadurch Zeit zu sparen?

Finde Möglichkeiten, hier und da eine Minute zu klauen, um mit den paar Minuten deine EIGENE Routine zu erschaffen.

 

Birute Efe, playtivities.com


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