Neue Kindersprüche

Trotz Windel und Nuckel wird Emilian groß!
Er verhält sich wie ein Großer und redet wie ein Großer!
Es ist erschreckend und amüsant zugleich. Wir sind absolut in der „Kindersprüche-Phase“ und ich hoffe, das bleibt noch ein paar Jahre so.
Ich schreibe alles mit!

Manchmal ist er noch sehr „Kleinkind“ und das ist auch gut so. Er lässt sich schnell zum Mittagsschlaf hinlegen, kuschelt mit Mama, möchte getragen werden, braucht Hilfe beim Anziehen, möchte auf dem Schoß sitzen…
Aber manchmal ist er auch einfach so ein großes Kind.
Mich faszinieren immer wieder seine Sätze. Es ist doch eine große Kunst, aus den Wörtern, die man so hört, eigene Sätze zu bilden! Er merkt sich sogar Sätze und Formulierungen aus Büchern und Geschichten und wendet sie dann an – und sie passen. In einer Vorlesegeschichte gab es eine kleine Maus, die sich vor einer Katze fürchtete und flüsterte: „Ich hab solche Angst!“
Gestern fragte ich Emilian, ob er zum Einkaufen laufen möchte oder im Kinderwagen sitzen möchte. Und er sagte: „Emilian in Kinderwagen.
Autos können Emilian nicht umfahren. Ich hab solche Angst!“

Und ich bin sehr begeistert, wie Emilian seine Gefühle ausdrücken kann.
Wenn er sagt „Emilian ist traurig.“, kann er meist auch sagen, warum.
Oder er sagt „Emilian findet das lustig!“
Heute schlug eine Freundin vor, ihm ein Buch vorzulesen.
Emilian warf die Arme in die Luft, schrie „Huraaaa, das könnten wir machen!“

Immernoch liebt er es, Liam zum Lachen zu bringen. Und er schafft es auch! Gestern befüllte ich einen Luftballon mit Reiskörnern und pustete den Ballon auf – das war eine Instrument-Idee aus einer Babyzeitschrift. Ich habe es sofort bereut. Dieses Geräusch… passt nicht zu meinen Kopfschmerzen durch Schlafmangel. Liam aber mag es. Und Emilian spielt mit dem Ballon und sagt: „Liam findet dis cool. Guck mal, wie der lacht!“

Vor ein paar Tagen sagte mein Mann zu Emilian:
„Emilian, du bist mein geliebter Sohn!“
Und Emilian kannte wohl das Wort „Sohn“ noch nicht und dachte, es bedeutet „Freund“ oder „Kumpel“… Jedenfalls schlug er seinem Papa am nächsten Abend auf die Schulter und sagte: „Mein Sohn!“

Mir schlug er später übrigens auch freundschaftlich auf die Schulter und sagte: „Beste Mama!“

Vorhin war ich in der Badewanne und weil beide Kinder krank sind und ich meinen Mann nicht allein lassen wollte, ließ ich die Tür offen. Irgendwann hielt es Emilian scheinbar unten nicht mehr aus und wollte mich sehen. Er stieg dann die Treppe hoch und erzählte Papa währenddessen (ich hörte es schon): „Emilian mal hoch zu Mama, gucken, was los ist.“
Dann kam er zu mir: „Mama, was ist los?“ (Als hätte ich ihn gerufen)
Auf meine Antwort, dass alles gut sei und ich mir jetzt die Haare waschen würde, stiefelte er wieder nach unten: „Mama sagt, alles gut.“

Seit er mobil ist und Spielzeug sucht, liebt er meine Kamera. Erst durfte er damit spielen, weil sie eben schön glänzt – mehr konnte er nicht damit anfangen.
Dann hat er sie irgendwann angeschaltet und liebte es, sich alte Fotos anzusehen. Jetzt hat er gelernt, wie man Fotos macht! Mich stört das nicht besonders.. ab und zu blitzt es irgendwo und ich lösche dann die Fotos eben.
Aber jetzt werden die Fotos tatsächlich immer besser!
Hier sind ein paar:

     

Jetzt liegt er oben mit Husten und Fieber im Bett und ruft:
„Mama, ich hab zu tun…“

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