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Du hast gesucht nach Kalifornien


Ein-Kind-Mama

In dieser Woche bin ich alleine mit Jari.
Die großen Jungs sind noch mit Oma+Opa im Urlaub.
Mein Mann ist dienstlich in Kalifornien unterwegs.

Dass wir beide hier sind, kam irgendwie spontan, weil lange nicht fest stand, wann genau die Flüge sind, ob ich mit Jari noch bei den Jungs bleibe oder ob sogar alle drei Jungs bleiben und wir zu zweit nach Kalifornien fliegen.

Und habe mir das schön vorgestellt, nur Jari und ich. Ich wollte viel schaffen und viel lesen und eben viel mit Jari sein. Ich hab mich an die Zeit mit nur einem Kind erinnert, wie viel Zeit ich da hatte und wie ruhig die Tage waren… Im Moment wäre ich aber lieber mit ihm irgendwo bei den Kindern oder noch lieber natürlich auch in Kalifornien! Es ist ein bißchen einsamer und langweiliger, als ich dachte.

Jari langweilt sich. Er versteht nicht, warum die Brüder und der Papa weg sind. Er guckt in die Zimmer und zeigt auf die Fotos – und er hängt und klebt an mir, damit ich nicht auch noch gehe. Was er sich wohl denkt? Wenn ich einen Löffel in die Spülmaschine stecke, steht er neben mir und holt zwei wieder raus. Wenn ich Wäsche lege, ist er da und räumt aus, was ich eingeräumt habe. Ich hatte das etwas anders geplant. Ich wollte viel putzen, schreiben, lesen, abarbeiten, vorbereiten und so.

Aber was ich nicht fertig schaffe, lasse ich eben liegen – das sieht ja jetzt niemand. Spätestens Freitag muss ich fertig sein. Ich gucke Serien, die mein Mann nicht mitgucken würde und ich esse, was ich mag. Ich gehe schlafen, wann ich will und wir stehen auf, wann wir wollen. Aber irgendwie ist es trotzdem ganz anders, als damals, mit nur einem Kind. Was habe ich damals nur gemacht?

Ich war schon früher nicht die Mama, die gerne stundenlang auf dem Boden saß und imaginären Kuchen gegessen hat und sich imaginäre Wunden hat verarzten lassen. Und Jari spielt so noch nicht. Er mag Bücher, Bälle oder kleine Stapel-Spiele, aber länger als 3 Minuten spielt er nicht alleine, wenn ich nicht dicht daneben bin. Eher räumt er eben hundertmal in der Küche das IKEA-Kinderbesteck aus, als mit einem Auto über den Teppich zu brummen. Und nach 30 Minuten auf-Mamas-Schoß-sitzen kommen dann vielleicht mal 3 Minuten Ball-durchs-Haus-kicken.

Damals musste ich mich sehr dran gewöhnen, mit Emilian zu reden – obwohl er ja die ersten 2 Jahre kaum Antworten geben konnte. Ich fand es einfach merkwürdig, so halb mit mir selbst zu reden. Und jetzt geht es mir ähnlich. Wenn wir alle hier sind, ist Jari immer mittendrin und hört alles und sieht alles und lebt auf in unserer Lebendigkeit. Jetzt ist es still. Ich erinnere mich tagsüber, dass ich ja mit Jari reden könnte. Ich schätze die Zweisamkeit, seine Gestik und Mimik für mich allein zu haben – und er schätzt genauso die ungeteilte Aufmerksamkeit, die er bekommt.

Er langweilt sich, vielleicht. Er kennt dieses Leben nicht. Er kann sich grad nicht so gut alleine beschäftigen – obwohl alles da ist. Das ist er einfach nicht gewohnt. Er ist noch zu klein, um länger alleine im Zimmer zu spielen und schon zu groß, um einfach mit kleinen Snacks und Wäscheklammern auf dem Boden beschäftigt zu werden.

Unser Haus ist keine Wohnung mehr, durch die ich in 10 Schritten gehen kann. Es gibt mehr Zeug, mehr Zimmer, mehr Dreck, mehr Wege, mehr Arbeit und mehr Ecken, die scheinbar die letzten 3-6 Jahre kaum beachtet wurden.

Heute habe ich richtig viel geschafft.
Ich habe alle Stühle und Tische abgewischt – sind die nur bei uns so schmutzig? Ich habe ein paar Fenster geputzt, Schränke und Heizungen gewischt. Das alles dauerte vielleicht 2 Stunden – dafür brauche ich sonst Wochen! (Und wenn ich am Ende bin, ist der Anfang sowieso wieder dreckig) Wir waren zusammen spazieren und einkaufen und in der Mittagspause habe ich für meine Weiterbildung den Geburtsbericht von Emilian aufgeschrieben. Wir haben mit Papa geskypt, Kekse gegessen und draussen mit Wasser gespielt.

Und ich habe mir gedacht, ich schreibe mal drei Tipps für frische Ein-Kind-Eltern auf.
Vielleicht helfen sie. Ich glaube, mir hätten sie geholfen.

 

1. Seid entspannt mit dem Haushalt!
So viele neue Mamas oder Papas haben vielleicht den Eindruck, niemals mit der Arbeit fertig zu werden. Küche. Wäsche. Einkauf. Kleidung. Garten. Ich war auch so. Wenn etwas dreckig war, habe ich geputzt. Wenn etwas dran war, hab ich es gemacht. Ich hab mir wenig Pausen gegönnt. Wie sauber unsere Böden waren! – Und jetzt denke ich: „Egal. Wird ja eh wieder dreckig, kann also noch so 1 oder 2 Tage oder Wochen warten.“ Und das sage ich nicht, weil ich nicht die Zeit hätte. Ich habe manchmal einfach keine Lust!

Der Haushalt wartet, Leute.
Die Kindheit nicht.
Unser Alltag ist ihre Kindheit!

Mit einem Kind hab ich ziemlich viel Wert auf Sauberkeit gelegt. Bei zwei Kindern konnte und musste ich lernen, Dinge liegen zu lassen und Böden dreckig zu lassen. Und jetzt mit drei Kindern habe ich es sogar schon ein einziges Mal geschafft, nicht zu putzen, bevor Besuch kam. Aber das hat sich echt komisch angefühlt.

Bügeln ist unnötig und Wäsche sortieren können die Kleinen auch.
Und um Hilfe bitten dürft ihr auch.
Das kann man auch lernen.
Aber das ist nochmal eine andere Geschichte.

****

2. Gönnt euch Pausen!
„Schlafe, wenn das Kind schläft!“
Bla bla bla. Wer macht denn sowas? Die Zeit wird gefälligst genutzt! Duschen. Schreiben. Abwaschen. Bügeln. Wäsche aufhängen. Telefonieren. Nägel lackieren. Kochen… Und tatsächlich mache ich mit Kind Nummer 3 so viel Mittagsschlaf, wie nie vorher. Dabei gibt es so viel zu tun, wie nie vorher. Aber egal. Kaffeepause. Mittagspause. Freundinnenpause. Großer-Sohn-Pause. Ehe-Pause. Durchatmen. Arbeit links liegen lassen. Kopf ausschalten. Lachen. Kraft tanken. Immer wieder zwischendurch, nicht erst abends nach 22:00 Uhr, wenn sowieso kaum Kraft ist.
Die Kinder und Partner brauchen euch gesund und fit und gut gelaunt und wach.

Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter!

Und Glück und Zufriedenheit kommt, wenn wir uns Zeit für uns nehmen, uns entspannen, uns schön machen und fühlen und mal zwischendurch nur an uns denken. Ein Glas Wein. Eine Serie. Ein Schwimmbad-Besuch oder ein Abend mit Freundinnen. Hat noch keinem geschadet. Und die Männer kommen mit den Kindern viel besser klar, wenn wir mal so richtig weg sind. (Das heißt nicht, dass sie die Kinder ordentlich anziehen…)

****

3. Macht mehr Kinder!
Wirklich.
Vielleicht kann sich das keiner vorstellen, aber es wird mit mehr Kindern einfacher!

Geschwister sind ein Geschenk.
Für Eltern und Kinder.
(Natürlich hängt das ein bißchen von den Umständen und zum Beispiel dem Alterabstand ab. Ich könnte jetzt nach 11 Jahren Ehe locker 6-8 Kinder haben – und würde dann weder bloggen noch lackierte Nägel haben noch jetzt um 21:30 Uhr lebendig am Wohnzimmertisch sitzen)

Der Wechsel vom Paar-sein zum Eltern-werden ist unglaublich. Alles ändert sich. Auch, wenn das Kind an sich kaum auffällt, wie es mit Emilian war, braucht man irgendwie doch mehr Zeug und denkt plötzlich für jemand anderen mit und ist etwas weniger frei. Der Wechsel zum 2. Kind war bei uns ordentlich turbolent. Emilian war mit seinen 2 Jahren doch noch klein und ich war tagsüber lange alleine mit den beiden Jungs im neuen Haus mit vielen Baustellen. Und jetzt genieße ich es sehr, dass die beiden einen kleinen süßen Bruder haben und dass der kleine Jari so tolle große Brüder hat.

Sie sehen sich.
Sie helfen sich.
Sie denken mit.
Sie lernen voneinander.
Sie gehören zusammen.
Für immer.

Niemand von ihnen würde beim Tisch decken nur einen Teller hinstellen. Wenn Liam irgendwo eine Süßigkeit bekommt, fragt er grundsätzlich, ob er noch eine für seinen Bruder haben darf. Wenn Emilian sieht, dass Jari beim Spaziergang zurück hängt, flitzt er zu ihm, hebt ihn hoch und schleppt ihn wieder zu uns. Wenn ich einen Nuckel suche, findet einer der beiden Brüder ihn zuerst. Wenn Jari sich weh getan hat, ist sofort ein Bruder zur Stelle. Wenn ich so etwas wie eine Neuigkeit oder eine Absprache mit Emilian oder Liam teile, dann dauert es nicht lange, bis ich sie tuschelnd irgendwo entdecke und ahne, über was sie reden.

Ja, es ist anstrengend.
Und unser Körper macht nicht immer so wunderbar mit.
Und es ist laut.
Und dreckig.. meine Güte.

Aber es ist die Mühe wert.
Es ist ein großes Glück.
So viel Liebe.

Und wenn ihr Mamas jetzt die Hormone in euch spürt und euer Kind anschaut und seufzend lächelnd an die erste Baby-Zeit denkt… Ja genau! Eins geht noch!

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 25

Zwischen spannenden Fußball-Momenten, zwischen Koffer-Listen und angefangenen Blog-Einträgen, zwischen Milch-Fläschchen und Wäscheständern… bin ich.

Und ich werde die nächsten Fragen beantworten.
Teil 25!
Wisst ihr, was das heißt?
Halbzeit!

Wer ist noch dabei???

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?
Abgesehen davon, dass ich nie fernsehe (nur zur WM) und spätestens bei der Werbung umschalte: Bei deutschen Filmen. Es tut mir sehr leid.. ich mag keine deutsche Filme. Überhaupt gar nicht.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?
Ich habe mit Emilian zusammen im Buch über Autokennzeichen gelesen. Das hat uns meine Schwester geschenkt, jetzt liegt es im Auto und wir lernen alle ganz viel Neues. So richtige spannende Geschichtenbücher warten für die Sommerferien schon auf uns!

483. Bist du gut im Small Talk?
Ich schätze, nicht so. Ich rede viel dummes Zeug, denke ich. Aber es funktioniert 😉 Vielleicht ist mein Gegenüber dankbar, dass er nicht so viel reden muss. Ich komme aber schnell mit Fremden und Gästen ins Gespräch und mir gehen nie die Themen aus. Tja.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?
Ich bin schnell berührt. Ich liebe Herzens-Nachrichten.
Eine überraschende Schwangerschafts-Meldung einer Freundin hat mir letztens wirklich die Sprache verschlagen. Kommt nicht oft vor. Und ein Bericht einer Doula-Kollegin.
Die Nachricht eines in Frankreich lebenden Flüchtlings aus Mali, der ein Kind vom Balkon rettete, hat mich berührt. Und auch, wie darüber berichtet wurde.
Nachrichten von Beziehungen, von Ehrlichkeit, von Umkehr und Liebe kommen tief in meinem Herzen an und berühren mich.

485. Welche Sprache würdest du gern gut beherrschen?
Ich habe in meinem Leben nicht das Gefühl, dass mir eine Sprache fehlt. Wenn aber, dann würde ich eine Sprache gern sehr schnell lernen können. Französisch vielleicht. Oder die Gebärdensprache nochmal?

486. Kannst du gut Kaugimmiblasen machen?
Oh ja. Mit Knall!
Drei, bald vier von uns können das. Ist manchmal sehr spaßig hier.

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?
Ich kann mich an viele Kindergeburtstage leider nicht mehr erinnern – ich liebe es, meinen Geburtstag groß zu feiern. Der 18. war eine große Überraschung mit vielen Freunden. Aber der 30. war der Kracher! Ich war gerade frisch aus Kalifornien zurück und hatte über 70 Gäste, bestes Wetter, viele Blumen, ein volles Herz und einfach einen perfekten Tag!

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?
Zur Zeit muss ich immer mal wieder sagen:
„Das machen wir erst in den Ferien!“
Dann können sie wach bleiben, draussen bleiben, Filme gucken.. solange es geht.

Sommer-Ritual: Obst-Ernte

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?
Was ist das für eine Frage?
Ja, ich glaube, das kann ich. Bei den neuen animierten Filmen geht es sogar noch besser.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?
Nein.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?
Darüber habe ich schon lange aufgehört, nachzudenken.
Denn erstens sehe ich beim Nachbarn, bei Freunden oder bei wemauchimmer sowieso nur den Garten, das Äußere. Jeder hat seine Päckchen zu tragen. Und zweitens leben wir gerade bewusst so ein bißchen „anders“. Das muss man nicht vergleichen. Ich schätze sehr, was wir haben.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?
Geschnittenes Obst. Was nicht ich schneiden muss. Wie schade, dass ich Mutter bin 😉 Und Nuss-Mischungen. Ich liebe Nussmischungen!

493. Wie fest ist dein Händedruck?
Normal.. angenehm? Würde ich sagen.
Ich hab mir noch nie die Hand gegeben.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?
Oh ja! Oh ja! Unbedingt.
Sogar inzwischen wieder lieber handschriftlich. To do Listen und Einkaufszettel sind handschriftlich und liegen in der Küche rum. Gute Gedanken oder Adressen oder Geburtstage oder Film-Ideen oder Links oder so Kram kommen in die Handy-Notizen. Ein großer Schatz!

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?
Ich habe gerade spontan einen Anruf von einem Freund bekommen und wir haben was besprochen und ich hab Ja gesagt.

496. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?
Die, die ich nicht alleine esse.
Aber in Wirklichkeit das Frühstück. Das kann ich richtig zelebrieren. Es macht aber tatsächlich viel mehr Spaß, wenn mein Mann das Essen macht oder einfach mit mir isst.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?
Selten.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?
Nicht mehr so stark. Oder es kommt drauf an. Es gibt Dinge, die kann ich nicht gut wegwerfen. Emotionaler Wert und so. Pflanzenteile aus Urlaubs-Orten. Fotos. Postkarten. Geschenke. Aber einfach um des Sammelns willen.. das kann ich nicht mehr. Dazu ist mir der Platz zu schade und das Haus zu klein.. und es leben zu viele Männer hier.

499. Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?
Manchmal hab ich das Gefühl, ich bin die Einzige, die einen Plan hat und dann halte ich mich dran… um einen Plan zu haben. Aber wenn spontan ein besserer Plan daher kommt oder ich merke, dass mein Plan dumm war, dann kann ich auch davon abweichen. Manchmal. Stolz hab ich, aber der hilft dann nicht.

500. (Fünfhundert!)
Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Da fällt mir sofort ein „Andachtsbild“ ein, das mich als Kind sehr beeindruckt und fast magisch angezogen hat. Aber ich weiß nicht, ob es Faszination oder Manipulation war…

****

Here we go!
Das waren fünfhundert Fragen.
Ziemlich viel, finde ich. Aber erst die Hälfte.
Ich mache weiter, ich freu mich!

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Teil 24
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-24/

Teil 23
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-23/

Teil 22
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-22/

Teil 21
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-21/

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Hallo Juli!

Das Wetter passt.
Das Ferien-Gefühl passt.
Die Sommer-Stimmung passt.
Wir freuen uns auf den Juli!

Im Juli werde ich…

… ein neues Beet in meinem Garten bepflanzen.
… Himbeeren und Erdbeeren und Johannisbeeren und Heidelbeeren vom Feld ernten.
… kleine Zeugnis-Geschenkes packen.
… mit der Familie das Ende des Schuljahres feiern.
… meinen schwarz-rot-gold Nagellack von den Füßen entfernen.
… unsere Sommer-Liste schreiben.
… Ostsee-Urlaub-Koffer packen.
… WM-Fußballspiele ansehen.

… ausschlafen.
… zum letzten Mal zur Doula-Weiterbildung vor der Sommerpause haben.
… das MOPS-Jahr mit dem Thema „Free Indeed“ mit einem Sommerfest beenden.
… ausschlafen.
… das Meer sehen!
… meine Füße in den Ostseesand stecken.
… Eis und Fischbrötchen am Meer essen.
… meinen Mann nach Kalifornien verabschieden.
… viele Bücher und „Hausaufgaben“ lesen.
… an viele Geburtstage denken.
… den Garten fit machen.
… Sommer in Berlin genießen.
… mit der Familie Urlaub machen.
… Eiskaffee trinken.

 

(Ich fülle Kaffee in Eiswürfelbehälter und friere ihn ein. Später gieße ich 5-7 Eiswürfel mit Milch auf. Lecker!)

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1000 Fragen an dich – Teil 24

Ich fang heute mal gleich an, dann schaffe ich vielleicht noch einen Blog-Eintrag für euch.
Die Tage sind echt gut gefüllt.

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?
Hmm, ich hoffe für Freundinnen, andere Mütter und meine Leser.

462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?
Auweia.. ich kann mich erinnern, dass mein Vater uns Kinder einmal in aller Frühe mit in den Wald zu einem Jägerstand genommen hat, um den Sonnenaufgang anzugucken. Das kann schon 20 oder 25 Jahre her sein. Nochmal Auweia! Aber das wird nicht der letzte Sonnenaufgang gewesen sein. Vielleicht mal vom Flugzeug aus?

463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?
Das weiß ich leider nicht.
Ich bin vor ein paar Wochen im Kettenkarussell gefahren. Das war hoch 😉

464. Können andere auf dich bauen?
Ja.

465. Was ist das Verrückteste, das du je getan hast?
Das „Leben ohne Lampen„-Experiment?
Meine Reise von Kalifornien nach Deutschland und zurück in 4 Tagen?
Mein Ehe-Tattoo?
Ein bißchen verrückt-sein ist toll!

466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?
Eher nicht so. Mal hier und mal da und gerne für die Kinder. Aber nicht häufig.

467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen tauschen?
Äh.. nein. Auch, wenn ich mich gern schön mache und mich schön fühlen möchte, sind die Strahlen, die aus dem Kopf und aus dem Herzen kommen, viel wichtiger.

468. Weißt du, ob du je einen heimlichen Verehrer hattest?
Ich weiß, dass ich Verehrer hatte. Von den heimlichen weiß ich ja wohl nichts.

469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?
Mein Tattoo. hihi Und meinen richtigen Ehering, den nehme ich nie ab. Und ohne Ohhringe werdet ihr mich auch nie sehen. Aber dafür trage ich sonst gar keinen weiteren Schmuck.

470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?
Geht alles gut?
Halten wir als Familie(n) weiter gut zusammen?
Konnten wir gute Eltern sein?
Wird Deutschland Weltmeister?

471. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?
Dann würde ich meine Umgebung ablehnen.
Wir bleiben zusammen, come what may.

472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?
Am Freitag habe ich dicke Schokoladen-Haferflocken-Cookies gebacken.
Nervennahrung für meine Doulas.

473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?
Ach, ich mach mich doch gerne schick. Für die LadiesNight, für Liams Geigenvorspiel, Papas Geburtstag. Das letzte schicke Kleid trug ich an meinem Geburtstag. Und im August wird die nächste Hochzeit gefeiert!

474. Welche Redensart magst du am liebsten?
„Einfach mal die Kresse halten“
Ich weiß es nicht.. bin ich so ein Sprücheklopfer?
Ich hab es mal geschafft, wirklich wochenlang zu den Jungs zu sagen: „Einmal am Tag muss man sich kaputtlachen!“ – und wenn sie es bis dahin nicht geschafft hatten, gab es eine ordentliche Kitzelparty. Sollten wir wieder einführen!

475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als letztes aufgenommen hast?
Ich habe für Instagram ein Zitat aufgeschrieben, das ich sehr sehr schön finde:

Auf deutsch heißt es ungefähr:
„Sich zu sorgen, dass was schief geht, macht auch nicht, dass alles gut klappt.“

476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?
Ja. Manchmal gibt es eine Feier, mal nur ein Gedanke.
Aber ich finde es wichtig, nochmal kurz zurückzufühlen, zu lächeln oder zu seufzen – und dann dankbar weiterzumachen.

477. Was würdest du in einen Guck-Kasten kleben?
Ich weiß nicht, was das ist… sowas wie ein Schaukasten?
Dann würde ich gute Laune mit schönen Sprüchen verbreiten. Ich würde die Menschen ermutigen, an sich zu glauben. Ich würde schreiben, dass es so einfach ist, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich würde zu Vernetzung und Gemeinschaft ermutigen.

478. Welche Cremes verwendest du?
Fürs Gesicht hab ich zur Zeit nur eine Tag- und eine Nacht-Creme von alverde. Und ich hab in jeder Tasche, am Bett, im Auto und am Spülbecken verschiedene Handcremes liegen. Das muss sein.

479. Wärst du gern körperlich stärker?
Mehr Kraft brauche ich eigentlich grad nicht. Ich würde gern verschiedene Körperteile mehr stärken. Rücken. Nacken. Schultern. Und so. (Irgendwo müssen doch noch die Sport-DVDs rumliegen…)

480. Findest du, dass jeder Tag zählt?
Auf jeden Fall! Ich habe Kinder. Sie wachsen und leben. Jeden Tag. Das zählt.

 

Und das war’s auch schon!
Nebenbei liefen die super-spannenden und äüßerst temperamentvollen Spiele Portugal-Iran und Spanien-Marokko. Gute Nacht für heute!

Teil 23
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Teil 22
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Teil 21
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1000 Fragen an dich – Teil 23

In meinem Blog merkt ihr, dass Sommer ist. Es wird ruhiger drinnen und wuseliger draussen. Wir zählen die Tage bis zu den Sommerferien, es sind für Liam noch 7 Kindergarten-Tage. Sieben! Ich sehe, wie groß und schön und cool er geworden ist. Und ich freue mich für ihn und mit ihm und bin mit ihm aufgeregt. In den nächsten Tagen entscheidet sich, wer seine neue Lehrerin wird und ob er sogar in die Nachbarklasse vom großen Bruder zieht.
Aber das bedeutet auch, dass wir für 1 oder 2 Jahre kein Kindergartenkind mehr haben. Komisches Gefühl. Seit Sommer 2013 waren wir da, tagein, tagaus. In den Ferien werden wir Jaris 1 1/2. Geburtstag feiern. Sie werden so schnell groß!

In den nächsten Wochen zeige ich euch unsere Sommer-to-do-Liste, eine Verlosung habe ich noch und ich wollte euch mal erzählen, was die Doula in mir so macht. In den Sommerferien möchte ich an den 1000 Fragen weiterschreiben und euch Fotos zeigen. Aber viel mehr nicht. Kommt gern mit rüber zu Instagram, da gibts täglich ein Foto und ein paar Gedanken von mir.

441. Wie persönlich ist deine Einrichtung?
Die nackten Möbel sind nicht sehr persönlich.. das ist das, was wahrscheinlich auch viele andere Familien so in den Wohnungen haben. Kaum Sammlerstücke oder Erbstücke. Ich mag IKEA sehr und bin gern Team blau-gelb. (Ausser am nächsten Samstag!)
Um die Möbel herum gibt es aber Fotos, Kinderbilder, gesammelte Werke aus Urlaubsorten, Geschenke und praktische Dinge. Manchmal hätte ich gern so eine weiße, sterile, minimalistische Wohnung – aber das wird nicht passieren. Wir fünf leben hier – das sieht man. Und das ist auch gut so.

442. Welchen Songtext hast du jahrelang verkehrt gesungen?
Haha, das ist mir sogar bei deutschen Texten passiert. Ich kann mich erinnern, dass ich manchmal in der BRAVO die Songtexte hinten drauf gelesen habe, zum Beispiel auch von TicTacToe. (Auweia, 90er Jahre Flashback) und dann hab ich gedacht: „Ach das singen die da!“
Ich mach mir nicht oft die Mühe, einen Songtext nachzulesen. Also singe oder summe ich eben falsch, was ich nicht verstehe 🙂

Kennt ihr „Agathe Bauer-Songs“ von 104.6RTL?
Das sind die lustigsten Song-Verhörer.
„Agathe Bauer“ kommt von dem Lied „I’ve got the power“.
Mein Mann und ich lieben diese Song-Verhörer. Und wenn man einmal weiß, was andere an manchen Stellen hören, kann man das nie wieder richtig hören…

443. Würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
Ich glaube, anders geht es gar nicht. So ist das Leben. Was für mich mehr zählt, macht den Unterschied.

444. Mit wem hattest du vor kurzem ein gutes Gespräch?
Mit meinem Mann, als ich meine Gedanken zu einer Sache ordnen musste. Und mit einer Freundin, mit der ich zusammen für unsere Kinder bete.

445. Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?
Oh weh… ähm Kaffe. Und Kaffee. Und Kaffee. Nicht mehr als drei am Tag. Aber mehr, als alles andere. Sonst Wasser. Manchmal mit Zitronen- oder Gurkenscheiben. Und wenn mir abends kalt ist, trinke ich Tee.

446. Welches Lied hast du zuletzt gesungen?
Ich hab irgendwie immer ein Lied im Kopf oder auf den Lippen. Inspiriert von Frage 443 summe ich gerade das Lied „Light in the Hallway“ von Pentatonix.
Count your blessings everyday. It makes the monsters go away.
Wenn du jeden Tag deine Geschenke zählst, verschwinden die Monster.
Genau das habe ich bei Frage 443 gemeint.

447. Kannst du über dich selbst lachen?
Ja. Denke ich.

448. Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?
Ich kann mich überhaupt nicht erinnern. Aber ich mag Kopfmassagen nicht so…

449. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?
Weil wir beide in der Kirche arbeiten bzw. angestellt sind, sind diese Tage eher „Arbeit“ für uns. Mein Mann frühstückt früh und geht mit einem Kind oder allein in die Kirche. Ich komme mit den anderen Kindern etwas später nach.
Ideal wäre, wenn wir alle so gegen 9:30 Uhr nach einem schönen Frühstück zu Fuß das Haus verlassen würden. Wir verbringen die nächsten Stunden beschäftigt, aber glücklich mit vielen Freunden in unserer Kirche. Gegen 13:00 dauert es dann eine Weile, bis wir alle Kinder und Krempel wieder zusammen haben, aber dann beginnt der ruhigere, entspannte Teil des Sonntags.

450. Machst du manchmal allein einen langen Spaziergang?
Eigentlich nicht so. Ich merke echt immer wieder, vor allem durch diese Fragen, dass das Wort „allein“ in meinem Leben nicht so passt. Ich laufe jeden Tag so meine knapp 3 km zur Schule und zurück, oft mit dem schlafenden Jari, und das sind meine Ruhe-Pausen zum Auftanken. Aber so richtig spazieren durch Wiesen und Wälder macht mir mit Familie und Freunden in der Gruppe mehr Spaß. Am Strand würde ich vielleicht allein laufen.. und singen und Muscheln sammeln. Oh ja, das werde ich im Sommer mal machen!

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?
Vorsicht: Mein großes Hass-Thema.
Ich bin zwei Jahre im Verzug, was die Fotobücher angeht. Und das nervt mich. Ich habe so unglaublich viele schöne Fotos… ABER mit dem Jahr 2016 habe ich bereits begonnen. Am PC. Einkleben mache ich nicht. Wahrscheinlich wäre das Ausdrucken und Einkleben aber inzwischen schneller gegangen…

452. Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert?
Hmm, das kann ich gar nicht sagen. Das Gespräch, von dem ich in Frage 444 erzählt habe, hat mich aufgewühlt und vielleicht bin ich dabei, mir eine neue Meinung zu bilden. Aber das passt nicht in den Blog.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?
Das wird jetzt nicht so schön, tut mir leid.
Als mein Frauenarzt mir im Januar 2016 sagte, dass er keinen Herzschlag mehr bei meinem Baby feststellen kann, bin ich nachhause gegangen und habe mich ins Bett gelegt. Ich habe mich entschieden, das Baby „still zu gebären“ und nicht im Krankenhaus.. naja, ihr wisst schon.
Und obwohl ich zwei Jungs und ein Haushalt und sogar ganz besonderen Besuch für mehrere Tage im Haus hatte, bin ich einfach im Bett geblieben. Ich hab geweint und gelesen und geschlafen und gelitten.

Und als es vorbei war, war alles wieder gut.
Dann konnte ich drüber reden und unter Menschen gehen und Umarmungen und Blumen annehmen – aber vorher nicht. Diese Tage habe ich für mich gebraucht. Allein übrigens. Also doch.

Das war nicht ganz die richtige Antwort auf diese Frage.. es gibt viele Tage, an denen ich gern länger im Bett bleiben würde. Aber einen ganzen Tag? Das schaffe ich nur, wenn ich wirklich krank bin oder es eben brauche.

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?
Nein.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?
Ein Gesetz, das Familien einfach macht, ihre Kinder zuhause zu erziehen. Ohne, dass eine Lücke im Lebenslauf oder ein Loch im Konto entsteht.
Ein Gesetz für Kinder, Familien, Alleinstehende oder Rentner, die in Armut leben müssen und nichtmal selbst Schuld daran sind. In Deutschland! Wie kann das sein?
Ein Gesetz, das Kindern ermöglicht, kostenfrei zu lernen.
Dass man sich das sogar wünschen muss!
Und wenn ich über Deutschland hinaus denke, fallen mir noch ein paar mehr Ideen ein.
Wie kann es sein, dass die Reichen in dieser Welt die Macht haben, den Armen etwas wegzunehmen?
Wie kann es sein, dass Meere und Wälder und Lebewesen kaputt gemacht und für immer zerstört werden – oft für schmerzhaft banale Gründe?
Wie kann es sein, dass ein amerikanischer Präsident Familien auseinander reißt? Weil.. warum eigentlich?
Puh..
Es ist bestimmt nicht leicht, in der Regierung zu sitzen.
Aber .. ich weiß auch nicht.

456. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
Haha, wir reden seit Tagen hier von nichts anderem, weil wir uns alle sehr mit dem Lotto-Jackpot beschäftigt haben. Na gut, das waren 90 Millionen. Und als wäre es irgendwie realistisch..

Ich würde uns und sämtlichen Freunden helfen, Immobilien zu erwerben oder abzubezahlen.
Ich würde meinem Mann und mir ein schönes Auto kaufen.
Ich würde ein Café eröffnen.
Ich würde Schulen und Kitas bauen.
Ich würde nach Kalifornien fliegen.
Und wir würden Urlaub in Hawaii machen.
Und ich würde ein paar Dinge von Frage 455 versuchen, selbst in die Hand zu nehmen.

457. Wie hieß dein Lieblingskuscheltier?
Ich weiß es nicht. Ich hatte Kuscheltiere. Und Puppen. Und bestimmt hatten die auch Namen..

458. Was war deine weiteste Reise?
Mit dem Auto? Nach Korsika im letzten Herbst.
Würde ich jederzeit wieder machen.
Und eine 10monatige Reise ging 2014 nach Kalifornien.
Würde ich auch jederzeit wieder machen.

459. In welcher Haltung schläfst du am liebsten?
Ich schlafe gern auf dem Bauch. Aber solange Jari neben oder auf oder an mir schläft, wechsele ich oft meine Position und bin dann morgens nicht so ganz fit.

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?
Ich rede mit Gott und mit meinem Mann. Mehr brauche ich eigentlich nicht.

***

Danke fürs Lesen.
Das waren heute überraschend schöne, tiefe Fragen.

Wenn euch in der Sommerpause langweilig ist, könnt ihr ja gern meine vorherigen 22 Teile lesen!

Teil 22
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-22/

Teil 21
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-21/

Teil 20
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-20/

Teil 19
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-19/

Teil 18
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-selbst-teil-18/

Teil 17

Teil 16
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