30. Juli 2026
Und da ist der Juli vorbei. Wahnsinn!
Im Juli waren wir im Sommerurlaub – und irgendwie teile ich die Tage ein in „vor dem Urlaub“ und „nach dem Urlaub“. Also Anfang Juli erscheint mir schon sehr weit weg…
Aber am Ende jeden Monats schreibe ich auf, wofür ich dankbar war und bin. Das hilft mir, das Schöne zu sehen und zu erinnern. Das hilft mir, zu überlegen, was wir (meist vieles) erlebt haben. Es sind oft ähnliche, kleine Dinge. Ich bin dankbar für Gesundheit, für Zeiten zusammen, für schöne Erinnerungen und Momente, die uns lange im Herzen bleiben. Und dafür braucht es oft gar nicht viel. Natürlich hilft mir so ein Monatsrückblick am Ende des Jahres auch beim großen Blog-Eintrag über unser Jahr.

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EINS
Der Juli brachte viele Abschiede. Sohn 3 verabschiedete sich von seiner Lehrerin und auch Sohn 1. Mit einer Klassenfahrt, einer feierlichen Andacht mit vielen emotionalen Momenten in der Schule, der Zeugnisübergabe und dem Fest mit den Eltern wurde er aus der Schule entlassen. Wir sind stolz und dankbar für die 10 Schuljahre unseres ersten Kindes. Die aufregende 1. Einschulung, die Corona-Jahre, der Wechsel auf die Oberschule – seit dem ersten Tag im Kindergarten mit dem besten Freund an der Seite, bis jetzt zur Ausschulung. Sie machen beide weiter bis zum Abitur – noch wissen wir nicht, ob sie weiter in einer Klasse sein werden..
ZWEI
Die Verabschiedung mit der Klassenlehrerin des 3. Sohnes sollte im Park stattfinden und fiel buchstäblich ins Wasser. Es regnete sehr stark! Also trafen wir uns kurzfristig in der Schule und verbrachten einen entspannten Nachmittag zusammen.
DREI
Ganz spontan lud ich 4 befreundete Mütterpflegerinnen zu mir nachhause ein, die sich kennenlernen wollten. Ich liebe Netzwerk-Arbeit und es macht mir Spaß, anderen auf dem Weg zu helfen, den ich selber gegangen bin. Viele Fragen kommen und gehen und die Schritte gehen viel leichter, wenn wir zusammen gehen.
VIER
Seit Anfang Juni faste ich mit der ADF-Methode von „Die Fastentante“. Es ist nicht immer ganz einfach, jedoch viel leichter als alles, was ich sonst gelesen oder ausprobiert habe. Im Urlaub haben wir pausiert, aber ich war wirklich positiv überrascht, wenn ich mich dann auf Fotos gesehen hab. Dafür bin ich wohl dankbar!
FÜNF
Als Familie haben wir eine Radtour gemacht, die leider auch mit einem Regenschauer geendet hat. Aber es hat sich nach Sommer angefühlt, zu sechst mit dem Rad unterwegs zu sein.
SECHS
Und auch im Juli konnten wir als Paar am Abend ausgehen und in Ruhe im Restaurant sitzen. Das ging lange nicht.. jetzt geht es wahrscheinlich wieder öfter.
SIEBEN
Der Abschluss-Gottesdienst vor der Sommerpause fand im Britzer Garten statt. Auch an diesem Tag war lange nicht klar, ob es trocken genug bleibt. Am Ende haben wir einen langen schönen Tag im Park verbracht.
ACHT
Im Frühjahr haben wir ganz unerwartet einen Platz bei einem neuen Kinder-Augenarzt bekommen! Nach und nach wurden alle 4 Kinder untersucht, der Große war im Juli der letzte Patient. Vor seinem Termin war ich besonders nervös, weil er im Jahr 2022 am Augen gelasert werden musste. Damals wurde durch Zufall ein kleiner Riss entdeckt. Nun ist aber alles gut und alle 8 Kinderaugen sind gesund! Und die Prozedur mit den Augentropfen, die so müde und lichtempfindlich machen, haben wir auch überstanden.
NEUN
Alle Kinder haben ihre Zeugnisse bekommen, wir haben den Beginn der Sommerferien gefeiert und das Schuljahr abgeschlossen.
ZEHN
Kurz vor Beginn der Sommerpause durfte ich bei einem Brainstorming-Treffen fürs neue Gemeinde-Jahr dabei sein. Es war ein bißchen herausfordernd, das Denken anzuregen, weil in meinem Kopf schon Pause von allen Terminen und Veranstaltungen war. Aber am Ende war es wertvoll, zu sehen, dass wir ähnliche Visionen und Träume für die Gottesdienste und Besucher haben, dass sich Themen-Wünsche überschnitten haben und dass wir mit Ideen zum Bewegen in die Pause gestartet sind.
ELF
Die beiden Großen sind einige Tage früher zum Vorcamp – und der Mann und der kleine Sohn dann schließlich auch zum Sommercamp der Royal Rangers aufgebrochen. Mit Stämmen des ganzen Ostens fand das Camp mit ca. 1.500 Kindern statt. Zum ersten Mal durfte und wollte der kleine Sohn dabei sein. Es war eine aufregende, besondere, wunderschöne Woche für die vier.

ZWÖLF
Meine Woche mit der Tochter war nicht ganz so wunderschön und besonders… ich wusste, dass es für uns beide herausfordernd sein wird, so lange alleine zuhause zu sein. Ich möchte trotzdem dankbar für Mama-Mädchen-Momente sein, weil wir auch schöne Zeiten zu zweit hatten.

DREIZEHN
In dieser Woche mit dem Mädchen war ich dankbar für Freundinnen, die uns besucht oder eingeladen haben. Besonders eine Freundin, bei der die Kleine die Katzen füttern durfte, ist ihr lange im Gedächtnis geblieben! Außerdem haben wir Spielplätze besucht und kleine Ausflüge, zum Beispiel zu meiner Mama, gemacht.
VIERZEHN
Außerdem habe ich diese Woche genutzt, um die Kinderzimmer, Bettwäsche und Fenster gründlich zu reinigen. Ich habe die Chance genutzt, in der die Jungs nicht da waren und ihre Zimmer ausgemistet und aufgeräumt. Das ist noch immer zu sehen und macht das Leben leichter.
FÜNFZEHN
Die 13. Podcast-Folge im Juli habe ich mit dem kleinen Sohn aufgenommen – statt wie sonst mit dem Mittleren. Es war ganz anders, aber sehr amüsant, mit ihm zu sprechen und sich dann später anzuhören.
SECHSZEHN
Ein großes Highlight war natürlich der Moment, als der Reisebus mit den Rangern um die Ecke fuhr. Ich war so dankbar und erleichtert, meine vier braun gebrannten Männern in den Kluften wieder in die Arme zu schließen.

SIEBZEHN
Nachdem wir dann einen Tag mit Ruhe und Wäsche verbracht haben, ging es weiter an die Ostsee. Ich war dankbar für einen sonnigen Tag und den Wäschetrockner!
ACHTZEHN
Zum ersten Mal sind wir in diesem Jahr getrennt gefahren. Unser Auto reicht vom Platz einfach nicht mehr und weil der Mann mit der BahnCard die Kinder unter 14 kostenlos mitnehmen kann, ist er mit Kind 2 und Kind 3 mit der Bahn gefahren – während ich mit Kind 1 und Kind 4 mit dem Auto gefahren bin. Das war ungewohnt – aber für alles völlig okay. Wir sind auf der Hinfahrt und Rückfahrt alle gut angekommen.
NEUNZEHN
Und dann bin ich dankbar für Wellen, Ostee-Wind, Fischbrötchen, Muscheln, geangelten Fisch aus dem Meer, Stunden am Strand, Salzwasser, Möwen, und… Ich bin einfach ein Ostsee-Mädchen.

ZWANZIG
Wir hatten nicht die sonnigste Ostee-Woche und mehr als 2 Strand-Tage waren nicht drin, aber wir haben neue schöne kleine Orte auf dem Darß kennengelernt. Außerdem haben wir zum ersten Mal eine andere Familie mitgenommen und ich war positiv überrascht, wie gut das mit den 6 Kindern geklappt hat. Ich glaube, es war für alle eine Bereicherung.

EINUNDZWANZIG
Ein Regentag hat uns auf Karl’s Erdbeerhof geführt. Natürlich hatten andere Familien auch diese Idee – aber es ließ sich gut aushalten. Ich bin besonders stolz, dass wir in den 7 Stunden dort nicht einen einzigen Cent ausgegeben haben!! Meine Kinder sind nicht so die wilden Achterbahn-Fahrer und ich schätze an Karl’s, dass es dort viele Angebote gibt, die nichts kosten. Also waren wir auf allen Spielplätzen und an allen Orten, die gratis sind. Das hat gut geklappt. Wir haben nicht unendlich Geld zur Verfügung und für 6 Personen sind Ausflüge schnell viel zu teuer – wenn es also Dinge gibt, an denen wir gut sparen können, dann machen wir das auch!

ZWEIUNDZWANZIG
Wieder zuhause ging es bald in die Bücherei, weil der Lese-Stoff für den Urlaub alle war und weil wir einige Tonie Box-Figuren zurückgeben wollten. Ich bin sehr dankbar, dass tatsächlich alle drei Kinder gerade viel lesen.

DREIUNDZWANZIG
Eine Tonie-Figur haben wir verlängert, weil wir sie einfach nicht finden konnten! Wir hatten sie nicht mit im Urlaub – sie musste also irgendwo im Haus sein. Und als ich die die drei Zimmer ausgemistet und aufgeräumt habe, konnte ich sie auch schon nicht finden… Natürlich ist es möglich, die Figur zu ersetzen, aber ich wusste ja, dass sie irgendwo sein muss! Wir haben alle überall gesucht und gebetet und alles auf den Kopf gestellt!!! Es kann zur Zeit immer sein, dass die kleine Schwester Dinge verschleppt und versteckt – aber an die Bücherei-Figuren kommt sie eigentlich nicht ran. Noch dazu sind ja diese Figuren magnetisch und können also auch irgendwo ungesehen hängen bleiben… Endlich, endlich rief der kleine Sohn dann irgendwann: „ICH HAB SIE!“ Sie war in einen Beutel mit kleinen Autos gefallen und ich war so erleichtert!
VIERUNDZWANZIG
Im Juli waren wir als Blog-Familie und Eltern zu zwei Events eingeladen. Diese Momente mag ich auch immer sehr. Einerseits durften wir Cotti Coffee ausprobieren. Das kannten wir noch nicht. Andererseits hat der Escape Berlin Raum, bei dem wir schon öfter spielen durften, eine neue, riesige Laser Tag Etage eröffnet, bei deren Eröffnung wir dabei sein durften! (Werbung)
FÜNFUNDZWANZIG
Wir haben Besuch aus Kalifornien bekommen! Manchmal werden wir von Menschen aus der Kirche in Kalifornien gefragt, ob wir uns mit jemand treffen wollen. Wir sind nach unserem Auslandsjahr 2014 noch viel in Kontakt mit verschiedenen Personen und Berlin ist eben auch ein interessanter Urlaubs-Ort für Amerikaner. Also gab es gestern Eis, Kaffee und Apfelkuchen und wir begrüßten drei fremde Personen auf der Terrasse. Schnell kamen wir gut ins Gespräch, weil wir eben gleiche Freunde kennen, uns gleiche Orte und Erfahrungen verbinden und viele Geschichten erzählen können. Nach solchen Verabredungen bin ich immer ganz dankbar und fühle mich Kalifornien wieder ein bißchen näher.

SECHSUNDZWANZIG
Im Juli bin ich dankbar für einen grünen, gesunden, üppigen Garten, der viel Regen abbekommen hat.
SIEBENUNDZWANZIG
Im Juli bin ich dankbar für spontane Abende am See, für viel Eis und Melone, für viele Sand-Burgen und Sonnenuntergänge. Und für viele Bücher, die ich endlich lesen kann.

ACHTUNDZWANZIG
Im Juli bin ich dankbar für Schutz bei langen Autofahrten, Radtouren und Übernachtungen woanders. Ich bin dankbar für Bewahrung vor Insektenstichen, Berührungen mit Eichenprozessionsspinnern, Feuerquallen oder ähnlichen komischen Tieren.
NEUNUNDZWANZIG
Auf der Hinfahrt und Rückfahrt im Auto mit dem Großen hat er „seine“ Musik und seine Podcasts angemacht. Er hört „Wissen mit Johnny“ und „Wissen mit Zoè“. Ich bin dankbar, dass ich ein bißchen in sein Leben reingucken konnte und wir darüber reden konnten. Über Kommunikation mit Teenagern geht es auch in einer unserer nächsten Podcast-Folgen.
DREIßIG
Im Juli bin ich dankbar für viele Treffen mit Herzens-Menschen, für viele Geburtstage, für schöne Gespräche drinnen und draußen und für jede Menge echte Sommer-Fotos und Sommer-Momente!

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In Zeiten von Verzicht und Sparsamkeit bin ich umso dankbarer für Großzügigkeit!
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