30 am 30 im Januar

30. Januar 2021

Am 30. eines Monats möchte ich zurück blicken und Dinge suchen und finden, für die ich dankbar bin.

Mein erster Blick zurück auf den Januar 2021 sieht grau aus. Was war das für ein langgezogener, trister, ermüdender Monat.
Doch dann schlage ich mein DANKE-Heft auf und finde so viele Aufzeichnungen wie noch nie! Seit Anfang des Monats schreibe ich wirklich täglich mindestens eine Sache auf, für die ich dankbar bin. Und da hat sich was angesammelt. In mein Buch schreibe ich auch jeden Tag. (Werbelink)

EINS – Ich bin dankbar für einen Silvester-Familienabend, ganz in Ruhe, endet mit einer späten Übernachtungsparty im Wohnzimmer. Am Abend des 31. spazieren wir mit Freunden am See und verabschieden das Jahr 2020.

ZWEI – Ich bin dankbar für ruhige Familientage. Mit den großen Kindern können wir gut spielen, ich sortiere alle unsere Kabel im Wohnzimmer und wir gammeln gemütlich vor uns hin. Das alte Spiel ACTIVITY (Werbelink) entdecken wir gerade total für uns.

DREI – Ich bin dankbar für die Persönlichkeiten der drei Kinder, die sich immer mehr blicken lassen. Jetzt in den engen Familienzeiten reiben sich die Kinder aneinander, aber wir ergänzen uns auch und jeder wird mit seinem Charakter gebraucht.

VIER – Ich bin dankbar für den Schnee in Berlin. So viel schönen Schnee hatten wir lange nicht und wir nutzen ihn aus.

FÜNF – Ich bin dankbar für ein Home Escape Game, (Werbelink) das wir spielen durften. Mein Mann hat mit ein paar Freunden den spannenden Fall bald gelöst.

SECHS – Ich bin dankbar für ein neues Fotobuch 2019-2020, das ich fertig gestellt habe. Damit bin ich sozusagen auf dem neuesten Stand!

SIEBEN – Ich bin dankbar für einen kleinen Corona-Koffer, (Werbelink) den ich mit ein paar Freundinnen hin- und her tausche. Das ist eine schöne Überraschung!

ACHT – Ich bin dankbar für kleine Gerichte, die die Jungs alleine kochen oder backen. Es ist eine Herausforderung für mich, sie machen zu lassen und danach mit ihnen aufzuräumen. Aber ich bin stolz, dass sie sich trauen und einfach machen.

NEUN – Ich bin dankbar für das Lächeln meines Mannes. Wir sind immer gern zusammen, aber inzwischen hocken auch wir 5 schon echt lange aufeinander und manchmal vergisst man sogar, sich anzulächeln…

ZEHN – Ich bin dankbar, dass unser Jüngster sich inzwischen auch schon mit seinem Freund verabredet. Das ist nochmal ein kleines Neu-Anfangen.

ELF – Ich bin dankbar, dass wir online an einem Info-Abend für weiterführende Schulen teilnehmen konnten. Wir haben zwar noch Zeit, aber uns und auch dem großen Sohn hat es gefallen, sich schon zu informieren.

ZWÖLF – Ich bin dankbar, dass wir den 4. Geburtstag unseres Sohnes feiern konnten. Was sind wir froh, dass wir so einen tollen kleinen Bruder haben! Wir haben unsere neue Feuerschale vorne im Garten angemacht und ein paar Freunde sind vorbei spaziert. Für diese Umstände und sein Alter war das eine tolle Idee.

DREIZEHN – Ich bin dankbar, dass wir super spontan ein Geschenk für eine Freundin vorbereiten und schenken konnten. Ich finde, Geburtstage sind in diesen Zeiten echt eine Herausforderung, denn ich feiere einfach gern!

VIERZEHN – Ich bin dankbar, dass ich tolle Kolleginnen habe, mit denen mir die Arbeit Spaß macht. Das ist so wichtig.. gern zur Arbeit zu gehen, wenn die Umstände es schwierig machen.

FÜNFZEHN – Ich bin dankbar für Überraschungsgeschenke, die ich von Freundinnen bekommen habe. Ein Strauß Tulpen, liebe Post, eine volle Überraschungskiste – auch das sind für mich Corona-Besonderheiten.

SECHSZEHN – Ich bin dankbar, dass das Homeschooling trotz allem ziemlich gut funktioniert. Der Mittlere hat fast zu viel Stoff, der Große fast zu wenig. Der Kleine langweilt sich.. damit jonglieren wir hier. Ich bin dankbar für die neuen Ablagefächer! (Werbelink)

SIEBZEHN – Ich bin jetzt dankbar, dass wir Freitag die Schul-Sachen wegräumen konnten und es passend zum Start der Winterferien richtig viel Schnee gab.

ACHTZEHN – Ich bin dankbar für einen Tanzabend mit meinem Sohn, als wir versucht haben, an der Jerusalema Dance Challenge teilzunehmen.

NEUNZEHN – Ich bin dankbar, dass der Mittlere eine Nacht bei Oma und Opa übernachten konnte. Für ein Geldgeschenk, das er bekommt, kauft er Geschenke für die ganze Familie <3

ZWANZIG – Ich bin dankbar für viele kleine leckere Gebäckstücke, die ich aus dem Internet nachbacke und die uns immer wieder so gut schmecken.

EINUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass wir als Familie immer mal wieder neue Ausflugsorte in der Nähe finden und tolle Erinnerungen in der Natur sammeln.

ZWEIUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass ich richtig gute schriftliche Unterhaltungen mit Freundinnen habe. Wenn man sich nicht sieht und ähnliches erlebt, kann so ein Text so gut tun. Auch kurze Gespräche auf dem Spielplatz sind mir jetzt so viel wert.

DREIUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass ich ein Interview als Doula mit einer großen Familien-Zeitschrift führen durfte. Sagt Bescheid, wenn ihr mich findet.

VIERUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass wir im ganzen Schnee zwei Frühlingstage hatten, an denen auch der Hase wieder über die Wiese hopsen durfte.

FÜNFUNDZWANZIG – Ich bin dankbar für meine Freundinnen aus der Kleingruppe der Kirche, mit denen ich als Frauen und Mütter viel leichter durch diese Zeit komme.

SECHSUNDZWANZIG – Ich bin dankbar für ein Online Meeting mit meinen Doula Schwestern aus der Weiterbildung. Wir haben uns alle lange nicht gesehen und doch eine intensive Zeit im Leben miteinander verbracht.

SIEBENUNDZWANZIG – Ich bin dankbar für seltene Ruhezeiten, wenn die Kinder im Garten oder mit dem Mann auf dem Spielplatz sind. Oft putze und räume ich in der Zeit – aber trotzdem ist es kurz sauber und still.

ACHTUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass ich kurz vor dem großen Schnee die Terrasse sauber gefegt habe und der Garten sich auf den Frühling freut. Man sieht sogar erste grüne Spitzen im Boden!

NEUNUNDZWANZIG – Ich bin dankbar, dass ich für alle drei Kinder einen Arzttermin bei einem neuen Kinderarzt bekommen habe. Unsere Kinderärzte gehen in Rente und nach 9 Jahren mussten wir uns eine neue Praxis suchen.

DREIßIG – Meine Liste ist lange nicht leer, aber ich bin dankbar für diesen Monat. Er war ein großer, großer Schritt in Richtung Frühling. Und hoffentlich ein Schritt in die Richtung einer neuen Normalität..

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