12 von 12 im Januar

12. Januar 2026

Das neue Jahr ist 12 Tage alt. Es ist für diese kurze Zeit schon echt aufregend gewesen.

Immer am 12. eines Monats zeige ich 12 Fotos von meinem Tag und erzähle ein bißchen. Das ist eine Tradition unter Bloggern und viele machen mit. (Werbelink) Ich bin genau Nummer 100 heute!!!

Elf Mal habe ich am 12. im Januar schon mitgemacht!

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Der Tag war ruhig und grau. Heute hab ich zum ersten Mal gedacht, dass der Winter dann auch reicht… Die letzten Tage waren so hell und strahlend sonnig, wir waren draußen mit Freunden. Heute war die Kälte feucht und eklig, der Himmel war grau. An solchen Tagen sehne ich den Frühling noch mehr als sonst herbei. Ich weiß nicht, wann wir zuletzt über mehrere Tage Minusgrade hatten.

Am Vormittag habe ich vergessen, Fotos zu machen. Aber es war ein unaufgeregter Haushaltstag. Die Kleine hat durchgeschlafen!! Weil ich leider einen richtig trockenen Husten habe, konnte ich das überhaupt nicht genießen. Ich hätte gern durchgeschlafen!

Der Mann arbeitet, wir wuseln durchs Haus. Wäsche. Nachrichten schreiben. Tee kochen. Küche aufräumen. Frühstück. Kleine Aufgaben können sich mit einem Kleinkind laaaange hinziehen. Neben dem Mülleimer liegen zwei große volle Müllsäcke. Der Große sollte sie am Morgen rausbringen und hat sie einfach in der Küche vergessen.. Wir üben noch!

Nach einem kleinen Mittag ziehen wir uns an, um einkaufen zu gehen und den Sohn von der Schule abzuholen. Ich merke schnell, dass ich zu dünn angezogen bin.. es ist einfach so kalt! Im Briefkasten finden wir eine Überraschung von einer kleinen Nachbarstochter.

Dieser wunderbare Baum sieht so schön aus – im Sonnenuntergang:

Heute sieht er einfach nur so aus…

Das Mädchen läuft das erste Stück – und zwar immer da, wo am meisten Schnee liegt. Ich staune.. sie hat sich noch nie beschwert, dass ihr zu kalt ist.

Auf dem Wasser sehen wir einen großen seltenen Vogel .. oder Ente. Als die Kleine langsamer wird, nehme ich sie auf den Arm und lege sie in den Kinderwagen. Sie schläft auf dem Schulweg immer ungefähr an der gleichen Stelle ein! Ich bewundere sie, wie sie auch im Winter einfach stundenlang im Kinderwagen schlafen kann.

Es fängt an, zu hageln – und wird noch dunkler, kälter und ungemütlicher. Der Sohn musste zur 0. Stunde gehen und ich erwarte, ein schlappes Kind zu treffen – aber er ist sehr fröhlich mit seinen Freunden auf einer kleinen Eisbahn auf dem Schulhof unterwegs.

Die Kleine schläft weiter, wir laufen los. Er guckt, wann ein Bus fährt, weil er nicht laufen möchte und von 2 Stationen fährt er dann die letzte mit dem Bus nachhause. Ich laufe, weil ich kein Ticket habe und an der Haltestelle wartet er dann wieder auf mich.

Der Mittlere kommt mit uns zusammen nachhause, es gibt Essen und wir frieren, chillen, husten und gammeln vor uns hin. Es schneit in dicken Flocken. Immerhin haben wir schöne Fensterdeko.

Ich stelle die Kleine im Kinderwagen in den Flur, weil ich es heute nicht übers Herz bringen kann, sie draußen zu lassen. Sie schläft noch richtig lange im Flur weiter und wird auch später nicht so leicht wieder wach.

Ich unterschreibe Klassenarbeiten, die Jungs machen Hausaufgaben, der Kleine bereitet seine Geburtstags-Einladungen vor und ist schon gut aufgeregt.

Irgendwann kommt der Große nachhause aus der Kälte. Der Mann kocht eine Käse-Lauchsuppe für uns. Die Kinder spielen im Wohnzimmer, es läuft Musik, der Große spielt dazu Klavier.. es ist wuselig schön.

Wenn die Tage so lang sind, es draußen so grau ist, dann nerven mich die 10 dreckigen Schuhe und die Schneepfützen unter dem Kinderwagen noch mehr. Dann sehe ich mehr Aufgaben und merke, was ich alles nicht schaffe… Dann ist die Bildschirmzeit ein größerer Kampf und es ist unmöglich, allen Kindern und uns Eltern bedürfnisorientiert gerecht zu werden. Aber ich weiß auch inzwischen besser, dass leichtere und sogar langweiligere Tage kommen werden und wieder alles eine Phase ist.

Als ich das Essen in der Küche vorbereite, spielt die Kleine hinter unserem Auszieh-Schrank. Das haben die Jungs auch geliebt. Sie haben es sich dort gemütlich gemacht oder „Einkaufsladen“ gespielt.

Wir essen zusammen Abendbrot, haben gute Gespräche und bringen die Kinder nach und nach in ihre Zimmer… mit Zuhören, Gebet, Wärmflasche und die kleine Schwester immer mit dabei. Sie geht mit uns ins Wohnzimmer und dann ins Bett. Ich schiebe die Einschlafbegleitung in ihrem eigenen Bett noch vor mir her, weil ich befürchte, dass das viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Wenn der Mittagsschlaf kürzer wird, wird sie abends früher ins Bett gehen.

Im Wohnzimmer besprechen wir ein paar Geschenk-Ideen für den Sohn und bestellen etwas. Der Mann schaut Bücher mit der Tochter an und ich fange diesen Beitrag an. Als die Kleine beim Stillen einschläft, schauen wir eine Folge unserer Serie weiter. Ich nehme mir vor, eine Wärmflasche mit ins Bett zu nehmen, weil mir immernoch kalt ist.

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