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Fotos, Rückblick und ein neues Spiel

auf 18. Juli 2016

Es gibt viele Blogger, die ihr Wochenende in Bildern zeigen und so einen schönen Rückblick geben, ohne zu viel tippen zu müssen. Bis jetzt hab ich mich da zurückgehalten, weil ich nicht ständig ans Fotos machen denken wollte, aber irgendwie gibt es ja doch immer Fotos. Und jetzt zeige ich euch also unsere letzten Tage:

Emilians Kindergartengruppe hat ein Abschiedsfest gefeiert und sich von den drei Schulkindern verabschiedet.
Ich sag euch: Dieses Schul-Dings wird langsam wahr und wird diesem Blog ganz neue Dimensionen geben! Manchmal träume ich schon, dass ich vergesse, meinem Sohn die Schultüte zu machen.
In Wirklichkeit habe ich aber ein schönes Bastelset bei Pflanzen Kölle gekauft. Das wird jetzt ’ne Mischung zwischen „gekauft“ und „gebastelt. Kann ich mit leben.
Mit nicht ganz trockenen Augen tauschten wir auf dem Fest Geschenke mit den Erziehern. Jeden Tag, wenn ich Liam bringe oder hole, werde ich ein Blick in Emilians Gruppe werfen und mich sehr freuen, dass der Kontakt weiter besteht.
Ich kann nicht glauben, dass mein Baby in die Schule kommt…
Vielleicht sollte ich meine Gedanken dazu für einen eigenen Eintrag aufheben. Haaaach….

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Am Freitag war die Kita zu und wir waren zum zweiten Mal im Beerengarten Gatow.

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Ich habe noch nie so viele Himbeeren gegessen! Sie sind dick und rot und rund und süß. Und sie schmecken so gut. Diesmal hatte ich eine Freundin und einen Kinderfreund mit. Die drei Kinder sind einfach in den Weiten der Felder verschwunden. Im Maisgestrüpp haben wir sie kaum gesehen und zwischendurch haben wir sie nicht mal mehr gehört.

Ich liebe es, mit meinen Kindern Sommer-Erinnerungen zu sammeln.

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Im Kalender mit der Maus hab ich was ganz Neues gelernt. Hättet ihr das gewusst?

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Der Samstag wurde mein zweiter Ausschlaf-Tag seit langem. Muss sein. Es gab Pancakes und die Sonne lockte uns zu einer Fahrradtour.
Wer uns kennt, weiß, dass wir vier nichtmal einfach so mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren…
Also, wir sind jetzt alle vier in der Verfassung, um das zu können und auch unsere Randberliner Wohngegend bietet sich geradezu an – die Mehrzahl von uns, na gut, sagen wir die erwachsene Hälfte unserer Familie würde den Liegestuhl auf der Terrasse trotzdem vorziehen.

An jenem Samstag aber hatten wir einen Plan!

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Eine Woche vorher hörte ich zum ersten Mal von diesem Spiel PokémonGo. Ich schüttelte den Kopf und ein Blickwechsel mit meinem Mann bestätigte mir, dass das nicht unser Ding war.
In der vergangenen Woche schrieben dann plötzliche ALLE Zeitungen über dieses Spiel. Und am Samstag hatten wir es auf den Smartphones. Weil ich Freitag Abend unterwegs war, hatte der Mann es mit den Jungs schon getestet. Alle drei waren begeistert.

Emilian erklärte mir fachmännisch, worum es ging. Diese Pokémon-Zeit war damals komplett spurlos an mir vorbeigezogen und bis auf „So ähnlich wie Geocachen“ hätte ich zu dem Spiel nichts sagen können.

Tatsächlich „jagt“ man also mithilfe des Smartphones kleine Viecher, die man dann einfangen muss. An festen Stationen sammelt man Bälle ein, um die Tierchen erfolgreich fangen zu können.
Ganz kurz und knapp.
Der Vorteil zum Geocachen aus meiner Sicht ist, dass sowohl die Tierchen als auch die Stationen mehrmals abrufbar sind und wir somit  täglich erfolgreich die gleiche Runde gehen könnten.

Ein Nachteil ist, dass immer und überall die kleinen Wesen auftauchen können. Das Handy vibriert zwar an Ort und Stelle, aber man ist schnell dazu verleitet, mit den Augen am Display zu kleben.

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Auf unserer mehrstündigen Fahrradtour konnten wir uns nur ganz kurz mit dem neuen Spiel beschäftigen, denn scheinbar hatten nicht nur wir die Idee, an dem sonnigen Samstag kleine Pokémons zu fangen. Die Spiel-Server waren komplett überlastet und bis jetzt eigentlich geht gar nichts mehr.

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Unsere Kinder sind für dieses Spiel noch zu klein und weder Laufen noch Rad fahren mit Handy in der Hand war erlaubt. Wir haben nebenbei zirpenden Grillen kennengelernt (Liam: „Was ist das hier für ein Geräusch???“), Sonne abbekommen, neue Spielplätze entdeckt und hatten eine schöne Zeit zusammen. Diesen Vorteil muss man dem Spiel lassen: Man ist mehr und länger an neuen Orten unterwegs.

Wir haben PokémonGo ausprobiert, uns fehlt jetzt aber nichts und vielleicht jagen wir auf dem nächsten Spaziergang wieder, vielleicht aber auch nicht.

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Ohne wieder in das „Wann ist mein Kind so groß geworden“-Seufzen zu verfallen, sage ich euch, dass nur noch 4 Kita-Tage vor uns liegen und wir alle die Sommerferien nicht mehr erwarten können!
Das Wetter macht auch Sommer, ein großer Geburtstag und eine Hochzeit stehen vor der Tür und unser aller Höhepunkt wird der Opa-Oma-Enkel-Urlaub Ende August sein.
Sommer ist schön!


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