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Mama hat Urlaub.

Ich sitze auf unserer Terrasse in der Sonne. Um mich herum ist – Stille.
Ich bin ausgeschlafen, habe noch nicht viel geredet heute und das Beebi strampelt in meinem Bauch. Ich war mit Mann und einer Freundin im Gottesdienst und dann ganz entspannt im Restaurant zum Mittag essen.

Es ist wieder soweit: Die Jungs sind mit Oma und Opa im Urlaub!

Gestern wurde mit der Großfamilie der 85. Geburtstag meiner lieben Oma gefeiert. Anschließend gab es einen kurzen, emotionalen Abschied und der Bus meiner Eltern fuhr in die eine, unser Opel in die andere Richtung. Heute begann dann die Reise im Wohnwagen, auf die wir alle sechs teilweise Monate, Wochen und Tage gewartet haben.

Ich habe die Sommerferien mit meinen Jungs wirklich genossen. Ganz besonders waren drei Tage, die Emilian und ich bei meiner Schwester in Dresden verbracht haben. Unsere Kinder, die noch nie so lange voneinander getrennt waren, haben die Zweisamkeit mit je einem Elternteil, dann aber umso mehr das Wiedersehen gefeiert.

Meine Reise mit Emilian im Fernbus, die Übernachtungen auf der Gästecouch und die vielen Minuten zusammen waren ein sehr schöner Abschluss der Familienferien und ein bißchen was besonderes, so allein mit meinem großen Schuljungen.

Bevor die Jungs ihre Reise antraten, haben wir uns noch mit ein paar Freunden aus der Kita getroffen. Der Kita-Alltag hat für die meisten hier wieder begonnen, aber Liam hat noch Pause und Emilian ist gar kein Kindergarten-Kind mehr. Unglaublich.

Gestern, als ich ungefähr 6 Gepäckstücke für die Kinder gepackt habe, dabei fast alle Jahreszeiten einplanen musste und die Stimmung von Langeweile und Abschiedsschmerz und Vorfreude geprägt war, sind wir uns dann doch ein bißchen auf die Nerven gegangen. Bereit für den Urlaub! Bereit für mal was anderes!

Die Jungs sind bei Oma und Opa in wirklich guten Händen. Der Urlaub wurde mit viel Liebe geplant. Das Wohnwagen-Ostsee-Abenteuer können wir ihnen jetzt nicht bieten und alle Erfahrungen, die sie machen und Orte, die sie wiedersehen, gehören eben zum Oma-Opa-Urlaub!

Weil das so ist, kann ich hier entspannen!

Ich werde das Haus aufräumen und wissen, dass nur mein Mann und ich es wieder verunstalten könnten… aber nicht werden. Bestimmt.

Ich werde die Fenster putzen und mich für mindestens zwei Wochen daran freuen.

Ich werde die Schultüte basteln – ganz offen und frei – ohne mich heimlich erst ab 21.00 damit ins Wohnzimmer zu setzen.

Ich werde alle Bücher und Schulsachen, die wir schon gekauft haben, in Ruhe sortieren und beschriften.

Ich werde schlafen, wann immer mir danach ist.

Ich werde meine Serien gucken, wann immer mir danach ist.

Ich werde mich um meine Tomaten kümmern, die dringend gestützt und gepflegt werden müssen.

Ich werde nicht eine Folge der Playmos oder vom Dinozug oder von Benjamin Blümchen hören!

Ich werde alle Pfirsiche, die ich mir aufschneide, selbst essen können.

Ich werde meinen Kaffee warm trinken können.

Ich werde sehnsüchtig jede Email und jedes Foto von den Urlaubern erwarten.

Ich werde vielleicht einmal im Tag ins Kinderzimmer gehen, irgendwas zum Aufräumen finden und dann die Tür wieder schließen.

Ich werde Zeit für Pinterest haben und eine Einschulungsfeier für Emilian planen.

Ich werde die Ruhe genießen – um dann durch Wäscheberge, Ostseesand und Erinnerungssteinen in Richtung 1. Klasse durchzustarten. Man, ist das aufregend!

 

In den nächsten Tagen werde ich euch dann endlich mal von meinen Blogger-Events erzählen, zu denen ich vor kurzem eingeladen wurde. Vielleicht habe ich mehr Zeit zum Schreiben, vielleicht auch nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer!
(Das hört sich an, als wäre jetzt Juni oder so, aber ich werde das Wort „Spätsommer“ einfach noch nicht verwenden!!)

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12 von 12 im August

Heute wäre der letzte freie Ferientag ohne Kita gewesen – wenn nicht der Urlaub unserer Jungs erst kommen würde.
Ich wollte irgendwie was Besonderes machen, aber dann war es so grau und kühl und ich hab sooo lange geschlafen… so wurde es ein richtig schöner Gammeltag.

Ich weiß nicht, ob Liam in der nächsten Woche in die Kita geht. Der Urlaub mit Oma und Opa beginnt am 20. August. IN EINEM MONAT wird der erste Schultag von Emilian sein, ich werd‘ verrückt. Und bis dahin werden wir uns eine schöne Zeit machen!

Die Gewinnerinnen, die mit mir zum Lagerverkauf gehen dürfen, sind informiert. Die Verlosung für die Schwimmbrillen läuft noch. Und hier sind die Fotos von heute:

 

1. Wir frühstücken zu viereinhalbt im Kerzenschein. Einfach so. Emilian hat im Sommer sein wertvollstes Gut, das Schnitzmesser, verloren. Für den Urlaub kaufe ich ihm ein Neues. Dummerweise findet es Liam und überreicht es seinem Bruder scheinbar während wir noch schlafen. Egal.. er bedankt sich überschwänglich und legt es nicht mehr aus der Hand.

 

2. Während ich noch sitze und chille, schwingt Liam auf meinen Rücken und „will ein Surfie machen.“

 

3. Emilian stattet sich aus – ich hab ihn an die Schnittwunden erinnert, als das erste Messer frisch war – und feierlich überreiche ich ihm das gute Stück.

 

4. Völlig unerwartet erreichen mich heute zwei Pakete!
Das eine ist das Starter-Päckchen aus Amerika, um mit MOPS anzufangen! Oh yeah, der Traum wird ein bißchen mehr wahr.

 

5. Und das zweite Paket ist ein neuer Produkt-Test. Wir dürfen die neuen Maggi Familien Gerichte ausprobieren.
„Ein Familien fix & frisch Gericht ergibt drei bis vier Portionen und passt dank seiner schnellen und einfachen Zubereitung perfekt in jeden Familienalltag. Nur maximal fünf frische Zutaten müssen hinzugefügt werden, denn so bleiben die Gerichte einfach in ihrer Zubereitung. Jedes der Gerichte umfasst dabei mindestens zwei verschiedene Gemüsesorten.“

 

6. Die Jungs wühlen sich durch die Sorten und zum Mittag gibt es „Broccoli Pasta“. So lecker! Emilian sagt: „Es ist irgendwie so ein gutes Gefühl, Broccoli abzubeißen…“

 

7. Der Rest des Tages wird ruhig und gemütlich. Wir puzzeln  zum Beispiel.

 

8. Und natürlich gucken wir Olympia. Ich bin fasziniert, welch fremde Welten sich uns dort öffnen. Liam liebt das Frisbee schmeißen (Diskus) und mich hat der Moderator beim Dressur-Reiten sehr amüsiert. Mein Mann fragte: „Hat der Drogen genommen?“ Emilian hat sich riesig über die deutsche Goldmedaille beim Schießen gefreut.

 

9. Gestern habe ich mich mit meiner Cousine über Minimalismus unterhalten. Sie ist mir da ein Stück voraus und ein bißchen überfordern mich diese Gedanken noch – aber ich habe angefangen, ein bißchen auszumisten: Süßigkeiten. Die Jungs freuen sich über die Reste, die sie essen dürfen.

 

10. Im Internet habe ich einen Platz gefunden, zu dem ich unser aussortiertes Zeug bringen kann. Und werde!

 

11. Ich habe festgestellt, dass ich zwei Personen mit zum Lagerverkauf nehmen darf und informiere die Gewinnerinnen.

 

12. Eine Freundin kommt mit einem guten Film vorbei und so endet unser entspannter Freitag.

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Der weite Weg zum Baby

Im Sommer 2014 haben wir, vielleicht ich zuerst, angefangen, über ein Baby Nummer 3 nachzudenken.
Wir fühlten uns wohl als Familie. Die zwei Brüder wuchsen immer mehr zu einem Team zusammen, was uns alle vier gleichzeitig zu einem perfekten Gespann machte. Dass uns nun offensichtlich auch ein längerer Auslandsaufenthalt nicht aus der Ruhe bringen konnte, machte mich noch sicherer.

Der Zeitpunkt war nicht ganz so sicher. Wir wussten erstens nicht, wie lang wir wirklich in Kalifornien bleiben würden und zweitens dürfte der Rückflug der Schwangerschaft nicht im Weg stehen und andersrum. Über ein amerikanisches Baby mit Staatsbürgerschaft und so dachten wir kurz nach… aber nicht wirklich.

Als ich mir immer sicherer für ein drittes Baby wurde, merkte ich aber, dass mein Mann noch Zeit brauchte. Als er von einem Mitarbeiter-Wochenende in Mexiko voller intensiver Gespräche und Gebet zurückkam, hatte er ein Ja.

Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war! Die Planungen und die Gedanken an das, was sein könnte, sind so wunderbar und rosig und schön – aber sollte es wahr werden, gäbe es kein Zurück mehr. Und alle Baby-Freuden und Baby-Sorgen würden von vorn beginnen…

Die meisten von den Freundinnen an meinem MOPS-Tisch hatten zwei Kinder. Zusammen dachten wir darüber nach, ein drittes Kind zu bekommen. Zwei von ihnen haben es bereits, eine andere sogar das vierte.

Ich beobachtete Mamas mit mehr als zwei Kindern und wusste, dass ich das auch wollte. Liam war inzwischen fast 3 und ich fand diesen größeren Abstand gut. Seine ersten Monate waren ganz anders als die, von Emilian und wir alle waren in einer anderen Zeit gewesen. Aber ich wusste, dass ich nicht fertig war. Ich sah mich gar nicht als Mama von zwei Kindern, hatte mich noch nie so gesehen – aber ich wollte doch nach jedem Kind neu entscheiden und überlegen.

Und dann vergingen die ersten Monate und dann weitere Monate ohne Erfolg und ich fing an, mich zu wundern. Ich wusste, dass Amerika und der bevorstehende Umzug vielleicht Stress für meinen Körper sein könnten. Und ohne Stress schwanger werden zu wollen, macht irgendwie automatisch Druck. Ich fühlte mich nicht alt und zweifelte nicht an unserer Entscheidung… aber so ganz entspannt konnte ich die Wartezeit nicht aushalten.

So viele Gedanken gingen mir immer wieder durch den Kopf:

– Ich weiß, dass es klappen muss. Ich hab ja schon zwei Kinder.
– Denk nicht zu viel nach, du musst deinen Kopf ausschalten, damit es klappt.
– Wir sind eine tolle Familie. Wir genießen die Zeit mit unseren Jungs doch so.
– Zwei Kinder sind mir zu wenig.
– Warum klappt es nicht? Was, wenn es nicht mehr geht?

Wir waren dann inzwischen lange wieder in Deutschland und ich schätzte alles, was ich jetzt mit meinen beiden großen selbständigen Jungs tun konnte! Ich ging abends aus, ich fuhr sogar allein weg, wir schliefen jede Nacht durch, ich genoss das Gläschen Wein am Abend und die ruhigen Vormittage, wenn die Kinder im Kindergarten waren.

Die beiden waren und sind so ein dickes Team, was mich sehr glücklich machte und macht! Vieles wird einfacher, weil sie sich haben und größer sind und nicht mehr so an uns hängen.

Diese Pause tat uns allen gut und ich wusste, dass ich das so gewollt hatte. Ich hatte nicht geplant, wie lang diese Pause sein sollte und ich machte den Fehler, mich mit anderen zu vergleichen. Trotz dieser Pause und unserer wunderbaren Familienzeit zu viert wusste ich ja noch immer nicht, ob wir tatsächlich noch ein Baby bekommen würden.

Auch mit den Fragen und Blicken von außen konnte ich manchmal schwer umgehen. Die gab es nämlich. Vorsichtige und interessierte Fragen und auch weniger sensible Bemerkungen. Ich konnte plötzlich den Schmerz der Unfruchtbarkeit ein bisschen, bisschen besser verstehen und fühlte mit.
Denen, die von unserem Wunsch wussten und nicht fragten, bin ich wirklich dankbar.

Mein Frauenarzt versicherte mir, dass alles gut sei und dass es schon 1 Jahr dauern könnte, schwanger zu werden. Immerhin waren wir gerade von einem Auslandsaufenthalt zurück gekommen und hatten einige Jahre verhütet.

Nun waren aber 10 und auch 11 Monate ohne Erfolg vergangen. Ich wusste, an welchen Tagen ich hoffen konnte und dann … gab es plötzlich Hoffnung. Ich wartete ein, zwei Tage und traute mich nicht, daran zu denken. Ich verspürte leichte, wohl-bekannte Anzeichen und konnte mich aber erst nach dem ersten Test so richtig mehr und mehr freuen.

Naja, das war im November 2015. Ihr wisst, wie die Geschichte ausging. Ohne Grund und ohne Vorwarnung und wirklich überraschend ging diese Schwangerschaft in der 10. Woche viel zu schnell zu Ende.

Von der ersten Fehlgeburt wusste ich einerseits, dass es kurz und schmerzhaft werden wird, dass ich mir keine Vorwürfe machen sollte und dass das keine Auswirkungen auf spätere Schwangerschaften haben muss. Trotzdem. Nach dieser langen Wartezeit war das echt nicht schön! Und nicht verständlich. Und unfair. Und blöd. Und so.

Wir waren sehr froh, dass wir den Kindern und überhaupt kaum jemand erzählt hatten, dass ich wieder schwanger war. Ich war froh, dass mein Mann mir zur Seite stand und ich einfach eine Woche leidend im Bett liegen durfte. Und als es dann vorbei war, tat es gut, es anderen zu erzählen.

Genau wie 2009 und als wäre nichts gewesen, bin ich wenige Monate später wieder schwanger geworden. Einfach so. Ich war – anders als ein Jahr bevor – nicht vorbereitet und ziemlich überrascht. Und sehr glücklich.

Ich konnte die Wehwehchen fast genießen und schwor mir, mich nicht ein einziges Mal über irgendwas zu beschweren. So gewünscht war dieses Baby!
Ihr könnt euch vorstellen, wie meine Gedanken durchdrehten, als ich in der 10. Woche mit leichten Blutungen ins Krankenhaus fahren musste. Mich bringt nicht schnell irgendwas richtig durcheinander, aber in dem Moment hab ich mich selbst kaum wiedererkannt. Ich weinte und zitterte und wollte das alles einfach nicht nochmal.

Und es war gut.
Wir bekamen unendlich viele Fotos, alle Ärzte freuten sich und wollten uns wirklich zeigen, dass alles gut aussah. Wir sagten es den Kindern – und musste uns dann nicht mehr darum kümmern, dass es alle anderen auch erfuhren.

Ich genoß die Gratulationen und Glückwünsche und erfuhr, dass so einige unsere Familie doch als „fertig“ eingeschätzt hatten. Wahrscheinlich hatten Amerika und das Häuschen mit Garten und meine Rückkehr ins Büro und so diesen Eindruck vermittelt – warum auch nicht? Umso mehr freuten wir uns über das „Überraschungsbaby“.

Auch, wenn ich mich mal fragte, ob diese Pause nach Liam nicht zu lang sei – jetzt bin ich froh. (Als könnten wir das entscheiden. Wir können eben doch nur planen…) Ich kann nicht oft genug sagen, wie wir dieses Brüder-Team genießen! Sie entwickeln sich immer mehr zu richtigen Lausbuben und die Sommerferien mit den vielen freien Tagen tragen ihren Teil dazu bei… aber sie lieben sich sehr.

Sie sind so gleich und so unterschiedlich! Sie können sich trösten, wie kein anderer und sie können sich zum Lachen bringen, wie kein anderer.

In der letzte Woche hatte Liam einen Splitter hinter dem Fingernagel, den nur Emilian herausziehen konnte. Liam ist der einzige, der in Emilians Hochbett darf. Es gibt Momente, in denen sie mal Ruhe brauchen, aber das sind Sekunden. Keine körperliche Nähe ist zu viel. Sie umarmen und prügeln und gackern und toben. Sie sitzen unter eine Decke und hören Hörspiele. Sie suchen den anderen im Kindergarten, bei Spaziergängen, die Besuchen.
Neuigkeiten, eklige Witze und krasse Tiere im Garten muss der Bruder zuerst sehen und erfahren!

Und sie freuen sich auf das Baby!
Beide Jungs wünschen sich einen Bruder.
Emilian ist ein ruhiger, stolzer, lieber großer Bruder. Er kann sich das alles wahrscheinlich nicht vorstellen, aber er lächelt, wenn ich erzähle, wie klein das Baby ist, was es am Anfang noch nicht kann und wobei es seine Hilfe braucht. Er würde sofort Kuscheltiere und wahrscheinlich seinen Platz im Bett teilen. Einmal bis jetzt hat er meinen Bauch angefasst und heimlich, fast nebenbei „Ich mag dich, Baby.“ gesagt.

Liam schreit seine Freude heraus, brüllt mal ein „Hallo!“ in den Bauch, er begrüßt das Baby jeden Morgen und fragt, ob es Schluckauf hat. Wenn ich mich bücke, passt er auf, dass ich das Baby nicht zerquetsche. Wenn ich esse, fragt er, ob das dem Baby schmeckt. Wenn er möchte, dass ich ihm irgendwohin folge, sagt er: „Das Baby möchte auch dahin.“ In den ersten Tagen ist er fast vor großem-Bruder-Stolz geplatzt und war so glücklich, endlich nicht mehr „der Kleine“ zu sein. Inzwischen sieht es so aus, als würde er die Baby-Phase noch genießen, so lange er kann. Er wird anhänglicher und kuschelt viel, er spricht in Baby-Sprache und ist eben doch eigentlich „der Kleine“. Noch ein paar Monate.

Ich bin sehr gespannt!
Die Jungs sind selbstständig und verständnisvoll, aufgeregt und voller Vorfreude.
Trotzdem weiß ich nicht, wie dann der eine und der andere reagiert. Wie ich einen Tag mit zwei Rüpeln überstehen soll, wenn die Nächte wieder kürzer werden. Wie sehr sie ihre „Brüderband“ rettet, wenn es ernst wird.

Wir freuen uns und sind vorbereitet.
Wir sind sehr glücklich.
Die erste Schwangerschaft war neu und aufregend. Die zweite war anstrengender, ich hatte ein Kleinkind in Windeln und ein neues Haus. Jetzt wird es besser und entspannter und ich möchte alles genießen, was ich kann. Erinnert mich daran, falls ich mal anderer Meinung sein sollte ;)

Auch, wenn dieser Eintrag schon lang geworden ist, möchte ich noch mehr Gedanken loswerden.

Ich weiß, dass es Freundinnen und liebe Blog-Leserinnen gibt, Mädels, die ich kenne und nicht kenne, die noch auf ihre Babys warten. Die Fehlgeburten erleiden. Die schwere Diagnosen bekommen und damit leben. Die sich mehr als alles andere auf der Welt ein gesundes Baby wünschen.

Ich möchte mir nicht anmaßen zu behaupten, ich würde euch verstehen!
Aber ein kleines bißchen kann ich nachfühlen, wie schwer dieses Warten und wie hart die Enttäuschung Monat für Monat ist. Wie weh es tut. Wie ungerecht es sich anfühlt, überall schwangere Frauen zu sehen.

Ich verstehe euch. Ein bißchen.
Ich wünsche euch Kraft und Trost für die Zustände, die ihr so nicht geplant habt, für die Blicke und Kommentare, die ihr aushalten müsst, für die Fragen, die ihr beantworten müsst.

Und uns, die wir Babies bekommen können, wünsche ich, dass wir dieses kostbare Geschenk mehr schätzen lernen. Und dass wir weise und sensibel mit unseren Freundinnen umgehen.

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Deutschland schwimmt. Wir auch.

Ende Juli habe ich von einer PR-Agentur eine Email bekommen:

„Gemeinsam mit dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) möchte Disney Kinder und Familien für den Schwimmsport begeistern und dazu motivieren, ein gesünderes und aktiveres Leben zu führen. Eine Forsa-Studie hat bei den Schwimm-Fähigkeiten von Kindern kürzlich große Missstände aufgedeckt – genau hier setzt die Kampagne an. Botschafterin ist Franziska van Almsick.
Im Rahmen der Kampagne gibt es eine große „Schwimm-Spaß-Tour“, die ab dem 16. Juli jeden Samstag in einem von zehn ausgesuchten Schwimmbädern in ganz Deutschland ihre Bahnen zieht. Mitglieder des Deutschen Schwimm-Verbands DSV begleiten die Kinder einen ganzen Tag lang auf diversen Spielstationen – vom Tauchparcour bis zur Wasserballschlacht – und bringen ihnen spielerisch die wichtigsten Grundfertigkeiten näher.“

Heute, am 06. August, hatte diese Deutschland-Tour einen Stopp in Berlin und wir waren also eingeladen. Vielen Dank dafür! Die Veranstaltung ging von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und wir durften uns aussuchen, wann wir vorbeikommen wollten.

Wir sind kurz nach 11:00 Uhr zuhause losgefahren.
Es waren nichtmal 20 Grad draußen, der Himmel war sehr bewölkt. Ich kannte das Bad in Mariendorf noch nicht und war mir nicht sicher, ob es sich vielleicht nur um ein Freibad handelte…

Als wir auf den Parkplatz fuhren, erkannte mein Mann, dass er früher schon dort gewesen sein muss und tauchte erstmal in seine Kindheitserinnerungen ab…

Sowohl die Parkplätze als auch die Liegewiesen waren leer. Sehr leer. Es war kühl, die CDU war auch am Start und begrüßte uns mit einem Wassereis.

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Wir legten unser Zeug auf die Wiese, Emilian zog sich um und wir gingen erstmal so gucken. Viele bunte Zelte waren aufgebaut, es war deutlich zu sehen, dass es um den Film „Findet Dorie“ geht, der im September in die Kinos kommt.

Es gab draußen und drinnen mehrere Becken, ungefähr 15 Stände waren aufgebaut, an denen die Schwimmer und Nichtschwimmer verschiedene Aufgaben erledigen und Preise gewinnen konnten. Zuerst landeten wir an einem Stand, an dem die Jungs mit diesem weichen Knetsand auf Kalkbasis spielen konnten.

Als wir ankamen, hielten sich im ganzen Bad vielleicht gerade 10 Familien auf. Ich stellte fest, dass dieses Bad auch ohne Disney-Spaß sehr attraktiv für Familien aussieht.

Die Umgebung war sehr liebevoll und familienfreundlich gestaltet, uns sprachen wirklich nette und zuvorkommende Mitarbeiter an, wir wurden begrüßt, interviewt und gut beraten.

An verschiedenen Wasserstationen konnten die Jungs zum Beispiel schätzen, welche Gegenstände im Wasser untergehen und welche nicht. Wir haben gegeneinander einen Wassereimer mit Hilfe von Schwämmen gefüllt und Magnete aus einem Wasser geangelt.

 

 

 

 

 

Es gab tolle Preise zu gewinnen und weil wir fast die einzigen waren, wurden wir ordentlich beschenkt und die Jungs haben gut mitgemacht.
Rewe verteilte leckere Smoothies und Allianz warb damit, die Kinder während der Veranstaltung zu versichern.

 

 

Später sind wir doch alle vier noch ins Wasser gekommen, erst außen, dann innen. Das Wasser war nicht zu kalt und die Sonne konnte sich auch durch die Wolken kämpfen, es wurde richtig warm!

Im Nichtwimmerbecken konnte man nach Ringen tauchen, unter dem Wasser „walisch“ blubbern oder wie Dorie tanzen.

Auch für die großen Schwimmer gab es tolle Aufgaben und tolle Preise. Die großen und kleinen Kinder hatten richtig viel Spaß. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Mitarbeiter etwas mehr Besucher gewünscht hätten – es wurde später dann auch voller – aber gerade weil wir so wenig waren, konnten wir eben in Ruhe gucken und genießen.

 

Weil beide Jungs mutig waren und zumindest versucht haben, zu tauchen, sind wir danach zum Essen in eine Pizzeria gegangen und haben unsere Dorie-Hefte gelesen.

Jetzt liegen wir auf der Couch und gucken, was in Rio so passiert – ganz im Zeichen des Sports heute.

Im Zuge der Disney-Schwimm-Spass-Tour darf ich heute zwei ganzen tolle Schwimmbrillen verlosen!!!

Wenn ihr gern eine der beiden Brillen bekommen würdet, dann gebt einen Kommentar ab und sagt mir, welche von beiden ihr gern hättet.
Orange ist Hank.
Blau ist Dorie.

 

In einer Woche, am 13. August um 20:00 Uhr, endet die Verlosung.
Viel Spaß!

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Hallo August!

Im August werde ich…

…mit Mama Geburtstag feiern.
… zwei Bootsfahrten zu zwei Geburtstagen machen.
…mit meiner Familie zu einer tollen Blogger-Veranstaltung gehen. (Danach wird es für euch dazu eine Verlosung geben!)
… Bücher fast ungelesen wieder in die Bücherei bringen. Ist eben nix für den Sommer.
… von meiner Einladung zu getpretty berichten.
… meinen letzten Monat im Büro verbringen.
… eine Hochzeit mit Freunden feiern.
… meinen Tomaten beim Wachsen zusehen.
… meinem Baby beim Wachsen zusehen.
… so einigen Freunden zum Geburtstag gratulieren.
… ausschlafen.
… meine Kinder mit Oma und Opa in den langersehnten Urlaub schicken.
… mit meiner Oma Geburtstag feiern!
… mich mit Freunden treffen.
… zuschauen, wie unsere Kirche einen tollen neuen Spielplatz bekommt.
… eine Schultüte basteln und Schulbücher besorgen.
… besondere Zeiten mit meinem großen Sohn verbringen.
… den Sommer genießen!

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