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Spaß muss sein

Ich hab noch ein paar alte Kindersprüche gefunden, bestimmt aus dem letzten Jahr. Mal sehen, was da so dabei ist:

* Unser Adventskalender (Ja, die Sprüche sind alt…) ist ein aufgenähter Tannenbaum. Die Säckchen sind sozusagen am Baum angehängt.

Liam sieht den fast leeren Adventskalender und sagt:
„Ach, das soll ja ein Baum sein. Ich seh ja die ganzen Nadeln und den Baum. Vorher dachte ich, das ist ein Schrotthaufen.“

* Ich lasse für Liam, der erkältet ist, Wasser in die Badewanne.
Liam fragt: „Ist das Wasser kalt?“
„Warum?“
„Na, es ist doch ein Erkältungsbad.“

* Emilian singt ein Lied gegen Probleme von einer Kindergeschichte nach. Ich frage ihn: „Hast du das schonmal ausprobiert? Hilft das bei Problemen?“
„Ich hatte noch nie ein Problem…“

* Ich komme früh am Morgen, müde und noch hochschwanger, ins Bad und treffe Liam da.
Er sagt: „Wow, du siehst aber super schön aus!!“

* Emilian ruft aus dem Garten: „Mama, Liam hat einen Tausendfüßler in der Jacke!“

* Emilian ruft nach Liam, aber der hört scheinbar nicht.
Ich sage zu Liam: „Dein Freund ruft dich.“
Liam antwortet: „Das ist nicht mein Freund. Das ist mein Feigling!“

* Emilian sagt zu mir: „Mama, in der Steinzeit wärst du eine Heilige. Da sind nämlich die Dicken immer heilig…“ (Offensichtlich vor der Geburt…)

* Liam richtet im Gästezimmer einen Laden mit seiner neuen Kasse ein.
Er sagt: „Sag mal dann dem Bibi, dass es nicht ins Gästezimmer darf.“

* Wir reden über Emilians Klassenlehrerin und Emilian sagt: „Ach ja. Frau D., unsere Freunderin.“

* Wir sitzen im Doppelstockbus oben, Liam guckt vorne aus dem Fenster und der Bus wird geblitzt.
„Mama, wird die Strafe jetzt zu uns nachhause geschickt?“

* Liam kommt mit einer Wasserwaage aus dem Schlafzimmer und sagt: „Emilian hat mich gemossen: 44!“

* Papa nimmt Liam auf den Arm und sagt: „Ach, du bist mein liebster lieber Liam!!!“
Liam: „Und du stinkst!“

* Emilian hat die Stoppuhr im iPad entdeckt.
Jetzt braucht er für die Hausaufgaben nicht mehr zwei Stunden… Für 7 Zeilen mit über 20 Wörtern braucht er jetzt 5 Minuten und 40 Sekunden.

* Wir gucken der Vereidigung in Amerika zu, Trump und Obama laufen nebeneinander und unterhalten sich.
Emilian sagt: „Und der alte erzählt dem neuen, was man als Präsident so machen muss…“

* Das Baby ist da. Liam ist völlig verliebt und sagt: „Bestimmt liebt der mich, weil ich immer jeden Tag Hallo zu dein Bauch gesagt hab.“

* Später geht er zum schlafenden Jari und sagt: „Ich guck mal, ob er noch atmet oder schon tot ist.“

Ich habe in letzter Zeit wenig Kindersprüche aufgeschrieben. Vielleicht gab es auch keine. Aber ich kann euch sagen, dass es in unserem Haus sehr fröhlich zugeht.

Die Jungs streiten und weinen und schimpfen ab und zu – aber noch viel mehr lachen sie zusammen. Sie gackern über verrückte Ideen, lustige Geschichten – und natürlich über Pups-Geräusche. Immernoch. Wie die Minions.

Beide haben inzwischen gelernt, was Witze sind und wie man sie erzählt. Einigermaßen. Dass man Witze kaum mehr als zweimal erzählen kann, haben sie noch nicht so gelernt. Sie lächeln höflich über die Witze, die sie nicht verstehen und lachen laut und schallend und mit auf den Boden schmeißen und so, wenn sie den Witz verstanden haben.

Liams Liebling zur Zeit:
„Fritzchen steht auf der Brücke und weint.
Da kommt der Lehrer und fragt: Was ist denn los?
– Einer hat mein Brot ins Wasser geschmissen.
Mit Absicht?
– Nein, mit Käse.

Aber Liam erzählt auch gern Witze, die er sich selbst ausdenkt, in dem Moment. An der witzigsten Stelle muss er lachen, macht eine Pause und sagt: „Jetzt kommt was richtig Lustiges!“

Emilian liebt Wortspiele sehr.
„Was ist gelb, in der Pfanne und hat Stoppeln?
Eine Bartkartoffel.“

„Was ist grün und klopft an die Tür?
Ein Klopfsalat.“

„Was ist unter der Erde und stinkt?
Eine Furzel.“

Und schon gackern sie wieder über das lustige Pups-Wort…

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Frühlingsgefühle

Wenn es in Richtung Frühling geht, fängt mein Herz zu schlagen an. Ich bekomme neue Energie, neue Kräfte, gute Laune und neue Luft zum Atmen. Naja fast. Aber in jedem Jahr (das kann hier auf dem Blog für die letzten 6 Jahre nachgelesen werden!) liebe ich diese Zeit. Immer wieder!

Und ich nutze mal die paar Stunden Frühling, die wir heute hatten, um fröhlich zu schreiben, wie gut es mir geht. Wenn es nämlich ab morgen tagelang regnen soll, könnte ja meine Laune ganz schnell ganz anders aussehen. Könnte.
Ich wollte nämlich zum Beispiel eben duschen gehen. Jari hatte lange auf meinem Arm geschlafen, während wir Abendbrot gegessen und ich die Kinder ins Bett gebracht hatte. Ich legte ihn auf die Couch zu meinem Mann und ging ins Bad. Die Dusche, die allein schon auf Grund ihrer Seltenheit irgendwie schön und entspannend sein sollte, wurde durch eine SMS aus dem Wohnzimmer unterbrochen bzw. abgekürzt. So saß ich hier mit nassen Haaren auf der Couch und beruhigte den Kleinen.
Aber es geht mir gut, denn wir hatten ja Frühling. Und das war so schön!!

Mein Mann und ich sind heute zusammen im Sonnenschein zur Schule und Kita spaziert und haben die Kinder abgeholt. Wir hatten dann zwei Besucher-Jungs und waren draußen. Ich habe angefangen, Garten und Terrasse aufzuräumen. Ich musste einfach. Jari schlief neben mir zufrieden im Kinderwagen.

Gestern habe ich den Streik der Lehrer in Berlin ausgenutzt und war mit den Jungs im Zoo! Mit allen dreien. Schon allein wegen der Bus- und Bahnfahrt ist das ein Highlight. Wir spazierten durch die Sonne und freuten uns über Pflanzen- und Tierwelt. Während die Elefanten gefüttert wurden, saß ich auf einer Bank in der Sonne und die Kinder warfen kleinen Spatzen Krümel zu. Wir amüsierten uns über Pinguine und Nilpferde und saßen sehnsuchtsvoll am Wellenbecken der kalifornischen Seelöwen. Meine Kinder kennen sich gut aus und nun, da Emilian lesen kann und alle Schilder an den Gehegen neu und kinderfreundlich gestaltet wurden, wird noch mehr Wissen aufgesaugt.
Wir haben jetzt übrigens eine Jahreskarte!
Wer also mit uns einen Tag im Zoo Berlin verbringen möchte: Bitte gerne!

Emilian fotografierte Pinguine

Die frische Luft hat Jari fast den ganzen Tag schlafen lassen. Pause zum Essen und Stillen machten wir im Restaurant und im Affenhaus. Am Abend wurde es schnell kühl und wir wurden müde. Aber das Licht war wunderbar. Bis zum Sonnenuntergang.

Jari nimmt jetzt in größeren Schritten zu und wird immer wacher. Jeden Tag denke ich, er ist kurz davor, einen von uns anzugrinsen. Er guckt so aufmerksam, wenn wir mit ihm reden und kennt unsere Stimmen ganz genau. Dinge wie Wickeln und Umziehen, die er am Anfang gar nicht mochte, hält er jetzt besser aus und genießt die Streicheleinheiten. Ich passe sehr genau auf, was ich esse und seinem Bauch geht es gut damit. Jeder Pups ist ein Glück für uns…

Am Anfang der Woche haben wir ein Pinterest-Projekt umgesetzt, das lange auf meiner Liste stand. Schon in Amerika habe ich dafür Wachstifte gesammelt… Und es hat funktioniert!

Ich versuche, mich an das Leben mit vier Männern zu gewöhnen. Manchmal setze ich mich durch und manchmal gebe ich auf. Oder sehe weg. Oder gebe nach. Wenn aus den drei Jungs wirklich Männer geworden sind, brauche ich mit meinen Wünschen und Regeln auch nicht mehr anfangen.
Tagsüber lasse ich das Haus, wie es ist und räume hier und da Zeug hin und her. Jeden Tag wird ein bißchen geschafft und die Kinder müssen einfach mithelfen. Ich versuche, die Küche gut sauber zu halten, denn da möchte ich mich wohlfühlen. Dafür hängt die Wäsche tagelang auf der Leine und wartet. Überhaupt landet gerade viel Wäsche im Wäschekorb. Das kann doch nicht nur an Jari liegen…
Die Jungs müssen das lernen. Was kommt jeden Abend in die Wäsche? – Socken zum Beispiel. Was kann zurück in den Schrank und was bleibt für morgen liegen? Wie oft darf ich einen Schlafanzug wechseln und wo lege ich meine Hose hin, damit ich sie am nächsten Tag finde?
Fast jeden Abend sauge ich die untere Etage… am Morgen runterzukommen und einen sauberen Boden zu sehen, mit den Füßen nicht in Streusteinchen zu treten, ist was sehr Schönes!
Den Kampf gegen Staub und dreckige Fenster habe ich inzwischen aufgegeben. Auch die Zahnpasta-Spuren im Waschbecken… egal. Und das Kinderzimmer… puuuh. Wahrscheinlich hätte ich das vor ein paar Jahren nie geglaubt, aber es gibt Schlimmeres.
Und es gibt Wichtigeres. Ein bißchen Gelassenheit ist gar nicht schlecht und durchs Stillen werde ich gerade „gezwungen“, oft einfach nur dazusitzen und da zu sein.

Eine glückliche Mama ist eine bessere Mama.

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12 von 12 im Februar

Ich musste mich heute immer wieder daran erinnern, Fotos zu machen. Ob das schon an der Stilldemenz liegt? Und meine Handykamera macht nicht mehr so gute Fotos…
Heute war ein schöner voller Tag. Sehr kalt. Und wie immer am 12. Februar haben wir den Geburtstag der Omi gefeiert.

1. Der Morgen beginnt schön und kuschelig.

 

2. Während ich mich fertig mache, kümmern sich die besten Babysitter um den Kleinen. 

 

3. Emilian schreibt eine Karte für Omi.

 

4. Mein Platz im Welcome-Bereich unserer Kirche.

 

5. Beim Geburtstags-Essen bewundern wir die flambierten Nudeln im Restaurant.

 

6.  Die Kinder sind schnell fertig mit dem Essen und alle Brüder und Cousinen bewundern den kleinen Jari.

 

7. Bei Freunden gibt es Kaffee und Kuchen und einen schönen Abendhimmel.

 

8. Liam hat endlich ein „Hausaufgaben-Buch“ bekommen. Er ist so stolz.

 

9. Meine langen Haare sind im Winter oft so verfilzt. Pinterest hat manchmal gute Tipps.

 

10. Was Jari trinkt und was Mama trinkt.

 

11. Wir beenden die Serie „The Good Wife“. Wurde ein bißchen lahm am Ende…

 

12. Habt einen schönen Abend!

 

Auf der Liste bei Caro bin ich heute Nummer 145.
Und wisst ihr noch, was für ein ereignisreicher Tag der 12.2.2016 bei uns war???

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Zwischen Windeln und Hausaufgaben

Zuerst mal: Ich schreibe hier nicht so selten, weil ich zu viel mache. Keine Sorge! Diese „Unser-Alltag-ist-so-voll!“-Pausen werden schon noch früh genug kommen.
Eher ist es so, dass ich zu nichts komme. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell ein Tag vorbei sein kann… Mit Stillen und Wickeln und Ausschlafen ist ruck-zuck ein Vormittag um und dann kommen die großen Brüder und dann ist auch der Nachmittag um. So ungefähr.

Die Abende sind mir ja die liebsten. Nicht!
Fünf Personen sind hungrig. Fünf Personen sind müde. Zwei bis drei Personen werden laut. Einer zappelt. Einer wirft seinen Becher um. Einer kotzt zwei andere voll. Einer schreit: „Wisch mir bitte den Popo ab!“ Einer erzählt von Klo-Geistern in der Schule.
Ich sag‘ jetzt nicht, wer wer ist…

Mein Mann hat mir eben meinen Still-Tee hingestellt. Den ich mir heut Vormittag gekocht habe. Und einen Obst-Teller. Nur für mich! Heute morgen hat er mir Frühstück ans Bett gebracht. Mit Kaffee. Und Orangensaft. Zum Mittag hat er Hühner-Nudelsuppe gekocht.

Es ist nämlich so:
Jari ist jetzt 17 Tage alt und hat sein Geburtsgewicht noch nicht ganz wieder. Die Hebamme besucht uns täglich. Sie sieht, dass er ein zartes, aber gesundes Baby ist. Sie sieht, dass ich stille. Sie hört, dass er gut schluckt. Aber er nimmt eben nicht zu. Oder nur sehr langsam. Sie weiß, dass ich bereits zwei Kinder ein Jahr lang voll gestillt habe und sie weiß, dass auch diese Kinder eher zart waren. Und sind.

Also versuche ich jetzt, auf meine Ernährung zu achten.
Für jemand, der auch ohne Kinder und mit theoretisch viel Zeit und Ruhe nicht zuerst ans Essen denkt, ist das gar nicht so einfach. Jetzt mit drei Kindern soll ich ausreichend, abwechslungsreich, kalorienreich, gesund, regelmäßig und überhaupt in Ruhe essen. Haha!

Ab und zu hat mein Mann am Abend Termine und ist nicht da. Er arbeitet von zuhause und ist eigentlich fast immer in der Nähe, aber die Abende ohne Mann sind am schwersten.
Meist sind wir vier dann irgendwie im Wohnzimmer und spielen oder hören Musik. Ein bißchen Hausaufgaben nebenbei – Emilian macht das gut und Liam lernt, einigermaßen in Ruhe auf ihn zu warten. Er würde so gern auch Hausaufgaben machen und wir sind auf der Suche nach guten Vorschul-Lernheften für ihn.
Die beiden lieben unseren Spiele-Schrank und UNO, DiXit, Können Schweine fliegen?, Fressen Igel Schokoriegel?, Concept, Obstgarten, Drache Kokosnuss, … sind die allerliebsten. Wir haben aber auch echt tolle Spiele!
Jari schläft meist am Nachmittag. Den richtigen Zeitpunkt, das Abendessen zu machen, verpassen wir oft. Und dann wird Jari wach und ich habe nur noch eine Hand frei. Wir räumen schnell auf, die Kinder ziehen ihre Schlafsachen an und wenn es richtig gut klappt, schaffe ich es sogar, mich mit den Jungs an den Tisch zu setzen. Sie sind groß und vernünftig – aber sie haben auch ein Recht auf Ruhe und Gemütlichkeit.. Wenn es weiter gut geht, bringe ich die Jungs mit einer Geschichte und ein paar Streicheleinheiten ins Bett. Wenn nicht, stille ich im Schlafzimmer, wir reden in meinem Bett über den Tag und die Jungs gehen erstmal alleine ins Bett, oder ich stelle mich mit Jari kurz ins Kinderzimmer und wir reden und beten und kuscheln etwas schneller.

Die beiden Jungs lieben ihren kleinen Bruder aber sehr. Das hilft.
Emilian geht immer öfter mal zu Jari und erzählt ihm irgendwas.
Liam würde am liebsten selbst stillen. Er möchte Jari immer, immer halten, möchte, dass er in seinem Bett schläft und wenn er ihn ansieht, sagt er: „Oooh, er sieht grade so richtig süß aus!“
Sie sagen mir Bescheid, wenn er Milch spuckt, aber sobald die Windel aufgemacht wird, ist keiner von beiden mehr zu sehen.

Wenn Emilian aus dem Klassenraum kommt und sieht, dass ich vor der Tür stehe, reißt er seine Hände hoch, seine Augen strahlen und er ruft: „Mama!!!“
Liam bittet mich, Jari mit in die Kita zu bringen, denn „es haben immernoch nicht alle das Bibi gesehen!“

Ich finde es nicht schwer, drei Kinder zu lieben. Die Liebe reicht für alle. Herausfordernder ist es eher, jedes Kind „richtig“ zu lieben. Jeder braucht mich anders. Jeder fordert das anders. Das muss ich gerade lernen. Nicht immer braucht das lauteste Kind mich am dringendsten. Und nicht immer heißt Ruhe und Folgsamkeit, dass ich gerade nicht dringend gebraucht werde. Ihr wisst schon.

Beim dritten Kind mache ich tatsächlich manchmal das, was man allen Müttern ans Herz zu legen versucht: Ich lege mich hin und schlafe, wenn das Baby schläft.

Ich lerne mehr und mehr, den Haushalt links liegen zu lassen. Und den Garten. Dabei bin ich sehr froh (für die Kinder), dass jetzt nicht Oktober oder November ist und wir bald wieder zusammen in den Garten gehen können! Und ich bin froh (für mich), dass jetzt nicht Mai oder Juni ist und ich wieder ein bißchen fitter und freier sein werde, wenn es Zeit für den Garten ist.
Die Zeit vergeht schneller mit drei Kindern, aber die Zeit bis zum Frühling vergeht auch in diesem Jahr nicht schnell genug. Ich will es sehen und riechen und kann kaum noch warten!

Ich merke erste Verspannungen vom Stillen und Tragen und erinnere mich an wohltuende Thai-Massagen nach den anderen Babymonaten. Wenn ich mich im Vorbeigehen im Spiegel sehe, fallen mir Augenringe auf, die ich lange nicht hatte.. und komische Rundungen an komischen Stellen, die ich auch lange nicht hatte. Ich denke über Fitness und Rückbildung nach und vergesse, dass die Geburt erst zwei Wochen her ist. Vielleicht sollte sich der Frühling doch etwas Zeit lassen…

Die Windeltorte und alle Geschenketüten stehen hier auch noch rum. Aber eher, weil ich sie mir gern angucke und mich immer wieder freue, wenn ich neue Gutscheine in den Briefumschlägen finde. Heute habe ich alle Blumensträuße entfernt und werde demnächst jede Menge Frühlingsblumen ins Haus stellen.

Ich möchte Fenster putzen.
Und die Terrasse fegen.
Und Krokusse sehen.

Bis dahin werde ich stillen und wickeln und Hausaufgaben kontrollieren und um die Wette würfeln und die Heldin für meine vier Männer sein.

 

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Hallo Februar!

Der Januar ist vorbei. Das Baby ist geboren. Der Frühling kommt näher. Der Februar ist der letzte kalte Winter-Monat, der mich noch vom richtigen Frühlingsgefühl trennt. Und hoffentlich auch vom Frühling.

Im Februar werde ich…

… den ersten Ausflug mit Baby zum Erdbeerhof machen.
… an viele Geburtstage von Freunden denken.
… Jari bis zum Geburtsgewicht füttern. Und dann weiter.
… die Jungs für zwei Nächte zu Oma und Opa bringen.
… mit Mann und Baby und Bruder und Schwägerin und Baby zu meiner Schwester und Schwager nach Dresden fahren.
… an einem Seminartag für junge Familien teilnehmen.
… den Geburtstag des liebsten Ehemannes feiern.
… wieder in den Kita- und Schulalltag starten.
… frieren.

… mich mit Freundinnen bei MOPS treffen.
… den Geburtstag der Uromi feiern.
… Elterngespräch in der Kita haben.
… Baby-Untersuchungen mit Jari abklappern.
… an einem Selbstbehauptungskurs für Frauen teilnehmen.
… Tulpen kaufen.
… gegen den Haushalt kämpfen – und verlieren oder gewinnen.
… stillen und wickeln und stillen und wickeln.
… versuchen, die Kinder zum Schwimmkurs anzumelden.
… ganz viel Baby genießen.

❤❤❤

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