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papa. mama. zwei kinder. haus und garten. berlin.

Hallo Dezember!

Heute kann mich das nasse Matsch-Wetter nicht stören, denn es ist Dezember! Jetzt gibt’s Gemütlichkeit, Wärme, Kerzenlicht, Weihnachtsmusik, Kekse und Heimlichkeiten – und keiner kann mich daran hindern!

Im Dezember werde ich …

… zu einer neuen Kita-Mama zum Frühstück gehen.
… mit Emilians Klasse eine Weihnachtsfeier feiern.
… einen neuen Neffen bekommen!!!
… Lebkuchen backen.
… Besuch aus Kalifornien bekommen.
… den neuen Haarschnitt der Jungs bewundern.
… ganz viel Pentatonix-Weihnachtsmusik hören.
… mit den Jungs den Adventskalender meiner Kindheit plündern.
… zur Anmeldung ins Krankenhaus gehen.
… gebrannte Mandeln machen und essen.
… mit dem Mann „Prison Break“ zuende gucken. War DAS spannend!
… mit den Jungs in Opas Firma zum Plätzchen backen gehen.
… mit Freundinnen Raclette essen.
… Weihnachtsfilme ansehen.
… die Kinder beim Weihnachtsmusical in der Kirche toll finden.
… weiter auf das Beebi warten.
… das Bettchen und den Kinderwagen wieder aufbauen.
… am Glühwein riechen.
… die ganze Familie sehen und Weihnachten feiern.
… Ferien genießen.
… Silvester mit Freunden feiern und „eine ruhige Kugel schieben“.

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Danke!

Auch ohne amerikanische Freunde, die Fotos und Grüße schicken, wird euch aufgefallen sein, dass heute Thanksgiving gefeiert wird.

Dieses amerikanische Fest mag ich noch lieber, als unser Ernte-Dank-Fest. Das kann daran liegen, dass in unserer Freikirche kaum die Feiertage einer Landeskirche gefeiert werden. Zu Thanksgiving gehört in erster Linie ein riesengroßes, traditionelles, wunderbares Essen. Und die Familie steht fast mehr im Mittelpunkt, als es dann zum Weihnachtsfest der Fall ist.
Aber es geht auch immer wieder und immer mehr wieder um – Überraschung – Dankbarkeit! Und nicht „nur“ um die Ernte – obwohl ich verstehe, dass das für die Bauern zum Überleben gehört(e).

Im letzten Jahr haben wir eine „Dankbarkeits-Tischdecke“ in die Küche gelegt und gesammelt, wofür wir dankbar sind. Immernoch eine schöne Idee, vielleicht für die Vorweihnachtszeit?

Heute genieße ich unseren ruhigen Alltag und möchte bewusst die kleinen Dinge wahrnehmen. Denn: „Es sind nicht die glücklichen Menschen, die dankbar sind. Es sind die dankbaren Menschen, die glücklich sind.

Ich bin dankbar für:

– vier gesunde, glückliche Männer um mich herum
– eine fast unheimlich entspannte Schwangerschaft
– ein glückliches, motiviertes, kreatives Schulkind
– ein warmes, ruhiges Zuhause
– frische Pfefferminzkekse
– eine warme Dusche, Wasser, Essen, ein Bett, Heizung, frische Luft – wann immer ich es brauche
– Geld für jeden Tag, trotz Unsicherheiten
– eine Krankenversicherung, Hebammen-Versorgung, Schwangerschafts-Untersuchungen
– frische sauer-scharf-Suppe
– Freunde in nah und fern für alle Lebenslagen
– die Großfamilie um uns herum
– viel Zeit mit den Kindern
– Internet und WLAN
– das Gestrampel unter meinem Herzen
– Winterkleidung
– Sonne
– Netflix und Spotify
– ein eigenes Auto vor der Haustür
– viel Zeit mit dem Mann

Wie sieht deine Liste aus?
Fällt es dir leicht, die kleinen Dinge zu sehen?

Ich wünsche dir Ruhe, um das Schöne zu sehen.
Gesundheit, um die Vorweihnachtszeit zu genießen.
Kraft, um den Alltag anzulächeln.
Zufriedenheit, um in der Verrücktheit dieser Zeit zu überleben.

Happy Thanksgiving!

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Ein bißchen Alltag mit den besten Muffins

Wie schön war die Sonne in den letzten Tagen! Da hat mich fast die plötzliche Eiseskälte gar nicht gestört. Jetzt ist es etwas wärmer in Berlin, es ist nass und grau und ich würde am liebsten den ganzen Tag nur schlafen…
Dass der Arzt mir geraten hat, etwas ruhiger zu machen, macht es auch nicht besser. Irgendwie muss ja doch was gemacht werden, aber ich hab eben die Ausrede, ruhiger zu machen, auch mal den Mann zum Bringen und Abholen zu schicken und einfach mehr rumzusitzen. Und das macht dann wieder müde…

In der letzten Woche haben wir Laternen gebastelt. Im letzten Jahr gab es für Emilian eine very very last-minute TetraPak-Laterne, von der er das ganze Jahr geschwärmt hat. Also haben wir vor dem Laternenfest 4l Saft getrunken und dann gebastelt. Ich hab die Jungs machen lassen – und sie waren der Meinung, ihre Laternen waren die Schönsten vom ganzen Fest!

In Liams Gruppe fand kein gemeinsames Kaffee trinken statt – wir trafen uns einfach im Halbdunkeln mit unzähligen anderen Eltern, Erziehern und Kindern im Kita-Hof. Nach ein paar Liedern, die ein paar Erzieher wohl irgendwo in der Masse gesungen haben, ging der Marsch los. Das Sankt Martins Pferd samt Reiter, das als Überraschung angekündigt wurde, ist aus irgendwelchen Gründen nicht gekommen. Von dem üblichen Laternenweg kann man sich an jeder Ecke von der Gruppe trennen und zu unserem Haus abkürzen. Na, und an der zweiten Ecke war es uns dann zu langweilig und zu kalt und so sind wir dann nach nichtmal einer Stunde wieder nachhause gegangen. Ratet, wer die Laternen trug… Aber: Wir haben selbst gebastelt, ich habe mich für Laternen und Stäbe nicht in Unkosten gestürzt und wir hatten immerhin einen kleinen Umzug.

Wir haben gestern über eBay Kleinanzeigen eine süße Babyjacke und ein ganz tolles Stubenbett für die untere Etage bekommen. Es freut mich, dass der kleine Beebi-Bruder präsenter im Alltag wird und mit jedem Tag mehr willkommen ist. Ich hab das Gefühl, sobald das Bettchen oben steht und ich die Tasche fürs Krankenhaus gepackt habe, geht es los. Also warte ich mal lieber noch..
Der Bauch ist noch nicht riesig, finde ich. Aber langsam verabschiede ich mich von den angenehmeren 8 Monaten… und watschele in die letzte Runde.

Ich hab die erste Weihnachtsdeko aufgehängt, gestern haben wir einen gemütlichen Nachmittag mit 5 Kindern bei Freunden verbracht, wir haben schon Kekse gebacken, ich war mit einer Freundin bei IKEA frühstücken – und alles obwohl Liam seit drei Tagen mit Rotznase zuhause hängt. Aber Liam braucht keine Unterhaltung, er liebt es, das Haus mal für sich zu haben! Er sortiert seine „Kumpel“ (Autos), diskutiert wilde Rennen und singt aus vollem Hals mit Mikro und Gitarre seine Lieder.

Emilian arbeitet fleißig an den ersten Wochenplänen. Jeweils für Mathe und Deutsch hat er ungefähr 5 Seiten, die er in 7 Tagen schaffen muss. Und dieses „Können“, aber nicht „Müssen“ ist nicht so sein Fall, weil er muss ja jetzt nicht, und „ICH kann das bestimmen, Mama!“ Er liest sehr gut und gerne, er kann das Rechnen kaum erwarten, aber dieses schön schreiben von immer wieder den Zahlen und Buchstaben geht ihm schon auf die Nerven. Na, Übung macht den Meister, oder?

Vor ein paar Tagen hatte ich Lust auf Schoko-Muffins. Auf einfach schnelle, süße Muffins, mal nur für uns, für die ich alle Zutaten sofort da habe. Ich fand sofort ein Rezept und habe die Muffins seit dem schon mehrmals gebacken.
Heiß aus dem Ofen mit Vanilleeis….

Schokoladenmuffins 

(Aus dem Rezept bekommt ihr 12 Monstermuffins, oder auch ungefähr 20 normale Muffins.)

Zutaten

250g Mehl
150g Zucker
2EL Kakaopulver
2TL Backpulver
1/2TL Natron
200g gehackte Schokolade oder Schokotropfen
250ml Milch
90ml Ol
1 Ei

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten werden vermischt, danach kommt die Milch, das Öl und das Ei dazu. Gut verrühren. Dann kommt noch die Hälfte der Schokolade dazu.

Der Teig kommt dann in die Muffinförmchen, die andere Schokolade wird obend drauf gekrümelt. Die Muffins werden bei 150 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.

Zack – das war’s schon!
Probiert es jetzt gleich aus.
Guten Appetit!

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12 von 12 im November

Heute war ein ganz, ganz ruhiger und friedlicher Tag. Ein schöner sonniger Winter-Samstag.

Beim letzten großen Ultraschall gestern stellte sich heraus, dass… naja, dass ich mich besser schonen sollte, damit unser Januar-Baby ein Januar-Baby wird.. und nicht etwa ein Dezember-Baby oder ein November-Baby.

„Schonen“ ist jetzt nicht so mein Wort.. Und welche Mama liegt vor Weihnachten auf der Couch rum?
Ich möchte die Geschenke für meine Kinder und Familie nicht nur online bestellen! Ich möchte Plätzchen backen. Und Lichterketten aufhängen.
Aber ich möchte auch, dass das Baby noch ein paar Wochen in Ruhe wachsen kann. Also gebe ich mir Mühe.

1. Beim letzten Internet-Check vor dem Schlafen gehen entdecken mein Mann und ich gleichzeitig diesen Satz – und waren kurz überrascht. Wusstet ihr das?

2. Nach einem späten Pancake-Frühstück hole ich die Weihnachtsdeko und Winterkleidung vom Dachboden. Nach dem Aussortieren bleibt gar nicht mehr so viel für die kalten Tage übrig.

3. Die Jungs strolchen durch den Garten und freuen sich wie verrückt, als sie eingefrorenes Spielzeug finden.

4. Liam schnieft und jammert heute ein bißchen, aber solange sie zusammen sind, kann ihnen keiner was.

5. Unser Granatapfelbaum im Wohnzimmer spielt Frühling.

6. Ich backe schnell die leckersten Schoko-Muffins. Rezept kommt bald!

7. Die neuen Poster von MaleMal sind immernoch sehr beliebt und Emilian malt heute mit sehr viel Geduld an seinem „Zirkus“-Bild.

8. Dazu gibt es immer wieder Obst…

9. … und immer wieder schöne Musik.

10. Am Bauch vorbei kann ich noch vorlesen – und auch Emilian liest inzwischen mit. Neue Zeiten brechen an!

11. Beim abendlichen Aufräumen/Spielen sortiere ich Playmobil und Lego. So „spiele“ ich gern mit.
Ich finde außerdem im Internet eine Bauanleitung für ein Playmobil-Set, das wir gebraucht bekommen haben und Emilian ist glücklich!

12. Am Abend setzen wir uns dem täglichen Nervenkitzel aus. Es gibt bis jetzt keine Serie bis jetzt, die spannender war. Meine Güte…

Das war ein schöner Tag!
In der Liste aller „12 von 12“ Teilnehmer bin ich Nummer 167.
Viel Spaß beim Fotos gucken.

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Verlosung zum Blog-Geburtstag

Vor 6 Jahren war Emilian 8 Monate alt – an Kindersprüche war noch nicht zu denken – und ich wollte meinen etwas ruhiger und einsamer gewordenen Alltag irgendwie teilen. Meine Geschwister hielten sich im Ausland auf und bloggten über ihre Erlebnisse dort. So machte ich mir meine Gedanken und fing auch mit dem Bloggen an.
Jetzt gehört es fest zu meinem Leben. Das Fotografieren, das Sammeln der Kindersprüche, das Teilen und Austauschen.
Ich freue mich riesig, dass so viele inzwischen mitlesen und unser Familienleben mitverfolgen. So viele Kontakte, Produkttests, Blogger-Treffen, Kooperationen … habe ich seitdem kennengelernt.

Die Kinder werden größer, was nicht bedeutet, dass es weniger zu erzählen gibt. Ich freue mich, dass wir im nächsten Jahr nochmal „von vorn anfangen“ und das Leben mit Baby zum dritten Mal erleben dürfen. Dazu der Schul-und Kita-Alltag mit den Söhnen, das Leben in Berlin, meine Hobbies und Lieblings-Rezepte… Auch für mich ist das Bloggen eine schöne und wertvolle Sachen geworden. Ich verarbeite meinen Alltag, ich sammele, um mit euch zu teilen und das „Zurück-lesen“ durch die letzten Jahre hier ist ein großer Schatz.

Ich habe ein Buch zum Probe lesen bekommen und möchte es gern heute unter euch interessierten Lesern verlosen.

Von Hand gemacht
– Die Geheimnisse traditioneller Lebensmittel – 

Karin Buchart – Maria Anna Benedikt

Warum ist es wichtig, einen Brotteig mit der Hand zu kneten? Wie stärkt Butter unsere Darmschleimhaut? Warum wirkt Sauerkraut basisch, obwohl es sauer schmeckt?

Diese und andere Fragen werden beantwortet, indem ein Blick auf traditionelle Lebensmittel aus dem Alpenraum geworfen wird. Mit Expertenwissen und aktuellen Studien wird die Wirkung der Lebensmittel auf unseren Körper unter modernen und ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten betrachtet.

Weniger ist mehr.
„Die meisten Menschen essen zu viel. Von einem Viertel dessen, was sie verzehren, leben sie, von den restlichen drei Vierteln leben die Ärzte.“
Dieser Satz wurde vor 5700 Jahren geschrieben und auf einem alten Papyrus gefunden.
Was ist dran?
Wie kommen wir von Überfluss in Richtung Qualität?

Zusätzlich zu interessanten, einfachen Rezepten und Beschreibungen, wie Lebensmittel auf uns wirken und uns gut tun, gibt es kurze Ausflüge in die Vergangenheit der Lebensmittel und ihrer Herstellung. Welche Berufe gehör(t)en dazu? Woher kommen Begriffe, die wir verwenden? Welche Tiere spielen eine wichtige Rolle?

Kennt ihr Wirkungen des Apfels?
– Darmaktivierung: 3 frische, ungeschälte Äpfel pro Tag
– sättigend: frischer Apfel
– Heiserkeit und Husten: Bratapfel
– schlaffördernd: Apfelschalentee

Die Autorinnen schreiben, dass es ihnen wichtig war, das Buch in einfacher, gut verständlicher Sprache zu schreiben. Und das kann ich bestätigen. Ich könnte sogar meinen Kindern daraus vorlesen und mit ihnen lernen, wieviele Arten von Honig es gibt, wofür er verwendet wird und warum es wichtig ist, ihn erst nach dem Erwärmen der Milch hinzuzufügen.

Sicher gibt es Seiten, die sehr naturwissenschaftlich und weniger interessant für den einfachen Leser scheinen, doch auch ohne Bauernhof-Wissen kann ich das Buch immer wieder zur Hand nehmen und ein bißchen dazu lernen.

Wer von euch möchte dieses Buch bald in den Händen halten?

Dann kommentiert bitte fleißig hier oder auf Facebook. (Die Kommentarfunktion sollte wieder funktionieren.)

Am Sonntag Abend, 13. November, 22:00 Uhr werde ich mir unter allen Kommentaren einen aussuchen und den glücklichen Gewinner informieren.
Viel Erfolg euch!

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