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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Eindrücke von der BuchBerlin 2017

Im November 2014 fand nach neun Jahren endlich wieder eine Buchmesse in Berlin statt. Am 24. November waren die Türen für Kinder geöffnet und wir waren eingeladen.

Zusammen mit meiner Schwester, einer Freundin und unseren drei Kindern machte ich mich nach der Schule auf den Weg in die Sonnenallee. Aufgeregt gingen wir durch den Haupteingang des Estrel Hotel, die Kinder waren sehr beeindruckt – und wir suchten uns den Weg zur Buchmesse.

Sehr freundlich wurden wir begrüßt und betraten den fast leeren Ausstellungsraum.
Am Vormittag waren Schulklassen dort gewesen. Über 20 Klassen, obwohl nur 10 erwartet wurden. Dementsprechend wuselig musste es gewesen sein und dementsprechend entspannt und ruhig waren die Aussteller nun. Sie warteten geradezu auf uns und die paar anderen Familien, die an den Ständen vorbei schlenderten.

Autoren und Verlage stellten sich vor und stellten neue Bücher oder Hörspiele aus. Wir kannten nicht viele Bücher und so liefen wir interessiert durch den Raum. Es gab kleine Gewinnspiele, Basteltische, ein PapierTheater und Workshops zum Thema „Buch“.

Die Schatzsuche mit der TonieBox hätte ich sehr gern mit den Jungs gemacht, aber sie waren etwas zu jung dafür.

Am Tisch der Story Cubes (Werbelink) durften die Kinder mit 5 Würfeln 5 verschiedene Bildchen würfeln und sich dazu eine Geschichte ausdenken.

Es wurden viele Lesezeichen verschenkt und gebastelt, es gab Zaubertricks und Lese-Ecken und Autoren haben aus ihren neuen Büchern vorgelesen.

Liam hat sich so sehr in eine Geschichte vom kleinen Schabernack verliebt, schlich immer wieder um den Tisch der Autorin herum und sah sich die Bücher an. Am Ende unseres Besuches unterhielt ich mich mit der Autorin Nadine Voß.
Liam bekam das Buch – sogar mit persönlicher Widmung – und ließ es auf dem Weg nachhause nicht los. Ich erzähle euch später mehr über den kleinen Schabernack.

Eine andere, sehr freundliche Autorin und Verlagsgründerin, die wir kennen lernten, war Dorothea Flechsig. Den Glücksschuh-Verlag kannte ich bisher noch nicht, aber Petronella Glücksschuh kam mir bekannt vor.
Wir bekamen ein tolles Hörspiel von Sandor, der Fledermaus. Die Kinder hörten es noch an diesem Abend.
Sandor ist eine kleine, schlaue Fledermaus, die in einem Schulraum wohnt und einem Jungen ein guter Freund wird. In dem spannenden Hörspiel werden kindgerecht viele interessante Informationen über Fledermäuse weitergegeben.

Zuhause sah ich mir in Ruhe die Willkommens-Tüte an, die wir bekommen hatten. Kleine Schätze wie Geschenke und Informations-Flyer fand ich dort.

Eine Buchreihe, die mir gefallen hat, möchte ich euch gern noch zeigen. Sie kommt vom Kinderbuchverlag Biber & Butzemann.

Sie schreiben auf der Internetseite:

„In unseren Büchern gehen kleine Helden auf große Reisen und erleben spannende Abenteuer.
Die liebevoll illustrierten Geschichten spielen an den unterschiedlichsten Urlaubsorten und vermitteln kindgerecht interessantes Wissen über die jeweilige Region.“

Zum Beispiel kann für einen Familienurlaub das Buch der entsprechenden Region gekauft werden. Zusammen mit den tollen Geschichten, passend zum Urlaubsort, wird jeder Ausflug etwas ganz Besonderes.

Als Geschenk-Idee (vielleicht noch zu Weihnachten?) kann natürlich auch das Buch passend zur Heimatsregion gekauft werden. Bestimmt wird die bekannte Umgebung noch einmal mit ganz anderen Augen gesehen!

Vielen Dank, dass wir dabei sein durften – auf der BuchBerlin!

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12 von 12 im Dezember

Ich weiß noch genau, wie ich die Fotos für den 12.12.12 hochgeladen habe. An diesem besonderen Datum. Da hatte ich gerade erst mit den 12 Fotos am 12. eines Monats angefangen, glaube ich.
So lange mache ich jetzt schon bei „12von12“ mit.
Möchtet ihr mal gucken?

12.12.12
12.12.13
12.12.14 (in Kalifornien!)
12.12.15
12.12.16

*****

Seit langer Zeit schon geht Emilian nicht in die Schule, weil er nach seinen Streptokokken noch einen Infekt und jetzt noch eine fast-Bronchitis hat.
Er ist groß und vernünftig, beschäftigt sich alleine, inhaliert brav und macht Hausaufgaben – aber er hustet. So schlimm.
Seit einer Woche schlafe ich nicht nur nicht durch, weil Jari ab und zu Hunger hat…, sondern ich schlafe auch nicht durch, weil Emilian hustet. Ich springe aus dem Tiefschlaf an Emilians Bett, um ihn in seinem Hustenreiz nicht allein zu lassen, um den Eimer zu halten, um zu beruhigen und wieder einzuschläfern.

Es ist ziemlich kalt und nass hier. Wenn wir nicht gerade in die Kita oder zum Arzt müssen und wenn es nicht gerade schneit, bleiben wir in unserem warmen Häuschen und machen es uns schön.

So ein Tag war heute:

1. Der tolle, selbstgemachte Adventskalender meiner Eltern. Über 20 Jahre gibt es den jetzt schon.

 

2. Emilian ging es besser und wir gehen an die frische Luft, in Richtung Schule. Aber unterwegs muss er viel husten, wir drehen also um und gehen zurück nachhause.

 

3. Homeschooling

 

4. Der Adventskalender der „Drei ???“ gehört jeden Tag dazu

 

5. Der SchulBoy und der PariBoy

 

6. Jari schläft jeden Tag mindestens 2 Stunden draussen. Vielleicht ist er deswegen so fit und gesund?

 

7. Liam bringt aus der Kita eine Kunst-Idee mit und Emilian macht gleich mit.

 

8. Noch eine Runde Hausaufgaben…

 

9. Weihnachts-Lichter im Nachbargarten

 

10. Am Nachmittag werden wir plötzlich nochmal sehr kreativ

 

11. Ist das nicht so schön?

(Die Kinder fanden das Bild so schön, sie waren fast sprachlos. „Mama, das wollen wir behalten! Das darfst du nie weggeben!“)

 

12. Zum Schlafen gibt es ätherische Öle.
Das hilft gut.

 

Bleibt gesund und warm!

Viel mehr Fotos könnt ihr euch HIER ansehen.

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Szenen aus unserem Alltag

Mal wieder ein paar kurze Szenen aus unserem Alltag. Mehr geht grad leider nicht…

Unser Leben ist zur Zeit wirklich ruhig. Man kann sagen: Wir genießen die Adventszeit in vollen Zügen und ruhen aus.

Man kann aber auch sagen: Wir kommen einfach zu nichts anderem.

Ein krankes Kind hängt im Wohnzimmer rum, ein kleines Kind hängt an meinem Hosenbein rum. Wir sitzen wirklich viel auf der Couch, lesen vor, hören Hörspiele und wuseln so vor uns hin.

Wir zünden Adventskerzen an.
Wir essen Mandarinen und Marzipankartoffeln.
Wir hören Pentatonix und Rolf Zuckowski.
Wir summen „Oh Holy Night“ und „In der Weihnachtsbäckerei“.
Wir freuen uns jeden Morgen über ein neues Türchen.

 

Die Kinder haben jeden Tag einen Gutschein für uns.

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Mal schaffe ich, ein paar Blätter im Garten zu harken. Mal schaffe ich, Wäsche zu waschen und sie auch im gleichen Monat zusammengefaltet wieder in den Schrank zu legen.

Mal schaffe ich, etwas zu backen oder ein Fenster zu putzen, damit die Kinder es mit Sternen bekleben können. Mal schaffe ich, mit einer Freundin ein paar WhatsApp-Nachrichten hin und her zu schreiben, ohne dass inzwischen Tage vergehen.

Fast alle Geschenke der Kinder sind schon da und auch eingepackt. Das ist früh in diesem Jahr.. aber die Gefahr, dass etwas gefunden wird, war mir zu groß.
Als die großen Jungs am Wochenende also bei Oma und Opa waren, haben wir eingekauft und gleich verpackt und beschriftet. Kann sich ja sonst kein Mensch mehr merken, was wo drin ist.

Am Wochenende wollen wir auf den Weihnachtsmarkt gehen, Plätzchen backen und das Lebkuchenhaus bauen – und dann könnte es sein, dass am 10. Dezember schon fast alle Weihnachts-Aktionen abgehakt sind und wir uns auf Weihnachten freuen können.

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Emilian geht gern in die Schule, wenn er nicht gerade krank ist. Er lernt viel und ist ein guter Schüler. Zuhause begeistert er uns mit sehr viel Witz und Humor, mit einem guten Gedächtnis, mit Intelligenz und wirklich guten Dance-Moves.

Liam ist ein großer Vorschul-Junge geworden. Er hat Feuer unterm Hintern, er hat eine blühende Fantasie, viel Mitgefühl und jede Menge gute Ideen. Er kann genauso gut eine durch den Garten sausende brüllende Kanone sein – aber auch der kleine blonde Junge, der an meiner Hand geht und philosophisch über die Welt nachdenkt.

Jari ist ein sehr fröhlicher und süßer kleiner Kerl. Mit fast 11 Monaten macht er erste Schritt-Versuche, hat keinen einzigen Zahn und wird hier von einem mehr geliebt, als vom anderen.
Jeder hat mit Jari so sein Ritual, sein Spiel.
Er juchzt vor Freude, wenn die Brüder den Raum betreten, er ist am liebsten immer an einem von uns dran – und keiner kann ihm für sein Klammern böse sein.
Nachdem wir den letzten der drei übriggebliebenen kleinen Nuckel auch verloren hatten, konnten wir ihm endlich endlich die nächste Größe angewöhnen. Statt kleiner durchsichtiger Nuckel, die nie irgendjemand wiedergefunden hat, habe ich jetzt große Nuckel am Bett, die im Dunkeln leuchten!!

Er versucht, einen Brotkrümel aufzuheben

Es ist schade, dass der Haushalt und die to-do-Listen in jede kleine Lücke gepresst werden müssen – aber diese Entschleunigung und Ruhe tut uns wirklich gut.

Ich bin gestern und heute lange mit den Jungs durch die Stadt spaziert. (Unser Auto ist nämlich in der Werkstatt…) Wir haben gefüllte Stiefel bei dm abgeholt, die ich gestern heimlich abgegeben hatte. (Rätselhafte, Stifte, Badeschaum und eine Orange war drin. Keine Süßigkeiten. Das finde ich ganz toll.)
Wir haben PokémonGo gespielt und uns die Weihnachtslichter angeguckt.

Wir lesen zuhause immernoch unsere Korsika-Reisebücher – gerade ist „Karlsson vom Dach“ dran. Weder die Jungs noch ich kannten die Geschichte bisher, und so lachen wir über den kleinen dicken Mann, wir sagen „Das stört doch keinen großen Geist!“ und verdrehen die Augen über die Streiche, die Karlsson spielt.

Jari hat im Wohnzimmer ein Spiele-Schubfach bekommen und entdeckt so langsam Autos, Würfel und Bücher. Er hat eine Box mit 9 kleinen Büchern von meiner Oma bekommen. Er stürzt sich juchzend darauf und kann es kaum erwarten, die Bücher auszukippen. Solche kleinen Wiederholungs-Spiele, wie umkippen, runterfallen lassen, wegschmeißen machen ihm gerade richtig Spass.

Zusammen haben wir ein neues Spiel ausprobiert, das Ravensburger uns zur Verfügung gestellt hat. Dabei geht es um Schnelligkeit und ganz viel Spaß. Seht selbst:

Ich wünsche euch und uns
Gesundheit, Ruhepausen
und eine entspannte Vorweihnachtszeit!

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Hallo Dezember!

Mit einigen Umwegen sind wir inzwischen auch in schöner Weihnachtsstimmung angekommen.
Ein krankes Kind, viele Vorbereitungen und wenig Schlaf haben die Stimmung ein bißchen gedrückt..

… aber wir haben das Haus geschmückt, Lebkuchen-Anhänger von Frau Frische Brise und Schoko-Minz-Kekse von Pia gebacken. Diese beiden Rezepte meiner Blogger-Kolleginnen werden für immer zu unserer Weihnachtszeit gehören. Genauso gehört die Musik von Pentatonix und Rolf Zuckowski dazu.

Die ersten Schnee-Bilder von Freunden im Internet, das Öffnen des 1. Türchens heute Morgen und die vielen Heimlichkeiten und Bastel-Arbeiten machen die Stimmung perfekt. Ach ja, Dezember!

Im Dezember werde ich…

… Kerzen anzünden.
… Plätzchen backen.
… die Kinder für ein Wochenende zu Oma und Opa bringen.
… mit dem Mann Geschenke einkaufen. Offline.
… ein Lebkuchen-Haus bauen.
… Weihnachtsfeiern feiern.
… noch an den wunderschönen Kino-Film von gestern denken.
(Wir durften die Vor-Premiere von „Bo und der Weihnachtsstern“ sehen!)
… Sterne an die Fenster kleben.
… Weihnachtsgeschichten vorlesen.
… den 1. Geburtstag meines Neffen feiern.
… mit der Familie zusammen sein.
… 11 Monate mit Jari feiern.
… viele kleine Kinderschuhe befüllen.
… in die Bücherei gehen.
… mit den Kindern auf den ersten Schnee warten.
… Geschenke verpacken.
… mich an den glücklichen Kindergesichtern erfreuen.
… zur Ruhe kommen und genießen.
… dankbar auf das Jahr 2017 zurückschauen.
… feierlich das Jahr 2018 begrüßen.

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Ausprobiert: Duden Mini

Immer wieder bekomme ich tolle Einladungen oder Produkte zum Testen. Wir sind sehr dankbar und gucken uns alles an und probieren alles aus – und ich schreibe auch darüber. Meistens hier, manchmal auch bei Instagram.
Das Schreiben dauert nur manchmal seine Zeit.

(Werbung)

Für meine Jungs, Schulkind und Vorschulkind, durfte ich mir zwei Duden Minis aussuchen.

Die Duden Minis sind kleine Mitmach-Hefte.
Meine Jungs lieben das.
Ein bißchen Schreiben, Zählen, Spuren oder Malen üben.

Emilian hat sich das Buch Nr. 1 „Das Gewitter & Am Lagerfeuer“ ausgesucht. Es geht um Abenteuer in der Natur, die der kleine Hase Paul erlebt.

Dazu gibt es passend für Jungen und Mädchen kleine Rätsel und Übungen, die gut zu einem Erstklässler passen. Die kleinen Aufgabentexte in Druckbuchstaben kann er inzwischen gut selbst lesen. Die Geschichten lesen wir gern noch vor.

 

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Liam hat das Buch Nr. 7 „Mein kleiner Buchstabenspaß mit Rabe Linus“ gewählt. Er liebt Buchstaben-Übungen und ist so neidisch auf die Hausaufgaben, die Emilian machen darf.
In dem Heft kann er üben, Groß- und Kleinbuchstaben zu schreiben und Bilder mit dem passenden Anfangsbuchstaben verbinden. Für jede fertig bearbeitete Seite darf ein kleiner Linus-Sticker in die Ecke der Seite geklebt werden.

Beide Jungs waren sehr begeistert über kleine Sticker, die für Übungen oder als Belohnung aufgeklebt werden dürfen.

Diese Hefte bieten sich für Schulkinder und Vorschulkinder sehr gut als Übung für zwischendurch, als Beschäftigung unterwegs oder als kleine Auszeit für kreative Köpfe an.

Die Duden Minis sind für je €1.99 erhältlich.

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