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1000 Fragen an dich selbst – Teil 14

Haach, ich freu mich immer neu über die nächsten Fragen! Gute Fragen sind doch was Feines! Und wenn ich die 1000 Fragen wieder mal beantworten sollte, kämen ganz neue Antworten heraus. Spannend!

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Also.. ob ihr’s glaubt, oder nicht: Ich liebe Geburtsgeschichten erzählen und hören. Nicht erst jetzt, schon seitdem ich zum ersten Mal Geburt erleben durfte.

Ich mag es auch, mit anderen zu visionieren, zu träumen, zu spinnen.. was könnten wir planen, was könnten wir starten?

262. Kannst du gut Fehler eingestehen?
Oh, das ist nicht einfach. Tut eigentlich nicht weh. Aber man, was kann ich stolz sein.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Ich finde es schwierig zu trennen zwischen „nie mehr tun“ und „nie mehr erleben“. Was möchte ich nie mehr tun? Es allen Recht machen wollen auf Kosten meiner Familie. Ich möchte niemanden enttäuschen, verletzen. Ist das damit gemeint? Ich weiß es nicht.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Heiter bis sonnig.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Ich denke schon. Ehrlichkeit ist mir und für meine Kinder ganz wichtig. Notlügen gehen gar nicht. In wie vielen Serien und Filmen sehen wir und lernen die Kinder, dass es okay ist, die Wahrheit zu verbiegen, um besser da zu stehen? Finde ich furchbar. Wenn es keine Grauzone, sondern nur schwarz und weiß gibt, dann ist das so. Ich möchte meinen Kindern absolut vertrauen können und sie sollen das auch von mir wissen.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Haach.. ich liebe Musik.
Musik berührt mein Herz. Musik bringt mich auf andere Gedanken. Musik bringt mich zum Weinen, zum Tanzen, zum Singen und zum Lachen. Musik macht Gänsehaut. Musik macht, dass ich mich bewegen muss. Musik macht, dass ich mich meinem Schöpfer Gott nähern kann und Musik macht, dass ich seine Schönheit fühle.
Musik erinnert mich an Menschen, an Situationen, an Urlaube, an Klassenfahrten, an Zeiten mit meinen Babys. Musik geht ins Herz mit „Weißt du noch?“ Das Kelly Family Comeback Konzert vor ein paar Wochen bestand nur aus solchen bewegenden Emotionen.

Bei uns hier wird immer gesungen! Nicht so alle zusammen und fünfstimmig, aber jeder für sich. Jari noch nicht. Aber Liam konnte viele Lieder summen, bevor er sprechen konnte!

Ich liebe es, dass die Jungs immerzu ein Lied im Kopf und im Ohr haben. Wir machen uns gegenseitig Ohrwürmer. Wir können hundertmal das gleiche Lied hören. Die Musik vom Film „Sing“. Oder von „Vaiana“.
Ich könnte „Bohemian Rhapsody“ von Pentatonix immer! hören.

Musik hat mich auf meinen Mann und besten Freund aufmerksam gemacht. Musik war unsere Sprache. Musik spricht keine Sprache. Musik spricht alle Sprachen.
(Jetzt habe ich das Wort so oft geschrieben, dass es richtig komisch aussieht. Kennt ihr sowas?)
Ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen!

267. Hast du schonmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein. Wie geht das?

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
In meinem Leben kommt das Wort „allein“ nie so ganz gut. Wenn ich ganz schnell ganz viel Chaos bewältigen muss (Küche, Kinderzimmer) dann geht das allein besser, als mit drei Kindern.. aber sonst immer gerne mit vielen anderen.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immernoch nicht?
Da fällt mir nichts ein. Es gibt nichts, womit ich mich quäle. Ich hätte nicht aufhören sollen, Musikunterricht zu nehmen. Ich hätte nicht so darauf bestehen müssen, unbedingt zu meinem 30. Geburtstag in Berlin zu sein. Dann hätten wir nämlich mehr Zeit in Kalifornien gehabt.
Aber das sind keine Fehler. Das sind einfach Weggabelungen in meinem Leben, an denen ich mich für eine Seite entschieden habe.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
Keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Was heißt „genug“?
Ich denke nicht, ich bin. Ich denke über Entscheidungen nach, die wir treffen müssen. Über Pläne. Über meine Aufgaben. Ist das das Leben? Über „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ denke ich weniger nach. Mein Glaube an Gott gibt mir da viel Sicherheit und klare Antworten. Es gibt viel mehr, als das, was wir sehen.

272. Fühlst du dich manchmal anderen Menschen gegenüber unsicher?
Ja, ich denke, das ist ganz normal. Bestimmt müsste ich mich nicht unsicher fühlen. Und bestimmt fühlen sich andere mir gegenüber auch unsicher, obwohl sie das nicht müssten.
Das liegt daran, wie wir auftreten. „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“ Oder Schwächen zeigen können. Und das ist auch ein Bild, dass wir unseren Kindern in den Kopf pflanzen. Leider oft unbewusst. Unterordnung. Respekt. Wer ist wichtiger? Spannendes Thema eigentlich.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Was meinen Glauben betrifft, ja. Obwohl ich das nicht als autoritäre Religion, sondern eher als Beziehung bezeichnen würde.

274. Bist du gern allein?
Nein.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Ich lebe hier mit 4 Männern.. muss ich noch mehr sagen?
Vieles, was Deko, Garten, Zimmer, Ausflüge, Partys.. betrifft, ist meine Initiative. Manchmal nervt es mich. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt auffallen würde, wenn ich das alles lassen würde. Manchmal denke ich, die Männer fühlen sich hier sehr wohl und wissen nur nicht, warum 😉

In unserer Kirche zum Beispiel habe ich mit dem MOPS-Treffen für Mamas und mit einer monatlichen LadiesNight angefangen, weil ich denke, dass Frauen und Mütter manchmal vergessen, eigene Interessen durchzusetzen. Oder zu haben. Und das muss ja nicht sein.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich mache gern bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mit. Wir geben Geld an unsere Kirche und die unterstützt weitere Projekte. Andere Kirchen. Organisationen in Berlin, Deutschland und weltweit.
Ich versuche, einige Läden zu meiden und bestimmte Produkte nicht zu kaufen, obwohl ich da leider nicht sicher bin, welche Wahrheit wir kennen und kennen sollen.
Ich unterstütze das Second Hand System und versuche, „Zeit statt Zeug“ zu leben.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Für mich zählt, wer darin mit mir wohnt. Laaangweilig, sorry.
Ich hab’s nicht so mit Architektur und Inneneinrichtung. Entweder es passt, oder es passt nicht. Es sollte nicht so ganz im Nichts stehen, ich mag Menschen. Wisst ihr ja. Es muss groß genug sein und immer Platz für Gäste haben. Und: Ich möchte nicht putzen! Geht das bitte?
Liam sagt, sein Traumhaus soll größer als alle Nachbarhäuser sein, damit er weit gucken kann.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Ja.. das könnte sein. Ich halte mich dann auch dran, aber auf meine und unsere Kosten. Vielleicht passt das zu Frage 263. Ich sollte Nein sagen lernen und Aufgaben abgeben lernen.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Geld zu haben oder zu bekommen, ist sehr verlockend. Gerade, wenn jeder Euro vor dem Ausgeben dreimal gedreht werden muss. Aber, und da sind wir wieder beim Thema.. ich habe Versprechungen gemacht und auf Kosten meiner Familie entschieden. Bloggerkooperationen zum Beispiel. Da sage ich inzwischen mehr Nein, so schade es auch ist. Aber wenn die Zeit zum Schreiben fehlt, bringt es alles nichts.

Ich nehme mir Zeit, auszusortieren und Bücher einzuscannen und Anzeigen zu schalten, um ein paar Euros zu bekommen. Oder ich suche nach gebrauchten Dingen, um Geld zu sparen. Der Aufwand ist oft größer als der Nutzen, aber dafür ist es eben Second Hand und wieder ein bißchen für einen guten Zweck.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Das könnte zu mir passen, ja. In unserer Familie können wir aber gut reden und Kompromisse finden. Es kann nicht immer um Nachteil und Vorteil gehen.

 

Mit vielen guten Gedanken im Kopf werde ich meinen Sohn jetzt von der Schule abholen. Später holen wir Freunde aus Kalifornien vom Flughafen ab.

Habt einen schönen Dienstag!

Teil 1

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Produkttest: Unser Hängesessel

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Es wird Zeit, dass ich euch endlich von unserem Hängesessel erzähle!

Im Oktober letzten Jahres, ganz kurz vor unserer Korsika Reise, wurde ich gefragt, ob ich mir aus einem neuen Shop einen Hängesessel oder eine Hängematte aussuchen möchte.

Wir waren gleich begeistert und lange auf der Internetseite unterwegs, weil wir uns unter den tollen Stoffen und Farben von Tropilex gar nicht schnell entscheiden konnten. Zu dem Zeitpunkt gab es nämlich unser Baumhaus noch nicht, und so überlegten wir, ob wir im Haus einen Hängesessel aufhängen wollten oder lieber im Garten zwischen zwei Bäumen eine Hängematte spannen wollten. Aber zwei passende Bäume standen dann doch zu weit auseinander und wir entschieden uns für einen Hängesessel in Blau-Tönen. Was für eine gute Idee!

Denn als wir aus Korsika zurück kamen, hing da ein Baumhaus an unserem Baum! Ihr kennt die Geschichte. Mit passenden Haken könnte der Hängesessel perfekt an das Baumhaus gehängt werden. Das probierten wir Mitte November aus.

Wir haben uns den Sessel „Tropical Ocean Lounge“ von Tropilex ausgesucht. Der Hängesessel hat eine Fußstütze. Der schöne blau-gestreifte Stoff ist 170cm lang und 130cm breit und besteht zu 100% aus Baumwolle. Der Stoff kann vom Spreizstab abgeschoben und bei 30 Grad gewaschen werden. Bis zu 120kg trägt der Sessel.

Er hing zuerst ziemlich hoch – aber wir alle waren begeistert!

Und dann wurde es leider zu kalt für den Garten.
Der Hängesessel landete auf dem Dachboden.

An meinem Geburtstag, am 4. April, fand eine große Gartenparty statt und der Hängesessel kam sofort zum Einsatz.

Das ist meine Schwester mit zwei ihrer Neffen. Die Kinder lieben das Geschaukel sehr. Und auch alleine, unter Aufsicht, können sie sich richtig in dem Tuch einkuscheln.

Seht ihr Emilian?
Er liegt sogar bäuchlings da drin.
Nach der Schule geht er gern schaukeln, verschwindet für ein paar Minuten und ruht sich aus.

Wir sind sehr glücklich und bedanken uns, dass wir Produkttester sein dürfen!

Im Shop gibt es natürlich auch ein Gestell zum Sessel, falls keine Möglichkeit besteht, ihn anzuhängen. Ausserdem gibt es viele schöne Hängematten – mit und ohne Gestell.

In einer extra Kategorie findet ihr sehr süße Hängematten und -sessel für Babys und Kinder.

Der Sommer kommt!
Vielleicht wartet auch ein Hängesessel darauf, bei euch einzuziehen!

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12 von 12 im April

Heute war ein schöner Tag.
Ich mag April. Ich mag dieses Wetter. Und das, was es mit uns Menschen macht.

Es ist ja fast schon der 13. April, aber ich habe mich am Abend mit Freundinnen getroffen, wir haben gequatscht.. viel gequatscht – und als ich dann halb zwölf auf mein Fahrrad stieg, war die Luft noch so wunderschön. „Lau“ nennt man das wohl. Ich hätte mich am liebsten noch (mit einem Glas Wein) nach draussen gesetzt. In diesen Frühlings-/Sommernächten ist Schlaf doch Zeitverschwendung…

Weil aber die Nächte mit Jari noch unruhig sind und mein Mann jetzt zwei Tage nicht da ist, sollte ich vielleicht doch bald schlafen gehen.

Meine 12 Fotos bekommt ihr trotzdem noch!

1. Mein erster Anblick

 

2. Auf dem Weg zur Kita gucken wir, ob die Tulpen endlich zu sehen sind

 

3. Wir treffen meinen Mann, der auf dem Rückweg vom Emilian-in-die-Schule-bringen ist – und eine Freundin sieht uns aus dem Bus und schickt uns das Foto

 

4. Ich bringe Liam in die Kita und zuhause wartet dann ein toller Mann und ein tolles Frühstück auf mich

 

5. Ich drehe eine Einkaufs-Runde, die etwas länger dauert… denn Jari will laufen. (Diese Locken!)

 

6. Unser Kirschbaum wird bald wunderschön aussehen!
Von Emilian lerne ich, dass Süßkirschen weiß blühen und Sauerkirschen rosa blühen.

 

7. Nach der Schule gibt’s ein Eis.
Papa und Liam sind beim Geigenunterricht und wir drei bummeln ein bißchen auf dem Weg nachhause.

 

8. Für Jari ist das Leben ein Fest. Er entdeckt jeden Tag so viel Neues. Er schmeckt Erdbeeren und Melone. Er entdeckt Fliegen und Käfer. Er sieht Sonne und Schatten. Er fühlt Wiese und Blumen. Und heute hat er Seifenblasen kennengelernt. Das war ein Fest für uns alle.

 

9. Seifenblasen faszinieren auch große Kinder

 

10. Am Wochenende feiern wir Geburtstag von uns drei April-Frauen aus meiner Familie und ich packe Geschenke ein

 

11. In der Sonne üben wir für das Freitags-Diktat

 

12. Frische Cookies. Wenn ihr wüsstet, wie gut die heute gerochen haben!

 

Das waren meine Fotos vom 12. April 2018.
Falls ihr euch über zu viel SommerSonneSonnenschein wundert… ich habe heute auch Wäsche gewaschen, die blitzschnell wieder trocken war, ich habe meine Doula-Unterlagen sortiert und die Küche gesaugt und gewischt. Aber doch.. wenn die Sonne so scheint, bin ich eigentlich eher draussen zu finden.

Als Nummer 133 findet ihr mich bei Caros 12von12 Sammlung.

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 13

Es ist wieder Dienstag und ich möchte gern die nächsten Fragen beantworten. Gerade sitzen wir draussen, die drei Jungs „spielen“ zusammen Fußball und ich könnte mich einfach nur kaputt lachen. Jeder der drei ist echt ein Knaller für sich! Sie spielen miteinander, aber irgendwie auch nicht – und ich frage mich, wie wir jemals fragen konnten: „Drittes Kind: Ja oder Nein?“ Die drei passen perfekt zusammen!

„Alter, Mama, guck mal.
Das sieht aus wie Himmelfahrt!“

Wir sind bereits bei Teil 13 und ich hab das Gefühl, ich hab bereits alle Fragen der Welt beantwortet. Aber ich bin noch nicht fertig. Noch lange nicht.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Ja.. sonst wäre ich nicht hier. Ich weiß nicht, seit wann, aber mein Herz schlägt für Frauen und Mütter und Frauen, die Mütter werden. Ich fühle mich dazu berufen, Frauen zu bestärken, zu ermutigen und Familien zu unterstützen und wertzuschätzen. Ich fühle mich dazu berufen, hier im Süden von Berlin Kirche zu bauen und Menschen mit Menschen und Gott zu verbinden. Im Moment fühle ich mich in dieser Rolle sehr wohl und alle Bereiche meines Lebens passen zu dieser Berufung.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Es gibt viele Dinge, die mir sehr wichtig sind und die ich genieße. Kaffee. Wein. Mein Handy. Instagram. Handcreme. Ohrringe. Aber dass ich es jetzt sofort unbedingt brauche oder niemals ohne kann, würde ich nicht sagen.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Das ist eine schwierige Frage. Mein Opa ist vor 5 Jahren gestorben und er war der naheste Verwandte, von dem ich mich verabschieden musste und dessen Tod ich am meisten mitbekommen habe. Aber es war kein plötzlicher Tod. Wir konnten uns verabschieden und ich weiß, dass wir uns wiedersehen werden.
Wenn ich sagen soll, welcher Tod mich am meisten berührt hat, dann fallen mir junge Menschen ein, die ganz überraschend gehen mussten. Zum Beispiel der Tod von Tim, Mann von Bloggermama Mama Mulle hat mich sehr getroffen.
Oder Roger Cicero. Chester Bennington.
Ungeborene Babys kurz vor der Geburt.
Es geht nicht um irgendwelche Stars oder Persönlichkeiten. Ich meine den plötzlichen Tod von jungen Menschen. Das berührt mich sehr.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?
„Geile Zeit“
Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber dieses Lied hat eine große, große Bedeutung für mich.
245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Huch, was ist das für eine Frage?
Ich habe gar nicht eine „Person“ vor Augen, die ich sein möchte. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin. Und dass ich mich verändere. Und ich denke, als Mutter, als Ehefrau, im Umgang mit Menschen wird diese Veränderung hoffentlich eher in eine positive Richtung gehen. Oder?
Ich wäre gern in manchen Dingen anders.
Aber tue ich aktiv was dafür? Weiß ich gar nicht.
Interessante Frage.. vielleicht sollte ich mal.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie nicht gut für mich ist. Wenn ich nicht gut für andere Person bin. Wenn die Beziehung einseitig geworden ist.
Ich habe nicht viel Erfahrung damit. Ich gebe Menschen nicht schnell auf und es fällt mir schwer, einen Kontakt ganz und für immer abzubrechen.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
In den letzten 8 Jahren bestand meine „Arbeit“ aus kleinen und großen ehrenamtlichen Projekten, die ich liebte und liebe, aber sie standen eben immer nur an zweiter Stelle. Auf die Idee, mir eine Arbeit zu suchen, die nicht zu mir als Mutter passt, wäre ich nie gekommen.
Ich bin sehr gespannt und glücklich, dass ich bald eine Doula sein darf. Diese Arbeit ist mir sehr wichtig und ich bin schon ganz neugierig, wie und wann es losgeht.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Ich würde gern mehr Sprachen sprechen. Nochmal richtig Gebärdensprache können. Ich würde gern ein bißchen mehr Struktur und Regelmäßigkeit in meinem Alltag (und an meinen Männern…) sehen – aber wahrscheinlich würde das nicht zu uns passen. Ich würde gern besser kochen können. Nicht lernen, sondern können. Mit Lebensmitteln „einfach was machen“ können!
Ich würde gern mündlich besser mit Worten umgehen können. Ich würde gern sicherer auftreten können.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein.
Ich stelle mir vor, dass „Geld haben“ weniger sorgenvoll und zufriedener macht. Aber in Wirklichkeit ist es wohl kaum so. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich jetzt, in einer Lebensphase des „am wenigsten Geld habens“ am glücklichsten bin. Ja.. das sind auch die Umstände – aber das gehört doch alles zusammen.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
JA!
Das ist ein sehr großes dickes fettes Ja, immer wieder!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Ist „Shred“ eine Sportart?
Ich glaube, im Sport bin ich ein absoluter Durchschnittsmensch. Ich bin ausdauernd, aber das ist jetzt auch nichts Halbes und nichts Ganzes.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nicht mehr. Selbst bei nervigen Telefon-Umfragen und „Darf ich Ihnen eine kurze Frage stellen“-Strassen-Aktionen kann ich inzwischen gut abwinken oder auflegen, anstatt höflich 30 Minuten zuzuhören und mich dann über verschwendete Lebenszeit zu ärgern.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich bin gut darin, Geschichten, die mir oder meinen Kindern oder irgendwo passiert sind, wiederzugeben und die Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Aber manchmal würde ich genauso gut ausgedachte Geschichten erzählen können, mit Worten spielen können (siehe Frage 248) und mit der Phantasie durchdrehen. Ich glaube, dazu muss ich in einer entspannten, ruhigen Stimmung sein.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen Menschen doch! Warum denn nicht?

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern studiert. Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern mal in einer WG gelebt. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf wählen sollen. Manchmal denke ich, wir hätten mehr reisen sollen, als wir noch keine Kinder hatten. Manchmal denke ich, wir hätten viel länger in Kalifornien bleiben sollen. Manchmal denke ich, ich hätte viel mehr aus dem Jahr in Kalifornien machen sollen.
Aber dann sehe ich mein Leben, meinen Mann und meine Kinder, unser Haus, ich fühle mich jung und glücklich und weiß: Es ist schon alles gut so, wie es ist.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ich kann mich schnell ablenken lassen. Das hat Vor- und Nachteile. Und ich finde, ich kann mich auch von Problemen oder doofen Situationen oder Sorgen ablenken und Dinge stehen lassen, die ich nicht ändern kann und mich wieder schöneren Sachen widmen.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Das habe ich doch irgendwie bei Frage 83 beantwortet, oder?  Ich fühle mich in der Kleidung wohl, die ich trage. (Es sei denn, es ist mal eine Bauchweg-Hose, ein enges Kleid oder hohe Schuhe.) Aber ich mag Jeans. Am liebsten Spaghetti Tops. FlipFlops. Einfach so.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich fühle mich ein bißchen dumm und naiv, weil ich mit dieser Frage, wie auch mit Frage 245 nicht so richtig was anfangen kann. Ich habe mir mein Leben und mich als Person nicht irgendwie vorgestellt und arbeite jetzt darauf hin. Und da passieren unglaubliche Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal erleben darf, und eben auch Dinge, die ich nicht hätte haben müssen.

Mir fällt ein, dass ich nach der ersten Fehlgeburt vor Emilian oft dachte: „Hoffentlich kann ich überhaupt Kinder bekommen!“

Oder wenn andere Personen erzählten, wie Gott sie genau zur richtige Zeit mit Geld und anderen Dingen versorgt hat, dachte ich manchmal: „Das wird mir nie passieren.“ Ist es aber.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Sorry, aber Nein.

260. Was nervt dich gelegentlich?
Ach, darauf kann ich antworten.
Raue Hände. Kinder, die Dreck machen. Jari, der sich nachts auf und über und unter mich wühlt, weil er nicht schlafen kann. Regen. Eine unaufgeräumte Küche. Dass wir einen weißen Küchenboden haben. (Echt.. wie konnten wir!) Baustellen und Ecken im Haus, die ich seit Monaten und Jahren nicht bearbeiten kann. Dass ich kaum Zeit zum Lesen finde. Dass ich mich verzettele und tausend Sachen gleichzeitig anfange. Unaufgeräumte Kinderzimmer. Meine Problemzonen. Ungewaschene Haare.

Ups, da fällt mir ja ne Menge ein. Aber da steht „gelegentlich“. Und so ist es auch.

Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns größtenteils draussen aufhalten. Wenn ich die Kinder abends gerade so zwischen 8 und 9 Uhr vom Garten übers Bad ins Bett schicke, gehe ich über sandige Böden an einer dreckigen Küche vorbei nach oben. Dort wartet Wäsche, ein schmutziges Bad und die Kinderzimmer. – Und so lasse ich es. Dass mich all diese Dinge nerven, heißt nicht, dass ich nicht trotzdem mein Leben und meine Familie genießen kann.

Guckt euch mal diesen Dreckspatz an!

Heute saß ich, wie oben beschrieben, auf einem Stuhl mitten auf der Wiese in unserem Garten. Weil da die letzte Sonne hinfällt. Auf mich herab rieselten alte Tannennadeln, weil Liam auf dem Baumhaus tanzte. Um mich herum tänzelte ein glücklicher Jari mit sandigen Hosen und sämtlichen Obstfleckenfarben auf dem Oberteil. Ab und zu bekam ich von Emilian einen Ball ab.
Im Laptop warteten drei angefangene Blog-Einträge, die ich bald schreiben muss. Zwei Wäschekörbe standen voll im Schlafzimmer. Dreckige Töpfe gab es in der Küche und die Blumen im Beet hätten sicher gern etwas Wasser gehabt.

Aber ich saß da. Und lachte über meine Jungs, die selbst ihr Frühlings-Glück kaum fassen konnten und erstmal wieder Platz und Lautstärke für den Garten abchecken mussten.

Emilian hatte bis 15:00 Uhr Unterricht, hat mit sehr dreckigen Füßen auf der Couch ein paar Hausaufgaben gemacht. Liam hat lange mit Papa Geige geübt. Und sonst – tanzten wir in der Sonne.

Mein Alltag ist ihre Kindheit.
Sie werden so schnell groß.
Unser Leben ist jetzt.

Mehr Antworten und Fragen findet ihr hier:

Teil 1

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Teil 2
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Teil 3
http://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
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Teil 5
http://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
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Teil 7
http://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
http://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
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Teil 10
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Teil 11
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Teil 12
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Rückblick Osterferien 2018

Mir kommt es so vor, als hätten wir gerade zwei Monate Osterferien gehabt. Aber es waren nur zwei Wochen, glaube ich.

Es ist so viel passiert! Sehr krank und im Schnee sind wir gestartet – jetzt sind wir fit und gesund und der Frühling verzaubert Berlin mit über 20 Grad! Ich muss euch dazu ein bißchen mehr schreiben!

* Am letzten Schultag, das war der 23. März, konnte ich Emilian nicht von der Schule abholen. Ich lag fix und fertig in der Badewanne. Und dann im Bett. Zwei Tage lang. Mit mir lag da mal Emilian, mal Liam und mal Jari. Wir hatten von Grippe, Übelkeit, Erbrechen, Bronchitis, Bindehautentzündung bis hin zu Reizhusten alles dabei. Einzig mein Mann, der Held, ist gesund geblieben und hat uns versorgt. Dafür fangen jetzt die Frühblüher an, ihn in der Nase zu kitzeln.

* Das war eigentlich die erste Ferienwoche. Das Wetter war nicht so besonders, wir haben es uns gemütlich gemacht. Die Kinder hatten viel neues Lego vom Geburtstag zum Bauen, dazu Hörspiele, teilweise haben sie den Schlafanzug gar nicht mehr ausgezogen.

* In Vorbereitung auf Ostern haben wir dann Forsythien aus dem Garten geholt und geschmückt. Wir haben gebacken und die Wohnung aufgeräumt.

Am Karfreitag sind wir mit ein paar Freunden einen „Kreuzweg“ am Teltowkanal gelaufen. Es gab kleine andächtige Stopps mit Texten aus der Bibel. Das Wetter war warm und sonnig, vielleicht hätte das Wetter am Sonntag mit dem Wetter am Freitag tauschen sollen… Zum Ostersonntag, zum Auferstehungsfest wurde es wieder grau und sehr kalt – und es schneite. Verrückt. Weiße Ostern statt weiße Weihnachten?
Den Ostermontag verbrachten wir bei meiner Oma. Wir blieben im Haus, aber die Kinder sind inzwischen einigermaßen groß und vernünftig und wir konnten viel zusammen erzählen und spielen.

* Seit vielen Tagen konnte ich die Wettervorhersage für den Mittwoch nicht aus den Augen lassen. Und es wechselte oft! Wolken, Regen, Gewitter, Sonne. Ich hatte Freunde eingeladen und wollte unbedingt! draussen feiern! Der Tag kam näher. Am Dienstag bereiteten wir den Garten vor, wir hängten Laternen auf, säuberten Wege und Beete, holten die Stühle aus dem Schuppen und fegten die Terrasse. Ich machte zwei Käsekuchen und mein Mann kaufte Grillfleisch.

Und dann kam der 4.4.
Und es war fast der erste schöne warme Tag des Jahres! Es war so ein wunderschöner Geburtstag!

Meine Männer machten uns ein schönes Frühstück. Wir deckten den Tisch auf der Terrasse, stellten Blumen und Kerzen auf und gegen 14:00 Uhr kamen die ersten Gäste. Als die letzten Freunde gegen 22:00 Uhr gingen, zählte ich mal durch und stellte fest, dass wir über 50 Personen gewesen waren!

Haus und Garten wuselte voller Kinder und Erwachsener, es gab Essen und Trinken, Blumen und Geschenke, die Sonne schien und ich habe mich so glücklich und geliebt gefühlt. Das Wetter war so ein großes Geschenk und ich bin Gott sehr dankbar dafür. Er weiß einfach, wie er mich glücklich machen kann!

* Am Donnerstag morgen habe ich die Kinder geweckt, sie ins Auto gesetzt und wir sind zu meinen Großeltern gefahren. Wir bestaunten ihre neue Wohnung und auch da spielten wir zusammen Würfelspiele. Zum Mittag ging es weiter zu meiner Mama und von da wieder weiter in ihre Kirchengemeinde. Es gab dort nämlich ein besonderes Lego-Projekt für die Kinder und meine Jungs durften alle vier Tage dabei sein. In eine große Turnhalle wurden tausende sortierte Legosteine gestellt und die Kinder durften bauen und bauen und bauen. Am späten Nachmittag verabschiedete ich mich von den Jungs und fuhr mit Jari nachhause.

* Den freien Freitag genossen mein Mann und ich dann, mit Jari. Zum Frühstück trafen wir uns mit Freunden, wir spazierten durch die Sonne und probierten ein neues vietnamesisches Restaurant aus. Ich druckte bei dm ein paar Fotos meiner Familie aus, die ich für meine Weiterbildung brauchte.

Zuhause packte ich in Ruhe ein paar Geschenke aus, las schöne Karten und freute mich an dem Blumenmeer.
Am Abend konnten wir endlich mit der 2. Staffel unserer aktuellen Serie „Haus des Geldes“ anfangen, die Netflix frisch hochgeladen hatte. Spannend!!
Und dann packte ich meine Doula-Tasche!

* Gestern morgen gegen 8:30 Uhr verließ ich in aller Ruhe, ohne Kind und Kinderwagen und Wickeltasche, das Haus, um mit dem Bus zur Adresse meiner Weiterbildung zu fahren. Ich genoß die Sonne und Stille und freute mich sehr auf das Wochenende.

Bis 18:00 Uhr saß ich mit meinen zukünftigen Kolleginnen zusammen. Heute wieder von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Ein bißchen fehlte mir die Sonne –  aber die ersten Tage der Weiterbildung gaben mir tatsächlich das Gefühl, am richtigen Platz zu sein!

Die Gruppe besteht aus 9 Frauen und jetzt am ersten Wochenende beschäftigten wir uns hauptsächlich mit unserer Familie, unserer Herkunft. Total spannend! Und wenn Frauen erstmal reden.. über Mütter und Frauen und Geburten und Kinder… ihr kennt das 🙂 So unterschiedlich, wie wir auch sind, verstehen wir uns sehr gut. Wir haben ein Herz für Frauen und gute Geburten, wir sind neu auf diesem Gebiet und lernen zusammen. Ich hab das Gefühl, da werden tolle Freundschaften entstehen.

Ich habe eine lange Literaturliste, dazu Hausaufgaben und Dinge, die ich nachschlagen, aufschreiben und verarbeiten möchte. Ich brauche Praktikumsplätze und Einrichtungen, in denen ich hospitieren kann.. das hat mich nach den zwei Tagen doch ein bißchen erschlagen – aber die Freude überwiegt. Ich habe Zeit für das alles. Und ich möchte wirklich eine Doula sein!

* Jari hat die beiden Tage mit Papa richtig gut gemacht. Papa auch. Das ist mir eine große Hilfe. Jari ist mir gestern und heute im Garten entgegen gelaufen, hat mich angestrahlt und sich an mir fest geklammert. Dass die beiden großen Brüder endlich wieder da sind, hat ihn auch sehr gefreut. Er schläft in diesen Tagen nachts viel besser, weil er tagsüber so viel in der frischen Luft herumtappelt.

* Morgen geht die Schule wieder los. Das bedeutet einerseits, dass das Ausschlafen und Rumgammeln vorbei ist.. aber andererseits habe ich auch wieder freie Vormittage und das gute Wetter in diesen Monaten wird ein ganz anderes Lebensgefühl bringen. Das freut mich sehr! Ich glaube, ich habe schon bald Lust, unsere Sommer-to-do-Liste zu schreiben!

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