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Kindersprüche vom Frühjahr

Wir liegen schwitzend im Garten. Emilian macht Scherenschnitt aus großen Blättern, Liam will auch „schnitten“. Der Pool ist voll mit frischem Wasser. Es gibt Wassereis und Melone. Wir gießen die jungen Tomaten und kühlen unsere Füße ab. Wenn ich im Auto, im Büro oder auf dem Fahrrad arbeiten müsste, wäre es mir fast zu heiß – aber so geht’s. Ein Hoch auf das Mama-Leben!

Für euch habe ich heute Kindersprüche.
Viel Spaß!

Kindersprüche

Liam bettelt bei Oma vergeblich um Nachtisch und verlässt die Küche mit dem Satz: „Dann besuche ich eben mal Oma Illa!!“ Das ist die Nachbarin und natürlich hat sie ihn Süßigkeiten-mäßig nicht enttäuscht.

Die Jungs gehen mit Opa zu einem Speedwayrennen. Liam denkt darüber nach, eine Schutzbrille mitzunehmen: „Wenn es staubig oder matschig ist…“

Später berichtet er dann: „Einer ist umdefallen. Dann kam ein Kankenwagen. Aber der hat nichts demacht, nur lumdesteht.“

Emilian will irgendwie verhindern, dass Liam ihm sein Krankenwagen-Fahrzeug klaut. Er sagt: „Willst du Arzt werden? Aber das ist richtig eklig. Da muss man Kindern in den Po gucken…“

Emilian singt immer wieder ein Lied. Er sagt: „Ich glaub, ich hab in der Zunge ein Ohrwurm.“

Es ist ein Tag vor Muttertag.
Liam sieht die Rosen und die Schokolade und sagt fachmännisch: „Morgen ist Frauen-Weihnachten…“

An einem Samstag waren wir in großer Hitze auf dem Kirchen-Gelände, um die Blumenbeete zu pflegen. Am Sonntag danach gehen wir zum Gottesdienst und Liam fragt: „Müssen wir heut wieder die Gemeinde verarbeiten?“

Liam trinkt ein Glas schnell aus.
„Ich durste alles aus.“

Bei einer Veranstaltung Hund bellt beim Applaus.
Liam sagt: „Wenn der nicht klatschen kann, dann wufft der.“

Wir sagen im Urlaub zu den Jungs: „Zieht Eure Schwimmwesten an, wir fahren heute Boot.“
Liam: „Laufen wir zu dem Hafen?? Ich sitze mit Opa unten.“
Er dachte, wir fahren Dampfer.

Als wir vom Boot stiegen, verschwindet Oma kurz hinter einem Busch. Als sie wiederkommt, sagt Emilian mit dem Fernglas in der Hand: „Ich hab dir zugeguckt und auf scharf gestellt!“

Liam sucht zwei von drei Spielzeugen. Er findet den zweiten. Ich will ihm helfen den dritten zu finden.
Er sagt: „Du brauchst mir nicht helfen. Wenn ich alle beide gefunden habe, kann ich auch den dritten finden.“

Liam war in einer andere Gruppe aufgeteilt und als ich ihn abhole, sage ich: „Liam, ich freu mich, dass du wieder da bist!“
„Hä, walum? Ich bin doch immer da!“

Emilian sitzt auf dem Klo: „Immer, wenn ich ganz dringend auf Toilette muss und dann gehen kann, geht’s mir von allen Leben am besten!“

Wir sind auf einem Pentatonix-Konzert und die Jungs bei Oma und Opa.
Opa redet immer wieder von Petanix!
Irgendwann reicht es Emilian: „Opa, Du hast ton vergessen!“

Vor dem Einschlafen bekommen die Jungs eine Umarmung. Als ich es einmal vergessen hatte, ruft Liam: „Mama, ich brauch noch die Umnachtungs-Überarmung!“

Am Morgen fragt Liam:
„Warum ist die Erde rund und wir fallen nicht von der Seite?“

Schweden spiel bei der Europameisterschaft gegen Irland.
Emilian: „Wir sind für IKEA!“

Liam kann jetzt übrigens das R.
Er übt stolz und fleißig.
„Ich bin ein Grrrroßer!“
Wenn er es eilig hat, schleicht sich immer mal ein L dazwischen. Oder er vergisst es und ruft aufgeregt: „Opa, du musst mein Fahrrad repalielen!“

 

Und wir holen bald den Papa ab, der 4 Tage in Hannover studiert hat.
Genießt die Sonne, Freunde!

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Literatur im Test

Vor ein paar Wochen wurde ich sehr freundlich gefragt, ob ich ein Kinderbuch testen würde. Ihr wisst, Kinderbücher und Ohhringe sind meine Schwachstellen.. Als ich dann weiter las und sah, dass es sich um Reisen und Abenteuer handelte, sagte ich noch lieber zu.

„Es handelt sich dabei um die Reise- und Abenteuerreihe „Biotologe Yann reist um die Welt“, die bei tlele books erschienen ist. Hier erkundet Yann verschiedene Länder und Kulturen, immer begleitet von seiner Familie und der Kamera. Die Reihe erzählt von seinen Abenteuern, liefert viele Informationen und ist ein toller Begleiter für Familien!“ – schrieb man mir in der Email.

Von den bisher 12 erschienenen Abenteuern durften wir uns eins aussuchen oder uns überraschen lassen. Ich sah mir vorher nicht an, welche Bände es so gab, ließ mich überraschen und war sehr glücklich, als Band Nummer 6 „Biotologe Yann forscht nach dem Piratenschatz“ hier bei uns eintraf. Besser hätte es ja nicht passen können.

Yann ist 5 Jahre alt und kommt aus Deutschland. Seine Eltern reisen um den Globus, um die Folgen des Klimawandels zu untersuchen und Yann und sein Bruder erleben währenddessen spannende Abenteuer mit fremden Tieren und Pflanzen.

Ihr müsst euch das Buch wie ein großes Fotobuch von einem Urlaub auf den Galapagos-Inseln vorstellen. Tolle Aufnahmen von wilden Tieren und unbekannten Pflanzen begleiten eine spannende Geschichte … die nicht ganz wirklich so passiert ist, wie wir schnell feststellen konnten.


Emilian war etwas enttäuscht, dass es keinen echten Piratenschatz zu erforschen gab. Die Tiere im Buch redeten mit Yann, das passte im ersten Moment gar nicht in mein „Fotobuch-Bild“.
Yann benötigt Hilfe vom Blaufußtölpel, von Iguanas, von Pelikanen und Möwen, von Flamingos und Schildkröten, um den spannenden Weg zum Schatz zu finden. Außerdem muss er sich ein bestimmtes Gedicht gut merken, das ihm ein alter Pirat verraten hat…

 

Das Buch lässt sich gut vorlesen, aber die vielen Naturaufnahmen langweilen auch die Kinder nicht, die nur blättern. Der Leser erfährt viel über das Land, die Tiere und Pflanzen, um die es geht. Das Thema „Klima“ und „Umwelt“ kann nach so einer Geschichte wunderbar mit älteren Kindern besprochen werden.

In weiteren Bänden erforscht Yann die Gletscher Alaskas, den Regenwald, den Pazifik und die Everglades, die Serengeti, Thailand, das Great Barrier Reef, Australien und die Uckermark.

 

 

Wir sind sehr dankbar, dass wir testen durften und können euch eine tolle, lehrreiche und aufregende Kinderbuchreihe empfehlen.

www.biotologe-yann.de

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Keine 12 von 12 im Juni

Mein Handy hat mich an die 12 Fotos erinnert, wie immer. Mir war auch irgendwie sehr bewusst, dass gestern der 12. war. Nur leider ist nicht mehr draus geworden.

Ich bin am Samstag spontan einen Tag früher aus Heidelberg zurück gekommen, weil ich einen Fahrer gefunden habe, der sich auch spontan am Samstag Abend entschieden hat, nach Berlin zu fahren. Das Wochenende war voll und toll, aber als die Veranstaltung am Samstag gegen 16:00 Uhr zuende war, wollte ich einfach nicht mehr 26 Stunden warten, um in der Nacht von Sonntag zu Montag nachhause zu kommen.

Sehr spontan und sehr mutig und vielleicht auch ein bisschen verrückt stieg ich also in Heidelberg als einzige Mitfahrerin zu einem jungen Mann aus Afrika ins Auto..
Was soll ich sagen? Er brachte mich sehr schnell und sehr sicher nach Berlin. Die Hinfahrt dauerte nämlich 7 Stunden, ich saß auf der Rückbank und litt still vor mich hin unter Reiseübelkeit… Für den Rückweg brauchten wir nun also 5 Stunden und ich konnten den Sonntag mit meiner Familie genießen.

Unser Tag war nämlich so schön ruhig und gammelig. Wir waren zusammen im Gottesdienst und dann haben wir tatsächlich alle Fußballspiele gesehen. Der Mann war mit den Kindern kurz draußen, ich lag auf der Couch – eindeutig nichts für 12 Fotos.

Ich hätte einfach noch Bilder vom Deutschland-Spiel machen können, denn da gab es ein paar tolle Szenen. Aber als ich am Abend mein Blog aufrufen wollte, passierten da scheinbar gerade Wartungsarbeiten… Wie gut, dass ich keine 12 Fotos mehr posten musste.

Übrigens:
Ich bin dankbar und überwältigt über eure Rückmeldungen auf meinen letzten Eintrag. Es gehörte ein bißchen Mut dazu – aber ich denke, was ich sagen wollte, ist angekommen. Vielen, vielen Dank!

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It’s all about happiness!

Ich habe nachgedacht.
Immer mal wieder, seit ich im Internet Geschichten aus unserem Alltag veröffentliche, bekomme ich Rückmeldungen, ich würde über eine heile Welt schreiben, in der es nur Friede, Freude, Eierkuchen gibt. (Sagen wir Pancakes. Dann stimmt es.)

Und ich merke, wie mich das einerseits stört, denn man will ja allen gefallen und so. Und natürlich ist unser Leben nicht nur Frieden und Freude. Echt!

Aber:
Ich konzentriere mich auf die guten und schönen Dinge im Leben, kleine oder große. Ich sehe sie, ich suche sie, ich jage ihnen nach!
So bin ich.
Schon vor 10 und mehr Jahren gehörten Worte wie Optimismus, Humor und Hoffnung fest zu meinem Leben – nicht erst jetzt, seit dem ich Mama bin.
Auch noch mit über 30 kann ich mich über Unkraut am Weg freuen, weil es rosa blüht. Auch noch mit zwei Kindern nehme ich mir Zeit und bleibe stehen, weil eine Schnecke über den Zaun kriecht. (Auch, wenn die Kinder nicht dabei sind…) Ich lache über alberne Witze und springe über eine Wiese, wenn mir einfach danach ist. In solchen Momenten fühle ich mich überhaupt nicht erwachsen und ich finde das gut.

Mein Alltag ist voll.
Voller, als ich es mir manchmal wünsche.
Es gibt Dinge, die einfach immer wieder erledigt werden müssen, jede Mama kennt das. Ich würde gern mehr lesen, mehr schreiben, mehr schlafen, öfter duschen.. Der Boden des Schlafzimmers ist voll von Kleiderstapeln, die einsortiert werden müssten. Die Kinderkleidung könnten aktualisiert und an Sommer angepasst werden. Der Wohnzimmerboden ist voller Krümel. Kinderzimmer aufräumen. Unkraut rupfen. Terrasse fegen. Glasflaschen wegbringen.
Vielleicht denkt ihr nicht, dass es auch bei uns so ist – ist es aber.
Ich sage aber: Egal!
Vielleicht ist es mir nicht wirklich egal, denn es nervt mich und manchmal schimpfe oder weine ich, weil ich nicht schaffe, was ich möchte.

Aber dieses EGAL ist wichtig für mich. Ich brauche es jetzt, denn diese Jahre mit Kleinkindern sind die vollen, wilden Jahre. Für Schlaf und Bücher werde ich später Zeit haben. Hoffentlich.

Mein Leben ist auch voller Menschen. Beziehungen. Freundschaften. Kontakte. So bin ich, dafür nehme ich mir Zeit und das genieße ich.
Seit ich angefangen habe, im Büro zu arbeiten, fehlt mir noch mehr Zeit. Ich merke diese 11 Wochenstunden. Aber es gibt tatsächlich wichtigeres, als Wäsche und saubere Fenster. Im Sommer jedenfalls.

Also treffe ich mich mit Freundinnen, gehe auf die Festwoche, koche Holunderblütengelee ein und frühstücke mit meinem Mann in der Sonne, weil es mir wichtig ist!

Es gibt genug Menschen und Mütter, die meckern und jammern. Das ist wichtig, denn wir sollten nicht jede Ungerechtigkeit und Schublade, in die wir gesteckt werden, hinnehmen. Wir sollten füreinander kämpfen und uns beschweren, wenn wir sehen, dass irgendwas nicht richtig läuft und wir daran etwas ändern können.
Und glaubt mir, es gibt Dinge, die mich nerven und aufregen. Oh ja! Aber ich bin nicht die, die sich aufregt und schimpft.
Ich schimpfe nicht über blöde Erzieher, laute Nachbarn, ungerechte Politiker, schlecht gelaunte Kassierer und doofe Kinderärzte. Es gibt sie überall, aber egal. Warum sollte ich hier darüber schreiben?

Und um ganz persönlich zu werden: Unser Leben ist nicht perfekt. Das verspreche ich euch.
Es gibt Schmerz und Fragen in meinem Leben.
Es gibt Zeiten, die wir so nicht geplant haben.
Es gibt Dinge, auf die wir verzichten müssen, obwohl wir sie gern hätten.

In den vergangenen Monaten haben wir von Arbeitslosengeld und anschließend von noch weniger gelebt, weil Entscheidungen lange gedauert, bzw. nicht ganz positiv ausgefallen sind.
Unser Auto hat uns in allen 5 Jahren viel Geld gekostet, weil wir es scheinbar einem Betrüger abgekauft haben.
In den letzten 7 Jahren habe ich zwei Kinder geboren und zwei Kinder verloren.
Wir hätten vor Schulstart gern einen richtigen Familienurlaub außerhalb der Ferien gemacht, hatten aber keinen Cent dafür übrig.

Das gehört zu unserem Leben dazu.
Aber ich halte nicht an der Vergangenheit fest.
Ich trauere und ärgere mich, dann stehe ich auf und gehe weiter.

Ich suche mir Dinge, um mein Glück und meine Zufriedenheit, meine Dankbarkeit und mein Lächeln zu behalten.

Ich bin sehr glücklich mit einem wunderbaren Mann verheiratet, wir haben zwei gesunde Söhne und wir wohnen in einem Haus mit Garten. Wir können mit einem eigenen Auto fahren und wir haben unzählige Familienmitglieder und Freunde innerhalb Berlin und Umland. Wir sind gesund, wir haben genug Essen und Trinken und wir haben Zeit füreinander. Darüber schreibe ich, denn das ist unser Leben.

Wir leben in der Gewissheit, dass es einen Gott gibt, der uns führt und unser Leben hält. So kann ich Enttäuschungen leichter annehmen und die guten Geschenke des Lebens entdecken.
Wer gibt, der bekommt – daran glauben wir.

Als ich eine Freundin vor kurzem gefragt habe, wie es ihr so geht, schrieb sie: „Manchmal gehetzt, weil ich viel tun will. Aber auch gelassen, um die Zeit mit wichtigen Dingen zu nutzen. Manchmal aufgewühlt, wegen unserer Zukunft.

Und genau so ist es.
In meinem Leben gibt es Hüftspeck und Pickel, Staub und Ameisen in der Küche, ungehorsame Kinder und genervte Eltern, Tränen und Zukunftssorgen.

Aber ich habe mich entschieden, die Sonne, den leckeren Kaffee, den Platz auf der Terrasse und die wunderschönen Blüten, die Freude und das Gute zu sehen.

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Hallo Juni!

Also, wenn ich meinen Monatsplan immer so lese, alles auf einmal, ist es schön zu sehen, welche Pläne wir haben. Der Juni wird toll!

Im Juni werde ich …

… Holunder, Holunder und noch mehr Holunder verarbeiten.
… unseren 9. Hochzeitstag feiern!
… unseren Kiez auf der „Steglitzer Festwoche“ genießen.
… Emilians Kindergartengruppe zum Frühstück einladen.
… Papas Geburtstag mit der Familie feiern.
… Erdbeeren ernten.
… Midsommar feiern. Das Jahr ist zur Hälfte um!
… nach Heidelberg zum MOPS Leitertraining fahren. Oh man!!!
… einen Tag bei lieben Freunden verbringen.
… grillen und das Leben genießen.
… Deutschland zur EM anfeuern!
… die Füße (oder mich ganz) in den Pool legen.
… zum dritten Pentatonix Konzert gehen! Yeah!!!
… einen Schnuppertag für Eltern in der zukünftigen Grundschule besuchen.
… Sommerfest im Flüchtlingsheim feiern.
… Kaffee trinken, Kuchen backen, Obst essen.
… glücklich sein.

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9 Jahre

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