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12 von 12 im November

Heute war so ein schöner, voller Sonntag – und meine kläglichen Fotos zeigen viel zu wenig davon. Eher immer mal ein Schnappschuss, wenn mir mal wieder einfiel, welcher Tag heute ist.

1. Emilian steht morgens auf – und malt die vier Elemente.
Und wo einer der beiden Großen ist, ist der Kleine nicht weit. Niemals.

 

2. Besuch beim Frühstück.

 

3. Sonnenschein auf der Damentoilette in der Kirche.

 

4. Von der Kirche zurück fahren wir zum ersten Mal seit dem Urlaub wieder zu fünft im Auto.
Komisch Gefühl.. so ein leeres Auto.

 

5. Die fröhliche Mittags-Schnute.

 

6. Einmal im Jahr holen wir das Spiel „Fluss-Piraten“ aus dem Schrank, dann dauert es eine Weile, bis wir es wieder verstehen und dann macht es allen viel Spaß. Achtung: Man muss gut verlieren können.

 

7. Für spontane Gäste gibt’s einen spontanen Kuchen. Und für die Kinder gibt’s nichts zum Ausschlecken, wenn ich meinen Tupperware Teigschaber benutze.

 

8. Sonntags-Kuchen  

 

9. Mit dem Besuch gibt es Weihnachtsgewürz-Kuchen, Mandarinen, Kerzen und Pentatonix-Weihnachtsmusik. Ich bin soweit.

 

10. Fasziniert schaut Jari das Besucher-Baby an. Unsere erstgeborenen Söhne sind fast gleich alt, die Mittelsöhne ebenso. Und das sind unsere dritten Söhne. Immerhin haben sie sich heute schon angegrinst.

 

11. Nachdem der Besuch gegangen ist und wir mal wieder an letzten Hausaufgaben sitzen und in Richtung Bett verschwinden, klingelt es plötzlich an der Tür und wir bekommen Überraschungsbesuch. Wir essen zusammen und – obwohl es schon dunkel ist – wird natürlich das Baumhaus angeguckt.

 

12. Und jetzt sitze ich hier. Jari schläft, ich tippe für euch und genieße einen guten Wein. Gute Nacht!

 

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Viel Spaß beim Angucken.

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Wer will fleißige Haus-Eltern seh’n?

Dass hier so lange Ruhe herrschte, liegt daran, dass ich mir die Woche, in der mein Mann in Kenia weilte, gut vollgestopft habe. Übernachtungsgäste hier, mit den Kindern zu meinen Eltern…

Am Samstag feierten wir mit meinen Eltern und fast allen Geschwistern Papas Geburtstag. Wir frühstückten an reich gedeckten Tischen im Garten, wir redeten und spielten und danach fuhren wir mit den Fahrrädern (meine Eltern haben immer und für jeden ein Rad) an einen See. Wir waren zu zehnt, mit drei Tandems…

Es war wirklich warm und ein paar von uns sprangen sofort in den See. Das Wasser war schön kalt, der Strand war voll. Ich hatte keine Badesachen für uns dabei, aber meine Mama lieh mir einen Bikini und die Kinder sprangen irgendwann einfach so ins Wasser. Aus Kalifornien waren wir eher wärmeres und äh… sauberes Wasser gewohnt… und ihr werdet es nicht glauben: Als ich mit Mama und Freundin und Schwägerin mitten im See schwamm, kreuzte eine kleine Schlange unseren Weg. Unglaublich. Das muss ich nicht noch mal erleben.

Wir redeten deutsch und englisch durcheinander, weil Freunde aus Afrika mitgekommen waren. Die Sonne wärmte uns schnell wieder auf. Mit Hilfe von Opa und Onkel wurden sogar die Jungs ordentlich nass und schlammig. Und mutig.

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden am S-Bahnhof Griebnitzsee und schipperten in kleinen Kayaks übers Wasser. Die Sicht auf die schönen Wassergrundstücke und in den blauen Himmel entschädigten uns für den Kampf gegen Wellen und Wind. Und große Schiffe. Und nasse Hosen. Und verspannte Schultern.

Heute war, nachdem Emilian im Kindergarten gelandet war, der Garten dran. Den ganzen Tag lang. Und wir haben so viel geschafft. Wir haben den Rasen gemäht. Ich auch. Mein Mann bekam nach der ersten Hälfte einen Pollen-Anfall und musste aufhören. Wir haben jetzt Tonnen voller Gartenabfälle. Wir haben Unkraut gerupft und Platz gemacht. Wir haben aufgeräumt und Pflanzen gegossen. Ich habe Wäsche gewaschen und sie in den Garten gehängt. Ich habe wieder 6 Gläser Holunderblütengelee gekocht. Mein Mann hat Papiermüll zum Recyclinghof gefahren, weil unsere blaue Tonne lange übervoll war. Ich habe Staub gesaugt und gewischt. Aufgeräumt. Wäsche wegsortiert. Mein Mann hat die Kinder müde getobt und in der Wanne gebadet. Besuch hatten wir auch.

Die Zeit verging heute nicht so schnell und deswegen habe ich das Gefühl, dass wir wirklich viel geschafft haben. So ein Tag ohne Termine ist echt schön.

Die Kinder verschwanden zwischendurch mal wieder aufs Trampolin der Nachbarn. Als die Nachbarsjungs dann zu uns rüber kamen und eine große Kiste Spielzeug verschenkten, waren unsere Jungs schnell wieder da. In der Kiste waren mehrere „Cars“-Schätze. Wertvolle Spielzeuge, die wir niemals kaufen könnten!

Cars-Himmel

 

Ich genieße es, im Garten weiterzukommen und Ideen umzusetzen, die länger halten. Ein paar Pflanzen lernen wir schätzen und lassen sie wachsen. Anderes Gestrüpp nervt, versperrt den Weg und kommt weg. Läuse werden verjagt und Regenwürmer gerettet.

Als ich heute in irgendeiner staubigen Ecke das Unkraut weg zupfte, stellte sich Liam neben mich und fragte: „Hä? Hier Erdbeelen?“
Ich wusste, dass ich dort ganz viele Erdbeer-Blätter weggerupft hatte, weil die eben einfach dort wachsen und niemals genug Licht für Früchte haben würden. Aber dort wuchs auch anderes Zeug. Und ich hielt inne und sah die vielen Blättchen an – und fragte mich, wie mein dreijähriger Sohn wissen konnte, dass hier Erdbeeren wachsen. An einer Pflanze war eine Blüte zu sehen.. Wie toll, dass Liam das erkannt hat!

Wenn meine Söhne erwachsen sind, werde ich wahrscheinlich nicht sagen können, warum sie so sind, wie sie sind. Aber indem wir viel Zeit mit ihnen verbringen und sie den Tag mit uns mit erleben lassen, bringen wir ihnen so viel bei!

Und wenn Liam kein „R“ sprechen kann und Emilian bei der Untersuchung kein Männchen malen konnte… egal! Sie haben sich. Und uns. Und Luft. Und Liebe.

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Unser Wochenende

* Ich liebe den Blick durch meine sauber geputzten Fensterscheiben. Mehrmals täglich macht mir das richtig Freude, den Unterschied zu sehen.

* Ich liebe den Duft der Holunderblüten. Freitag war es endlich soweit und wir haben die ersten Blüten abgeschnitten. Gestern gab es dann den ersten Gelee.

Holunderblüten

Frischer Gelee

 

 

* Ich liebe es, alte Freunde wiederzutreffen und zu reden, als wären wir nie weg gewesen. Am Samstag war ich bei einem Sportfest in der Schule, in der ich bis vor fünf Jahren gearbeitet habe. Das „ich-gehöre-hier-hin“-Gefühl überkommt mich, sobald ich den Hof betrete. Und dann die großen Kinder, die ich damals eingeschult habe…

* Ich liebe meine großen Kinder. Am Samstag war ich mit den beiden ohne Auto UND ohne Kinderwagen in Berlin unterwegs. Bus und S-Bahn und U-Bahn und Straßenbahn. Das war toll!

* Ich liebe Sommer-Treffen mit Familie und Freunden. Quatschen, Kaffee, Erdbeertorte, Grillen, Musik… SOMMER!

* Ich liebe unseren grünen Garten, der schon ziemlich genau so ist, wie wir ihn toll finden. Wir werden nie fertig sein und ich klaue mir immer gern neue Ideen… Aber es blüht und wir ernten und erfreuen uns.

Erdbeeren

 

 

* Ich liebe die langen hellen, warmen Abende. Mit Freunden und Garten sind die nämlich zuhause am Schönsten!

* Ich liebe tolle Musik-Playlists bei Spotify. Gute Laune!

* Ich liebe die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Punkt.

 

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Frühlings-Lust

Im Schnelldurchlauf verblogge ich jetzt unsere letzten 4 Tage.
Mit vielen Fotos, dann geht’s noch schneller.

Für das Wochenende war geplant, dass ich mit meinen beiden Schwestern ein Wellness-Wochenende begehe.
Papa sollte mit den Kindern zuhause bleiben. Auf Grund eines Missverständnisses wäre beinahe alles schief gegangen, denn mein Mann musste auf eine Dienstreise. Meine Eltern, die schon am letzten Wochenende mit ihren Enkeln an der Ostsee waren, boten sofort ihre Hilfe an – und so kam es auch.
Als Emilian aber ob der erneuten bevorstehenden Trennung von Mama so herzzerreissend zu weinen anfing, dass mir auch sofort die Tränen kamen, drohte alles ein zweites Mal zu scheitern. Mit viel gutem Zureden und einer extra Portion Liebe von Mama ließ er sich überreden und freute sich doch auf Oma und Opa. Das ist mir so schwer gefallen, und ich wollte ja weder meine Kinder, noch meine Schwestern enttäuschen.
Und ein Wellness-Wochenende soll einer Mama schließlich nicht das Herz brechen.
Emilian durfte eine halbe Nacht sogar bei Mama im Bett schlafen – und am Morgen hatte er hohes Fieber.
Den Kindergarten sagte ich ab, obwohl an diesem Tag ein Fotograf in der Gruppe war…
Ich ließ kurz beim Arzt bestätigen, dass es wahrscheinlich nur Aufregungs-Fieber war und vollzog unseren Plan. Papa war schon unterwegs, ich packte drei Taschen und fuhr zu Oma und Opa. Emilian saß im Auto und wimmerte und glühte. Bei Oma und Opa trennten wir uns langsam und in Ruhe, ich wusste ihn in besten Händen und so zogen wir Mädels irgendwann los, Richtung Spreewald-Therme.

Unser Weiber-Wochenende war wunderbar!
Gackern, Film gucken, Süßigkeiten, Therme, lesen, Wein trinken… was große Schwestern eben so machen. Den Kindern ging es gut, ich genoß die Ruhe und den Schlaf.

 

       

       

       

1. Apartment in Burg/Spreewald
2. Unser Zimmer
3. Die Jüngste hat uns bekocht
4. Bismarckturm (beim Geocachen)
5. In der Therme
6. Start einer „Glühwein-Fahrt“

 

Zurück bei Oma und Opa freute ich mich riesig, die Kinder wiederzusehen – ihnen aber merkte ich an, dass es ihnen gut ergangen war. Sie spielten und strahlten und beachteten mich kaum. Jetzt sagt Emilian ab und zu: „Schön, dass wir wieder zusammen sind!“ und ich werde seine Seele nicht überstrapazieren. Aber es ging auch ihnen gut!

Gestern hatte mein Mann einen freien Tag.
Und wir genossen ihn!
Diese Sonne und Wärme… ich kann gar nicht sagen, wie mich das freut! Hüpfen und Juchzen könnte ich. (Hab ich teilweise auch gemacht – aber nur fragende Blicke von meinen drei Männern geerntet)

Wir haben den Garten schön gemacht, haben die Terrassenmöbel an ihren Platz gestellt, waren in der Musikschule, haben Blumen bei Pflanzen Kölle gekauft, unsere eigenen Blumen bewundert und uns einfach von der Sonne bescheinen lassen!

 

       

     

      

 

1. Ich werfe….
2. …die Flasche.
3. Besonnte Blume
4. Snack auf der Terrasse
5. Lieblingstiere
6. Grill-Nachwuchs

Wir freuen uns jetzt auf die Geburtstage der Jungs!
(Noch 4x bzw. 10x schlafen!)
Morgen gehen wir in den Zoo, Donnerstag besuchen wir meine Oma und am Sonntag werden wir angrillen!

Wie genießt ihr den Frühling, der ja eigentlich noch Winter ist?

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Die erste Woche im März…

Nachdem die beiden Jungs ein Wochenende verreist waren, bekamen wir von Montag bis Dienstag Besuch… und deswegen sitze ich erst heute hier und schreibe.

Unser letztes Wochenende war voll durchgeplant:

Am Freitag Nachmittag sollte mein Mann von einer zweitägigen Dienstreise zurückkommen.
Wir hatten meine Schwester als Babysitter gebucht und wollten am Abend nach dieser doofen Krankheits-Woche ins Kino gehen. Am Samstag früh stand für den Mann eine Bandprobe an, danach wollte sein Bruder noch zum Quatschen mitkommen. Der ist dann nämlich jetzt erstmal in Amerika. Ich wollte dann Kuchen backen, denn am Nachmittag wollten wir Freunde zum Hochzeitstag überraschen. Und am Abend stand unser Abschieds-Spieleabend auf dem Programm. Für Sonntag war nach dem Gottesdienst ein gemeinsames Mittagessen geplant und danach waren wir zum 18. Geburtstag meines Cousins eingeladen. Eine Überraschungs-Junggesellen-Abschiedsfeier für den Bruder meines Mannes stand dann am Abend noch an…

Ich frage mich, wie wir das geschafft hätten, wenn die Kinder dabei gewesen wären.
Natürlich hätten wir es geschafft!

Am Freitag vormittag rief meine Mama an:
„Ähm.. mal gucken, wie spontan wir sind. Unsere Freunde, mit denen wir für ein Wochenende nach Binz fahren wollten, sind krank geworden und haben abgesagt.“
Mein erster Gedanke war: „Nee, wir können nicht mitfahren. Wir haben ein volles Wochenende vor uns!“ Und sie redete weiter: „Wir wollten die Jungs mitnehmen…“

Ähm… tausend Gedanken, für und wider.
Nach einem kurzen Chat mit meinem Mann und mindestens 20 Emails mit meiner Mama hin und her, entschieden wir uns, die Jungs mitfahren zu lassen. Liams Augen strahlten sofort, als er irgendwas mit „Opa“ hörte. Emilian war ruhiger, aber auch er war begeistert.
„Mama, du brauchst dir keine Sorgen machen, wir schicken dir hundert Postkarten!“

Ich packte blitzschnell Kleidung, Spielzeug und vor allem alle Medikamente mit langer Vergabe-Liste ein, Laufrad, Mütze, Schal, Handschuhe, Schneehose, Nuckel, Bettdecken, Spieluhren, Windeln… und mein Vater kam, um die Jungs abzuholen. Für Liam ging es nicht schnell genug, mich aus Opas Auto rauszukriegen.. Emilian war dann doch überfordert, als er sah, dass ich nicht mitkommen wollte. Aber es ging. Und ich ging. Allein ins Haus, ein bißchen überfordert und unsicher.

Ich war mir sicher, dass die Kinder (und die Großeltern) die Zeit sehr genießen würden. Ich war mir sicher, dass Ostsee und Urlaub und Zeit mit Oma und Opa gut tun würde. Ich war mir nicht sicher, ob die Jungs mit ihren Krankheiten besser zuhause geblieben wären. Und ich war mir nicht sicher, ob das nicht alles zu schnell gegangen war. Aber so war es nun.

Im Haus begann ich zuerst, alles aufzuräumen. Ich sagte meiner Schwester, dass sie nicht zu uns kommen muss und legte ich mich tatsächlich zum Schlafen hin. Später holte ich meinen Mann vom Zug ab, wir entschieden uns gegen den Kino-Besuch und zogen stattdessen los, um Geburtstagsgeschenke für die Jungs zu kaufen.
Das war ein Spaß! Wir hatten Zeit! Wir hatten Ruhe! Und wir hatten Geld, in Form eines Gutscheins. Wir schafften es nicht, ihn ganz aufzubrauchen. (Mein Mann hätte es geschafft, aber ab und zu erinnerte ich ihn daran, dass unsere Kinder 2 und 4 werden würden – nicht 12 und 14)

Am Abend genossen wir eine große, frische Sushi-Platte zu zweit und zuhause guckten wir einen Film. In richtig laut!

Dinner for two

 

Ich gebe zu – und das fällt mir nicht schwer – die Kinder fehlten mir. An jeder Ecke.
Ich kann die Ruhe genießen, Zeit mit meinem Mann, den Platz, die Ordnung… aber ich kann nicht gut so tun, als wären wir keine Eltern. Muss ich ja auch nicht. Aber beim Einkaufen in den Läden, wo nur Eltern einkaufen, tat es gut, ohne Kinder unterwegs zu sein. Und ich habe mich gefragt, ob wir wohl wie Eltern, oder eventuell wie werdende Eltern, oder Pateneltern oder so.. aussehen. Wie auch immer.

Wir genossen das Ausschlafen, (zu) ruhige Frühstück am Samstag, im Sonnenschein, mit Kaffee und frischen Brötchen..
Ich machte einen Kuchen, mein Mann ging zur Bandprobe, wir besuchten unsere Freunde und hatten Spieleabend.

Zwischendurch wurden wir immer wieder mit Fotos, Anrufen oder Emails von unseren Kindern versorgt. Und es ging ihnen gut! Sie sammelten Muscheln und Steine, bauten Sandburgen und fuhren mit der Bimmelbahn. Kein Husten und Schnupfen quälte mehr… ich hätte ja darauf kommen können, dass sowas an der Ostsee verschwindet.

Am Sonntag hatten wir irgendwie den meisten Stress, aber unsere Pläne gingen auf und meine Eltern kamen am Abend auch zum Geburtstag und dort nahm ich die Kinder in Empfang. Emilian ließ mich gar nicht mehr los, Liam weinte, als Opa später ohne ihn wegfuhr… So ist das.

Ich habe viel Ostsee-Sand in den Taschen gefunden und ich bin dankbar für meine Eltern, für die Spontaneität, für viele schöne Erinnerungen der Jungs, für die Gesundheit und das ungeplante freie Wochenende!

 

Hier ein paar Kindersprüche, die meine Mama mitgeschrieben hat:

Auf der Hinfahrt, vom Haus meiner Eltern zur Ostsee, hatte es Emilian ein bißchen schwer. Die Reise wurden dann richtig fremd. Er weinte und beruhigte sich aber wieder. Dann sagte er: „Wir fahren zur Ostsee, werfen einen Stein rein und dann fahren wir wieder zurück!“

Am ersten Abend in der neuen Unterkunft will Liam die Zahnbürste von Emilian benutzen.
Emilian bemerkt es und sagt: „Der wollte bestimmt mein Freund sein!“

Nach einem Spaziergang darf Emilian das Zimmer aufschließen.
Er tut es und sagt dann: „Alles im Frieden, nichts geklaut!“

Und auf der Rückfahrt im Auto: „Jetz freuen sich andere auf das Zimmer!“

Des Abends legte sich Liam mit Selbstverständlichkeit in Omas Bett, neben Opa! Auf die Frage, wo Oma schlafen sollte, zeigte er ohne Verlegenheit auf sein Kinderbett. Er ließ sich nach hinten in die Kissen fallen, zieht die Zudecke bis an die Nase und war fertig mit dem Thema!

Wieder zuhause.
Ich ziehe Liam Schuhe an, an denen viel trockene Erde klebt.
Emilian sagt: „Mama, wir sind damit über eine Wiese gelaufen und da war Kuhkacke.“
Und Liam, sehr laut und sehr fröhlich: „Kuukaka!“

Kuukaka

Auf der Wiese

 

 

Steine sammeln

Steine sammeln

 

„Da waren wir bei Ebbe.“

Am Strand

 

Das 4-Personen-Gefährt

Fahrzeug

 

 

Am Dienstag wurde im Kindergarten Fasching gefeiert.
Zu Halloween hat sich Emilian nicht verkleidet und das fand ich gar nicht schlecht. Weil einige Kinder im Kindergarten aber gar nicht mehr aufhörten, sich zu verkleiden, kam er auch auf den Geschmack. Er wollte dann Pirat, Räuber, Polizist, Stierkämpfer, Taucher, irgendwas sein. Dann schlug er aber mal vor, sich als Rabe Socke zu verkleiden. Und das gefiel mir! Diese Idee war erstens seine eigene, zweitens würde sicher nicht jedes zweite Kind so aussehen und drittens passte sie zu meinem Traum, ihm ein selbst-kreiertes Kostüm anzuziehen. Ich suchte also nach Ideen. Federn, Maske, Schnabel, Ringelsocke!, gelbe Beine, schwarzes Kostüm…

Meine Schwester spendete sofort ihre rot-weißen Ringelsocken und kaufte irgendwo eine wunderschöne schwarze Federboa. Dazu besorgte ich ein schwarzes Oberteil und eine Raben-Mütze. Inspiriert wurden wir auch von diesem Blog.
Ich hielt alle Kosten und jeden Aufwand möglichst gering. Wer kann denn sagen, ob Emilian alles wirklich anzieht, wenn es soweit ist? Er durfte Mütze und Socke immer mal wieder anziehen und vorm Spiegel probieren…

Kurz vorher und fast einen Tick zu spät nähte ich dann die Federn an das Oberteil. Ich wäre fast verzweifelt, aber ich hab’s geschafft!

Emilian sah mit großen Augen die geschmückten Räume, die verkleideten Erzieher und die bunten Kinder an. Aber: Er zog sich um, wurde von allen entzückt begrüßt und süß gefunden, flatterte umher und konnte einen schönen Tag mit Musik und Tanz und Süßigkeiten genießen.
Am nächsten Tag war er dann aber froh, dass er sich nicht wieder verkleiden musste…

Frecher kleiner Rabe

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