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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

12 von 12 im Februar

Ich musste mich heute immer wieder daran erinnern, Fotos zu machen. Ob das schon an der Stilldemenz liegt? Und meine Handykamera macht nicht mehr so gute Fotos…
Heute war ein schöner voller Tag. Sehr kalt. Und wie immer am 12. Februar haben wir den Geburtstag der Omi gefeiert.

1. Der Morgen beginnt schön und kuschelig.

 

2. Während ich mich fertig mache, kümmern sich die besten Babysitter um den Kleinen. 

 

3. Emilian schreibt eine Karte für Omi.

 

4. Mein Platz im Welcome-Bereich unserer Kirche.

 

5. Beim Geburtstags-Essen bewundern wir die flambierten Nudeln im Restaurant.

 

6.  Die Kinder sind schnell fertig mit dem Essen und alle Brüder und Cousinen bewundern den kleinen Jari.

 

7. Bei Freunden gibt es Kaffee und Kuchen und einen schönen Abendhimmel.

 

8. Liam hat endlich ein „Hausaufgaben-Buch“ bekommen. Er ist so stolz.

 

9. Meine langen Haare sind im Winter oft so verfilzt. Pinterest hat manchmal gute Tipps.

 

10. Was Jari trinkt und was Mama trinkt.

 

11. Wir beenden die Serie „The Good Wife“. Wurde ein bißchen lahm am Ende…

 

12. Habt einen schönen Abend!

 

Auf der Liste bei Caro bin ich heute Nummer 145.
Und wisst ihr noch, was für ein ereignisreicher Tag der 12.2.2016 bei uns war???

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Hallo Februar!

Der Januar ist vorbei. Das Baby ist geboren. Der Frühling kommt näher. Der Februar ist der letzte kalte Winter-Monat, der mich noch vom richtigen Frühlingsgefühl trennt. Und hoffentlich auch vom Frühling.

Im Februar werde ich…

… den ersten Ausflug mit Baby zum Erdbeerhof machen.
… an viele Geburtstage von Freunden denken.
… Jari bis zum Geburtsgewicht füttern. Und dann weiter.
… die Jungs für zwei Nächte zu Oma und Opa bringen.
… mit Mann und Baby und Bruder und Schwägerin und Baby zu meiner Schwester und Schwager nach Dresden fahren.
… an einem Seminartag für junge Familien teilnehmen.
… den Geburtstag des liebsten Ehemannes feiern.
… wieder in den Kita- und Schulalltag starten.
… frieren.

… mich mit Freundinnen bei MOPS treffen.
… den Geburtstag der Uromi feiern.
… Elterngespräch in der Kita haben.
… Baby-Untersuchungen mit Jari abklappern.
… an einem Selbstbehauptungskurs für Frauen teilnehmen.
… Tulpen kaufen.
… gegen den Haushalt kämpfen – und verlieren oder gewinnen.
… stillen und wickeln und stillen und wickeln.
… versuchen, die Kinder zum Schwimmkurs anzumelden.
… ganz viel Baby genießen.

❤❤❤

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Ein bißchen Alltag mit den besten Muffins

Wie schön war die Sonne in den letzten Tagen! Da hat mich fast die plötzliche Eiseskälte gar nicht gestört. Jetzt ist es etwas wärmer in Berlin, es ist nass und grau und ich würde am liebsten den ganzen Tag nur schlafen…
Dass der Arzt mir geraten hat, etwas ruhiger zu machen, macht es auch nicht besser. Irgendwie muss ja doch was gemacht werden, aber ich hab eben die Ausrede, ruhiger zu machen, auch mal den Mann zum Bringen und Abholen zu schicken und einfach mehr rumzusitzen. Und das macht dann wieder müde…

In der letzten Woche haben wir Laternen gebastelt. Im letzten Jahr gab es für Emilian eine very very last-minute TetraPak-Laterne, von der er das ganze Jahr geschwärmt hat. Also haben wir vor dem Laternenfest 4l Saft getrunken und dann gebastelt. Ich hab die Jungs machen lassen – und sie waren der Meinung, ihre Laternen waren die Schönsten vom ganzen Fest!

In Liams Gruppe fand kein gemeinsames Kaffee trinken statt – wir trafen uns einfach im Halbdunkeln mit unzähligen anderen Eltern, Erziehern und Kindern im Kita-Hof. Nach ein paar Liedern, die ein paar Erzieher wohl irgendwo in der Masse gesungen haben, ging der Marsch los. Das Sankt Martins Pferd samt Reiter, das als Überraschung angekündigt wurde, ist aus irgendwelchen Gründen nicht gekommen. Von dem üblichen Laternenweg kann man sich an jeder Ecke von der Gruppe trennen und zu unserem Haus abkürzen. Na, und an der zweiten Ecke war es uns dann zu langweilig und zu kalt und so sind wir dann nach nichtmal einer Stunde wieder nachhause gegangen. Ratet, wer die Laternen trug… Aber: Wir haben selbst gebastelt, ich habe mich für Laternen und Stäbe nicht in Unkosten gestürzt und wir hatten immerhin einen kleinen Umzug.

Wir haben gestern über eBay Kleinanzeigen eine süße Babyjacke und ein ganz tolles Stubenbett für die untere Etage bekommen. Es freut mich, dass der kleine Beebi-Bruder präsenter im Alltag wird und mit jedem Tag mehr willkommen ist. Ich hab das Gefühl, sobald das Bettchen oben steht und ich die Tasche fürs Krankenhaus gepackt habe, geht es los. Also warte ich mal lieber noch..
Der Bauch ist noch nicht riesig, finde ich. Aber langsam verabschiede ich mich von den angenehmeren 8 Monaten… und watschele in die letzte Runde.

Ich hab die erste Weihnachtsdeko aufgehängt, gestern haben wir einen gemütlichen Nachmittag mit 5 Kindern bei Freunden verbracht, wir haben schon Kekse gebacken, ich war mit einer Freundin bei IKEA frühstücken – und alles obwohl Liam seit drei Tagen mit Rotznase zuhause hängt. Aber Liam braucht keine Unterhaltung, er liebt es, das Haus mal für sich zu haben! Er sortiert seine „Kumpel“ (Autos), diskutiert wilde Rennen und singt aus vollem Hals mit Mikro und Gitarre seine Lieder.

Emilian arbeitet fleißig an den ersten Wochenplänen. Jeweils für Mathe und Deutsch hat er ungefähr 5 Seiten, die er in 7 Tagen schaffen muss. Und dieses „Können“, aber nicht „Müssen“ ist nicht so sein Fall, weil er muss ja jetzt nicht, und „ICH kann das bestimmen, Mama!“ Er liest sehr gut und gerne, er kann das Rechnen kaum erwarten, aber dieses schön schreiben von immer wieder den Zahlen und Buchstaben geht ihm schon auf die Nerven. Na, Übung macht den Meister, oder?

Vor ein paar Tagen hatte ich Lust auf Schoko-Muffins. Auf einfach schnelle, süße Muffins, mal nur für uns, für die ich alle Zutaten sofort da habe. Ich fand sofort ein Rezept und habe die Muffins seit dem schon mehrmals gebacken.
Heiß aus dem Ofen mit Vanilleeis….

Schokoladenmuffins 

(Aus dem Rezept bekommt ihr 12 Monstermuffins, oder auch ungefähr 20 normale Muffins.)

Zutaten

250g Mehl
150g Zucker
2EL Kakaopulver
2TL Backpulver
1/2TL Natron
200g gehackte Schokolade oder Schokotropfen
250ml Milch
90ml Ol
1 Ei

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten werden vermischt, danach kommt die Milch, das Öl und das Ei dazu. Gut verrühren. Dann kommt noch die Hälfte der Schokolade dazu.

Der Teig kommt dann in die Muffinförmchen, die andere Schokolade wird obend drauf gekrümelt. Die Muffins werden bei 150 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.

Zack – das war’s schon!
Probiert es jetzt gleich aus.
Guten Appetit!

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Hallo Januar!

Im Januar werde ich …

… zum ersten Mal mit den Kindern in den Zirkus gehen! (war heute)
… weiter meine Minz-Cookies backen.
… Geburtstagskarten schreiben.
… Feuerzangenbowle machen.
… die Weihnachtsdeko in die Kisten zurück packen.
… versuchen, wieder gesünder zu essen.
… den Schlitten vom Dachboden holen.
… in die Bücherei fahren.
… Geburtstagsgeschenke kaufen.
… frieren.
… endlich die letzten Tannennadeln vom Boden saugen.
… Freunde aus Kanada wiedersehen.
… meine Netflix-Serie weiter sehen.
… einen Spieleabend mit Freundinnen machen.
… neue Bücher lesen.
… dankbar sein.

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Was los war. Und was nicht.

Die nächsten „Szenen aus unserem Alltag“ stehen an, ich möchte euch von einem Vorsatz erzählen und jetzt kamen die „12 von 12“ noch dazwischen..
Bevor wir wieder da sind, denn so schnell kann’s manchmal gehen, erzähle ich euch, was hier so los ist. Und was nicht.

 

Der September, Oktober und November waren wilde Monate. Wir hatten perfektes Wetter, wir waren viel in Süd-Kalifornien unterwegs, wir hatten fast immer Gäste, wir hatten Termine und Kinderbetreuung und Verabredungen …

Im Dezember habe ich zum ersten Mal so richtig unser Zuhause vermisst. Ich hätte gedacht, dass 25 Grad und Palmen und Strände die fehlende Weihnachtsstimmung ersetzen können. Können sie aber nicht. Wir hatten Adventskalender und Kerzen und genug Musik.. aber es hat nicht ganz geklappt. Als meine Mama und unsere Freundin am 15.12. wieder nachhause flogen, wurde es zum ersten Mal schwer für mich.

Mein Mann war normal arbeiten und hatte das Auto. Die Kinder waren mit sich und dem freien Zimmer glücklich, weil sie seit Oktober nicht mehr im „Kinderzimmer“ geschlafen hatten. Es wurde kühler und auch früher dunkel. Und ich.. hatte einfach nichts zu tun! Es gab keine Geschenke, die besorgt und eingepackt werden mussten. Es gab keinen Tannenbaum zu besorgen und zu dekorieren. Es gab keine Plätzchen mehr zu backen, weil wir jetzt noch die von der ersten und einzigen Back-Aktion haben.

Wir hätten uns einen Baum kaufen können und ich hätte mehr Geschenke nachhause schicken können und ich hätte… Aber wir wollten Weihnachten einmal anders feiern. Der Baum hätte nur Platz weggenommen und die Geschenke für die Kinder wären nur „Kompromisse, die in den Koffer passen“ gewesen.

Dass unsere Freunde hier im Dezember mit den Weihnachtsvorbereitungen gut beschäftigt waren, machte es nicht leichter. Wir kennen das und in Berlin wäre es uns nicht anders ergangen. Aber wir hatten kaum eine Weihnachtsfeier, wir hatten keine Gäste, kein Essen und keine Geschenke warteten auf uns. Wir hatten wenig zu tun und ich fühlte mich einfach einsam.

Am 23. und am 24. Dezember waren wir in einem Weihnachtsgottesdienst. Weil es im Bücherladen der Kirche am 24.12. bereits „Sale“ gab, kaufte ich dort drei kleine Geschenke für die Jungs. Am Abend des 24. gab es Kartoffelsalat und Würstchen und in der Nacht legte ich den Kindern ihre Geschenke hin. Omas und Tanten und Freunde hatten immer mal eingewickelte Geschenke mitgeschickt und so hatte jedes Kind tatsächlich 5 oder 6 schöne Geschenke. Das Auspacken am Morgen ging wie üblich ganz schnell und dann waren die Jungs wie üblich eine ganze Weile mit den neuen Sachen beschäftigt.

Und dann hatte mein Mann bis nach Silvester Urlaub.
Ich könnte über diese Zeit sagen: „Wir hatten so viel Familienzeit und haben viel zusammen gemacht!“ – Ich könnte aber auch sagen: „Wir sind uns in der kleinen Wohnung manchmal richtig auf die Nerven gegangen!“ Versteht ihr?

Wir haben ein paar neue Orte hier entdeckt, waren in einem Kindermuseum und auf den Spielplätzen. Aber ich habe unser Haus, den Platz, die Spielzeuge, den Garten und meine Familie vermisst. Sehr. Das hat sich komisch angefühlt. Zu Silvester wurde es sogar noch ein bißchen schwerer, weil wir irgendwie so pupsig in das neue Jahr gerutscht sind. So ungewohnt. Und allein.

 

Ich hätte nicht gedacht, dass ich Heimweh haben würde.
Es ist nämlich wunderschön hier!
Aber dann stelle ich fest, dass ich kaum Freunde zum einfach-mal-so Verabreden habe, dass ich auf das blöde Auto angewiesen bin, dass ich mich nicht traue, mich zu verabreden, weil ich nicht so gut englisch spreche, wie ich möchte, dass die Wohnung für die beiden Kerle zu klein ist und dass sie Platz und Spielzeug vermissen, dass ich bei Regenwetter nicht einfach irgendwo hin kann, ohne Geld auszugeben.

Ich stelle fest, dass wir gerade in einer Zwischen-Phase stecken.
Jetzt wäre der Zeitpunkt, an dem sich die Jungs hier wohler fühlen und Berlin laaangsam vergessen. Jetzt lernt Emilian gut englisch. Jetzt kennen wir uns aus und haben fast alles gesehen, was wir so sehen wollten. Jetzt ist Kalifornien weniger aufregend und mehr normal geworden.

Aber:
Jetzt, wissen wir, dass und wann wir zurück fliegen. Jetzt haben wir kaum noch Besuch. Jetzt werden die Kontakte nach Berlin seltener und ruhiger. Jetzt haben wir beide viele Ideen und Erfahrungen gesammelt, die wir unbedingt nachhause bringen möchten. Jetzt lohnt es sich auch nicht mehr, was auch immer …

So sieht es aus, wenn ich ehrlich bin.
In Gedanken sortiere ich schon: Wegschmeißen/Mitnehmen/Verschenken. Ich frage mich, wie voll wir die Koffer kriegen.

Wir denken mehr und mehr an die Heimat und freuen uns auf Familie, auf Freunde, auf Brötchen und Croissants, auf eigene Betten, auf Platz im Garten, auf unsere Kirche und auf die Berliner Luft.

Unsere Gäste, die heute abend ankommen sollten, mussten ihren über Monate geplanten Urlaub einen Tag vor dem Abflug leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Damit fallen auch für uns ein paar Ausflüge weg, auf die wir uns gefreut haben. Trotzdem ist es für sie deutlich schwerer und trauriger.
Um mich euch jetzt mal ein bißchen auf andere Gedanken zu bringen, schreibe ich, dass ich mich freue…:

– … dass es gerade wieder richtig wundervoll warm ist.
– … dass MOPS Ende Januar endlich wieder anfängt.
– … dass ich zu einem „Bible Study“ für Frauen gehen werde.
– … dass wir als Familie zu Legoland und in die Universal Studios fahren werden.
– … dass wir vier einen Roadtrip nach San Francisco planen.
– … dass wir vielleicht noch einmal Gäste haben werden.
– … dass ich noch 2 1/2 Monate kalifornische Sonne genießen darf.

 

Die letzten Wochen waren irgendwie doof und dazu stehe ich jetzt auch. Trotzdem geht es uns gut! Emilian schreibt und malt wie ein Großer! Liam plappert und denkt wie ein Großer.. seines Alters. Die beiden Brüder ergänzen sich und haben so viel Spaß zusammen! Wir konnten ihnen in den Monaten hier wenig deutsche Freunde, wenig Platz in der Wohnung und nicht so viele Spiele wie in Berlin anbieten – und so tut es mir gut, dass sie wachsen, glücklich sind, kreativ werden, lachen und lernen.

Wir hatten viele, viele Zeiten zusammen als Familie und das ist ein Bonus, der für immer zu unserer Familie gehören wird.

 

Sunset

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