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1000 Fragen an dich selbst – Teil 1

Johanna von Pinkepank hat sich diesen Fragen aus dem Flow Magazin gewidmet und darüber geschrieben. Wie es dazu kam und warum sie sie jetzt beantwortet. Über 100 Frauen haben sich inzwischen anstecken lassen. Ich auch.

Es macht viel Spaß, ihre Antworten zu lesen. Ich hebe mir das für später auf, um bei den Antworten ganz in meinem Kopf zu bleiben.

Du bist herzlich eingeladen, mitzumachen!
Jede Frage, jede zweite, nur drei: Egal!
Du kannst mir davon schreiben, musst du aber nicht.
Ich lade dich ein, dir am Anfang des Jahres ein paar ruhige Minuten für dich zu nehmen.

Ich mag Fragen.
Da muss ich mir nicht groß aussuchen, worüber ich schreibe. Aber nachdenken muss ich doch. Und ich darf schreiben!
Mir geht es nicht so sehr um die Frage „Wer bin ich ausser Mama?“. Obwohl ich seit fast 8 Jahren zuhause bin und „nur Mutter“ bin, bin ich eben nicht nur Mutter. Da ist so viel nebenbei, was mir Pausen und Ablenkung schenkt, wohin ich meine Leidenschaft und Kreativität schicke.
Vielleicht möchte ich mir eher Zeit nehmen, an mich zu denken, über mich nachzudenken, zu lernen, zu verarbeiten, zu verstehen…
Ich bin gespannt auf die Fragen.. und auf die Antworten!

Einmal in der Woche werde ich ein paar Fragen beantworten.
Here we go!

 

1.
Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Ich habe mich vor ein paar Wochen für eine berufliche Weiterbildung angemeldet. Und ich habe in diesem Jahr bestimmt schon 6 spezielle Käsekuchen zum ersten Mal gebacken – aber nicht zum letzten Mal!

2.
Mit wem verstehst du dich am besten?
Tatsächlich mit meinem Mann! Wenn mich etwas beschäftigt, bekommt er es ab. Alles. Manchmal hätte ich gern so die eine beste Freundin, mit der ich meine Gedanken und meinen Wein teile.. aber ich bin nicht so die Telefoniererin – und für regelmäßige Wein-Abende fehlt grad die Zeit. Aber über zu wenige Mädels-Abende und zu wenig Gesprächs-Themen kann ich mich nicht beschweren! Ein Hoch auf WhatsApp!

3.
Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
Handy und Haushalt. Darf ich das so sagen?
Die viele Arbeit mit der Wäsche und der Küche lässt mich ja auch die Zeit am Handy haben. Aber trotzdem.. müsste beides nicht sein.

4.
Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Ich mag gute Comedians. Mario Barth und Kaya Yanar.. gute saubere Witze, da könnte ich mich wegschmeißen. Auch über witzige Serien oder Filme, komische Charaktere. Pitch Perfect.
Ich liebe Sarkasmus und Ironie!
Insider und Witze, die nur gute Freunde verstehen. Und so richtig trockener Eltern-Humor. Die Familientweets. Darüber kann ich lachen, bis mir die Tränen kommen und ich auf dem Boden liege.

5.
Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ja.. obwohl das dann eher um richtiges Heulen oder Schluchzen geht. Tränchen vergieße ich öfter. Ich bin eine Mutti!

6.
Woraus besteht dein Frühstück?
Meist aus leckeren Toast, die mir mein Mann macht. Mit Lachs und Avocado. Manchmal Müsli oder Haferflocken, manchmal ein Croissant, manchmal Pancakes, im Sommer auch gern Obst dazu. But first: Coffee.

7.
Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Meinem jüngsten Sohn, ständig.

8.
In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
Wir lieben die Sonne und Wärme! Wir reden gern. Wir haben gern das Haus voll und Familie ist uns wichtig. Wir sind die Muttis, die zu jedem Anlass gern ein Familienfoto machen würden und von allen Seiten nur genervtes Augenrollen ernten. haha
Wir beide sehen jünger aus, als wir sind.

9.
Was machst du morgens als erstes?
Kommt drauf an, wie ich geweckt werde.
Entweder die Uhrzeit auf dem Handy lesen, Wecker ausstellen, Nuckel suchen, Flasche machen oder meine Haare hochstecken.

10.
Kannst du gut vorlesen?
Ja, ich denke schon. Ich mag es auch. So die verschiedenen Stimmen zu lesen. Und dann geh ich selber richtig mit der Geschichte mit. Am besten ist es, wenn ich nebenbei mal einen Blick auf die Kinder werfe. Wie ihre Mimik mitfiebert und wie sie kichern müssen, wenn etwas Lustiges gelesen wurde… Gerade lesen wir „Die Konferenz der Tiere“.

11.
Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich würde gern wissen, in welchem Alter ich zum ersten Mal vom Weihnachtsmann gehört habe. Ich bin mit christlichen Werten groß geworden und den Weihnachtsmann gab es da mit Sicherheit nicht.

12.
Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
Ganz ehrlich: Ich möchte so gern mal einkaufen, ohne auf den Preis zu gucken. Egal wo.
Es gab Zeiten, da hätte ich gern einen kleinen rosa Motorroller oder einen Mini gehabt.. Ansonsten bin ich eigentlich wunschlos glücklich, was materielle Dinge betrifft. Ach ja, eine Reise für uns 5 nach Kalifornien wäre ganz toll.

13.
Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich hätte gern ein sichereres Auftreten. Ich würde gern besser zuhören können.

14.
Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Wir schauen kein Fernsehen. Und wir vermissen es nicht.

15.
Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Da muss ich jetzt echt überlegen… Zum Abschied von Kalifornien waren wir da 2015 im Legoland. War das das letzte Mal?

16.
Wie alt möchtest du gerne werden?
Das kann ich gar nicht so einfach beantworten. Wenn es soweit ist, möchte ich nicht das Gefühl haben, dass es „zu früh“ ist. Aber wenn es so ist, dann ist es so und dann sehe ich das als Gottes Plan.

17.
An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Wenn unser Auslands-Jahr in Kalifornien als Urlaub gilt, dann denke ich sehr gern daran zurück und da hängt so viel Wehmut dran. Weil es so unwiederbringlich ist.
Wenn nicht, war unser Korsika-Urlaub eine wirklich schöne Zeit für uns. Aber ich kann im Urlaub von der ersten Minute an entspannen und abschalten – und so ziemlich jedem Urlaub genießen.

18.
Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Ich habe meinen allerersten festen Freund geheiratet und kenne daher nicht das gebrochene Herz einer für immer verlorenen Liebe. Aber Trennungszeiten oder Abschiede kenne ich – und da konnte ich schonmal tagelang im Zimmer sitzen und weinen.

19.
Hättest du lieber einen anderen Namen?
Früher vielleicht. Obwohl ich gar keinen anderen Namen im Kopf hatte – ich fand es manchmal blöd, so einen außergewöhnlichen Namen zu haben. Aber jetzt mag ich ihn. Und auch das außergewöhnliche.

20.
Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Ich bin mir nicht immer so sicher mit mir selbst und mit dem, was ich tue – auch wenn das vielleicht so aussieht.
Ich hab aber einen guten Coach an meiner Seite und inzwischen auch ein dickeres Fell und jede Menge Optimismus. Und dann geht das schon.

Fortsetzung folgt… 

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