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1000 Fragen an dich – Teil 6

Haaach, es ist wieder Dienstag: „Fragen-Zeit“. Wie schön!
Danke an euch, die ihr mir eure Antworten geschickt habt.
Echt ein Schatz!

Ich mach‘ dann mal hier weiter:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ich hab echt keine Ahnung. Das hat mich noch nie interessiert. Ich google mal kurz…. Nee, noch schlimmer. Man sucht sich wahrscheinlich das raus, was passt oder was man gern hätte. Keine Ahnung, ist mir auch egal.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Rosa, altrosa, hellrosa, dunkelrosa. Dann noch die passenden Brauntöne dazu.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein, ich kann gut bummeln und Zeit verplempern. Und früh aufstehen ist sowieso nicht mein Fall. Wenn ich mich zusammenreiße und strukturiere, kann ich an einem Tag das ganze Haus umräumen, mehrere Ladungen Wäsche waschen, alle Kinderzimmer aufräumen, Cheesecakes backen und wahrscheinlich dann noch die Welt retten. Aber siehe Frage 85: Ich genieße den Moment. Ich nehme mir die Zeit. Nichts liebe ich mehr in meinem aktuellen Leben, als einfach Zeit zu haben! Der Haushalt kann warten. Aber die Kinder wachsen mir trotzdem davon und ich möchte dabei zusehen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Gar keine. Wir haben keine Möglichkeit, TV zu sehen.
Im Urlaub ist es mal schön, doch dann nervt uns die Werbung so unglaublich. Für uns und die Kinder ist das gar nicht gesund. Wir lieben Netflix, manchmal gucken wir in der Mediathek. Für Zeiten, in denen die Fussball-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele laufen, finde ich das schade.. aber im Rest des Lebens vermisse ich das Fernsehen keine Sekunde.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Wenn es große Entscheidungen zu treffen gibt, wenn Bauarbeiten anstehen, wenn viel zu bedenken ist, wenn es Geld-Sorgen oder Versicherungs-Formulare gibt oder man sich einfach schrecklich erwachsen verhalten muss, würde ich am liebsten immer Mama und Papa anrufen oder alles meinem Mann überlassen. Das klappt auch oft gut und ich fühle mich also nicht immer sehr erwachsen, aber ich glaube, das beides ist ausgeglichen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Erstaunlicherweise, wenn es sein muss, dann geht es. Im Urlaub. Mein Mann und ich stehen uns da in nichts nach und zum Beispiel im Oktober auf Korsika war es echt lustig, wie wir beide dann immer wieder um das tote Handy herumschwarwenzelt sind… Aber es geht. Wirklich. Wenn das Handy noch Fotos machen kann, bin ich schon glücklich.

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann. Manchmal besser, als ich mich selbst.

108. Welche Arbeiten im Haushalt findest du am langweiligsten?
Babyflaschen auswaschen. Wäsche aufhängen. Spülmaschine ein- und ausräumen. Kochen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag aus?
Ach.. Zuerst ausschlafen. Nein, davor noch: Sonne durchs Fenster! Und dann im Bett bleiben dürfen. Pancake-Frühstück mit Ei und Bacon und Kaffee und Orangensaft mit der Familie. Mich stört kein dreckiger Boden und keine schmutzigen Fenster. Wenn die Kinder im Garten spielen, würden mein Mann und ich für einen zweiten Kaffee sitzen bleiben, uns ansehen und lächeln.
Vielleicht gehen wir dann alle zusammen raus, in den Britzer Garten, an den See, Freunde treffen, Eis essen, lachen, Sonne. Am Abend würde ich entweder lange mit Freunden und Familie draussen am Feuer sitzen, Wein trinken (das fühlt sich erwachsen an!), Musik hören, vielleicht Spiele spielen. Oder ich würde auf hohen Schuhen Hand in Hand mit meinem Mann die Schloßstr. auf und ab flanieren, er würde mir vielleicht Ohrringe kaufen und wir würden Sushi essen gehen.
Jetzt hab ich Sommer-Sehnsucht!

111. Bist du stolz auf dich?
Ja… ja, bin ich. Aber genauso sehr dankbar.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann mit allen möglichen Gelenken knacken. Ist manchmal nicht nutzlos. Mein Mann würde sagen, ich kann Schmutz sehen, wo keiner ist…

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Haha, meine Back-Challenge auf dem Blog.
Und das jährliche Fotobuch meiner Kinder. Aber das geb‘ ich noch nicht auf.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Alkohol trinken fing für mich irgendwie erst nach der Hochzeit mit meinem Mann so richtig an. Ich bin die älteste von vier Kindern, als alle noch zuhause waren, gab es da irgendwie kein Alkohol. Oder ich hab’s nicht gemerkt.
Meine Eltern kümmerten und kümmern sich immer mal wieder um alkoholabhängige Menschen. Wir Kinder waren oft mittendrin und „Alkohol“ war nicht direkt verboten, aber wir kannten die Gefahr und das Drama.
Dann, als „Erwachsene“, zusammen mit meinem Mann, habe ich das Alkohol trinken eher kennen- und schätzen gelernt. Wir haben uns jetzt nicht die Hucke vollgesoffen, aber es gibt doch so leckere Cocktails. Und Wein! Das ist so gesellig und lecker.
Ich trinke nicht, um zu vergessen oder komplett abzuschalten.. diese Abstürze gab es allerdings auch. (Und wenn man das als Jugendliche nicht konnte oder wollte, dann muss man da eben mit 30 durch. Und wenn die Kinder am nächsten Tag auf der Matte stehen…) Ich mag es in Maßen, am Abend, mit Freunden.. einfach gern.

115. Welche Sachen machen dich froh?
War das nicht irgendwie Frage 82?
Vielleicht hat sich nicht viel geändert. Ich schreib das nochmal. Alles. Ich mach das so gerne.
Kaffee. Sonne. Mit Freunden treffen. Spieleabende. Meinen Kindern zuhören. Zeit mit meinem Mann. Saubere Fenster. Sonnenuntergänge. Wärme. Rosa Blumen. Lakritz. In der Sonne sitzen. FlipFlops tragen. Ohrringe kaufen. Erfolgs- und Glücks-Erlebnisse mit anderen teilen. Nägel lackieren. Der Geruch meiner Babys. Ehrliche Gespräche mit Freundinnen oder meinen Kindern. Gute Musik. Gute Filme. Gute Bücher. Zeit haben. Ein Bad nehmen. Ausschlafen. Verstanden werden. Überraschungen machen. Und sowas eben.

 

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Bestimmt. Aber der Blick ging heute eher nach unten, weil wir die Frühlingsblumen gesucht haben.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Wenn „Ichwerdhiergleichverrückt“ ein Wort ist, dann das.
Das sage ich, wenn die Kinder nicht hören, wenn sie alle drei zu sehr gackern, bis sie umfallen, wenn der gerade gesaugte Boden vollgekrümelt wird, wenn Jari abends schlecht einschläft, wenn wir nicht pünktlich loskommen, wenn ich im Stau stehe, wenn der Laptop sich aufhängt…

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht so das auf-der-Bühne-mit-Mikrofon-Mittelpunkt. Und ich bin auch nicht die, die gern große Reden schwingt. Aber in einer kleinen, feinen Gruppe mag ich das schon.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Es ist mir ganz wichtig, regelmäßig Zeit mit nur einem meiner Söhne zu verbringen. Das möchte ich noch öfter tun. Und Trinken. Ich muss mehr trinken.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
In der Bibel sagt Gott, nachdem Noah mit der Arche sicher gelandet ist: »Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde verfluchen, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben vernichten, wie ich es getan habe!“
Mein Mann hat mich ein bißchen gelehrt, eher das Gute in jedem Menschen zu suchen.. aber ach, ich weiß es nicht.

Ich mag es, dass sich einige Fragen immer wieder um ähnliche Themen drehen und dass es aber dazwischen auch mal was ganz Neues gibt. Ich denke, ihr wisst jetzt, wie sehr ich an meinem Handy hänge und was mich froh macht.. mal sehen, was kommt. Es sind ja noch echt viele Fragen.
Wer bis jetzt noch nicht mitgemacht hat: Hopp hopp, tut gar nicht weh.

Teil 1
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Teil 2
http://mamasbusiness.de/?p=9918

Teil 3
http://mamasbusiness.de/?p=9920

Teil 4
http://mamasbusiness.de/?p=9938

Teil 5
http://mamasbusiness.de/?p=9973

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1000 Fragen an dich – Teil 5

Und hier sind sie wieder, die Fragen und Antworten.
Manchmal frage ich mich, ob ich einfach nur so mitmache, um mitzumachen. Aber die Fragen sind gut. Und sie machen was mit mir. Ich denke nach, hinterfrage mich und schwelge in Erinnerungen.
Mich würde wirklich interessieren, wer von euch auch ab und zu mitmacht.

Leider passiert ja auf dem Blog nicht soo viel aufregendes, anderes gerade. Ich verweise immer mal wieder freundlich zu Instagram, obwooooohl es da auch ruhiger geworden ist.

Meine Cousine hat mal gesagt und ich stimme ihr zu: Der Februar ist ein ruhiger, stiller Monat. Bei uns ist er eine Pause zwischen Weihnachten und den Kindergeburtstagen. Tiefster Winter und größte Frühlingssehnsucht. Kaum Feiertage oder wichtige Termine. Und wir kommen zur Ruhe und plätschern so vor uns hin.

In diesem Sinne plätschere ich mal weiter.

81. Was würdest du tun, wenn du 5 Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Also, diese Frage hab ich mir noch nicht gestellt. Wahrscheinlich würde ich lesen und schlafen.. oder einen neuen Beruf lernen, für den ich mir draussen keine Zeit nehmen würde.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher? Als Kind früher – oder ohne Kinder früher?
Ich kann mich nicht so richtig erinnern, was mich als Kind froh gemacht hat. Das kann daran liegen, dass ich oft froh war?!
Ich hatte mal lange Zeit einen Baum im leeren Nachbargarten, auf dem ich ganz weit oben meinen „Platz“ hatte. Lesen hat mich glücklich gemacht. Einfach abschalten und in dicke Bücher verschwinden.

Dann war ich Erzieherin und glücklich verheiratet – und wir waren jung und spontan und verrückt. Und das hat mich froh gemacht. Wenn uns nach was war, haben wir das gemacht. Einfach los. Nur für einen selber denken. Und ziemlich lange konnte ich als Mutter auch so weiter machen.. mit einem pflegeleichten Kind in einer kleinen Wohnung haben wir das Leben genossen. Spazieren in der Sonne, Schönheit an Blumen bewundern, Freunde einladen, Spieleabend, Musik hören, Kaffee zelebrieren, ohne Ende Serien mit meinem Mann gucken, abends lange draussen sitzen – das macht mich froh.

Als Mädels in unserer Jugendgruppe haben wir aufgeschrieben, was uns froh macht. Es macht mich so glücklich, diese Liste zu schreiben und andere dabei zu beobachten, wie sie mit einem beseelten Lächeln dasitzen und ihre Liste schreiben. Immer wieder diese Liste zu lesen und sie von anderen zu hören, macht nochmal mindestens genauso froh. Hier ist meine!

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass das inzwischen Outfits sind, die hier was pushen und da was verstecken. Enge dunkelblaue Jeans, hellbraune/pastellfarbene Oberteile, lange glitzernde Ohrringe, etwas hohe Schuhe, nein: noch besser Flipflops, und ein schöner Schal locker um die Schultern geschwungen. Oh yeah, Baby!

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Zur Zeit habe ich keinen Nachttisch, denn ein Beistellbett steht dort. Auf der Bettkante liegt eine Handcreme, eine Fußcreme, nachts noch mindestend 4 Nuckel, Milchflaschen und mein iPhone. Hätte ich einen Nachtisch, würden dort noch Bücher, Ohrringe, meine Brille und vielleicht eine Uhr stehen. Immer mal wieder finde ich unter dem Kopfkissen oder irgendwo da auch schöne Zettel oder Liebesbriefe. Ich sag jetzt nicht, von wem 😉

 

85. Wie geduldig bist du?
Wie schon bei Frage 50 erwähnt, finde ich mich ziemlich geduldig. Mir ist das erst aufgefallen, als mein Mann mehrmals sagte, wie sehr er das bewundert. Ich denke, dass ich eine sehr geduldige Mutter bin. Ich kann wirklich lange das Baby schukkeln, bis es einschläft. Und Fragen beantworten. Und beim Spazieren Schnecken beobachten. Und in der Kita beim Abholen warten, bis das letzte Puzzleteil sitzt und wir gehen können. Ich finde es nicht richtig, die Kinder zu scheuchen, nur weil ich ein Problem habe.
Als „andere Person“ bin ich eher ungeduldig, mit mir und anderen. Unpünktlichkeit, die nicht sein muss oder langsame Autofahrer oder Omis mit Kleingeld an der Kasse machen mich schon sehr zappelig, wenn ich es eilig habe.. Wenn nicht, dann nicht. Dann warten wir eben.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Hmm.. im ersten Moment ist mir niemand eingefallen. Selbst die Kelly Family gibt es ja inzwischen wieder. (Oh, hab ich mich da gerade als Kelly-Fan geoutet?)
Beim längeren Nachdenken dachte ich an Brad Pitt und Angelina Jolie. Wer weiß, wie es wirklich in ihrem Leben aussah. Echt jetzt. Keine Ahnung. Ich kenne sie auch nur von dem, was man über sie sagt. Aber ich dachte: „Die könnten es schaffen. Die sind ein Vorbild. die bleiben trotzdem zusammen. Die geben Kindern eine bessere Zukunft.“ Wer weiß..

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobil-Telefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein. Glaub nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Es gibt eine tolle Grundschulfreundin, die mal weggezogen ist, mich über Facebook wiedergefunden und sogar besucht hat. Das war echt schön und besonders. (Hallo, wenn du das liest 🙂 ) Das wäre dann seit 1994, mit großer Pause.
Eine andere ist meine Jugendfreundin, die ich vielleicht seit 2002 kenne. Sie und ich – wir sind die typischen „Wenn wir uns ansehen, wissen wir, was der andere denkt“-Freundinnen. Egal, wie lang wir uns nicht sehen: Wir können immer wieder weiterreden, obwohl wir kaum zu Wort kommen und ständig unterbrochen werden. Wir haben inzwischen nämlich insgesamt sechs Kinder!
Näch-te-lang haben wir geredet und gegackert, das Leben geplant und Jungs angehimmelt, über Erwachsene gestöhnt und ICQ gechattet. Dieses naive über-alles-reden und den-anderen-ganz-genau-kennen kommt mit neuen Freunden „im Alter“ nicht wieder. Das ist was ganz Besonderes <3

89. Meditierst du gerne?
Ich hab keine Ahnung und keine Erfahrung. Wahrscheinlich würde ich einschlafen oder mich nur langweilen..

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Da hilft eine feste Umarmung von meinem Mann. Und seine Worte, dass alles gut wird. Mich aufbauen und stärken, kann er nicht erst, seitdem er Coach ist. Rotwein hilft, Kaffee auch, je nach Tageszeit, Studentenfutter, ein kurzer Gang allein an frischer Luft, darüber reden oder schreiben – und meine Couch.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Och nö.. nicht schon wieder. Siehe Frage 52.
Ich habe so viel gelesen und gut gefunden. Ich sage jetzt einfach mal „Vier in einer Kajüte“. Lest es, dann wisst ihr warum.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Oh. Da gibt es sofort mindestens 10 Personen oder Gruppen, die immer oben stehen. Ich sag mal, mit meinen Geschwistern.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ich hab meine Kinder und meinen Mann gefragt. Sie hielten das für eine dumme Frage und gaben ebenso dumme Antworten. („Zu guten Sachen sagt du Ja, zu schlechten Sachen sagst du Nein.“)  Ich entscheide mich für das „Ja“ und werde in den nächsten Tagen mal drauf ahcten.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Woher soll ich das wissen? Gibt es? Denkt ihr, dass ich schwanger bin? Bin ich nicht. Ach ja.. meine Weiterbildung ist übrigens kein Gerücht. Obwohl ich so tue.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Ich gehe zur Zeit nicht arbeiten. Nicht, weil ich es kann, sondern weil ich es will. Wir haben an unseren Ansprüchen und unserer Einstellung gearbeitet und uns entschieden, lieber Freiheit und Zeit, als das große Geld zu haben. Und das mache ich also. Sehr gerne. Zeit und Freiheit zu haben für Familie und Freunde und das Leben. Wahrscheinlich würde sich daran nicht viel ändern, wenn wir das große Geld hätten. Vielleicht würden wir dann Reparaturen abarbeiten, mehr zu zweit ausgehen oder mit der Familie verreisen…

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja, würde ich sagen. Es wird niemandem schlecht, ich verfahre mich nicht, kann währenddessen noch drei Kinder bei Laune halten und komme an. Vom Einparken redet hier niemand, oder??

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Ja. Wer will das nicht. Wie auch bei Frage 21 sage ich, dass mir das wichtig ist. Und dennoch: Ich verbiege mich nicht. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe und das für mich und meine Familie so gut ist, andere das aber nicht nett finden, dann ist das so.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Um das zu beantworten, müsste man erstmal ein Liebesleben haben! – Scherz! Trotz der Kinder genießen mein Mann und ich unsere Oasen, unsere Zweisamkeit. Man wird kreativ 😉 Mehr sage ich nicht. Meine Oma liest hier mit!
Siehe Frage 95: Familie geht vor.
Einen Text von BerlinMitteMom kann ich dazu empfehlen.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich alleine gehe selten aus, höchstens mal eine Freundin besuchen oder kurz vor Ladenschluss ein paar Schnäppchen jagen. Da reicht mir oft schon das alleine sein. Frische Luft. Nicht reden. Nicht denken. Einfach sein.
Mein Mann und ich gehen gern in Restaurants und probieren neue Gerichte. Wir lieben besonderes Essen und neue Kombinationen. Traditionelle Küche aus anderen Ländern. Erinnerungen an Kalifornien und Mexiko. Es gibt so viele gute Netflix-Serien über Essen, die wir gern anschauen und dann sabbernd auf der Couch sitzen und von Tacos, Quesadillas, Churrasco, Teriyaki Sauce und Korean BBQ träumen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Einen einzigen Strafzettel im Leben habe ich fürs falsch Parken bekommen. Als Erzieherin früher und Mutter jetzt war es mir immer eher wichtig, ein Vorbild zu sein. In meinem Kopf gibt es ein ganz großes „Aber das darf man doch nicht!“

Mensch! Das waren die ersten 100 Fragen! Schon geschafft. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dabei. Ihr auch?

Zum Nachlesen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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1000 Fragen – Teil 3

So langsam gewöhne ich mich daran, mir einmal wöchentlich diese Fragen zu schnappen. Bis jetzt konnte ich gut antworten, musste nur manchmal einen halben Tag mein Geschriebenes überdenken. Das geht auch besser, als ruckzuck durch die Fragen zu rattern.
Einige Fragen haben mehr Tiefe als andere. Manche sollte ich mir vielleicht öfter mal stellen. Mal sehen, welche Antworten in dieser Zeit am herausfordernsten sind.

Ich mach‘ dann mal weiter:

41.
Trennst du deinen Müll?
Ja, natürlich. Ich versuche das ziemlich pingelig und könnte mich wie ein Rumpelstilzchen aufregen, wenn einer der Männer in meinem Haushalt alte Socken in den gelben Sack oder Bananenschalen in den Papiermüll wirft! Allerdings.. ich bin mir leider nicht sicher, ob es am Ende nicht doch alles in einem Haufen landet..

42.
Warst du gut in der Schule?
Ich würde sagen, es wurde schlechter, je höher ich in den Klassen kam. In Sprachen gehörte ich jahrelang zu den Klassenbesten, andere Fächer haben es in all‘ den Jahren nicht geschafft, mich zu berühren. Ich finde, ich war damals viel zu jung, um kluge Entscheidungen für Wahlfächer oder Praktikumsplätze zu treffen und würde jetzt einiges anders machen.
Ich ärgere mich, dass ich (und sicher auch Schule+Lehrer) damals von „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!“ nicht viel verstanden habe. Ich hätte mir mehr Bezug zum Alltag gewünscht und freue mich, mit wie viel Spaß und Ehrgeiz mein Schulkind noch lernt. Ich finde, da hat sich das System in den Jahren zum Positiven verändert. Muss man auch mal sagen!

43.
Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Letztens habe ich es in unter 10 Minuten geschafft (ohne Haare waschen) und fand es großartig. Wenn ich hier lese, dass andere Mütter für beides 3 Minuten brauchen, dann steht mir der Mund offen.
Normalerweise wasche ich meine Haare mehrmals in der Woche über der Badewanne („Nur Haare“, wie Mario Barth sagen würde) und dusche seltener und dafür ausgiebiger.
Jetzt, da ich ja fleißig Sport mache, muss ich jeden Tag duschen. Und das geht dann echt schnell.

44.
Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Nein. Wohl aber glaube ich an die Existenz einer unsichtbaren Welt.. falls das zur Frage passt.

45.
Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
Mein Wecker klingelt meist um 7:00 Uhr. Manchmal kann ich dann noch eine halbe Stunde liegen bleiben. Ich bin sehr sehr dankbar, dass mein Mann und Emilian sich morgens leise auf den Weg in die Schule machen, denn die Nächte mit Jari sind noch immer… unterbrochen. Zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr müssen wir in der Kita sein.
Wenn mein Mann (wie jetzt gerade) auf einer Dienstreise ist, muss ich mir den Wecker früher stellen, 6:15 Uhr, und irgendwie schneller wach werden. Aber das geht dann. Kaffee! Es wird jetzt wieder früher hell und ab Sommer haben wir zwei Schulkinder. Vielleicht kann ich Jari dann liegen lassen und den Morgen mit den beiden Großen verbringen.

46.
Feierst du immer deinen Geburtstag?
Oh ja! Und mir fehlt das ganze Jahr etwas, wenn es nicht geklappt hat.
Nach den Männer-Geburtstagen im Januar, Februar und zweimal im März bin ich im April die Letzte, die feiert. Meist hat dann niemand mehr so richtig Lust auf Party und Deko.. In den letzten Jahren habe ich dann aber einfach viele Freunde eingeladen und mein Haus zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr geöffnet. Jeder konnte zu irgendeiner Zeit kommen und für ein paar Stunden bleiben. So konnte ich einen vollen tollen Tag verbringen, hatte immer mal wieder Pausen und neue Gäste. Ich denke, das werde ich wieder so machen.

47.
Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Vielleicht 3-5 Mal.
Ich mochte Facebook sehr und es nervt mich, dass es kaum mehr möglich ist, einen Überblick zu bekommen. So viel Werbung, Katzen-Videos, Wie-spreche-ich-ein-Wort-in-hundert-Sprachen-aus und „Guck, was deine Freunde angesehen haben!“. Wer braucht sowas? Und Einhörner! Ich kann keine Einhörner mehr sehen!
Trotzdem möchte ich mich nicht davon trennen, denn es ist fast die einzige Möglichkeit, mit bestimmten Leuten Kontakt zu halten. (Und das weiß Facebook natürlich..)

48.
Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Das ist eine schöne Frage.
Ich mag die Couch-Ecke im Wohnzimmer, weil wir dort viel sitzen und lesen und toben und kuscheln und chillen.
Ich mag den Platz am Küchentisch, der Blick in den Garten, ein sauberes Fensterbrett, Kaffee und Ruhe. Oder gerade noch so fünf Plätze am Tisch.
Ich mag das Kinderzimmer, wenn der Teppich zu sehen ist und ich Kindheit und Kreativität spüren kann. In dieses Zimmer haben wir zum Einzug vor 6 Jahren die meiste Energie gesteckt.
Ich mag das Schlafzimmer, weil es eine rosa Blümchen-Tapete hat und es der einzige Raum ist, den ich vor Kinderspielzeug schützen kann.
Ich mag das Bad oben, weil es ein großes gemütliches Familien-Badezimmer ist und wir uns alle dort aufhalten können, ohne uns auf die Füße zu treten.
Ich mag das Bad unten, weil ich es am schnellsten putzen kann und weil es (m)eine schöne Postkartensammlung hat.
Und so weiter..
In den Ferien und für die März-Jungs zum Geburtstag wollen wir drei unserer Zimmer neu aufteilen, gestalten, dekorieren, umräumen, aufbauen.
(Hallo Kinderzimmer-Möbelhäuser!!
Wir würden uns gern als Produkttester für Möbel, Tapeten, Vorhänge, Teppiche, Spiel-Ecken… anmelden!)
Wahrscheinlich werde ich diese Liste dann neu schreiben müssen…

49.
Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Da musste ich meinen Sohn fragen. Keine Ahnung, ich hab’s nicht so mit Tieren. Wahrscheinlich habe ich im letzten Sommer im Britzer Garten Schafe und Ziegen gestreichelt.

50.
Was kannst du richtig gut?
Reden. Schreiben. Backen. Schlafen.
Mein Mann sagt, er bewundert meine Geduld. Ich kann gut Menschen verknüpfen, Freundschaften schließen, organisieren und Stimmung machen.

51.
Wen hast du das erste Mal geküsst?
Das war mein Sitznachbar in der Oberschule am allerletzten Schultag. Puh, ist das lange her!

52.
Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Das ist eine schwere Frage. Ich habe schon immer so viel gelesen. Nächtelang, weil ich die Spannung kaum ertragen konnte. Ich lese Bücher auch mehrmals. Manchmal wünsche ich mir eine Liste aller Bücher, die ich schon gelesen habe.
Tausend Geschenke“ hat mich sehr beschäftigt und bewegt.
Als Jugendliche hat mich die Biografie von Hannelore Kohl sehr beeindruckt.
Ich bin fasziniert von Jodi Picoult und ihrem großen Hintergrund-Wissen zu jedem Thema.
Die Bücher von Jonas Jonasson finde ich sehr unterhaltsam.
Einen starken Eindruck haben auch die Bücher von Stormie Omartian bei mir hinterlassen. Gebete für die Kinder, für den Mann, für die Familie.
Bücher sind toll!

53.
Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Hmm, was? Ich schwebe immernoch in meiner Büchersammlung.
Zusammen mit meiner Trauzeugin habe ich 2007 auf der Hochzeitsmesse in Berlin ein wunderschönes Kleid gekauft! Es wurde für mich sogar noch wertvoller, als meine kleine Schwester 2015 ebenfalls in diesem Kleid heiratete. Ganz besonders war für mich unser 10. Hochzeitstag in 2017, als mein Mann und ich in unserer Hochzeitskleidung Familienfotos machten!

54.
Fürchtest du dich im Dunkeln?
Ja, schon. Sogar jetzt, ohne meinen Mann, in unserem kleinen Haus.. Ich lasse nachts das kleine Licht im Bad an. Sagt das bl0ß nicht den Kindern!

55.
Welchen Schmuck trägst du täglich?
Ich gehe nie ohne Ohrringe aus dem Haus, das geht nicht. Meinen Ehering trage ich Tag und Nacht. Ausserdem ein Armband, das mir mein Mann aus Kalifornien mitgebracht hat.“Choose Joy“ steht da drauf.
Ach ja, und dann ist da noch mein anderer Ehering 😉

56.
Mögen Kinder dich?
Hmm, ich glaub ja. Als Erzieherin war es mir wichtig, cool und locker zu sein. Eine Chefin sagte nämlich mal, ich hätte eine natürliche Autorität…
Und auch jetzt denke ich, dass meine Kinder und Gastkinder gern hier sind.

57.
Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Die Frage müsste heißen: Welche Filme schaust du lieber im Kino?
Wir gehen sehr selten ins Kino und heben uns das dann für besondere Lieblingsfilme auf.  Mich stresst der Aufwand. Und die Werbung, die macht, dass ich nur mehr Filme sehen will, die ich mir sowieso nicht merken kann..
Wir sind Eltern mit wenig freien Abenden, wir stehen auf Serien!

58.
Wie mild bist du in deinem Urteil?
Erschreckenderweise kann ich schon ganz schön schimpfen und mich reinsteigern und aufregen. Ich kann mich nicht so gut in andere Leute versetzen, es gibt Dinge, die macht man einfach nicht.

59.
Schläfst du in der Regel gut?
Ja. Immer. Ich kann mich jederzeit auf die Couch legen und sofort richtig tief einschlafen, mit träumen und so. Wenn ich durchschlafen würde und früher ins Bett gehen würde, würde ich mich vielleicht morgens auch mal ausgeschlafen fühlen. Aber grad hab ich das Gefühl, ich könnte immer schlafen.

60.
Was ist deine neueste Entdeckung?
Ich hätte diese Frage wirklich gern schön beantwortet. Eine tolle Frage. Aber mein Kopf funktioniert nach so langer Zeit ohne Mann und mit wenig Schlaf nicht mehr so richtig. Mir fehlt die Zeit zum Nachdenken.
Eine neuere Entdeckung für mich ist Instagram. Ich hab mich lange davor gedrückt, keine Ahnung, warum. Jetzt finde ich es toll, das Vernetzen und Teilen und Austauschen.

Noch eine neue Erkenntnis habe ich in den letzten Tagen gewonnen. Ich muss ein bißchen ausholen:

Der größte Unterschied zwischen meinem Mann und mir ist: Ich bekomme Energie und tanke auf, wenn ich mit Menschen bin. Ich liebe es, mit vielen Freunden zu sein, zu reden, Zeit miteinander zu verbringen. Ich muss unter Menschen sein!
Und mein Mann, ihr könnt es euch denken, braucht für neue Kraft Ruhe und wenig Menschen. Keine Menschen.
Wir haben diese Erkenntnis mit Humor und großen Aha-Erlebnissen aufgenommen und kriegen es meist hin, einen guten Mittelweg zu finden.

In den letzten Tagen war ich mit den Kindern allein. Wir haben uns extra wenig vorgenommen, um uns zu haben und Zeit zu haben und Dinge zuhause zu schaffen.
Und obwohl die ersten Tage nicht zu anstrengend waren und ich einigermaßen gut geschlafen hatte, an der frischen Luft war und Sport gemacht habe, habe ich gemerkt, wie ich einfach traurig wurde. Schlapp und traurig.

Und diese Erkenntnis hat mich umgehauen.
Kann das sein? Ich brauche Menschen, erwachsene Menschen, zum Überleben. Ich brauche ein Gegenüber, mit dem ich reden und sein kann, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Ich gehe morgen Abend aus und treffe mich mit Freundinnen. Werden wir sehen, ob diese Tankfüllung bis zum Wochenende ausreicht…

In diesem Sinne freue ich mich auf die weiteren Fragen und neue Erkenntnisse!

Hier findet ihr Teil 1.
Und hier Teil 2.

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Entscheidungen.

Viele Grüße von der Couch!
Ich habe wieder mal einen Abend ohne Mann überstanden. Es lief nicht so nach meinem Plan, aber es war gut.

Und ich merke, dass ich immer entscheiden kann, was sowas mit mir macht. So ein Abend, den ich anders wollte. So ein Baby, das nicht schlafen will. So eine dreckige Küche. So eine fertige Waschmaschine, fällt mir grad ein – ich bin dann mal weg..

Ich gebe meine Sauberkeit und mein Aussehen und meinen Zeitplan nicht ganz auf. Ich lerne von Kind zu Kind mehr, Dinge sein zu lassen und Zeit zu sparen und entspannter zu werden. Aber es gibt Sachen, die müssen einfach sein, die lasse ich mir noch nicht nehmen. Und das ist meine Entscheidung.
Mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen:

Ich könnte genervt auf der Couch neben Jari liegen, ihm ungeduldig über den Rücken streichen und darauf warten, dass er einschläft und ich endlich sauber machen und Abendbrot essen kann… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihn mir schnell im Tuch um den Bauch zu wickeln, mit ihm Staub zu saugen, zu wischen und zu essen.

Ich könnte unzufrieden über die „langweilige Wahl“ meiner Kinder mit ihren Faschings-Kostümen sein und könnte daran denken, wie toll wohl andere Kinder aussehen… Aber ich hab mich dazu entschieden, mich an ihrer Freude am Sportler- und Cowboy-sein zu freuen und dankbar für ihre Kreativität zu sein. Und dass ich keine teuren neuen Kostüme kaufen muss.

Ich könnte mich aufregen, dass in Zeiten der finanziellen Unsicherheit natürlich teure Dinge kaputt gehen und bald ersetzt werden müssen… Aber ich hab mich dazu entschieden, abzuwarten, zu vertrauen, dass wir versorgt werden und treu wie Liam für ein neues Auto zu beten.

Ich könnte mich wundern, dass mein Mann und ich eine Stunde nebeneinander her spazieren, ohne ein Wort zu sagen und ich könnte denken, dass irgendwas ist und ich könnte krampfhaft Worte suchen, um irgendetwas zu sagen… Aber ich hab mich dazu entschieden, die vertraute Zweisamkeit zu genießen, die Stille Stille sein zu lassen und mit der frischen Luft und Natur meinen Kopf wieder aufzuräumen.

Ich könnte Emilians Wunsch auf Cake Pops zum Fasching ignorieren und stattdessen schnelle Muffins backen… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihm seinen Wunsch zu erfüllen, den Tag freizuhalten und zwischen Stillen und nochmal Stillen und Kinder abholen und Mittag essen eben Cake Pops zu backen, in Schokolade zu tauchen und mit Streuseln zu dekorieren.

Ich könnte so genervt über meine trockenen Hände und ungepflegten Nägel sein (bin ich eigentlich auch) … Aber ich möchte mich dazu entscheiden, mich auf die Zeiten zu freuen, in denen ich wieder Zeit und Ruhe für Nagellack habe und mir bis dahin schön die Hände einzucremen.

Ich könnte meinen fremden weichen Bauch hässlich finden und genervt sein, dass ich nur unschöne Still-BHs tragen kann und noch nicht meinen Sport machen darf… Aber ich hab mich dazu entschieden, geduldig zu sein und mir zu sagen, dass ich erst vor 5 Wochen ein Baby geboren habe und dass die Zeit für Workout kommen wird. Immerhin passen mir meine Hosen von früher und mein Mann findet mich toll.

Ich könnte mich auf Pinterest in schönen Fotos und Rezepten und Frühlingsfarben verlieren… Aber ich hab mich dazu entschieden, erstmal die Rezepte zu backen, die ich noch auf der Liste habe und Neues Stück für Stück zu probieren.

Ich könnte beim Stillen ungeduldig auf der Couch sitzen und dem hinterhertrauern, was ich in den Minuten alles nicht schaffe… Aber ich hab mich dazu entschieden, die Zeit zu nutzen. Zum Lesen, zum Vorlesen, zum Schlafen, zum Baby angucken.

 

Ganz so einfach ist das alles nicht.
Oft erledige ich am Abend ganz viel und entscheide mich dann gegen den Schlaf. Geht nicht immer. Und ich vergesse oft, selbst zu essen und entscheide mich gegen ein paar ruhige Minuten, in denen ich sitze und esse. Geht auch nicht immer.

Aber das sind die ersten Wochen…
Und ich genieße!

Jari wächst, aber noch mussten wir keine Kleidungsstücke aussortieren. Er wird wacher und aufmerksam und grinst immer öfter mal. Er hat weniger Bauchweh, aber ich passe auf, was ich esse. Er schläft gut und viel, jetzt auch immer mehr draussen. Er sieht beiden Brüdern unglaublich ähnlich und wir sind gespannt, was für ein Kind er wird.

Emilian wird eine coole Socke. Er beendet jetzt Sätze so mit „Alter!“, er springt im Schlussprung auf Schränke und Regale, er ist fast zu cool fürs Aufräumen und Hausaufgaben machen und er hat’s voll drauf. Aber er hat ein riesengroßes Herz für seine Brüder. Er ist sehr liebevoll und geduldig, hilfsbereit und fröhlich, er hat einen feinen Humor und ist ein toller Kerl!

Liam ist ein ganz toller Junge. Beim Entwicklungsgespräch mit den Erziehern ist uns so aufgefallen, dass sowohl die Einschulung des großen Bruders, als auch die Geburt des kleinen Bruders etwas mit Liam gemacht haben. Diese Veränderungen prägen ihn. Er genießt es sehr, nicht mehr der Kleine zu sein und versucht doch, mit Emilian mitzuhalten. Er ist nicht so das typische stille Mittelkind, das man vergisst. Er genießt Zeiten alleine, Zeiten alleine mit Mama und Papa und unsere Aufmerksamkeit. Er kann sich sehr gut ausdrücken und überrascht uns mit tiefen Gedanken oder schlauen Zusammenhängen.

In den nächsten Tagen würde ich gern mit den Kindern die Terrasse und den Garten schön machen und endlich die Fenster putzen. Mal sehen, wie wir uns entscheiden…

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Was ich als Mama nicht bereue.

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel von einer Mama aus Amerika gefunden, den ich für euch übersetzt habe.
Ihr seid gute Mamas!

 

Ich werde nicht bereuen, dass ich …

1. … meine Kinder abends in ihre Bettchen kuschele. Eines Tages werden sie zu groß dafür sein und diese Momente jetzt werde ich nicht zurück bekommen. Ihnen Gute Nacht zu sagen, ihre Kissen aufzuschütteln und ihre Köpfchen zu küssen ist ein Geschenk.

2. … meinen Kindern sage, dass ich sie lieb habe. Fang damit an, wenn sie jung sind. Die Worte „Ich hab dich lieb“ sind kraftvoll und sie machen einen Unterschied.

3. … den Geschichten meiner Kinder zuhöre. Ihre Geschichten zeigen mir ihre Herzen, wer sie sind und was sie lieben. Durch das, was sie erzählen, lerne ich meine Kinder besser kennen. Das ist das richtige Zuhören. Und nicht die abgelenkte Mama, die einfach schnell in ihrer niemals endenden to-do Liste einen Punkt weiter kommen will.

4. … meinen Kindern in die Augen sehe. Nichts zeigt einer anderen Person mehr, dass sie dir etwas bedeutet, als ein Blick in ihre Augen, während sie redet. Es zeigt, dass das, was sie erzählt, wirklich wichtig für dich ist. Ich möchte, dass meine Kinder sich später an Momente erinnern, in denen ihre Mama ihnen in die Augen gesehen und gelächelt hat. Für mich bedeutet das oft, den Laptop zuzuklappen, das iPhone wegzulegen, meine Liste wegzulegen und ihnen einfach nur Zeit zu geben.

5. … Ja sage, obwohl es leichter wäre, Nein zu sagen. Dann, wenn ich mich einfach nur an meinen Plan halten möchte und die Kinder dazwischen funken. Oder wenn sie nachts in mein Bett kommen. Oder wenn ich einfach. nur. müde bin und nicht nochmal die Treppe nach oben in ihr Kinderzimmer gehen möchte, um Gute Nacht zu sagen. Oder um noch eine Geschichte zu lesen. Oder um ein Spiel zu spielen. Ein Ja zählt dann tatsächlich.

6. … ihnen neue Dinge zeige. Ich kann meinen Kindern Geschichte vorlesen oder ich kann ihnen Geschichte zeigen. Letzte Woche, als Grace und ich in Mexico waren, war es eine so coole Erfahrung, ihr die Ruinen der Maya-Tempel in Tulum zu zeigen. Ich sage jetzt nicht, dass ihr alle nach Mexico müsst, aber es gibt viele Dinge, die wir den Kindern zeigen können. Macht Wissenschaft. Guckt euch die Sterne an. Geht ins Museum. Lass sie lernen und die Welt entdecken..

7. … ihnen beibringe, Bitte und Danke zu sagen. Keine Erklärung notwendig. Höflichkeit zählt.

8. … sie mithelfen lasse, auch wenn es dann für mich länger dauert. Dauert es länger, die Fenster zu putzen, wenn ich meinen Kindern zeige, wie man Fenster putzt? Ja. Genauso bei der Wäsche, beim Kochen, beim Putzen, Wäsche falten und so weiter. Aber sie müssen es lernen –  das sind Fähigkeiten, die sie brauchen. Ich würde ihnen keinen Gefallen damit tun, ihnen diese Dinge NICHT beizubringen und sie nicht helfen zu lassen.

9. … Nein sage, obwohl es einfacher wäre, Ja zu sagen. Es gibt Filme, die ich meine Kinder nicht sehen lasse. Es gibt Bücher, auf die sie mit dem Lesen warten müssen. iPods und Computer sind für Erwachsene. Manchmal muss die Antwort „Nein“ heißen, auch wenn jemand anders mit „Ja“ antworten würde.

10. … mit meinen Kindern lache. Oder mit ihnen lächele. Oder Quatsch mache. Ich möchte einfach, dass sie wissen, dass es mir Spaß macht, mit ihnen zu sein. Dass ich sie nicht nur liebe, sondern wirklich gern habe. Beides sollen sie wissen!

11. … meinen Kindern den Wert von Arbeit beibringe. Ich möchte, dass sie wissen, dass Arbeit wichtig ist. Dass eine gute Arbeitseinstellung, ohne Diskussion die Extra-Meile zu gehen, eine ausgezeichnete Fähigkeit ist. Meine Kinder wissen, wie man Wäsche wäscht, den Boden wischt, das Geschirr wegräumt, ihre Zimmer aufräumt, die Betten macht und so weiter. Ich werde niemals bereuen, ihnen diese Werte beigebracht zu haben.

12. … meine Kinder in den Schlaf schaukele. Ihre Hand halte. Ihnen einen Kuss gebe.
Ich liebe sie. Auch nach diesen Tagen, an denen sie mich zur Verzweiflung bringen und ich mich frage, was in aller Welt ich hier tue. Diese liebevollen Kleinigkeiten sind lebenswichtige liebevolle Kleinigkeiten.

13. …mich entschuldige. Denn, lasst uns ehrlich sein – ich bin nicht perfekt. Ich krieg’s nicht hin. Ich mache Fehler. Sie müssen mich „Es tut mir leid!“ sagen hören. Und dass ich sie lieb habe und dass sie mir wichtig sind. Und deswegen werde ich manchmal  „Es tut mir leid!“ sagen.

14. … ihnen beibringe, sich anderen gegenüber respektvoll zu verhalten. Genau das. Und nochmal. Ich möchte, dass meine Kinder andere Menschen respektieren. Ihnen zuhören, lernen und nicht urteilen. Das fängt bei mir an. Ich muss ihnen diese Fähigkeit beibringen und ihnen Respekt zeigen. Das heißt oft, zuerst das Gute zu suchen und gnädig zu sein.

15. … sie ermutige, Risiken einzugehen. Manchmal ist Angst das größte Hindernis. Kinder müssen lernen, der Angst zu begegnen und dann mutig weiter zu gehen.

16. … mir ihre Fehler nicht merke. Jeder Tag ist ein neuer Tag. Wir lernen aus der Vergangenheit, aber wir halten uns nicht daran fest. Ich möchte zuerst das Gute – und nicht all‘ das Schlechte sehen. Oft heißt das also, dass ich Sachen, die nicht gut gelaufen sind, loslassen muss.

17. … sie sehen lasse, wie ich mich entwickele. Ich möchte nicht, dass meine Kinder groß werden und denken, dass ich zwar eine gute,  aber keine glückliche und fröhliche Mama war. Sie sollen sehe, dass ich auch wachse, Interessen verfolge und meine Kreativität genauso ausweite.

18. … sie Mitgefühl lehre. Ich möchte, dass sie über den Tellerrand unserer Familie sehen. Ich möchte, dass sie Gutes zurück geben, dass sie sich um andere kümmern und die Welt verändern.

19. … sie lehre, wie unwichtig materielle Sachen sind. Nichts aus dem Spielzeugladen ist wirklich wichtig. Und nichts aus dem Kinderzimmer. Nicht von dem, was wir anziehen. Nichts von den bunten Geburtstagsfeiern. Wenn all‘ das Zeug unsere Visionen verschleiert, dann verlieren wir unsere Beziehungen. Beziehungen kommen zuerst. Das ganze Zeug danach.

20. … sie groß werden lasse. Seufz. Ja, das auch. Es muss sein. Also schaue ich mit Nostalgie zurück, begrüße das Heute und freue mich auf morgen. Sie werden wachsen. Und ich genieße die Momente, die wir teilen dürfen.

 

Das sind nur 20 kleine Dinge, die ich als Mama bestimmt nicht bereuen werde. Wirklich einfache Dinge. Kleinigkeiten, die manchmal einfach mal aufgeschrieben werden müssen.

Those are just twenty things I won’t regret doing with my kids. Simple, things really. They’re the living intentional type things that sometimes just need to be written down.

Gefunden in diesem Blog.

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