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Neue Kindersprüche

Wenn ich schon wegen des Sommerwetters keine großen Berichte schreibe, kann ich wenigstens mal  Kindersprüche veröffentlichen. Oder?

Es geht uns nämlich gut. Sommer, Sonne, Sonnenschein – und wir sind draußen. Britzer Garten, Wasserspielplatz, Wannsee, Gartensprenger – die schönsten Tage und die besten Kindheitserinnerungen.

Nun also zu den Kindersprüchen:

* Wir sind kurz vor dem Abendbrot. Ich brauche Essen und schiebe mir heimlich eine Schokoladenkugel aus dem Kühlschrank in den Mund. Liam sieht doch, dass ich kaue und ruft: „Heee, du fresst ja schon!“

* Zum Geburtstag meines Bruders schreiben wir auf eine Karte, was wir toll an ihm finden.
Wir fragen Emilian: „Was magst du am meisten?“
Und sofort kommt die Antwort: „Seine Frau!“

* Die beiden Großen lieben Jari über alles und er lässt sich so gut von ihnen beruhigen.
Emilian sagt dann sowas wie: „Gaaaaanz ruhig, Jari. Aaaaaaalles ist gut. Du hast gaaaar keinen Grund zum Weinen.“
Und Liam so: „Jari! Was ist denn passiert? Mama kommt gleich wieder. Sie ist nicht gestorben!“

* Liam überrascht uns mal mit so Sätzen wie: „Mal sehen, ob ich wenn ich groß bin, wirklich eine Frau werde. Ich will nämlich lieber ein Mann werden. Was können denn Männer besser als Frauen?“
Oder er sagt: „Wird Jari ein Mädchen oder ein Junge? Werden wir ja dann sehen! Heute sieht er aus wie ein Mädchen…“
Und da stellten wir fest, dass er… naja, nicht wirklich den Unterschied zwischen Jungs und Mädels kennt. Woher auch, vielleicht.
Wir fragten ihn, ob er beim Schwimmen in der Kita … naja, mal die Mädchen gesehen hätte. Und er sagte sowas wie: „Ich kann nicht die ganze Zeit nach unten gucken, dann laufe ich doch gegen eine Wand!“
Liam ist so cool. Er hat viele gute große Gedanken – und ist dann aber einfach auch wieder Kind.

* Nach seinem ersten Schwimmkurs hat Emilian ja eine Email an die Familie geschrieben. Ich hab sie euch hier aufgeschrieben. Als die ersten Verwandten zurückschreiben, rufe ich Emilian zu: „Du hast eine Antwort bekommen!“
Und er sagte: „Auf welche Frage denn?“

* Als Liam die U9 bevor steht, sage ich ihm, das sei ein Test, ob er 5 werden kann. Er ist so aufgeregt und übt sowas wie auf-einem-Bein-hüpfen und so. Ganz anders als Emilian geht er mit der Arzthelferin mit und machte seine Übungen.
Nach der Untersuchung sagt er gleich zu mir: „Ich hab alles richtig gut gemacht. Was, wenn ich nicht 5 werden kann?“
Er war sehr glücklich, dass er dann seinen 5. Geburtstag feiern konnte.

* Und wieder einmal macht sich Liam so seine Gedanken:
„Warum hat Emilian so viel Angst? Ältere müssen doch immer mutig sein. Ich hab keine Angst…. Aber ich will nicht in der längsten Höhle sein. Wenn man da nicht mehr rausfindet, dann hat man ein Problem.“

* Aus einer Babyzeitshrift lese ich von den Wachstumsschüben der Babys vor. Irgendwann hat das Baby beim Weinen Tränen. Irgendwann hat das Baby eine Lieblingsfarbe, die es gern anguckt.
Tage später fragt Liam: „Was ist denn jetzt Jaris Lieblingsfarbe???“

* Wir haben festgestellt, dass Emilian aus vielen T-Shirts rausgewachsen ist. Zu seinem Geburtstag probieren wir mal ein paar alte Schuhe für den Frühling an. Sie passen natürlich kaum noch. Emilian stellt fest: „Das ist ja auch ein Witz, die Schuhe am Geburtstag anzuprobieren, wenn man grade größer wird. Gestern hätten die mir noch gepasst!“

* Wir trinken gerne Brausetabletten mit Vitaminen und erklären dann den Jungs, wozu Calcium, Eisen und Vitamin C gut sind. Liam klettert auf den Schrank, um sich eine Brausetablette zu holen. Er sieht sich die verschiedenen Dosen an und grinst: „Soll ich gesund werden – oder stark???“

* Die Kinder wissen, wenn Mama abends weg ist, ist „Papa-Abend“. Sie dürfen dann bestimmte Sachen machen, von denen ich nichtmal weiss, was es ist… Als Papa dann eines Abends weg geht, läuft Liam in die Küche und sagt: „Oh, heute ist Frauen-Abend! Ich hole uns was Schönes!“

* Emilian hat herausgefunden, dass Jari lacht, wenn er ein gackerndes Geräusch macht. Als der kleine Bruder dann lacht und juchzt, sagt Emilian: „Ich kann gar nicht mehr gackern, so glücklich bin ich!“

* Die Jungs geben sich gegenseitig Aufgaben, die der andere dann erfüllen muss:
Emilian sagt: „Du musst Mama auf den Po küssen!“
Liam sagt: „Nee, das ist mir zu stinkig..“
Emilian: „Die pupst doch nie.“
Liam: „Doch!“

* Nachdem es zur Einschlafzeit lange ruhig im Kinderzimmer war, kommt Liam an.
„Mamaaaa? Ich will nicht immer auf morgen warten.. und alles. Verstehst du das??“

* Die Kinder kriegen ein Gespräch von uns über Verhütung, nächstes Baby, ja oder nein… mit.
Liam ist ganz aufgeregt: „Hast du ein Baby im Bauch? Dann haben wir für jeden eins!“
Er erfährt, dass ich dann zur Kontrolle (nach der Geburt) beim Arzt war und fragt: „Und?? Hat der Arzt gesagt, dass du ein Baby im Bauch hast?“

* Wir bemalen Ostereier. Liam hält ein Ei hoch und ekelt sich: „Überings: Einer hat hier nicht richtig ausgepustet. Ich hab hier Schleim…“

* Ich entdecke im Garten die erste Tulpe und sage: „Guck mal! Da wächst eine Tulpe. Gut, dass du aufgepasst hast, dass Papa die nicht abmäht.“
Emilian gackert: „Haha, oder vielleicht abmuht oder wiehert…“

* Schul-Gespräche. Emilian sagt: „Ich wette, die sind keine Christen. Weil Judo und Ninja ist sowas zum Töten und so..“

* Ich gehe mit Emilian spazieren. Kurz davor hat er gelernt,warum Aprilwetter Aprilwetter heißt – und in diesem Jahr traf das ja ordentlich zu. Er sagt ganz altklug: „Ich trau dem Wetter nicht!“

* Wir stehen in der Küche. Mein Mann hat gern das Licht an – ich aber schalte es am liebsten aus, sobald die Sonne scheint.
Emilian hört von unserer Diskussion, was nun heller und hell genug ist… Er stellt sich unter die Lampe und schimpft: „Kein Vitamin D von der Lampe!“

* Wir reden zusammen über Dankbarkeit.
Papa sagt: „Ich bin dankbar, dass das Fasten vorbei ist!“
Liam sagt: „Da muss ich ja jetzt auf meine Süßigkeiten aufpassen!“

* Wir sprechen über die Bibel-Geschichte zu Pfingsten.
Jesus war in den Himmel zurück gegangen und hatte seinen Jüngern aber den Heiligen Geist zurück gelassen. Jesus ist also überall.
„Auch in der Glasscherbe?“ – fragt Liam.

* Wir haben ein altes Foto von uns beiden gefunden und reden beim Abendbrot darüber, von wann das Foto gewesen sein könnte: „Das war bestimmt vor unserer Hochzeit. Guck mal, du hast noch keinen Bart.“, sage ich.
Und Liam wundert sich: „Hä? Kann man erst einen Bart haben, wenn man verheiratet ist?“

* Ich hole Liam von der Kita ab. Er läuft ein bißchen auf der Strasse und ruft immer wieder: „Ich bin ein Strassenkind!“
Ich merke, dass er dieses Wort gehört hat, aber nicht genau weiß, was es bedeutet. Wir reden darüber und es beschäftigt ihn sehr, dass Strassenkinder Strassenkinder heißen, obwohl sie ja nicht wirklich auf der Strasse leben. Er fragt: „Warum heissen die denn dann nicht Wald-Kind oder Draußen-Kind?“

* Eine Uhr im Flur ist stehen geblieben und mein Mann setzt neue Batterien ein und dreht die Uhrzeiger richtig.
Liam kommt vorbei und fragt: „Häää? Ist heute der Uhr umdrehen Tag?“

* Wir machen den Sprenger im Garten an. Hinter einem Baum ist der Rasen trocken.
Emilian sagt: „So wie Jesus. Der hat sich auch geopfert und die anderen gelassen.“

* Liam sagt: „Mama, die Augen von Jari glänzen, wenn er mit mir redet. Die glänzen wie neu geboren.“

* Jari spuckt zur Zeit viel Milch.
Liam sieht, wie die Milch aus Jaris Mund blubbert. Er sagt: „Da war eine Flutwelle in seinem Mund, aber er hat die Flutwelle wieder runter geschluckt…“

* Jeden Morgen kommt Liam zuerst zu Jari ans Bett, um zu kuscheln.
Er sagt: „Ich hätte auch gern so einen Jari…“

* Wir fahren spät nachhause. Liam sagt im Auto: „Mama, ich habe mal eine Frage: Warum machst du keine Fotos vom Sonnenuntergang?“

 

Immer wieder neu.
Immer wieder schön.

(Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.)

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Spaß muss sein

Ich hab noch ein paar alte Kindersprüche gefunden, bestimmt aus dem letzten Jahr. Mal sehen, was da so dabei ist:

* Unser Adventskalender (Ja, die Sprüche sind alt…) ist ein aufgenähter Tannenbaum. Die Säckchen sind sozusagen am Baum angehängt.

Liam sieht den fast leeren Adventskalender und sagt:
„Ach, das soll ja ein Baum sein. Ich seh ja die ganzen Nadeln und den Baum. Vorher dachte ich, das ist ein Schrotthaufen.“

* Ich lasse für Liam, der erkältet ist, Wasser in die Badewanne.
Liam fragt: „Ist das Wasser kalt?“
„Warum?“
„Na, es ist doch ein Erkältungsbad.“

* Emilian singt ein Lied gegen Probleme von einer Kindergeschichte nach. Ich frage ihn: „Hast du das schonmal ausprobiert? Hilft das bei Problemen?“
„Ich hatte noch nie ein Problem…“

* Ich komme früh am Morgen, müde und noch hochschwanger, ins Bad und treffe Liam da.
Er sagt: „Wow, du siehst aber super schön aus!!“

* Emilian ruft aus dem Garten: „Mama, Liam hat einen Tausendfüßler in der Jacke!“

* Emilian ruft nach Liam, aber der hört scheinbar nicht.
Ich sage zu Liam: „Dein Freund ruft dich.“
Liam antwortet: „Das ist nicht mein Freund. Das ist mein Feigling!“

* Emilian sagt zu mir: „Mama, in der Steinzeit wärst du eine Heilige. Da sind nämlich die Dicken immer heilig…“ (Offensichtlich vor der Geburt…)

* Liam richtet im Gästezimmer einen Laden mit seiner neuen Kasse ein.
Er sagt: „Sag mal dann dem Bibi, dass es nicht ins Gästezimmer darf.“

* Wir reden über Emilians Klassenlehrerin und Emilian sagt: „Ach ja. Frau D., unsere Freunderin.“

* Wir sitzen im Doppelstockbus oben, Liam guckt vorne aus dem Fenster und der Bus wird geblitzt.
„Mama, wird die Strafe jetzt zu uns nachhause geschickt?“

* Liam kommt mit einer Wasserwaage aus dem Schlafzimmer und sagt: „Emilian hat mich gemossen: 44!“

* Papa nimmt Liam auf den Arm und sagt: „Ach, du bist mein liebster lieber Liam!!!“
Liam: „Und du stinkst!“

* Emilian hat die Stoppuhr im iPad entdeckt.
Jetzt braucht er für die Hausaufgaben nicht mehr zwei Stunden… Für 7 Zeilen mit über 20 Wörtern braucht er jetzt 5 Minuten und 40 Sekunden.

* Wir gucken der Vereidigung in Amerika zu, Trump und Obama laufen nebeneinander und unterhalten sich.
Emilian sagt: „Und der alte erzählt dem neuen, was man als Präsident so machen muss…“

* Das Baby ist da. Liam ist völlig verliebt und sagt: „Bestimmt liebt der mich, weil ich immer jeden Tag Hallo zu dein Bauch gesagt hab.“

* Später geht er zum schlafenden Jari und sagt: „Ich guck mal, ob er noch atmet oder schon tot ist.“

Ich habe in letzter Zeit wenig Kindersprüche aufgeschrieben. Vielleicht gab es auch keine. Aber ich kann euch sagen, dass es in unserem Haus sehr fröhlich zugeht.

Die Jungs streiten und weinen und schimpfen ab und zu – aber noch viel mehr lachen sie zusammen. Sie gackern über verrückte Ideen, lustige Geschichten – und natürlich über Pups-Geräusche. Immernoch. Wie die Minions.

Beide haben inzwischen gelernt, was Witze sind und wie man sie erzählt. Einigermaßen. Dass man Witze kaum mehr als zweimal erzählen kann, haben sie noch nicht so gelernt. Sie lächeln höflich über die Witze, die sie nicht verstehen und lachen laut und schallend und mit auf den Boden schmeißen und so, wenn sie den Witz verstanden haben.

Liams Liebling zur Zeit:
„Fritzchen steht auf der Brücke und weint.
Da kommt der Lehrer und fragt: Was ist denn los?
– Einer hat mein Brot ins Wasser geschmissen.
Mit Absicht?
– Nein, mit Käse.

Aber Liam erzählt auch gern Witze, die er sich selbst ausdenkt, in dem Moment. An der witzigsten Stelle muss er lachen, macht eine Pause und sagt: „Jetzt kommt was richtig Lustiges!“

Emilian liebt Wortspiele sehr.
„Was ist gelb, in der Pfanne und hat Stoppeln?
Eine Bartkartoffel.“

„Was ist grün und klopft an die Tür?
Ein Klopfsalat.“

„Was ist unter der Erde und stinkt?
Eine Furzel.“

Und schon gackern sie wieder über das lustige Pups-Wort…

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Weihnachtsferien!

Die Kinder unserer Kirche haben gestern ein ganz tolles Weihnachtsmusical aufgeführt. Emilian war dabei und wir sind sehr stolz auf ihn. Fast wäre er nicht mit auf die Bühne gegangen… Er hatte nämlich seine ganze Schulklasse eingeladen – und war sehr enttäuscht, dass niemand gekommen war.

Zur Schlafenszeit wurde Emilian immer stiller und wärmer, Liam weinte wegen Ohrenschmerzen – diesmal im anderen Ohr. Und nach einer kurzen, unbequemen Nacht saßen wir vier dann alle beim Kinderarzt. Und so sieht es jetzt hier aus:

Emilian hat Streptokokken und Liam eine leichte Ohrenentzündung im zweiten Ohr. Für das Baby ist es nicht gefährlich – wir tun trotzdem alles dafür, uns nicht anzustecken.

Sobald Liam auch nur einen Tropfen Medizin bekommt, hat er wieder Energie. Er flitzt und tobt und singt und tanzt – auch an einem Montagmorgen, wenn alle anderen vor sich hin träumen.

Emilian wird blass und ruhig, liegt auf der Couch, hört Hörspiele und schläft. Er bekommt Medizin und darf in diesem Jahr nicht mehr in die Schule gehen.
Eigentlich schade, denn die letzten Tage vor Weihnachten sind ja irgendwie auch gemütlich und feierlich. Aber seine Lehrerin ist auch krank und viel wird er nicht verpassen. Wir werden uns ein paar Hefte mit in die Ferien nehmen und müssen dann erst im Januar wieder früh aufstehen. Eigentlich toll!

Gestern wurde ich zweimal gefragt, ob mein Bauch schon „tiefer liegen“ würde. Ich hab nichts gemerkt und von oben sieht es ja nicht anders aus – aber der Gedanke, dass es bald losgehen könnte, macht mich ganz hibbelig.

Ich schreibe mit ganz vielen Freundinnen, die ein paar Tage alte Babys haben. Am Samstag bin ich selbst zum ersten Mal Tante eines kleinen süßen Neffens geworden – und irgendwie bin ich jetzt bereit! Alles hier ist fertig, aufgebaut und gewaschen – einzig Emilians Krankheit und die Tatsache, dass noch Dezember ist, stört ein bißchen.
Aber ich wurde daran erinnert, dass auch die schlimmste Geburt vorbei geht und dass das Ergebnis so süß und lohnenswert ist! Meine Jungs waren ganz entzückt und verliebt, als wir ihnen vom neuen Cousin erzählt haben. Und erst der Bruder…
Ich habe also die wichtigen Zettel für die Geburt im Krankenhaus ausgefüllt und warte jetzt. Ich freu mich richtig!

Wir haben noch keinen Weihnachtsbaum und sind mit der Entscheidung für oder gegen einen Baum noch nicht ganz durch. Es könnte ausserdem sein, dass wir es in diesem Jahr nicht einmal schaffen, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen…
Und jetzt sind wir krank und hochschwanger – und wir legen viel Wert auf Ruhe. Ich backe nur das leckerste nötigste und koche Glühweingelee, damit ich das leckere Getränk wenigstens kurz riechen kann.
Wir sehen uns Weihnachtsfilme auf Netflix an, hören Pentatonix-Musik, trinken Bratapfel-Tee und genießen Ruhe und Gemütlichkeit.

Um uns und euch mal abzulenken, schreibe ich zum letzten Mal im Jahr 2016 unsere Kindersprüche auf:

* Wir sind im Schwimmbad, ich mit Babybauch. Ich sehe eine Frau, die im Bikini im Babybecken sitzt und ein ganz kleines Neugeborenes auf dem Arm hat. Ich zeige es meinen Jungs und Liam fragt mit großen Augen: „Ist das grad rausgekommen???“

* Wir lesen Yakari und geben uns auch Indianer Namen.
Ich schlage für Liam „Krachender Popo“ vor, weil er gern mal laut durch die Gegend pupst.
Emilian sucht für mich „Glänzender Schmetterling“ aus…
In dem Buch heißt einer „Der der alles weiß“.
Ich frage Emilian: „Wen fragst du denn, wenn du etwas wissen möchtest?“
Seine Antwort: „Also.. meistens werde ich gefragt.“

* Wir reden darüber, warum das Polizei-Licht blau leuchtet. Weil nämlich kaum ein anderes Licht in der Stadt blau leuchtet und so die Polizei-Autos schnell gesehen und wahrgenommen werden.
Ich frage Liam: „Warum leuchten die Lampen bei Polizei blau?“
„Na, weil da blaue Lampen drin sind.“

* Die Jungs spielen mit Papa ein neues iPad-Spiel. Sie kämpfen mit kleinen Figuren gegeneinander. Emilian versucht sich, an seine liebsten „Waffen“ zu erinnern. Er meint „Bazooka und Kanone“ und sagt „Sambuca und Kanone“!

* Liam geht in den Garten und sagt: „Ich bauarbeiter ein bisschen weiter…“

* Ich finde im Wohnzimmer ein kleines Krabbeltier und werfe es in den Müll. Kurz danach bringt Liam mir auch eine tote Kellerassel. Ich bedanke mich und er sagt zögernd: „Aber… ich mag eigentlich nicht, dass wir Tiere tot machen…“

* Ich bezahle meinen Einkauf bei ernstings family. Liam kommt gern mit zur Kasse, weil es da meist Gummibärchen gibt.
Er wird gefragt: „Magst du eine Tüte Gummibärchen?“
Liam nickt.
Er bekommt eine kleine Tüte.
Plötzlich ruft er: „Zwei!!“
Die Verkäuferin lacht und fragt: „Hast du einen Bruder hier?“

* Liam möchte im Kinderzimmer singen und bittet mich, ihm über Bluetooth ein Lied abzuspielen. Ich suche ein paar, von denen ich denke, dass sie ihm gefallen würden, aber er schüttelt den Kopf und sagt: „Es gibt tausend Lieder, die ich kenne. Warum machst du dann die falschen???“

* In einer ruhigen Minute erzählt Liam:
„Wenn wir uns im Morgen-Kreis in der Kita mit Singen begrüßen und alle „Liam“ singen, da bin ich immer schüchtern.“

* Ein anderes Mal puzzelt Liam und schimpft: „Jetzt reicht’s aber mir!“

* Die Jungs spielen an der Weltkarte. Sie raten ein Land mit E. Gesucht ist Estland.
Liam sagt: „Eeeeeine Schweiz.“

* In einem Adventskalender wechseln sich die Jungs mit den Päckchen ab. Liam soll die 7 öffnen. Er findet 9, denkt, es sei die 6 und öffnet sie.
Ich verpacke sie schnell wieder und frage ihn: „Weißt du, wie eine 7 aussieht?“
Seine Antwort: „Klar! Ich hab doch schon Buchstaben delernt. Bist du etwa dumm im Kopf???“

* Emilian ist krank und soll sich ausruhen.
Ich sage: „Komm auf die Couch, damit du nicht alleine bist.“
Liam guckt mich ganz erstaunt an, zeigt auf sein Herz und sagt: „Hä, er hat doch den Geist!“

* Emilian mahlt in der Küche mit Papa Kaffee.
Er sagt entzückt: „Liam, willst du mal riechen? Riecht umwerfend!
Liam fragt: „Also richtig eklig??“

* Am Samstag früh kommt Liam an unser Bett.
„Mama und Papa, ähm, ich hab mal zwei Fragen:
Erstens: Wann pancakest du?
Zweitens: Ich hab fast ins Bett despuckt…“

* Liam ruft abends im Bett: „Mein Körper hat Hunger.“

* Liam spielt mit Astronauten.
Er erklärt mir: „Ein Weltaller hat zu wenig Geld bekommen, er sucht jetzt Goldmünzen.“

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Endlich wieder neue Kindersprüche

Ich habe und meine Mama hat auch die letzten Kindersprüche der Jungs gesammelt. Viel Spaß!

Neue Kindersprüche

* Emilian fragt, ob er im Auto einen Film gucken könnte. Als wir es nicht erlauben, fragt er, ob er wenigstens mit dem iPad spielen dürfte. Wir sagen wieder Nein und er schimpft: „Manno! Ich werde netter zu meinen Kindern sein !!“

* Liam rennt die Treppen nach oben, schmeißt sich ins Bett und spürt, wie sehr sein Herz klopft. Er erinnert sich, dass wir darüber geredet haben, dass Gott in unserem Herzen wohnt und sagt ganz beeindruckt: „Der Geist klopft!“

* Es gibt einen kleinen polnischen Jungen in Emilians Kitagruppe, der ihm sehr ähnlich sieht. Er ist ungefähr 4 und ich sage Emilian, dass er mich an den kleinen Kita-Emilian von früher erinnert.
Er sagt: „Nein. Der ist aber Polner.“

* Wir sehen bei meiner Oma, wie das Regenwasser in den Garten fließt und ganz braun wird. Liam stellt fest: „Das Wasser, das kommt ist schmutziger und das andere ist saubiger.“

* Ich mache mir am Morgen die Haare auf und Liam sagt: „Du siehst irgendwie kömisch aus…“

* Liam zeigt auf die Flagge von Belgien: „Ist das Süddeutschland?“

* Emilian ist ganz im EM-Fieber: „Wie heißt nochmal der mit der Eiche, der Torwart von uns?“ (Er meint Bürk.)

* Nach einem verlorenen Finale trauern wir für Dortmund und reden über Mats Hummels, der zu Bayern wechseln wird. Emilian sagt: „Ach, Mats Hummels geht zu Bayern? Ist doch gut für ihn. Dann hat er auch einen Pokal.“

* Emilian hat in der Kita Angst vor dem Schwimmen. Liams Gruppe ist vor seiner Gruppe dran und kann nicht schwimmen gehen, weil das Wasser sich nicht heizen lässt.
Ich habe dann später Emilian gefragt, wie es beim Schwimmen war.
Er strahlt und erzählt: „Ich hab gebetet, dass irgendwas fehlt und – die Wärme hat gefehlt.“ Später betet er noch, dass die Kinder die schwimmen wollten, wieder fröhlich werden.

* Liam liebt es, die Kaffeemaschine zu bedienen und er sagt dann: „Bitte Mama, dass ich dir den Kaffee gemacht hab.“

* Als unser Baby noch nicht ganz offiziell ist, kann Liam das kaum aushalten: „Oh, armes Bibi. Keiner weiß von ihn.“

* Zu den Fussball-Stickern, die wir doppelt haben, sagt Liam: „Die können wir abschenken.“

* Im Restaurant tue ich so, als würde ich Alkohol bestellen. Liam ruft über den ganzen Tisch: „Bitte nicht, Mama!“

* Liam erinnert sich an ein Familienfoto aus Kalifornien und sagt: „Weißt du, was ich vermisse? Das Kleid aus Kalifornien. Das finde ich so süß. Kannst du das wieder anziehen? Aber nicht, dass es platzt!“

* Liam hilft beim Tragen, dann war er müde und fragt, ob wir eine Pause machen können: „Dann können wir essen und ich kann mich schüllen!“

* Mama sagt: „Liam, vermisse ich dich eigentlich, wenn du im Urlaub bist?“ Er sagt: „Na. Aber. Du hast doch Freunde in der Gemeinde.“

* Emilian denkt an seine Schulfächer und erzählt von Mathe.
Liam sagt: „Ich kann auch auf einer Matte turnen!“

* Liam sieht einen BH auf dem Boden liegen.
„Oh, eine Baby-Mütze… für Zwillinge!“

Und jetzt die Sprüche aus dem Ostsee-Urlaub

* Wir stehen im Stau, fahren von der Autobahn ab und Emilian fragt: „Wann sind wir denn da?“
Oma: „Vielleicht noch zwei Stunden …“
Emilian: „Wie lange muss ich zählen?“
Oma: „Bis 9427.“
Emilian: „Also, zwei mal bis 60??“

* Opa und Emilian unterhalten sich darüber, wie Muslima schwimmen gehen. Mit einer Burka, da gucken nur die Augen raus. Liam schnappt nur die letzten Worte auf und sagt: „Nein, soo tief gehe ich nicht ins Wasser!“

* Liam hat einen Mückenstich auf dem Rücken. Emilian stellt fest: „Bestimmt hat ihn die Mücke auf den Rücken gestochen, weil sie dachte, da kommt er nicht ran zum Kratzen!“

* Es gibt Spaghetti und Tomatensoße. Emilian möchte nur Nudeln, fängt an und sagt: „Ein bisschen Salz könnte noch ran.“

* Liam trägt seine Badeschuhe am dem Schippenstiel. Einer rutscht ab und fällt runter. Oma sagt: „Schnell wieder anhängen.“ Er: „Wieso schnell??“

* Wir hören eine Führung im Doberaner Münster. Der Mann sagt: „Gibt es noch Fragen?“ Liam: „Woher weiß der das alles?“

* Wir gucken einen Film über Afrika und sehen Buschbrände. Liam: „Warum gibt es da keine Feuerwehr?“

* Wir laufen über den Zeltplatz. Emilian sagt: „Guck mal, hier wohnen ganz ordentliche Leute, die hängen ihre Wäsche nach Farben geordnet auf.“

* Wir sagen den Jungs, dass es dieses Mal zu Hause nicht so eine Überraschung wie beim letzten Mal das Hochbett geben wird. Emilian: „Die Überraschung dieses Mal ist der größer gewordene Bauch von Mama.“

* Liam hat viele kleine Abschürfungen, an beiden Knien, ein Ellbogen und an der Stirn. Er zieht Bilanz: „Schade, dass Heidis rote Geburtstags-Party schon vorbei ist, sonst hätte ich voll viel Rot!“

* Liam ist mit Opa allein im Wohnwagen. Als Oma zurückkommt, sagt er: „Oma, wusstest Du, dass Opa auch Popo abwischen kann?“

* Ich bin mit Liam am Strand, er „kocht“ für mich Suppe in seinem kleinen Eimer. Ich lobe immer wieder, wie gut es schmeckt. Er sagt: „Also, die Käsesuppe bei uns in der Kita schmeckt RICHTIG gut!“

 

Wie ihr seht, werden die Kindersprüche inzwischen auch mal höchst philosophisch, bevor wir dann bald mit einem nächsten Kind von vorn anfangen.

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Kindersprüche vom Frühjahr

Wir liegen schwitzend im Garten. Emilian macht Scherenschnitt aus großen Blättern, Liam will auch „schnitten“. Der Pool ist voll mit frischem Wasser. Es gibt Wassereis und Melone. Wir gießen die jungen Tomaten und kühlen unsere Füße ab. Wenn ich im Auto, im Büro oder auf dem Fahrrad arbeiten müsste, wäre es mir fast zu heiß – aber so geht’s. Ein Hoch auf das Mama-Leben!

Für euch habe ich heute Kindersprüche.
Viel Spaß!

Kindersprüche

Liam bettelt bei Oma vergeblich um Nachtisch und verlässt die Küche mit dem Satz: „Dann besuche ich eben mal Oma Illa!!“ Das ist die Nachbarin und natürlich hat sie ihn Süßigkeiten-mäßig nicht enttäuscht.

Die Jungs gehen mit Opa zu einem Speedwayrennen. Liam denkt darüber nach, eine Schutzbrille mitzunehmen: „Wenn es staubig oder matschig ist…“

Später berichtet er dann: „Einer ist umdefallen. Dann kam ein Kankenwagen. Aber der hat nichts demacht, nur lumdesteht.“

Emilian will irgendwie verhindern, dass Liam ihm sein Krankenwagen-Fahrzeug klaut. Er sagt: „Willst du Arzt werden? Aber das ist richtig eklig. Da muss man Kindern in den Po gucken…“

Emilian singt immer wieder ein Lied. Er sagt: „Ich glaub, ich hab in der Zunge ein Ohrwurm.“

Es ist ein Tag vor Muttertag.
Liam sieht die Rosen und die Schokolade und sagt fachmännisch: „Morgen ist Frauen-Weihnachten…“

An einem Samstag waren wir in großer Hitze auf dem Kirchen-Gelände, um die Blumenbeete zu pflegen. Am Sonntag danach gehen wir zum Gottesdienst und Liam fragt: „Müssen wir heut wieder die Gemeinde verarbeiten?“

Liam trinkt ein Glas schnell aus.
„Ich durste alles aus.“

Bei einer Veranstaltung Hund bellt beim Applaus.
Liam sagt: „Wenn der nicht klatschen kann, dann wufft der.“

Wir sagen im Urlaub zu den Jungs: „Zieht Eure Schwimmwesten an, wir fahren heute Boot.“
Liam: „Laufen wir zu dem Hafen?? Ich sitze mit Opa unten.“
Er dachte, wir fahren Dampfer.

Als wir vom Boot stiegen, verschwindet Oma kurz hinter einem Busch. Als sie wiederkommt, sagt Emilian mit dem Fernglas in der Hand: „Ich hab dir zugeguckt und auf scharf gestellt!“

Liam sucht zwei von drei Spielzeugen. Er findet den zweiten. Ich will ihm helfen den dritten zu finden.
Er sagt: „Du brauchst mir nicht helfen. Wenn ich alle beide gefunden habe, kann ich auch den dritten finden.“

Liam war in einer andere Gruppe aufgeteilt und als ich ihn abhole, sage ich: „Liam, ich freu mich, dass du wieder da bist!“
„Hä, walum? Ich bin doch immer da!“

Emilian sitzt auf dem Klo: „Immer, wenn ich ganz dringend auf Toilette muss und dann gehen kann, geht’s mir von allen Leben am besten!“

Wir sind auf einem Pentatonix-Konzert und die Jungs bei Oma und Opa.
Opa redet immer wieder von Petanix!
Irgendwann reicht es Emilian: „Opa, Du hast ton vergessen!“

Vor dem Einschlafen bekommen die Jungs eine Umarmung. Als ich es einmal vergessen hatte, ruft Liam: „Mama, ich brauch noch die Umnachtungs-Überarmung!“

Am Morgen fragt Liam:
„Warum ist die Erde rund und wir fallen nicht von der Seite?“

Schweden spiel bei der Europameisterschaft gegen Irland.
Emilian: „Wir sind für IKEA!“

Liam kann jetzt übrigens das R.
Er übt stolz und fleißig.
„Ich bin ein Grrrroßer!“
Wenn er es eilig hat, schleicht sich immer mal ein L dazwischen. Oder er vergisst es und ruft aufgeregt: „Opa, du musst mein Fahrrad repalielen!“

 

Und wir holen bald den Papa ab, der 4 Tage in Hannover studiert hat.
Genießt die Sonne, Freunde!

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