mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Fotos, Rückblick und ein neues Spiel

Es gibt viele Blogger, die ihr Wochenende in Bildern zeigen und so einen schönen Rückblick geben, ohne zu viel tippen zu müssen. Bis jetzt hab ich mich da zurückgehalten, weil ich nicht ständig ans Fotos machen denken wollte, aber irgendwie gibt es ja doch immer Fotos. Und jetzt zeige ich euch also unsere letzten Tage:

Emilians Kindergartengruppe hat ein Abschiedsfest gefeiert und sich von den drei Schulkindern verabschiedet.
Ich sag euch: Dieses Schul-Dings wird langsam wahr und wird diesem Blog ganz neue Dimensionen geben! Manchmal träume ich schon, dass ich vergesse, meinem Sohn die Schultüte zu machen.
In Wirklichkeit habe ich aber ein schönes Bastelset bei Pflanzen Kölle gekauft. Das wird jetzt ’ne Mischung zwischen „gekauft“ und „gebastelt. Kann ich mit leben.
Mit nicht ganz trockenen Augen tauschten wir auf dem Fest Geschenke mit den Erziehern. Jeden Tag, wenn ich Liam bringe oder hole, werde ich ein Blick in Emilians Gruppe werfen und mich sehr freuen, dass der Kontakt weiter besteht.
Ich kann nicht glauben, dass mein Baby in die Schule kommt…
Vielleicht sollte ich meine Gedanken dazu für einen eigenen Eintrag aufheben. Haaaach….

image

 

Am Freitag war die Kita zu und wir waren zum zweiten Mal im Beerengarten Gatow.

image

Ich habe noch nie so viele Himbeeren gegessen! Sie sind dick und rot und rund und süß. Und sie schmecken so gut. Diesmal hatte ich eine Freundin und einen Kinderfreund mit. Die drei Kinder sind einfach in den Weiten der Felder verschwunden. Im Maisgestrüpp haben wir sie kaum gesehen und zwischendurch haben wir sie nicht mal mehr gehört.

Ich liebe es, mit meinen Kindern Sommer-Erinnerungen zu sammeln.

image

 

Im Kalender mit der Maus hab ich was ganz Neues gelernt. Hättet ihr das gewusst?

image

image

Der Samstag wurde mein zweiter Ausschlaf-Tag seit langem. Muss sein. Es gab Pancakes und die Sonne lockte uns zu einer Fahrradtour.
Wer uns kennt, weiß, dass wir vier nichtmal einfach so mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren…
Also, wir sind jetzt alle vier in der Verfassung, um das zu können und auch unsere Randberliner Wohngegend bietet sich geradezu an – die Mehrzahl von uns, na gut, sagen wir die erwachsene Hälfte unserer Familie würde den Liegestuhl auf der Terrasse trotzdem vorziehen.

An jenem Samstag aber hatten wir einen Plan!

image

Eine Woche vorher hörte ich zum ersten Mal von diesem Spiel PokémonGo. Ich schüttelte den Kopf und ein Blickwechsel mit meinem Mann bestätigte mir, dass das nicht unser Ding war.
In der vergangenen Woche schrieben dann plötzliche ALLE Zeitungen über dieses Spiel. Und am Samstag hatten wir es auf den Smartphones. Weil ich Freitag Abend unterwegs war, hatte der Mann es mit den Jungs schon getestet. Alle drei waren begeistert.

Emilian erklärte mir fachmännisch, worum es ging. Diese Pokémon-Zeit war damals komplett spurlos an mir vorbeigezogen und bis auf „So ähnlich wie Geocachen“ hätte ich zu dem Spiel nichts sagen können.

Tatsächlich „jagt“ man also mithilfe des Smartphones kleine Viecher, die man dann einfangen muss. An festen Stationen sammelt man Bälle ein, um die Tierchen erfolgreich fangen zu können.
Ganz kurz und knapp.
Der Vorteil zum Geocachen aus meiner Sicht ist, dass sowohl die Tierchen als auch die Stationen mehrmals abrufbar sind und wir somit  täglich erfolgreich die gleiche Runde gehen könnten.

Ein Nachteil ist, dass immer und überall die kleinen Wesen auftauchen können. Das Handy vibriert zwar an Ort und Stelle, aber man ist schnell dazu verleitet, mit den Augen am Display zu kleben.

image

Auf unserer mehrstündigen Fahrradtour konnten wir uns nur ganz kurz mit dem neuen Spiel beschäftigen, denn scheinbar hatten nicht nur wir die Idee, an dem sonnigen Samstag kleine Pokémons zu fangen. Die Spiel-Server waren komplett überlastet und bis jetzt eigentlich geht gar nichts mehr.

image

Unsere Kinder sind für dieses Spiel noch zu klein und weder Laufen noch Rad fahren mit Handy in der Hand war erlaubt. Wir haben nebenbei zirpenden Grillen kennengelernt (Liam: „Was ist das hier für ein Geräusch???“), Sonne abbekommen, neue Spielplätze entdeckt und hatten eine schöne Zeit zusammen. Diesen Vorteil muss man dem Spiel lassen: Man ist mehr und länger an neuen Orten unterwegs.

Wir haben PokémonGo ausprobiert, uns fehlt jetzt aber nichts und vielleicht jagen wir auf dem nächsten Spaziergang wieder, vielleicht aber auch nicht.

image

image

Ohne wieder in das „Wann ist mein Kind so groß geworden“-Seufzen zu verfallen, sage ich euch, dass nur noch 4 Kita-Tage vor uns liegen und wir alle die Sommerferien nicht mehr erwarten können!
Das Wetter macht auch Sommer, ein großer Geburtstag und eine Hochzeit stehen vor der Tür und unser aller Höhepunkt wird der Opa-Oma-Enkel-Urlaub Ende August sein.
Sommer ist schön!

Keine Kommentare »

12 von 12 im Juli

Es ist schon Mitte Juli, meine Güte.
Dieser Sommer ist besonders für uns. Wir fahren gar nicht weg, jedenfalls nicht zu viert. Aber der Anfang der Sommerferien bedeutet in diesem Jahr das Ende der Kindergartenzeit für Emilian. Ein großes Ereignis!

Heute war ein schöner ruhiger Tag. Ich wusste gar nicht, dass wir sowas noch können.

1. Meine Schwester traut meiner Wetter App mehr als ihrer und fragt nach. Sieht doch gut aus.

image

 

2. Wir haben heute etwas Besonders mit Emilian vor, also bringe ich den kleinen lustigen Liam allein in die Kita.

image

 

3. Nach einem Frühstück gehen wir drei in die Stadt: Wir suchen einen Schulranzen aus!

image

 

4. Dieses ganze Thema um die Schule ist ganz schön aufregend. Was alles dazu gehört!

image

 

5. Die Schultüten und Ranzen habe ich mir viel größer vorgestellt.. Wahrscheinlich ist es bei mir einfach zu lange her. Uns wird eine Schultasche empfohlen, die anfangs noch eher Rucksack ist und dann umfunktioniert werden kann. Emilian sucht sich ein Dino-Motiv aus und bleibt dabei, auch wenn wir es vielleicht etwas zu gruselig finden. Das ganze Paläontologen-Ding passt einfach zu ihm und die Schultasche ist bestellt!

image

 

6. Emilian darf für Liam und sich ein kleines Auto aussuchen und wir genießen den sonnigen Vormittag zu dritt.

image

 

7. Wir haben nichts weiter vor und ich topfe ein paar Pflanzen um, während die Kinder im Pool spielen. So ein Glück! Ich weiß nicht, wann so eine Garten-Gemüse-Frau aus mir geworden ist, aber ich finde es toll.

image

 

8. Guckt euch mal meine Tomaten an!!! Und nicht, dass hier einer sagt, da waren nur Blätter…

 

9. Und um das Familien-Sommerglück perfekt zu machen, erbarme ich mich sogar und spiele ’ne Runde Fußball mit den Jungs. 

 image

 

10. Emilian spielt Galionsfigur und bringt uns zum Lachen.

image

 

11. Ich drehe noch eine Runde und besorge Abschiedsgeschenke für die Erzieherinnen.

 image

12. Am Abend backe ich Schoko-Muffins.
Sehen die nicht so gut aus?

Processed with MOLDIV

Die Jungs haben noch 8 Kita-Tage und dann kommt der Sommer. Eine to-do-Liste für die freie Zeit haben wir schon erstellt. Ich freue mich aufs Ausschlafen!!! Und jeden Tag warten wir auf Post aus der Schule. Wir werden dann erfahren, in welche Klasse Emilian kommt und welche Schulsachen wir noch besorgen müssen.

Für alle, die gern etwas zur Einschulung schenken möchten, gibt es unsere Amazon-Wunschliste. Vielen Dank!!

Ich trage mich noch in die 12 von 12-Liste bei Caro ein und wünsche euch eine gute Nacht!

Keine Kommentare »

Hallo Juli!

Ich tue jetzt mal so, als würde das volle Wochenende mit den ersten Juli-Tagen noch vor uns liegen…

Im Juli werde ich…

… einen Tag bei uns mit meinen Großeltern verbringen.
… mit Freunden Hochzeit in einer romantischen Scheune in Brandenburg feiern.
… das aufregendste Fußball-Spiel meines Lebens sehen.
… zu einem großen White Dinner in Berlin gehen.
… Sommerfest mit Geflüchteten feiern.
… im See baden.
… mit meiner Cousine zu Oma fahren.
… das EM-Finale mit Freunden sehen und feiern. Ob Deutschland oder Island – ist doch egal.
… vielen Freunden zum Geburtstag gratulieren.
… bestimmt nochmal zum Erdbeerhof fahren.
… mit dem Großen den Kita-Abschied feiern. Noch 10 Kita-Tage…
… eine Schultasche für mein großes Baby kaufen.
… eine Pool-Party mit Freundinnen feiern.
… mit Freunden aus der Kirche das vergangene Jahr feiern und die Sommerpause einläuten.
… Sommerferien mit meinen Kindern genießen.
… mit meiner Schwester ins Open Air Kino gehen.
… eine fette Party zu Ehren des dritten runden Geburtstags meiner Schwester feiern.
… meine ersten eigenen Tomatenpflanzen pflegen.
… Sommer in Berlin genießen.

Keine Kommentare »

12 von 12 im April

Heute war ein voller Tag.
Mir scheint, das kommt öfter vor…

Aber ich habe genug schöne Fotos für euch.

1. „Schnell Mama, mach ein Foto. Ich rutsche…“

image

 

2. Ich bringe beide Jungs in die Kita und eile nachhause, denn Liams Gruppe wird zum Frühstück kommen.

image

 

3. Viele kleine Kinder wuseln durch unser Haus. Es ist erstaunlich ruhig und „gesittet“. Ein schöner Start in den Tag.

image

 

4. Liam bringt die Gruppe von der Kita zu uns, bleibt dann aber zum Mittag zuhause.

image

 

5. Bevor es weitergeht, kommt schnell ein neuer Lack rauf, passend zum Oberteil.

image

 

6. Meine Cousine ist wieder in die Nähe gezogen und wir haben uns bei Oma verabredet. Win Win für alle.
Meine Oma hat Enkel und Ur-Enkel, wir Mamas haben uns und die Kinder haben sich.

 image

 

7. Frühlingsregen kann so schön sein.

image

 

8. Die Kinder sind 1, 3, 4 und 6 und haben sich nach erster Schüchternheit gut angefreundet.
(Ja gut, das Foto ist gestellt.)

image

 

9. Tradition seit 30 Jahren:
Der Ausflug zum Kinderbauernhof

image

 

10. „Das stinkt!!!“ rufen die Stadtkinder.

image

 

11. Pferde, Ziegen, Hasen, Meerschweinchen, Hühner, Gänse, Pfauen, Esel, Tauben, Fische…

image

 

12. Oma staunt, wie gut Emilian lesen kann. Das Wort „Mistkäfer“ war ihre Idee… („Bringt so viele Punkte!“)

image

 

Ein schöner Tag mit Familie, frischer Luft und Freude!

Bei Caro in der 12 von 12-Liste bin ich heute die Nummer 241! Viel Spaß beim Stöbern!

Keine Kommentare »

Einen neuen Alltag finden

Seit 5 Monaten sind wir wieder in Deutschland.
Unser Sommer, der so ziemlich 13 Monate lang war, neigt sich dem Ende zu.

Unser Alltag, der sich irgendwie schön und unnormal und entspannt und locker und frei anfühlt, wird jetzt ein bißchen geregelter, weil beide Jungs nun Kindergartenkinder sind. So richtig mit morgens aus dem Haus gehen, zu Mama und Papa Tschüß sagen, in einer Kindergruppe sein und so. Liam hat es noch nicht so leicht, uns gehen zu lassen. Bei Emilian war es auch (lange) so und es wurde natürlich gut, trotzdem ist es jetzt nochmal mindestens genauso schwer. Alle sechs zugehörigen Erzieher kümmern sich wirklich gut um unsere Jungs und machen es ihnen und uns leicht.

Wir vier stehen am Morgen zusammen auf, was mal besser, mal schlechter klappt.. bei allen von uns. Ich denke zur Zeit mal wieder über einen kreativen Wochenplan nach, der den Jungs helfen soll, die morgendlichen Uhrzeiten mit gewissen Aufgaben zu verbinden. Im Kindergarten sind wir nämlich nicht unbedingt die ersten, die ankommen… Die Jungs frühstücken ein bißchen – mit Laufrad und Fahrrad geht’s dann ab zum Kindergarten. Der Weg ist meist ein Spaß für die beiden, es gibt unterwegs immer was zu sehen, und weil sie meist irgendwie um die Wette fahren, sind wir schnell da. Ich renne mit Frühstücksbox und Fahrradschloß hinterher. Meine Theorie „Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter.“ ist auch am Morgen sehr wahr. Sowieso.

Ein einziges Mal sind beide Jungs bis nach der Mittagsruhe in der Kita geblieben, was ungefähr 14:30 Uhr war. Aber das war lang. Einerseits für die Kinder, die beide nicht geschlafen haben und danach sehr müde waren. Und für uns auch. Als Mama, die fünf Jahre lang rund um die Uhr eben Mama war… was soll ich denn zwischen 9:00 und 14:30 Uhr alles anstellen?
Manchmal frühstücke ich oder wir zusammen in aller, aller Ruhe.
Manchmal gehe ich einkaufen.
Manchmal lese ich, mache Wäsche, räume auf.
Manchmal treffe ich mich mit Freundinnen oder schreibe was.

Obwohl die Kinder wachsen – wir haben heute Schuhgröße 28 und 25 gekauft – sind sie aber noch klein und weil ich für sie da sein kann, möchte ich das unbedingt.
Der Schuhkauf heute war anstrengend und lang, hungrig und müde kamen wir gegen 18:00 Uhr nachhause. Liam kündigte an, er würde jetzt auf der Couch schlafen und Emilian weinte ein bißchen und sagte, dass er lieber nicht in Kindergarten oder Schule gehen, sondern in seinem Zimmer spielen möchte.

Ich verstehe ihn so gut und möchte versuchen, die Nachmittage frei zu halten. Ich liebe es, wie er sagen kann, was er braucht und wünscht.

Am Nachmittag sind wir also zuhause, laden Freunde ein oder besuchen Kindergarten-Freunde oder Familie. Wir wollen demnächst ein Fußballtraining für die Jungs ausprobieren, aber ich finde nicht, dass die beiden mit 5 und 3 schon ein volles Wochenprogramm brauchen. Ich genieße es, diese Entscheidungen mit meiner kleinen Familie treffen zu können.
Weil die Tage kürzer werden, werden wir sowieso mehr im Haus als im Garten sein. Und dann freue ich mich tatsächlich auf Besuche in der Bücherei! Da waren wir lange nicht. Nach einem vollen, lauten Tag im Kindergarten brauchen die Jungs mehr Mama und Papa.

Abends sind die Kinder müde. Wir reden und beten – und oft nur dann erfahre ich kleine Details aus dem Kita-Alltag. Liam schläft (eigentlich zum ersten Mal im Leben) schnell ein.. der Kleine. Ich bin froh, dass meine Kinder reden und erzählen können. Das auf-Mama-hören und das dann auch tun, klappt zwar nicht immer so auf Anhieb – aber wenn es stille Zeiten gibt, in denen wir reden können, dann finde ich es wunderbar, was meine kleinen großen Kinder da so von sich geben.

Heute Abend saßen sie beispielsweise im Kinderzimmer und zerschnitten Papierschnipsel. Es war lange wirklich ruhig und dann fingen sie an, ein bißchen zu reden. Sie unterhielten sich, welchen Film sie gern sehen würden. Die Wahl fiel erst auf Micky Maus.

E: Wir wollen doch nicht Micky Maus gucken. Wir sind doch keine Babys mehr!
L: Ja, ich bin kein Baby mehr. Ich bin ein großer Junge! … Aber dann wir ein neues Baby brauchen.
E: Warum?
L: Na, das dann Micky Maus gucken kann.

Ratet, was wir am Abend zusammen angeguckt haben…

 

Brüder

Keine Kommentare »