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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Aus meinem Kopf-Chaos

Irgendwie hat sich mein Kopf-Chaos nicht so richtig beruhigt, nachdem mein Mann wieder bei uns gelandet ist. Der Grund dafür ist: In ein paar Tagen geht es für uns auf eine große Reise.
Zu fünft im Auto, ungefähr 1.400km.

Das an-alles-Denken-müssen und dazu nicht-gut-schlafen-können ist eine ganz schlechte Kombination.
Nachdem ich also mehrmals meine Gedanken einfach nicht mehr ordnen konnte und schon eine midlife-, Stress- oder sonstige Krise herannahen sah, hat mein Mann, der tolle Coach, sich mit mir hingesetzt, mir lange zugehört und dann eine große Liste für uns beide erstellt. Jetzt wissen wir, wer wann was machen möchte und kann und muss.

Bücher zur Bücherei bringen und neue Vorlese-Bücher für die Fahrt holen, Baby-Reisepass holen, Nägel lackieren für den Strand (ich, nicht er), Brei für Jari planen und kaufen, Kinderzimmer aufräumen, Koffer packen, Auto packen, Route festlegen… und sowas eben.

Und so sehr wir es auch lieben, Listen abzuhaken… mit einem kleinen Baby läuft der Zeitplan meist doch anders. Die Tage sind gefüllt von „Ich komm‘ hier zu nix!“ und „Ja.. das wollte ich heute eigentlich schaffen!“

Ich bin heute (in der größten Oktoberhitze übrigens) mit Jari gelaufen… zum Einkaufen, zur Schule, zum Einkaufen, zur Kita… und ich war über 3 Stunden unterwegs. Zwar glücklich und in Flipflops, aber.., ne?

Es ist wirklich anstrengend – und es wird sich zuspitzen, bis wir endlich alle im Auto sitzen, Berlin hinter uns lassen, die ersten Brote auspacken und ab in den Süden fahren!

Mein Mann hat mir ein Schmuckstück aus Kalifornien mitgebracht. Einen goldenen Armreif, auf dem ganz miniklein und unscheinbar „Choose Joy“ steht. Und ich trage ihn an jedem Tag. Und ich lese diese beiden Wörter und entscheide mich für die Fröhlichkeit. Zufriedenheit. Dankbarkeit.

Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter

Wie oft habe ich das schon hier geschrieben? Auch für mich! In den letzten Wochen traf das nicht so oft auf mich zu.

Und so entscheide ich mich im größten Chaos,
trotz dreckiger Küche (sowas mache ich selten und ungern),
trotz schmutziger Böden (es ist rekordverdächtig, wie lange unser heller Küchenfußboden nicht gesaugt wurde),
trotz riesiger, riesiger! Wäscheberge,
trotz unbarmherziger Listen…

… Spass zu haben. Zeit mit den Jungs zu verbringen. Zu lachen. Dazusitzen. Jari zu knutschen. Eine Atempause zu haben. Ein selbstgekochtes, neues Mittag von meinem Mann zu genießen. Auf der Couch einzuschlafen. Mein Hörbuch zu hören.

Die beiden Jungs sind heute nach Schule und Kita lange durch den Garten gestromert. Sie brauchten einfach sich und Ruhe. Platz und Sonne war auch da.

Irgendwann bat ich Emilian, mal auf den Kirschbaum zu klettern und alle Blätter abzuschütteln. Wenn ich irgendwann mal Zeit zum Laub harken hätte, sollte es sich wenigstens lohnen. Als Liam dann sah, wie viele Blätter da heruntersegelten, flitze er in den hinteren Teil des Gartens, holte eine Harke und begann zu harken.

Später riefen sie mich. Sie hatten mehrere kleine Eimer mit Laub gefüllt und wollten, dass ich die Eimer in die große Tonne leerte, weil sie sich vor dem Gestank, der angeblich aus der Tonne kam, ekelten. Und so ging das ein paarmal.

Jari war im Wohnzimmer eingeschlafen, ich fand die Luft draussen so gut und als die beiden Herren verkündeten, sie „hätten jetzt Feierabend“, schnappte ich mir die Harke. Es lag wirklich nicht mehr viel Laub auf dem Boden.

Und die beiden Jungs saßen neben mir auf der Gartenbank, Arm in Arm (wirklich!) und Liam sagte: „Ich erinnere mich grad, wie wir hier draussen im Sommer zusammen gegessen haben…“ (sehnsuchtsvoller Blick).

Ich harkte meine Kirschblätter weiter zusammen, glücklich darüber, das erste Mal in Flipflops Laub zu harken und glücklich über eine tolle neue Harke, die wir vor ein paar Wochen bei Lidl für 3 Euro aus der „Alles muss raus“-Kiste gegriffen haben.

Weil ich mich davor ekele, das nasse Laub mit den Händen in die Tonne zu werfen, bat ich die Jungs nochmal um Hilfe. Liam entschied gönnerhaft, seinen Feierabend um eine Stunde zu verschieben – und wir hatten viel Spaß dabei, die Blätter in den Eimer und dann in die Tonne zu schmeißen. So richtig mit in-den-Laubhaufen-schmeißen und die-anderen-mit-Blättern-abwerfen und so.

Nach kurzer Zeit hatten wir fast den ganzen Vorgarten geharkt und ich stellte begeistert fest, dass die Jungs in diesem Jahr zum ersten Mal wirklich eine Hilfe waren. Nicht diese „Mama, ich helfe dir und du musst dich aber tausendmal bücken und alles dauert viel länger und du hast eigentlich doppelt so viel Arbeit“-Hilfe, sondern es ging wirklich, wirklich schneller und ich hatte weniger Arbeit.

 

Am Abend nahm ich mir einen weiteren Punkt meiner Liste vor. Er war zwar nicht für heute vorgesehen, aber es passte dann einfach gut.

Vor einer Weile habe ich begonnen, im Internet (Danke an unzählige Pinterest-Mamas!!!) nach Ideen für Beschäftigungen auf langen Autofahrten zu suchen.
Weil wir etwas mit Reiseübelkeit zu kämpfen haben und ich nicht viel Extra-Zeug mitnehmen wollte, habe ich heute ein paar Such-und Spiel- und Bingo-Listen für die Jungs ausgedruckt und einlaminiert. (Passende Stifte habe ich heute auch gekauft!)
Und diese Listen wollte ich euch mal zeigen:

Das habe ich alles auf Pinterest gefunden und ich bin sehr glücklich darüber! Natürlich werde ich euch erzählen, ob mein Plan aufging. Auf Facebook und Instagram werde ich sicherlich auch mal zwischendurch ein Lebenszeichen von uns schicken.

Eine andere Pinterest-Idee habe ich meiner Mama geschickt und die hat sie sofort umgesetzt:

Seht ihr, was das ist?
Ein Waschlappen, natürlich, mit Nähten.
In dem Waschlappen sind drei verschieden große Murmeln drin und die Nähte bilden ein Labyrinth.
Sicherlich werden die Jungs sich damit nicht 15 Stunden beschäftigen, aber wenn sie mal nicht nach unten sehen oder denken wollen, wird das eine perfekte ruhige Übung sein.

Ausserdem gibt es kleine Süßigkeiten und Überraschungen. Meine Tante hat sogar Tüten mit Büchern geschickt. Wir werden Hörspiele hören, schlafen, vorlesen und essen.

Weil ich das Laminiergerät gerade am Wickel hatte, habe ich den Kindern noch einen Wunsch erfüllt. (Der fällt jetzt wieder eher in die Kategorie „Choose Joy, obwohl auch andere Aufgaben dran wären“)

Zusammen haben wir schöne Blätter gesammelt und gepresst. Ich habe sie einlaminiert und werde sie ausschneiden. Dann hängen wir sie an die Fenster oder an eine Schnur vor das Fenster.
Und bestimmt auch im nächsten Jahr werden die Blätter aus der Herbstkiste kommen und uns eine Freude machen.

Und so wechseln Anspannung und Entspannung, Zeitrduck und Langeweile, Vorfreude und Sorge, Aufregung und Stress sich ab.

Ich werde mich aus dem Urlaub oder nach dem Urlaub mit tollen Fotos und Berichten hier wieder melden. Bestimmt.

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Mama fragt – Kinder antworten

Willkommen in der neuen Woche!
Hattet ihr bis jetzt einen schönen Montag? Ich habe mich sehr über die Sonne gefreut, ich habe mit meinem Mann zusammen gefrühstückt, während Jari geschlafen hat.. Das hört sich mal wieder nach einem perfekten Wochenstart bei uns an, oder?

Ich könnte euch auch erzählen, was drumherum noch passiert ist… dass Jari nämlich ab 5:o0 Uhr morgens nicht mehr schlafen konnte, (und ich somit auch nicht) weil er eine verstopfte Nase hat… dass er dann bis halb neun irgendwo jammerig und jämmerlich rumhing, weil er natürlich totmüde war… dass mein erster, so nötiger, heißer Kaffee am Morgen umgekippt und mir über die Hose gelaufen ist… dass ich Jari im Schlafanzug mit in die Kita nehmen musste, weil er nach dem Milchfläschchen völlig platt im Kinderwagen eingeschlafen ist – und erst jetzt nach fast drei Stunden wieder aufgewacht ist… dass er mich dann inzwischen auch vollgespuckt und angepinkelt hat und ich mich vor dem Mittag schon mehrmals umgezogen habe… dass er jetzt an mir rumkrabbelt und schnieft und quengelt…
das alles passt doch viel mehr zu einem Montag, oder?

Aber, ihr wisst ja, ich kümmere mich um das Schöne und Gute.
Und das ist dann heute erstmal Sonne und Kaffee!

Falls es bei euch auch mal länger nichts zum Lachen gibt und ihr Lust auf eine etwas andere Art der Unterhaltung mit euren Kindern habt – habe ich heute was für euch:

Paulina Umstandsmode hat mich auf eine Infografik aufmerksam gemacht:

 

Ich habe meinen beiden großen Kindern diese Fragen gestellt!
Schreibt mir doch in die Kommentare, welche Antworten ihr von welchem Kind lesen möchtet – und dann fragt eure Kinder auch. Aber Achtung: Kindermund tut auch manchmal Wahrheit kund… 😉

Ich bin sehr gespannt!!

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Hallo Juni!

Im Juni werde ich…

… unseren 10. Hochzeitstag feiern. Wohooo! Unglaublich, oder?
… ein krankes Kind pflegen.
… ganz besondere Fotos mit meinen vier Männern machen.
… euch von einem anderen Foto-Abenteuer erzählen, das wir erlebt haben.
… zum ersten Mal Pfingstferien haben.
… endlich wieder in den Zoo und zum Erdbeerhof fahren. Wer möchte mit?
… zum Elternabend in die Schule gehen.
… mich zum abendlichen Youtube-Sport zwingen.
… eine Gartenparty feiern und mit Freunden unseren Garten auf Vordermann bringen.
… meinen Instagram-Account hegen und pflegen.
… mit den Kindern Impfungen anfangen und auffrischen.
… mich über meinen Garten freuen.
… mit meinem Papa Geburtstag feiern.
… meine Nägel lackieren.
… Midsommar feiern.
… die Hebamme wiedersehen.
… meinem Baby vielleicht den ersten Möhrchen-Brei anbieten.
… mal mit Emilian zum Kletterkurs gehen.
… den 5. Monat mit Jari feiern.
… in der Sonne sitzen.
… Erdbeeren ernten.
… euch von einem Buch berichten, das ich testen durfte.
… eine Kleidertauschparty feiern!
… viel Holunderblütengelee kochen. Und essen.

Holunder-Foto von Emilian

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Ab in den Garten!

Unsere Montage beginnen sehr früh, weil beide großen Jungs kurz vor 8.00 Uhr schon in ihren Gruppen erwartet werden. Wir waren also früh wach und auch früh frei. Dazu noch das tolle Wetter!

Ich habe zwei Maschinen Wäsche gewaschen und abends wieder trocken in den Schrank gelegt! Ich saß mit Jari auf der Terrasse. Ich habe meine Pflanzen gegossen und den Garten genossen.

Jari wird zweimal in der Nacht wach. Wenn seine zweite Trinkpause so um 5.00 Uhr morgens stattfindet, schläft er schlecht wieder ein. Die drei Männer weckt er nicht, mich hält er aber schön wach. Der Vormittag blieb also ruhig und entspannt.

Als die Kinder mittags wieder zuhause waren, hatten wir Zeit und blieben einfach im Garten.
Emilian stocherte in einem Sack mit Blumenerde herum und weil Jari friedlich im Kinderwagen neben uns lag, suchten wir uns ein paar Blumenkästen.

Bei der letzten LadiesNight am Freitag haben wir nämlich zusammen gepflanzt, bzw. selbst ein Saatband für Möhren-Samen hergestellt. Ich legte also in einen Blumenkasten die zwei Saatbänder, in den anderen kamen kleine Salatpflänzchen. Emilian versorgte sie gut mit Erde und Wasser – und Liam ging halbstündlich nachsehen, wie sehr sie gewachsen waren.

Zusammen pflanzten wir einen neuen Flieder-Busch in den Garten, nachdem wir vier ordentlich über den besten Platz diskutieren mussten.

Papa und Emilian machten sich auf den Weg, denn im Kletterkurs, den Emilian im letzten Jahr ausprobiert hatte, war überraschend ein Platz frei geworden. Montag Nachmittag ist also jetzt Papa-Emilian-Kletterzeit!

Weil noch so viel Blumenerde übrig war und ich mich an einen Gutschein für einen Blumenladen an der Ecke erinnerte, zog ich mit meinen beiden kleinen Jungs nochmal los. Im Eiscafé neben dem Blumengeschäft bekam Liam eine Kugel Pfefferminz-Eis und ich sah mir die Blumentöpfe an. Nach ein paar Tipps vom Inhaber entschied ich mich für ein Rose und eine Glockenblume.

Jari war müde und weinte ein bisschen – und während ich meine Blumen im Geschäft bezahlte, sah ich draußen drei Omis um den Kinderwagen herum stehen. Eine versuchte, Jari den Nuckel zu geben, eine andere redete ihm zu und die dritte war mit ihrem Hund beschäftigt. Liam stand ganz nah am Wagen und löffelte sein Eis.

Gestern Mittag im Kindergarten hatte ein Mädchen versucht, Jari den Nuckel reinzustopfen – während er richtig tief schlief. Natürlich wurde er wach und kam lange nicht wieder zur Ruhe. Das hat mich geärgert. Aber die älteren Damen am Blumenladen störten mich nicht. Sie waren so entzückt und glücklich.

Ich nahm Jari am Blumenladen auf den Arm, stellte die Blumentüte in den Wagen und wir liefen durch schöne Abendsonne nachhause. Unterwegs tauschten wir dann wieder und Jari schlief sofort im Wagen ein.

Als die Kletter-Männer wieder kamen, wühlte ich gerade wieder im der Erde und stellte die schönen Töpfe in den Garten.

Wir haben Freunde in ein paar Wochen zu einer Gartenparty eingeladen. Zusammen möchten wir ein paar Aufgaben im Garten erledigen und haben die Freunde um Hilfe gebeten. Um genug Essen und Getränke kümmern wir uns dafür.

Der Garten wächst uns gerade über den Kopf – könnte man sagen. Und ich bin sehr glücklich, dass ich schon ein paar Kleinigkeiten geschafft habe.

Ich habe auch entdeckt, dass wir in diesem Jahr viele Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen haben werden. Und wenn erst der Holunder blüht… Das ist so toll!

Emilian war übrigens begeistert vom ersten Termin. Anders als beim Schwimmen muss er nämlich nichts bestehen oder beweisen – sondern es geht ums Klettern und um Spaß. Und beides kann er ziemlich gut!

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Die Kindergeburtstage 2017 sind vorbei..

Es ist ruhig – und vor allem sauber bei uns.
Beide Kindergeburtstags-Partys sind wieder einmal überstanden.

Diesen Beitrag hier schrieb ich -ähnlich erschöpft- am 22. März 2016.

Die Jungs schlafen, der Geburtstagstisch biegt sich unter tollen Geschenken und fast alle Spuren sind beseitigt! Der Wohnzimmer-Boden war so dreckig, wie lange nicht mehr. Am Ende haben wir den Tisch abgewischt und alle Krümel und Deko-Reste einfach auf den Boden gefegt. Ein schönes verbotenes Gefühl! Und das Knistern dann im Staubsauger…Ich liebe meinen Staubsauger übrigens!

Ich habe in diesem Jahr für beide Partys nicht meine volle Zeit und Kraft gegeben, aber den Kindern und uns hat es Spaß gemacht – und jetzt ist es vorbei! Einmal Dschungel für Liam und heute Cars für Emilian.

Vorher – Nachher

   

Erstaunlicherweise habe ich nicht viele Cars-Artikel mehr in den Läden gefunden. Ist die Zeit schon vorbei? So habe ich mehr selbst gemacht oder mich am Thema „Auto“ entlang gehangelt.

Dank Pinterest – ich kann es immer wieder sagen – bekam ich schöne Deko- und Spiel-Ideen. Am Ende hatte ich zu viel Essen und zu wenig Bewegungs-Spiele. Wer kann den ahnen, dass eine Horde 5-7jähriger am Ende eines langen Tages keine Tassen anmalen, sondern „Feuer, Wasser, Sturm“ im Garten spielen möchte??

Die Kinder – eine Mischung aus Familie, Schule und Kindergarten – haben sich sehr gut verstanden und es gab weniger emotionalen Stress. Viel glockenhelles Lachen, Rülpsen, uralte Schulwitze und unruhige kleine Popos gab es. Emilian hätte sich am liebsten sofort mit seinen neuen Lego-Packungen zurückgezogen und mit dem Bauen angefangen. Aber er kann mit dem vielen Hin und Her in sich drin schon gut umgehen und war ein guter Gastgeber.

Einen Transformer hat Emilian bekommen. Ich kannte sowas nicht – aber es war der Hit für Emilian und die anderen Jungs. Und meinen Mann.
Auch die Lego Creator-Geschenke sind toll. Immer wieder neu. Und für viele Altersstufen.
Dann gab es ein tolles Forscher-Set und eine Wasserbomben-Füllstation. Damit hätten die Kinder ja am liebsten auch gleich angefangen…
Als Frau und mit vielen Schwestern und so finde ich Lego zwar toll, aber ich dachte, dass Emilian vielleicht nicht so den Wert sehen kann. Ich weiß, dass Mann und Bruder und Schwager mir widersprechen würden und aufhören würden zu atmen, würde ich ihr Kindheits-Lego anrühren… Inzwischen sehe ich aber tatsächlich auch, wie viel Glück es Emilian bereitet, wenn er – noch vor dem Abreißen Öffnen des Geschenkpapieres hören kann, dass sich Lego im Geschenk befindet. Und sowas wie „Das hab ich schon..“ gibt es ja bei Lego auch nicht. Sondern nur Kreativität.
Für Liams Wunschliste habe ich sogar nach Farben sortierte Packungen entdeckt, mit Bau-Ideen! Blau und Grün hat er bekommen. Rosa hab ich mir verkniffen, obwohl es ein sehr schönes rosa ist…

Doch das sollte eigentlich kein Lego-Eintrag werden, sondern ein schneller Geburtstags-Bericht.

Wir haben zum ersten Mal in diesem Jahr den Grill angeschmissen und die Kinder haben sich auf die Würstchen gestürzt. Wenn es etwas wärmer gewesen wäre, hätten wir bestimmt auch die Eltern, die pünktlich um 18:00 Uhr zum Abholen kamen, mit an den Tisch eingeladen. Wir hatten nämlich echt viel! Aber die Kinder hatten schon wieder Hummeln im Hintern und zwei Stunden Pause vor dem ins-Bett-gehen tat meinen Jungs auch gut.

Das war es jetzt also!
Liams Geburtstag wurde am Dienstag in der Kita nachgefeiert. Ein paar kleine Termine mit meinen Geschwistern und Großeltern stehen noch an und wir als Familie werden zusammen unseren Lieblings-Eisladen, der uns an Kalifornien erinnert, besuchen. Gestern nach dem Schwimmen waren wir als Überraschung dort, aber der Laden hatte geschlossen. Wer hat denn dienstags bitte Ruhetag???

Ich finde meine Jungs ganz toll und kann eigentlich nicht glauben, dass sie 5 und 7 Jahre alt sind. Dafür brauche ich noch ein paar Tage. Sie sind so wunderbare Kinder, dankbar und gut gelaunt und ich finde, dass sie tolle Freunde hier haben.

Jari – in der Manduca – hat auch sehr gut mitgemacht.
Er ist jetzt zwei Monate alt!
Und ja: Er sieht genauso aus, wie seine Brüder.

Ich möchte jetzt erstmal keine Listen mehr schreiben.
Ich möchte vormittags mit meinem Kaffee auf der Couch sitzen, Tulpen kaufen, mit den Jungs durch die Sonne spazieren, Pokémon fangen, Blümchen fotografieren und so weiter.
Die Gedanken an das Oster-Fest melden sich schon an, ich werde meinen kleinsten dann Neffen zum ersten Mal sehen, ich suche Geschenk-Ideen für so viele liebe Menschen aus der Familie, die im April Geburtstag haben. Ach ja, und ich hab ja dann wohl auch in zwei Wochen Geburtstag…

Aber jetzt ist erstmal Pause. Und Frühling.

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