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Alltag ohne Papa – Tag 11 von 15

Wir leben. Und es geht uns gut.
Es könnte noch viel schlimmer sein. Und es läuft okay, an den meisten Tagen.
Aber es reicht langsam. Meine Kraft, meine Geduld, mein Schlafmangel, meine Stimme – wir sind fast am Ende.

Es gibt Tage, da putze ich mir abends die Zähne und frage mich, wann und was ich tagsüber eigentlich gegessen habe.

Es gibt Tage, da mache ich mir morgens einen Tee – und abends fällt er mir wieder ein.

Es gibt Tage, an denen ich mich am Vormittag mit Jari hinlege und schlafe, wenn die Großen aus dem Haus sind.

Es gibt Tage, da falle ich abends auf die Couch, obwohl die Küche noch nicht aufgeräumt ist. Das mache ich nie! Und wenn Jari dann eingeschlafen ist, ist es manchmal erst nach 22:00 Uhr, bis ich es wieder in die Küche schaffe.

Es gibt Tage, da habe selbst ich keine Lust mehr, mit jemand zu reden.

Es gibt Tage, da könnte ich im Stehen einschlafen.

Es bleibt so viel liegen.
Blogger-Aufträge, interessante Info-Post für eine evtl. berufliche Weiterbildung für mich, Bücher, Blätter im Garten, Herbst-Deko (Wer macht denn sowas? Nach unseren Herbstferien am Meer werde ich mich hier fröhlich in die Weihnachtsvorbereitung stürzen!)

Wir vergessen manchmal Dinge, ich verwechsele manchmal Termine, wir verschlafen manchmal, wir essen manchmal Tiefkühl-Pizza (meist aber doch Backgemüse von Frau Frische Brise!) und manchmal streiten wir oder schreien uns an.
Aber nur manchmal.

Ich schaffe meinen Sport!
Die Kinder sind glücklich und sauber.
Drei von uns kommen pünktlich ins Bett.
Das Haus ist sauber – und nicht nur weil Jari inzwischen die Krümel von Boden aufsammelt.

Wir waren am Wochenende zusammen mit über 100 Personen meiner Familie in Thüringen. Alle Nachkommen von meines Vaters Großeltern. Vier Generationen. Ganz viele Kinder. Ganz tolle Familien. Alle paar Jahre schaffen wir das und es ist etwas ganz Besonderes.
(Auch besonders ist, dass Emilian gleich zwei Zähne an einem Tag verloren hat. Wir hoffen, die Lücke ist noch da, wenn Papa wiederkommt!)

Zusammen mit unserem Papa wäre es natürlich viel schöner gewesen, aber wir haben das auch so ganz gut geschafft. Das Packen vorher und die Wäsche hinterher hat viel Zeit und Kraft gekostet, aber es hat sich gelohnt.

Großer Junge!
Das soll mein Baby sein???

Jetzt trotzen wir den Herbststürmen und warten auf Papa. Er tut mir ja jetzt schon leid, wenn er aus kalifornischen 35 Grad kommt und hier in Berlin aus dem Flugzeug steigen muss.
Ab und zu haben wir geskypt und was er erzählt, hört sich sehr gut an. Er genießt das Essen und die Gegend (in Las Vegas war er nicht), er trifft viele alte Freunde von damals – und nicht nur dafür hat sich auch seine Reise gelohnt. Ich bin gespannt, was auf uns zukommt!

Ich merke, dass die Jungs kaum noch Skypen möchten. Liam ist manchmal wild und manchmal weinerlich, er vermisst Papa sehr!
Gerade hat er einen Freund zu Besuch, ich höre seit Stunden nur geschäftiges Trappeln und Gesprächsfetzen.

Gestern waren wir um 13:20 Uhr bestimmt berlinweit die ersten, die ein Schulkind 2018 angemeldet haben!
Ich war gerade mit allen Kindern in der Schule und Emilian hat die Sekretärin gefragt, ob wir schon 10 Minuten früher reinkommen dürfen. Sie erlaubte es und so wartete Emilian mit dem Kinderwagen und Jari unten an den Treppen und ich ging – etwas weniger aufgeregt als vor zwei Jahren, aber doch stolz und feierlich – Hand in Hand mit Liam ins Schulbüro, um ihn anzumelden.
Er freut sich schon sehr auf die Schule!

Jari ist gerade eingeschlafen.
Ich werde jetzt ein paar Knöpfe auf der Kaffeemaschine drücken und versuchen, den Kaffee zu trinken, wenn er noch heiß ist!

Eine Unterhaltung mit Emilian von gestern habe ich noch:

Er seufzt:
„Mama, wir haben heute ein Diktat geschrieben und ich glaube, ich habe einen Fehler…“

„Welchen denn?“

„Na, ich wusste nicht, wie man das kleine k schreibt. Ich wusste nicht, wohin die beiden kleinen Striche zeigen müssen.“

„Und wie hast du es dann geschrieben?“

„Erst hatte ich es richtig, dann war ich aber unsicher und hab es wegradiert. Und ich glaube, jetzt ist es falsch.. Die beiden kleinen Striche zeigen jetzt nach rechts.“

„Aber dann ist es ja richtig!! Wohoo, dann hast du keine Fehler beim Diktat!!! Wie hieß denn das Wort überhaupt?“

„Fleißig…“

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Coffe Cake

Heute bin ich mal großzügig und teile ein wunderbares Kuchenrezept mit euch! Diesen Kuchen habe ich heute gebacken, und wenn ihr wüsste, wie das gerochen hat, würdet ihr mir sofort zustimmen. Es ist irgendwie ein stinknormaler Nachmittagskuchen – aber irgendwie auch nicht.

Das Rezept kommt -Überraschung!- aus einem Buch von Cynthia Barcomi. Es geht wirklich schnell. Die Zutaten hat man wirklich eigentlich immer im Haus. Der Kuchen schmeckt frisch und auch nach 1 oder 2 Tagen. Wenn ihr ihn einmal gebacken habt und mit Freunden (oder mit Schlagsahne) gegessen habt, werdet ihr wissen, warum ich es mit euch teile.

Cynthia schreibt dazu:

„Der Name täuscht, Kaffee ist keiner drin. Schmeckt köstlich und ist ganz einfach zu machen. Nächstes Mal, wenn Sie sich mit ein paar Freunden zum Tratschen treffen, backen Sie diesen Kuchen – Sie werden schon sehen, was passiert…“

 

Coffee Cake

Trockene Zutaten

210 g Mehl
4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
65 g Zucker

75 g weiche Butter

Flüssige Zutaten

1 Ei, leicht verschlagen
250 ml Milch

Topping

75 g weiche Butter
100 g Zucker
1 TL Zimt
100 g gehackte Pekannüsse oder Walnüsse oder 40 g Mandelblättchen und 50 g Rosinen
1 Prise Salz

 

1
Ofen auf 190 C vorheizen. Eine rechteckige Backform (32 cm x 24 cm) oder eine runde Backform (Durchmesser 26 cm) einfetten und leicht mit Mehl bestäuben.

2
Alle trockenen Zutaten abmessen, in eine Rührschüssel geben und die weiche Butter stückchenweise hinzufügen. Mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten.

3
Milch und Ei hinzufügen und unterheben, sodass die Zutaten gerade so verrührt sind.

4
Den Teig in die vorbereitete Backform geben und das Topping, also den Guss, zubereiten.

 

Coffee Cake Topping

1
Alle Zutaten in einer Rührschüssel mit den Fingerspitzen oder mit einem Holzlöffel verrühren.

2
Die Mischung klümpchenweise über dem Kuchen verteilen.

3
25 Minuten backen. Garprobe machen. Abkühlen lassen und dann servieren.

 

Variante mit Preiselbeeren

Den Kuchen wie oben zubereiten und 1 EL abgeriebene unbehandelte Orangenschale zum Teig geben. Eine Handvoll frische Preiselbeeren über den Kuchen streuen und dann das Topping folgen lassen. Backen, wie oben beschrieben.

 

Variante mit Apfel

Den Kuchen wie oben zubereiten und einen in feine Scheiben geschnittenen Apfel auf dem Teig verteilen. Mit Ihrer Lieblingszimtglasur toppen und wie oben backen.

 

Und das war’s!
Guten Appetit!

Wenn ich euch doch nur den Duft posten könnte…

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Einmal San Francisco und zurück

Ich habe in den letzten Tagen immer wieder irgendwo oder an irgendjemand das Wort San Francisco geschrieben und komme immernoch nicht mit den Buchstaben klar.. Schweres Wort. Ihr solltet mal hören, wie Liam es ausspricht.

Aber von vorn!

Unser Wochenende beinhaltet Erlebnisse für drei Blog-Einträge, aber aus Zeitmangel fasse ich mich kurz und mache einen draus. Einen langen. Langweilig wird es nicht.

 

Samstag

Am Samstag vor Liams Geburtstag, am 14. März, war Papa wieder viel in der Gemeinde unterwegs. Weil es draussen sehr heiß war (34 Grad) und Papa das Auto hatte, blieb ich mit den Jungs in der Wohnung. Wir langweilten uns, ich räumte und packte ein bißchen. Am Abend fuhren wir zum Gottesdienst. Emilian und ich hatten Bauchschmerzen und uns allen ging es irgendwie nicht richtig schlecht, aber auch nicht sehr gut. Weil ja Liam ein paar Tage vorher gespuckt hatte, waren wir ein bißchen angespannt.
Es tat mir leid, dass ich es nicht mehr geschafft hatte, ein „richtiges“ Geschenk für Liam zu besorgen und tröstete mich damit, dass ihm das wahrscheinlich nicht so wichtig sein würde.
Wir Großen aßen Sushi zum Abendessen, die Kinder mäkelten und jammerten so rum. Kein gutes Zeichen.

Gegen 22.00 Uhr fing Emilian dann an, zu spucken. Wir hatten schon eine Schüssel ins Bett gestellt und waren vorbereitet – und es gab längst nicht so eine Schweinerei, wie bei Liam. Emilian schlief wieder ein, die zweite Aktion bekam er gar nicht mehr richtig mit. Mein Mann ging dann ins Bett, weil am nächsten Tag ein wichtiges Treffen in der Gemeinde stattfinden sollte. Er hatte lange daraufhin gearbeitet und auch für unsere nächsten Monate würde dieses Treffen entscheidend sein.

Weil Emilian noch immer Bauchschmerzen hatte und ich ihn nicht jedesmal in Eile aus dem Bett raus- und wieder reinheben wollte, fragte ich ihn, ob er mit mir auf der Wohnzimmercouch schlafen wollte. Wir zogen also um. Während er schlief, bereitete ich einen mini-Geburtstagstisch für Liam vor. Das T-Shirt mit der 3 drauf, eine Kerze, Ballons, die Post, die er bekommen hatte und ein paar kleine Geschenke.

Emilian hatte viel Durst und trank Wasser – und immer, immer, immer wieder kam das Wasser nach kurzer Zeit laut und deutlich wieder. Ich habe aufgehört, zu zählen. (Warum auch?) Um es kurz zu sagen: Um 5:00 Uhr morgens war er fertig. Er musste sich zweimal pro Stunde übergeben. Ja! Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so eine schlechte Nacht hatte!

Er schlief sehr gut, bis auf seine Pausen – aber er wollte mit Licht schlafen. Ich lag also bei Licht und halb sitzend auf der Couch, nur um alle halbe Stunde panisch aufzuspringen, um mit ihm aufs Klo zu rennen.
Er machte das sehr gut. Kein Schüssel – sondern er hängte sich sehr fachmännisch über die Toilette. Manchmal wechselte er zwischen den zwei Bädern hin und her und wollte nur, dass ich ihm den Hocker von A nach B holte und unter seinen Hintern schob. Alles klar. Er wusste, wann er musste – und wann er fertig war. Aber er brauchte mich. Und ich wollte für ihn da sein, mehr konnte ich sowieso nicht machen. Mehr als einmal war ich versucht, meinen Mann zu wecken und um Ablösung zu bitten… konnte es aber nicht übers Herz bringen.
Dank der Zeitverschiebung konnte ich meine Familie zuhause informieren und nach Tipps fragen. Aber ich hatte weder Salzstangen noch Tee für Emilian da. Natürlich! Ich bat ihn, weniger Wasser zu trinken und hoffte, er würde nicht verdursten. Wie gesagt, am frühen Morgen war er dann fertig.

 

Sonntag

Als mein Mann aufstand, um sein Mittag für das Treffen vorzubereiten, ging ich ins Bett und schlief.
Ich hörte von ganz weit weg, dass er mit den Jungs frühstückte und Liam einen schönen Geburtstags-Morgen schenkte.
Happy Birthday, kleiner Mann! Jetzt ist er 3 …

Als mein Mann fuhr, stand ich auf. Ich fühlte mich gut – unerklärlicherweise – trank Kaffee und wir machten uns einen ruhigen Tag. Emilian aß Brezeln und Banane, die Papa am Morgen gekauft hatte – und es ging ihm gut. Die Jungs durften Filme sehen und wir skypten zum Geburtstag mit Freunden von zuhause. Papa hatte als Überraschung zwei dieser amerikanisch-bunten Süßigkeiten in den Kühlschrank gestellt und wir probierten einen weiß-blauen „Frozen“ Zucker-Apfel. Die Kinder mochten es nicht.

Für den Nachmittag waren wir mit einer befreundeten Familie verabredet, wir wollten zusammen nach Los Angeles fahren. Bevor wir absagen konnten, hatten sie wegen kranker Kinder abgesagt. Wir packten einen Koffer und fuhren dann die 220 km nach Santa Barbara, wo wir ein Zimmer für die Nacht gebucht hatten. Mit Sonnenuntergang fuhren wir Richtung Norden und kamen im Dunkeln an. Das Motel war so typisch amerikanisch mit Balkon vor den Zimmern in der ersten Etage, aber leider schliefen wir im Erdgeschoß. Wir liefen zum Spätkauf an der Ecke, kauften uns ein lächerliches Abendbrot und bezogen unser Zimmer. Es gab eine Badewanne und zum ersten Mal seit 10 Monaten genoßen die Jungs ein Plansch-Bad!

Das Zimmer war ziemlich klein. Die Jungs schliefen in einem Bett und wir in dem anderen. Beide Kinder waren ziemlich wach, weil sie im Auto geschlafen hatten. Liam fühlte sich fremd… aber mit ein paar Hörspielen schläferten wir sie dann ein.

 

Montag

Es gab kein Frühstück und wir stellten fest, dass Ameisen unsere Vorräte überfallen hatten, also machten wir uns schnell auf den Weg. Bei Tageslicht sahen wir, dass Santa Barbara eine wunderschöne Stadt am Pazifik ist – aber 520 km lagen vor uns und wir machten wenig Pausen.

Schon vor einigen Tagen hatte ich gesehen, dass eine bräunliche Flüssigkeit auf die Fußmatte des Beifahrers lief. Meine Schuhe, Taschen und Zeug, das da eben lag, wurden feucht und schmutzig. Auch die Heizung/Lüftung funktionierte nicht mehr gut und die Scheiben waren oft beschlagen, manchmal qualmte es.

Ja.. ihr, die ihr euch jetzt an den Kopf fasst: Wir haben diese Zeichen weder kombiniert, noch ernst genommen. Fehler!
Als das Auto sich durch die Berge quälte und die Kühlwasser-Anzeige auf rot stand, krochen wir zur nächsten Tankstelle – und dort blieben wir auch für’s Erste. Natürlich, wie das in amerikanischen Filmen immer so ist, waren wir im Nichts. Im wilden Westen. Mitten im Nirgendwo.
In Wirklichkeit waren wir nicht „im Nirgendwo“, sondern in Santa Maria und es warteten immernoch schlappe 420 km auf uns.

Wir amüsierten uns und machten das Beste draus. Es gab einen einzigen Baum, der auch noch gut zum Klettern war und dorthin ging ich mit den Jungs. Geocaches gab es leider nicht. Ein Müllauto und ein Polizei-Auto hielt an der Tankstelle. Beide Fahrer erkundigten sich nach uns uns grüßten die Jungs. Wir schlachteten den bunten süßen Geburtstags-Kuchen, den wir in der Kühltasche hatten und die Jungs waren happy. Emilian ging es gut!
Mein Mann telefonierte mit Kollegen und nach einer Weile kam ein freundlicher Abschlepper, nahm uns mit in sein Führerhaus und unser Auto auf den Anhänger. Ich sage euch: Der Geburtstag hätte für Liam nicht besser laufen können! Er sang immer und immer wieder (bis heute übrigens!) das „Happy Birthday“-Lied – für sich!

Der Abschlepper brachte uns zum Flughafen und unser Auto zur Werkstatt.
Am Flughafen bekamen wir einen silbernen Chevrolet! Heißes Teil! Damit sollte man nach San Francisco fahren! Wir fuhren zur Werkstatt, leerten unser Auto und düsten los, um die Verspätung aufzuholen. Inzwischen hatten wir entschieden und mit Mariners Church abgeklärt, einen Tag länger zu bleiben und erst am Mittwoch zurückzukommen.

Ich fuhr zum ersten Mal mit Tempomat! No more words.
Wir hielten kaum irgendwo an, sahen aber wunderschöne Berge, Obst- und Gemüsefelder und immer mal wieder das Meer.

Gerade zum Sonnenuntergang kamen wir in SF an und konnten einen sekundenlangen Blick auf die Brücke vor rosa-Himmel genießen. Wow! Die legendären steilen Straßen und die Cable Cars sahen wir auch sofort. Wir fuhren zum berühmten Pier 39, weil mein liebster Mann einen Tisch bestellt hatte. Auf dem tollen großen Bootsteg schnupperten wir frische Meeresluft, schauten in ein paar Souvenir-Läden, ich durfte mir Ohrringe kaufen und wir aßen Käsepizza und Shrimps am Feuertisch. Wow! Familienglück.

Alles andere war überhaupt nicht „Wow!“, denn die Stadt kam uns unglaublich voll, eng, hektisch, dreckig und stressig vor. Wir fanden unser Hotel, erfuhren aber, dass wir in der Strasse nicht parken durften – bzw. um 6:00 Uhr morgens dem Strassenputzer Platz machen sollten.
Und – man hatte uns gewarnt – es war unmöglich, einen Parkplatz zu finden. Auf der Straße ging es eigentlich gar nicht, denn die Plätze waren voll, teuer und eben nur bis morgens da. Dann gab es unzählige Parkhäuser – da haben sie ihre Marktlücke gefunden. Doch diese Parkmöglichkeiten waren sehr teuer oder sehr voll oder sehr eng oder sehr, sehr zwielichtig. Manchmal auch alles davon.
Wir fanden Alexis, den Inder, der in hohen Kniestrümpfen, kurzen Hosen und Latschen aus seinem Nachthäuschen kam und versprach, auf unser Auto aufzupassen. Er sagte zu meinem Mann, er solle keine Angst haben, dass ich ihn wegen seiner Einpark-Schwierigkeiten verlasse – wegen der Kinder würde ich sowieso bleiben… Pff. Wir bezahlten $20 und nahmen alles, was ging, aus dem Auto mit ins Hotel. Oh my goodness!! Nach einem kurzen Fußweg kamen wir müde und kalt im Hotel an.
Liam fragte immer wieder nach unserem Zuhause und nach unserem Auto. Dann fragte er mich, ob er zuhause auch in eine neue Kinderbetreuung gehen müsste. Der Arme war völlig durcheinander. Ich bin mir sicher, dass er unser Haus in Berlin inzwischen ganz vergessen hat, bzw. jetzt auch nicht mehr vermissen würde. Wir hatten so oft von Koffer packen und „nachhause fahren“ geredet, dass er jetzt gar nicht mehr verstand, was „zuhause“ eigentlich war…

 

Dienstag

Das Frühstück im Hotel war ein Witz. Da lachen wir Deutschen drüber.
Außerdem war es voll, Jugendherbergs-mäßig, eng und man sprach und aß sehr international. Wir nahmen Jogurt, Obst und einen Kaffee für mich und eine Waffel und einen Muffin für die Jungs und machten, dass wir wegkamen.
Falls ich es vergesse, zu sagen: Unsere Kinder haben das ganze Wochenende mit allen Hochs und Tiefs so sehr gut und wunderbar mitgemacht! Wir lieben sie dafür!

Im Sonnenschein wurde SF um einiges attraktiver – und auch wieder gar nicht.
Entweder sind wir von unserem Stadtviertel in Irvine (dass es erst seit 2 Jahren gibt) so verwöhnt oder die amerikanischen Großstädte sind echt… anders. In Gedanken habe ich meine Großstadt Berlin in den höchsten Tönen gelobt und vermisst.

Sehr viel Armut, sehr viele Baustellen, sehr viele Autos, sehr viele Touristen und sehr viele Lebenskünstler machen SF zu dem, was es ist. Ich fand es nicht schön. Jedenfalls innen drin. Weiter draußen umso mehr.
Es war sehr sonnig, aber kühl für uns (Berlin, bitte sei warm im April!) und wir freuten uns über alles, was wir aus dem Reiseführer wiedererkannten. Über die Brücke, die wir uns wirklich größer vorgestellt hätten, fuhren wir in den Norden zu den Muir Woods. Unsere Zeit war knapp, aber die Riesenbäume wollten wir unbedingt sehen.

Als mein Mann dann mit Rucksack und guter Laune zu einer Wanderung ansetzte und ich ihn für einen Moment nicht wiedererkannte, fühlte ich mich kurz in meine Kindheit zurückversetzt. Die Jungs spielten die Rolle meiner kleinen Geschwister und der Mann war mein Vater – immer fröhlich und ab, in den Wald mit euch! Und ich, der meckernde, frierende Teenager hinterher. Hilfe.
(Aber ich liebe meinen Vater und sehe und schätze jetzt den Sinn und den Spaß dieser Wald-Wanderungen.)

Nachdem wir die Touristen hinter uns gelassen hatten, fing die Wanderung wirklich an, Spaß zu machen! Uns wurde wärmer, ich hatte tatsächlich diesmal keine FlipFlops an. Die Bäume waren wirklich beeindruckend! Emilian lief wunderbar mit, was wir immernoch nicht glauben können – dafür streikte Liam im Kinderwagen, aber nur die erste Zeit. Wir sahen riesige Nacktschnecken und kleine Streifenhörnchen und machten tolle Fotos. Hinweisschilder, die um Ruhe baten, nahm Emilian sehr ernst. „Der Wald hat Ohren!“, sagte er immer wieder. Die Wege waren teilweise schmal und mit Wurzeln umschlungen und bedeckt, ein Bach plätscherte neben uns her… Ein toller Wald.

 

Als wir wieder am Auto ankamen, war es richtig warm geworden. Die Fahrt führte wieder zurück durch die Serpentinen – und niemand von uns spuckte ins Mietauto! Nur mal so… Die Landschaft war atemberaubend! Emilian und Liam hatten eigene Fensteröffner, die sie auch erreichen konnten und ab und zu entriegelten wir sie. Was für ein Spaß!

Das nächste Ziel war eine von zwei Kaffeeröstereien, die uns Freunde empfohlen haben.
Wir beide sehen uns in neuen Städten keine Kirchen, Museen oder Stadtkerne an – wir gehen in Cafés. Und diese Halle, die halb Café / halb Rösterei war, hat mir glatt den Atem verschlagen! Dieser Duft! Diese vielen, vielen Säcke und Bohnen! Von der zweiten Etage konnte man nach unten, genau zu den Baristi gucken. (Verzeiht das Klugscheißen.) Wie die den Kaffee machen! Wie die das können! Wie schnell die das machen! Wie cool die das machen! Haaaach…

Emilian sah sich minutenlang die Maschine an, die die Kaffeebohnen umrührte und röstete. Unsere Jungs wissen, was wir lieben. Emilian rennt sonntags zuerst zu den Kaffeeautomaten auf dem Kirchen-Gelände und fragt, ob er mir einen Kaffee machen darf. Und wenn Liam spielt, ist mindestens ein „Paffee“ aus Luft für Mama drin.

Ich wollte unbedingt die bekannte Häuserreihe am Alamo Square fotografieren, weil meine Oma ein großes Puzzle davon hat. Die ganze Verwandtschaft hat da vor Jahren dran gepuzzelt. Wir fanden es und fuhren danach zum Chinatown. Emilian wollte das gern sehen, damit er nicht extra nach China müsse. So mein Sohn. Es war enttäuschend un-chinesisch, würde ich mal sagen. Aber das kann auch daran gelegen haben, dass gerade überall laut und wild und grün-weiß-orange St. Patrick’s Day gefeiert wurde. Da dreht nämlich auch ganz Amerika ab und trägt nur grün. Geht es nicht eigentlich um Irland? Egal, haben wir nicht so verstanden.

Auto fahren ist in SF sehr anstrengend, hatte ich bereits geschrieben, oder? Dazu kommen noch – oh, wie wir das in fremden Städten lieben – Einbahnstraßen. Aber wir haben viel gesehen und wieder über die steilen Straßen gestaunt. Fahrschule möchte ich da nicht machen! Aber würde ich auch nicht, denn in SF hätte ich kein eigenes Auto!

Wir fuhren weiter zum Pier 39. Den wollten wir uns nochmal bei Licht ansehen. Die Sonne schien und wir staunten über das Meer, die Gefängnis-Insel Alcatraz und die Seelöwen-Steganlage. So faszinierend! Von einem feinen Restaurant aus hatte man (natürlich!) den besten Blick direkt aufs Wasser. Ich überlegte, ob wir dort nur mal kurz einen Kaffee trinken sollten, um die Aussicht und die Windstille zu genießen. Doch der allerbeste Mann nahm die Idee auf und führte uns zum Mittag aus! Mit Blick auf Alcatraz und auf die Brücke, auf Möwen und Boote aßen wir leckeren Fisch und Salat – zwischen Weißwein-trinkenden Senioren aus Great Britain. Wir mit Kindern. Die nicht stille sitzen können. Ihr wisst Bescheid!

Weil wir unbedingt noch einmal den Sonnenuntergang mit Blick auf die Brücke sehen wollten, vertrieben wir uns die Zeit bis kurz nach 19:00 Uhr. Es war kalt und windig. Wir gingen in jedes Geschäft, in einige sogar mehrmals. Ich möchte unbedingt noch einen rosa Pullover mit der Aufschrfit „California“ haben, aber auf denen da stand natürlich überall „San Francisco“ drauf.

Wir saßen auch ’ne ganze Weile in einem Laden mit Knobelspielen Erst wärmten wir uns nur auf, entdeckten eine Kinder-Ecke und dann brachte der Verkäufer meinem Mann diese zwei kleinen silbernen Metalldinger, die man auseinanderfummeln muss. Ich versuchte mich an einem Holz-Herz und dann saßen wir da… Wir knobelten und redeten so mit dem Typ, er fragte, woher wir kommen und sagte dann: „Ah, die Deutschen! Die erfinden doch diese ganzen Spiele.“
Als wir dann beide unsere Rätsel lösen konnten, wunderte es ihn gar nicht.
Yeah! Wir haben unser Land stolz gemacht!

Herzpuzzle

Es wurde sehr kalt dann, die Sonne ging ziemlich unscheinbar unter (ich glaube, wir sind verwöhnt) und wir düsten zum Hotel. Unser Kniestrumpf-Freund Alexis nahm für $20 wieder unser Auto in Obhut und wir liefen zum Hotel. Grmpf. Wir alle duschten warm, um nicht mehr so zu frieren und verschwanden im Bett.

 

Mittwoch

Früh packten wir unsere Koffer zusammen. Nach einem kleinen Frühstück holten wir unser Auto ab und verabschiedeten uns von SF.
Jetzt sind wir einmal da gewesen, haben blitzschnell und sehr touristisch die Stadt abgecheckt und das war’s. Ich denke, selbst ohne Kinder würde ich nicht noch einmal zurück kommen.

Eher würde ich mir noch mehr Wälder, Berge, Strände und Cafés ansehen. Es gibt soo viele tolle Orte am Pazifik. Amerika ist riesig! In Santa Cruz machten wir eine Pause, um die zweite Rösterei anzusehen. Was soll ich sagen.. Toll!

Eigentlich hätte ich gern die Facebook-Hochburg am Menlo-Park angesehen. Monterey soll sehr schön sein und überhaupt für Santa Barbara hätten wir mehr Zeit gebraucht. Aber wir wussten nicht, wie es um unser altes Auto stand und wollten das schnell hinter uns haben. Die Straßen waren leer und es fuhr sich wunderbar. Tempomahaat! Wir schafften diese lange Strecke gut.

Die Mechaniker hatten unser Schätzchen notdürftig repariert, sie hatten einen Bypass gesetzt. Bis dahin dachte ich, das geht nur am Menschen. Wir sollten weder die Heizung, noch die Lüftung verwenden und die Flüssigkeit war natürlich immernoch eklig. Die hätten das Auto echt mal innen aussaugen können… Trotz Gewitter und offener Fenster kamen wir gut voran. Wir fuhren an einer Stadt vorbei, in der gerade Freunde von uns leben bzw. Urlaub machen. Es war schwer, einfach so vorbeizufahren. Wir hatten uns seit Jahren nicht gesehen und waren nun echt so nah…

Ich weckte die Kinder, die sonst sicher durchgeschlafen hätten. Aber das wäre zu früh. Je näher wir Los Angeles kamen, desto voller wurden die Strassen. Mein Mann fuhr perfekt, ich bewundere sein effektives Fahren. Dieser Fahrstil hatte allerdings zur Folge, dass Emilian schlecht wurde. Für den Rest der Strecke hielt ich ihm eine leere Keks-Dose vor die Nase. Nichts passierte.

Nach 20:00 Uhr kamen wir an.
Unsere Söhne haben dieses Wochenende mit Krankheit, mit vielen Autofahrten, mit fremden Betten, mit komischem Essen, mit wenig Schlaf, mit kaum vertrautem und mit vielen Eindrücken sehr gut mitgemacht! Sie hatten viel gute Laune, haben sich schnell begeistern lassen und alles Neue mit offenen Augen entdeckt. Danke, ihr zwei!
Dieses „Zuhause“-Gefühl, wieder Platz zu haben und in eigenen Betten zu schlafen, war unglaublich.
Die Vorfreude ist nochmal ordentlich gestiegen!

Danke, dass ihr mitgelesen habt!

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Um zu Überleben…

Erstens: Ich habe ordentlichen Muskelkater.
Zweitens: Ich habe Tag 4 ohne Mann und Papa überlebt. 14 kommen noch.

Heute war der erste Tag, an dem es echt gut ging.
Die Kinder vermissen ihren Papa und suchen das irgendwie… bei mir! Ich vermisse meinen Mann. Gestern war Liam bis nach halb zwölf wach und wollte nicht einschlafen. Am Nachmittag hatten Emilian und ich Streit beim Aufräumen, was mit Tränen auf beiden Seiten endete. Ich mach das überhaupt nicht gern, vor den Kindern weinen und so. Ich zeige meine Schwäche nicht. Aber danach sind die Kinder sanft wie Lämmer. Es ist schön, nach einem Streit zusammen zu lachen. Die Kindersprüche purzeln. Mehr dazu demnächst bei „Szenen“ und „Kindersprüche“!

 

Auf der Seite www.playtivities.com habe ich einen passenden Artikel gefunden, den ich für euch übersetzt habe.

 

10 Dinge für die tägliche Routine

Es ist kein Geheimnis, dass Eltern sein anstregend ist. Es lohnt sich, aber gleichzeitig ist es viel Arbeit, Geduld, Hingabe (und viele anderen Dinge, von denen du nicht wusstest, dass du sie hast, als du noch keine Mama warst).

Ich bin keine perfekte Mutter, aber jeden Tag versuche ich, mein Leben leicht zu machen, das Leben meiner Kinder interessant und lustig zu machen, ohne dass ich dabei zu müde und ausgebrannt werde. Um das zu tun, muss ich ein bißchen besser auf mich selbst aufpassen.

Ehrlich gesagt, es hat eine Weile gebraucht, bis ich das verstanden und damit angefangen habe.

Eisbecher

Im letzten Jahr war einer meiner Vorsätze, meinen Tag besser, routinierter zu beginnen und bis jetzt war das revolutionär für mein Leben und meine Fröhlichkeit. Also habe ich weiter daran gearbeitet, meine tägliche Routine zu perfektionieren, bei der es meist um mich ging. Ja, das hört sich egoistisch an, aber vertraut mir: Es ist vorteilhaft für die ganze Familie.

Ich habe 10 Dinge ausgewählt, die mich glücklich machen und ich habe angefangen, sie jeden Tag zu machen. Es sind keine großen Dinge, wie zum Friseur gehen oder einen Mädelsabend zu machen. Es sind wirklich kleine Sachen, die du machen kannst, um deinen Tag einfacher zu machen und dich glücklicher zu fühlen.

Ich mache das jetzt seit fast 3 Monaten und ich kann nicht glauben, wie sehr mir das geholfen hat, ruhiger, geduldiger und positiver zu sein!

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Tägliche Routine für Mamas

1. Tanzen. Ich meine, wie verrückt zu deiner Lieblingsmusik tanzen. Ich weiß, dass sich das verrückt anhört und Mütter sind nicht verrückt (oder?). Wie auch immer: Tanze und bewege dich, wie du willst. Mach es zu deiner Routine, während du im Haus Zeug vom Boden aufsammelst, während du kochst oder sogar während du die Hausuafgaben/Windeln deiner Kinder checkst.

Ich mache jeden Morgen ein „Abtanzen“ mit meiner Tochter zusammen. Das ist das, die sie am liebsten mit mir zusammen macht. 20 Minuten

2. In Verbindung bleiben. Schicke deinem Mann/Partner eine romantische Email oder SMS. Es muss nicht sehr ausgefallen sein. Ein einfaches „Danke, dass du für mich da bist!“ kann viel bedeuten. 2 Minuten.

3. Quatsche mit einer Freundin, die dich versteht. 10 Minuten.

4. Gib deinen Kindern mindestens 12 Umarmungen oder Küsse (oder beides). Egal, wie blöd der Tag ist. Sekunden.

5. Meditiere, bete oder atme einfach tief ein und sei nur mit dir selbst – auch, wenn es nur 3 Minuten am Tag sind. Kein Telefon, kein TV, keine Kinder. 5 Minuten.

6. Sieh in den Spiegel und gib dir ein Kompliment. Finde was Schönes an dir, auch wenn du Jogginghosen und ein fleckiges Shirt trägst. 1 Minute.

7. Tu dir was Gutes, mindestens einmal am Tag, und verwöhne dich. Ob es jetzt ein Schaumbad oder einfach nur ein Kaffe mit Milchschaum in deiner Lieblingstasse ist. Es wird einen Unterschied machen.

Ich mache das normalerweise, wenn die Kinder im Bett sind, als eine Belohnung für mich für einen guten Tag. 30 Minuten.

8. Ruf deine Mama an. Punkt. Wenn du eine Mutter bist, verstehst du, warum. 10 Minuten.

9. Such dir was Schönes, das du tagsüber angucken kannst. Ich persönlich liebe Blumen. Besonders die, die blühen. Ich versuche, in jedem Raum welche zu haben. Auch im Bad habe ich zumindest grüne Pflanzen. Immer, wenn ich daran vorbei gehe, lächle ich innerlich, wenn auch nur für einen Moment. Sekunden.

10. Hilf jemandem. Du weißt das, aber ich sag’s dir nochmal: Gut sein macht DICH glücklich. Jemandem zu helfen hilft in Wahrheit dir. Nutze also die Möglichkeit, den Tag von irgendeiner Person heller zu machen. Ob du für jemand das Getränk im Coffeeshop bezahlst oder „Hey!“ zu einem Fremden sagst. Es macht wirklich einen Unterschied. Sekunden.

 

Coffee

Wenn du das jetzt liest, deinen Kopf schüttelst und denkst, dass du niemals fähig sein wirst, auch nur eine dieser Sachen zu tun, weil du natürlich zu beschäftigt bist – dann überdenke und bewerte deine tägliche Routine neu. Denke darüber nach, was du sein lassen kannst, ohne jemandem weh zu tun. Musst du echt jeden Tag Staub saugen? Hast du deinen Mittags-Plan unter Kontrolle, um dadurch Zeit zu sparen?

Finde Möglichkeiten, hier und da eine Minute zu klauen, um mit den paar Minuten deine EIGENE Routine zu erschaffen.

 

Birute Efe, playtivities.com

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12 von 12 im November

Heute war ein fauler Tag, wie das eben manchmal im November so ist. Auch hier.
Liam hat sehr lange geschlafen und so haben wir es uns eben gemütlich gemacht.
Am Abend gab es allerdings noch ein Highlight für mich!

 

1. Tusche. Die Jungs lieben es.

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2. Während ich einfach mit dem Pinsel spielte und blaue Farbe vermatschte, sah Emilian mir zu und sagte dann: „Hey, das erinnert mich an was!“ Sprach’s und holte seine Kinderbibel. Er blätterte, fand die gewünschte Seite und zeigte sie mir. Man sieht doch wirklich eine Ähnlichkeit! Er hat dieses Bild im Buch bestimmt vor Monaten zuletzt gesehen…

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3. „Mama, kannst du mir nochmal die witzigen Regeln von den anderen Ländern vorlesen?“

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4. Ich dachte erst, heute komme ich ohne Kaffee aus.
War aber nicht so.

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5. Liams Lieblings-Spiel

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6. Mit ein paar Freunden haben wir uns gestern zum Basteln und Laterne laufen getroffen. Wir wollten ihnen eine deutsche Tradition vorstellen. Sie kannten weder St. Martin, noch Laternen, noch Glühwein oder Punsch. Jetzt kennen sie es. Es hat Spaß gemacht!
Unsere selbst-gebastelten Laternen sehen so aus:
Große Becher, Backpapier, Aufkleber und gepresste Blätter.

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7. Unser 10-wöchiger Rooted-Kurs ist schon fast wieder vorbei!

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8. Kennt ihr schon diese praktischen Dinger, die verhindern, dass das Eis überall hintropft und alles verklebt???

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9. Das bißchen Haushalt… habe ich heute auch geschafft.

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10. Meine Vorbereitung für die zweite „Mom’s Night Out“!

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11. Eishockey!
Die Frau des Mannschaftskapitäns Ryan Getzlaf ist doch tatsächlich in meiner MOPS-Gruppe. Sie hat uns zum heutigen Spiel in die VIP-Lounge eingeladen. Die Anaheim Ducks haben gegen die Los Angeles Kings gespielt.

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12. Weil Anaheim und Los Angeles nicht weit voneinander entfernt sind, war es ein heiß begehrtes und wichtiges Spiel.
Nach dem Penalty-Schießen haben die Anaheim Ducks aber 6 – 5 gewonnen. Yeeiii!

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Gute Nacht für heute!

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