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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

12 von 12 im Januar

Hier seht ihr 12 Fotos von einem vollen Freitags-Alltag einer fünfköpfigen Familie. Am 12. Januar. Nicht mehr und nicht weniger.

1. Ich bringe Liam in die Kita. Ein Glück, wenn wir allein im Fahrstuhl sind und er die Knöpfe drücken darf.

 

2. Gleich danach fahre ich zu unserem ersten MOPS-Treffen in diesem Jahr. Die drei Stunden vergingen wie im Flug und waren so voller Lachen und Leben – ich hab nicht eine Sekunde an die Fotos gedacht.
Hier eine Jahresanfangs-Anregung, die wir den Mamas mitgegeben haben. Vielleicht möchte einer von euch sie ausfüllen und während der nächsten Monate darüber nachdenken – oder ein Jahr später wieder angucken?

 

3. Was Süßes für den Süßen.
Smoothie-Eis aus Sommer-Obst.

 

4. Emilian hat einen Freund zu Besuch.
Sie tauschen und sortieren ihre NinjaGo Spielkarten. Liam schreibt die Namen der Lego Ninjas auf.

 

5. Dann lassen sich die Jungs Bilder von Papa ausdrucken und sitzen eine ganze Weile da und malen.

 

6. Als der Besuch weg ist, setzt sich Emilian noch an die Mathe-Hausaufgaben. Er ist einer der Klassenbesten in Mathe, aber Zahlen ins Heft schreiben gehört nicht so zu seinen liebsten Aufgaben.

 

7. Ich backe – tadaa – einen neuen Cheesecake für die Geburtstagsfeier unserer Freundin. Das Blöde an den Käsekuchen ist ja, dass man sie vorher nicht probieren kann.. Sieht aber erstmal gut aus.

 

8. Bestes Abendbrot vom besten Ehemann.

 

9. Wir sehen zusammen einen alten Film.
Herkules.

Mein Mann kann nicht glauben, dass ich die Geschichte noch nicht kannte. Hmm.. ich schließe meine Bildungslücken gemeinsam mit den Jungs.

 

10. In der Blogger-Welt hat eine neue Blog-Parade gestartet: „1000 Fragen an mich“
Ich möchte da gern mitmachen und versuchen, pro Woche 20 Fragen zu beantworten.
Ein bißchen auf die Suche gehen nach „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ – „Was bin ich ausser einer Mama?“ – „Was macht mich aus?“
Möchtet ihr auch?

 

11. Während die Kinder den Film gucken, mache ich einen neuen Kindersprüche-Beitrag für euch fertig. Kommt bald!

 

12. Und dann, ob ich will oder nicht: Shred!
Ich bin wirklich schon an Tag 9 von 30.
Ohne Pause!

 

Wer noch mehr Fotos und Inspirationen sehen möchte: Hier bitteschön!

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Backen ist Liebe!

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ich wieder mit Shred angefangen habe.. dass ich mir die DVD gekauft habe, weil es die Videos nicht mehr auf youtube gibt. Ich könnte schreiben, dass ich an Tag 4 von 30 bin und der Muskelkater langsam erträglicher wird…
Aber das würde thematisch überhaupt gar nicht zu meinem anderen Thema passen.. und die Idee meiner Jahresanfangs-Fitness-Challenge etwas unglaubwürdig erscheinen lassen. Also lass‘ ich es lieber.

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Ich und die Käsekuchen.
Käsekuchen und ich.
Das ist so eine Sache…

Die Käsekuchen meiner Kindheit habe ich gelb-braun und trocken und mit matschigen Rosinen in Erinnerung.
Nicht so der Kindheits-Traum.

Im Jahr 2010 lud uns eine Freundin, die wir im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt haben, zum Kaffee trinken ein.

Sie hatte einen New York Cheesecake gebacken und wir waren total begeistert. Wir erkundigten uns nach dem Rezept und sie holte das Backbuch – von Cynthia Barcomi. Ich hatte noch nie von ihr gehört.

Wir kauften uns schnell das Buch und buken wild drauf los.
Zuerst wurden es Bagels und ein Chocolate Espresso Cheesecake. Die Bagels waren lecker, aber aufwändig.. der Cheesecake war ein Gedicht! Aber viel zu mächtig für den deutschen Magen. Unserem Schwager hätten wir damals fast den Nachmittag verdorben.

Ich buk viel von Cynthia Barcomi, sehr viel. Eigentlich backe ich seit dem kaum andere Rezepte.
Apfelkuchen, Pancakes, Cookies.. was habe ich in den letzten Jahren an Cookies gebacken! Muffins, Cupcakes, Blechkuchen, Zitronenschnitten, Pizza… Wir besuchten ihre Cafés in Berlin und verliebten uns noch mehr in Lachs-Frischkäse-Bagels und den selbstgerösteten Kaffee.

Ihre Cheesecakes sind unglaublich gut.
Es gibt im Restaurant den „Probierteller“.
Für 7.50 Euro kann man sich 4 halbe Stücken aussuchen und probieren. Das empfehle ich für mindestens zwei Personen..

Diese Kuchen erinnerten uns sehr an die Cheesecakes, die wir in der Cheesecake Factory in Kalifornien gegessen hatten. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie besseren Kuchen gegessen. Dass wir uns ein Stück des Oreo Cheesecakes damals zu acht geteilt haben, sagt wahrscheinlich schon alles…

Von den Käsekuchen im Backbuch, mit denen ja alles anfing, ließ ich erstmal die Finger. Die Rezepte, die meist über zwei Seiten gedruckt waren, betrachtete ich mit Respekt.

Erst Jahre nach dem ersten Backbuch, im letzten Frühling, versuchte ich es wieder: New York Cheesecake
Ich las das Rezept vorher nicht ganz bis zum Ende, verschätzte mich total in der Zeit – aber das Ergebnis war so gut! Ich war auf den Geschmack gekommen.. im wahrsten Sinne.

Zu Weihnachten bekam ich nun mein 4. Backbuch von Cynthia Barcomi. Cheesecakes, Pies & Tartes heißt es.

Die Käsekuchen-Rezepte sind – Überraschung! – so gut, so kreativ, so verführerisch, mit guten Fotos und humorvoller Einleitung zu jedem Kuchen – und die Rezepte sind deutlich vereinfacht. Dennoch gibt es Zutaten, die herausfordernd sind, es gibt Rezepte, die über mehrere Seiten gehen. Cheesecakes sind diejenigen unter den Backwerken, die ich mit Sie anspreche. Etwas ganz Besonderes.

Ich habe gestern den vierten Cheesecake seit Weihnachten gebacken.
Sweet Potato Spice Bars with Potato Chip Crust
Cinnamon and Sugar Cream Cheese Bars
Cheesecake mit Brownie-Boden und Salzkaramell-Sauce
Chocolate Swirl Chhesecake Bars

(Wenn euch jetzt noch nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, stimmt irgendwas nicht 😉 )

Ich habe neue Backformen und Back-Utensilien gekauft.
Ich lerne, ich staune, ich bin begeistert und ich liebe es!

Ich liebe den Stil, wie Cynthia ihre Rezepte beschreibt und aufschreibt.
Ich bin nicht so der Experimentier-Typ.
Wenn Cynthia schreibt: 225g Mehl – dann nehme ich 225g Mehl.
Wenn der Kuchen 18 Minuten in den Ofen soll, dann lasse ich ihn keine Sekunde länger drin.
Wenn zum Rezept Vanille-Extrakt und Vanille-Salz gehört, dann muss das so. Wenn der Kuchen vor dem Servieren mehrere Stunden kühlen muss, dann halte ich mich daran.
Wenn ein Becher saure Sahne fehlt, dann lasse ich alles stehen und liegen und kaufe saure Sahne. Ich überlege nicht, wie ich Sahne oder ein Ei ersetzen könnte: Ich halte mich streng an das Rezept!

Ich liebe es, die Zutaten zusammen zu rühren und zu sehen, zu schmecken und zu riechen, wie etwas Wunderbares daraus wird.

Ich liebe es, Schokolade zu zerhacken, mir die Finger abzulecken und zu ahnen, dass ein guter Kuchen entsteht.

Ich liebe es, den Kuchen im Ofen zu beobachten.
Ich liebe es, den fertigen Kuchen auf den Tisch zu stellen.

Ich liebe es, den Kuchen anzuschneiden, zu hoffen, dass alles gut gegangen ist und aufzuatmen, wenn das Stück stehen bleibt und einigermaßen aussieht, wie im Backbuch.

Ich liebe es, meinen Männern beim Probieren zuzusehen.
Wenn sie mit vollem Mund den Daumen hochstrecken.
Dieses „Mmmmhh Mama!“
Wenn sie den Gästen sagen: „Das ist der beste Kuchen, den musst du probieren!!!“

Backen macht mich so glücklich!

Und ich sage euch: Das Backen mit Cynthia ist etwas ganz Besonderes!
Wenn ich eine Frage zu einem Rezept habe und sie bei Facebook anschreibe, dann antwortet sie.
Wenn ich ein Foto oder Text von einem fertigen Kuchen poste und sie markiere oder sie das auf ihrer Seite liest, dann kommentiert sie und gratuliert.

Ich liebe ihre Überzeugung.
Sie sagt, sie hält nichts von low-carb Rezepten oder Magerquark.
Ich zitiere:
„Bitte ersetzen Sie keine Zutaten durch fettreduzierte Produkte. Vielmehr möchte ich Sie dazu ermutigen, diese Kuchen als Vergnügen zu genießen. Ich bin ganz begeistert von den kleineren Varianten mit 15cm Durchmesser.
Es ist meine Überzeugung, dass es besser und gesünder und befriedigender ist, ein kleines Stück eines perfekten Cheesecakes zu essen anstatt ein großes Stück eines Kuchens, der durch Kompromisse entstanden ist.
Wenn das Rezept zu reichhaltig für Sie klingt, genießen Sie ein kleineres Stück. Es ist gut, wenn man dann mehr will.

Denn es gibt immer ein Morgen!“

Yeah!

Vor ein paar Tagen habe ich ein Back-Video von ihr gesehen und mir das Rezept mitgeschrieben. Ihre Erklärungen dazu waren so gut und hilfreich. Sie lebt ihre Rezepte, hat jedes einzelne entwickelt und kennt sie auswendig. (Ich habe endlich verstanden, wie ich Karamellsauce machen kann. Wenn ihr die riechen könntet!)

Ihr seht, ich bin verliebt.
In Käsekuchen.
Wie gut, dass in zwei Wochen unsere Geburtstags-Zeit anfängt.
Denn irgendjemand muss ja diese ganzen leckeren Sachen auch essen..

 

(Beitrag enthält Affiliate-Links)

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