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1000 Fragen – Teil 3

So langsam gewöhne ich mich daran, mir einmal wöchentlich diese Fragen zu schnappen. Bis jetzt konnte ich gut antworten, musste nur manchmal einen halben Tag mein Geschriebenes überdenken. Das geht auch besser, als ruckzuck durch die Fragen zu rattern.
Einige Fragen haben mehr Tiefe als andere. Manche sollte ich mir vielleicht öfter mal stellen. Mal sehen, welche Antworten in dieser Zeit am herausfordernsten sind.

Ich mach‘ dann mal weiter:

41.
Trennst du deinen Müll?
Ja, natürlich. Ich versuche das ziemlich pingelig und könnte mich wie ein Rumpelstilzchen aufregen, wenn einer der Männer in meinem Haushalt alte Socken in den gelben Sack oder Bananenschalen in den Papiermüll wirft! Allerdings.. ich bin mir leider nicht sicher, ob es am Ende nicht doch alles in einem Haufen landet..

42.
Warst du gut in der Schule?
Ich würde sagen, es wurde schlechter, je höher ich in den Klassen kam. In Sprachen gehörte ich jahrelang zu den Klassenbesten, andere Fächer haben es in all‘ den Jahren nicht geschafft, mich zu berühren. Ich finde, ich war damals viel zu jung, um kluge Entscheidungen für Wahlfächer oder Praktikumsplätze zu treffen und würde jetzt einiges anders machen.
Ich ärgere mich, dass ich (und sicher auch Schule+Lehrer) damals von „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!“ nicht viel verstanden habe. Ich hätte mir mehr Bezug zum Alltag gewünscht und freue mich, mit wie viel Spaß und Ehrgeiz mein Schulkind noch lernt. Ich finde, da hat sich das System in den Jahren zum Positiven verändert. Muss man auch mal sagen!

43.
Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Letztens habe ich es in unter 10 Minuten geschafft (ohne Haare waschen) und fand es großartig. Wenn ich hier lese, dass andere Mütter für beides 3 Minuten brauchen, dann steht mir der Mund offen.
Normalerweise wasche ich meine Haare mehrmals in der Woche über der Badewanne („Nur Haare“, wie Mario Barth sagen würde) und dusche seltener und dafür ausgiebiger.
Jetzt, da ich ja fleißig Sport mache, muss ich jeden Tag duschen. Und das geht dann echt schnell.

44.
Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Nein. Wohl aber glaube ich an die Existenz einer unsichtbaren Welt.. falls das zur Frage passt.

45.
Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
Mein Wecker klingelt meist um 7:00 Uhr. Manchmal kann ich dann noch eine halbe Stunde liegen bleiben. Ich bin sehr sehr dankbar, dass mein Mann und Emilian sich morgens leise auf den Weg in die Schule machen, denn die Nächte mit Jari sind noch immer… unterbrochen. Zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr müssen wir in der Kita sein.
Wenn mein Mann (wie jetzt gerade) auf einer Dienstreise ist, muss ich mir den Wecker früher stellen, 6:15 Uhr, und irgendwie schneller wach werden. Aber das geht dann. Kaffee! Es wird jetzt wieder früher hell und ab Sommer haben wir zwei Schulkinder. Vielleicht kann ich Jari dann liegen lassen und den Morgen mit den beiden Großen verbringen.

46.
Feierst du immer deinen Geburtstag?
Oh ja! Und mir fehlt das ganze Jahr etwas, wenn es nicht geklappt hat.
Nach den Männer-Geburtstagen im Januar, Februar und zweimal im März bin ich im April die Letzte, die feiert. Meist hat dann niemand mehr so richtig Lust auf Party und Deko.. In den letzten Jahren habe ich dann aber einfach viele Freunde eingeladen und mein Haus zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr geöffnet. Jeder konnte zu irgendeiner Zeit kommen und für ein paar Stunden bleiben. So konnte ich einen vollen tollen Tag verbringen, hatte immer mal wieder Pausen und neue Gäste. Ich denke, das werde ich wieder so machen.

47.
Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Vielleicht 3-5 Mal.
Ich mochte Facebook sehr und es nervt mich, dass es kaum mehr möglich ist, einen Überblick zu bekommen. So viel Werbung, Katzen-Videos, Wie-spreche-ich-ein-Wort-in-hundert-Sprachen-aus und „Guck, was deine Freunde angesehen haben!“. Wer braucht sowas? Und Einhörner! Ich kann keine Einhörner mehr sehen!
Trotzdem möchte ich mich nicht davon trennen, denn es ist fast die einzige Möglichkeit, mit bestimmten Leuten Kontakt zu halten. (Und das weiß Facebook natürlich..)

48.
Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Das ist eine schöne Frage.
Ich mag die Couch-Ecke im Wohnzimmer, weil wir dort viel sitzen und lesen und toben und kuscheln und chillen.
Ich mag den Platz am Küchentisch, der Blick in den Garten, ein sauberes Fensterbrett, Kaffee und Ruhe. Oder gerade noch so fünf Plätze am Tisch.
Ich mag das Kinderzimmer, wenn der Teppich zu sehen ist und ich Kindheit und Kreativität spüren kann. In dieses Zimmer haben wir zum Einzug vor 6 Jahren die meiste Energie gesteckt.
Ich mag das Schlafzimmer, weil es eine rosa Blümchen-Tapete hat und es der einzige Raum ist, den ich vor Kinderspielzeug schützen kann.
Ich mag das Bad oben, weil es ein großes gemütliches Familien-Badezimmer ist und wir uns alle dort aufhalten können, ohne uns auf die Füße zu treten.
Ich mag das Bad unten, weil ich es am schnellsten putzen kann und weil es (m)eine schöne Postkartensammlung hat.
Und so weiter..
In den Ferien und für die März-Jungs zum Geburtstag wollen wir drei unserer Zimmer neu aufteilen, gestalten, dekorieren, umräumen, aufbauen.
(Hallo Kinderzimmer-Möbelhäuser!!
Wir würden uns gern als Produkttester für Möbel, Tapeten, Vorhänge, Teppiche, Spiel-Ecken… anmelden!)
Wahrscheinlich werde ich diese Liste dann neu schreiben müssen…

49.
Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Da musste ich meinen Sohn fragen. Keine Ahnung, ich hab’s nicht so mit Tieren. Wahrscheinlich habe ich im letzten Sommer im Britzer Garten Schafe und Ziegen gestreichelt.

50.
Was kannst du richtig gut?
Reden. Schreiben. Backen. Schlafen.
Mein Mann sagt, er bewundert meine Geduld. Ich kann gut Menschen verknüpfen, Freundschaften schließen, organisieren und Stimmung machen.

51.
Wen hast du das erste Mal geküsst?
Das war mein Sitznachbar in der Oberschule am allerletzten Schultag. Puh, ist das lange her!

52.
Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Das ist eine schwere Frage. Ich habe schon immer so viel gelesen. Nächtelang, weil ich die Spannung kaum ertragen konnte. Ich lese Bücher auch mehrmals. Manchmal wünsche ich mir eine Liste aller Bücher, die ich schon gelesen habe.
Tausend Geschenke“ hat mich sehr beschäftigt und bewegt.
Als Jugendliche hat mich die Biografie von Hannelore Kohl sehr beeindruckt.
Ich bin fasziniert von Jodi Picoult und ihrem großen Hintergrund-Wissen zu jedem Thema.
Die Bücher von Jonas Jonasson finde ich sehr unterhaltsam.
Einen starken Eindruck haben auch die Bücher von Stormie Omartian bei mir hinterlassen. Gebete für die Kinder, für den Mann, für die Familie.
Bücher sind toll!

53.
Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Hmm, was? Ich schwebe immernoch in meiner Büchersammlung.
Zusammen mit meiner Trauzeugin habe ich 2007 auf der Hochzeitsmesse in Berlin ein wunderschönes Kleid gekauft! Es wurde für mich sogar noch wertvoller, als meine kleine Schwester 2015 ebenfalls in diesem Kleid heiratete. Ganz besonders war für mich unser 10. Hochzeitstag in 2017, als mein Mann und ich in unserer Hochzeitskleidung Familienfotos machten!

54.
Fürchtest du dich im Dunkeln?
Ja, schon. Sogar jetzt, ohne meinen Mann, in unserem kleinen Haus.. Ich lasse nachts das kleine Licht im Bad an. Sagt das bl0ß nicht den Kindern!

55.
Welchen Schmuck trägst du täglich?
Ich gehe nie ohne Ohrringe aus dem Haus, das geht nicht. Meinen Ehering trage ich Tag und Nacht. Ausserdem ein Armband, das mir mein Mann aus Kalifornien mitgebracht hat.“Choose Joy“ steht da drauf.
Ach ja, und dann ist da noch mein anderer Ehering 😉

56.
Mögen Kinder dich?
Hmm, ich glaub ja. Als Erzieherin war es mir wichtig, cool und locker zu sein. Eine Chefin sagte nämlich mal, ich hätte eine natürliche Autorität…
Und auch jetzt denke ich, dass meine Kinder und Gastkinder gern hier sind.

57.
Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Die Frage müsste heißen: Welche Filme schaust du lieber im Kino?
Wir gehen sehr selten ins Kino und heben uns das dann für besondere Lieblingsfilme auf.  Mich stresst der Aufwand. Und die Werbung, die macht, dass ich nur mehr Filme sehen will, die ich mir sowieso nicht merken kann..
Wir sind Eltern mit wenig freien Abenden, wir stehen auf Serien!

58.
Wie mild bist du in deinem Urteil?
Erschreckenderweise kann ich schon ganz schön schimpfen und mich reinsteigern und aufregen. Ich kann mich nicht so gut in andere Leute versetzen, es gibt Dinge, die macht man einfach nicht.

59.
Schläfst du in der Regel gut?
Ja. Immer. Ich kann mich jederzeit auf die Couch legen und sofort richtig tief einschlafen, mit träumen und so. Wenn ich durchschlafen würde und früher ins Bett gehen würde, würde ich mich vielleicht morgens auch mal ausgeschlafen fühlen. Aber grad hab ich das Gefühl, ich könnte immer schlafen.

60.
Was ist deine neueste Entdeckung?
Ich hätte diese Frage wirklich gern schön beantwortet. Eine tolle Frage. Aber mein Kopf funktioniert nach so langer Zeit ohne Mann und mit wenig Schlaf nicht mehr so richtig. Mir fehlt die Zeit zum Nachdenken.
Eine neuere Entdeckung für mich ist Instagram. Ich hab mich lange davor gedrückt, keine Ahnung, warum. Jetzt finde ich es toll, das Vernetzen und Teilen und Austauschen.

Noch eine neue Erkenntnis habe ich in den letzten Tagen gewonnen. Ich muss ein bißchen ausholen:

Der größte Unterschied zwischen meinem Mann und mir ist: Ich bekomme Energie und tanke auf, wenn ich mit Menschen bin. Ich liebe es, mit vielen Freunden zu sein, zu reden, Zeit miteinander zu verbringen. Ich muss unter Menschen sein!
Und mein Mann, ihr könnt es euch denken, braucht für neue Kraft Ruhe und wenig Menschen. Keine Menschen.
Wir haben diese Erkenntnis mit Humor und großen Aha-Erlebnissen aufgenommen und kriegen es meist hin, einen guten Mittelweg zu finden.

In den letzten Tagen war ich mit den Kindern allein. Wir haben uns extra wenig vorgenommen, um uns zu haben und Zeit zu haben und Dinge zuhause zu schaffen.
Und obwohl die ersten Tage nicht zu anstrengend waren und ich einigermaßen gut geschlafen hatte, an der frischen Luft war und Sport gemacht habe, habe ich gemerkt, wie ich einfach traurig wurde. Schlapp und traurig.

Und diese Erkenntnis hat mich umgehauen.
Kann das sein? Ich brauche Menschen, erwachsene Menschen, zum Überleben. Ich brauche ein Gegenüber, mit dem ich reden und sein kann, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Ich gehe morgen Abend aus und treffe mich mit Freundinnen. Werden wir sehen, ob diese Tankfüllung bis zum Wochenende ausreicht…

In diesem Sinne freue ich mich auf die weiteren Fragen und neue Erkenntnisse!

Hier findet ihr Teil 1.
Und hier Teil 2.

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 2

Es geht weiter!
Ich beantworte heute die Fragen 21-40.

Ich finde das so spannend, wie viele Frauen da mitmachen (es sind fast nur Frauen, denke ich). So viele interessante Antworten – und so viele gute Fragen, schwere Fragen. 1000 Fragen, meine Güte! Das ist viel.

Aber ich möchte gern dabei sein, über mich nachdenken, Antworten finden, Statements geben und euch einladen, mitzumachen. Los geht’s!

21.
Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
Ja. Würde ich sagen. Ich möchte beliebt sein und toll gefunden werden. Allerdings habe ich mir doch inzwischen ein dickes Fell angeschafft. Wenn ich Dinge mache, die ich gut und wichtig finde, und dabei aber allein bin, dann ist mir das egal. Vielleicht ist es mir wichtiger, was andere über mich oder zu mir sagen, als was sie über mich denken

22.
Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Das ist der Abend. Da werde ich produktiv und fit und finde schlecht den richtigen Zeitpunkt, ins Bett zu gehen. Ich mag die Ruhe nach einem vollen Tag. Reden und Wein trinken bis in die Nacht.
Freie Vormittage, an denen ich nach einem guten Frühstück viel schaffe und der Tag vor mir liegt, sind auch toll.. aber ich bin und war schon immer ein Nachtmensch.

23.
Kannst du gut kochen?
Ähm.. wenn ich es machen würde, vielleicht. Aber ich mag es nicht. Die Kinder sagen, ich koche gut… und ich suche Rezepte und probiere auch Neues aus. Aber ich mag es nicht. Ich habe einen Mann, der sehr gut kochen kann und der darf das gerne machen. Ihr wisst, was ich gern in der Küche mache…

24.
Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am besten?
Frühling, Frühling, nichts als Frühling. Wenn es nach mir ginge, müsste es nichts anderes geben. Ich bin im April geboren und die Farb-und Stil-Typen vom Frühling passen auch zu mir, denke ich.
Frühling, so viel Zauber liegt in diesem Wort!
(Im englischen: „Spring“, sagt doch alles!)
Licht und Farben, Neuanfänge und Aufbrüche, Vorfreude, Aufatmen, Erwachen, Aufblühen, Zartheit, Wärme.

25.
Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Wir haben das Glück, dass meine Eltern die Jungs gern mal für Tage oder Wochen zu sich nehmen. Trotzdem sind das dann nicht unbedingt Tage, in denen ich nichts mache. Vor einem Jahr, als wir dachten, das Baby würde kommen, waren die beiden Großen am Wochenende bei meinen Eltern. Das waren Tage, an denen ich wahrscheinlich fast nichts gemacht habe.

26.
Warst du ein glückliches Kind?
Ja. Glücklich, naiv und unbeschwert. Das Aussehen egal, die Zeit egal. Immer ein Buch vor der Nase. Mit Freundinnen gackern, mit der Familie im Wald.
Wir hatten nicht alles. Und die „Kinder des Ostens“ werden vielleicht noch immer mitleidig belächelt. Aber wir waren glücklich. Im Rückblick kann ich das bestätigen, ohne mir das schön zu reden.

27.
Kaufst du oft Blumen?
Ich kaufe mir gerne Tulpen. Ich weiß, dass die Rosen und Tulpen von Lidl ziemlich lange halten. Sonst mag ich Sträusse nicht so gern, weil sie eben vergänglich sind. Da bin ich geizig, trotz der Schönheit. Ich verschenke lieber Blumentöpfe oder kaufe mir Blumen, die ich in den Garten pflanzen kann.

28.
Welchen Traum hast du?
Hmm.. Gesundheit für meine Familie.
Das Gefühl haben, am richtigen Platz zu sein.

29.
In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
Ich glaube, das jetzt ist die Nummer 6. Egal, ob Haus oder Wohnung.
Ich würde mich nicht als Sammler oder Messi bezeichnen, wir üben einen Hauch von Minimalismus, aber trotzdem empfinde ich Umzüge als emotional anstrengend. Wir sind sehr froh, dass wir schon mit einem Kind in ein Haus ziehen konnten und planen, hier zu bleiben. Erstmal.

30.
Welches Laster hast du?
Hmm, weiß ich nicht. Zu viel am Handy? Ich trinke gern Wein? Ich kaufe gern Ohrringe?

31.
Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Mein letztes Hörbuch war „Eine Handvoll Worte„. Tragisch und fesselnd. Und das letzte Buch? Hier liegen immer Bücher rum, in denen ich mal lesen könnte. Vielleicht war es „Eva – Wie alles begann„. Faszinierend, aufwühlend und verwirrend.

32.
Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Ich habe einiges probiert. Verschiedene Längen, Farben, Strähnchen.. Jetzt sind meine Haare über Schulterlang und haben meine Haarfarbe. Die Frisur, die ich jetzt habe, ist pflegeleicht und trotzdem weiblich. Ich mag meine langen, leicht gewellten Haare sehr und versuche wirklich, sie zu schonen, um sie zu behalten. Ich probiere gern Frisuren aus. Und, eine peinliche Wahrheit: Ich kann mir nicht alleine die Haare flechten.

33.
Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ja. Aber ich stehe dazu. Es ist meine Verbindung zur Außenwelt, mein Fotoalbum, mein Wecker, mein Kalender, mein Notizbuch, meine Inspiration, mein Erinnerungsbuch und mein Adressbuch.

34.
Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
Das weiß ich nicht. Vermutlich wenig. Ich bin meinem Mann dankbar, dass er sich darum kümmert und mir wahrscheinlich einige Sorgen erspart. Aber was ist schon Geld?

35.
In welchen Laden gehst du gern?
Ich bin sehr gern bei dm. Zum Stöbern und Kaufen.
Ich mag Läden wie Depot, Butlers, kleine Läden mit Deko- und Bastel- und Wohn-Accessoires – wenn auch nur zum Gucken und Ideen sammeln. Genauso IKEA. Ihr wisst ja, wie es mit den Vorsätzen klappt, da nur zu gucken…

36.
Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Geh ich in Kneipen? Ich gehe dorthin, wo ich Cocktails bestellen kann.

37.
Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?
Da bin ich unsicher. Ich würde vermuten, Nein. Siehe Frage 22.

38.
Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?
Mein erster Gedanke war: „Ich mach mich nicht selbstständig, das ist nichts für mich!“ Dann ist mir eingefallen, dass aus meiner Weiterbildung genau das werden könnte. Uuh. Spannend. (Ich löse bald das große Geheimnis.)

39.
Willst du immer gewinnen?
Nein.

40.
Gehst du in die Kirche?
Ja. Jeden Sonntag, seit ich denken kann. Das gehört zu meinem Leben und ist mein Leben.

****

Und das war es für diese Woche.
Am nächsten Dienstag geht es weiter!

Lest hier meinen Teil 1.

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 1

Johanna von Pinkepank hat sich diesen Fragen aus dem Flow Magazin gewidmet und darüber geschrieben. Wie es dazu kam und warum sie sie jetzt beantwortet. Über 100 Frauen haben sich inzwischen anstecken lassen. Ich auch.

Es macht viel Spaß, ihre Antworten zu lesen. Ich hebe mir das für später auf, um bei den Antworten ganz in meinem Kopf zu bleiben.

Du bist herzlich eingeladen, mitzumachen!
Jede Frage, jede zweite, nur drei: Egal!
Du kannst mir davon schreiben, musst du aber nicht.
Ich lade dich ein, dir am Anfang des Jahres ein paar ruhige Minuten für dich zu nehmen.

Ich mag Fragen.
Da muss ich mir nicht groß aussuchen, worüber ich schreibe. Aber nachdenken muss ich doch. Und ich darf schreiben!
Mir geht es nicht so sehr um die Frage „Wer bin ich ausser Mama?“. Obwohl ich seit fast 8 Jahren zuhause bin und „nur Mutter“ bin, bin ich eben nicht nur Mutter. Da ist so viel nebenbei, was mir Pausen und Ablenkung schenkt, wohin ich meine Leidenschaft und Kreativität schicke.
Vielleicht möchte ich mir eher Zeit nehmen, an mich zu denken, über mich nachzudenken, zu lernen, zu verarbeiten, zu verstehen…
Ich bin gespannt auf die Fragen.. und auf die Antworten!

Einmal in der Woche werde ich ein paar Fragen beantworten.
Here we go!

 

1.
Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Ich habe mich vor ein paar Wochen für eine berufliche Weiterbildung angemeldet. Und ich habe in diesem Jahr bestimmt schon 6 spezielle Käsekuchen zum ersten Mal gebacken – aber nicht zum letzten Mal!

2.
Mit wem verstehst du dich am besten?
Tatsächlich mit meinem Mann! Wenn mich etwas beschäftigt, bekommt er es ab. Alles. Manchmal hätte ich gern so die eine beste Freundin, mit der ich meine Gedanken und meinen Wein teile.. aber ich bin nicht so die Telefoniererin – und für regelmäßige Wein-Abende fehlt grad die Zeit. Aber über zu wenige Mädels-Abende und zu wenig Gesprächs-Themen kann ich mich nicht beschweren! Ein Hoch auf WhatsApp!

3.
Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?
Handy und Haushalt. Darf ich das so sagen?
Die viele Arbeit mit der Wäsche und der Küche lässt mich ja auch die Zeit am Handy haben. Aber trotzdem.. müsste beides nicht sein.

4.
Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Ich mag gute Comedians. Mario Barth und Kaya Yanar.. gute saubere Witze, da könnte ich mich wegschmeißen. Auch über witzige Serien oder Filme, komische Charaktere. Pitch Perfect.
Ich liebe Sarkasmus und Ironie!
Insider und Witze, die nur gute Freunde verstehen. Und so richtig trockener Eltern-Humor. Die Familientweets. Darüber kann ich lachen, bis mir die Tränen kommen und ich auf dem Boden liege.

5.
Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
Ja.. obwohl das dann eher um richtiges Heulen oder Schluchzen geht. Tränchen vergieße ich öfter. Ich bin eine Mutti!

6.
Woraus besteht dein Frühstück?
Meist aus leckeren Toast, die mir mein Mann macht. Mit Lachs und Avocado. Manchmal Müsli oder Haferflocken, manchmal ein Croissant, manchmal Pancakes, im Sommer auch gern Obst dazu. But first: Coffee.

7.
Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Meinem jüngsten Sohn, ständig.

8.
In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?
Wir lieben die Sonne und Wärme! Wir reden gern. Wir haben gern das Haus voll und Familie ist uns wichtig. Wir sind die Muttis, die zu jedem Anlass gern ein Familienfoto machen würden und von allen Seiten nur genervtes Augenrollen ernten. haha
Wir beide sehen jünger aus, als wir sind.

9.
Was machst du morgens als erstes?
Kommt drauf an, wie ich geweckt werde.
Entweder die Uhrzeit auf dem Handy lesen, Wecker ausstellen, Nuckel suchen, Flasche machen oder meine Haare hochstecken.

10.
Kannst du gut vorlesen?
Ja, ich denke schon. Ich mag es auch. So die verschiedenen Stimmen zu lesen. Und dann geh ich selber richtig mit der Geschichte mit. Am besten ist es, wenn ich nebenbei mal einen Blick auf die Kinder werfe. Wie ihre Mimik mitfiebert und wie sie kichern müssen, wenn etwas Lustiges gelesen wurde… Gerade lesen wir „Die Konferenz der Tiere“.

11.
Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich würde gern wissen, in welchem Alter ich zum ersten Mal vom Weihnachtsmann gehört habe. Ich bin mit christlichen Werten groß geworden und den Weihnachtsmann gab es da mit Sicherheit nicht.

12.
Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?
Ganz ehrlich: Ich möchte so gern mal einkaufen, ohne auf den Preis zu gucken. Egal wo.
Es gab Zeiten, da hätte ich gern einen kleinen rosa Motorroller oder einen Mini gehabt.. Ansonsten bin ich eigentlich wunschlos glücklich, was materielle Dinge betrifft. Ach ja, eine Reise für uns 5 nach Kalifornien wäre ganz toll.

13.
Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich hätte gern ein sichereres Auftreten. Ich würde gern besser zuhören können.

14.
Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Wir schauen kein Fernsehen. Und wir vermissen es nicht.

15.
Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Da muss ich jetzt echt überlegen… Zum Abschied von Kalifornien waren wir da 2015 im Legoland. War das das letzte Mal?

16.
Wie alt möchtest du gerne werden?
Das kann ich gar nicht so einfach beantworten. Wenn es soweit ist, möchte ich nicht das Gefühl haben, dass es „zu früh“ ist. Aber wenn es so ist, dann ist es so und dann sehe ich das als Gottes Plan.

17.
An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Wenn unser Auslands-Jahr in Kalifornien als Urlaub gilt, dann denke ich sehr gern daran zurück und da hängt so viel Wehmut dran. Weil es so unwiederbringlich ist.
Wenn nicht, war unser Korsika-Urlaub eine wirklich schöne Zeit für uns. Aber ich kann im Urlaub von der ersten Minute an entspannen und abschalten – und so ziemlich jedem Urlaub genießen.

18.
Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Ich habe meinen allerersten festen Freund geheiratet und kenne daher nicht das gebrochene Herz einer für immer verlorenen Liebe. Aber Trennungszeiten oder Abschiede kenne ich – und da konnte ich schonmal tagelang im Zimmer sitzen und weinen.

19.
Hättest du lieber einen anderen Namen?
Früher vielleicht. Obwohl ich gar keinen anderen Namen im Kopf hatte – ich fand es manchmal blöd, so einen außergewöhnlichen Namen zu haben. Aber jetzt mag ich ihn. Und auch das außergewöhnliche.

20.
Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Ich bin mir nicht immer so sicher mit mir selbst und mit dem, was ich tue – auch wenn das vielleicht so aussieht.
Ich hab aber einen guten Coach an meiner Seite und inzwischen auch ein dickeres Fell und jede Menge Optimismus. Und dann geht das schon.

Fortsetzung folgt… 

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