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Aus dem Alltag einer Alleinerziehenden

Hier schreibt eine vorübergehend allein erziehende Mama. Das ist auch der Grund, warum ich euch heute nicht mehr als „Alltags-Szenen“ vor den Kopf werfen kann. Es passiert viel und meine ruhigen Mama-Zeiten sind sehr kurz.

Ich hab lange nichts geschrieben, aber der Blog ist voll.
Blättert euch gern durch alte Kindersprüche , sucht leckere Rezepte oder schwelgt in Erinnerungen aus unserer Zeit in Kalifornien.

Letzteres werde ich zum Beispiel gerade nicht tun…

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Mein Mann ist am Montag gegen 4:00 Uhr morgens aus dem warmen Bett aufgestanden, hat vier Küsschen an unseren Betten verteilt und ist am Abend gegen 22:00 Uhr unserer Zeit in Los Angeles gelandet.

Wir haben mit flightradar24 seine Flüge verfolgt, das ist ziemlich cool. Jedes Flugzeug, sogar Hubschrauber und Ballons, die gerade weltweit in der Luft rumfliegen, kann man verfolgen. Wir sahen eins über unseren Garten fliegen und fanden dann schnell heraus, dass es von Köln auf dem Weg nach Tegel war. Ich sag ja: Tolle Sache!

Als die Jungs im Bett waren und ich mit der App sah, dass sich mein Mann im Landeanflug gerade über dem Pazifikstrand vor LA befand, war das zu viel für mich. Dass er da ist, ohne uns, macht mich trauriger, als ich dachte.
Inzwischen ist es mehr okay für mich, dass er Fotos von unserer Kirche schickt, dass er komplett 30 Grad und Sonne um sich hat, dass er FrozenYogurt isst und mir Fotos davon schickt, dass er Sonnenuntergänge hinter Palmen sieht… haach nein, so okay ist es doch nicht.
Liam erinnert sich kaum, Jari ist raus – aber Emilian und ich gucken uns an und teilen eine große Sehnsucht.

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Uns vieren hier geht es aber gut!
Wir haben Tag 2 hinter uns und ich bin zwar müde, wie sonst nie, aber stolz auf uns.
Die Jungs sind so toll!

Ich habe für jeden Abend ein Erpressungs Belohnungs-Geschenk besorgt. Eins für jeden Abend. (Insgesamt acht, mein Plan ist natürlich, dass jeder vier bekommt)
Wer von beiden sich tagsüber, aber besonders am Abend am besten verhält und zuhört und hilft, bekommt das Geschenk.
Gestern war es eindeutig Emilian und Liam sah tapfer beim Auspacken zu. Heute war Emilian am Nachmittag bei einem Freund und ich konnte nicht viel über sein Verhalten sagen. Liam dachte, dass ihm das zweite Geschenk sowieso gehört – aber er war trotzdem so aufmerksam und lieb heute!
Nach der Kita fragte er mich mehrmals, wie denn mein Vormittag so war, wie es mir dabei ging und ob mit Jari alles gut war. Zucker! Oder er sagte: „Mama, wenn du keine Kraft mehr hast, brauchst du nicht traurig sein: Gott ist immer da!“

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Ich genieße die Ruhe am Abend sehr, besonders vermisse ich aber, mit großen Leuten zu reden. Am Wochenende fahren wir auf ein lang-geplantes und -ersehntes Familientreffen.
Meine Ur-Großeltern väterlicherseits sind der Ursprung und aus diesem Stamm sind wir jetzt ungefähr 120 Personen. Und 100 von ihnen werden an diesem Wochenende zusammen sein.
Ich freu mich auf die Großfamilie und hoffe auf schöne Zeiten für uns – ich bin ja immerhin allein erziehend. Aber Babysitter gibt es genug.

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Jari hat eine lange Zeit mit verstopfter Nase hinter sich und man sagt ja so, dass Babys nach einer Krankheit einen Wachstumsschub machen.
Tja, jetzt ist er also glücklich und gesund, er schläft eigentlich durch und ist noch tausendmal süßer als vorher. Kein Zahn weit und breit in Sicht, aber seine blonden Haare wachsen, seine großen blauen Auge schauen in die Welt, sein Gesicht sprüht voller Schalk, Entdeckerlust und Liebe zu seinen Brüdern, er zieht sich überall hoch und fängt an, an kleinen Tischen oder der Couch erste Schritte zu machen. (Krabbeln kann er allerdings nicht so..) Manchmal möchte ich ihn fast an die Hand nehmen und loslaufen oder ihm ein Glas Wasser an den Mund halten – und dann fällt mir ein, dass er eigentlich erst 8 Monate alt ist. Mein Baby!!

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Obwohl ich fast immer dieses kleine Baby an mir, unter mir, neben mir oder auf mir habe, schaffe ich ziemlich viel.
Wäsche ohne Ende, sortieren und ausmisten, Nägel lackieren, Mittagsschlaf!, Babybrei kochen, putzen..
Ich habe sogar tadaaa wieder mit meinem Sport angefangen!

An den Abenden hat es (mit oder ohne Mann) einfach nie geklappt. Jetzt habe ich mir drei Vormittage ausgesucht: Montag, Dienstag, Donnerstag. Und ich sitze bereits mit feinem Muskelkater hier auf der Couch.

Nach meinem Shred-Erfolg in 2015 fühle ich mich jetzt einfach wirklich nicht wohl in meinem Körper. Das sich-gehen-lassen passiert so schnell, zu schnell. Und jetzt gibt es keine Ausreden mehr!
– Es ist nicht mehr zu heiß draussen.
– Ich brauche keine Kalorien fürs Stillen mehr.
– Babyspeck nach der Geburt: zählt nicht mehr.
– Ich brauche erstmal keine Bikini-Figur.
– Der nächste Weihnachtsbraten kommt bestimmt.

Also, hopp Mama!
Im Moment macht es Spaß (ich habe eine Fitnesstrainerin gefunden, die nicht ganz so streng wie Jillian Michaels ist), Bewegung im ganzen Körper tut gut und der Muskelkater ist ein gutes Zeichen. Da geht wieder was!

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Der Alltag in Schule und Kita läuft weiterhin gut und ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Das Früh-Aufstehen funktioniert wunderbar, die Kilometer, die wir so täglich zurücklegen (für mich sind es mindesten 5), schaffen sie tapfer, Emilian macht sehr gut Hausaufgaben. Auf Grund vieler fehlender Lehrer hat er einen entspannteren Stundenplan, was uns vor allem morgens sehr Recht ist.
Er ist kameradschaftlich und zuverlässig, einfühlsam und rücksichtsvoll, eine große Hilfe mit Jari und er hat (hab ich schon gesagt) einen ganz feinen Humor. Haach, ich liebe das. Dieser Blick, wenn er mein Wortspiel versteht oder eine lustige Geschichte aus der Schule erzählt.

Es fällt mir nicht immer leicht, für jeden der drei ganz da zu sein. Neben dem Schulkind und dem Baby merke ich gerade, dass ich erst Recht auf Liam aufpassen möchte. Ich sehe inzwischen, wie er meine Aufmerksamkeit sucht und kann ihn oft rechtzeitig auffangen – aber ach, mein kleines Mittelkind. Ich sehe dich!

Liams Gedanken sind sehr tief und wertvoll. Er hat Power ohne Ende, hat eine schöne Phantasie und kann aus ganzem Herzen Feuerwehrmann, Ritter, Arzt, Pokémon-Jäger, Sportler und Rennfahrer sein – alles an einem Tag.
Ich würde sagen, er vermisst seinen Papa am meisten.

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Wir essen am Abend ein warmes Essen, weil ich das am Mittag einfach nicht schaffe. Gestern habe ich ein Rezept einer Blogger-Freundin ausprobiert. Ganz schnell habe ich Möhren und Kartoffeln geschält und geschnitten, dazu Olivenöl und Pfeffer und Salz – und dann 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Lecker!!! Wir waren so begeistert!
Die Kinder haben sich genau dieses Essen heute nochmal gewünscht. Diesmal durfte noch Süßkartoffel dazu. Mmmh, ist das gut!

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Und das ist der Stand der Dinge hier.
Jeden Tag schneiden wir auf unserer Liste einen Schnipsel ab und die Liste wird kürzer. Wir kommen dem Treffen mit Papa auf dem Flughafen immer näher – und dann ist unser schöner Familienurlaub auch gar nicht mehr weit weg.

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Hallo September!

So. Ich starte hiermit offiziell meine alljährliche Herbstdepression.

Genau so, wie ich euch ab 1. März die Ohren voll-jubele, obwohl die Wärme manchmal noch zwei Monate auf sich warten lässt, werde ich euch jetzt die Ohren (oder Augen) voll-jammern, obwohl die Kälte und Dunkelheit wohl nicht ab heute da ist.

Aber es ist so schwer für mich. Jedes Jahr.
Ich dachte, mit den Kindern und dem Alter ändert sich das.. nein.

Genau so, wie auch meine Mama von jedem Sonnenstrahl magnetisch angezogen wird und fast alles stehen und liegen lässt, um ein paar Minuten Sonne zu haben, geht es mir und ich brauche Licht und Wärme zum Überleben. (Und Kaffee..) Danke für diese tolle Vererbung.

Nun sind wir also im September.
Ich habe ein Baby, ein Vorschulkind und einen Zweitklässler. Ab Montag beginnt der Alltag. Wir hatten so schöne Ferien, aber gegen ein paar ruhige Vormittage habe ich jetzt auch erstmal nichts.
Die Zeit bis Weihnachten – und dann nochmal bis März – wird wahrscheinlich voll und wir haben tolle Pläne. Wenn nur die Kälte und Dunkelheit nicht wäre…

Im September werde ich…

… die Jungs wieder in Kita und Schule schicken.
… mit Emilian zum Kletterkurs fahren.
… für vier Tage einen Gast-Sohn aufnehmen.
… ein neues MOPS-Jahr starten. Es wird toll!!!
… die Herbstblumen im Britzer Garten anschauen.
(Ja ja, der Herbst hat auch was Schönes. Bestimmt.)
… Einschulung mit Freunden feiern.
… Himbeeren und Tomaten ernten.
… dem Sommer nachtrauern.
… Apfelkuchen backen.
… ein großes Nachbarschaftsfest mit der Kirche feiern.
… Sonne speichern.
… den 5 1/2. und 7 1/2. Geburtstag meiner Jungs feiern.
… meinen Mann sehr sehr sehr sehr… schweren Herzens nach Kalifornien reisen lassen.
… zwei Wochen allein den Männerhaushalt schmeißen.
… Blätter harken.
… auf ein großes tolles Familientreffen fahren.
… frieren und Tee trinken.
… mich mit lieben Freundinnen treffen.

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Ein bißchen Alltag mit den besten Muffins

Wie schön war die Sonne in den letzten Tagen! Da hat mich fast die plötzliche Eiseskälte gar nicht gestört. Jetzt ist es etwas wärmer in Berlin, es ist nass und grau und ich würde am liebsten den ganzen Tag nur schlafen…
Dass der Arzt mir geraten hat, etwas ruhiger zu machen, macht es auch nicht besser. Irgendwie muss ja doch was gemacht werden, aber ich hab eben die Ausrede, ruhiger zu machen, auch mal den Mann zum Bringen und Abholen zu schicken und einfach mehr rumzusitzen. Und das macht dann wieder müde…

In der letzten Woche haben wir Laternen gebastelt. Im letzten Jahr gab es für Emilian eine very very last-minute TetraPak-Laterne, von der er das ganze Jahr geschwärmt hat. Also haben wir vor dem Laternenfest 4l Saft getrunken und dann gebastelt. Ich hab die Jungs machen lassen – und sie waren der Meinung, ihre Laternen waren die Schönsten vom ganzen Fest!

In Liams Gruppe fand kein gemeinsames Kaffee trinken statt – wir trafen uns einfach im Halbdunkeln mit unzähligen anderen Eltern, Erziehern und Kindern im Kita-Hof. Nach ein paar Liedern, die ein paar Erzieher wohl irgendwo in der Masse gesungen haben, ging der Marsch los. Das Sankt Martins Pferd samt Reiter, das als Überraschung angekündigt wurde, ist aus irgendwelchen Gründen nicht gekommen. Von dem üblichen Laternenweg kann man sich an jeder Ecke von der Gruppe trennen und zu unserem Haus abkürzen. Na, und an der zweiten Ecke war es uns dann zu langweilig und zu kalt und so sind wir dann nach nichtmal einer Stunde wieder nachhause gegangen. Ratet, wer die Laternen trug… Aber: Wir haben selbst gebastelt, ich habe mich für Laternen und Stäbe nicht in Unkosten gestürzt und wir hatten immerhin einen kleinen Umzug.

Wir haben gestern über eBay Kleinanzeigen eine süße Babyjacke und ein ganz tolles Stubenbett für die untere Etage bekommen. Es freut mich, dass der kleine Beebi-Bruder präsenter im Alltag wird und mit jedem Tag mehr willkommen ist. Ich hab das Gefühl, sobald das Bettchen oben steht und ich die Tasche fürs Krankenhaus gepackt habe, geht es los. Also warte ich mal lieber noch..
Der Bauch ist noch nicht riesig, finde ich. Aber langsam verabschiede ich mich von den angenehmeren 8 Monaten… und watschele in die letzte Runde.

Ich hab die erste Weihnachtsdeko aufgehängt, gestern haben wir einen gemütlichen Nachmittag mit 5 Kindern bei Freunden verbracht, wir haben schon Kekse gebacken, ich war mit einer Freundin bei IKEA frühstücken – und alles obwohl Liam seit drei Tagen mit Rotznase zuhause hängt. Aber Liam braucht keine Unterhaltung, er liebt es, das Haus mal für sich zu haben! Er sortiert seine „Kumpel“ (Autos), diskutiert wilde Rennen und singt aus vollem Hals mit Mikro und Gitarre seine Lieder.

Emilian arbeitet fleißig an den ersten Wochenplänen. Jeweils für Mathe und Deutsch hat er ungefähr 5 Seiten, die er in 7 Tagen schaffen muss. Und dieses „Können“, aber nicht „Müssen“ ist nicht so sein Fall, weil er muss ja jetzt nicht, und „ICH kann das bestimmen, Mama!“ Er liest sehr gut und gerne, er kann das Rechnen kaum erwarten, aber dieses schön schreiben von immer wieder den Zahlen und Buchstaben geht ihm schon auf die Nerven. Na, Übung macht den Meister, oder?

Vor ein paar Tagen hatte ich Lust auf Schoko-Muffins. Auf einfach schnelle, süße Muffins, mal nur für uns, für die ich alle Zutaten sofort da habe. Ich fand sofort ein Rezept und habe die Muffins seit dem schon mehrmals gebacken.
Heiß aus dem Ofen mit Vanilleeis….

Schokoladenmuffins 

(Aus dem Rezept bekommt ihr 12 Monstermuffins, oder auch ungefähr 20 normale Muffins.)

Zutaten

250g Mehl
150g Zucker
2EL Kakaopulver
2TL Backpulver
1/2TL Natron
200g gehackte Schokolade oder Schokotropfen
250ml Milch
90ml Ol
1 Ei

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten werden vermischt, danach kommt die Milch, das Öl und das Ei dazu. Gut verrühren. Dann kommt noch die Hälfte der Schokolade dazu.

Der Teig kommt dann in die Muffinförmchen, die andere Schokolade wird obend drauf gekrümelt. Die Muffins werden bei 150 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.

Zack – das war’s schon!
Probiert es jetzt gleich aus.
Guten Appetit!

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Unsere ersten Herbstferien

Heute Morgen fragte mich Emilian tatsächlich: „Wann sind denn wieder Ferien?“

Dabei ist heute doch Freitag, er hat erst zur 2. Stunde und die Kinder können dann ausschlafen, bzw. allein so kurz nach 7:00 Uhr aufwachen. Es war nicht zu kalt heut Morgen, wir haben uns zum Frühstück eine Laugenbrezel aufgebacken und sie mit Butter heiß gegessen… Schule kann so schön sein.
Ich weiß, dass er gern geht. Er lernt so viel und hat Freunde, er erlebt tolle Dinge und kann als Kind schonmal so ein bißchen „groß“ sein – und das macht er richtig gut.

Aber die Tatsache, dass er sich Ferien wünscht, freut mich natürlich auch. Das bedeutet nämlich wohl, dass ihm seine ersten Herbstferien gefallen haben.

Schlachtensee

Wir sind nicht verreist.
Ich hatte viele Pläne für die Ferien.
Vielleicht die Hälfte davon haben wir umgesetzt.
Das Wetter war gar nicht toll und ausserdem haben wir uns ausgeruht, geschlafen, gegammelt, gespielt. Ein geliehenes Spiel von Freunden ist der Renner hier zuhause…

Teltow

In den Ferien haben wir

– Emilians erste Zahnlücke bewundert
– Omas und Opas und Uromas und Uropas besucht
– Schulfreunde eingeladen
– die Hebamme den Kindern vorgestellt
– das Planetarium kennengelernt
– bei IKEA gefrühstückt
– PokémonGo gespielt
– den Schlachtensee umrundet
– bei Oma und Opa übernachtet
– einen Tag lang ohne Kinder in der SteinTherme in Bad Belzig entspannt
– mit Freunden den Dino Park in Germendorf besucht
– einen einzigen (Besuchs-)Tag im Kindergarten verbracht
– einen Geburtstag im Naturkundemuseum gefeiert
– die Cousine zum Übernachten eingeladen
– den Spielplatz am Gleisdreieck entdeckt
– mehrmals das Schwimmbad besucht

Übernachtungscousine

Und das sind nur die „größeren Sachen“. Zuhause haben wir gelesen, gespielt, gemalt, gebacken, Hörspiele gehört, Laub geharkt, den Garten aufgeräumt und sowas.
Ich habe so unglaublich viel geschlafen! Als würden Schwangere Winterschlaf brauchen… Bis 10:30 Uhr als Mama schlafen zu können, ist schon ziemlich toll.. darf man gar keinem erzählen. Aber glaubt mir, sowas wie vor-schlafen gibt es leider nicht.

Naturkundemuseum

Ich staune, wie gut es mir nach 30 Schwangerschaftswochen geht! Entweder liegt das an der längeren Pause oder an meinen tollen Kindern oder an meinem mich sehr unterstützenden Mann… ich konnte die Ferien mit den Kindern genießen und durch Berlin ziehen. Es gab nur ein paar Abende, an denen ich mich dann kaum noch bewegen konnte. Das Baby strampelt fröhlich vor sich hin, es ist gesund und liegt bereits richtig. Gestern erinnerte mich irgendeine App an die Krankenhaus-Tasche, die ich packen müsste… Es sind noch so 8-10 Wochen, aber die Vorstellung, unser Baby schon bald kennenzulernen, ist eigentlich unglaublich!
Liams Geburt ist fast 5 Jahre her und die Hormone haben einiges dafür getan, mich das alles vergessen zu lassen. Aber echt, wie schlimm kann eine Geburt denn sein… ich werde mein Baby bekommen! („Haha“, lachen die Hormone) Gut, wir sprechen uns dann.. Lieber nicht drüber nachdenken.

Ein paar unserer Ausflugsziele wollte ich ein bißchen mehr beschreiben. Berlin ist nämlich toll.,

* Zum Beispiel das Planetarium.
Wir haben uns aus der Programmübersicht die kleine Sternenreise ausgesucht. Ich wollte nicht einfach „Lars, der Eisbär“ oder „Der Regenbogenfisch“ angucken, sondern schon eine richtige Sternenshow. Die Sternenreise war für Kinder ab 4 Jahren beschrieben.
Natürlich war schon der Vorraum mit allen Plakaten und dem Zubehör, den Ausstellungsstücken eine Attraktion! Und dann erst der große Saal des Planetariums! Die Sitze, in denen man liegt. Die große Kuppel. Die Silhouette von Berlin.

Die Bilder und Filme der Sternenreise waren beeindruckend, das Wissen der Moderatorin war faszinierend – alles in allem aber gar nichts für Kinder ab 4 Jahren!
Liam fing an, sich zu langweilen. Emilian hörte nur noch halb zu und selbst die Schulklassen um uns herum wurden zappelig. Eine Lehrerin fragte mich, ob wir vielleicht in einer falschen Show gelandet wären… Selbst ich konnte der Dame am Mikrofon nicht ganz folgen. Gut, ist auch nicht mein Spezialgebiet… aber sie hätte vielleicht nicht so ausführlich erklären müssen, wie die Meteoriten heißen, die um den Saturn herumfliegen und somit den „Ring“ bilden.

Es gab Infos zu den Sternenbildern am Berliner Himmel, wissenswertes zu Mond- und Marslandungen und eine „Achterbahnfahrt“ am Ende, die den Kindern natürlich sehr gefallen hat. Aber irgendwie nicht so das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich schrieb der Frau, die unsere Karten vorbestellt hatte eine Email, bedankte mich für die Reservierung und berichtete, wie wir den Vortrag wahrgenommen hatten.
Sie bedankte sich herzlich für die Rückmeldung und entschuldigte sich für die Enttäuschung. Damit wir unseren Besuch im Planetarium doch in guter Erinnerung halten könnten, bot sie mir drei Freikarten für die Sternenreise mit anderer Moderation an. Sie schrieb, dass eine unterschiedliche Moderation etwas völlig anderes aus der gleichen Show machen könne.
Ich bin natürlich gespannt und dankbar für dieses Angebot! Die zweite Show ist in ein paar Tagen und ich werde euch berichten!

 

* Dinopark Germendorf
Zum dritten Mal waren wir jetzt im Dinopark. Wir haben noch immer längst nicht den ganzen Park gesehen, denn er teilt sich in drei große Teile, die je nach Interesse und Wetter besucht werden können. Da ist zum einen ein großer Freizeitpark einem See, mit kleinem Jahrmarkt-ähnlichen Fuhrpark und einem Indoor-Spielplatz. Dann gibt es den Dinopark mit See und Badestelle und Spielplatz und eben den Urzeit-Gestalten. Außerdem gibt es einen großen Wald mit Tieren in Gehegen und Tieren, die frei umher laufen.
In den Ferien haben wir mit einer Freundin und ihren drei Kindern von jedem Teil ein bißchen angesehen. Wir haben die Dinos bestaunt, ein paar Rehe gefüttert und Waschbären auf Bäumen gesehen, den Rest des Tages haben wir im Indoor-Spielplatz verbracht. Es war kalt, aber die 40 minütige Fahrt aus Berlin raus lohnt sich jedesmal.

* Schwimmbad Lankwitz
Ich weiß nicht, wie und wo und wann ihr mit euren Kindern schwimmen geht. Wir sind die, die noch keine Kurse besucht haben, deren Kinder folglich nicht schwimmen können und die im Sommer eher an Seen in und um Berlin zu finden sind. Deswegen hab ich es nicht so mit Stadtbädern.
Eine Freundin ist aus Berlin weggezogen und hat mir ihre Schwimmbadkarte überlassen. Also haben wir das Stadtbad Lankwitz ausprobiert. Und ich muss sagen: Es macht mir und den Kindern Spaß!
Die Jungs sind jetzt in einem Alter und Geisteszustand, in denen man entspannt mit ihnen Ausflüge unternehmen kann. So kann auch ich mit Babybauch mit ihnen ins Schwimmbad gehen, ohne verrückt zu werden.
Sie nehmen ihre Eintrittskarte und passen darauf auf. Sie ziehen sich schnell allein an und aus. Sie hören auf mich und spielen schön zusammen, ohne durchzudrehen oder nur an mir zu kleben. Sie duschen allein, sogar warm und kalt.
In Lankwitz ist das Wasser warm! Das und nur das ist für mich der wichtigste Pluspunkt überhaupt! Und: Es gibt sogar heiße Whirlpools! Es gibt nicht Schlimmeres, als im Wasser ständig neben den Kindern herzulaufen und zu frieren. Hallo Blasenentzündung!
Es gibt drei Becken, in denen wir uns meist aufhalten. Das flache, warme Babybecken mit Rutsche, ein großes, tiefer werdendes Becken zum Spielen und schwimmen-üben und ein tiefes Blubberbecken. Ach ja, und der Whirpool!

In einem weiteren großen Becken finden am Nachmittag parallel Kurse statt. Emilian konnte also schonmal rüberschmulen und weiß dann, wo evtl. mal ein Schwimmkurs für ihn stattfinden könnte.
Die Eintrittskarten sind Tageskarten und so können wir uns entspannt durch alle Becken bewegen, ohne nach 120 min. durch die Kabinen zu hetzen, um mit nassen Haaren rechtzeitig am Drehkreuz zu stehen. Die Jungs lieben es nämlich, sich nach dem Umziehen die Haare zu föhnen.
Ach ja, in Lankwitz sind wir gerne!

 

* Park am Gleisdreick
Dieses grüne Fleckchen in Berlin ist riesig und ich habe erst zwei kleine Ecken kennengelernt. Es war sehr kalt, sodass wir nicht lang geblieben sind. Wir haben direkt am Museum für Verkehr und Technik geparkt. So viele interessante Plätze gibt es da.
Der Eintritt zu diesem Park ist frei, es gibt Toiletten und mehrere kleine Cafés. Außerdem gibt es Platz, sehr viel Platz. Dazu gehören verschiedene Spielplätze für alle Altersgruppen, Wege zum Fahrrad, Skateboard, Inliner, Kinderwagen oder Roller fahren. Es gibt tolle Herbstbäume, viele Liegewiesen und viel Platz und Ruhe mitten in Berlin! Ich mag das Grün in Berlin.

Park am Gleisdreick

Gleich wieder ein Grund, sich auf den Frühling zu freuen… Liam fragt mich jeden Morgen, ob es warm oder kalt wird – dementsprechend zieht er sich lang- oder kurzärmlig an. Nach den letzten Tagen schimpfte er, wann es denn mal endlich wieder warm wird. Ach ja.. die Kleinen.

Morgen werden wir zur Babywelt-Messe gehen. Ich freue mich und bin sehr gespannt, wie das für uns drei wird!

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Hallo November!

November.
November heißt, schon ein grauer, nasser Teil des Herbstes ist vorbei.
November heißt, noch mehr kalte, nasse, graue, matschige Tage kommen.
November heißt, Weihnachten ist nicht mehr weit.
Ich habe versucht, den Herbst gern zu haben. Aber dafür brauche ich Sonne. Die war im Oktober gefühlt 2x zu sehen. Also, der Herbst und ich, wir werden auch in diesem Jahr keine Freunde. Sorry.

Im November werde ich…

… Blätter harken. Das machen drei von uns ganz gern. Man sieht sofort ein Ergebnis und ist an der frischen Luft und so. Toll!
… beim Arzt das Beebi mal wieder sehen.
… gegen Erkältungen kämpfen.
… Orangen schälen, riechen und essen.
… schlafen.
… backen.
lesen.
… mit den Kindern zu einem Spielenachmittag in die Kirche gehen.
… mich über neugeborene Babys von Freundinnen freuen.
… Laternen basteln und zum Kitafest gehen.
… über Weihnachtsgeschenke nachdenken.
… unsere Amazon-Wunschliste füllen.
… Babyzubehör suchen und sortieren. Es könnten noch so 8-10 Wochen sein. Das ist gar nicht mehr viel!!!
… mit einer Freundin zum IKEA-Frühstück gehen.
… „Weihnachten im Schuhkarton“ packen.
… mit meinen Schwestern ein Wochenende wegfahren.
… Adventskalender befüllen.
… Weihnachtslieder hören.
… vielleicht Schnee sehen!

Ich freue mich auf den November.
Mit der Vorweihnachtszeit und der Schwangerschaft machen wir es uns schön. So viele schöne Dinge, auf die wir warten.. Vielleicht können wir die Adventszeit so besser verstehen. (Braucht jemand ’ne schwangere Maria im Krippenspiel???)

In der 29. Schwangerschaftswoche ahne ich, dass sich das Ende der angenehmen Phase nähert. Ich laufe schneller, als ich sollte. Ich schlafe weniger, als ich müsste und ich sitze weniger still, als mir gut tun würde. Dieses „sich schonen“ kriege ich mit zwei Kindern und dem Haus mit Garten nicht so gut hin. Mein Magen wird eingequetscht und  getreten. Die Gelenkigkeit verschwindet und die Müdigkeit nimmt zu.
Aber die Freude auf das Kleine überwiegt. Es ist so lange her und wir haben so lange gewartet… Und wenn das Baby da ist und die ersten Wochen überstanden sind, dann kommt der Frühling! Diese Freude lasse ich mir nicht von Rückenschmerzen und Sorgen über eine Geburt nehmen!

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