mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

12 von 12 im Februar

Heute war ein Familientag. Montag. Schultag. Alltag. Irgendwie alles. Ich hab nichts geschafft – und viel geschafft. Alles durcheinander. Der Tag war voll, aber es gab Pausen. Und Sonne!

Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal das Gefühl, dass ich nicht seit Ende Januar Däumchen drehend da sitze und mit geputzten Fensterscheiben auf Frühling warte – sondern dass der Frühling in diesem Jahr irgendwie auf mich wartet.

Den Garten habe ich so lange nicht beachtet. Ich brauch noch ein bißchen Zeit. Wir haben im Herbst Tulpenzwiebeln gesetzt. Ich weiß noch, wie vorausdenkend ich mich damals gefühlt hab. Und jetzt hab ich keine Ahnung, wo sie auftauchen werden.
Und die Fensterscheiben – ha! Meine Schwester hat sie zweimal geputzt, aber dann sind da wieder diese Kinder. Und Kinder vertragen sich absolut nicht mit geputzten Fensterscheiben.

Aber das ist unser Alltag!
Das ist jetzt so.
Und das ist schön.
Wir haben heute so viel zusammen gelacht. Und Faschingskostüme vorbereitet. Und Kuchen gebacken. Und immernoch die Zimmer „eingelebt“.
Aber guckt selbst:

1. Die kleine Schnute auf dem Weg zur Kita.

 

2. Frühstück bei einer Freundin.
In letzter Sekunde ist mir eingefallen, dass ich Fotos machen wollte. Wenn wir uns treffen, dann reden wir. Und reden. Und egal, ob wir uns 2 oder 4 oder 6 Stunden unterhalten, es endet damit, dass wir beide mitten im Satz aufspringen, weil wir die Zeit vergessen haben und der nächste Termin ruft.

 

3. Sonne. Leider konnte ich sie heute fast nur von drinnen bewundern. Aber es wird wärmer. Und heller. Ich merke das. Der Garten wartet.

 

4. Letzte Winter-Deko vor einem frühlingshaften Nachmittags-Himmel.

 

5. Und wir räumen.
Es macht Spaß, weil wir plötzlich so. viel. Platz haben! Die Jungs hatten seit 5 Jahren ein gemeinsames Zimmer und gemeinsames Spielzeug. Sie geben nicht so zu, dass die Trennung nicht leicht fällt. Aber sie lieben es, das Spielzeug mal aufzuteilen, sich eigenes Zeug auszusuchen und sich dann zu besuchen (aber bitte KLOPFEN!) und sich wieder Spielzeug vom Bruder zu leihen. Haach.

 

6. Meine Schwester schickt Fotos von Experimenten, die sie mit den Jungs am Wochenende gemacht hat.

 

7. Bei Lidl. Echt jetzt?

 

8. Emilian und Papa gehen mit der Ur-Omi zum 88. Geburtstag fein essen.

 

9. Liam hat sich für seine Kita-Gruppe einen Papageien-Kuchen gewünscht. Also backen sie.

 

10. Jari. Ach Beebi. Er macht uns so viel Freude. Er ist so glücklich. So zufrieden mit seiner Familie. Die Tage ohne seine Brüder und das Geräume haben ihn verwirrt. Jetzt sind sie wieder da und lieben und locken ihn – und er ist einfach nur da und schaut und lernt und liebt.

 

11. Der Große hat sich Poster nebens Bett gehängt. Es war doch erst gestern, dass ich meine Poster an der Wand hatte! Haach. Wird es jemals leichter, die Kinder groß werden zu sehen?

 

12. Mein Mann hat mir einen neuen Wischer gekauft. Einfach mal so, das ist nämlich trotzdem kein gutes Geburtstagsgeschenk! Aber einfach mal so hat er mich damit sehr glücklich gemacht. Kein Bücken mehr, kein Auswaschen in der Spüle.. Ich weiß nicht, wann die Böden zuletzt so glänzend sauber waren. Nochmal haach für die kleinen Freuden im Alltag.

 

Morgen plane ich, Teil 5 meiner 1000 Fragen zu beantworten und dann, dann endlich kommt mal wieder ein bißchen Alltags-Geblogge. Einfach mal das, was ich schon lange und angedeuteterweise schreiben wollte.

Ich trage mich noch schnell bei Caro in die 12von12-Liste ein und dann hab ich fertig.

Enthält Affiliate-Links.

Keine Kommentare »

Kleine Kinder – kleine Keime?!

Meine Kinder sind an der Ostsee. Mit Oma und Opa. Für zwei Wochen.
Es geht ihnen gut und sie erleben Abenteuer, lassen zum ersten Mal Drachen steigen und jagen endlich wieder Möwen. Das ist für sie noch so ein kalifornisches Ding.

Und wir beide haben Zeit. Viel Zeit.
Manchmal zu viel.
Aber Ausschlafen und Lesen und Freunde besuchen kann ich jetzt eben mal ohne schlechtes Gewissen machen. Ausserdem habe ich Zeit zum Bloggen. Und es gibt viele Beiträge, die da noch auf die Veröffentlichung warten…

Eine Sache, die sich mir noch anbietet, weil die Kinder mal aus dem Haus sind: Putzen!
Räumen, Sortieren, Wäsche machen, sauber machen, entkeimen. Und die Sauberkeit hält mal länger als für einen halben Tag! Es liegen keine Kindertrinkbecher unter der Couch, es klebt kein blaues Zahnpasta am Waschbecken, im Flur liegen keine Sandhäufchen, die aus Schuhen rieseln, ich finde keine Plastik-Tiere unter meinem Kopfkissen…

Ich vermisse meine Kinder natürlich und ich merke in jedem Raum, das eben etwas oder jemand fehlt.
Aber diese Sauberkeit und Ruhe und so hat grad auch mal was.

Was denkt ihr, wo die dreckigsten Stellen in eurem Haushalt sind?
Toilette, Türklinke, Kleingeld?
Autokindersitz!

Seht euch mal diese neue Infografik dazu an!
Interressant, oder?
War das neu für euch?

 

Die schmutzigsten Orte in der Wohnung

Quelle: Netzshopping

2 Kommentare »

Die to-do Liste

Ein Text von einer bekannten Schreiberin aus den USA hat mir sehr gut gefallen. Ich übersetze ihn für euch:

 

Die einzig wahre to-do Liste

Es gibt jetzt eine fünfte Person in unserem Haushalt. Sie riecht wie der Frühling. Ein Menschlein mit dicken Bäckchen, großen blauen Augen, mit einem kräftigen Genick, denn es rollt sich bereits von Seite zu Seite. Der Lieblingsplatz dieser Person ist auf dem Arm von irgendjemand. Sie ist komplett wehrlos und abhängig und ihr Hunger-Schrei zerreisst meine Seele.

 

Und ich laufe viel in diesen Tagen. Mit ihr in meinen Armen, denn sie weint mehr als irgendeins von meinen anderen Kindern. Ich laufe auch draußen, allein, die Strassen herunter, fragend.

Mein Mann hat für 3 Monate Elternzeit genommen und ich wüsste nicht wie ich es ohne ihn schaffen sollte – wie irgendjemand das schafft. Dieses von zwei auf drei Kinder… plötzlich haben wir einen Schoß zu wenig, plötzlich sind meine Arme nicht mehr lang genug, plötzlich weint ein Baby.. und meine Söhne auch und ich auch. Mitten im endlosen Wäscheberg der Stoffwindeln und Strampler.

Wie kann es sein, dass ein so kleines Wesen so viel braucht?

Und wie kann es sein, dass ich tausend Tode sterben würde, nur damit sie leben kann?

Weil es das ist, was wir als Mütter tun. Wir sterben täglich unsere Tode, damit unsere Kinder leben können.

Früher habe ich meinen Tag daran gemessen, wie produktiv ich war.
Heute messe ich meinen Tag daran, wie sehr ich geliebt habe.

Ich habe letztens eine to-do Liste erstellt. Über Liebe geben und Liebe bekommen. Ich hab sie in leuchtenden Farben aufgeschrieben. Denn wenn es drauf ankommt, geht es doch nur darum.. in dreckigen Tagen voller Augenringe und Nutellaküsse.

Am Ende vom Tag… habe ich gut geliebt?

So sieht meine Liste aus:

1. Meinen Mann küssen
2. Meine Kinder kitzeln und kuscheln
3. Lachen
4. Musik anmachen und tanzen
5. Mit hellen Farben malen
6. Irgendwas Leckeres essen
7. Meinem Mann und den Kindern sagen, wie sehr ich sie liebe
8. Spazieren oder joggen gehen
9. Etwas für mich tun tun, was ich nicht für jemand anders machen würde
10. Beten

Es geht um ein Leben, nach der Geburt.. mit Gnade.

Es geht darum, die Tabletten gegen Ängste zu nehmen, wenn es sein muss. Es geht darum, inmitten von Buntstiften und Dreckwäsche einen Mittagsschlaf zu machen. Es geht darum, die Hilfe vom Ehemann oder von Freunden anzunehmen und den Spaziergang zu machen, damit du dich daran erinnerst, wer du bist, warum du bist und wie du lieben kannst.

Es geht um Liebe.

Und während wir unsere Babys halten, die Auas wegküssen, die Kleinen füttern und ihnen unzählige Geschichten vorlesen, laden wir Jesus Christus in unser Zuhause ein. In unser unordentliches Zuhause mit den Böden, die uns anflehen, gewischt zu werden. In unser Zuhause, das nach verbranntem Toast und Wick VapoRub riecht.

Liebste Mama, du machst das gut.
Du machst deine Arbeit gut.

Sei nicht entmutigt!

Emily T. Wierenga

Keine Kommentare »