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12 von 12 im September

Mitte September. Noch 10 Tage Sommer.
Ich laufe so oft es geht in Flipflops und halte mein Gesicht in die Sonne. Heute war ein echt schöner Tag dafür. Nichtmal der Regen hat da gestört. Mutti-Alltag vom Feinsten.

Ich stelle vor: Unser 12. September 2017

12. September 2016
12. September 2015
12. September 2014

1. Ein fröhliches Glückspaket sitzt da in meinem Bett. Nachdem die letzten beiden Nächte wegen einer verstopften Babynase früh vorbei waren, freuen wir uns heute beide, wie gut wir geschlafen haben.

 

2. Ein langer freier Vormittag liegt vor mir. Bevor es in die Stadt geht, höre ich mein Hörbuch zuende. Spannend!

 

3. Für ein Experiment hacke ich unsere frische Pfefferminze.

 

4. Herbst vor der Haustür. So schön!

 

5. Und noch immer ernten wir täglich Himbeeren. Es ist wie Ostereier suchen!

 

6. Auf dem Schulweg übersehen wir fast diesen schönen Schmetterling.

 

7. Wir müssen uns kurz unterstellen, um nicht nass zu werden. Ein kleiner Burger ist auch drin. Ich bitte meinen Mann, uns vier mit dem Auto abzuholen – und ärgere mich dann, weil kurze Zeit später die Sonne noch schöner und wärmer scheint als vorher.

 

8. Und das ist das Ergebnis meines Experiments: Pfefferminzgelee! Gewagte Farbe und Aussicht auf grüne Blättchen zwischen den Zähnen… aber frisch und lecker!

 

9. Hausaufgaben für Emilian…

 

10. … und für Mama.

 

11. Kurz vor dem Abend verschwinden wir noch kurz in die Bücherei. Ein paar von uns würden am liebsten dort einziehen. Sofort.

 

12. Wir schleppen eine schwere Tüte nachhause und vor dem ins Bett gehen wird das erste Buch vorgelesen: „Die drei ??? Kids“
Mit Besonderheit: Der Leser darf selbst mitbestimmen, wie die Geschichte weitergeht.
Meine Jungs kennen „Die drei ???“ sehr gut und lieben es, mit in ihre Welt einzutauchen.

 

Und jetzt nehmt euch einen Tee oder ein Glas Wein und klickt euch mit mir durch die anderen 12.-September-Fotos.

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Unsere Sommerferien 2017

Es ist 11:00 Uhr in Berlin.
Das Baby schläft, der Mann arbeitet und ich habe Zeit. Und Ruhe.
Also nicht ganz, denn von Spotify dröhnt laut die „Dusch-Playlist“ durchs Haus. Wenn ich stundenlang mit Musik duschen würde, wäre das wahrscheinlich die perfekte Musik… Ich liebe sie. Eine Mischung aus neuem Pop, Kindheitserinnerung und Dance-Music für die Kinder und mich.

Jedenfalls habe ich heute schon eingekauft, eine Wäsche ist fertig, die Sonne scheint, ich habe heißen Kaffee… alles ist gut.

Die Kinder waren gestern pünktlich im Bett – und mitten in der Nacht stand der Große an unserem Bett und fragte, wann er denn endlich wieder in die Schule gehen könnte.

Wir konnten uns keinen großen Urlaub gönnen, wir sind nicht in den Süden geflogen oder in das Strandhotel gefahren – aber ich glaube, wir haben so viel unternommen, wie keine anderen Familie in Berlin. (Ich habe mehr Bräune abgekriegt, als so mancher Urlauber…) Und ich sage das gerne, nicht nur, um mich zu trösten: Berlin ist so toll im Sommer!

Unsere Ferienliste wurde fast komplett abgehakt und sogar ergänzt.

– Schiffstour auf dem Wannsee und auf dem Teltowkanal
– Karls Erdbeerhof
– Spargelhof Klaistow
– mit Kürbisaustellung
– und Kletterwald (so cool!)
– Übernachtungen bei Freunden
– Freunde übernachten bei uns
– Familiengarten Eberswalde
– Britzer Garten
– Baden im Schlachtensee
– Mittelalterdorf im FEZ Wuhlheide
– Filmpark Babelsberg
– Schöneberger Südgelände
– Zoo
– Bücherei
– Film- und Spiele- und lange-aufbleiben-Abende
– Urlaub in Dresden mit schönen Touren durch die Stadt
– Wandern in der Sächsischen Schweiz
– Besuch im deutschen Hygiene Museum
(Hyänemuseum, wie Emilian sagt)
– unzählige Level-Aufstiege und unzählige gelaufene Kilometer bei Pokémon Go
– ein Ostseetag
– schöne Geburtstagsfeiern
– viel Familienzeit!

Ein paar Foto-Erinnerungen

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Szenen aus unserem Alltag

Die Tage kommen und gehen. Irgendwas ist immer. Das ist das chaotisch-schöne FamilienLeben und wir lieben es.

Das Glückskind auf dem Tempelhofer Feld

 

* Emilian hat noch dreieinhalb Wochen in der ersten Klasse. Wohooo! Ich bin so stolz auf ihn. Mann, was habe ich vor einem Jahr zu der Zeit gebangt. Und jetzt fragt er vorsichtig, ob er mal allein nachhause kommen kann. Jetzt liest und schreibt und rechnet er wie ein Oller.

Vor ein paar Tagen hatte er seine erste Buchvorstellung. Jetzt hat er neue tolle Freunde. Ich habe neue tolle Freunde. Und jetzt sind wir diese Eltern, die die Sommerferien und die Freizeit und das Ausschlafen kaum erwarten können.

 

* Erinnert ihr euch daran, dass wir Liam ein paar Jahre Streichelzoo vorenthalten haben, weil Emilian das nicht so mochte. Tja.. wir haben noch so eine Sache entdeckt: das Fußball-Training.
Vor Jahren probierten wir das mit Emilian, aber es funktionierte nicht. Emilian ist kein Mannschafts-Typ und keiner, der neue Dinge unbedingt als Erster ausprobieren muss.
Unser armes, geliebtes Mittelkind…
Nachdem nun also Emilian zum Schwimmkurs ging und einen Kletterkurs macht, war klar, dass Liam auch ein Hobby brauchte. Es gab nicht viel Interessantes für 5jährige im näheren Umfeld und so landeten wir schließlich wieder auf dem Fußballplatz, auf dem mein Mann schon als Kindergarten-Kind gestanden hatte.

Es waren 30 Grad, ich saß mit Jari im Schatten und zerfloß – und Liam peeste wie ein Verrückter über den Platz. Mehrmals schickte der Trainer die Jungs zum Trinken raus – und Liam war so im Glück.

Von nun an werdet ihr mich, Mutter von drei Söhnen, in den nächsten Jahren wohl öfter am Rande des Fußballplatzes sehen. Wer hätte das gedacht?

 

* Als wir im Herbst 2011 unser Auto kauften, wussten wir noch nicht, was wir uns da angetan hatten. Wir hatten einen kleinen Sohn, ich war schwanger mit dem zweiten und wir brauchten ein Auto. Wir waren nicht ganz unvorsichtig und wurden trotzdem ordentlich übers Ohr gehauen.
In all den Jahren hat sich eine ordentliche Hass-Liebe zu dem Auto entwickelt. Ja, es begleitete uns auf unzähligen Reisen. Wir schafften es sogar im Mai 2013 ohne Probleme bis an den Gardasee. Zwei Babys wurden in dem Auto aus dem Krankenhaus abgeholt. Aber jeder TÜV versetzte uns in Angst und Schrecken und ihr wollt nicht wissen, wieviel Geld wir in dieses blöde Auto gesteckt haben. Und ich möchte nicht wissen, wie oft wir auf einer Fahrt wunderbar bewahrt wurden, weil dem Auto eigentlich gar nichts mehr zuzutrauen war.
Das Ende ist: Heute haben wir es verkauft.
Der nächste TÜV hätte uns endgültig umgehauen und das ist es jetzt wirklich nicht mehr wert.
Ich machte ein letztes Foto mit Emilian, Liam weinte bittere Tränen. Mir fällt es auch schwer, mich von unserem dunkelblauen Opel zu verabschieden, aber es ist Zeit für etwas Neues! Im Moment ist Sommer und wir sind noch ohne Auto. Aber ich halte euch auf dem Laufenden.

* Am Wochenende bekommen wir Besuch aus Amerika… ja: aus Kalifornien!!! Die amerikanisch/deutschen Vorbereitungen erinnern mich sehr an unseren Umzug und ich freue mich riesig!
Im März 2015 haben wir uns zuletzt gesehen. In der Zwischenzeit sind zwei Babys dazu gekommen.
It’s gonna be amazing!

 

* Am Freitag findet das letzte MOPS-Treffen in diesem Halbjahr statt. Ich bin begeistert, welche Gespräche, Verabredungen, Freundschaften sich durch unseren Mut ergeben haben. Es gibt noch so viele Pläne und Wünsche in meinem Herzen… Im September geht es mit voller Kraft weiter und ich bin sehr froh, dass MOPS nun auch zu meinem deutschen Leben gehört.

 

* Eben habe ich in meinem kurzen Andachts-Buch für Mütter gelesen. Die Autorin bedauert, dass wir (Kirchen-)Mamas oft auf die drei K’s (Kinder, Küche, Kirche) beschränkt werden und welche grausige Vorstellung das vom Bild der Frau malt.
Sie lud uns, mich, aber dazu ein, diese drei K’s zu genießen und den Schatz und die Möglichkeiten dahinter zu sehen.

Kinder: Kinder sind Augen-Öffner, Tür-Öffner, nichts verändert ein Leben so sehr, wie ein Kind zu bekommen. Eine Gesellschaft kann ohne Kinder nicht überleben.

Küche: Nicht die Ketten am Herd, sondern das große Herz der Gastfreundschaft. Volle Tischrunden, gute Gesellschaft, lachen im Garten, Wein in der Küche, Kekskrümel auf der Picknickdecke. Essen verbindet. Essen macht glücklich.

Kirche: Gesellschaftliche Reform, zur Ruhe kommen, über sich hinaus wachsen. Mit Gott im Herzen die Welt verändern und Frieden bringen. Hoffnung. Glauben. Sicherheit.

Mir hat das heute gut getan, das zu lesen.
Ich finde mich in diesen drei K’s gerade ziemlich gut wieder.

* Über die Nacht im Zelt wollte ich euch natürlich informieren. Obwohl… so viel gibt es gar nicht zu sagen.
Nachdem ich vorgelesen hatte, waren die Kinder schön müde, aber natürlich nicht müde genug, um einfach so in einem Zelt einzuschlafen. Emilian bekam ein bißchen Angst und Liam überlegte, dann auch gleich mit ins Haus zu ziehen.

Mein Mann legte sich zu ihnen, bis sie eingeschlafen waren. Für eine kurze Zeit kam er nochmal zu Jari und mir, aber dann legte er sich ins Zelt und wir gingen ins Schlafzimmer.
Die Nacht (es war die vor dem großen Unwetter) war sehr ruhig und kurz nach 6:00 Uhr kamen alle drei nacheinander ins Haus getappelt. Ende der Geschichte.
Wir alle waren irgendwie müde am nächsten Tag, „wie der Tag nach Silvester“, sagte mein Mann.
Das Zelt wurde abgebaut, denn das Wetter in der nächsten Nacht hätte jedes Zelt weggepustet oder -geschwemmt.
Am Freitag fiel sogar für Emilian die Schule aus, weil es einen Wasserschaden in der Schule gegeben hatte!

 

* Keine große Neuigkeit: Wir lieben unseren Garten!
In diesem Jahr haben wir so viele Himbeeren und Erdbeeren. Die Kirschen sind alle, der Holunder ist verblüht und wir freuen uns über neue Farben und Blüten.

* Am letzten Samstag durften wir beim „Tag der offenen Tür“ in der Firma meines Vaters sein. Er betreut die Maschinen, die Tabletten verpacken – ganz kurz gesagt.

Wir haben nicht nur die allerneueste Maschine bewundert – es ist wirklich beeindruckend, wie schnell viele Tabletten dort sauber eingefüllt und mit Beipackzettel verpackt werden – sondern auch den Weg vom Pulver zur Tablette an kleinen Stationen verfolgen. Die Kinder waren gut dabei und haben ordentlich Anschauungsmaterial eingesammelt. Natürlich gibt es zur Zeit eine Arztpraxis mit sehr vielen kranken Kuscheltieren im Kinderzimmer!

* Und so leben wir unsere Tage in den Sommer hinein.
Wir freuen uns auf Sommerfeste, Kita-Abschlussfeiern, Geburtstage und Ausflüge. Bald werde ich mit den Jungs unsere alljährliche Sommerferien-to-do-Liste erstellen. Und dann genießen wir den Sommer in Berlin!

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Riesen-Kugellabyrinth

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Happy 5 Monate.. und Happy Midsommar!

Zuerst:
Ich habe den Eindruck, dass nicht alle von euch den Link zu den Fotos unserer Familien-Reportage gut gefunden haben.
Hier ist der nochmal: Klick!
Ihr sollt euch gern die Fotos angucken!

Und dann wollte ich ja eigentlich mal ein bißchen von Jari erzählen. Der kleine Fratz ist nämlich heute genau 5 Monate alt. Und er ist das süßeste Baby der Welt!

Aber dann kam Midsommar.
Mir war schon klar, dass heute Midsommar ist. Sommersonnenwende. Ich liebe es!
Ob meine Liebe zu IKEA, mein Name und mein Schwedenhaus etwas damit zu tun haben?
Heute feiere ich und denke mitnichten an kürzer werdende Tage, an Weihnachten oder Winter. Pfui!

Irgendwann möchte ich Midsommar mal ganz toll und feierlich feiern – so wie Frau Frische Brise!
Das sieht sooo toll aus!
Das macht sie mit vier Kindern und dem Augustbaby im Bauch!!!

Aber wir hatten heute anderes Programm. Vielleicht feiere ich im Jahr 2019… wenn der 21. Juni ein Freitag ist. Wer ist dabei?

Mit meinen drei Jungs und zwei Gast-Mädchen haben wir uns heute einen richtig schönen Tag gemacht. Wir hatten Wasser im Planschbecken und aus dem Sprenger, wir hatten Melone und Saft, Kirschen vom Baum und sehr viel Spaß.

Als der Besuch am Abend weg war und wir ein bißchen aufräumten, kam mein Mann aus dem Büro. Es war so warm und so hell. Er sagte: „Warum haben wir kein Zelt??? Wir könnten draussen schlafen!“

Ich sagte: „Wir haben ein Zelt auf dem Dachboden…“
Innerhalb von Minuten war das Ding unten und im Garten aufgebaut.

Und das ist jetzt der Grund, warum Jari heute auf dem Blog ein bißchen zu kurz kommen wird. Das ist das Leben der dritten Kinder.. glaubt mir.

Erst hieß es, Papa schläft mit Emilian draussen und Liam darf mit Jari und Mama im Bett schlafen. Was Liam normalerweise wirklich glücklich gemacht hätte, ließ ihn heute völlig kalt. Also war er natürlich mit von der Partie.

Sie waren so aufgeregt. Und so glücklich. Und hilfsbereit. Und wieder innerhalb  von Minuten hatten sie ihre Schlafanzüge an und ihre Betten im Zelt perfekt vorbereitet. Samt Kuscheltieren und „Notwehr-Knüppel“.

Der Trick, irgendwas anders/verrückt zu machen, wenn die alltäglichen Rituale allen auf die Nerven gehen und wir Eltern nur noch in Endlosschleife reden, funktioniert. Sowas von. Ob es um das Frühstück unterm Tisch, das Mittag auf der Wiese oder eben die Nacht im Garten geht – es funktioniert!

Ich bereitete das Essen vor und flitzte immer mal wieder in den Garten, um ein Foto zu machen oder ein strahlendes Kind anzusehen. Sie konnten kaum in Ruhe essen, ständig mussten sie reden und vor Glück quietschen.

Als die Zähne geputzt waren, nahm ich Jari mit ins Zelt und gab ihm dort seine Flasche. Es war sehr kuschelig und wir hätten locker zu fünft dort schlafen können. Liam saß hinter der Gardine und sagte: „Wann kommt denn endlich mal ein Tier?“

Ganz süß fanden Kuscheltiere, Kissen und Decken ihre Plätze und als ich ein Buch vorlas, kehrte laaangsam ein bißchen Ruhe ein. Papa legte sich dann zu den Jungs, bis sie eingeschlafen waren und jetzt gerade ist er wieder zu ihnen ins Bett gegangen.
Der Abend ist also plötzlich sehr ruhig für mich und die Nacht…
Ich bin gespannt und werde euch berichten.

Und was ist mit Jari?

* Jari ist entspannt, zufrieden und pflegeleicht. Es gibt wirklich ehrlich kaum Momente, in denen er mich nervt oder ich nicht mehr kann.

* Die großen Brüder lieben Jari und er liebt sie. Er lächelt jeden Menschen an – aber nur, wenn er seine Brüder anstrahlt, funkeln seine Augen wie verrückt. Jeder der beiden Großen hat so seine Tricks, Jari zum Lachen zu bringen und es funktioniert. Sie können ihn ablenken, trösten, den Nuckel geben und auch mal die Flasche halten – und natürlich trägt das dazu bei, dass ich so entspannt sein kann.

Ratet, wer ihm die Sonnenbrille aufgesetzt hat?

* Jari schläft mehrmals tagsüber und auch der Schlaf in der Nacht wird langsam länger. Einmal oder zweimal braucht er kurz einen Schluck oder den Schnuller und dann schläft er weiter. Er liebt es, auf der Seite einzuschlafen und nach kurzer Zeit legt er sich auf den Bauch.

* Er weint nur, wenn er müde ist oder Hunger hat. Langes Schreien, bei dem wir nicht wissen, was sein könnte, kennen wir nicht mehr. Am allerliebsten ist er aufrecht auf dem Schoß oder an der Schulter, damit er sehen kann, was passiert. Dann sieht er staunend mit großen Augen zu.
In seinem Wipper juchzt er laut, plappert vor sich hin und lutscht vergnügt an seinen Zehen.

* Wir wissen genau, wo er kitzelig ist und er schreit vor Freude, wenn wir ihn bespaßen. Kleine Versteck-Spielchen oder wiederholte Geräusche bringen ihn sehr zum Lachen.

* Ich habe aufgehört, abzupumpen. Mit 5 Monaten ist das okay für mich. Wäre Jari mein erstes Kind, wäre ich von diesem Durcheinander sehr aufgewühlt. Wenn ich daran denke, dass das meine allerletzten Still-Momente gewesen sein könnten, macht mich das schon traurig. Aber ich sehe, wie gut es ihm geht und so geht es mir auch gut.

* Ab und zu versuchen wir, ihm erste Breie zu geben. Boah, ich habe vergessen, wie langsam das geht und wie sehr 10 Gramm Brei fünf Personen und eine Küche verunstalten können. Aber es macht Spaß und Liam kann es kaum abwarten, ihn richtig zu füttern.

* Bei den großen Jungs habe ich so mit 6 Monaten die ersten Breie versucht und dann doch noch länger gewartet, weil sie noch nicht so weit waren. Jari schaut interessiert zu, wenn wir essen – aber er spielt eher mit dem Essen. Vielleicht warten wir einfach noch ein paar Wochen ab. Am liebsten war mir immer die Kürbiszeit zur Brei-Einführung. (Aber wir wollten ja heut nicht vom Herbst reden!)

* Es ist aber gut zu wissen, dass er nach und nach andere Nahrung bekommen darf. Ich bin da ganz entspannt.
Erstens gibt es da die neue Mode, wie meine Hebamme es nennt: „Baby Led Weaning“ Dabei geht es um Beikosteinführung ohne Füttern. Die Baby bekommen alles selbst in die Hand. Das machen wir, wenn Jari gut im Hochstuhl sitzen kann.
Zweitens ist man inzwischen wohl nicht mehr ganz so streng mit dem „nacheinander einführen der Lebensmittel“. Wir geben hier mal ein Hauch Löffel Banane, Jari darf an der Melone lecken, wir machen Zwieback mit Apfelsaft und essen 98% selbst auf. Wir probieren einfach.
Drittens sehe ich, wie die anderen beiden groß geworden sind. Sie sind sportlich, drahtig, sie mäkeln nicht beim Essen, sie haben keine Allergien/Unverträglichkeiten und sind hoffentlich gute Vorbilder für Jari.

* Die erste Impfung hat er ohne Fieber/Durchfall/sonstige Probleme überstanden. Er ist altersgemäß entwickelt und fängt an, sich zu drehen und das Krabbeln vorzubereiten. Alles, was ihm vor die Nase kommt – sei es ein Spielzeug, ein Löffel oder sein eigener Fuß – wird geschnappt und in den Mund gesteckt.

* Er nimmt gut und weiter zu – und so langsam bemerke ich Wehwehchen, die ich so vier Jahre nicht hatte. Das schmerzende Handgelenk, die verspannte Schulter, die Augenringe, der Haarausfall, der weiche Bauch.. meine Güte, das hatte ich alles vergessen.

* Es gibt weit und breit keine Anzeichen von ersten Zähnen. Jari hat keine Bauchschmerzen. Er schläft sehr gut ein. Er lässt sich gut ablegen, wenn er wach ist – in den Kinderwagen, den Wipper, auf die Couch, auf die Wiese, in Liams Bett…. Das liegt wohl auch wieder am trubeligen interessanten Umfeld.

* Ich trage ihn aber auch sehr gern mit mir rum, wenn es geht. Denn er ist das Baby, das ich am meisten genieße. Ich sauge den Babyduft in mich auf. Ich beiße in die kleinen Wangen. Ich streiche über seinen weichen Kopf. Ich wippe ihn, bis er einschläft und lasse ihn auf meinem Bauch weiterschlafen. So lang es geht, darf er mein Baby bleiben.

Ich bin wirklich sehr glücklich, dass Jari perfekt in unsere Familie passt. Einerseits ist er einfach neben uns dabei – und andererseits dreht sich irgendwie alles um ihn.
Ein tolles Baby haben wir da bekommen!

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12 von 12 im Juni

Ich schaffe es irgendwie immer gerade so, die Fotos vom 12. auch noch am 12. hochzuladen. Und wenn ihr wüsstet, wie die Küche aussieht.. aber so ist das eben.
Und ausserdem ist Sommer! Wen interessiert da meine Küche?

 

1. Es gibt so gewisse Sprüche im Internet, die sind für mich. Das ist einfach so.

 

2. Kindheitserinnerung und Sommer-Morgen-Ritual:
Auf dem Weg zu Schule und Kindergarten werden Erdbeeren genascht.

 

3. Nach dem Gang zur Kita wird nochmal gekuschelt.

 

4. Ach ja, Kita und Schule hat wieder begonnen. Da sind wir anderen doch glatt nochmal irgendwie im Wohnzimmer eingeschlafen…

 

5. Nochmal Nahaufnahme.
(Ja.. ich hab ihm extra fürs Foto die Socken ausgezogen)

 

6. Und das wird der beste Holunderblütengelee!
Wir haben 13 Gelee-Gläser und 12 Liter Likör. Und der Baum wird einfach nicht leer…

 

7. Zum Mittag gibt es Wraps auf der schönen Terrasse in unserem schönen Garten.

 

8. Wenn alle Erdbeeren des Tages abgeerntet sind, geht es auf den Kirschbaum. Es fällt mir so schwer, Emilian zu den Hausaufgaben zu schleifen. Sie sind einfach so gern draussen.
Und Liam möchte jetzt einen Kirschkuchen von Tante Mathilda bei „Die drei ???“ backen. Hat jemand eine Rezept-Idee???

 

9. Vorsichtig besprenkle ich mein neues Beet und sitze daneben in der Sonne. Liam kommt vom Fussball spielen aus dem Nachbargarten und zieht sich auf der Stelle komplett aus, um juchzend durch den Sprenger zu kriechen. Oh, du schöne Kindheit!

 

10. Zum ersten Mal hole ich Emilian vom Kletterkurs ab. Er sichert gerade einen anderen Jungen, der weit oben unter der Decke hängt und sie rufen sich fachmännisch Kletterbegriffe zu. Ich bin ganz stolz.

 

11. Zusammen mit den Jungs lasse ich auch ein paar Kindheitserinnerungen aufleben.
Emilian beginnt, „Mr. Bean“ lustig zu finden. Liam ist eher skeptisch.

 

12. Jari passt endlich einigermaßen in die genähte Hose von meiner Schwester. Süß!

 

Wie immer habe ich mich in die „12von12″er-Liste auf Caros Blog eingetragen und bin heute Nummer 156.
Gute Nacht für heute!

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