mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo Juli!

Ist heute etwa schon der 3. Juli?
Uups, egal.
Wenn man Besuch aus Kalifornien hat, den man über 2 Jahre nicht gesehen hat und auch erstmal nicht wiedersehen wird, dann ist alles andere egal. So ist das nämlich.

Dazu muss ich kurz erzählen:
In letzter Zeit (in Hinblick auf den Besuch) haben wir drei Großen vermehrt von Kalifornien erzählt, Fotos angesehen, Kleidung wiedergefunden..
…und wir haben festgestellt, dass Emilian zwar seinen Akzent verloren hat, aber sich an jede Menge Orte, Personen, Situationen erinnern kann.
Liam.. weiß nichts mehr. Nichts!
Wir haben ihm so viele Fotos gezeigt, Videos.. haach und er hat es uns zuliebe wirklich versucht, sich zu erinnern. Das hab ich ihm angesehen. Aber da war nichts mehr. Mein Herz weint.
Er ist dort drei geworden, er hat dort sprechen gelernt..

Nachdem wir jetzt aber zwei volle Tage mit den Freunden und deren Kindern verbracht haben, der Bildschirmschoner mit über tausend Fotos wieder lief.. da kamen Dinge zurück. Beide Kinder fingen ganz zart und vorsichtig an, wieder englisch zu reden. Liam saß vor den Bildern und in seinem Kopf arbeitete es. Er würde sich erinnern. Wenn wir nur bald wieder dort sein könnten!
Dafür brauchen wir ein Wunder. Oder jede Menge Geld. Oder beides.
Nun stellt euch vor, heute wäre der 1. Juli!

 

Im Juli werde ich…

… Freunde aus Kalifornien wiedersehen.
… mich an unser neues Auto gewöhnen.
(Wir durften meinem Schwiegervater seins abkaufen und haben nun wieder ein Auto. Natürlich waren wir genau während des Jahrhundertregens ohne Auto…

… mit den Kindern zu einer Feier für Blogger gehen.
… Sommerfeste mit Kita, Schule und Freunden feiern.
… aufs Feld zum Himbeeren pflücken gehen. Lecker!
… den MOPS-Jahresabschluss feiern!
… mit Emilian das Ende der 1. Klasse feiern! Yeah!
… Sommerferien genießen!
… in den Zoo und an den See fahren, zum Britzer Garten, Karls Erdbeerhof und anderen Parks gehen.
… Geburtstage feiern.
… Jaris ersten halben Geburtstag feiern!
… ausschlafen.
… lesen.
… in der Sonne sitzen.
… Kuchen backen.
… Himbeeren essen.

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Sommerloch (Pfingstferien)

Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, nehme ich mir irgendwie vor, einen Blog-Eintrag über die letzten Tage zu schreiben… und dann geht es mir aber so, wie Frau Frische Brise, die einfach mal die Ruhe und Routine des Alltags genießt.

Wir hatten eine Woche Pfingstferien, ganz neu für Berlin, und obwohl das Wetter erst am Ende besser wurde, war irgendwie immer was los.

Wer mir auf Instagram (mamasbusiness) folgt, wird ein paar Bilder schon kennen.
Macht aber nix, oder?

Zum Beispiel waren wir an drei Tagen hintereinander in drei verschiedenen Streichelzoos. Mir ist nämlich ein großes Licht aufgegangen, als ich einmal im Britzer Garten beobachtete, mit wie viel Liebe und Hingabe Liam die Ziegen fütterte.
Und wisst ihr was?
Vor 4 oder 5 Jahren wurde Emilian einmal im Streichelzoo sehr von einer neugierigen Ziege erschreckt. Weil er im Kinderwagen saß, kam sie ihm irgendwie genau auf Augenhöhe entgegen. Und als sie dann auch noch alle unsere Reiskekse wegschnappte, war der Spaß vorbei. Und seitdem ist hier nie wieder jemand auf die Idee gekommen, in einen Streichelzoo zu gehen!

Obwohl Liam bei Freunden, die Hunde und Hasen haben, nicht von den Tieren wegzukriegen ist, hab ich nie daran gedacht. Bis jetzt.

Also waren wir im Zoo (und hätten fast David Hasselhoff getroffen!), im Vogelpark Teltow und im Erlebnishof Klaistow.

Der Spargelhof Klaistow ist fast, fast so toll, wie Karls Erdbeerhof in Elstal, ein paar Kilometer weiter weg, besser zu erreichen und scheinbar noch nicht so bekannt. Bei fast 30 Grad, am Freitag, einem Wochenend- und Ferientag, waren wir dort mit nur ein paar anderen Familien und hatten eine wunderbare Zeit!

Die Jungs haben neue Trikots bekommen und sind im Glück. Dass die beiden am allerliebsten sich haben und nicht viel mehr brauchen, ausser vielleicht verrückte Ideen, lautes Gackern und Platz zum Rennen, ist ja nicht neu.
Heute waren sie beide alleine bei meiner Schwägerin im Pool.
Emilian sagt: „Liam, wenn irgendwas passiert.. ich bin da!“

Natürlich streiten sie sich! Sonst wären es nicht Brüder und sonst wäre irgendwas nicht normal.
Aber doch, ich denke, die beiden haben sich am allerliebsten.

Und gestern haben wir Freunde zu einer Party eingeladen bzw. sie gebeten, uns im Garten zu helfen.
Und es war ein sehr schöner Tag!
Wir haben uns um Essen und Getränke gekümmert und haben mit den 6 Freunden, die kamen, sehr viel geschafft.
Mein Vater hat in der Zeit mehrere Radtouren mit den Jungs gemacht, auf der sie tolle Sachen erlebt haben und glücklich zurück kamen.

Es gibt leider keine richtigen Vorher/Nachher-Bilder – aber: Unser Garten ist wunderschön!

Es ist jetzt fast 22.00 Uhr, ich sitze hier auf der Terrasse und ein schwerer Holunderblütenduft liegt in der Luft, dass es fast erdrückend ist.

Wir haben Unkraut gerupft, Hecken geschnitten, die Terrasse und Wege mit dem Kärcher gereinigt, Büsche gepflanzt, Beete vergrößert und meine Mama hat mir ein sehr schönes Steingarten-Beet angelegt.

Die Kinder ernten jeden Tag Erdbeeren und Süßkirschen und wir sehen zu, wie Salatpflanzen, Tomaten und Himbeeren wachsen.

In jedem Jahr beobachten wir, wie durchdacht die Vorbesitzer die Beete bepflanzt haben. Wöchentlich blüht eine andere Pflanze und unser Garten ist grün und bunt und schön. Ich bin sehr glücklich!

Morgen ist der 12. Juni.
Bleibt also dabei, wenn ihr unsere 12 Fotos sehen möchtet.
Und auf jede Fall erzähle ich euch in der Woche von dem schönen Foto-Projekt, das wir machen durften und das ich nun schon eine ganze Weile ankündige. Diese Woche!

Morgen früh geht die Schule auch wieder los.
Noch ein paar Wochen – dann beendet Emilian die 1. Klasse. Unglaublich!

Das jetzt sind die schönsten Monate des Jahres!
Ich freue mich drauf!

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Liams 5. Geburtstag

Der Tag nach dem Geburtstag.
Ich habe gerade erst gefrühstückt. Davor habe ich eine Wäsche angemacht, das Kinderzimmer aufgeräumt, das Baby gewickelt und umgezogen, Kaffee gemacht, ein bißchen aufgeräumt…
Hier stehen Reste vom Geburtstagsessen, es knirscht unter meinen Füßen – und eigentlich sollte ich mich auch schon an die Planung von Emilians Party machen…

Meine Schwester war zwei Tage da und hat ganz viel geholfen und ich habe vorsichtig und entspannt geplant – und auch unterwegs immer mal wieder was weggelassen. Trotzdem ist so eine Party (mit Baby) schon eine kleine Herausforderung.

Geburtstagstisch

Ich war und bin sehr stolz, dass ich es geschafft habe, ein schönes T-Shirt für Liam zu bemalen.
In Amerika hatten wir die 2er und 4er Shirts, als sie so alt waren und sie liebten diese Oberteile.

Am Montag machten wir mit den Kindern zusammen einen schönen Papageienkuchen (Backmischung!) und kleine Spieße für die Kita.

Wir dekorierten das Wohnzimmer „dschungelig“ und Emilian durfte ein paar Spiele mit vorbereiten.

Weil wir beide Jungs miteinbezogen und am Tag vorher schon anfingen, hatten wir alle mehr davon.

Ich konnte Liam auch gar nicht so richtig überraschen, denn leider mussten wir den Kuchen und die Obstspieße am Dienstag morgen wieder mit nachhause nehmen. Liams Kindergarten-Gruppe musste spontan geschlossen bzw. aufgeteilt werden. Weil er seinen Geburtstag nicht in einer fremden Gruppe verbringen wollte, verbrachten wir den Vormittag eben zuhause.
Bis die Gäste kamen, mussten beide Jungs tapfer warten und gingen sich und uns schon mal auf die Nerven – vor allem, weil sie seit 5:30 Uhr wach waren!

Zwei Mädchen und zwei Jungen waren eingeladen und wir hatten tolles Dschungel-Essen und Programm. Mit kleinen gebastelten Ferngläsern sollten die Kinder Dschungeltiere im Garten suchen, die Emilian vorher mit meiner Schwester versteckt hatte. Ohne das zu wissen, hatte eine Mama ein tolles Fernglas von der Wunschliste geschenkt und Liam war der Held! Aus einem Sack mit verschiedenen Gegenständen durften die kleinen Dschungelforscher einen Kristall erfühlen und behalten. Alle Kinder haben gut mitgemacht und ein paar Streitigkeiten schiebe ich mal auf Müdigkeit und Überforderung.

Wackelpudding mit versunkenen Tieren

Ameisen am Spieß

Als mein Mann nachhause kam, schlachtete er mit den Kindern eine echte Kokosnuss!

Liam hat tolle Geschenke bekommen. „Hausaufgaben“ hatte er sich gewünscht.
Und jetzt sitzt er schon hier und arbeitet.

Ich könnte noch ein paar Sätze über Liam, unser Mittelkind schreiben. Wie toll er ist und wie er den neuen Platz in der Familie finden muss… aber ich schreibe mit einer Hand und die Sonne scheint und Emilian muss gleich abgeholt und die Wäsche aufgehangen werden… also später mehr dazu.

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Hallo Oktober!

Ein fauler Samstag mit Regen und grauem Himmel, mit Lesen auf der Couch und Tee und warmen Socken.
Ich habe die Sommerschuhe und -mützen und -jacken weggeräumt.
Es ist soweit.
Es ist Herbst.

Im Oktober werde ich…

… zum Lichterfest in Berlin gehen.
… den freien Montag mit meiner Familie verbringen.
… wieder einmal darüber nachdenken, mir Gummistiefel zu kaufen und es wahrscheinlich -wie in den letzten Jahren- dann doch nicht tun.
… mit meiner Nichte den 4. Geburtstag feiern.
… ein zweites MOPS Berlin-Treffen haben. (Ich berichte euch, wie das erste war!)
… zum Geburtstag meiner Freundin gehen.
… mit Freunden ein „Oktoberfest-Frühstück“ genießen.
… die Sonne vermissen.
… wieder zum Eltern Blogger Café gehen. Yeah!!
… mit Emilian ins Schwimmbad gehen.
… meine Oma besuchen.
… mit meiner Freundin und den Kindern in den Dino-Park gehen.
… den 7. Monat der Schwangerschaft erleben.
… die ersten Herbstferien mit Emilian verbringen.
… vielleicht kurz mit dem Mann zu Freunden fahren.
… eine gute Freundin aus Berlin nach Dresden verabschieden.
… mit Freundinnen für „Weihnachten im Schuhkarton“ packen.
… Kaffee trinken und Tee trinken.
… den Garten aufräumen und Blätter harken.
… an viele schwangere Freundinnen denken und die ersten Babys begrüßen.
… nicht Halloween feiern.
… Pflaumenmarmelade kochen.
… Zeug aus dem Haus räumen und zum Rumpelbasar bringen.
… Hörspiele hören, Bücher lesen und ausruhen.

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12 von 12 im September

Heute war ein aufregender, schöner, sehr warmer Tag! Ich erzähle euch später ausführlich von der Einschulung und auch mehr vom ersten Tag, aber heute ist erstmal der 12. September mit den Fotos dran.

1. Vor ersten Schultagen und Neuanfängen klappt das frühe Einschlafen bekanntlich – gar nicht. Ich versuche, mich abzulenken und mir Kindernamen anzugucken… Die „Babynamen der Woche“ sind keine große Hilfe.

 

2. Wir sind alle aufgeregt und früh fertig – zum ersten Mal packe ich eine Brotbox. Wir werden ein paar Tage brauchen, um das perfekte Maß zu finden.

 

3. Von der amerikanischen Tradition angesteckt, machen wir vor der Haustür das (ab jetzt) alljährliche Erinnerungsfoto. (Guckt euch das Lächeln an!)

 

4. Wir haben genug Zeit, weil Emilian in den ersten Tagen verkürzten Unterricht hat. Zu viert gehen wir los. Ich bringe Liam in die Kita und Papa bringt Emilian in die Schule. Das hat Abschiedstechnisch einen pädagogischen Grund und hat sehr gut funktioniert.

 

5. Wieder im Garten sehe ich, dass Emilians Verkaufsschild noch am Zaun liegt. Am Wochenende hat er versucht, seine Schultüten-Süßigkeiten zu verkaufen… für 500,- Euro.

 

6. Im Garten ist es kühl und ruhig, wir frühstücken zu zweit.

 

7. Danach widme ich mich einigen Wäschebergen, das war lange nötig.

 

8. Als es halb zwölf „endlich“ so weit ist, kann ich es kaum abwarten, Emilian von der Schule abzuholen. Lächelnd und  abgekämpft purzelt die Klasse aus dem Zimmer. Zusammen mit dem besten Kindergarten-Freund feiern wir den ersten Tag mit einem Eis.
(Noch am Eis-Tisch erledigt Emilian seine Hausaufgaben!)

 

9. Später hole ich Liam dann ab. Wie an fast jedem Tag sitzt er da und puzzelt.

 

10. Halb spontan packen wir unsere Sachen, fliehen vor der Hitze und liegen wenig später ganz entspannt am Wannsee. Am und im Wasser haben wir viel Spaß, bis es Abend wird.

 

11. Emilian erzählt ein bißchen von der Schule, er ist sehr glücklich und dankbar, vielleicht auch erleichtert. Ich glaube, er hat eine gute Zeit dort.

 

12. Mit einer Freundin schaue ich am Abend einen Film.

 

Wer möchte, kann sich noch alle anderen 12er Fotos von heute angucken.

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