mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo Juni!

Im Juni werde ich…

… unseren 10. Hochzeitstag feiern. Wohooo! Unglaublich, oder?
… ein krankes Kind pflegen.
… ganz besondere Fotos mit meinen vier Männern machen.
… euch von einem anderen Foto-Abenteuer erzählen, das wir erlebt haben.
… zum ersten Mal Pfingstferien haben.
… endlich wieder in den Zoo und zum Erdbeerhof fahren. Wer möchte mit?
… zum Elternabend in die Schule gehen.
… mich zum abendlichen Youtube-Sport zwingen.
… eine Gartenparty feiern und mit Freunden unseren Garten auf Vordermann bringen.
… meinen Instagram-Account hegen und pflegen.
… mit den Kindern Impfungen anfangen und auffrischen.
… mich über meinen Garten freuen.
… mit meinem Papa Geburtstag feiern.
… meine Nägel lackieren.
… Midsommar feiern.
… die Hebamme wiedersehen.
… meinem Baby vielleicht den ersten Möhrchen-Brei anbieten.
… mal mit Emilian zum Kletterkurs gehen.
… den 5. Monat mit Jari feiern.
… in der Sonne sitzen.
… Erdbeeren ernten.
… euch von einem Buch berichten, das ich testen durfte.
… eine Kleidertauschparty feiern!
… viel Holunderblütengelee kochen. Und essen.

Holunder-Foto von Emilian

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Karls Erlebnishof

Im letzten Jahr habe ich euch am 17. August von einem Ausflug nach Elstal/Wustermark zu Karls Erlebnisbauernhof erzählt. Ich habe ihn mir gerade nochmal durchgelesen, weil ich euch heute wieder davon berichten wollte… Naja, in dem Artikel steht eigentlich genau das, was ich jetzt geschrieben hätte.

Schon lange wussten wir, dass die Kita am 29. Juni zu sein würde und haben geplant, mit meiner Schwester nach Elstal zu fahren. Je näher der Tag kam, desto unglücklicher sah ich die Wetter-Voraussage. Es sollte einfach den ganzen Mittwoch regnen.

Meine Schwester hatte sich frei genommen und wir wollten den Tag nicht „ins Wasser fallen lassen“. Stattdessen nahmen wir noch Freunde mit und waren letztendlich 12 Personen.

Und:
Der Tag war einfach nur wun-der-schön!

Es war unglaublich warm und sonnig – in Berlin regnete es. Es war nicht zu voll. Die Kinder spielten in Unterhosen am Wasserspielplatz. Wir aßen Erdbeer-Kuchen, Pommes mit Ketschup und Erdbeer-Eis. Die Kinder waren so im Glück! Wir Mamas und Freundinnen saßen mit Kaffee im Schatten… Ich hätte vor Glück platzen können!

Dass der Erlebnisbauernhof wunderbar ist, habe ich im letzten Artikel ausführlich geschrieben – heute gibt’s dann nur noch Fotos.

Es sind neue, tolle Attraktionen dazu gekommen. Wir haben gern hier und da 1€ für kleine Spiele ausgegeben, denn wirklich viel ist kostenfrei zu entdecken und zu erleben.
Der Park ist SO GUT durchdacht, freundlich für groß und klein. Ich bin begeistert!

 

 

 

 

 

 

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Hallo Juni!

Also, wenn ich meinen Monatsplan immer so lese, alles auf einmal, ist es schön zu sehen, welche Pläne wir haben. Der Juni wird toll!

Im Juni werde ich …

… Holunder, Holunder und noch mehr Holunder verarbeiten.
… unseren 9. Hochzeitstag feiern!
… unseren Kiez auf der „Steglitzer Festwoche“ genießen.
… Emilians Kindergartengruppe zum Frühstück einladen.
… Papas Geburtstag mit der Familie feiern.
… Erdbeeren ernten.
… Midsommar feiern. Das Jahr ist zur Hälfte um!
… nach Heidelberg zum MOPS Leitertraining fahren. Oh man!!!
… einen Tag bei lieben Freunden verbringen.
… grillen und das Leben genießen.
… Deutschland zur EM anfeuern!
… die Füße (oder mich ganz) in den Pool legen.
… zum dritten Pentatonix Konzert gehen! Yeah!!!
… einen Schnuppertag für Eltern in der zukünftigen Grundschule besuchen.
… Sommerfest im Flüchtlingsheim feiern.
… Kaffee trinken, Kuchen backen, Obst essen.
… glücklich sein.

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9 Jahre

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Karls Erlebnishof

Am Freitag waren wir vier zusammen unterwegs.
Die Kita hat zwar schon wieder begonnen und Liam startet morgen mit der Eingewöhnung, aber irgendwie wollten wir auch nochmal zusammen einen Familientag haben. Bevor der Ernst des Lebens wieder los geht, sozusagen.

Während dieses Ausflugs ist mir aufgefallen, dass ich in Amerika viel mehr von solchen Aktionen geschrieben habe. Da war es dann für euch nicht mehr als ein schöner Urlaubs-Bericht aus der Ferne – es sei denn, ihr plant eine Reise nach Süd-Kalifornien.. In unserem Urlaub im Norden haben wir viel nach solchen Berichten von Familien gesucht und andere Blogs waren hilfreich für uns. Und mir ist eingefallen: Wenn wir hier einen Ausflug als Familie in und um Berlin machen, könnte das ja für meine Leser interessant sein!

So habe ich mir gedacht, dass ich euch ein paar Familien-Parks oder Ziele aus der Umgebung näher beschreiben möchte. Die, die wir schon besucht haben und andere werde ich dann mit meinen drei Männern für euch und für uns besuchen.
(Wenn es da Ziele gibt, von denen ihr gern einen Erfahrungsbericht hättet, schreibt mir doch.)

Vor unserem Auslandsaufenthalt arbeitete mein Mann am westlichen Rand von Berlin, in Elstal. Am 1. Mai 2014 eröffnete dort Karls Erlebnishof, auch bekannt als Erdbeerhof. Es gibt diesen Park noch dreimal in Deutschland und wir haben viel Gutes darüber gehört. Kurz vor unserer Abreise Ende Mai machte mein Mann zusammen mit Emilian einen Ausflug zum Erlebnishof. Emilian war total begeistert und erzählt bis heute davon.

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Gestern fuhren wir dann alle vier nach Elstal, zu Karls Elebnishof. In weniger als einer Stunde waren wir da, was für Kinder eine gute Zeit ist. (Dank der immernoch beliebten Hörspiele von Liliane Susewind könnten wir zur Zeit problemlos quer durch Deutschland fahren…) Das frühere olympische Dorf Elstal ist durch das Bildungszentrum, vor allem aber auch durch das Outlet-Dorf bekannt und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es wird täglich von vielen Berlinern besucht.

Obwohl wir an einem Freitag in den Sommerferien zum Erlebnishof fuhren, war es tatsächlich leer. Temperaturen um 35 Grad könnten damit zu tun haben. Wir tauchten ein in das riesige Bauernhof-Erlebnis und wir tauchten erst ungefähr 7 Stunden später wieder auf, und auch nur, weil wir verabredet waren.

Der Eintritt in Karls Erlebnishof ist frei, das Parken auch. Diese Tatsache gefiel mir sehr gut, denn mit 4 Personen ist es oft schon das Eintrittsgeld, das den Geldbeutel leer räumt.

Kleine Aktionen, wie Traktor fahren, Feuerwehrmann spielen oder Karussell fahren kosten 1,- Euro. Das ist vielleicht ein bißchen viel, weil aber kein Eintritt gezahlt werden muss und viele andere Attraktionen kostenlos sind, haben wir das gern bezahlt.

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Um den Erlebnishof herum gibt es verschiedene Ausstellungen, die zusätzlich eine Menge Eintritt kosten. Zur Zeit ist das eine Sand-Ausstellung, ein Dino-Park und ein Mais-Labyrinth. Obwohl besonders die Dino-Ausstellung gerade genau richtig für meine Jungs gewesen wäre, bin ich froh, das wir es geschafft haben, sie zu umgehen. Das Eintrittsgeld für uns vier wären so fast 40,- gewesen…

Erlebnis-Bauernhof trifft es ziemlich genau. Es gibt Tiere, Fahrzeuge, Wissens-Tafeln, Pflanzen und unzählige liebevolle Details, die auch für Erwachsene die Zeit dort nicht lang werden lassen. Seht euch mal diese süßen Wasch-Räume an!

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Ohne Kosten konnten wir zum Beispiel eine Seifenblasen-Station nutzen, auf dem Wasserspielplatz oder auf dem Spielplatz der „verwunschenen Villa“ spielen, auf Hüpfkissen hüpfen, einer Erdbär-Band zuhören, auf einer Riesen-Schaukel schaukeln, ein riesiges Tobeland besuchen, Tiere streicheln, auf einem echten Heuboden toben (Achtung! Nichts für Allergiker!), durch ein Labyrinth laufen und mit der Kartoffelsack-Rutsch rutschen.

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Diese Rutsche zum Beispiel ist ein Highlight des Parks. Ich wollte sie unbedingt ausprobieren, Emilian war vorsichtig. Am Ende bestach überredete ich ihn aber doch. Wir nahmen uns eine dieser dicken Matten, stiefelten bis ganz nach oben, warteten kurz bis wir an der Reihe waren, setzten uns auf die Matte und stießen uns ab. Das war ein Spaß! Es geht blitzschnell und es kribbelt im Bauch, ich konnte Emilians Angst verstehen. Als wir aber unten angekommen und aus der Rutsche geklettert waren, konnte ich gar nicht so schnell gucken – und Emilian war wieder oben. Von da an rutschten wir alle immer und immer wieder.

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Währen mein Mann alte Kollegen besuchte, saßen wir draussen am Spielplatz. Natürlich gibt es auch ein Café und die Möglichkeit, Essen und Trinken zu kaufen. Alles im Erdbeer-Look.
Mitgebrachte Snacks dürfen überall verspeist werden.

Die beiden großen Holzscheunen gehörten aber zu meinen Lieblingsplätzen! Bauernmarkt. Marmeladenküche. Hof-Bäckerei. Dorfladen. Das sagt alles.

Es gibt (zur Zeit) nicht nur alles, was man sich vorstellen kann, aus und mit Erdbeeren – vielen Mitarbeitern darf man auch bei der Zubereitung über die Schultern und auf die Finger schauen. Die Bonbon-Köche moderieren ihre Arbeit und bieten Bonbons zum Kosten an. Für Küche, Bad, Garten und Kinderzimmer kann man Deko oder Seifen, Gewürze, Öle und und und kaufen. Wunderbar! Immer wieder gibt es die Möglichkeit, Saft, Marmelade, Butter oder Kekse zu kosten.

Es gibt eine Kreativ-Werkstatt für Kinder und die Bücherecke hat mir sehr gefallen. Da gab es Bücher aus meiner Kindheit, von denen ich nicht gedacht hätte, dass ich die nochmal in irgendeinem Laden sehe! Genauso ging es mir bei den Emaille-Dingen für die Küche. Diese Scheunen sind wirklich das perfekte Geschenke-Paradies. Besonders für Erdbeer-Liebhaber.

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Sehr verschwitzt, müde und voller Eindrücke gingen wir an diesem Abend zurück zum Auto. Weil die Ausstellungen mehrmals im Jahr wechseln und natürlich die Erdbeer-Zeit in ein paar Wochen vorbei ist, möchten wir unbedingt im Herbst wieder nach Elstal.

Ich würde euch davon abraten, am Wochenende zum Erlebnis-Dorf zu fahren. Wenn ihr euch in der Woche mal einen Tag aussuchen könnt, habt ihr in jedem Fall mehr davon. Eine Kindergeburtstags-Feier im Erlebnis-Stall könnte ich mir für unsere Jungs auch gut vorstellen!

Der Ausflug nach Elstal muss, wie gesagt, gar nicht teuer sein. Eine Jahreskarte für nur 33,- ermöglicht viele Rabatte an allen Standorten in Deutschland. Ausserdem fallen dann die Kosten für die meisten kostenpflichtigen Attraktionen weg.
Ein Familien-Erlebnis für Groß und Klein ist es in jedem Fall. Und ein paar Euro für Geschenke und eine Fahrt auf dem Traktor sind dann auch eher drin. Probiert die große Rutsche aus!

 

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Wer will fleißige Haus-Eltern seh’n?

Dass hier so lange Ruhe herrschte, liegt daran, dass ich mir die Woche, in der mein Mann in Kenia weilte, gut vollgestopft habe. Übernachtungsgäste hier, mit den Kindern zu meinen Eltern…

Am Samstag feierten wir mit meinen Eltern und fast allen Geschwistern Papas Geburtstag. Wir frühstückten an reich gedeckten Tischen im Garten, wir redeten und spielten und danach fuhren wir mit den Fahrrädern (meine Eltern haben immer und für jeden ein Rad) an einen See. Wir waren zu zehnt, mit drei Tandems…

Es war wirklich warm und ein paar von uns sprangen sofort in den See. Das Wasser war schön kalt, der Strand war voll. Ich hatte keine Badesachen für uns dabei, aber meine Mama lieh mir einen Bikini und die Kinder sprangen irgendwann einfach so ins Wasser. Aus Kalifornien waren wir eher wärmeres und äh… sauberes Wasser gewohnt… und ihr werdet es nicht glauben: Als ich mit Mama und Freundin und Schwägerin mitten im See schwamm, kreuzte eine kleine Schlange unseren Weg. Unglaublich. Das muss ich nicht noch mal erleben.

Wir redeten deutsch und englisch durcheinander, weil Freunde aus Afrika mitgekommen waren. Die Sonne wärmte uns schnell wieder auf. Mit Hilfe von Opa und Onkel wurden sogar die Jungs ordentlich nass und schlammig. Und mutig.

Am Sonntag trafen wir uns mit Freunden am S-Bahnhof Griebnitzsee und schipperten in kleinen Kayaks übers Wasser. Die Sicht auf die schönen Wassergrundstücke und in den blauen Himmel entschädigten uns für den Kampf gegen Wellen und Wind. Und große Schiffe. Und nasse Hosen. Und verspannte Schultern.

Heute war, nachdem Emilian im Kindergarten gelandet war, der Garten dran. Den ganzen Tag lang. Und wir haben so viel geschafft. Wir haben den Rasen gemäht. Ich auch. Mein Mann bekam nach der ersten Hälfte einen Pollen-Anfall und musste aufhören. Wir haben jetzt Tonnen voller Gartenabfälle. Wir haben Unkraut gerupft und Platz gemacht. Wir haben aufgeräumt und Pflanzen gegossen. Ich habe Wäsche gewaschen und sie in den Garten gehängt. Ich habe wieder 6 Gläser Holunderblütengelee gekocht. Mein Mann hat Papiermüll zum Recyclinghof gefahren, weil unsere blaue Tonne lange übervoll war. Ich habe Staub gesaugt und gewischt. Aufgeräumt. Wäsche wegsortiert. Mein Mann hat die Kinder müde getobt und in der Wanne gebadet. Besuch hatten wir auch.

Die Zeit verging heute nicht so schnell und deswegen habe ich das Gefühl, dass wir wirklich viel geschafft haben. So ein Tag ohne Termine ist echt schön.

Die Kinder verschwanden zwischendurch mal wieder aufs Trampolin der Nachbarn. Als die Nachbarsjungs dann zu uns rüber kamen und eine große Kiste Spielzeug verschenkten, waren unsere Jungs schnell wieder da. In der Kiste waren mehrere „Cars“-Schätze. Wertvolle Spielzeuge, die wir niemals kaufen könnten!

Cars-Himmel

 

Ich genieße es, im Garten weiterzukommen und Ideen umzusetzen, die länger halten. Ein paar Pflanzen lernen wir schätzen und lassen sie wachsen. Anderes Gestrüpp nervt, versperrt den Weg und kommt weg. Läuse werden verjagt und Regenwürmer gerettet.

Als ich heute in irgendeiner staubigen Ecke das Unkraut weg zupfte, stellte sich Liam neben mich und fragte: „Hä? Hier Erdbeelen?“
Ich wusste, dass ich dort ganz viele Erdbeer-Blätter weggerupft hatte, weil die eben einfach dort wachsen und niemals genug Licht für Früchte haben würden. Aber dort wuchs auch anderes Zeug. Und ich hielt inne und sah die vielen Blättchen an – und fragte mich, wie mein dreijähriger Sohn wissen konnte, dass hier Erdbeeren wachsen. An einer Pflanze war eine Blüte zu sehen.. Wie toll, dass Liam das erkannt hat!

Wenn meine Söhne erwachsen sind, werde ich wahrscheinlich nicht sagen können, warum sie so sind, wie sie sind. Aber indem wir viel Zeit mit ihnen verbringen und sie den Tag mit uns mit erleben lassen, bringen wir ihnen so viel bei!

Und wenn Liam kein „R“ sprechen kann und Emilian bei der Untersuchung kein Männchen malen konnte… egal! Sie haben sich. Und uns. Und Luft. Und Liebe.

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