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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

One year ago…

Immer wieder musste ich heute an den 28. Mai 2014 denken. Einfach immer wieder.

Meinen letzten Eintrag vor der Reise könnt ihr hier lesen. Mann, waren wir aufgeregt und wir hatten keine Ahnung, was dieses Jahr für uns hat.

Heute vor einem Jahr sind wir in aller Frühe und bei Regenwetter zum Flughafen gefahren. Ich kann mich so gut an diese Gefühle zwischen riesiger Vorfreude und ziemlicher Unsicherheit erinnern. Der Pastor, meine Schwester und meine Großeltern waren mit am Flughafen. Wir hatten viel Gepäck (ungefähr die Hälfte von dem, was wir dann wieder brachten…), wir waren müde und aufgeregt.

Wir waren lange unterwegs. Und es war so heiß und schwül, als wir endlich in North Carolina von unserem Schwager und seiner Verlobten abgeholt wurden.

Flugreise

Jetzt sind wir ziemlich genau seit zwei Monaten wieder in Deutschland.

Das Zurückkommen war schwer für mich, für uns. Liam sagt noch manchmal: „Ich vermisse Talifornien.“
Heute habe ich mit den Kindern ein paar Fotos von vor einem Jahr angeguckt. Emilian sagte: „Ich versuche, meine Traurigkeit wegzumachen. Ich denke einfach nicht mehr dran.“

Es ist unglaublich und es tut immernoch (oder für immer) ein bißchen weh, dass wir keine Palmen mehr sehen, dass Freunde einfach so weit weg sind, dass wir nicht mal einfach so zur Mariners Church zurück gehen können und dass der Pazifik unerreichbar ist.

Vieles andere, wie die Sonne, das Eis, einen Burger, einen Pool und so, kann man hier irgendwie auch bekommen. Jedenfalls ähnlich.

Wir haben jetzt angefangen, mit Freunden aus Kalifornien zu skypen. Die 9 Stunden Unterschied sind ein Akt, aber wenn wir uns regelmäßig verabreden, klappt es gut. Und das ist wichtig für uns. Mein Mann wird in der nächsten Woche wieder für 6 Tage nach Kenia fliegen. Zu einer jährlichen Konferenz werden auch Freunde von der Mariners Church kommen. So cool, dass sich die Kollegen nach kurzer Zeit wiedersehen können!

Weil wir im April ziemlich plötzlich und ja… ziemlich „vollkommen“ in unser altes Leben geplumpst sind, ist es uns schwer gefallen, Kalifornien am Leben zu halten. Alles war wieder wie immer, wie früher – und alles andere, alles aus den letzten 10 Monaten, schien sooo weit weg zu sein.
Erst jetzt verarbeiten wir, räumen Fotos und Andenken wieder raus und nehmen alte Rituale wieder auf. An jedem Samstag gibt es ein traditionelles Pancake-Frühstück, wir reden doch ab und zu englisch mit den Kindern, wir skypen mit Freunden und erinnern uns, wir trinken Smoothies und wir hören die Musik oder den Radiosender von da. Ich freue mich darauf, die Fotos unseres Strand-Shootings aufzuhängen.
Kleinigkeiten, aber sie sind wichtig.

Strand Shooting

Strand Shooting 1

Auf den ersten Blick hat sich kaum etwas verändert, aber 10 Monate sind doch irgendwie lange. IKEA hat ein paar Ecken in der Möbelausstellung geändert, sowas sehe ich doch sofort. Wie viele Kollektionen sind da wohl an mir vorbei gezogen?
Bei ernstings family finde ich Kleidung für meine Söhne nun nicht mehr in der Baby-Abteilung, sondern schon bei den Kinder-Klamotten für große Jungs. Das ist echt komisch.
Bei dm brauche ich sowieso immer am längsten und ich möchte mir jedes einzelne Produkt angucken und am liebsten ausprobieren.

Dass wir so lange mit ziemlich wenig Zeug ausgekommen sind, macht das Einkaufen hier schwer. Wir haben einige Sachen vermisst, aber vieles haben wir wirklich. nicht. gebraucht. Warum kaufe ich also neues Zeug? Wir haben so viel von allem. Auch die Kinder scheinen wirklich zu viel von allem zu haben.

Heute habe ich mit ihnen ihr Zimmer aufgeräumt und umgeräumt und sie haben ein paar Spielzeug-Kisten wiederbekommen. Mal sehen, für wie lange.
Was sie nicht vermissen, landet im Müll oder wird weggegeben. Es gibt so viele Möglichkeiten in Berlin, gebrauchtes Zeug loszuwerden. Über freie Regale oder leere Zimmerecken kann ich mich immer wieder freuen!

Ich freue mich wirklich auch, dass es so warm ist und dass der Frühling in Berlin und in unsrem Garten so wunderschön ist. Ich genieße es, Platz zu haben, Veränderung zu schaffen und unser Haus schön zu machen.

Ich freue mich über alle Freundschaften, die die lange Pause ausgehalten haben. Das bedeutet uns wirklich viel. Es macht uns Spaß, Freunde wieder zu sehen und nicht nur ein war Monate „bis Amerika“, sondern weiter zusammen zu planen.

Ab Montag geht Emilian wieder in den Kindergarten. Er freut sich richtig und wird sehr erwartet. Liam wird ihn vermissen, aber diese festen Zeiten am Tag werden uns gut tun.
Wir sind inzwischen wieder krankenversichert, ich finder immer weniger amerikanisches Geld im Portmonee, es kommt kaum noch Post für unsere Zwischenmieter hier an und an das Fahren im Schaltwagen bin ich auch wieder gewöhnt.

Trotz aller „alten Routine“ spüren wir aber, dass etwas anders ist.
Sowas wie frischen Wind.
Uns verbindet etwas.
Das, was man eben hinter dem Tellerrand sieht.
Und es ist gut.
Wir haben Deutschland schätzen gelernt, die Krankenversicherung und die Lebensmittelkontrollen, die kurzen Entfernungen und so weiter. Aber auch mit Familie und Kind kann man mal was anderes ausprobieren und inspiriert und beschenkt zurückkommen.

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Irgendwo dazwischen

In Kalifornien sind wir nicht mehr. Aber so richtig komplett in Deutschland sind wir auch noch nicht…

– Ab und zu kommt irgendwo noch ein englisches Wort durch. Wenn uns das passiert, ist es verwirrend, bei den Kindern sind wir stolz und finden es toll.

– Seit ein paar Tagen haben wir einen Smoothie-Maker. Unsere selbstgemachten Smoothies werden uns immer an Amerika erinnern, weil wir dort damit angefangen haben. Es gibt unendliche Varianten, einen Smoothie zu machen. Und so schnell bringe ich meine Kinder nicht dazu, Spinat, Sellerie, Mandeln, Grünkohl, … zu essen. So gesund und so lecker ist das. Bei Interesse schreibe ich euch mal auf, was wir so trinken.

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– Emilian ist noch nicht im Kindergarten. Sobald die Sonne scheint, sind beide Jungs im Garten zu finden. Die Wiese wurde gedüngt und darf nicht betreten werden, also haben wir viel vor dem Haus und in den Beeten gewühlt. Braune Blätter und Zweige entfernen, neue Frühlingsblumen pflanzen, unsere Tulpen entdecken und kleine Blumen säen gehört für uns zum April. Ich hatte ja mal erzählt, dass ich bewusst „mit Kindern durch das Jahr“  gehen möchte.

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– Ein kleines süßes Hochbeet für Erdbeeren haben wir gebaut. Ich habe zum Geburtstag kleine Erdbeer-Pflänzchen geschenkt bekommen. Weil wir viele Schnecken im Garten haben, sollten die Pflanzen eben in ein Hochbeet. Aus einer Regentonne und einer schönen Holzumkleidung hat mir mein Mann ein süßes Beet gebaut. Es steht in der Sonne und wir freuen uns auf die ersten Beeren.

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– Wir haben eine neue Tischdecke für draussen gekauft und die Terrasse eingeweiht. Die Jungs haben plötzlich großes Interesse an den drei Nachbarjungs – was ganz auf Gegenseitigkeit beruht. Gestern unterhielt sich Emilian durch ein Loch im Zaun mit unserer Nachbarin und ich vermute, in diesen Minuten hat sie ziemlich viel über uns erfahren…
Sie hat uns, wann immer wir wollen, das Trampolin angeboten. Und wenn sie nicht einen kleinen Hund hätte, wäre Emilian schon längst drüben…

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– Ich habe Wäsche gewaschen und selbst noch Flecken aus Kalifornien rausbekommen. Endlich wieder heiß waschen. Die Wäsche zum Trocknen nach draussen zu stellen, war ein sehr gutes Gefühl!
Ich habe auch geschafft, die Kleidung der Jungs zu sortieren. Liam hat ’ne ganze Ladung von Emilian bekommen und Emilian hat viele neue Sachen von Freunden, die jetzt alle passen.

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– Gestern war ich zum ersten Mal bei Lidl. Ich weiß nicht, warum – aber ich brauchte ein bißchen Zeit dafür. Ich wollte backen und habe Zutaten gekauft, dann noch hier und da was – wie das eben so ist. Der Wagen war voll, ich hatte ein paar Fairtrade und Bio-Sachen gekauft – als es an der Kasse „28 Euro“ hieß, konnte ich das nicht glauben. In Kalifornien hätte ich dafür locker $58 bezahlt…

 

– Liam sagt manchmal, er möchte wieder nach Kalifornien. Er möchte an den Pool und mit dem Flugzeug fliegen. Er erinnerte sich nicht an unser Haus.. vielleicht fühlt er sich fremd. Ich kan n ihn gut verstehen, aber er wird Kalifornien bald vergessen haben.

 

– Die Tatsache, dass unsere Zeit in Kalifornien wirklich für immer vorbei ist und es selbst da nie mehr so sein würde, trifft mich ab und zu noch hart. Es ist so schön mit Haus und Garten, Familie und Freunden – aber gleichzeitig wird immer etwas fehlen.
Und wie wenig ich da im kleinen Haushalt ohne Garten zu tun hatte! Unser Haus hier fordert mich echt heraus. Von einem großen und zwei kleinen Zimmern sind wir jetzt wieder bei zwei Etagen gelandet…

 

– An das Wetter haben wir uns irgendwie gewöhnt. Wir ziehen halt mehr an und sind nicht so oft draussen. Ich war wohl nicht immer passend angezogen, denn ich liege gerade mit einer ordentlichen Blasenentzündung auf der Couch rum. Gestern Abend kam der Notarzt und brachte Antibiotikum mit. Diese Schmerzen können nur die verstehen, die Blasenentzündungen kennen… Dass wir nich keine Versicherungskarte von der Krankenkasse haben, verunsicherte den Arzt kurz. Wie gut, ey, dass ich das in Kalifornien nicht hatte und jetzt wenigstens mündlich schon versichert bin.

 

– Ich freue mich über die Sonne und den Platz. Wir Eltern haben das Gefühl, dass die Kinder sämtliche Regeln, die wir mal im Haus hatten und an die WIR und sehr wohl erinnern, vergessen haben… Das ist gerade ein bißchen Arbeit für alle. Wenn die Fenster erst geputzt sind und es mehr als 15 Grad sind, werde ich mich noch ein bißchen besser fühlen.

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Es ist soweit.

Ich kann es nicht glauben…
Dieses Jahr (was eigentlich 10 Monate waren), auf das wir so lange gewartet und das wir lange geplant haben, ist vorbei. Die Wohnung ist leer, es ist 20:00 Uhr und wir sind bereit.

Wir waren zum letzten Mal in der Kirche, sind eine Runde mit dem Kinderzug gefahren, haben uns verabschiedet und Freunde getroffen, Fotos gemacht. Wir haben gebetet und mit den Tränen gekämpft. Mit einer unserer Lieblings-Familien waren wir zusammen Mittag essen, zum letzten Mal. Auf dem Weg zum Auto hat mich mein Mann kurzerhand in ein Nagelstudio geschickt. Das war eine Sache, die ich gern vor der Abreise noch gemacht hätte, aber im Trubel der letzten Tage vergessen hatte. Nun hat es geklappt. Es gab dann auch zum letzten Mal FrozenYogurt, am Abend kam ein Freund mit seinen beiden Söhnen und einer großen Pizza vorbei.

Die Koffer sind gepackt und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir zu viel haben. Aber es ist so. Unglaublich. Diese Packerei hat nochmal an aller Nerven gezogen. Trotzdem mein Mann noch losgefahren ist, um einen zusätzlichen Koffer zu kaufen, haben zwei von ihnen Übergewicht. Argh. Und wir haben echt viel hier gelassen, weggeschmissen und weggegeben. Zum Umpacken haben wir keine Kraft und Ideen mehr. Wie teuer das wohl wird? Wir haben 5 Koffer, die wir aufgeben möchten. Und wir haben 6 Handgepäck-Stücke. Und die Kinder. Ich werd‘ verrückt…

In meinem Bauch ist ein Gefühl, das sich nicht schön anfühlt.
Ich möchte mich in eine Ecke legen und liegen bleiben.
Zu viel auf einmal.
Wenn wir im Flugzeug sitzen – oder besser, wenn wir in Berlin feststellen, dass alle unsere Koffer mitgekommen sind… dann wird es mir besser gehen. Aber die nächsten Stunden (ich weiß nichtmal, wie viele es sein werden), müssen wir einfach überstehen.

Wir werden morgen um 3:00 Uhr nachts aufstehen, dann ist es in Deutschland 12:00 Mittags. Bitte denkt an uns.

Und dann sind wir bald wieder da!

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Zwischenbericht

Die letzte Woche fängt an. Die letzte…
Sie wird so schnell vorbei sein, zu schnell. An den meisten Tagen haben wir noch zwei Termine. Meist Abschiede. Das wird nicht so leicht und ich merke, dass ich an einigen Orten bereits zum letzten Mal war und einige Personen bereits zum letzten Mal gesehen habe, ohne mich richtig zu verabschieden…

Bis jetzt konnte ich mich emotional ganz gut aus allem raus halten. Ich hab mich einfach auf Berlin konzentriert und nicht so krampfhaft ans Verabschieden. Aber jetzt stelle ich fest, dass es hier Freunde gibt, denen wir wirklich fehlen werden. Und das ist schwer für mich.. sie einfach hier zu lassen und nichts dagegen tun zu können. Ich kann so viele Einladungen nach Berlin aussprechen, wie ich will.. niemand weiß, ob wir Irvine, Californien, die Kirche und die Freunde irgendwann wiedersehen. Krasse Sache.

Ich mag diese Zwischenzeit jetzt überhaupt nicht.
In Berlin hatte ich damals 3 oder 4 Mädels, die zum Packen gekommen sind. Und alles, was eingepackt war, hatten wir bestimmt mehrmals ersatzweise noch im Haus.
Hier bin ich allein, dazu kommen zwei wilde Kerle, die komplett gegen meinen Plan arbeiten. Und: Alles, was ich einpacke, ist weg.
Noch bin ich mir nicht so sicher, ob ich langsam anfangen soll, oder kurz vorm Schluß eine riesige Hau-Ruck-Aktion starten soll. Ersteres wäre besser, oder?

Wir haben erfahren, dass ungefähr 24 Stunden nach unserem Auszug eine Familie aus der Schweiz hier einziehen wird. Sie haben drei kleine Kinder und werden für 3 Wochen hier wohnen. Wir können also sämtliche Lebensmittel, Kinderbetten, Hochstühle, Spielzeug, Kinderbesteck einfach hier lassen. Das ist sehr schön!

Ich freue mich, dass so viele Freunde aus Deutschland unser Leben hier verfolgt haben. Manchmal hätte ich gern auch mehr Lebenszeichen und Neuigkeiten von zuhause gehört – aber das werde ich mir bald alles erfragen.
Immer wieder und aus allen Ecken hören wir, dass man sich auf uns freut, es kaum abwarten kann, schon Treffen und Aktionen plant… Yeah! Bald sind wir wieder da und lassen es krachen, wie eh und je! Dass ich bald 30 werde, wird ja daran hoffentlich nichts ändern.

 

Was ich aus diesem Jahr vermissen werde:

– die Sonne und die Sonne, das Wetter und das Wetter

– die Nähe zum Strand

– die Palmen überall

– die atemberaubenden Sonnenuntergänge

– FlipFlops und Sonnenbrille all year long

– das Automatik-Auto
(Es fährt sich so entspannt damit. Und glaubt mir, wir haben gesehen, wie Leute im Auto telefonieren, texten, essen, trinken, sich schminken, eincremen, kämmen, rasieren!)

– FrozenYogurt

– die Freiheit, mal ein Jahr anders zu leben

– wochenlang Gäste haben

– immer wieder neue, deutschland-fremde Produkte zu entdecken

– Pools und Spielplätze in nächster Nähe

– unzählige kreative Spielplätze im Stadtteil

– in einer großen Kirche untertauchen und Schätze heben

– Mega-Gottesdienste mit immer guten herausfordernden Predigten und immer guter, lauter Musik

– in der Öffentlichkeit nicht belauscht werden können :)

– an der roten Ampel rechts abbiegen dürfen

– die vielen Familienzeiten

– großartige Orte um uns herum

– MOPS und die tollen Frauen von meinem Tisch

– das Einpacken der Waren an der Kasse

– keine Mülltrennung. Sorry. Ist bequem. Aber böse!

– die Freundlichkeit von Fremden

– schnell mit allen ins Gespräch kommen

– die schnelle Waschmaschine + Trockner

– Garage als Abstellplatz direkt an der Küche

– die Sicherheit in der Wohngegend

– unsere Lieblings-Familien hier

– Wasserspender im Kühlschrank

– Platz im Kühlschrank :)

– Wasserspender in öffentlichen Gebäuden und Parks

– sich nicht um Haus und Hof kümmern zu müssen

– immer wieder neue liebe Menschen um uns herum zu haben

– Oreos

– Milch im Großpack

 

 

Auf was ich mich freue:

– Berlin!

– Familie in der Nähe zu haben

– zu Freunden laufen zu können

– zum Einkaufen, zum Arzt, zur Kirche laufen zu können

– Platz im Haus und Platz im Garten

– meine Kaffeemaschine

– mehr Platz für Kleidung

– beim Shoppen nicht mehr an „die 7 Koffer“ denken zu müssen

– deutsch lesen und sprechen zu können

– mehr Sicherheit für gesundes Einkaufen zu haben

– beim Kochen und Backen nicht mehr umrechnen zu müssen!

– Studentenfutter-Mischung von aldi

– Schwarzbrot

– Pomelo

– Lachs aufm Brot

– Marmelade selbst machen

– frische Tomate mit Mozarella

– viel preiswerter Einkaufen können

– saubere Geldscheine

– dm

– ordentliche Groß- und Kleinschreibung und Interpunktion. Echt jetzt.

– Menschen, die nach mir fragen UND zuhören UND sich später daran erinnern

– ohne Zeitverschiebung mit Freunden reden

– Freunde einfach mal zum Frühstück/Kaffee trinken/Abendessen einladen können

– einfacher Babysitter finden

– Döner

– mehr Platz für die Jungs und ihr Spielzeug haben

– deutsche Kinderbücher vorlesen können

– Fruchtsäfte

– Wasser aus dem Wasserhahn trinken können

– die Badewanne

– in eigenen vier Wänden wohnen und sich so benehmen dürfen

– wieder normal zum Arzt gehen können
(Wir waren hier nicht ein.einziges.Mal!!)

– Ahnung vom Postamt, Strassenverkehr, Arztsystem, … haben

– bei Freunden wissen, wie der Wasserhahn/die Türklinke/die Spülung… funktioniert

– meinen Staubsauger

– ohne Tax bezahlen, bzw. davon wissen :)

– Filme in deutsch sehen können

– alle Stecker passen in alle Steckdosen

– wieder ein aktiver Teil einer Kirche sein

– Ideen umsetzen und Neues probieren

– die Kinder in den Kindergarten zu bringen

– bekannte Lebensmittel kaufen, keine Kompromisse

– nicht soweit weg zu sein

– die Kinder einfach mal zu Oma und Opa bringen können

– Kinderbücherei

– meinen Jungs nicht ständig alles übersetzen zu müssen

– mit meinen Jungs zu deutsch-sprachigen Kindern zum Spielen gehen

– nicht mehr nur schriftlich über alles mit Freunden kommunizieren

– mit Bus und Bahn fahren zu können

– irgendwie „normal“ leben

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Es ist schon März?

Ich komme nicht mehr ganz mit. Echt jetzt.
Ist es wirklich schon März???

Fröhlichkeit

Eben war doch noch Januar.. da hatte ich viel Heimweh und hab mich über das schöne Wetter hier gefreut. Und dann war irgendwie Februar, glaube ich. Mein Mann war in Afrika. Und er hat da seinen Geburtstag gefeiert. Kurz nachdem er wiedergekommen war, kamen unsere Freunde aus Kanada. Wir waren so oft mit ihnen am Strand, damit sie die Zeit ohne Schnee richtig genießen. Am Donnerstag morgen sind sie noch mit Flip Flops und in Handtücher gewickelt vom Pool nachhause gelaufen – und am Abend sind sie im tiefen Schnee Kanadas gelandet.

Und jetzt sind wir noch 23 Tage hier.
WAS???
Ich kann das nicht glauben. Das geht mir jetzt zu schnell.

Wahrscheinlich werdet ihr jetzt immer mal ein paar Tage lang nichts von uns hören. Und dann einmal in der Woche so ein „Ist schon wieder eine Woche vergangen???“-Eintrag. Wir machen nicht direkt viel, wir sind nicht sehr busy. Aber die Zeit vergeht. In der Kirche ist viel los, der Mann ist im Endspurt. Die Kinder werden bald Geburtstag haben.

Palmen Liebe

 

– Wir liegen wieder oft am Pool und sammeln richtig viel Sonne und Bräune für Deutschland.

– Von einigen Orten haben wir uns schon verabschiedet.

– In Gedanken packe ich schonmal hier und da ein Koffer.

– Fast alle Wochenenden im April sind schon verplant. Oh man.

– Der Mann und ich freuen uns auf unseren ersten Döner.

– Am 15. März starten wir hier in der Kirche ein „German Ministry“. Das bedeutet, dass das Kapitel „Kalifornien“ in unserem Leben nicht abgeschlossen ist. Vielleicht fängt es gerade erst an..

– Wir denken nach über eine einzigartige Erinnerung an dieses Jahr, die wir mit nach Deutschland nehmen können. Wir haben da so Ideen…

Pool Spaß

Könnt ihr euch an meinen Artikel aus dem Mai 2014 erinnern, als es noch 20 Tage bis zur Abreise waren?
Ist das lange her!

 

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