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Du hast gesucht nach rezepte


Hallo Dezember!

Mit einigen Umwegen sind wir inzwischen auch in schöner Weihnachtsstimmung angekommen.
Ein krankes Kind, viele Vorbereitungen und wenig Schlaf haben die Stimmung ein bißchen gedrückt..

… aber wir haben das Haus geschmückt, Lebkuchen-Anhänger von Frau Frische Brise und Schoko-Minz-Kekse von Pia gebacken. Diese beiden Rezepte meiner Blogger-Kolleginnen werden für immer zu unserer Weihnachtszeit gehören. Genauso gehört die Musik von Pentatonix und Rolf Zuckowski dazu.

Die ersten Schnee-Bilder von Freunden im Internet, das Öffnen des 1. Türchens heute Morgen und die vielen Heimlichkeiten und Bastel-Arbeiten machen die Stimmung perfekt. Ach ja, Dezember!

Im Dezember werde ich…

… Kerzen anzünden.
… Plätzchen backen.
… die Kinder für ein Wochenende zu Oma und Opa bringen.
… mit dem Mann Geschenke einkaufen. Offline.
… ein Lebkuchen-Haus bauen.
… Weihnachtsfeiern feiern.
… noch an den wunderschönen Kino-Film von gestern denken.
(Wir durften die Vor-Premiere von „Bo und der Weihnachtsstern“ sehen!)
… Sterne an die Fenster kleben.
… Weihnachtsgeschichten vorlesen.
… den 1. Geburtstag meines Neffen feiern.
… mit der Familie zusammen sein.
… 11 Monate mit Jari feiern.
… viele kleine Kinderschuhe befüllen.
… in die Bücherei gehen.
… mit den Kindern auf den ersten Schnee warten.
… Geschenke verpacken.
… mich an den glücklichen Kindergesichtern erfreuen.
… zur Ruhe kommen und genießen.
… dankbar auf das Jahr 2017 zurückschauen.
… feierlich das Jahr 2018 begrüßen.

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Aus dem Alltag einer Alleinerziehenden

Hier schreibt eine vorübergehend allein erziehende Mama. Das ist auch der Grund, warum ich euch heute nicht mehr als „Alltags-Szenen“ vor den Kopf werfen kann. Es passiert viel und meine ruhigen Mama-Zeiten sind sehr kurz.

Ich hab lange nichts geschrieben, aber der Blog ist voll.
Blättert euch gern durch alte Kindersprüche , sucht leckere Rezepte oder schwelgt in Erinnerungen aus unserer Zeit in Kalifornien.

Letzteres werde ich zum Beispiel gerade nicht tun…

***

Mein Mann ist am Montag gegen 4:00 Uhr morgens aus dem warmen Bett aufgestanden, hat vier Küsschen an unseren Betten verteilt und ist am Abend gegen 22:00 Uhr unserer Zeit in Los Angeles gelandet.

Wir haben mit flightradar24 seine Flüge verfolgt, das ist ziemlich cool. Jedes Flugzeug, sogar Hubschrauber und Ballons, die gerade weltweit in der Luft rumfliegen, kann man verfolgen. Wir sahen eins über unseren Garten fliegen und fanden dann schnell heraus, dass es von Köln auf dem Weg nach Tegel war. Ich sag ja: Tolle Sache!

Als die Jungs im Bett waren und ich mit der App sah, dass sich mein Mann im Landeanflug gerade über dem Pazifikstrand vor LA befand, war das zu viel für mich. Dass er da ist, ohne uns, macht mich trauriger, als ich dachte.
Inzwischen ist es mehr okay für mich, dass er Fotos von unserer Kirche schickt, dass er komplett 30 Grad und Sonne um sich hat, dass er FrozenYogurt isst und mir Fotos davon schickt, dass er Sonnenuntergänge hinter Palmen sieht… haach nein, so okay ist es doch nicht.
Liam erinnert sich kaum, Jari ist raus – aber Emilian und ich gucken uns an und teilen eine große Sehnsucht.

***

Uns vieren hier geht es aber gut!
Wir haben Tag 2 hinter uns und ich bin zwar müde, wie sonst nie, aber stolz auf uns.
Die Jungs sind so toll!

Ich habe für jeden Abend ein Erpressungs Belohnungs-Geschenk besorgt. Eins für jeden Abend. (Insgesamt acht, mein Plan ist natürlich, dass jeder vier bekommt)
Wer von beiden sich tagsüber, aber besonders am Abend am besten verhält und zuhört und hilft, bekommt das Geschenk.
Gestern war es eindeutig Emilian und Liam sah tapfer beim Auspacken zu. Heute war Emilian am Nachmittag bei einem Freund und ich konnte nicht viel über sein Verhalten sagen. Liam dachte, dass ihm das zweite Geschenk sowieso gehört – aber er war trotzdem so aufmerksam und lieb heute!
Nach der Kita fragte er mich mehrmals, wie denn mein Vormittag so war, wie es mir dabei ging und ob mit Jari alles gut war. Zucker! Oder er sagte: „Mama, wenn du keine Kraft mehr hast, brauchst du nicht traurig sein: Gott ist immer da!“

***

Ich genieße die Ruhe am Abend sehr, besonders vermisse ich aber, mit großen Leuten zu reden. Am Wochenende fahren wir auf ein lang-geplantes und -ersehntes Familientreffen.
Meine Ur-Großeltern väterlicherseits sind der Ursprung und aus diesem Stamm sind wir jetzt ungefähr 120 Personen. Und 100 von ihnen werden an diesem Wochenende zusammen sein.
Ich freu mich auf die Großfamilie und hoffe auf schöne Zeiten für uns – ich bin ja immerhin allein erziehend. Aber Babysitter gibt es genug.

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Jari hat eine lange Zeit mit verstopfter Nase hinter sich und man sagt ja so, dass Babys nach einer Krankheit einen Wachstumsschub machen.
Tja, jetzt ist er also glücklich und gesund, er schläft eigentlich durch und ist noch tausendmal süßer als vorher. Kein Zahn weit und breit in Sicht, aber seine blonden Haare wachsen, seine großen blauen Auge schauen in die Welt, sein Gesicht sprüht voller Schalk, Entdeckerlust und Liebe zu seinen Brüdern, er zieht sich überall hoch und fängt an, an kleinen Tischen oder der Couch erste Schritte zu machen. (Krabbeln kann er allerdings nicht so..) Manchmal möchte ich ihn fast an die Hand nehmen und loslaufen oder ihm ein Glas Wasser an den Mund halten – und dann fällt mir ein, dass er eigentlich erst 8 Monate alt ist. Mein Baby!!

***

Obwohl ich fast immer dieses kleine Baby an mir, unter mir, neben mir oder auf mir habe, schaffe ich ziemlich viel.
Wäsche ohne Ende, sortieren und ausmisten, Nägel lackieren, Mittagsschlaf!, Babybrei kochen, putzen..
Ich habe sogar tadaaa wieder mit meinem Sport angefangen!

An den Abenden hat es (mit oder ohne Mann) einfach nie geklappt. Jetzt habe ich mir drei Vormittage ausgesucht: Montag, Dienstag, Donnerstag. Und ich sitze bereits mit feinem Muskelkater hier auf der Couch.

Nach meinem Shred-Erfolg in 2015 fühle ich mich jetzt einfach wirklich nicht wohl in meinem Körper. Das sich-gehen-lassen passiert so schnell, zu schnell. Und jetzt gibt es keine Ausreden mehr!
– Es ist nicht mehr zu heiß draussen.
– Ich brauche keine Kalorien fürs Stillen mehr.
– Babyspeck nach der Geburt: zählt nicht mehr.
– Ich brauche erstmal keine Bikini-Figur.
– Der nächste Weihnachtsbraten kommt bestimmt.

Also, hopp Mama!
Im Moment macht es Spaß (ich habe eine Fitnesstrainerin gefunden, die nicht ganz so streng wie Jillian Michaels ist), Bewegung im ganzen Körper tut gut und der Muskelkater ist ein gutes Zeichen. Da geht wieder was!

***

Der Alltag in Schule und Kita läuft weiterhin gut und ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Das Früh-Aufstehen funktioniert wunderbar, die Kilometer, die wir so täglich zurücklegen (für mich sind es mindesten 5), schaffen sie tapfer, Emilian macht sehr gut Hausaufgaben. Auf Grund vieler fehlender Lehrer hat er einen entspannteren Stundenplan, was uns vor allem morgens sehr Recht ist.
Er ist kameradschaftlich und zuverlässig, einfühlsam und rücksichtsvoll, eine große Hilfe mit Jari und er hat (hab ich schon gesagt) einen ganz feinen Humor. Haach, ich liebe das. Dieser Blick, wenn er mein Wortspiel versteht oder eine lustige Geschichte aus der Schule erzählt.

Es fällt mir nicht immer leicht, für jeden der drei ganz da zu sein. Neben dem Schulkind und dem Baby merke ich gerade, dass ich erst Recht auf Liam aufpassen möchte. Ich sehe inzwischen, wie er meine Aufmerksamkeit sucht und kann ihn oft rechtzeitig auffangen – aber ach, mein kleines Mittelkind. Ich sehe dich!

Liams Gedanken sind sehr tief und wertvoll. Er hat Power ohne Ende, hat eine schöne Phantasie und kann aus ganzem Herzen Feuerwehrmann, Ritter, Arzt, Pokémon-Jäger, Sportler und Rennfahrer sein – alles an einem Tag.
Ich würde sagen, er vermisst seinen Papa am meisten.

***

Wir essen am Abend ein warmes Essen, weil ich das am Mittag einfach nicht schaffe. Gestern habe ich ein Rezept einer Blogger-Freundin ausprobiert. Ganz schnell habe ich Möhren und Kartoffeln geschält und geschnitten, dazu Olivenöl und Pfeffer und Salz – und dann 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Lecker!!! Wir waren so begeistert!
Die Kinder haben sich genau dieses Essen heute nochmal gewünscht. Diesmal durfte noch Süßkartoffel dazu. Mmmh, ist das gut!

***

Und das ist der Stand der Dinge hier.
Jeden Tag schneiden wir auf unserer Liste einen Schnipsel ab und die Liste wird kürzer. Wir kommen dem Treffen mit Papa auf dem Flughafen immer näher – und dann ist unser schöner Familienurlaub auch gar nicht mehr weit weg.

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White Chocolate Chip Cookies

Zu Mamas Geburtstag habe ich Cookies gebacken. Mal wieder. Ich liebe Cookies!
Man muss nicht filigran malen oder dekorieren können, nichts kann verkleben oder zusammenstürzen. Es gibt sooo viele Rezepte – und Cookies gehen immer.
Diesmal hatte ich viele gebacken und sie sind auch noch komisch auseinander gelaufen und riesig geworden.. aber alles wurde aufgegessen. Alles!

Auf Grund großer Nachfrage veröffentliche ich das Rezept mal hier. Danke, dass ihr alle meine Blog-Leser seid!

Ich werde das Rezept allerdings nicht abtippen, ohne meine Heldin Cynthia Barcomi  zu erwähnen! Aus ihrer Feder, aus ihrem Kopf stammt das Rezept. Auf Wunsch einer bekannten Berliner Politikerin, schreibt sie im Backbuch, hat sie das Rezept entwickelt.
Ihre beiden Läden in Berlin (Barcomi’s Deli und die Kaffeerösterei) sind eine Reise wert! Allein schon wegen der Lachs-Bagel. Und kennt ihr schon den Cheesecake-Probierteller?
Cookies könnt ihr dort natürlich auch essen. Und kaufen.

White Chocolate Chip Cookies

300g Mehl
125g Stärke
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 TL Salz (mein eigener Geheimtipp: grobkörniges Meersalz!)

250g weiche Butter
220g brauner Zucker
170g weißer Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt

(Kleiner Tipp:
Denkt am besten gar nicht weiter darüber nach, wie viel Butter und Zucker und Schokolade in das Rezept kommt. Tut es lieber nicht.

Noch ein Hinweis:
Vanille-Extrakt ist eine Vanilleschote in 250ml Wodka oder Rum (40%) eingelegt. Meine Schote liegt da schon seit ein paar Jahren drin.. so lecker!! Passt in fast alle Rezepte! Bitte wöchentlich schütteln.)

400g weiße Schokolade
125g Macadamianüsse, geröstet und leicht gesalzen, grob gehackt oder komplett

1. Mehl, Stärke, Natron, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben.

2. Mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer in einer zweiten Schüssel Butter und beide Zuckersorten verschlagen, bis die Masse ganz hell und cremig ist. Die Eier nacheinander hineinschlagen. Vanille unterrühren. Die Geschwindigkeit reduzieren und 5-10 Sekunden lang die Mehl-Backpulver-Mischung untermischen.

3. Schokolade und Nüsse mit einem Holzlöffel oder Teigschaber unterheben. Sofort backen oder mit Klarsichtfolie bedeckt in den Kühlschrank legen. Der Teig kann portionsweise verarbeitet werden und hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank.

4. Ofen auf 175 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

5. Mit einem Esslöffel, Teigportionierer oder mit der Hand (mein bevorzugtes Arbeitsgerät!) kleine Haufen Teig auf das Backblech setzen. Darauf achten, dass alle Plätzchen die gleiche Größe haben! Abhängig von der Größe der Cookies und der Einstellung Ihres Ofens in 11-14 Minuten goldbraun backen.

6. Nach dem Backen 10 Minuten auf einem Metallgitter auskühlen lassen.

Bake someone happy!

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Entscheidungen.

Viele Grüße von der Couch!
Ich habe wieder mal einen Abend ohne Mann überstanden. Es lief nicht so nach meinem Plan, aber es war gut.

Und ich merke, dass ich immer entscheiden kann, was sowas mit mir macht. So ein Abend, den ich anders wollte. So ein Baby, das nicht schlafen will. So eine dreckige Küche. So eine fertige Waschmaschine, fällt mir grad ein – ich bin dann mal weg..

Ich gebe meine Sauberkeit und mein Aussehen und meinen Zeitplan nicht ganz auf. Ich lerne von Kind zu Kind mehr, Dinge sein zu lassen und Zeit zu sparen und entspannter zu werden. Aber es gibt Sachen, die müssen einfach sein, die lasse ich mir noch nicht nehmen. Und das ist meine Entscheidung.
Mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen:

Ich könnte genervt auf der Couch neben Jari liegen, ihm ungeduldig über den Rücken streichen und darauf warten, dass er einschläft und ich endlich sauber machen und Abendbrot essen kann… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihn mir schnell im Tuch um den Bauch zu wickeln, mit ihm Staub zu saugen, zu wischen und zu essen.

Ich könnte unzufrieden über die „langweilige Wahl“ meiner Kinder mit ihren Faschings-Kostümen sein und könnte daran denken, wie toll wohl andere Kinder aussehen… Aber ich hab mich dazu entschieden, mich an ihrer Freude am Sportler- und Cowboy-sein zu freuen und dankbar für ihre Kreativität zu sein. Und dass ich keine teuren neuen Kostüme kaufen muss.

Ich könnte mich aufregen, dass in Zeiten der finanziellen Unsicherheit natürlich teure Dinge kaputt gehen und bald ersetzt werden müssen… Aber ich hab mich dazu entschieden, abzuwarten, zu vertrauen, dass wir versorgt werden und treu wie Liam für ein neues Auto zu beten.

Ich könnte mich wundern, dass mein Mann und ich eine Stunde nebeneinander her spazieren, ohne ein Wort zu sagen und ich könnte denken, dass irgendwas ist und ich könnte krampfhaft Worte suchen, um irgendetwas zu sagen… Aber ich hab mich dazu entschieden, die vertraute Zweisamkeit zu genießen, die Stille Stille sein zu lassen und mit der frischen Luft und Natur meinen Kopf wieder aufzuräumen.

Ich könnte Emilians Wunsch auf Cake Pops zum Fasching ignorieren und stattdessen schnelle Muffins backen… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihm seinen Wunsch zu erfüllen, den Tag freizuhalten und zwischen Stillen und nochmal Stillen und Kinder abholen und Mittag essen eben Cake Pops zu backen, in Schokolade zu tauchen und mit Streuseln zu dekorieren.

Ich könnte so genervt über meine trockenen Hände und ungepflegten Nägel sein (bin ich eigentlich auch) … Aber ich möchte mich dazu entscheiden, mich auf die Zeiten zu freuen, in denen ich wieder Zeit und Ruhe für Nagellack habe und mir bis dahin schön die Hände einzucremen.

Ich könnte meinen fremden weichen Bauch hässlich finden und genervt sein, dass ich nur unschöne Still-BHs tragen kann und noch nicht meinen Sport machen darf… Aber ich hab mich dazu entschieden, geduldig zu sein und mir zu sagen, dass ich erst vor 5 Wochen ein Baby geboren habe und dass die Zeit für Workout kommen wird. Immerhin passen mir meine Hosen von früher und mein Mann findet mich toll.

Ich könnte mich auf Pinterest in schönen Fotos und Rezepten und Frühlingsfarben verlieren… Aber ich hab mich dazu entschieden, erstmal die Rezepte zu backen, die ich noch auf der Liste habe und Neues Stück für Stück zu probieren.

Ich könnte beim Stillen ungeduldig auf der Couch sitzen und dem hinterhertrauern, was ich in den Minuten alles nicht schaffe… Aber ich hab mich dazu entschieden, die Zeit zu nutzen. Zum Lesen, zum Vorlesen, zum Schlafen, zum Baby angucken.

 

Ganz so einfach ist das alles nicht.
Oft erledige ich am Abend ganz viel und entscheide mich dann gegen den Schlaf. Geht nicht immer. Und ich vergesse oft, selbst zu essen und entscheide mich gegen ein paar ruhige Minuten, in denen ich sitze und esse. Geht auch nicht immer.

Aber das sind die ersten Wochen…
Und ich genieße!

Jari wächst, aber noch mussten wir keine Kleidungsstücke aussortieren. Er wird wacher und aufmerksam und grinst immer öfter mal. Er hat weniger Bauchweh, aber ich passe auf, was ich esse. Er schläft gut und viel, jetzt auch immer mehr draussen. Er sieht beiden Brüdern unglaublich ähnlich und wir sind gespannt, was für ein Kind er wird.

Emilian wird eine coole Socke. Er beendet jetzt Sätze so mit „Alter!“, er springt im Schlussprung auf Schränke und Regale, er ist fast zu cool fürs Aufräumen und Hausaufgaben machen und er hat’s voll drauf. Aber er hat ein riesengroßes Herz für seine Brüder. Er ist sehr liebevoll und geduldig, hilfsbereit und fröhlich, er hat einen feinen Humor und ist ein toller Kerl!

Liam ist ein ganz toller Junge. Beim Entwicklungsgespräch mit den Erziehern ist uns so aufgefallen, dass sowohl die Einschulung des großen Bruders, als auch die Geburt des kleinen Bruders etwas mit Liam gemacht haben. Diese Veränderungen prägen ihn. Er genießt es sehr, nicht mehr der Kleine zu sein und versucht doch, mit Emilian mitzuhalten. Er ist nicht so das typische stille Mittelkind, das man vergisst. Er genießt Zeiten alleine, Zeiten alleine mit Mama und Papa und unsere Aufmerksamkeit. Er kann sich sehr gut ausdrücken und überrascht uns mit tiefen Gedanken oder schlauen Zusammenhängen.

In den nächsten Tagen würde ich gern mit den Kindern die Terrasse und den Garten schön machen und endlich die Fenster putzen. Mal sehen, wie wir uns entscheiden…

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Verlosung zum Blog-Geburtstag

Vor 6 Jahren war Emilian 8 Monate alt – an Kindersprüche war noch nicht zu denken – und ich wollte meinen etwas ruhiger und einsamer gewordenen Alltag irgendwie teilen. Meine Geschwister hielten sich im Ausland auf und bloggten über ihre Erlebnisse dort. So machte ich mir meine Gedanken und fing auch mit dem Bloggen an.
Jetzt gehört es fest zu meinem Leben. Das Fotografieren, das Sammeln der Kindersprüche, das Teilen und Austauschen.
Ich freue mich riesig, dass so viele inzwischen mitlesen und unser Familienleben mitverfolgen. So viele Kontakte, Produkttests, Blogger-Treffen, Kooperationen … habe ich seitdem kennengelernt.

Die Kinder werden größer, was nicht bedeutet, dass es weniger zu erzählen gibt. Ich freue mich, dass wir im nächsten Jahr nochmal „von vorn anfangen“ und das Leben mit Baby zum dritten Mal erleben dürfen. Dazu der Schul-und Kita-Alltag mit den Söhnen, das Leben in Berlin, meine Hobbies und Lieblings-Rezepte… Auch für mich ist das Bloggen eine schöne und wertvolle Sachen geworden. Ich verarbeite meinen Alltag, ich sammele, um mit euch zu teilen und das „Zurück-lesen“ durch die letzten Jahre hier ist ein großer Schatz.

Ich habe ein Buch zum Probe lesen bekommen und möchte es gern heute unter euch interessierten Lesern verlosen.

Von Hand gemacht
– Die Geheimnisse traditioneller Lebensmittel – 

Karin Buchart – Maria Anna Benedikt

Warum ist es wichtig, einen Brotteig mit der Hand zu kneten? Wie stärkt Butter unsere Darmschleimhaut? Warum wirkt Sauerkraut basisch, obwohl es sauer schmeckt?

Diese und andere Fragen werden beantwortet, indem ein Blick auf traditionelle Lebensmittel aus dem Alpenraum geworfen wird. Mit Expertenwissen und aktuellen Studien wird die Wirkung der Lebensmittel auf unseren Körper unter modernen und ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten betrachtet.

Weniger ist mehr.
„Die meisten Menschen essen zu viel. Von einem Viertel dessen, was sie verzehren, leben sie, von den restlichen drei Vierteln leben die Ärzte.“
Dieser Satz wurde vor 5700 Jahren geschrieben und auf einem alten Papyrus gefunden.
Was ist dran?
Wie kommen wir von Überfluss in Richtung Qualität?

Zusätzlich zu interessanten, einfachen Rezepten und Beschreibungen, wie Lebensmittel auf uns wirken und uns gut tun, gibt es kurze Ausflüge in die Vergangenheit der Lebensmittel und ihrer Herstellung. Welche Berufe gehör(t)en dazu? Woher kommen Begriffe, die wir verwenden? Welche Tiere spielen eine wichtige Rolle?

Kennt ihr Wirkungen des Apfels?
– Darmaktivierung: 3 frische, ungeschälte Äpfel pro Tag
– sättigend: frischer Apfel
– Heiserkeit und Husten: Bratapfel
– schlaffördernd: Apfelschalentee

Die Autorinnen schreiben, dass es ihnen wichtig war, das Buch in einfacher, gut verständlicher Sprache zu schreiben. Und das kann ich bestätigen. Ich könnte sogar meinen Kindern daraus vorlesen und mit ihnen lernen, wieviele Arten von Honig es gibt, wofür er verwendet wird und warum es wichtig ist, ihn erst nach dem Erwärmen der Milch hinzuzufügen.

Sicher gibt es Seiten, die sehr naturwissenschaftlich und weniger interessant für den einfachen Leser scheinen, doch auch ohne Bauernhof-Wissen kann ich das Buch immer wieder zur Hand nehmen und ein bißchen dazu lernen.

Wer von euch möchte dieses Buch bald in den Händen halten?

Dann kommentiert bitte fleißig hier oder auf Facebook. (Die Kommentarfunktion sollte wieder funktionieren.)

Am Sonntag Abend, 13. November, 22:00 Uhr werde ich mir unter allen Kommentaren einen aussuchen und den glücklichen Gewinner informieren.
Viel Erfolg euch!

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