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Neue Kindersprüche

In der letzten Ferienwoche habe ich jede Menge neue Kindersprüche für euch.

Die Ferien, unsere ersten Sommerferien, sind fast vorbei. Die sechs Wochen kamen mir so lang vor und obwohl wir ganz entspannt waren, haben wir fast alles von unserer Sommer-to do-Liste geschafft. Wir haben es uns schön gemacht in Berlin, wir hatten viel Sonne. Die Kinder sind glücklich und dankbar – und sie freuen sich auf Schule und Kita. Besser kann es doch nicht sein, oder?
(Und im Oktober wartet noch ein ganz besonderer Urlaub auf uns fünf – darauf freue ich mich sehr und konnte deswegen tapfer auf Hotel am Strand verzichten)

Im Zoo

Neue Kindersprüche

* Liam kommt im Sommer mit einem selbst-gemalten Bild an. „Hier Mama, das ist noch ein Nachschub für dich, zum Muttertag!“

* Emilian und Papa schreiben ein Lied. Sie wollen es auf der Strasse vorsingen und 1€ dafür einsammeln. Emilian schreibt das Datum dieses Tages, 29. Mai, auf einen Zettel, den er an den Zaun hängen möchte. Papa sagt: „Oh, heute? So schnell kann ich noch nicht!“
Emilian sagt: „Dann schreibe ich eben den 35. April drauf…“

* Wir haben es ein bißchen eilig, weil Jari Hunger hat und wir rechtzeitig vor Ladenschluss in der Apotheke sein müssen. Als wir es geschafft haben, sitzen wir draussen auf einer Bank und ruhen uns aus. Liam trinkt einen Saft und Jari seine Milch.
Ich sage: „Jetzt geht es Jari besser.“
Liam: „Und geht es dir auch besser?“
Ich frage: „Ging es mir denn schlecht?“
Liam: „Na, du hast doch auf mich geschimpft.“

* Emilian sieht eine Zeitschrift, ein Reformations-Magazin, bei uns auf dem Tisch liegen. Im Vorbeigehen sagt er: „Ach. Das ist doch die Frau von Luther!“

* Emilian isst einen Keks, er krümelt ein bißchen auf den Boden. Ich sage, dass er die Krümel liegen lassen kann, weil ich gleich saugen werden. Er kniet sich auf den Boden, sagt: „Nicht verschwenden – wiederverwenden!“ und leckt die Krümel auf…

* Liam spielt mit einem Kinder-Telefon und tut so, als würde er die Feuerwehr anrufen. Plötzlich ist von draussen eine Sirene zu hören. Er nimmt das Handy sofort vom Ohr und guckt erschrocken im Batterienfach nach.

* Die Jungs warten auf Papa, weil er mit ihnen Fussball spielen soll. Papa sagt, er kommt, wenn er noch einen Kaffee getrunken hat.
Liam sagt: „Hast du gehört? Noch einen Kaffee, dann machen wir ihn kaputt…“
Papa: „Du bist ja echt lustig.“
„Warum bin ich lustig? Ich bin böse…“

* Liam sagt: „Jari hatte grad seine ganzen Augen auf.. aber jetzt ist er wieder eingeschlafen.“

* Liam fängt an, zu erzählen: „Mama, ich hab gehört… auf eurer Seite hatten die Leute ja weniger Geld … als bei Papa… also bei der Berliner Mauer…. hat Opa erzählt.“

* Wir reden über ein Auto mit 9 Sitzen und haben kurz überlegt, es zu kaufen. Emilian sagt: „Boah, da passt ja eine ganze Verwandschaft rein!“

* Nach dem Kirschen ernten hat Liam ein bißchen Bauchschmerzen. Emilian sagt: „Mit deinem Magen ist nicht gut Kirschen essen.“

* Als die Jungs sich darauf vorbereiten, mit Papa im Zelt zu übernachten, sage ich ihnen, dass sie sich ein paar Bücher aus dem Kinderzimmer holen dürfen.. „aber jetzt nicht 10 Stück oder so.“
Liam: „Dann hole ich eben 11.“

* Wir reden über Gewitter. Es gab Unfälle in Berlin. Wir reden über eine Familie, die durch ein Unglück ihre Mama verloren hat. Emilian sagt: „Oh, die armen Kinder haben keine Mama mehr… jetzt müssen sie in der Wildnis leben..“

* Versprecher von Liam:
„Darf ich eine Keibe Schäse?“
„Kommt das in den Gespirrschüler?“
„Mir ist soooo wangleilig!“

* Liam hätte so gern ein Haustier. Er hat es mit Asseln und Schnecken versucht. Eines Tages kam er mit einem Regenwurm an. „Mama! Wir können jetzt ein Haustier haben! Du wolltest doch auch immer ein Haustier haben… ich finde diesen ganz toll! Komm Regenwurm, du bist jetzt unser Haustier!“

* Ich schimpfe über den Computer.
Liam fragt: „Bist du auf mich schimpfig?“

* Liam möchte bei dm Bonbons kaufen, ich erlaube es ihm noch nicht, weil ich den Preis wissen möchte.
Er sagt: „Soll ich mal gucken und dir dann sagen, wie kostbar die sind?“

* Emilian schläft allein bei Oma und Opa.
Er sagt: „Am Morgen bin ich aufgewacht und dann bin ich nochmal eingewacht.“

* Auf der Autofahrt sagt Liam sehnsüchtig:
„Wenn ich groß bin, dann möchte ich LKW-Fahrer werden. Dann kann ich auch mal für die hupen, die auf der Brücke stehen und winken…“

* Liam:
„Mama, wenn es eine Sächsische Schweiz gibt.. gibt es dann auch eine Siebentische Schweiz?“

* Wir kaufen über eBay Kleinanzeigen einen Kinderwagen. Am Tag danach fällt das Vorderrad ab und ich habe vergessen, wie man es wieder ansteckt. Ich frage Emilian, ob er das noch weiß.
Und er sagt: „Na klaaaa, ick hab ja jestern zujehöat.“

* Liam buddelt am Ostseestrand und findet Grundwasser.
„Guck mal, Oma! Ich hab Leitungswasser!“

* Liam sitzt auf dem Feld auf einem großen Gulli. Plötzlich rauscht es laut unter ihm. Er ruft: „Hier spült grad einer!“

* Emilian schimpft mit Jari:
„Hey, du darfst mein Auto nicht nehmen. Sonst kriegt der Motorensausen!“

* Emilian verspricht sich und erzählt vom „Zweeten Waldkrieg.“

* Liam isst einen eiskalten Rollmops aus dem Kühlschrank. Als er fertig ist, schüttelt er sich und sagt: „Huuu, jetzt muss ich mich erstmal verkälten.“

 

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Neue Kindersprüche

Wenn ich schon wegen des Sommerwetters keine großen Berichte schreibe, kann ich wenigstens mal  Kindersprüche veröffentlichen. Oder?

Es geht uns nämlich gut. Sommer, Sonne, Sonnenschein – und wir sind draußen. Britzer Garten, Wasserspielplatz, Wannsee, Gartensprenger – die schönsten Tage und die besten Kindheitserinnerungen.

Nun also zu den Kindersprüchen:

* Wir sind kurz vor dem Abendbrot. Ich brauche Essen und schiebe mir heimlich eine Schokoladenkugel aus dem Kühlschrank in den Mund. Liam sieht doch, dass ich kaue und ruft: „Heee, du fresst ja schon!“

* Zum Geburtstag meines Bruders schreiben wir auf eine Karte, was wir toll an ihm finden.
Wir fragen Emilian: „Was magst du am meisten?“
Und sofort kommt die Antwort: „Seine Frau!“

* Die beiden Großen lieben Jari über alles und er lässt sich so gut von ihnen beruhigen.
Emilian sagt dann sowas wie: „Gaaaaanz ruhig, Jari. Aaaaaaalles ist gut. Du hast gaaaar keinen Grund zum Weinen.“
Und Liam so: „Jari! Was ist denn passiert? Mama kommt gleich wieder. Sie ist nicht gestorben!“

* Liam überrascht uns mal mit so Sätzen wie: „Mal sehen, ob ich wenn ich groß bin, wirklich eine Frau werde. Ich will nämlich lieber ein Mann werden. Was können denn Männer besser als Frauen?“
Oder er sagt: „Wird Jari ein Mädchen oder ein Junge? Werden wir ja dann sehen! Heute sieht er aus wie ein Mädchen…“
Und da stellten wir fest, dass er… naja, nicht wirklich den Unterschied zwischen Jungs und Mädels kennt. Woher auch, vielleicht.
Wir fragten ihn, ob er beim Schwimmen in der Kita … naja, mal die Mädchen gesehen hätte. Und er sagte sowas wie: „Ich kann nicht die ganze Zeit nach unten gucken, dann laufe ich doch gegen eine Wand!“
Liam ist so cool. Er hat viele gute große Gedanken – und ist dann aber einfach auch wieder Kind.

* Nach seinem ersten Schwimmkurs hat Emilian ja eine Email an die Familie geschrieben. Ich hab sie euch hier aufgeschrieben. Als die ersten Verwandten zurückschreiben, rufe ich Emilian zu: „Du hast eine Antwort bekommen!“
Und er sagte: „Auf welche Frage denn?“

* Als Liam die U9 bevor steht, sage ich ihm, das sei ein Test, ob er 5 werden kann. Er ist so aufgeregt und übt sowas wie auf-einem-Bein-hüpfen und so. Ganz anders als Emilian geht er mit der Arzthelferin mit und machte seine Übungen.
Nach der Untersuchung sagt er gleich zu mir: „Ich hab alles richtig gut gemacht. Was, wenn ich nicht 5 werden kann?“
Er war sehr glücklich, dass er dann seinen 5. Geburtstag feiern konnte.

* Und wieder einmal macht sich Liam so seine Gedanken:
„Warum hat Emilian so viel Angst? Ältere müssen doch immer mutig sein. Ich hab keine Angst…. Aber ich will nicht in der längsten Höhle sein. Wenn man da nicht mehr rausfindet, dann hat man ein Problem.“

* Aus einer Babyzeitshrift lese ich von den Wachstumsschüben der Babys vor. Irgendwann hat das Baby beim Weinen Tränen. Irgendwann hat das Baby eine Lieblingsfarbe, die es gern anguckt.
Tage später fragt Liam: „Was ist denn jetzt Jaris Lieblingsfarbe???“

* Wir haben festgestellt, dass Emilian aus vielen T-Shirts rausgewachsen ist. Zu seinem Geburtstag probieren wir mal ein paar alte Schuhe für den Frühling an. Sie passen natürlich kaum noch. Emilian stellt fest: „Das ist ja auch ein Witz, die Schuhe am Geburtstag anzuprobieren, wenn man grade größer wird. Gestern hätten die mir noch gepasst!“

* Wir trinken gerne Brausetabletten mit Vitaminen und erklären dann den Jungs, wozu Calcium, Eisen und Vitamin C gut sind. Liam klettert auf den Schrank, um sich eine Brausetablette zu holen. Er sieht sich die verschiedenen Dosen an und grinst: „Soll ich gesund werden – oder stark???“

* Die Kinder wissen, wenn Mama abends weg ist, ist „Papa-Abend“. Sie dürfen dann bestimmte Sachen machen, von denen ich nichtmal weiss, was es ist… Als Papa dann eines Abends weg geht, läuft Liam in die Küche und sagt: „Oh, heute ist Frauen-Abend! Ich hole uns was Schönes!“

* Emilian hat herausgefunden, dass Jari lacht, wenn er ein gackerndes Geräusch macht. Als der kleine Bruder dann lacht und juchzt, sagt Emilian: „Ich kann gar nicht mehr gackern, so glücklich bin ich!“

* Die Jungs geben sich gegenseitig Aufgaben, die der andere dann erfüllen muss:
Emilian sagt: „Du musst Mama auf den Po küssen!“
Liam sagt: „Nee, das ist mir zu stinkig..“
Emilian: „Die pupst doch nie.“
Liam: „Doch!“

* Nachdem es zur Einschlafzeit lange ruhig im Kinderzimmer war, kommt Liam an.
„Mamaaaa? Ich will nicht immer auf morgen warten.. und alles. Verstehst du das??“

* Die Kinder kriegen ein Gespräch von uns über Verhütung, nächstes Baby, ja oder nein… mit.
Liam ist ganz aufgeregt: „Hast du ein Baby im Bauch? Dann haben wir für jeden eins!“
Er erfährt, dass ich dann zur Kontrolle (nach der Geburt) beim Arzt war und fragt: „Und?? Hat der Arzt gesagt, dass du ein Baby im Bauch hast?“

* Wir bemalen Ostereier. Liam hält ein Ei hoch und ekelt sich: „Überings: Einer hat hier nicht richtig ausgepustet. Ich hab hier Schleim…“

* Ich entdecke im Garten die erste Tulpe und sage: „Guck mal! Da wächst eine Tulpe. Gut, dass du aufgepasst hast, dass Papa die nicht abmäht.“
Emilian gackert: „Haha, oder vielleicht abmuht oder wiehert…“

* Schul-Gespräche. Emilian sagt: „Ich wette, die sind keine Christen. Weil Judo und Ninja ist sowas zum Töten und so..“

* Ich gehe mit Emilian spazieren. Kurz davor hat er gelernt,warum Aprilwetter Aprilwetter heißt – und in diesem Jahr traf das ja ordentlich zu. Er sagt ganz altklug: „Ich trau dem Wetter nicht!“

* Wir stehen in der Küche. Mein Mann hat gern das Licht an – ich aber schalte es am liebsten aus, sobald die Sonne scheint.
Emilian hört von unserer Diskussion, was nun heller und hell genug ist… Er stellt sich unter die Lampe und schimpft: „Kein Vitamin D von der Lampe!“

* Wir reden zusammen über Dankbarkeit.
Papa sagt: „Ich bin dankbar, dass das Fasten vorbei ist!“
Liam sagt: „Da muss ich ja jetzt auf meine Süßigkeiten aufpassen!“

* Wir sprechen über die Bibel-Geschichte zu Pfingsten.
Jesus war in den Himmel zurück gegangen und hatte seinen Jüngern aber den Heiligen Geist zurück gelassen. Jesus ist also überall.
„Auch in der Glasscherbe?“ – fragt Liam.

* Wir haben ein altes Foto von uns beiden gefunden und reden beim Abendbrot darüber, von wann das Foto gewesen sein könnte: „Das war bestimmt vor unserer Hochzeit. Guck mal, du hast noch keinen Bart.“, sage ich.
Und Liam wundert sich: „Hä? Kann man erst einen Bart haben, wenn man verheiratet ist?“

* Ich hole Liam von der Kita ab. Er läuft ein bißchen auf der Strasse und ruft immer wieder: „Ich bin ein Strassenkind!“
Ich merke, dass er dieses Wort gehört hat, aber nicht genau weiß, was es bedeutet. Wir reden darüber und es beschäftigt ihn sehr, dass Strassenkinder Strassenkinder heißen, obwohl sie ja nicht wirklich auf der Strasse leben. Er fragt: „Warum heissen die denn dann nicht Wald-Kind oder Draußen-Kind?“

* Eine Uhr im Flur ist stehen geblieben und mein Mann setzt neue Batterien ein und dreht die Uhrzeiger richtig.
Liam kommt vorbei und fragt: „Häää? Ist heute der Uhr umdrehen Tag?“

* Wir machen den Sprenger im Garten an. Hinter einem Baum ist der Rasen trocken.
Emilian sagt: „So wie Jesus. Der hat sich auch geopfert und die anderen gelassen.“

* Liam sagt: „Mama, die Augen von Jari glänzen, wenn er mit mir redet. Die glänzen wie neu geboren.“

* Jari spuckt zur Zeit viel Milch.
Liam sieht, wie die Milch aus Jaris Mund blubbert. Er sagt: „Da war eine Flutwelle in seinem Mund, aber er hat die Flutwelle wieder runter geschluckt…“

* Jeden Morgen kommt Liam zuerst zu Jari ans Bett, um zu kuscheln.
Er sagt: „Ich hätte auch gern so einen Jari…“

* Wir fahren spät nachhause. Liam sagt im Auto: „Mama, ich habe mal eine Frage: Warum machst du keine Fotos vom Sonnenuntergang?“

 

Immer wieder neu.
Immer wieder schön.

(Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links.)

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Endlich wieder neue Kindersprüche

Ich habe und meine Mama hat auch die letzten Kindersprüche der Jungs gesammelt. Viel Spaß!

Neue Kindersprüche

* Emilian fragt, ob er im Auto einen Film gucken könnte. Als wir es nicht erlauben, fragt er, ob er wenigstens mit dem iPad spielen dürfte. Wir sagen wieder Nein und er schimpft: „Manno! Ich werde netter zu meinen Kindern sein !!“

* Liam rennt die Treppen nach oben, schmeißt sich ins Bett und spürt, wie sehr sein Herz klopft. Er erinnert sich, dass wir darüber geredet haben, dass Gott in unserem Herzen wohnt und sagt ganz beeindruckt: „Der Geist klopft!“

* Es gibt einen kleinen polnischen Jungen in Emilians Kitagruppe, der ihm sehr ähnlich sieht. Er ist ungefähr 4 und ich sage Emilian, dass er mich an den kleinen Kita-Emilian von früher erinnert.
Er sagt: „Nein. Der ist aber Polner.“

* Wir sehen bei meiner Oma, wie das Regenwasser in den Garten fließt und ganz braun wird. Liam stellt fest: „Das Wasser, das kommt ist schmutziger und das andere ist saubiger.“

* Ich mache mir am Morgen die Haare auf und Liam sagt: „Du siehst irgendwie kömisch aus…“

* Liam zeigt auf die Flagge von Belgien: „Ist das Süddeutschland?“

* Emilian ist ganz im EM-Fieber: „Wie heißt nochmal der mit der Eiche, der Torwart von uns?“ (Er meint Bürk.)

* Nach einem verlorenen Finale trauern wir für Dortmund und reden über Mats Hummels, der zu Bayern wechseln wird. Emilian sagt: „Ach, Mats Hummels geht zu Bayern? Ist doch gut für ihn. Dann hat er auch einen Pokal.“

* Emilian hat in der Kita Angst vor dem Schwimmen. Liams Gruppe ist vor seiner Gruppe dran und kann nicht schwimmen gehen, weil das Wasser sich nicht heizen lässt.
Ich habe dann später Emilian gefragt, wie es beim Schwimmen war.
Er strahlt und erzählt: „Ich hab gebetet, dass irgendwas fehlt und – die Wärme hat gefehlt.“ Später betet er noch, dass die Kinder die schwimmen wollten, wieder fröhlich werden.

* Liam liebt es, die Kaffeemaschine zu bedienen und er sagt dann: „Bitte Mama, dass ich dir den Kaffee gemacht hab.“

* Als unser Baby noch nicht ganz offiziell ist, kann Liam das kaum aushalten: „Oh, armes Bibi. Keiner weiß von ihn.“

* Zu den Fussball-Stickern, die wir doppelt haben, sagt Liam: „Die können wir abschenken.“

* Im Restaurant tue ich so, als würde ich Alkohol bestellen. Liam ruft über den ganzen Tisch: „Bitte nicht, Mama!“

* Liam erinnert sich an ein Familienfoto aus Kalifornien und sagt: „Weißt du, was ich vermisse? Das Kleid aus Kalifornien. Das finde ich so süß. Kannst du das wieder anziehen? Aber nicht, dass es platzt!“

* Liam hilft beim Tragen, dann war er müde und fragt, ob wir eine Pause machen können: „Dann können wir essen und ich kann mich schüllen!“

* Mama sagt: „Liam, vermisse ich dich eigentlich, wenn du im Urlaub bist?“ Er sagt: „Na. Aber. Du hast doch Freunde in der Gemeinde.“

* Emilian denkt an seine Schulfächer und erzählt von Mathe.
Liam sagt: „Ich kann auch auf einer Matte turnen!“

* Liam sieht einen BH auf dem Boden liegen.
„Oh, eine Baby-Mütze… für Zwillinge!“

Und jetzt die Sprüche aus dem Ostsee-Urlaub

* Wir stehen im Stau, fahren von der Autobahn ab und Emilian fragt: „Wann sind wir denn da?“
Oma: „Vielleicht noch zwei Stunden …“
Emilian: „Wie lange muss ich zählen?“
Oma: „Bis 9427.“
Emilian: „Also, zwei mal bis 60??“

* Opa und Emilian unterhalten sich darüber, wie Muslima schwimmen gehen. Mit einer Burka, da gucken nur die Augen raus. Liam schnappt nur die letzten Worte auf und sagt: „Nein, soo tief gehe ich nicht ins Wasser!“

* Liam hat einen Mückenstich auf dem Rücken. Emilian stellt fest: „Bestimmt hat ihn die Mücke auf den Rücken gestochen, weil sie dachte, da kommt er nicht ran zum Kratzen!“

* Es gibt Spaghetti und Tomatensoße. Emilian möchte nur Nudeln, fängt an und sagt: „Ein bisschen Salz könnte noch ran.“

* Liam trägt seine Badeschuhe am dem Schippenstiel. Einer rutscht ab und fällt runter. Oma sagt: „Schnell wieder anhängen.“ Er: „Wieso schnell??“

* Wir hören eine Führung im Doberaner Münster. Der Mann sagt: „Gibt es noch Fragen?“ Liam: „Woher weiß der das alles?“

* Wir gucken einen Film über Afrika und sehen Buschbrände. Liam: „Warum gibt es da keine Feuerwehr?“

* Wir laufen über den Zeltplatz. Emilian sagt: „Guck mal, hier wohnen ganz ordentliche Leute, die hängen ihre Wäsche nach Farben geordnet auf.“

* Wir sagen den Jungs, dass es dieses Mal zu Hause nicht so eine Überraschung wie beim letzten Mal das Hochbett geben wird. Emilian: „Die Überraschung dieses Mal ist der größer gewordene Bauch von Mama.“

* Liam hat viele kleine Abschürfungen, an beiden Knien, ein Ellbogen und an der Stirn. Er zieht Bilanz: „Schade, dass Heidis rote Geburtstags-Party schon vorbei ist, sonst hätte ich voll viel Rot!“

* Liam ist mit Opa allein im Wohnwagen. Als Oma zurückkommt, sagt er: „Oma, wusstest Du, dass Opa auch Popo abwischen kann?“

* Ich bin mit Liam am Strand, er „kocht“ für mich Suppe in seinem kleinen Eimer. Ich lobe immer wieder, wie gut es schmeckt. Er sagt: „Also, die Käsesuppe bei uns in der Kita schmeckt RICHTIG gut!“

 

Wie ihr seht, werden die Kindersprüche inzwischen auch mal höchst philosophisch, bevor wir dann bald mit einem nächsten Kind von vorn anfangen.

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Kindersprüche vom Frühjahr

Wir liegen schwitzend im Garten. Emilian macht Scherenschnitt aus großen Blättern, Liam will auch „schnitten“. Der Pool ist voll mit frischem Wasser. Es gibt Wassereis und Melone. Wir gießen die jungen Tomaten und kühlen unsere Füße ab. Wenn ich im Auto, im Büro oder auf dem Fahrrad arbeiten müsste, wäre es mir fast zu heiß – aber so geht’s. Ein Hoch auf das Mama-Leben!

Für euch habe ich heute Kindersprüche.
Viel Spaß!

Kindersprüche

Liam bettelt bei Oma vergeblich um Nachtisch und verlässt die Küche mit dem Satz: „Dann besuche ich eben mal Oma Illa!!“ Das ist die Nachbarin und natürlich hat sie ihn Süßigkeiten-mäßig nicht enttäuscht.

Die Jungs gehen mit Opa zu einem Speedwayrennen. Liam denkt darüber nach, eine Schutzbrille mitzunehmen: „Wenn es staubig oder matschig ist…“

Später berichtet er dann: „Einer ist umdefallen. Dann kam ein Kankenwagen. Aber der hat nichts demacht, nur lumdesteht.“

Emilian will irgendwie verhindern, dass Liam ihm sein Krankenwagen-Fahrzeug klaut. Er sagt: „Willst du Arzt werden? Aber das ist richtig eklig. Da muss man Kindern in den Po gucken…“

Emilian singt immer wieder ein Lied. Er sagt: „Ich glaub, ich hab in der Zunge ein Ohrwurm.“

Es ist ein Tag vor Muttertag.
Liam sieht die Rosen und die Schokolade und sagt fachmännisch: „Morgen ist Frauen-Weihnachten…“

An einem Samstag waren wir in großer Hitze auf dem Kirchen-Gelände, um die Blumenbeete zu pflegen. Am Sonntag danach gehen wir zum Gottesdienst und Liam fragt: „Müssen wir heut wieder die Gemeinde verarbeiten?“

Liam trinkt ein Glas schnell aus.
„Ich durste alles aus.“

Bei einer Veranstaltung Hund bellt beim Applaus.
Liam sagt: „Wenn der nicht klatschen kann, dann wufft der.“

Wir sagen im Urlaub zu den Jungs: „Zieht Eure Schwimmwesten an, wir fahren heute Boot.“
Liam: „Laufen wir zu dem Hafen?? Ich sitze mit Opa unten.“
Er dachte, wir fahren Dampfer.

Als wir vom Boot stiegen, verschwindet Oma kurz hinter einem Busch. Als sie wiederkommt, sagt Emilian mit dem Fernglas in der Hand: „Ich hab dir zugeguckt und auf scharf gestellt!“

Liam sucht zwei von drei Spielzeugen. Er findet den zweiten. Ich will ihm helfen den dritten zu finden.
Er sagt: „Du brauchst mir nicht helfen. Wenn ich alle beide gefunden habe, kann ich auch den dritten finden.“

Liam war in einer andere Gruppe aufgeteilt und als ich ihn abhole, sage ich: „Liam, ich freu mich, dass du wieder da bist!“
„Hä, walum? Ich bin doch immer da!“

Emilian sitzt auf dem Klo: „Immer, wenn ich ganz dringend auf Toilette muss und dann gehen kann, geht’s mir von allen Leben am besten!“

Wir sind auf einem Pentatonix-Konzert und die Jungs bei Oma und Opa.
Opa redet immer wieder von Petanix!
Irgendwann reicht es Emilian: „Opa, Du hast ton vergessen!“

Vor dem Einschlafen bekommen die Jungs eine Umarmung. Als ich es einmal vergessen hatte, ruft Liam: „Mama, ich brauch noch die Umnachtungs-Überarmung!“

Am Morgen fragt Liam:
„Warum ist die Erde rund und wir fallen nicht von der Seite?“

Schweden spiel bei der Europameisterschaft gegen Irland.
Emilian: „Wir sind für IKEA!“

Liam kann jetzt übrigens das R.
Er übt stolz und fleißig.
„Ich bin ein Grrrroßer!“
Wenn er es eilig hat, schleicht sich immer mal ein L dazwischen. Oder er vergisst es und ruft aufgeregt: „Opa, du musst mein Fahrrad repalielen!“

 

Und wir holen bald den Papa ab, der 4 Tage in Hannover studiert hat.
Genießt die Sonne, Freunde!

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Die neusten Kindersprüche

Ich grüße euch aus dem frühlingshaften Berlin!

Es ist kühl, fast kalt, aber die Sonne gewinnt an Kraft! Zum Geburtstag meiner Tante haben wir den 20. April traditionell im Britzer Garten verbracht. Ich liebe es! Die Tulpen-Pracht, das frischeste Grün, weiße Wattewolken am hellblauen Frühlingshimmel, Sonnenspiegel im Wasser und Entenbabys… Auf meiner Hand!

Mein Großer war zwischendurch mit meinem Handy verschwunden, um sozusagen Dokumentationsvideos zu drehen. Sehr cool. Aber leider war genau dann der Akku alle, als die Entenbabys kamen. Wir waren von den zehn fiepsigen Babys so fasziniert, dass wir nichtmal bemerkten, wie eine dicke Krähe auf dem Bollerwagen landete und mit einer kompletten! Laugenbrezel wegflog. Hallo?

Emilian hat heute ein neues Fahrrad mit Gangschaltung von Opa bekommen und durfte gleich mal Probefahren. Zum Britzer Garten. 11 km! Elf! Ich bin ganz stolz – auf Papa und Sohn.

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Nun aber zu den Kindersprüchen.
Die gibt es und wird es immer geben.

Von „Mama, ich möchte eigentlich gern mit dir kuscheln.“ von Emilian, bis hin zum gebrüllten „Ich puller dich gleich an!!!“ von Liam ist hier alles am Start. Es wird nicht langweilig.

 

Emilian blättert im Jako-o Katalog und sieht Spielzeug an. Liam kommt dazu: „Ich möchte auch ein Wunschbuch.“

Ich gehe mit Liam zu Aldi, um Brot zu kaufen. Von Lidl weiß er, dass wir Brot dort schneiden können.
Er flitzt durch Aldi und ruft: „Kaufen wir ein Hackbrot? Wo ist hier die Brothacke?“

Mein Bruder fragt Liam zum Geburstag: „Mensch, wie alt bist du denn jetzt?“
Liam: „Ich muss mal überlegen, 4 oder 7.“

Liam fährt ganz stolz zur Probe mit Emilians Fahrrad. Er fährt und fährt und sagt: „Krass, wenn S. (seine Tante) mein Geschäft sehen könnte!“

Nach dem ersten Arbeitstag komme ich nachhause.
Liam fragt: „Und wo ist jetzt dein Geld??“

Ich bin mit Liam bei dm – und plötzlich muss er dringend auf die Toilette. Weil ich weder Zeit noch eine Toilette habe, mache ich ihm am Wickeltisch eine Windel um. Er tut, als hätte er noch nie eine Windel aus der Nähe gesehen und fragt: „Wie kommt das in die Windel? Da ist doch noch ein Schlüppi…“

Liam stellt fest, dass er viele Buchstaben gelernt hat:
„Jetzt muss ich nur noch Dilaffe lernen.
Und Lutsche lunter lutschen.“

Liam setzt sich eine Brille ganz vorn auf die Nase.
„Jetzt bin ich ein Kinderarzt.“

Am Geburtstag fragt Oma Liam am Telefon: „Na, stehen auf deinem Tisch schöne Geschenke?“
Er guckt um die Ecke.
„Nein, die liegen alle…“

Liam guckt die Geburtstagsfotos an, die ich aus seinen Jahren aufgeklebt habe.
Er zeigt auf eins: „Ich glaube, das ist mir.“

Genau wie Emilian in dem Alter hatte Liam eine Phase, in der er mit zitternder Stimme fragt, wann wir sterben, und wie sich das anfühlt.
Nachdem wir geredet hatten, betete er:
„Danke Gott, dass wir nicht wissen, wann wir sterben und dass es gut bei dir ist und dass wir dann nicht mehr beten müssen, sondern nur die anderen.“

Ich mache mir eine Eisen-Trinktablette. Emilian kostet mal und ich frage: „Findest du auch, dass die nach Eisen schmeckt?“
Er sagt: „Ich weiß eigentlich gar nicht, wie Eisen schmeckt..“

Beide Jungs waren ganz aufgeregt über einen Geldschein, den sie von der Ur-Oma zum Geburtstag bekommen haben und Liam hat immer wieder gesagt: „Wo ist mein Zettel? Mama, du darfst nicht mein Zettel wegnehmen!!“

Wir erzählen den Jungs, dass sie am Samstag mit Papa und Opa zum Speedwayrennen gehen. Sie kennen ähnliche Videos von youtube, die sie mit Opa im Wohnzimmer gucken.
„Ihr sitzt dann da und guckt in echt zu“.
Liam: „Hä? Wir können doch nicht das Sofa mitnehmen“.

Liam möchte kleine Kartenspiele verkaufen und baut sie auf dem Wäscheständer auf.. Er bittet mich, bei ihm einzukaufen.
Ich lege die Wäsche zusammen und vertröste ihn auf später. „Willst du nicht spielen?“, frage ich.
Ganz entrüstet sagt er: „Hast du schonmal einen Verkäufer gesehen, der spielt???“

Liam erzählt vor sich hin:
„Ich bin nicht erwachsnen. Zuerst hab ich geborn, dann war ich Bibi, dann war ich Kind und dann war ich Junge und dann muss ich noch in die Uni und in die Schule und dann bin ich erwachsnen.“

 

Okay, das waren eigentlich nur Liams Sprüche.
Egal, muss auch mal sein…

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