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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Sommer-Mama

Das ist meine Jahreszeit.
Absolut.

März ist toll fürs Gefühl und für die ersten warmen Strahlen.
April ist toll zum Geburtstag feiern und um sich über die ersten Farben zu freuen. Aber jetzt… das liebe ich!
So warm wie es geht, so sonnig, wie es geht, so hell wie es geht. Immer bitte.

Im Juni 2015 habe ich einen Artikel von MOPS für den Blog übersetzt: In diesem Sommer möchte ich JA sagen

Ich denke immernoch oft daran.
Im Sommer fällt mir das leichter. Der Dreck, die Jungs, der Haushalt, die Termine.

Im Sommer möchte ich meine fröhlichen Kinder ansehen – und nicht den Dreck, den sie machen.

Im Sommer möchte ich in die leuchtenden Augen meiner Jungs sehen – und nicht die Flecken in ihrem Gesicht.

Im Sommer möchte ich an ihren T-Shirts sehen, wie glücklich sie gespielt haben und wie oft sie Eis essen durften – und nicht, wieviel Wäsche das bedeutet.

Im Sommer möchte ich mich an den kleinen Füßen freuen, die barfuß über Wiesen und Steine hüpfen – und nicht die schwarzen Tapsen auf dem Küchenfußboden sehen.

Im Sommer möchte ich die Pflanzen und Blumen ansehen – und nicht den gelben Blütenstaub, der auf allen Möbeln liegt.

Im Sommer möchte ich mich über alles Grün im Garten freuen – und nicht das Unkraut sehen, das wirklich wild wuchert.

Im Sommer möchte ich mich mit den Kindern auf der Terrasse in Wasserschüsseln setzen – und nicht über die Wasserflecken an den Fensterscheiben stöhnen.

Im Sommer möchte ich mit Freunden im Garten sitzen und essen und grillen und Wein trinken – und mich nicht über Geschirrberge ärgern.

Ich freue mich auf den Sommer!

 

Emilian hat heute mit seiner Klasse einen Ausflug zum Wasserspielplatz im Britzer Garten gemacht. Für die Schulkinder, die in der Schule waren, gab es das erste Hitzefrei.

Nach dem Mittag haben wir uns die leckersten holländischen Honigwaffeln gekauft und sind zu fünft ins Schwimmbad gefahren, um Emilian bei seinen letzten Stunden zu unterstützen.

Als ich im Auto über die Hitze gestöhnt habe, hat Liam sofort angemerkt, dass ich mir das doch seit langem gewünscht hätte. Und er hat ja recht.
Nur nicht mit langer Jeans – zu fünft im Auto – bei Feierabendverkehr – und Übelkeit. Hab ich ihm erklärt.

Die ersten Kinder des Kurses springen schon ins Wasser und schwimmen los. Das ist so toll zu sehen und die Eltern an der Scheibe strahlen vor Glück.
Emilian macht sehr gute und saubere Bewegungen – aber der Respekt vor dem Wasser ist noch zu groß. Ich erinnere mich an meine Angst, damals in der 3. Klasse.

Und ich höre zu, wie mein Mann, der Coach, mit Emilian redet und ihm hilft, seine Angst zu überwinden. Das ist unglaublich. Emilian ist ja sozusagen der einzige „Klient“, bei dem ich zuhören darf. Ich hatte hier im Blog schonmal geschrieben, wie das zusätzliche Studium meines Mannes uns geholfen hat… und gerade sehe ich wieder zu und bin sehr begeistert!

Der Nachmittag bestand nach Wasserspielplatz und Schwimmkurs wieder zum größten Teil aus nackt-im-Garten-durch-den-Sprenger-springen-und-vor-Freude-quietschen.

Ich bringe die Kinder zur Zeit nicht sehr pünktlich ins Bett, ehrlich gesagt. Die hellen Abende sind mir einfach zu schade.

Die Tage und Nächte, die jetzt kommen, sind wertvoll.
Für mich. Und für meine Familie.

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12 von 12 im Mai

Es ist ja gar nicht mehr der 12. Mai.
Aber egal, ich wusste vorher, dass das heute so wird.

Zuerst:
Uns geht es gut!
Dass hier zur Zeit seltener Beiträge kommen, liegt daran: Irgenwas ist immer!

Mal laufe ich gemütlich von Kita zur Schule und zurück und die Sonne scheint endlich und wir trödeln und winken den Schiffen am Teltowkanal.
Mal treffe ich mich mit Freundinnen und wir reden ohne Ende.
Mal sitze ich im Blumenbeet in der Sonne, zupfe Unkraut und lasse Jari aus dem Kinderwagen zuschauen.
Mal sitze ich zwischen Hausaufgaben, Wäsche und Milchpumpe.
Und mal haben auch einfach alle drei Kinder gleichzeitig Hunger und schreien sich und mich an.

Aber wir sind ein sehr gutes Fünfer-Team!
Schon seit 112 Tagen gibt es uns zu fünft, wie mir eine App mitteilte und trotz Auf und Abs haben wir uns gut gefunden und sind sehr glücklich zusammen.

Jari nimmt sehr gut zu, er trägt noch immer Größe 50/56, zeigt aber Ansätze eines Doppelkinns und müsste ungefähr 4500g wiegen.
Er hört sofort, wenn seine Brüder in der Nähe sind, er lauscht ihnen, strahlt sie an (er strahlt alle an, die Brüder aber am schnellsten) und er liebt seine Hände, am liebsten beide – im Mund. Er liebt es, seiner Familie zuzuschauen und uns ab und zu lustige Babygeräusche zuzurufen. Wenn er gekitzelt wird, kann er richtig gackern und wir lieben unser Baby sehr.

Nun aber schnell meine 12 Fotos, für Jari eine frische Windel und ab ins Bett!

 

1. Der Morgen mit der Milchpumpe.
Inzwischen mag ich sie ein bißchen mehr und ich bin froh, dass ich mein Baby mit-versorgen kann.

 

2. Eine Freundin ist mit ihrer Familie im Urlaub in Kalifornien und schickt Fotos. Los Angeles. Haaaaach.
(Ich hoffe, sie erlaubt mir, das Foto zu nehmen. Aber hätte ja auch von uns sein können…)

 

3. Ich notiere seit Tagen, was und wann Jari trinkt. Stinknormal ohne App in meinen Notizen. Das hilft sehr! Ich  muss mir die letzte Uhrzeit nicht merken, ich sehe, dass unser Rhythmus an Wochenenden ganz anders ist und ich sehe, welche Abstände mit welchem Verhalten zusammen passen.

 

4. Heute war MOPS-Freitag!

 

5. Mittag für mein Baby

 

6. Mama-Emilian-Zeit auf dem Schulweg

 

7. Über 20 Grad in Berlin!
Mein Mann macht mir einen Eiskaffee!

 

8. Und völlig überraschend bekomme ich Muttertags-Post von meiner Tante! Juhuuuu!

9. Süße Früchtchen

10. Emilian kommt irgendwie an mein Handy und macht unzählige Garten-Fotos…

11. Ich liebe Sommer in unserem Garten.
Die Jungs auch!

12. Das letzte Foto.
Und ihr könnt euch sicherlich denken, warum der Beitrag so spät kam… Grund war eine Tupperparty!

In der „12 von 12″er-Liste bin ich heute die Nummer 162.
Viel Spaß beim Fotos gucken!

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Hallo Mai!

Komm lieber Mai und mache das Wetter bitte warm!
März und April waren mehr Winter als Frühling – dann freue ich mich jetzt eben nochmal darauf.

Wir hatten heute einen schönen Großfamilien-Tag am Wannsee, gestern war ich zum ersten Mal im Leben auf einem Kirschblütenfest! Ich war im rosa Himmel!

Im Mai werde ich…

… zum letzten Mal mit Emilian zum Schwimmkurs gehen. Wir sind stolz auf ihn und sind gespannt, ob er es schafft!
… Jari hoffentlich über die 4kg-Grenze und noch viel weiter bringen!
… den 2. Geburtstag meines Neffens feiern.
… meine Oma besuchen.
… Berlin bei „Berlin machen“ unterstützen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… zu einer Tupperparty gehen.
… in Potsdam beim „FamilienMutMachTag“ sein.
(Wer Interesse hat mitzukommen, bitte gern bei mir melden!)
… eine special LadiesNight draussen im Grünen veranstalten.
… meinen Garten verschönern.
… draussen im Grünen sein… Britzer Garten, Zoo, Erdbeerhof.
… meine Fußnägel lackieren und FlipFlops tragen!
… Büchereibücher vorlesen.
… müde sein.
… mehr auf der Terrasse sitzen.

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Ostern und so.

So flink, wie andere Blogger-Mütter, die jeden ihrer Feiertage bereits am Abend zusammenfassen können, bin ich nicht. Oder vielleicht doch. Aber ich habe ein Baby. Und ich habe Schnupfen. Und ich habe einen Mann, der mit unserer Serie auf mich wartet. Also gehörten die freien Abende dem Mann, dem Baby und dem Schlaf.

Vom Wetter hat es sich in Berlin zwar manchmal eher nach Weihnachtsfeiertag angefühlt, aber wir hatten sehr schöne Osterferien! Viel Familie, viel Ausruhen, Gottesdienst, Lego-Vormittage, Osterfrühstück und Geschenke.

Zwischendurch baten mich die Jungs sogar… na gut, sie jammerten darüber, dass sie nicht genug Zeit zum Spielen haben. Aber echt: Es fehlte ja auch eine halbe Ferienwoche!
Und weil wir heute wegen des Wetters nicht in den Zoo konnten, wurde ein richtiger Gammeltag daraus. Mit laaange Ausschlafen, mit Lego bauen, Hörspiele hören, Hausaufgaben nachholen, kneten, malen, Wäsche aufhängen und so eben.
Ganz nebenbei redete ich mit Liam über Tage und Wochen und Monate und Jahre und so. Er sah sich einen Kalender an und stellte schlaue Fragen. Auch ganz nebenbei hat er übrigens Lesen gelernt…

Jetzt liegen die Jungs in ihren Betten und werden wahrscheinlich – wie es seit jeher am letzten Ferientag so üblich ist – gegen 22:00 Uhr einschlafen.

Die Jungs hatten eine Übernachtung bei ihrem Baby-Cousin und seinen Eltern. Zusammen verbrachten sie einen Nachmittag am See, grillten und genoßen das Leben.
Danach – krasses Gegenprogramm – verbrachten wir den letzten Tag unserer Jahreskarte im Legoland. Trotz Ferien war es nicht zu voll und es hat uns gut gefallen.

Bei meinen Eltern lernten wir unseren anderen Baby-Cousin kennen und hatten das volle Programm Großfamilie: Eltern, vier Kinder, fünf Enkel-Söhne. Das wird ein Spaß in den nächsten Jahren!

Wieder wegen Wetter ließen wir auch das Osterfeuer ausfallen. Ich bereitete viel fürs Osterfrühstück in der Kirche vor und genoß es, endlich wieder zu backen! Am Sonntag luden wir spontan zum ersten Mal eine befreundete Familie nach dem Gottesdienst ein. (Ich weiß, dass sie das lesen, deswegen schreibe ich, wie toll diese Familie ist!) Sie hatten nach dem Gottesdienst nichts vor, wir auch nicht, das Wetter war mal wieder unberechenbar – und so kamen sie mit ihren drei Kindern einfach mit. Das süße Baby ist 4 Tage jünger als Jari und die anderen beiden sind 4 und 2. Alle vier großen Kinder spielten wunderbar ruhig im Kinderzimmer und wir saßen mit den Babys im Wohnzimmer und redeten. Für ein sehr spontanes Treffen, von dem wir Frauen unsere Männer so halb überzeugen mussten, ohne dass die es merken, war es wunderbar schön und entspannt.

Am Ostermontag wurde das Familientreffen leider auch wieder wegen Regen von draussen nach drinnen verschoben und wir machten die Kinder mit einem Besuch im Indoor-Spielplatz Potsdam glücklich.

Emilian bekam ein Buch von seiner Amazon-Wunschliste, das wir gleich auf der Rückfahrt nach Berlin lasen. „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika.“
Eine ganz, ganz tolle Geschichte über Geschwisterliebe, Phantasie und einer Sehnsucht nach Afrika. Eine Freundin hatte uns zur Einschulung zwei andere Bücher von Oliver Scherz geschenkt mit den Worten: „Der schreibt so toll, dass auch das Vorlesen richtig Spass macht!“ Und so ist es auch!

Liam bekam endlich sein geliebtes Buch vom wilden Wombat und war so glücklich! Unser meist-ausgeliehenstes Bücherei-Buch. Obwohl beide Jungs – oder wir alle eigentlich – schon mitsprechen können, macht das Vorlesen viel Spaß! Immer wieder.

Morgen, ganz früh, sind die Ferien vorbei und der Alltag wird beginnen. Wir freuen uns drauf!

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12 von 12 im April

Nachdem Jari gestern wieder Bauchschmerzen hatte, die ihn nicht schlafen ließen, hatte er heute einen fröhlichen Tag und schlief gut und lachte und strampelte. Schön!
Gerade wollte ich mich hinsetzen und einen Eintrag schreiben, den ich schon ’ne Weile vorbereitet habe. Nämlich darüber, warum ich auch nicht besser bin als andere und dass mein Alltag genau so chaotisch und frustrierend sein kann, wie der jeder anderen Mama. Und was den Unterschied macht.
Aaaaber dann fiel mir ein, dass ja heute irgendwie der 12. ist. Und natürlich habe ich brav Fotos gemacht. Also kommen die jetzt – und der andere Beitrag vielleicht nach Ostern.

1. Am Morgen finde ich im Internet ein paar Tipps für Eltern zum Fotografieren mit dem iPhone. Wie passend.

 

2. Eine Freundin schickt mir ein cooles Foto von Sonntag, als sie mit Liam im Kindergottesdienst war.

 

3. Beim Frühstück sehen wir zwei Eichelhäher im Garten. Ihr seht sie wahrscheinlich nicht…

 

4. Am Vormittag besuchen wir meine Freundin. Am 12.4.2014 habe ich auch den Tag mit ihr verbracht. Damals war das Wetter viel besser. Damals hatten wir beide zwei Kinder, nun sind es insgesamt sechs.

 

5. Obst für alle Kinder.

 

6. Wir Mamas quatschen in der Küche, während sich nebenan Ritter, Ninjas, Spider-Man bekämpfen.

 

7. Hach!

 

8. Ich probiere einen neuen Kuchen. Jari liegt ja lieb und süß neben mir im Wagen und ich habe es vermisst, zu backen.

 

9. Noch dazu teste ich einen Tassenkuchen aus der Mikrowelle. Super schnell und wirklich nicht schlecht.

 

10. Und mit diesem Ergebnis und einer Tasse und ein paar Porzellan-Stiften entstand ein kleines Geschenk.

 

11. Die beiden großen waren in der Zeit mit Oma und Opa im FEZ Berlin. Mit süßen Osterbasteleien kamen sie zurück.

 

12. Am Abend musste dann das Kinderzimmer dran glauben.  Boah, wie mich das nervt. Nach Ostern ist großes Aussortieren dran!

Jari schläft immernoch und ich überlege jetzt, noch schnell ein bißchen Sport zu machen. Auch wenn das Frühlings-Wetter sich Zeit lässt – Babyspeck muss ja nicht sein.

Bei Caro sammeln sich alle „12 von 12“-Einträge von heute. Guckt doch mal vorbei!

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