mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo November!

Hier fühlt sich überhaupt gar nichts nach November an, und ich muss erst in unseren Terminkalender gucken, um zu sehen, was uns in diesem Monat erwartet.

Noch sind wir im Hier und Jetzt.
Und das ist Sommer.

Es wird gerade auch hier kühler und wir freuen uns, dass wir zwei letzte schöne Sommerwochen auf Korsika verbringen konnten.

Im November werde ich …

… meine Füße ins Meer und mein Gesicht in die Sonne halten.
… Sand aus unserer Kleidung schütteln und die Koffer packen.
… letzte Mitbringsel kaufen.
… mich von Calvi verabschieden.
… eine Nacht auf der Fähre verbringen.
… nach 10 Jahren den Ort unserer Hochzeitsreise wieder besuchen.
… auf der Fahrt noch einmal viel gute Laune und Essen und Spiele und Süßigkeiten verteilen.
… viele Stunden später in Berlin ankommen.
… mich über unser Zuhause und viel Platz und Alltag und WLAN freuen.
… die Sommerschuhe auf den Dachboden bringen und die Weihnachtskisten herunter holen.
… frieren.
… Tee trinken und Freunde treffen.
… Laub harken.
… unser Baby in der Kirche segnen lassen.
… zwischen Kita und Schule hin- und her eilen.
… Fotos von Korsika ansehen.
… Laternen basteln.
… über Weihnachtsgeschenke nachdenken.
… mit den Kindern „Vaiana“ und „Sing!“ sehen.
… Plätzchen backen.
… bei MOPS „Erste Hilfe für Babys“ lernen.
… vielleicht zum Friseur gehen.
… Pentatonix Weihnachtsmusik hören.
… die Adventskalender füllen.

Also, es ist sehr seltsam, hier im Bikini und Sonnenschein zu sitzen und über Weihnachten nachzudenken. Wirklich.

Und deswegen werde ich jetzt mit dem Kopf auf der Insel bleiben und noch nicht an zuhause denken.

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Sommerverlängerung

Ich wollte euch ein Lebenszeichen von uns schicken. Ein ganz kleines.

Mehr Berichte über unsere Reise, den Urlaubsort und unsere Familie gibt es dann später, von zuhause. Und mal zwischendurch auf  Facebook und Instagram unter mamasbusiness.

Wir sind gesund und munter angekommen und es geht uns gut hier. So gut! Viel besser als erwartet. In jeder Hinsicht.

Wir sitzen unter Palmen und essen frische warme Croissants.
Wir spazieren in Flipflops unter Olivenbäumen.
Wir springen in die warmen Wellen des Mittelmeers und schnappen uns die schönsten Muscheln.
Wir beobachten Fische und Quallen und machen Fotos von ihnen.
Wir machen Siesta auf der Dachterrasse unseres Apartments, die so groß ist, dass die Jungs dort sogar Fußball spielen können.
Von unserem Glashaus (Schlafzimmer) könnten wir alle Wände öffnen und unter Sternen schlafen. Aber das machen wir nicht, weil es nachts doch kühl wird.
Wir lesen unsere Reisebücher, wir schlafen oder liegen in der Sonne.
Wir lernen ein paar Worte in französisch.
Wir staunen über die Berge und das Meer.

Wir sind erst drei Tage hier.
Wir haben uns alle in diese Insel verliebt und haben die nächsten Jahre Herbstferien schon für Korsika reserviert. Fast.

Ich kann gar nicht mit Worten sagen, wie sehr es mir hier gefällt! Ich weiß nicht, ob ich den Sonnenaufgang am Meer oder den Sonnenuntergang über den Bergen mehr liebe. Ich LIEBE das Wetter hier, das überrascht sicher nicht. Das ist mein Wetter. Vor allem Ende Oktober.

Korsika ist das neue Kalifornien.
Korsika ist die Entschädigung für unser Kalifornien, das leider zu weit weg und leider zu teuer für uns ist. Jedenfalls in diesem Jahr.
Die Landschaft, die Supermärkte und das Wetter erinnern uns sehr an Kalifornien und es tut so gut.

Einzig die Sprache ist ein Problem, denn niemand von uns spricht mehr als ein paar Worte französisch. Und bekanntlich ist ja englisch nicht die Lieblings-Zweitsprache der Franzosen.

Das stellten wir heute wieder fest, als wir mit Jari kurz ins Krankenhaus mussten. Seine Erkältung wurde trotz Wärme und Meeresluft nicht besser, sondern schlimmer. Viel Husten, viel Schnupfen, viel Gequengel und ein bißchen Fieber haben uns beunruhigt. Er ist hier noch nicht ganz der Jari, der er zuhause ist. Aber das kann an der fremden Umgebung liegen. Oder an der Erkältung. Oder am Wetter. Oder an der Fahrt, die keine feste Schlaf- und Essenszeiten für ihn hatten. Oder an den kommenden Zähnen.

Es ist jedenfalls nichts ernstes, sagt der Arzt. Wir haben Medikamente bekommen und merken, dass es ihm langsam besser geht.
Wir kennen das von unseren großen Kindern schon. Den Husten, der sich oft schlimmer anhört, als er ist und auch das Fiebern in fremder Umgebung.

Es ist wirklich wirklich so schön hier, es gibt kaum Wolken – und Regen schon gar nicht. Am ersten Tag war es mal windig. So stark, dass Liam kaum laufen konnte. Aber jetzt ist es wieder warm und vor uns liegen noch viele schöne Tage auf „der Insel der Schönheit“.

 

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Aus meinem Kopf-Chaos

Irgendwie hat sich mein Kopf-Chaos nicht so richtig beruhigt, nachdem mein Mann wieder bei uns gelandet ist. Der Grund dafür ist: In ein paar Tagen geht es für uns auf eine große Reise.
Zu fünft im Auto, ungefähr 1.400km.

Das an-alles-Denken-müssen und dazu nicht-gut-schlafen-können ist eine ganz schlechte Kombination.
Nachdem ich also mehrmals meine Gedanken einfach nicht mehr ordnen konnte und schon eine midlife-, Stress- oder sonstige Krise herannahen sah, hat mein Mann, der tolle Coach, sich mit mir hingesetzt, mir lange zugehört und dann eine große Liste für uns beide erstellt. Jetzt wissen wir, wer wann was machen möchte und kann und muss.

Bücher zur Bücherei bringen und neue Vorlese-Bücher für die Fahrt holen, Baby-Reisepass holen, Nägel lackieren für den Strand (ich, nicht er), Brei für Jari planen und kaufen, Kinderzimmer aufräumen, Koffer packen, Auto packen, Route festlegen… und sowas eben.

Und so sehr wir es auch lieben, Listen abzuhaken… mit einem kleinen Baby läuft der Zeitplan meist doch anders. Die Tage sind gefüllt von „Ich komm‘ hier zu nix!“ und „Ja.. das wollte ich heute eigentlich schaffen!“

Ich bin heute (in der größten Oktoberhitze übrigens) mit Jari gelaufen… zum Einkaufen, zur Schule, zum Einkaufen, zur Kita… und ich war über 3 Stunden unterwegs. Zwar glücklich und in Flipflops, aber.., ne?

Es ist wirklich anstrengend – und es wird sich zuspitzen, bis wir endlich alle im Auto sitzen, Berlin hinter uns lassen, die ersten Brote auspacken und ab in den Süden fahren!

Mein Mann hat mir ein Schmuckstück aus Kalifornien mitgebracht. Einen goldenen Armreif, auf dem ganz miniklein und unscheinbar „Choose Joy“ steht. Und ich trage ihn an jedem Tag. Und ich lese diese beiden Wörter und entscheide mich für die Fröhlichkeit. Zufriedenheit. Dankbarkeit.

Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter

Wie oft habe ich das schon hier geschrieben? Auch für mich! In den letzten Wochen traf das nicht so oft auf mich zu.

Und so entscheide ich mich im größten Chaos,
trotz dreckiger Küche (sowas mache ich selten und ungern),
trotz schmutziger Böden (es ist rekordverdächtig, wie lange unser heller Küchenfußboden nicht gesaugt wurde),
trotz riesiger, riesiger! Wäscheberge,
trotz unbarmherziger Listen…

… Spass zu haben. Zeit mit den Jungs zu verbringen. Zu lachen. Dazusitzen. Jari zu knutschen. Eine Atempause zu haben. Ein selbstgekochtes, neues Mittag von meinem Mann zu genießen. Auf der Couch einzuschlafen. Mein Hörbuch zu hören.

Die beiden Jungs sind heute nach Schule und Kita lange durch den Garten gestromert. Sie brauchten einfach sich und Ruhe. Platz und Sonne war auch da.

Irgendwann bat ich Emilian, mal auf den Kirschbaum zu klettern und alle Blätter abzuschütteln. Wenn ich irgendwann mal Zeit zum Laub harken hätte, sollte es sich wenigstens lohnen. Als Liam dann sah, wie viele Blätter da heruntersegelten, flitze er in den hinteren Teil des Gartens, holte eine Harke und begann zu harken.

Später riefen sie mich. Sie hatten mehrere kleine Eimer mit Laub gefüllt und wollten, dass ich die Eimer in die große Tonne leerte, weil sie sich vor dem Gestank, der angeblich aus der Tonne kam, ekelten. Und so ging das ein paarmal.

Jari war im Wohnzimmer eingeschlafen, ich fand die Luft draussen so gut und als die beiden Herren verkündeten, sie „hätten jetzt Feierabend“, schnappte ich mir die Harke. Es lag wirklich nicht mehr viel Laub auf dem Boden.

Und die beiden Jungs saßen neben mir auf der Gartenbank, Arm in Arm (wirklich!) und Liam sagte: „Ich erinnere mich grad, wie wir hier draussen im Sommer zusammen gegessen haben…“ (sehnsuchtsvoller Blick).

Ich harkte meine Kirschblätter weiter zusammen, glücklich darüber, das erste Mal in Flipflops Laub zu harken und glücklich über eine tolle neue Harke, die wir vor ein paar Wochen bei Lidl für 3 Euro aus der „Alles muss raus“-Kiste gegriffen haben.

Weil ich mich davor ekele, das nasse Laub mit den Händen in die Tonne zu werfen, bat ich die Jungs nochmal um Hilfe. Liam entschied gönnerhaft, seinen Feierabend um eine Stunde zu verschieben – und wir hatten viel Spaß dabei, die Blätter in den Eimer und dann in die Tonne zu schmeißen. So richtig mit in-den-Laubhaufen-schmeißen und die-anderen-mit-Blättern-abwerfen und so.

Nach kurzer Zeit hatten wir fast den ganzen Vorgarten geharkt und ich stellte begeistert fest, dass die Jungs in diesem Jahr zum ersten Mal wirklich eine Hilfe waren. Nicht diese „Mama, ich helfe dir und du musst dich aber tausendmal bücken und alles dauert viel länger und du hast eigentlich doppelt so viel Arbeit“-Hilfe, sondern es ging wirklich, wirklich schneller und ich hatte weniger Arbeit.

 

Am Abend nahm ich mir einen weiteren Punkt meiner Liste vor. Er war zwar nicht für heute vorgesehen, aber es passte dann einfach gut.

Vor einer Weile habe ich begonnen, im Internet (Danke an unzählige Pinterest-Mamas!!!) nach Ideen für Beschäftigungen auf langen Autofahrten zu suchen.
Weil wir etwas mit Reiseübelkeit zu kämpfen haben und ich nicht viel Extra-Zeug mitnehmen wollte, habe ich heute ein paar Such-und Spiel- und Bingo-Listen für die Jungs ausgedruckt und einlaminiert. (Passende Stifte habe ich heute auch gekauft!)
Und diese Listen wollte ich euch mal zeigen:

Das habe ich alles auf Pinterest gefunden und ich bin sehr glücklich darüber! Natürlich werde ich euch erzählen, ob mein Plan aufging. Auf Facebook und Instagram werde ich sicherlich auch mal zwischendurch ein Lebenszeichen von uns schicken.

Eine andere Pinterest-Idee habe ich meiner Mama geschickt und die hat sie sofort umgesetzt:

Seht ihr, was das ist?
Ein Waschlappen, natürlich, mit Nähten.
In dem Waschlappen sind drei verschieden große Murmeln drin und die Nähte bilden ein Labyrinth.
Sicherlich werden die Jungs sich damit nicht 15 Stunden beschäftigen, aber wenn sie mal nicht nach unten sehen oder denken wollen, wird das eine perfekte ruhige Übung sein.

Ausserdem gibt es kleine Süßigkeiten und Überraschungen. Meine Tante hat sogar Tüten mit Büchern geschickt. Wir werden Hörspiele hören, schlafen, vorlesen und essen.

Weil ich das Laminiergerät gerade am Wickel hatte, habe ich den Kindern noch einen Wunsch erfüllt. (Der fällt jetzt wieder eher in die Kategorie „Choose Joy, obwohl auch andere Aufgaben dran wären“)

Zusammen haben wir schöne Blätter gesammelt und gepresst. Ich habe sie einlaminiert und werde sie ausschneiden. Dann hängen wir sie an die Fenster oder an eine Schnur vor das Fenster.
Und bestimmt auch im nächsten Jahr werden die Blätter aus der Herbstkiste kommen und uns eine Freude machen.

Und so wechseln Anspannung und Entspannung, Zeitrduck und Langeweile, Vorfreude und Sorge, Aufregung und Stress sich ab.

Ich werde mich aus dem Urlaub oder nach dem Urlaub mit tollen Fotos und Berichten hier wieder melden. Bestimmt.

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Hallo Oktober!

Im Oktober werde ich…

… mein Gesicht in die goldene Sonne halten.
… Großfamilie genießen.
… noch ein paar mehr Tage allein erziehend sein.
… meinen Mann am Flughafen in die Arme schließen.
… Geschenke, Grüße und Geschichten aus Kalifornien genießen.
… zum Elternabend in die Kita gehen.
… Tee trinken.
… tapfer Sport machen.
… Jaris 9 Monate feiern.
… mit dem Großen Schreibschrift schreiben.
… die Herbstferien genießen.
… Blätter harken und den Garten winterklar machen.
… Herbstsonne fotografieren.
… wieder Koffer packen.
… eine laaaange Autofahrt vorbereiten.
… weit mit dem Auto durch Deutschland fahren.
… auf der Fähre übernachten.
… mit meinen vier Männern einen wunderschönen Familienurlaub genießen.

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Unsere Sommerferien 2017

Es ist 11:00 Uhr in Berlin.
Das Baby schläft, der Mann arbeitet und ich habe Zeit. Und Ruhe.
Also nicht ganz, denn von Spotify dröhnt laut die „Dusch-Playlist“ durchs Haus. Wenn ich stundenlang mit Musik duschen würde, wäre das wahrscheinlich die perfekte Musik… Ich liebe sie. Eine Mischung aus neuem Pop, Kindheitserinnerung und Dance-Music für die Kinder und mich.

Jedenfalls habe ich heute schon eingekauft, eine Wäsche ist fertig, die Sonne scheint, ich habe heißen Kaffee… alles ist gut.

Die Kinder waren gestern pünktlich im Bett – und mitten in der Nacht stand der Große an unserem Bett und fragte, wann er denn endlich wieder in die Schule gehen könnte.

Wir konnten uns keinen großen Urlaub gönnen, wir sind nicht in den Süden geflogen oder in das Strandhotel gefahren – aber ich glaube, wir haben so viel unternommen, wie keine anderen Familie in Berlin. (Ich habe mehr Bräune abgekriegt, als so mancher Urlauber…) Und ich sage das gerne, nicht nur, um mich zu trösten: Berlin ist so toll im Sommer!

Unsere Ferienliste wurde fast komplett abgehakt und sogar ergänzt.

– Schiffstour auf dem Wannsee und auf dem Teltowkanal
– Karls Erdbeerhof
– Spargelhof Klaistow
– mit Kürbisaustellung
– und Kletterwald (so cool!)
– Übernachtungen bei Freunden
– Freunde übernachten bei uns
– Familiengarten Eberswalde
– Britzer Garten
– Baden im Schlachtensee
– Mittelalterdorf im FEZ Wuhlheide
– Filmpark Babelsberg
– Schöneberger Südgelände
– Zoo
– Bücherei
– Film- und Spiele- und lange-aufbleiben-Abende
– Urlaub in Dresden mit schönen Touren durch die Stadt
– Wandern in der Sächsischen Schweiz
– Besuch im deutschen Hygiene Museum
(Hyänemuseum, wie Emilian sagt)
– unzählige Level-Aufstiege und unzählige gelaufene Kilometer bei Pokémon Go
– ein Ostseetag
– schöne Geburtstagsfeiern
– viel Familienzeit!

Ein paar Foto-Erinnerungen

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