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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Szenen aus unserem Alltag

So. Jetzt.
Jetzt ist Samstag und wir haben frei und ich kann euch endlich von all‘ den Sachen erzählen, die passiert sind.

* 30 Tage Shred
Ich hab’s geschafft! Anfang Februar waren die 30 Tage vorbei. So sehr, wie ich Level 2 verabscheute, so sehr mochte ich Level 3. Weniger Sprünge, mehr Power.
Am Ende hatten die Kinder nicht mehr so viel Interesse, mitzumachen. Aber Shred hat täglich dazu gehört. In jedem einzelnen Tag konnte ich eine Lücke finden.
Ich habe vorher nicht mein Gewicht notiert und auch nicht Bauchumfang oder ähnliches gemessen.. hätte ich vielleicht machen sollen.
Ergebnis ist aber: Mir passen wieder Hosen von früher. Ich fühle mich viel fitter. Ich schlafe besser. Ich habe weniger Rückenschmerzen. Muskelkater fühlt sich gut an. Endlich wieder zusammen mit meinem Mann genossen wir freie Abende.

Merkwürdig ist: Jetzt, da es vorbei ist, kann ich mir nicht mehr vorstellen, Zeit für diese 20-30 Minuten am Tag gehabt zu haben. Das ist wirklich eine Entscheidung, eine Einstellungssache. Ich habe die Pause genossen… aber wusstet ihr was? Große Erkenntnis: Nach dem Sport ist vor dem Sport. Auf diesen 30 Tagen brauche ich mich überhaupt nicht ausruhen. Bringt nichts. Der Körper lacht mich aus und die Bikini-Figur zieht weiter Richtung Süden…

Nach ein paar Tagen Pause und ein paar Gängen durch Amazon ist nun eine zweite Jillian Michaels-DVD bei mir eingezogen. „Bauch, Beine, Po intensiv“ Ich befürchte, es ist einfach nur „Shred – eine Nummer härter“
Bis jetzt habe ich keine Ahnung. Ich werde es probieren und mich nicht verrückt machen, wenn ich es vielleicht nur alle zwei Tage schaffe. Aber irgendwas fehlte doch jetzt die letzten Tage..

 

* Tropical Island
Am 5. Februar, am Geburtstag meines Mannes, sind wir hier in aller Kälte und Frühe Richtung Süden gestartet. Der Bikini-Figur hinterher..
Nichtmal eine Stunde waren wir unterwegs, so schön südlich wohnen wir. Und es ist schon sehr erstaunlich, aus diesem Nichts in Brandenburg, aus diesem Wald, von der Autobahn zu fahren und dann plötzlich vor dieser Halle zu stehen! Mächtig gewaltig.

Noch dazu wirbelten ein paar Schneeflocken durch die Luft, es war so kalt … aber wir hatten Badekleidung und Flipflops im Gepäck, das wir extra einen Tag vorher vom Dachboden gesucht hatten.

Und dann in dieser Halle fühlt es sich an, wie in einer anderen Welt. Also, ich war mir ständig bewusst, dass ich in einer Halle war.. dieses schwere Metall ist nicht so einfach wegzudenken und doch kein Vergleich zum Strand mit Himmel und Weite.
Aber abgesehen davon zeigt sich eine absolute Liebe zum Detail in allen Ecken. Die Größe dieses Gebäudes wirkt vielleicht im ersten Moment erschlagend – aber nach und nach fanden wir heraus, dass doch alles ganz überschaubar sein kann.

Gegen 9:00 Uhr kamen wir an und es waren gar nicht mehr so viele Plätze frei. An der Südsee blieben wir uns besetzten vier schöne Liegen im Sand. Wir hatten noch nicht richtig die Taschen abgestellt, da waren die beiden Großen schon im Wasser und klitschnass. Und so ging es eigentlich weiter, bis wir uns gegen 20:00 Uhr auf den Nachhauseweg machten.

Eine Herausforderung war, dass unsere beiden großen Jungs noch nicht schwimmen konnten – und Jari gar nicht mehr aus dem Wasser wollte. Dazu noch unsere Taschen an den Liegen, die wir eigentlich nicht allein lassen wollten.
Wir wechselten uns also ab, mit Jari durchs warme Babybecken zu stapfen – und mit den Großen den Rest der Halle zu erforschen. Dazu gehört nämlich ein Indoor-Spielplatz, ein Dschungel, kleinere Spiel-Ecken, die Lagune, die Rutschen und ein Außenbereich.

Es gibt so viel zu entdecken und an einem Tag ist es nicht möglich, das zu tun. Langweilig wird es nicht – kostspielig schon. Nach so einem hohen Eintrittspreis fanden wir es schade und unnötig, auch in der Halle für viele kleine Aktionen Geld bezahlen zu müssen. Tropical Island ist wie ein Dorf! Wir sahen die Übernachtunsgäste am Morgen aus ihren Zelten oder Wohnungen stapfen und zum Frühstück gehen. Es gibt Spielhallen, Süßigkeitenläden, Bekleidungsgeschäfte, jede Menge guter Restaurants…alles, was das Herz begehrt!

Wir verbrachten aber viel Zeit damit, Jaris erste Schritte im Wasser zu bestaunen, mit Emilian und Liam sicherer schwimmen zu lernen, zu lesen, zu schlafen, die Füsse im Sand zu vergraben und die Urlaubs-Stunden zu genießen.

 

Neue Kinderzimmer
Für die Winterferien hatten wir den Plan, aus einem Kinderzimmer vielleicht zwei zu machen oder irgendwie anders unsere drei Zimmer zu gestalten. Während mein Mann in Kenia war, konnten wir kaum planen und ich schaffte weniger Vorbereitung, als ich gewollt hatte.
Wir dachten, das große Arbeitszimmer meines Mannes könnte ein Spielzimmer für alle werden und das kleine jetzige Kinderzimmer könnte vielleicht ein Schlafzimmer für alle drei Jungs werden.

Abwechselnd durfte immer einer der beiden Großen in Papas Bett schlafen, als der in Kenia war. Ich stellte fest, wie viel besser und entspannter die Jungs abends einschliefen und morgens aufwachten. Und wir überdachten unseren Plan.

Als die Kinder dann in den Ferien bei meiner Schwester waren, fingen wir an. Wir hatten viel zu tun, wir hatten Jari, wir hatten kaum Freunde, die Zeit zum Helfen hatten… und nach abwechselndem Optimismus und Verzweiflung nahmen die Zimmer aber nach und nach Gestalt an.

Im Kinderzimmer rissen wir mühsam die Tapete ab und tapezierten neu. Zwei Freundinnen kamen zu Hilfe und mein Schwiegervater nahm uns den Tapeten-Job ab.

Das große Arbeitszimmer war das, was seit unserem Einzug vor 6 Jahren die meisten Rollen und die meiste Unordnung abbekam. Es war Arbeitszimmer, Spielzimmer, Kaffee-Röst-Zimmer, Gästezimmer, Musikstudio und Abstellkammer. Denn viele Kisten, die zum Umzug „erstmal“ dort gelandet waren, sind auch irgendwie „erstmal“ dort stehen geblieben.

Wir räumten und räumten. Wir fuhren mehrmals zum Wertstoff-Hof oder zum Rumpelbasar. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens vom Gästezimmer und räumten noch mehr.

Zwei Freundinnen strichen sehr gut und sehr schnell das obere große Zimmer, sodass es nun wie neu aussieht. Die neuen Räume waren langsam bereit und nach mehreren Besuchen bei IKEA entstand zwar noch mehr Müll, aber aus einer Baustelle wurden langsam drei neue schöne Räume!

Mein Mann hat unten jetzt ein schönes Arbeits/Kaffee-Zimmer, wo vielleicht auch für mich eine kleine Büro-Ecke entsteht, wenn erst aller Müll und Krempel verschwunden ist.

Emilian hat das kleine Zimmer bekommen und ist sehr glücklich. Er hat nun einen Schreibtisch und ein höheres Hochbett. Er hat das nach Farben sortierte Lego, was sehr geliebt wird. Er hat einen eigenen Kleiderschrank und Ruhe und Platz. Ein bißchen hat er ein Teenager-Zimmer. Die Wahrheit lässt sich nicht länger verstecken. Aber aus dem frechen, zappeligen Rüpel ist nach den Ferien und mit neuem Zimmer ein großes, selbstsicheres, stolzes, glückliches Schulkind geworden. Sagt meinem Herzen nicht, dass er bald 8 wird!

Liam hat nun ein sehr großes, neues, sauberes Zimmer. Das Etagenbett der Jungs mussten wir auseinander bauen, um es ins andere Zimmer zu bringen, aber es hat sich gelohnt. In ein paar Monaten könnte Jari dann zu Liam ziehen. Ich weiß nicht, wer von beiden sich mehr darauf freut. Liam genießt genauso den Platz, die Ruhe und Freiheit.

Zum ersten Mal seit 5 Jahren schlafen die Jungs in getrennten Zimmern und haben das Spielzeug aufgeteilt. Wie schon geschrieben: Sie finden es toll. Es gibt neue Möglichkeiten, es gibt immer Gründe, sich zu besuchen und die Türen knallen schon ab und zu mal.

Jari tappelt von hier nach da, wird mal rausgeschmissen und mal hereingelockt. Heute Morgen stellte ich erschrocken fest, dass er ohne Probleme die schräge Leiter zu Emilians Bett hochklettert. Mit fast 13 Monaten. Hoch zum 1.80 m hohen Bett. Hilfe?

Wir sind sehr glücklich mit den neuen Zimmer, obwohl noch nicht alle Dinge ihren Platz gefunden haben. Aber der ruhige Februar wird Zeit dafür geben und rechtzeitig zum Frühling sind wir drinnen fertig und haben Zeit für draussen.

 

Handy gefunden
Als ich gestern mit Emilian und Jari auf dem Schulweg war, sah ich plötzlich ein Handy auf der Strasse im Dreck liegen. Ich sah mich um und hob es auf. Es war ein funktionierendes Samsung mit vollem Akku. Auf dem Bildschirm war ein kleines Kind zu sehen. Mir war sofort bewusst, was das für ein Schock für die andere Person, wahrscheinlich eine Mama, sein muss, festzustellen, dass das Handy verloren gegangen ist. Ich nahm es mit und suchte nach einer guten Idee, das Handy der anderen Person wiederzugeben. Während wir frühstückten, gab es mehrere Anrufe auf dem Handy, die wir leider nicht bemerkten. Ich kenne mich mit Samsung nicht aus und scheinbar war Ton und Vibrationsalarm ausgeschaltet.
Ich behielt es also in der Hand und schon rief wieder jemand an.
„Hallo? Haben Sie mein Handy gefunden??? Oooh, ich liebe Sie!!!“
Es stellte sich heraus, dass es wirklich eine Mama war, die auf dem Weg zum Bus das Handy verloren hatte. Sie bekam meine Handynummer, meine Adresse und kam am Nachmittag nach der Arbeit vorbei. Mit einem großen Blumenstrauss für mich stand sie vor der Tür. Sie bekam schnell ihr Handy wieder und war wirklich sehr dankbar und erleichtert. Und ich auch!

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1000 Fragen an dich – Teil 5

Und hier sind sie wieder, die Fragen und Antworten.
Manchmal frage ich mich, ob ich einfach nur so mitmache, um mitzumachen. Aber die Fragen sind gut. Und sie machen was mit mir. Ich denke nach, hinterfrage mich und schwelge in Erinnerungen.
Mich würde wirklich interessieren, wer von euch auch ab und zu mitmacht.

Leider passiert ja auf dem Blog nicht soo viel aufregendes, anderes gerade. Ich verweise immer mal wieder freundlich zu Instagram, obwooooohl es da auch ruhiger geworden ist.

Meine Cousine hat mal gesagt und ich stimme ihr zu: Der Februar ist ein ruhiger, stiller Monat. Bei uns ist er eine Pause zwischen Weihnachten und den Kindergeburtstagen. Tiefster Winter und größte Frühlingssehnsucht. Kaum Feiertage oder wichtige Termine. Und wir kommen zur Ruhe und plätschern so vor uns hin.

In diesem Sinne plätschere ich mal weiter.

81. Was würdest du tun, wenn du 5 Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Also, diese Frage hab ich mir noch nicht gestellt. Wahrscheinlich würde ich lesen und schlafen.. oder einen neuen Beruf lernen, für den ich mir draussen keine Zeit nehmen würde.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher? Als Kind früher – oder ohne Kinder früher?
Ich kann mich nicht so richtig erinnern, was mich als Kind froh gemacht hat. Das kann daran liegen, dass ich oft froh war?!
Ich hatte mal lange Zeit einen Baum im leeren Nachbargarten, auf dem ich ganz weit oben meinen „Platz“ hatte. Lesen hat mich glücklich gemacht. Einfach abschalten und in dicke Bücher verschwinden.

Dann war ich Erzieherin und glücklich verheiratet – und wir waren jung und spontan und verrückt. Und das hat mich froh gemacht. Wenn uns nach was war, haben wir das gemacht. Einfach los. Nur für einen selber denken. Und ziemlich lange konnte ich als Mutter auch so weiter machen.. mit einem pflegeleichten Kind in einer kleinen Wohnung haben wir das Leben genossen. Spazieren in der Sonne, Schönheit an Blumen bewundern, Freunde einladen, Spieleabend, Musik hören, Kaffee zelebrieren, ohne Ende Serien mit meinem Mann gucken, abends lange draussen sitzen – das macht mich froh.

Als Mädels in unserer Jugendgruppe haben wir aufgeschrieben, was uns froh macht. Es macht mich so glücklich, diese Liste zu schreiben und andere dabei zu beobachten, wie sie mit einem beseelten Lächeln dasitzen und ihre Liste schreiben. Immer wieder diese Liste zu lesen und sie von anderen zu hören, macht nochmal mindestens genauso froh. Hier ist meine!

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass das inzwischen Outfits sind, die hier was pushen und da was verstecken. Enge dunkelblaue Jeans, hellbraune/pastellfarbene Oberteile, lange glitzernde Ohrringe, etwas hohe Schuhe, nein: noch besser Flipflops, und ein schöner Schal locker um die Schultern geschwungen. Oh yeah, Baby!

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Zur Zeit habe ich keinen Nachttisch, denn ein Beistellbett steht dort. Auf der Bettkante liegt eine Handcreme, eine Fußcreme, nachts noch mindestend 4 Nuckel, Milchflaschen und mein iPhone. Hätte ich einen Nachtisch, würden dort noch Bücher, Ohrringe, meine Brille und vielleicht eine Uhr stehen. Immer mal wieder finde ich unter dem Kopfkissen oder irgendwo da auch schöne Zettel oder Liebesbriefe. Ich sag jetzt nicht, von wem 😉

 

85. Wie geduldig bist du?
Wie schon bei Frage 50 erwähnt, finde ich mich ziemlich geduldig. Mir ist das erst aufgefallen, als mein Mann mehrmals sagte, wie sehr er das bewundert. Ich denke, dass ich eine sehr geduldige Mutter bin. Ich kann wirklich lange das Baby schukkeln, bis es einschläft. Und Fragen beantworten. Und beim Spazieren Schnecken beobachten. Und in der Kita beim Abholen warten, bis das letzte Puzzleteil sitzt und wir gehen können. Ich finde es nicht richtig, die Kinder zu scheuchen, nur weil ich ein Problem habe.
Als „andere Person“ bin ich eher ungeduldig, mit mir und anderen. Unpünktlichkeit, die nicht sein muss oder langsame Autofahrer oder Omis mit Kleingeld an der Kasse machen mich schon sehr zappelig, wenn ich es eilig habe.. Wenn nicht, dann nicht. Dann warten wir eben.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Hmm.. im ersten Moment ist mir niemand eingefallen. Selbst die Kelly Family gibt es ja inzwischen wieder. (Oh, hab ich mich da gerade als Kelly-Fan geoutet?)
Beim längeren Nachdenken dachte ich an Brad Pitt und Angelina Jolie. Wer weiß, wie es wirklich in ihrem Leben aussah. Echt jetzt. Keine Ahnung. Ich kenne sie auch nur von dem, was man über sie sagt. Aber ich dachte: „Die könnten es schaffen. Die sind ein Vorbild. die bleiben trotzdem zusammen. Die geben Kindern eine bessere Zukunft.“ Wer weiß..

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobil-Telefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein. Glaub nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Es gibt eine tolle Grundschulfreundin, die mal weggezogen ist, mich über Facebook wiedergefunden und sogar besucht hat. Das war echt schön und besonders. (Hallo, wenn du das liest 🙂 ) Das wäre dann seit 1994, mit großer Pause.
Eine andere ist meine Jugendfreundin, die ich vielleicht seit 2002 kenne. Sie und ich – wir sind die typischen „Wenn wir uns ansehen, wissen wir, was der andere denkt“-Freundinnen. Egal, wie lang wir uns nicht sehen: Wir können immer wieder weiterreden, obwohl wir kaum zu Wort kommen und ständig unterbrochen werden. Wir haben inzwischen nämlich insgesamt sechs Kinder!
Näch-te-lang haben wir geredet und gegackert, das Leben geplant und Jungs angehimmelt, über Erwachsene gestöhnt und ICQ gechattet. Dieses naive über-alles-reden und den-anderen-ganz-genau-kennen kommt mit neuen Freunden „im Alter“ nicht wieder. Das ist was ganz Besonderes <3

89. Meditierst du gerne?
Ich hab keine Ahnung und keine Erfahrung. Wahrscheinlich würde ich einschlafen oder mich nur langweilen..

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Da hilft eine feste Umarmung von meinem Mann. Und seine Worte, dass alles gut wird. Mich aufbauen und stärken, kann er nicht erst, seitdem er Coach ist. Rotwein hilft, Kaffee auch, je nach Tageszeit, Studentenfutter, ein kurzer Gang allein an frischer Luft, darüber reden oder schreiben – und meine Couch.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Och nö.. nicht schon wieder. Siehe Frage 52.
Ich habe so viel gelesen und gut gefunden. Ich sage jetzt einfach mal „Vier in einer Kajüte“. Lest es, dann wisst ihr warum.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Oh. Da gibt es sofort mindestens 10 Personen oder Gruppen, die immer oben stehen. Ich sag mal, mit meinen Geschwistern.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ich hab meine Kinder und meinen Mann gefragt. Sie hielten das für eine dumme Frage und gaben ebenso dumme Antworten. („Zu guten Sachen sagt du Ja, zu schlechten Sachen sagst du Nein.“)  Ich entscheide mich für das „Ja“ und werde in den nächsten Tagen mal drauf ahcten.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Woher soll ich das wissen? Gibt es? Denkt ihr, dass ich schwanger bin? Bin ich nicht. Ach ja.. meine Weiterbildung ist übrigens kein Gerücht. Obwohl ich so tue.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Ich gehe zur Zeit nicht arbeiten. Nicht, weil ich es kann, sondern weil ich es will. Wir haben an unseren Ansprüchen und unserer Einstellung gearbeitet und uns entschieden, lieber Freiheit und Zeit, als das große Geld zu haben. Und das mache ich also. Sehr gerne. Zeit und Freiheit zu haben für Familie und Freunde und das Leben. Wahrscheinlich würde sich daran nicht viel ändern, wenn wir das große Geld hätten. Vielleicht würden wir dann Reparaturen abarbeiten, mehr zu zweit ausgehen oder mit der Familie verreisen…

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja, würde ich sagen. Es wird niemandem schlecht, ich verfahre mich nicht, kann währenddessen noch drei Kinder bei Laune halten und komme an. Vom Einparken redet hier niemand, oder??

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Ja. Wer will das nicht. Wie auch bei Frage 21 sage ich, dass mir das wichtig ist. Und dennoch: Ich verbiege mich nicht. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe und das für mich und meine Familie so gut ist, andere das aber nicht nett finden, dann ist das so.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Um das zu beantworten, müsste man erstmal ein Liebesleben haben! – Scherz! Trotz der Kinder genießen mein Mann und ich unsere Oasen, unsere Zweisamkeit. Man wird kreativ 😉 Mehr sage ich nicht. Meine Oma liest hier mit!
Siehe Frage 95: Familie geht vor.
Einen Text von BerlinMitteMom kann ich dazu empfehlen.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich alleine gehe selten aus, höchstens mal eine Freundin besuchen oder kurz vor Ladenschluss ein paar Schnäppchen jagen. Da reicht mir oft schon das alleine sein. Frische Luft. Nicht reden. Nicht denken. Einfach sein.
Mein Mann und ich gehen gern in Restaurants und probieren neue Gerichte. Wir lieben besonderes Essen und neue Kombinationen. Traditionelle Küche aus anderen Ländern. Erinnerungen an Kalifornien und Mexiko. Es gibt so viele gute Netflix-Serien über Essen, die wir gern anschauen und dann sabbernd auf der Couch sitzen und von Tacos, Quesadillas, Churrasco, Teriyaki Sauce und Korean BBQ träumen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Einen einzigen Strafzettel im Leben habe ich fürs falsch Parken bekommen. Als Erzieherin früher und Mutter jetzt war es mir immer eher wichtig, ein Vorbild zu sein. In meinem Kopf gibt es ein ganz großes „Aber das darf man doch nicht!“

Mensch! Das waren die ersten 100 Fragen! Schon geschafft. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dabei. Ihr auch?

Zum Nachlesen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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12 von 12 im Februar

Heute war ein Familientag. Montag. Schultag. Alltag. Irgendwie alles. Ich hab nichts geschafft – und viel geschafft. Alles durcheinander. Der Tag war voll, aber es gab Pausen. Und Sonne!

Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal das Gefühl, dass ich nicht seit Ende Januar Däumchen drehend da sitze und mit geputzten Fensterscheiben auf Frühling warte – sondern dass der Frühling in diesem Jahr irgendwie auf mich wartet.

Den Garten habe ich so lange nicht beachtet. Ich brauch noch ein bißchen Zeit. Wir haben im Herbst Tulpenzwiebeln gesetzt. Ich weiß noch, wie vorausdenkend ich mich damals gefühlt hab. Und jetzt hab ich keine Ahnung, wo sie auftauchen werden.
Und die Fensterscheiben – ha! Meine Schwester hat sie zweimal geputzt, aber dann sind da wieder diese Kinder. Und Kinder vertragen sich absolut nicht mit geputzten Fensterscheiben.

Aber das ist unser Alltag!
Das ist jetzt so.
Und das ist schön.
Wir haben heute so viel zusammen gelacht. Und Faschingskostüme vorbereitet. Und Kuchen gebacken. Und immernoch die Zimmer „eingelebt“.
Aber guckt selbst:

1. Die kleine Schnute auf dem Weg zur Kita.

 

2. Frühstück bei einer Freundin.
In letzter Sekunde ist mir eingefallen, dass ich Fotos machen wollte. Wenn wir uns treffen, dann reden wir. Und reden. Und egal, ob wir uns 2 oder 4 oder 6 Stunden unterhalten, es endet damit, dass wir beide mitten im Satz aufspringen, weil wir die Zeit vergessen haben und der nächste Termin ruft.

 

3. Sonne. Leider konnte ich sie heute fast nur von drinnen bewundern. Aber es wird wärmer. Und heller. Ich merke das. Der Garten wartet.

 

4. Letzte Winter-Deko vor einem frühlingshaften Nachmittags-Himmel.

 

5. Und wir räumen.
Es macht Spaß, weil wir plötzlich so. viel. Platz haben! Die Jungs hatten seit 5 Jahren ein gemeinsames Zimmer und gemeinsames Spielzeug. Sie geben nicht so zu, dass die Trennung nicht leicht fällt. Aber sie lieben es, das Spielzeug mal aufzuteilen, sich eigenes Zeug auszusuchen und sich dann zu besuchen (aber bitte KLOPFEN!) und sich wieder Spielzeug vom Bruder zu leihen. Haach.

 

6. Meine Schwester schickt Fotos von Experimenten, die sie mit den Jungs am Wochenende gemacht hat.

 

7. Bei Lidl. Echt jetzt?

 

8. Emilian und Papa gehen mit der Ur-Omi zum 88. Geburtstag fein essen.

 

9. Liam hat sich für seine Kita-Gruppe einen Papageien-Kuchen gewünscht. Also backen sie.

 

10. Jari. Ach Beebi. Er macht uns so viel Freude. Er ist so glücklich. So zufrieden mit seiner Familie. Die Tage ohne seine Brüder und das Geräume haben ihn verwirrt. Jetzt sind sie wieder da und lieben und locken ihn – und er ist einfach nur da und schaut und lernt und liebt.

 

11. Der Große hat sich Poster nebens Bett gehängt. Es war doch erst gestern, dass ich meine Poster an der Wand hatte! Haach. Wird es jemals leichter, die Kinder groß werden zu sehen?

 

12. Mein Mann hat mir einen neuen Wischer gekauft. Einfach mal so, das ist nämlich trotzdem kein gutes Geburtstagsgeschenk! Aber einfach mal so hat er mich damit sehr glücklich gemacht. Kein Bücken mehr, kein Auswaschen in der Spüle.. Ich weiß nicht, wann die Böden zuletzt so glänzend sauber waren. Nochmal haach für die kleinen Freuden im Alltag.

 

Morgen plane ich, Teil 5 meiner 1000 Fragen zu beantworten und dann, dann endlich kommt mal wieder ein bißchen Alltags-Geblogge. Einfach mal das, was ich schon lange und angedeuteterweise schreiben wollte.

Ich trage mich noch schnell bei Caro in die 12von12-Liste ein und dann hab ich fertig.

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1000 Fragen an dich – Teil 4

So. Ich wollte jeden Dienstag die nächsten Fragen + Antworten posten… Und dann kam der Alltag. Winterferien. Ihr kennt das, wenn immer alle Kinder um einen rumspringen? Und ich wollte euch vom Tropical Island, von meiner bestandenen Shred-Challenge erzählen… Kommt bald!

Jetzt erstmal meine nächsten Antworten.
Seid ihr noch dabei?
Wer macht mit und beantwortet mit?

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ja. Ich bin mir sogar sicher. Mein Leben hier richtet sich danach aus. Das hier ist nicht alles. Wäre auch traurig manchmal..

62. Auf wen bist du böse?
Hmm.. Ich bin böse auf Menschen, die ihre Macht falsch ausnutzen. Ich bin böse auf Menschen, die unschuldige Kinder verletzen, ausnutzen, zerbrechen. Ich bin böse auf Menschen, die Ungerechtigkeit nicht bekämpfen, obwohl sie es sollten und könnten. Aber das ist nicht meine Verantwortung und ich steigere mich da jetzt nicht rein.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Kaum. Meist fahren wir Auto, aber noch öfter laufe ich.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Ach.. ich bin ein optimistisches Naivchen, das nach vorne sieht. Soll heißen, das was passiert ist, ist passiert. Wenn ich nun aber doch etwas sagen würde, dann wäre das vielleicht die Reise nach Kalifornien, die wir nicht antreten konnten. Es gab eine Terminänderung und mein Mann flog alleine. Vielleicht war das unsere letzte Chance. Ich sehe jetzt, dass es so gut und richtig war – aber der Moment der Entscheidung hat mich sehr getroffen.
Lange auf das schwanger-werden warten hat mir Kummer bereitet. Und die verlorenen Babys. Sorgen um Geld und Gesundheit. Aber das gehört dazu. Es geht immer weiter.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Ich habe schon bei Frage 42 geantwortet, dass ich mich damals zu jung fand, diese Entscheidungen zu treffen. Ich wollte etwas mit Menschen machen. Mehr wusste ich nicht. Ich hab gerne und gut als Erzieherin gearbeitet. Später hab ich mal gesehen, welch schöne Berufe es noch gibt.. aber egal. Meine Weiterbildung (ich lüfte das Geheimnis bald) wird mich in eine ganz neue Schiene bringen.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Bewegen kann ich mich zu jeder Musik. Direkt Tanzen gehört nicht zu meiner Leidenschaft. Zusammen mit den Kindern und Freunden liebe ich die PlayStation Tanzspiele. Das macht viel Spaß!

67. Welche Eigenschaften schätzt du an einem Geliebten sehr?
Soll ich jetzt hier wirklich einen Geliebten verraten?
Mein meist-geliebter ist mein Ehemann. Ich schätze seinen Humor, der wichtiger ist, als der Ernst des Lebens und uns schon oft gerettet hat. Ich schätze sein Bedürfnis nach Harmonie und Frieden. Ich schätze seinen Ehrgeiz, ständig persönlich und als Familie weiterzukommen und nicht stehen zu bleiben. Langweilig ist unser Leben nicht.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Sollte ich mich für diese Weiterbildung entscheiden (Ja, ich weiß, es nervt.), wird das eine teure Angelegenheit. Ende Februar entscheidet sich das. Wir haben gelernt und schätzen gelernt, sehr sparsam zu leben.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Gab es die Frage nicht schon? Hmm. Ich kann nachtragend sein. Aber ich kann mich an keine Situation erinnern. Menschen haben mehrere Chancen verdient.

70. Hast du viele Freunde?
Ja.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Ich kann es nicht so leiden, wenn man in Abkürzungen spricht, wie „Perso“ oder „O-Saft“. Erbärmlich, ich weiß.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Natürlich! Wir sind doch die Leben-ohne-Lampen-Familie.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Tatsächlich war das letzte Woche am Flughafen, als ich meinen Mann abgeholt habe. Ich liebe dieses Kribbeln im Bauch, wenn wir uns nach langer Zeit endlich wiedersehen. Und sonst waren das ganz sicher Arztbesuche beim Frauenarzt. Die schönsten und schwersten Momente.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Meine Familie. Meine Unordnung. Mein Stil. Meine Kruschel-Ecken, wie Frau FrischeBrise es so schön sagt.
Ich habe mich heute mit einer Freundin über das Für und Wider von Instagram unterhalten. Style und Glanz hin und her: Mein Zuhause hat meinen Touch.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Im Handy und wenn wir Auto fahren, auch gern im Radio.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Da versuche ich im Kopf mal kurz, in meine Kindheit abzutauchen. Ich bin zum Fasching mal als ganz süßes Rotkäppchen gegangen. Von der Grausamkeit und Moral in vielen Märchen mal abgesehen denke ich jetzt vielleicht an das tapfere Schneiderlein oder an das hässliche Entchen. Hilfe, ich sollte mal wieder Märchen mit den Kindern lesen.

77. Was für eine Art von Humor hast du?
Einen ganz schwarzen, dreckigen. Ich liebe Sarkasmus, Ironie und trockene Witze. Situationskomik aus dem Leben.

78. Wie oft treibst du Sport?
Ha! Was soll ich sagen: Täglich!
Naja, meine 30-Tage-Shred-Challenge ist vorbei und ich brauche ganz schnell was Neues!

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich würde sagen: Ja. Aber ich weiß nicht genau, warum.
Vielleicht könnt ihr das besser beantworten 😉

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Dinge, ja?
Ich werde mal nicht gleich „Handy“ sagen.
„Kaffee“ zählt auch nicht. Wisst ihr schon.
Mir sind morgens und abends feuchte Gesichtstücher ganz wichtig. Und eine Pinzette habe ich auch immer gern in der Nähe. Augenbrauen zupfen ist meine tägliche Entspannung. Ach, ich könnte noch mehr schreiben. Aber das waren ja jetzt schon vier.

Und das war’s auch schon wieder.
In der nächsten Woche geht es fröhlich weiter.

Teil 1
Teil 2
Teil 3

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Hallo Februar!

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Im Februar werde ich…

… mit den Kindern zu Oma und Opa fahren.
… die überstandene erste Hälfte der Klasse 2 feiern.
… meinen Mann vom Flughafen abholen!
… Käsekuchen backen.
… den Geburtstag vom Mann feiern.
… über Jaris Schritte staunen.
… Winterferien genießen.
… zum ersten Mal ins Tropical Island fahren.
… ausruhen.
… Geburtstag mit Omi, Schwiegervater, Neffen, Bruder und Schwager feiern.
… Frühblüher suchen und fotografieren.
… die 30-Tage-Shred-Challenge beenden!
… unsere (Kinder)Zimmer neu räumen und sortieren.
… mehr Fragen hier im Blog beantworten.
… Faschingskostüme suchen und zusammenstellen.
… endlich zum Info-Tag meiner Weiterbildung gehen.
… die endgültige Entscheidung dafür oder dagegen treffen.
… Familie genießen.

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