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1000 Fragen an dich selbst – Teil 14

Haach, ich freu mich immer neu über die nächsten Fragen! Gute Fragen sind doch was Feines! Und wenn ich die 1000 Fragen wieder mal beantworten sollte, kämen ganz neue Antworten heraus. Spannend!

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Also.. ob ihr’s glaubt, oder nicht: Ich liebe Geburtsgeschichten erzählen und hören. Nicht erst jetzt, schon seitdem ich zum ersten Mal Geburt erleben durfte.

Ich mag es auch, mit anderen zu visionieren, zu träumen, zu spinnen.. was könnten wir planen, was könnten wir starten?

262. Kannst du gut Fehler eingestehen?
Oh, das ist nicht einfach. Tut eigentlich nicht weh. Aber man, was kann ich stolz sein.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Ich finde es schwierig zu trennen zwischen „nie mehr tun“ und „nie mehr erleben“. Was möchte ich nie mehr tun? Es allen Recht machen wollen auf Kosten meiner Familie. Ich möchte niemanden enttäuschen, verletzen. Ist das damit gemeint? Ich weiß es nicht.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Heiter bis sonnig.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Ich denke schon. Ehrlichkeit ist mir und für meine Kinder ganz wichtig. Notlügen gehen gar nicht. In wie vielen Serien und Filmen sehen wir und lernen die Kinder, dass es okay ist, die Wahrheit zu verbiegen, um besser da zu stehen? Finde ich furchbar. Wenn es keine Grauzone, sondern nur schwarz und weiß gibt, dann ist das so. Ich möchte meinen Kindern absolut vertrauen können und sie sollen das auch von mir wissen.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Haach.. ich liebe Musik.
Musik berührt mein Herz. Musik bringt mich auf andere Gedanken. Musik bringt mich zum Weinen, zum Tanzen, zum Singen und zum Lachen. Musik macht Gänsehaut. Musik macht, dass ich mich bewegen muss. Musik macht, dass ich mich meinem Schöpfer Gott nähern kann und Musik macht, dass ich seine Schönheit fühle.
Musik erinnert mich an Menschen, an Situationen, an Urlaube, an Klassenfahrten, an Zeiten mit meinen Babys. Musik geht ins Herz mit „Weißt du noch?“ Das Kelly Family Comeback Konzert vor ein paar Wochen bestand nur aus solchen bewegenden Emotionen.

Bei uns hier wird immer gesungen! Nicht so alle zusammen und fünfstimmig, aber jeder für sich. Jari noch nicht. Aber Liam konnte viele Lieder summen, bevor er sprechen konnte!

Ich liebe es, dass die Jungs immerzu ein Lied im Kopf und im Ohr haben. Wir machen uns gegenseitig Ohrwürmer. Wir können hundertmal das gleiche Lied hören. Die Musik vom Film „Sing“. Oder von „Vaiana“.
Ich könnte „Bohemian Rhapsody“ von Pentatonix immer! hören.

Musik hat mich auf meinen Mann und besten Freund aufmerksam gemacht. Musik war unsere Sprache. Musik spricht keine Sprache. Musik spricht alle Sprachen.
(Jetzt habe ich das Wort so oft geschrieben, dass es richtig komisch aussieht. Kennt ihr sowas?)
Ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen!

267. Hast du schonmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein. Wie geht das?

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
In meinem Leben kommt das Wort „allein“ nie so ganz gut. Wenn ich ganz schnell ganz viel Chaos bewältigen muss (Küche, Kinderzimmer) dann geht das allein besser, als mit drei Kindern.. aber sonst immer gerne mit vielen anderen.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immernoch nicht?
Da fällt mir nichts ein. Es gibt nichts, womit ich mich quäle. Ich hätte nicht aufhören sollen, Musikunterricht zu nehmen. Ich hätte nicht so darauf bestehen müssen, unbedingt zu meinem 30. Geburtstag in Berlin zu sein. Dann hätten wir nämlich mehr Zeit in Kalifornien gehabt.
Aber das sind keine Fehler. Das sind einfach Weggabelungen in meinem Leben, an denen ich mich für eine Seite entschieden habe.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
Keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Was heißt „genug“?
Ich denke nicht, ich bin. Ich denke über Entscheidungen nach, die wir treffen müssen. Über Pläne. Über meine Aufgaben. Ist das das Leben? Über „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ denke ich weniger nach. Mein Glaube an Gott gibt mir da viel Sicherheit und klare Antworten. Es gibt viel mehr, als das, was wir sehen.

272. Fühlst du dich manchmal anderen Menschen gegenüber unsicher?
Ja, ich denke, das ist ganz normal. Bestimmt müsste ich mich nicht unsicher fühlen. Und bestimmt fühlen sich andere mir gegenüber auch unsicher, obwohl sie das nicht müssten.
Das liegt daran, wie wir auftreten. „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“ Oder Schwächen zeigen können. Und das ist auch ein Bild, dass wir unseren Kindern in den Kopf pflanzen. Leider oft unbewusst. Unterordnung. Respekt. Wer ist wichtiger? Spannendes Thema eigentlich.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Was meinen Glauben betrifft, ja. Obwohl ich das nicht als autoritäre Religion, sondern eher als Beziehung bezeichnen würde.

274. Bist du gern allein?
Nein.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Ich lebe hier mit 4 Männern.. muss ich noch mehr sagen?
Vieles, was Deko, Garten, Zimmer, Ausflüge, Partys.. betrifft, ist meine Initiative. Manchmal nervt es mich. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt auffallen würde, wenn ich das alles lassen würde. Manchmal denke ich, die Männer fühlen sich hier sehr wohl und wissen nur nicht, warum 😉

In unserer Kirche zum Beispiel habe ich mit dem MOPS-Treffen für Mamas und mit einer monatlichen LadiesNight angefangen, weil ich denke, dass Frauen und Mütter manchmal vergessen, eigene Interessen durchzusetzen. Oder zu haben. Und das muss ja nicht sein.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich mache gern bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mit. Wir geben Geld an unsere Kirche und die unterstützt weitere Projekte. Andere Kirchen. Organisationen in Berlin, Deutschland und weltweit.
Ich versuche, einige Läden zu meiden und bestimmte Produkte nicht zu kaufen, obwohl ich da leider nicht sicher bin, welche Wahrheit wir kennen und kennen sollen.
Ich unterstütze das Second Hand System und versuche, „Zeit statt Zeug“ zu leben.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Für mich zählt, wer darin mit mir wohnt. Laaangweilig, sorry.
Ich hab’s nicht so mit Architektur und Inneneinrichtung. Entweder es passt, oder es passt nicht. Es sollte nicht so ganz im Nichts stehen, ich mag Menschen. Wisst ihr ja. Es muss groß genug sein und immer Platz für Gäste haben. Und: Ich möchte nicht putzen! Geht das bitte?
Liam sagt, sein Traumhaus soll größer als alle Nachbarhäuser sein, damit er weit gucken kann.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Ja.. das könnte sein. Ich halte mich dann auch dran, aber auf meine und unsere Kosten. Vielleicht passt das zu Frage 263. Ich sollte Nein sagen lernen und Aufgaben abgeben lernen.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Geld zu haben oder zu bekommen, ist sehr verlockend. Gerade, wenn jeder Euro vor dem Ausgeben dreimal gedreht werden muss. Aber, und da sind wir wieder beim Thema.. ich habe Versprechungen gemacht und auf Kosten meiner Familie entschieden. Bloggerkooperationen zum Beispiel. Da sage ich inzwischen mehr Nein, so schade es auch ist. Aber wenn die Zeit zum Schreiben fehlt, bringt es alles nichts.

Ich nehme mir Zeit, auszusortieren und Bücher einzuscannen und Anzeigen zu schalten, um ein paar Euros zu bekommen. Oder ich suche nach gebrauchten Dingen, um Geld zu sparen. Der Aufwand ist oft größer als der Nutzen, aber dafür ist es eben Second Hand und wieder ein bißchen für einen guten Zweck.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Das könnte zu mir passen, ja. In unserer Familie können wir aber gut reden und Kompromisse finden. Es kann nicht immer um Nachteil und Vorteil gehen.

 

Mit vielen guten Gedanken im Kopf werde ich meinen Sohn jetzt von der Schule abholen. Später holen wir Freunde aus Kalifornien vom Flughafen ab.

Habt einen schönen Dienstag!

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 13

Es ist wieder Dienstag und ich möchte gern die nächsten Fragen beantworten. Gerade sitzen wir draussen, die drei Jungs „spielen“ zusammen Fußball und ich könnte mich einfach nur kaputt lachen. Jeder der drei ist echt ein Knaller für sich! Sie spielen miteinander, aber irgendwie auch nicht – und ich frage mich, wie wir jemals fragen konnten: „Drittes Kind: Ja oder Nein?“ Die drei passen perfekt zusammen!

„Alter, Mama, guck mal.
Das sieht aus wie Himmelfahrt!“

Wir sind bereits bei Teil 13 und ich hab das Gefühl, ich hab bereits alle Fragen der Welt beantwortet. Aber ich bin noch nicht fertig. Noch lange nicht.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Ja.. sonst wäre ich nicht hier. Ich weiß nicht, seit wann, aber mein Herz schlägt für Frauen und Mütter und Frauen, die Mütter werden. Ich fühle mich dazu berufen, Frauen zu bestärken, zu ermutigen und Familien zu unterstützen und wertzuschätzen. Ich fühle mich dazu berufen, hier im Süden von Berlin Kirche zu bauen und Menschen mit Menschen und Gott zu verbinden. Im Moment fühle ich mich in dieser Rolle sehr wohl und alle Bereiche meines Lebens passen zu dieser Berufung.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Es gibt viele Dinge, die mir sehr wichtig sind und die ich genieße. Kaffee. Wein. Mein Handy. Instagram. Handcreme. Ohrringe. Aber dass ich es jetzt sofort unbedingt brauche oder niemals ohne kann, würde ich nicht sagen.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Das ist eine schwierige Frage. Mein Opa ist vor 5 Jahren gestorben und er war der naheste Verwandte, von dem ich mich verabschieden musste und dessen Tod ich am meisten mitbekommen habe. Aber es war kein plötzlicher Tod. Wir konnten uns verabschieden und ich weiß, dass wir uns wiedersehen werden.
Wenn ich sagen soll, welcher Tod mich am meisten berührt hat, dann fallen mir junge Menschen ein, die ganz überraschend gehen mussten. Zum Beispiel der Tod von Tim, Mann von Bloggermama Mama Mulle hat mich sehr getroffen.
Oder Roger Cicero. Chester Bennington.
Ungeborene Babys kurz vor der Geburt.
Es geht nicht um irgendwelche Stars oder Persönlichkeiten. Ich meine den plötzlichen Tod von jungen Menschen. Das berührt mich sehr.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?
„Geile Zeit“
Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber dieses Lied hat eine große, große Bedeutung für mich.
245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Huch, was ist das für eine Frage?
Ich habe gar nicht eine „Person“ vor Augen, die ich sein möchte. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin. Und dass ich mich verändere. Und ich denke, als Mutter, als Ehefrau, im Umgang mit Menschen wird diese Veränderung hoffentlich eher in eine positive Richtung gehen. Oder?
Ich wäre gern in manchen Dingen anders.
Aber tue ich aktiv was dafür? Weiß ich gar nicht.
Interessante Frage.. vielleicht sollte ich mal.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie nicht gut für mich ist. Wenn ich nicht gut für andere Person bin. Wenn die Beziehung einseitig geworden ist.
Ich habe nicht viel Erfahrung damit. Ich gebe Menschen nicht schnell auf und es fällt mir schwer, einen Kontakt ganz und für immer abzubrechen.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
In den letzten 8 Jahren bestand meine „Arbeit“ aus kleinen und großen ehrenamtlichen Projekten, die ich liebte und liebe, aber sie standen eben immer nur an zweiter Stelle. Auf die Idee, mir eine Arbeit zu suchen, die nicht zu mir als Mutter passt, wäre ich nie gekommen.
Ich bin sehr gespannt und glücklich, dass ich bald eine Doula sein darf. Diese Arbeit ist mir sehr wichtig und ich bin schon ganz neugierig, wie und wann es losgeht.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Ich würde gern mehr Sprachen sprechen. Nochmal richtig Gebärdensprache können. Ich würde gern ein bißchen mehr Struktur und Regelmäßigkeit in meinem Alltag (und an meinen Männern…) sehen – aber wahrscheinlich würde das nicht zu uns passen. Ich würde gern besser kochen können. Nicht lernen, sondern können. Mit Lebensmitteln „einfach was machen“ können!
Ich würde gern mündlich besser mit Worten umgehen können. Ich würde gern sicherer auftreten können.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein.
Ich stelle mir vor, dass „Geld haben“ weniger sorgenvoll und zufriedener macht. Aber in Wirklichkeit ist es wohl kaum so. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich jetzt, in einer Lebensphase des „am wenigsten Geld habens“ am glücklichsten bin. Ja.. das sind auch die Umstände – aber das gehört doch alles zusammen.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
JA!
Das ist ein sehr großes dickes fettes Ja, immer wieder!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Ist „Shred“ eine Sportart?
Ich glaube, im Sport bin ich ein absoluter Durchschnittsmensch. Ich bin ausdauernd, aber das ist jetzt auch nichts Halbes und nichts Ganzes.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nicht mehr. Selbst bei nervigen Telefon-Umfragen und „Darf ich Ihnen eine kurze Frage stellen“-Strassen-Aktionen kann ich inzwischen gut abwinken oder auflegen, anstatt höflich 30 Minuten zuzuhören und mich dann über verschwendete Lebenszeit zu ärgern.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich bin gut darin, Geschichten, die mir oder meinen Kindern oder irgendwo passiert sind, wiederzugeben und die Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Aber manchmal würde ich genauso gut ausgedachte Geschichten erzählen können, mit Worten spielen können (siehe Frage 248) und mit der Phantasie durchdrehen. Ich glaube, dazu muss ich in einer entspannten, ruhigen Stimmung sein.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen Menschen doch! Warum denn nicht?

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern studiert. Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern mal in einer WG gelebt. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf wählen sollen. Manchmal denke ich, wir hätten mehr reisen sollen, als wir noch keine Kinder hatten. Manchmal denke ich, wir hätten viel länger in Kalifornien bleiben sollen. Manchmal denke ich, ich hätte viel mehr aus dem Jahr in Kalifornien machen sollen.
Aber dann sehe ich mein Leben, meinen Mann und meine Kinder, unser Haus, ich fühle mich jung und glücklich und weiß: Es ist schon alles gut so, wie es ist.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ich kann mich schnell ablenken lassen. Das hat Vor- und Nachteile. Und ich finde, ich kann mich auch von Problemen oder doofen Situationen oder Sorgen ablenken und Dinge stehen lassen, die ich nicht ändern kann und mich wieder schöneren Sachen widmen.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Das habe ich doch irgendwie bei Frage 83 beantwortet, oder?  Ich fühle mich in der Kleidung wohl, die ich trage. (Es sei denn, es ist mal eine Bauchweg-Hose, ein enges Kleid oder hohe Schuhe.) Aber ich mag Jeans. Am liebsten Spaghetti Tops. FlipFlops. Einfach so.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich fühle mich ein bißchen dumm und naiv, weil ich mit dieser Frage, wie auch mit Frage 245 nicht so richtig was anfangen kann. Ich habe mir mein Leben und mich als Person nicht irgendwie vorgestellt und arbeite jetzt darauf hin. Und da passieren unglaubliche Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal erleben darf, und eben auch Dinge, die ich nicht hätte haben müssen.

Mir fällt ein, dass ich nach der ersten Fehlgeburt vor Emilian oft dachte: „Hoffentlich kann ich überhaupt Kinder bekommen!“

Oder wenn andere Personen erzählten, wie Gott sie genau zur richtige Zeit mit Geld und anderen Dingen versorgt hat, dachte ich manchmal: „Das wird mir nie passieren.“ Ist es aber.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Sorry, aber Nein.

260. Was nervt dich gelegentlich?
Ach, darauf kann ich antworten.
Raue Hände. Kinder, die Dreck machen. Jari, der sich nachts auf und über und unter mich wühlt, weil er nicht schlafen kann. Regen. Eine unaufgeräumte Küche. Dass wir einen weißen Küchenboden haben. (Echt.. wie konnten wir!) Baustellen und Ecken im Haus, die ich seit Monaten und Jahren nicht bearbeiten kann. Dass ich kaum Zeit zum Lesen finde. Dass ich mich verzettele und tausend Sachen gleichzeitig anfange. Unaufgeräumte Kinderzimmer. Meine Problemzonen. Ungewaschene Haare.

Ups, da fällt mir ja ne Menge ein. Aber da steht „gelegentlich“. Und so ist es auch.

Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns größtenteils draussen aufhalten. Wenn ich die Kinder abends gerade so zwischen 8 und 9 Uhr vom Garten übers Bad ins Bett schicke, gehe ich über sandige Böden an einer dreckigen Küche vorbei nach oben. Dort wartet Wäsche, ein schmutziges Bad und die Kinderzimmer. – Und so lasse ich es. Dass mich all diese Dinge nerven, heißt nicht, dass ich nicht trotzdem mein Leben und meine Familie genießen kann.

Guckt euch mal diesen Dreckspatz an!

Heute saß ich, wie oben beschrieben, auf einem Stuhl mitten auf der Wiese in unserem Garten. Weil da die letzte Sonne hinfällt. Auf mich herab rieselten alte Tannennadeln, weil Liam auf dem Baumhaus tanzte. Um mich herum tänzelte ein glücklicher Jari mit sandigen Hosen und sämtlichen Obstfleckenfarben auf dem Oberteil. Ab und zu bekam ich von Emilian einen Ball ab.
Im Laptop warteten drei angefangene Blog-Einträge, die ich bald schreiben muss. Zwei Wäschekörbe standen voll im Schlafzimmer. Dreckige Töpfe gab es in der Küche und die Blumen im Beet hätten sicher gern etwas Wasser gehabt.

Aber ich saß da. Und lachte über meine Jungs, die selbst ihr Frühlings-Glück kaum fassen konnten und erstmal wieder Platz und Lautstärke für den Garten abchecken mussten.

Emilian hatte bis 15:00 Uhr Unterricht, hat mit sehr dreckigen Füßen auf der Couch ein paar Hausaufgaben gemacht. Liam hat lange mit Papa Geige geübt. Und sonst – tanzten wir in der Sonne.

Mein Alltag ist ihre Kindheit.
Sie werden so schnell groß.
Unser Leben ist jetzt.

Mehr Antworten und Fragen findet ihr hier:

Teil 1

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Teil 2
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Teil 3
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Teil 12
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 12

Wir haben heute den Garten und die Terrasse schön gemacht – ich möchte morgen meinen Geburtstag draussen feiern!
Zwei Käsekuchen sind schon fertig, die Kinder rennen im T-Shirt draussen rum und wissen gar nicht, wohin mit ihrem Glück. Ist das schön!

Während einer Kaffeepause widme ich mich den nächsten Fragen:

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Ich glaube, ja. Manchmal passt es einfach.
Und ich muss aber sagen, auch auf den zweiten. Ich hab manchmal gedacht, dass ich schon so viele tolle Freundinnen habe und gar nicht auf die Suche nach neuen gehen muss. Und dann habe ich aber wieder ganz wunderbare neue Frauen kennengelernt und festgestellt, wie gut wir wieder zusammen passen. Das ist echt faszinierend.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ich versuche es. Mir reichen kleine Pausen, wie jetzt: Kaffee auf dem Sofa, kurz die Augen schließen. Ich merke aber, weil ich relativ oft solche kleinen Zeiten für mich oder mit Freundinnen habe, mache ich keine großen Pausen. So ein Wochenende mit einer Freundin oder dem Mann verreisen.. oder mal ein Shopping-Tag ohne Kinder.. das wäre schön!

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Ich hab das Gefühl, meine Jugend war nur so. Aber jetzt im Nachhinein waren es wohl nur Schwärmereien. Über die Schwärmereien ging es dann oft nicht hinaus. Richtig echt verliebt war ich nur in meinen Mann, glaub ich.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich befürchte, das tue ich. Manchmal passt es und ich kann Menschen besser einordnen – aber natürlich ist niemand nur „so“ oder „so“.
Aber ich lasse mich auch eines besseren belehren und lerne so zum Beispiel ganz tolle Menschen kennen, siehe Frage 221. Der Satz „Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst“ trifft es gut.
Und mir ist es andererseits auch wichtig, nicht in gewissen Schubladen zu landen.

225. Welches Geräusch magst du?
Das ist eine ganz tolle Frage, auf die habe ich mich schon lange gefreut. Ich mag Vogelgezwitscher, besonders sehr früh am Morgen oder in der Abenddämmerung. Ich mag das ausgelassene, laute, glückliche Lachen meiner Kinder. Das Rattern der Kaffeemaschine. Ich mag Wellenrauschen am Meer. Ich mag es, wenn mein Mann meinem Namen sagt. Ich mag das nächtliche Schnuffeln meines Babys, wenn es am Nuckel saugt. Ich mag den Klang von guter Musik, a capella oder instrumental. Das Geräusch beim Anzünden eines Streichholzes. Das Rascheln von Füßen im Laub. Das Lachen von Freunden. Ich mag das Knacken von Eiswürfeln, wenn sie ins Getränk geworfen werden. Ich mag das Geräusch vom Zerhacken von Zartbitterschokolade. Ich mag, wenn mein Mann Klavier spielt. Schreie von Möwen.

226. Wann warst du am glücklichsten?
Ach.. oft. In Kalifornien.. in Laguna Beach. Jung verheiratet. Als frische Mama. Aber am glücklichsten? Da möchte ich mich jetzt nicht festlegen.

227. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meinem Mann. Mit guten Freunden. Mit Familie.

228.Willst du immer alles erklären?
Nein, aber ich möchte verstanden werden.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Als ich mich für die Weiterbildung zur Doula angemeldet habe.

230. Was war deine größte Jugendsünde?
Ich habe heimlich mit einer Freundin geraucht. Einmal.

231. Was willst du einfach nicht einsehen?
Bewusste Bösheit. Macht-Ausnutzung. Erpressung. Kindesmisshandlung.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
An einem Weihnachten bin ich als kleines Mädchen zusammen mit meiner Schwester ins Weihnachtszimmer gekommen. Unter dem Baum lagen zwei Puppen und ich rief erstaunt: „Oh! Zwei Puppen für mich!“

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?
Da kann ich mich auch nicht entscheiden. Vielleicht die Hochzeit. Oder meinen 30. Geburtstag. Oder einen Tag in Kalifornien. Es gab auch schöne Tage in meiner Kindheit.. so viele Möglichkeiten!

234. Hättest du gern mehr Zeit oder mehr Geld?
Jetzt gerade? Mehr Geld.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein, lieber nicht. Ich vertraue, dass zur richtigen Zeit das Richtige passiert.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ich übe es. Ich müsste ab und zu mehr Nein sagen. Ich plane meine Tage manchmal zu voll und überfordere meinen Mann mit meinen Partys. Es ist schön – aber es geht über unsere und meine Grenzen.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ähm.. nö, ich glaub nicht.

238. Hast du einen Tick?
Nö, ich glaub nicht.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Auf jeden Fall eine Momentaufnahme. Als Ziel funktioniert es nicht, man wird nur enttäuscht sein.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Mit Menschen, die mich gern haben. Die mich gehen lassen können.

Lest gern alle meine anderen Antworten hier:

Teil 1
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Teil 2
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Teil 3
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Teil 4
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Teil 5
http://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
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Teil 7
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Teil 8
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Teil 9
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Teil 10
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Teil 11
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 11

Hallo aus dem Krankenlager!
Ich bin dabei, eine ordentliche Grippe hinter mir zu lassen… ich weiß nicht, ob ich sowas schon mal hatte! Zwei Tage lang habe ich durch geschlafen! Dass sowas überhaupt geht. Aber die Geburtstage sind vorbei, es sind Ferien.. da kann eine Mama auch schon mal umkippen.

Mein tapferer Mann hat für uns gekämpft und durchgehalten. Bis jetzt ist er als einziger gesund geblieben. Die Kinder haben mit Husten und Fieber zum Glück auch viel geschlafen.

Wir freuen uns aber, dass Ferien sind, die Kinder bleiben lange im Schlafanzug und lassen sich viel Zeit, ihre Geburtstagsgeschenke wegzuräumen.

Ich widme mich jetzt Teil 11 der Fragen und Antworten.
Zu mehr werde ich heute auch nicht kommen.

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Das ist ganz unterschiedlich. Einige aus der Strasse kenne ich gut und wir könnten ewig am Zaun stehen und quatschen. Andere grüßt man nur und kennt vielleicht den Namen. Im Notfall könnte ich bei vielen klingeln, da bin ich mir sicher. Durch Schule und Kita kenne ich viele Familien in den Strassen hier und manchmal komme ich von der Kita gar nicht mehr nachhause, weil so viel hier und da unterwegs geschnattert wird.

202. Hast du oft Glück?
Was heißt „Glück haben“?
Ich glaube nicht an Zufälle, an rosa Schweinchen, Kleeblätter, an Cent-Stücke und Schornsteinfeger. Manchmal sage ich: „Da hast du aber Glück gehabt.“, aber ich glaube, dass etwas höheres dahinter steht. Ich glaube, dass Gott unser Leben in der Hand hat und unsere Wege lenkt. Das betrifft zum Beispiel Lebensumstände. „Wo bin ich geboren?“ , „Wer ist meine Familie?“. Das war ja nicht meine Entscheidung. Und ob man nun an Gott glaubt oder nicht, liegt es auch an der Lebenseinstellung oder an einer optimistischen oder pessimistischen Wahrnehmung, oft Glück zu sehen, eben die guten oder die schlechten Situationen im Leben hervorzuheben.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Das weiß ich gar nicht. Hab noch nie darüber nachgedacht. Ich glaube, mit vielen meiner Freundinnen hatte oder habe ich eine ähnliche Lebensphase, in der wir uns dann auch ähnlicher verhalten. Ja, sogar der Zyklus passt sich an. Aber dann, vorher oder nachher, gingen oder gehen wir wieder andere Wege. Ist es nicht auch so, dass das, was sich ergänzt, sich anzieht?

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Hmm, über die Frage habe ich schon ne Weile nachgedacht. Zuerst waren wir in einer ganz anderen Zeit und Situation Eltern: Meine Eltern haben drei Töchter und einen Sohn, ich habe drei Söhne. Meine Eltern sind mit Kindern dreimal umgezogen und haben ein Haus gebaut, wir wohnen hier im Haus, seit ich mit dem zweiten Kind schwanger war. Mein Vater war berufsbedingt oft weg und arbeitete später im Schichtdienst, mein Mann arbeitet von zuhause aus. Ich wuchs teilweise ohne Auto und Telefon auf, als ich vier Jahre alt war, fiel die Mauer – meine Kinder wachsen in einer völlig anderen Zeit auf. Die Frage „Was machst du wie deine Eltern?“ wäre vielleicht viel interessanter.
Es gibt Dinge, die wir bewusst aus unseren Herkunftsfamilien übernommen haben und Dinge, gegen die wir uns entschieden haben. Aber es kommt jetzt nicht oft vor, dass ich irgendwas tue und mich dabei ertappe: „Oh nein, ich bin wie meine Mutter!“

205. Was gibt dir neue Energie?
Schlafen. Kaffee. Mit meinem Mann reden. Nichts tun. Spazieren. Sonne. Ein sauberes Haus.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Gut, dass die Frage nicht heißt: Warst du anstrengend? …
Ich denke, ich war glücklich. Unbeschwert. Frei. Viel am gackern und albern sein. Wenig schlafen. Ich war nicht einfach und nicht immer nett, und es war nicht immer leicht, aber ich fand das größer-werden und aber noch nicht zu viel Verantwortung haben, toll.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Ich glaube, ich habe noch nie eine Nacht durchgemacht.. oder? An Silvester und auf Hochzeiten war ich lange wach.. und als wir nach Familie nach Kalifornien geflogen sind, habe ich bestimmt auch nicht viel geschlafen. Aber so ganz ohne Schlaf… ist nicht so gut, glaube ich.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Ich plane gerne. Habe ich doch schon zu Frage 185 geschrieben. Da ging es eher ums Grübeln. Ich habe keine Zeit, in richtige Tagträume zu versinken, aber mein Mann und ich, wir spinnen gerne. „Was wäre, wenn…?“ Und aus einigen Träumen sind auch schon tolle Ideen geworden!

209. Blickst du dich oft um?
Ha, auf diese Frage hab ich mich schon gefreut!
Eine gute Frage.
Ich würde nicht sagen, dass ich mich oft umsehe, so, als würde ich verfolgt.. aber beim Drüber nachdenken ist mir aufgefallen, dass ich automatisch einen guten Überblick habe. Ich nehme meine Umwelt und mein Umfeld instinktiv sehr bewusst wahr und jede kleine Veränderung fällt mir auf, ob ich will oder nicht.
Ich versuche manchmal, die Menschen um mich herum, zu sehen – und sie nicht nur anzusehen. Ein Lächeln – und ein Lächeln kommt zurück.

Foto: Klaus Heymach, www.familienfotografie.berlin

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Ich hatte in der 3. Klasse große Angst, das Seepferdchen zu machen und hätte es fast nicht geschafft.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Wir sind ein Paar, das nicht streitet. Wir diskutieren und haben Meinungsverschiedenheiten. Oft geht es dabei um unsere Freizeitplanung. Eine will Party und einer will lieber Ruhe…

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf das Frühstück, in der Woche mit meinem Mann, am Samstag mit allen. Mit Jari zu spazieren und die Kinder aus Schule und Kita abzuholen. Meist freuen sie sich dann, uns zu sehen. Die stillen Minuten oder Stunden am Abend, wenn alle Kinder eingeschlafen sind.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Es gibt ein paar Mädels, die ich sehr gern hatte, Jugenfreundinnen, Kolleginnen.. aber die Kinder oder der Wohnort haben uns voneinander getrennt. Bei den meisten könnte man einfach wieder da anfangen, wo man früher aufgehört hat.. aber dann müsste man ja Zeit haben.

214. Wie gehst du mit Stress um?
Also, meine Antwort „Sonne und Kaffee“ passt ja hier fast zu jeder zweiten Frage… Bei Stress hilft mir Musik, durchatmen, Listen schreiben, einen realistischen Überblick bekommen, Pausen machen und dann wieder durch ackern. Ich bin Meisterin in Hauruck-Aktionen. Lastminute und ohne lange Planung kann ich viel schaffen.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Das müssen vielleicht Menschen sagen, die mich gut kennen. Ich verhalte mich in der Familie so, in der Kirche ein bißchen anders, in der Kita ein bißchen anders, mit Freundinnen ein bißchen anders… das ist doch normal, oder? Also, ist die Frage: Wie bin ich wirklich?

216. In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Wir teilen den Sinn für Humor. Ironie, trockene Witze – das hab ich von ihm. Wir lieben Wortspiele und Wortwitze. (Er hat ausserdem noch eine große Begabung, mit Zahlen umzugehen – da war dann wohl für mich nichts mehr übrig.) Wir haben beide ein Herz für Herzen von Menschen. Wir können beide gut unter Druck und lastminute arbeiten, denke ich. Siehe Frage 214. Und daraus folgt auch, dass wir beide Typen sind, die höchst nachtaktiv sind und abends nicht so richtig den Absprung schaffen – und morgens.. naja.. siehe Frage 219.

217. Kann man Glück erzwingen?
Ist aber viel Glück heute. Siehe Frage 202 glaube ich nicht daran. Man kann vor dem Würfeln in den Becher pusten oder dreimal auf den Tisch klopfen oder einen Kopfstand vor dem Kamin machen… und auf eine 6 hoffen. Und die eher optimistisch denkenden sagen „Siehste!“, wenn es geklappt hat und „Dann eben beim nächsten Mal!“, wenn es nicht geklappt hat. Die eher pessimistisch veranlagten sagen vielleicht „Wusste ich doch, bei mir klappt es nie.“, wenn es nicht geklappt hat.
Ich weiß es nicht. Ich finde wieder, es ist Einstellungs- und Ansichtssache.
Und ich merke: Je mehr mir das Glück oder der Segen oder die Geschenke oder die Schätze in meinem Leben bewusst werden, umso mehr finde ich.

218. Welcher Streittyp bist du?
Ich kann nicht gut streiten und gehe Konflikten gern aus dem Weg. Am liebsten kläre ich sowas schriftlich.. so blöd das auch klingt. Dann kann ich nachdenken und mir redet niemand rein und ich lasse mich nicht von Emotionen verunsichern.
Im Gespräch reagiere ich manchmal emotional und das mag ich nicht, weil ich weder Schwäche zeigen möchte, noch den anderen mit Tränen manipulieren möchte. Genauso gut kann ich aber auch bockig und patzig werden.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein, ganz großes Nein. Ich wünschte langsam, das wäre anders.. aber so viel Disziplin habe ich gerade nicht.

220. Wie klingt dein Lachen?
Ich finde, das ist auch eine Frage für andere über mich. Früher hieß es, ich würde wie eine Barfrau lachen. Denkt euch selbst, was das heißt. Gackernd passt vielleicht auch. Besonders rühmenswert oder glockenhell scheint es jedenfalls nicht zu klingen. Ich mag es, aus vollem Herzen loszulachen. Muss ich dann mal genauer hinhören.

Und das war Teil 11 auch schon.
Nächste Woche gehts weiter.
Und hier sind die vergangenen Antworten:

Teil 1
http://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
http://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
http://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
http://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
http://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
http://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
http://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
http://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
http://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
http://mamasbusiness.de/?p=10104
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1000 Fragen an dich – Teil 10

Ist das verrückt, schon zum 10. Mal diese Fragen zu beantworten! Manchmal denke ich: So viele Fragen kann es doch nicht mehr geben. Aber es sind immer wieder gute dabei. Und es kommen auch noch gute. Bleibt dabei!

 

181. Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Och ja.. wenn ich so überlege. Manchmal würde ich gerne Mama mit Kindern in meiner Kindheit sein. Oder noch eine Generation früher. Ich glaube, das Leben war anstrengender, aber auch gelassener und freier. Sorgloser? Unsere Kindheit, die 90er, erscheinen uns ja jetzt fast wie ein Traum.
Und in den Bibel-Zeiten hätte ich auch gerne mal gelebt. Ganz am Anfang. Für eine bestimmte Länge hat jede Zeit auf jeden Fall ihren Reiz.

182. Wie egozentrisch bist du?
Wenn das heißt, dass ich finde, dass ich der Mittelpunkt der Welt bin, dann äh.. ja! Manchmal sehe ich das so, ganz ehrlich. Mein Herz schlägt für viele Menschen um mich herum. Aber manchmal finde ich, sollte es mal nur um mich gehen.

183. Wie entspannst du dich am liebsten?
Im Sitzen. Beine hoch. Kopf angelehnt. Mit einem Buch. Kaffee oder Wein. Mit Musik. Oder bei einer Serie. Sonne wäre auch schön, aber ich bin grad nicht so gut auf das Wetter zu sprechen… Badewanne ist auch toll. Mit Hörbuch.

184. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Ja.

185. Worüber grübelst du häufig?
Bin ich als Mama gut genug? Bin ich als Ehefrau gut genug? Mache ich meine Aufgaben gut genug? – Ich grübele nicht häufig.. nicht mehr. Ich nehme mir keine Zeit dafür und bin in mir sicherer geworden. Aber wenn.. dann wären es diese Dinge. Oder ich grübele über neue Ideen für die LadiesNight, für MOPS, für Familien und Freunde. Ich bin gut darin, Pläne zu machen und Partys zu planen.

186. Wie siehst du die Zukunft?
Aufregend. Spontan. Abwechslungsreich.
Zur Hochzeit haben mein Mann und ich uns folgenden Satz über unser Leben gestellt: „Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast.“ Und so ist es. Ob es nun an dem Spruch liegt oder nicht. Wir lieben das Risiko. Wir lieben es, frei und spontan zu sein. Anders. Mutig. Verrückt. Und trotz Schulkinder und festem Wohnort würde es mich nicht wundern, wenn das auch so weiter geht.

187. Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Hmm.. wir haben uns vom Sehen „gekannt“, eher ich ihn – aber wir hatten so einen privaten Gruppenchat, in dem wir und andere Jugendliche öfter unterwegs waren. Und er sagte, da sei ich ihm zuerst aufgefallen, weil ich einen frechen Humor hatte, den er interessant fand.

188. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Wenn ich an meine eigene kleine Familie denke, würde ich Emilian aussuchen. In ihm sehe ich am meisten von mir. In der erweiterten Familie würde ich dann meine Mutter nennen. Siehe Frage 8.

189. Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Im Moment bastele ich, plane Kinderpartys, räume auf, putze oder werde von Jari bespaßt. Es gab Zeiten, da konnte ich mit meinem Mann fast jeden Abend auf die Couch plumpsen. Wir holen uns dann Salzbrezeln und Frischkäse, Wein oder Rum-Cola und widmen uns Netflix. Jetzt haben wir so viele Abendtermine, dass das selten möglich ist. Und alleine schaue ich mir auch gern Serien an, aber ich finde den Zeitpunkt oft nicht, mit dem Haushalt aufzuhören und sauge oder wische oder backe dann noch nach 22:00 Uhr, bis mein Mann nachhause kommt. Aber diese Sauberkeit und vor allem Ruhe am Abend ist tatsächlich auch entspannend für mich.

190. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Gar nicht so. Abgesehen davon, dass ich Mutter von drei kleinen Kindern bin, hänge ich auch sehr an meinem Mann und brauche ihn auch. Am Wochenende werde ich verreisen und eine Nacht nicht zuhause sein. Ich werde es genießen, denn ich habe seit über einem Jahr nicht in Ruhe und nicht durchgeschlafen… aber das allein-unterwegs-sein erfüllt mich nicht so. Ich fühle mich dann nicht irgendwie komplett und würde auch gern meine Erlebnisse teilen. Allein sein ist nichts für mich.

191. Ergreifst du häufig die Initiative?
Das könnte sein, obwohl ich auch lieber andere machen lasse. Aber bevor es keiner macht, kann ich es auch. Wahrscheinlich ruhen sich andere da eher auf mir aus, und ich würde genauso auch andere machen lassen und mich unterordnen. Ach, keine Ahnung. Ist bestimmt Situations-abhängig.

192. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An Namen kann ich mich nicht erinnern. Aber wir hatten süße Babyhasen. Und ich hatte ein eigenes Aquarium!

193. Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Äh.. nein.

194. Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Ja, sehr gerne. Wir wohnen perfekt, obwohl das Haus gern größer sein könnte. Aber siehe Frage 186… wer weiß.

195. Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Ja.

196. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.

197. Nimmst du dir öfter Zeit für dich selbst?
Ich versuche es. Oft sind es nur Minuten, aber es ist wichtig. Und Mamas: Ihr seid nicht egoistisch, wenn ihr das tut!
Ich habe bei den wöchentlichen Eltern-Tweets auf familienbetrieb.info folgenden Spruch gelesen:
„Diese 10 Sekunden Urlaub, wenn man nach dem Anschnallen der Kinder die hintere Autotür zumacht und langsam zur Fahrertür geht.“
Und ich konnte so mitfühlen! Wenn uns diese 10 Sekunden Ruhe schon so gut tun, sollten doch erst Recht 10 Minuten drin sein, oder?

198. Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Oh, das sind auch die Familien-Tweets gewesen. Hab ich hier schon öfter erwähnt, aber ich liebe trockenen Sarkasmus. Aus dem Leben. Aaaah, so lustig!

199. Glaubst du alles, was du denkst?
Komische Frage, aber nein.. würde ich sagen.

200. Welches legendäre Fest wird dir immer in Erinnerung bleiben?
Ach, welches soll ich da nehmen? Ich liebe Feste!
Bei unseren Cousins und Cousinen gab es früher die coolsten Geburtstags-Feste. Der Ursprung der Motto-Partys! Daran erinnere ich mich heute noch.
Dann fand ich zum Beispiel die Silberhochzeit meiner Eltern sehr feierlich. Und mein 30. Geburtstag war wunderbar, vielleicht sogar legendär. Ein paar Tage vorher sind wir im Schneesturm nach einem Auslandsjahr in Amerika wieder hier gelandet – und dann konnte ich bei strahlendem Wetter mit über 70 Freunden im Garten feiern – das habe ich so genossen!

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Ich habe hier jetzt alle Geschenke eingepackt und Kuchen gebacken und Pläne geschmiedet: Wir feiern die coolste Ninjago-Party für das Kind, das mich vor 8 Jahren zur Mama gemacht hat. Ich freu mich!

Falls ihr alle meine Fragen und Antworten sucht:

Teil 1
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