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Oatmeal Cookies with Chocolate

Vielleicht erinnert ihr euch an meine Back Challenge… ich erinnere mich auch. haha
Und ich merke, dass ich mich vor so manchen Rezepten drücke und es deswegen offensichtlich nicht weiter geht. Aber ich backe! Und auch nicht immer die Rezepte, die ich immer so backe.

Deswegen habe ich heute ein neues, leckeres, schnelles, fast gesundes Rezept für euch, natürlich von Cynthia Barcomi. Mich hat es erst abgeschreckt, vielleicht wegen der Kirschen? Ich nehme jedenfalls Cranberries und wir alle lieben diese Cookies!

Oatmeal Cookies with Chocolate

140 g Mehl
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz

140 g Butter, Zimmertemperatur
100 g Zucker
100 g brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt

100 g kernige Haferflocken
200 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
125 g getrocknete (Sauer-)Kirschen, 20 Minuten in warmem Wasser eingeweicht und abgegossen
100 g Mandelstifte, leicht angeröstet

1.
Ofen auf 175 Grad vorheizen. Backblech mit Backpacker auslegen. Mehl, Natron und Salz in einer mittelgroßen Schüssel mischen. Mit einem elektrischen Mixer in einer zweiten Schüssel Butter, weißen und braunen Zucker verschlagen, bis sie gut vermischt sind. Ei und Vanilleextrakt untermischen. Die Mehlmischung hineinschlagen. Haferflocken, Schokoladenstückchen, Sauerkirschen und Mandeln dazugeben und kurz untermischen.

2.
Gehäufte Esslöffel Teig in 3 cm Abstand aufs Backblech setzen. Cookies backen, bis sie goldfarben sind. (10-12 Minuten)

3.
Auf dem Backblech abkühlen lassen.

 

Und das war’s!
Guten Appetit!

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Szenen aus dem Alltag

Manchmal ist „Szenen aus dem Alltag“ einfach die beste Überschrift für das alles, was ich euch hier unzusammenhängend aufschreibe.

* In Aussicht auf die bevorstehenden Feiertage freue ich mich, dass es bei uns tatsächlich ein bißchen, ein ganz kleines bißchen ruhiger wird. Wir werden sogar im Mai in einen kleinen Urlaub fahren: Erst Oma und Opa mit den Jungs und wir dann hinterher. Doppelter Urlaub für alle – außer vielleicht für Oma und Opa 🙂

 

* Zum ersten Mal habe ich heute das EM-Stickeralbum von Lidl für meine Jungs geholt. Manu Neuer war als gratis-Sticker schon drin – das hat sich gelohnt! Wir haben schon Fußball-Socken, -mützen und Schminke und sind sehr gespannt auf die Europameisterachaft.

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* Nach einer sehr erfolgreichen Tupperparty mit 17 Gästinnen und einer vierstelligen Umsatzsumme fand am letzten Wochenende auch eine schöne Doppel-Babyparty bei uns statt. Wenn die Buffett-Tische sich biegen, die Gäste unseren Kaffee loben und frische Blumen auf dem Tisch stehen, dann springt mein Herz.

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* Nach langer Zeit hatten wir beide am Samstag Abend mal wieder ein Date. Wir aßen sehr sehr sehr gute Pizza bei Masaniello in der Hasenheide und gingen ins Kino.
Wir beide sehen uns oft und haben viel Zeit zusammen. Es geht uns gut und wir genießen die vielen Familienzeiten. Trotzdem tat es gut, mal wieder außerhalb der eigenen Wände zu reden.
Wir stellten fest, dass es uns, innerlich und äußerlich, emotional und in der Familie gut geht. Wir stellten fest, dass wir in den letzten Monaten wahrscheinlich so viele Gäste wie noch nie hatten. Wir stellten fest, dass wir gut versorgt sind, mit allem, was wir brauchen.
Und das alles, obwohl oder weil.. so vieles trotzdem so unsicher ist und wir eigentlich beruflich und finanziell in einer Lücke stehen oder uns irgendwo in einer Zwischenzeit befinden.

 

* Meine Arbeit gehört immer mehr dazu und wir alle haben uns gut daran gewöhnt. Wir vier „Lichterfelder Büro-Perlen“, wie wir uns nennen, passen gut zusammen und sind sehr flexibel, obwohl wir alle Mütter sind. Dank eines tollen Chefs und dank Whatsapp (oh ja!) funktioniert das sehr gut.

 

* Ich habe mich von der Ordnung im Büro anstecken lassen und mir mal unser Arbeitszimmer zuhause vorgenommen. Sortieren und wegschmeißen, in Erinnerungen schwelgen und aufheben, und so weiter.
Während des Sortierens habe ich zwei interessante Dinge gefunden:

1. Der erste Zettel stammt aus der Zeit, in der ich Mitarbeiter in der Jugendgruppe unserer Kirche war.. das war vor 10 Jahren oder mehr. Wir sollten an einem Abend aufschreiben, welche Person in der Bibel für uns ein Vorbild sei.
Ich wählte eine Frau aus, die als erste Christin Europas bezeichnet wird und für ihr großes Herz und ihre Gastfreundschaft bekannt war. Ich schrieb also mit meinen 19 Jahren oder so, dass ich später mal eine gute Gastgeberin mit einem offenen Herz und Haus sein möchte. Faszinierend, oder?

 

2. In Unterlagen eines Eheseminares, an dem wir beide 2007 teilnahmen, schrieben wir auf, was wir an unsere Ehe und dem Partner gut fanden. Und auch daran hat sich scheinbar in den fast 9 Ehejahren nichts geändert. Ich las meinem Mann vor, was wir geschrieben hatten, wir lachten und er sagte: „Wir sollten heiraten!“

 

* In der letzten Woche habe ich mich an Teil 2 meiner Back-Challenge gewagt. (Ich weiß, dass „Back-Challenge“ blöd klingt, weil es halb deutsch/halb englisch ist. Aber ich werde meine Aktion weder „Back Herausforderung“ noch „baking challenge“ nennen. Also heißt es jetzt einfach Back-Challenge und ihr müsst wissen, dass es nichts mit dem Rücken zu tun hat)

Ganz spontan probierten wir am Samstag Morgen French Toast aus.

Es ging schneller als das Pancake-Frühstück, die Kinder fanden es sehr lecker und ich kann in meinem Backbuch wieder eine Seite weiterblättern.

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* Außerdem probierten wir unser Tupperparty-Gastgeschenk aus: Die Teigfalle.
Mein Großer konnte sie komplett allein bedienen und das sah so aus:

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Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Teilchen sind klein und waren ruckzuck aufgegessen. Blätterteig macht sich ja natürlich gut. Ob wir auch mal Ravioli ausprobieren?

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Rückblick und Vorschau

Ich hatte so einen tollen Geburtstag!!!
Voll und laut und lang – und ich im Mittelpunkt. haha
So muss es sein!

Meine neue Lieblingsart zu Feiern ist: Ich lade Freunde ein, den Tag über vorbeizukommen. Fertig.
Jeder kommt, wenn er kann.
Der Tag ist gut gefüllt.
Es gibt nicht ein Anfang und ein Ende, sondern vielleicht sogar kleine Pausen zwischendurch. Vielleicht.

Weil wir meinen 30. Geburtstag mit unserem Zurückkommen im letzten Jahr so groß gefeiert haben und über den Tag verteilt 70 Menschen bei uns vorbeikamen, habe ich in diesem Jahr versucht, nicht alle meine Freunde einzuladen. Und wir waren ja dann auch nur 40…

Die ersten kamen zum Frühstück und die letzten gingen nach einem Glas Wein, als der 4. April eigentlich schon vorbei war. Ich liebe es!

Ich liebe es, dass „nur ein paar Leute einladen“ so eine große Freundesschar bedeutet.
Ich liebe es, wenn die Freunde kommen und gehen und sich auch untereinander sehr gut verstehen, während wir rumwuseln.
Ich liebe es, dass unser Haus ein Ort ist, wo gespielt, gelacht, geredet und gefeiert wird.
Ich liebe es, dass ich mit vielen Freunden tiefe Beziehungen habe, auch wenn wir uns nicht ganz so oft sehen.

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Danke für die vielen Blumen.
Danke für die Gutscheine im Wert von über 100 Euro!
Danke für die Lieblingsschokolade!
Danke für die Pentatonix Tickets! (aaaaaaahh)
Danke für die Karten mit euren lieben Grüßen.
Danke für das Ausmalbuch, mit dem ich jetzt voll im Trend bin.
Danke für die selbstgemachten Schätze.
Danke für die neuen schönen Blumen im Beet.

Ich habe gestern Vormittag erst die Geschenke in Ruhe angeguckt und gestern Abend die Böden sauber gemacht. Für heute habe ich mir vorgenommen, alle Emails und Nachrichten zu beantworten. Die Blumen strahlen noch auf dem Wohnzimmertisch und die Essensreste…. ach ja, es gab ja gar keine Reste.

Ich habe mir aus irgendeinem Grund in den Kopf gesetzt, an meinem Geburtstag zum ersten Mal einen Käsekuchen zu backen. Also einen American Cheesecake!
Seit bestimmt 6 Jahren habe ich das erste Backbuch von Cynthia Barcomi… und ich habe es, weil eine Freundin uns einen Cheesecake gebacken hat, den wir seit dem nicht mehr vergessen haben.
Aus Respekt habe ich den Cheesecake dann erfolgreich vor mir her geschoben… bis jetzt.

Während die ersten Gäste eine wunderbare selbstgemachte Pizza Calzone frisch vom Grill von meinem Mann serviert bekamen, schlug ich also mal wieder das Backbuch auf und fing an.

Obwohl mir schnell wieder sehr deutlich wurde, warum ich dieses Rezept so lange verdrängt hatte, klappte das Backen des Bodens sehr gut. Für die Füllung fehlte ein bißchen Frischkäse, was schnell vom Laden um die Ecke besorgt wurde.

In meiner wachsenden Genervtheit habe ich das auf zwei Seiten aufgeschriebene Rezept nicht so ganz sorgfältig bis zum Ende gelesen. Nun war es schon so 15:00 Uhr und nun stand da irgendwas von „60 Minuten backen“ und dann „60 Minuten kühlen“ und dann „4 Stunden in den Kühlschrank“…
Das weiß doch jeder, denkt ihr jetzt vielleicht.
Naja, jeder.. außer Marit.

Wir zauberten Schoko-Muffins, Joghurt und Eistorte auf den Tisch und den Gästen ging es gut.
Die Vorfreude stieg und ich war mir aber sicher, dass ich diese Cheesecake-Rezepte von nun an besser wieder in Ruhe lassen würde.

Als der Kuchen warm und weich und duftend aus dem Ofen kam, beschlossen wir, die letzten 5 Stunden Kühlung sein zu lassen und den Kuchen einfach ohne die heißen Kirschen und noch warm und wackelig zu servieren …
Ich sagte ja schon, dass es keine Reste gab.
Es war sehr, sehr, sehr lecker und mein Mann sagte: „Den hast du nicht zum letzten Mal gemacht…“

Sehr spät am Abend fiel mir dann ein, dass ich meinen Kollegen im Büro für die Dienstbesprechung am nächsten Tag Kuchen versprochen hatte… Ich fiel gegen 1:00 Uhr ins Bett und überlegte und überlegte.
Mein Stolz sagte: „Wir kaufen doch keinen Kuchen!“
Meine Augenringe sagten: “ Aber wir müssen schlaaaafen…“

Ich entschied mich aber dazu, vor der Arbeit kurz beim Bäcker anzuhalten und .. naja, vielleicht Erdbeertorte zu kaufen. Als der Wecker dann um 6:40 Uhr klingelte und ich überraschend wach und fit war, schlich ich in die Küche und machte schnell 12 Schoko-Muffins. Viel zu früh Pünktlich und mit noch warmen Muffins auf dem Fahrrad kam ich im Büro an und hatte vorher auch die Kinder in den Kindergarten gebracht. Manchmal wundere ich mich selbst über mich…

Weil ich von diesem Cheesecake dann so überrascht war und weil es keine un-ausprobierten Cynthia Barcomi-Rezepte geben sollte und weil ich Emilian auch oft sage: „Die Angst vor etwas lässt dich manchmal auch ganz Schönes verpassen!“ habe ich mir was vorgenommen:

Ich möchte jedes Rezept aus meinen Cynthia Barcomi Büchern mindestens einmal probiert haben!

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Ich habe drei Backbücher von ihr (die anderen beiden stehen auf meiner Wunschliste) und in dem ersten Backbuch habe ich jetzt mal 60 Rezepte gezählt – ohne Variationen.

Es gibt viele Rezepte von Cynthia, die ich schon mehr als einmal gebacken habe. Dazu gehören die Pancakes, die Cookies, Coffee Cake, Lemon Bars, Blaubeer Muffins, Bagels, Pizza und so weiter.

Aber es gibt eben auch viele, an die ich mich noch nicht gewagt habe – und ich wette, sie sind lecker!
Wenn mich jemand nach guten Rezepten oder Ideen fragt, dann möchte ich auch ordentlich antworten können.

Ihr könnt euch gern als Tester anmelden, mich an meine Challenge erinnern, euch zum Kaffee einladen oder vielleicht sogar Kuchen in Auftrag geben – irgendjemand muss das Zeug ja auch essen.

Ich bin sehr gespannt!

Bis mir dann in der Mitte des Buches die Käsekuchen begegnen, werde ich wohl jede Menge Mut und Erfolge brauchen… Los geht’s erstmal mit French Toast, Scones und Zimtschnecken im ersten Buch. (In die Zimtschnecken kommt Kartoffelpüree??)
Das kriege ich hin, oder?

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