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Mein Jahresrückblick 2016

Ich hab mich schon auf diesen Jahresrückblick gefreut, obwohl es immer richtig lange dauert, ihn zusammen zu sammeln und zu schreiben. Wie heute auch.
Aber so ein Jahr im Rückblick ist was Besonderes für mich.. da bleibt mir ausser Dankbarkeit gar nicht viel übrig. Und ohne meine ganzen Einträge würde ich vergessen, wie voll und schön und ereignisreich dieses Jahr für uns war.

Dieser Eintrag wird bei Jana auf dem Hebammenblog zur Blogparade verlinkt. Guckt euch auch mal alle anderen schönen Rückblicke von 2016 an!

 

Januar

Mit Freunden haben wir Silvester bei uns gefeiert und im Garten gegrillt! Ich war schwanger, noch wusste niemand davon – aber kurz nach dem Start in das neue Jahr mussten wir uns von unserem Baby verabschieden, auf das wir über ein Jahr gewartet hatten! Wir haben das überhaupt nicht „erwartet“ natürlich oder befürchtet und waren erschrocken und traurig.
Aber Freunde und Familie und die beiden großen Kinder haben uns geholfen, weiterzumachen. Ich weiß auch nicht, ob ich das so einfach schreiben könnte, wenn jetzt nicht ein 37 Wochen altes Baby in mir strampeln würde..
Im Januar waren wir zum ersten Mal im Zirkus und im Kino (mit Emilian), wir haben Besuch aus Kanada gehabt und waren mit Opa auf dem Eis. Emilian hat sich ganz, ganz langsam von der Kita abgenabelt und Liam hat dort mehr und mehr seinen Platz gefunden.

 

Februar

Der Februar ist ja normalerweise mein „Ich halte es nicht mehr aus, bis der Frühling anfängt“-Monat und sonst eher ruhig – aber in diesem Februar 2016 war ’ne Menge los! Erinnert ihr euch??? Uns sind mehrere Lichter aufgegangen! Und ich habe angefangen, im Büro zu arbeiten!
Vom 12.-22. Februar haben wir an einem besonderen Experiment von Lumizil teilgenommen. Wir haben komplett ohne elektrisches Licht gelebt und wurden am Ende mit neuen Lampen im ganzen Haus belohnt. Unsere täglichen Berichte und Erfahrungen könnt ihr gern nochmal nachlesen.
In genau dieser Zeit habe ich angefangen, wieder zu arbeiten. Zwar nicht als Erzieherin, sondern als Aushilfe in einem Versicherungs-Büro, aber es war doch der erste Schritt zurück in die Arbeitswelt. Mein Mann hatte Geburtstag, während des Experiments war er auch noch ein paar Tage auf Dienstreise und zum ersten Mal haben beide Kinder Fasching gefeiert.

 

März

Im März haben wir den Opa meines Mannes beerdigt.
Mein Bruder kam nach einem langen Auslandsaufenthalt wieder zurück nach Berlin, ich habe ihn mit den Jungs vom Flughafen abgeholt. Wir gingen zum ersten Entwicklungs-Gespräch zu Liams Erzieherinnen und waren begeistert, wie treffend sie uns unseren Sohn beschreiben konnten und wie gut er in der Gruppe angekommen ist. Mit vielen Freunden von früher haben wir das Comeback einer coolen Jugend-Band gefeiert, meine Schwester kam mit Mann für ein paar Tage zu Besuch, wir waren zu einer schönen Hochzeit von Freunden eingeladen und haben natürlich Kindergeburtstag gefeiert. Liam bekam eine coole Piraten-Party mit schöner Deko und Emilian hat mit Freunden einen Polizisten-Geburtstag gefeiert. Wir haben mit allen Familien Ostern gefeiert und hatten mehrmals Besuch aus Kalifornien.

 

April

Zu meinem Geburtstag habe ich mal wieder groß und wunderbar mit vielen, vielen Freunden gefeiert. Ich liebe es! Zum ersten Mal habe ich einen american Cheesecake gebacken und seitdem noch ein paarmal. Auch zum ersten Mal war ich Gastgeberin einer Tupperparty und es war ein voller Erfolg! Liams Kita-Gruppe war zum Frühstück bei uns und ich hab meine Oma mit meiner Cousine und ihren Kindern besucht. Das taten wir ab dann einmal im Monat. Die Jungs haben angefangen, die EM Sticker zu sammeln und waren total im „Manu Neuer“-Fieber.
Mein Mann war für eine Woche beruflich unterwegs und zum ersten Mal war ich alleinerziehend mit zwei Kindern und Job. Die Kinder waren sogar eine Nacht bei Oma und Opa, damit alles gut funktionieren konnte. Ich bin nach langer Pause wieder viel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, habe Freundinnen besucht und habe das wärmere Wetter genossen. Wir waren im Britzer Garten, haben zwei Mädels mit einer Babyparty überrascht, Liam hat seine U8 bestanden und wir haben in der Familie viele Geburtstage gefeiert.

 

Mai

Der Mai war voll von schönem Wetter und Urlaubs-Gefühlen. Wir haben den Feiertag mit 50 Freunden im Britzer Garten verbracht und uns erste Sonnenbrände geholt. Die Jungs sind für ein paar Tage mit Oma und Opa nach Mecklenburg Vorpommern gefahren und wir sind später hinterher gefahren. Dort im Urlaub kam zum ersten Mal die Ahnung meiner neuen Schwangerschaft… Ich verbrachte wieder meine Stunden im Büro mit sehr langen Montags-Diensten, wir holten ab und zu unsere kleine Freundin aus der Kita ab, wir feierten den 1. Geburtstag unseres Neffen und ich bekam eine Email von der MOPS-Koordinatorin aus Heidelberg, die damit einen großen Stein ins (weiter)rollen brachte. Eine ganz tolle Familie aus Kalifornien besuchte uns und wir hatten schöne Zeiten in und um Berlin. Emilian fuhr mit Papa und der Kita-Vorschulgruppe ins Olympiastadion zur Kitajade und erlebte einen richtig tollen Tag! Immer mal wieder besuchte ich mit den Kindern die „Teestube“ in einer Unterkunft für Geflüchtete und wir erfuhren bei einem Familien-Abendessen, dass die Jungs im Dezember einen Cousin bekommen würden. Wir genossen den Frühling in unserem Garten sehr – mit Holunderduft, Pool, Grill-Partys und langen Abenden. Mit Freundinnen feierte ich eine sehr schöne „Wine and Paint“ Party.

 

Juni

Sommer-Erinnerungen.
Mutig fuhr ich ganz allein mit verschieden seriösen Mitfahrern nach Heidelberg und zurück. In Berlin sollte nun offiziell die erste deutsche MOPS-Gruppe entstehen. Wir waren in Spandau bei unserem dritten Pentatonix-Konzert, wir besuchten Freunde, wir feuerten unsere National-Elf zur EM an und fuhren zum Erdbeerhof nach Elstal! Wir Eltern gingen zu einer ersten Info-Veranstaltung in unsere zukünftigen Grundschule. Immer wieder fuhr mein Mann für ein paar Tage nach Hannover, um sein Studium voranzubringen. Emilians Kitagruppe besuchte uns zum Abschieds-Frühstück. Die Kita-Tage waren gezählt..

 

Juli

Deutschland warf Italien in der Fußball Europameisterschaft raus.
Das muss jetzt hier mal ganz oben stehen… War DAS ein spannendes Spiel! Zu dem Zeitpunkt feierten wir gerade eine Hochzeit mit Freunden, saßen in einer Scheune und konnten nicht glauben, was wir da sahen. Im Juli entdeckten wir Gatow, wo wir selbst Erdbeeren und Himbeeren ernten konnten. Ein Traum! Es war ein verregneter Sommer, glaube ich, aber wir badeten in Seen, besuchten wieder meine Oma und feierten einen ganz tollen Kita-Abschied für Emilian. In den Sommerferien kauften wir eine Schultasche für Emilian, sahen das EM-Finale, und feierten ganz groß den 30. Geburtstag meiner Schwester. Wir sagten den Kindern, dass sie ein Geschwisterchen bekommen würden, filmten sie dabei und schickten das Video an Familie und Freunde. Mit einer Freundin aus Amerika gingen wir in den Zoo und wurden vom Regen so nass! Emilian hatte einen Freund übernacht zu Besuch, ich war mit Freunden im Open Air Kino und wir als Familie fingen an, PokémonGo zu spielen. Kurz vor Beginn der Sommerferien lag endlich ein lang ersehnter Brief von der Grundschule im Briefkasten. Wir erfuhren, wer Emilians Klasse und Lehrerin sein würden, welche Termine auf uns warteten und wie der Tag der Einschulung ablaufen würde.

 

August

Die letzten Tage vor der Schule lagen im August vor uns. Wir haben es uns schön gemacht und ich hab versucht, viel Mama-Zeit mit meinem Großen zu verbringen. Dazu gehörte auch, dass ich mit ihm für ein paar Tage nach Dresden zu meiner Schwester fuhr. Dort erzählt sie mir, dass auch sie ein Baby erwartet. Zum Geburtstag meiner Mama und meines Schwagers waren wir auf schöne Bootsfahrten in Berlin eingeladen. Aber es war kühl, erinnere ich mich. Auch, als wir als Familie mit einer Blogger-Kampagne ins Freibad eingeladen waren, war es nicht übermäßig warm. Wir guckten fasziniert ganz viel Olympia und nach einer großen Geburtstagsfeier mit meiner Oma in Frankfurt/O. sind die Jungs mit meinen Eltern in den ersehnten Sommerurlaub aufgebrochen. Ostsee satt. Schöne Fotos zeigten uns, dass es ihnen sehr gut ging. Währenddessen ruhten wir uns aus, räumten zuhause ein bißchen auf, ich bastelte zum ersten mal eine Schultüte und bereitete die Einschulung vor. Wir feierten wieder eine Hochzeit mit Freunden und bauten mit an einem neuen, tollen Spielplatz auf dem Gelände unserer Kirche. Mit zwei Gewinnerinnen ging ich zu einem Lagerverkauf von Kinder- und Babysachen in Berlin. Mein Mann überraschte mich mit einer Kurzreise nach Prag, die sehr schön war! Und nach 7 Monaten hörte ich wieder auf, im Büro zu arbeiten, um Zeit fürs Schulkind und Baby zu haben.

 

September

Wir fuhren den Kindern hinterher, um auch ein paar Tage Ostsee-Urlaub zu haben und sie dann wieder mit zu uns zu holen. Nach einer kurzen Abschlepp-Unterbrechung inmitten Mecklenburg Vorpommerns kamen wir am Vormittag in schönstem Sonnenschein an und trafen unsere kleinen, blonden, braungebrannten Jungs am Strand. Wir genossen kurz die frische Brise, bevor es zurück nach Berlin ging. Die letzten Tage ohne Schule lagen vor uns… Wir gingen zum allerersten Elternabend der neuen ersten Klasse und hörten dankbar der tollen, jungen Lehrerin zu. Bei der Feindiagnostik wurde bestätigt, dass unsere Jungs einen Bruder bekommen und wir lernten die Hebamme kennen. Das Wetter im September war wirklich toll! Wir gingen ins Freibad, pflückten frisches Obst auf Feldern und feierten ein großes, wunderbares Nachbarschaftsfest zum 5. Jubiläum unserer Kirche. Und den letzten freien Tag verbrachten wir in schönster Sonne in Elstal auf dem Erdbeerhof. Dann kam die Einschulung, die einfach ein ganz, ganz toller Tag war. Am 12. September brachte ich meinen Sohn zum ersten Mal zur Schule. Wegen des schönen warmen Wetters fiel viel Unterricht aus und Emilian reagierte leicht gelangweilt. Ich bin sehr dankbar über die ersten Schultage, -wochen und -monate. Emilian macht das richtig gut!
Im September zog eine Freundin für einen Monat bei uns ein und wir fingen mit kleinen MOPS-Treffen in unserer Kirche an.

 

Oktober

Am 3. Oktober fuhren wir mit meiner Familie mit den Rädern nach Potsdam. Es war immernoch warm und sonnig. Mein Mann wurde nach Ägypten eingeladen und erlebte dort ein paar schöne Tage mit Freunden aus Kalifornien. Ich habe mir tatsächlich Gummistiefel gekauft. Mit den Kindern war ich wieder zum Blogger-Café eingeladen und wir gingen ins Schwimmbad, zu meiner Oma und in den Dino-Park. Emilian verlor seinen ersten Zahn! Der zweite wackelt jetzt erst. Der Nestbautrieb packte mich und ich konnte viel räumen, weggeben, wegwerfen, aussortieren und vorbereiten. Mehr und mehr freuten wir uns auf das Baby. Wir genossen die ersten Herbstferien, besuchten das Planetarium und ruhten aus. Für eine Nacht luden meine Eltern die Kinder ein und wir entspannten einen Tag in der Therme in Bad Belzig. Den Abend des 31. Oktobers verbrachten wir bei Freunden im Garten am Feuerkorb. Unsere Mitbewohnerin zog nach Dresden.

 

November

Erfolgreich habe ich die letzten Wochen des Jahres leer gehalten. Unser Alltag war ruhig und entspannt. Oft brachte ich Emilian morgens in Dunkelheit und Kälte zur Schule, noch immer mit dem Rad. Wir lernten andere Schulkinder und deren Eltern besser kennen und verabredeten uns. Es war schon sehr kalt und so schafften wir mit unseren selbst-gebastelten Laternen den Kita-Umzug nicht ganz. Wir feierten eine Babyparty für meine Schwägerin, ich kaufte einen Stubenwagen und kleines Baby-Zubehör für unser Kleines. Mit Freundinnen packte ich Pakete für „Weihnachten im Schuhkarton“ und mit meinen Schwestern verbrachte ich ein schönes Wochenende in Berlin. Wir hörten viel Weihnachtsmusik, schmückten das Haus und ich füllte Adventskalender.

 

Dezember

Offensichtlich wird es unser Baby noch aushalten und nicht im Dezember kommen, worüber ich sehr froh bin. Die Spannung steigt jedoch täglich! Vor ein paar Tagen habe ich meinen ganz frischen Neffen kennengelernt und gesehen, wie meine Söhne ihren Cousin ansahen. Ich freue mich riesig!
Wir bekamen wieder Besuch aus Kalifornien, die Jungs bekamen einen tollen neuen Haarschnitt und wir meldeten uns im Krankenhaus an. Auch in diesem Monat besuchten wir unseren Erdbeerhof in Elstal und sahen die Eiswelt an. Wir beendeten die Serie „Prison Break“, die uns wie keine andere gefesselt hat. Ich habe eine ganz tolle neue Kita-Mama kennengelernt, Weihnachtsfeiern gefeiert, ein Lebkuchenhaus gebaut, den Kinderwagen aufgebaut und Stück für Stück alles fürs Baby vorbereitet. Wir haben Geschenke gesucht, bestellt und eingepackt. Ganz stolz waren wir auf Emilians Auftritt beim Weihnachtsmusical. Eine kleine Krankheitswelle ließ uns Schule und Kita vorzeitig beenden und so gehörte noch mehr Ruhe zum Dezember.
Die Weihnachtsfeiertage waren wunderschön, voller Freude, Familie und Fröhlichkeit. Wir sind beschenkt und dankbar. Ich ruhe mich aus, räume hin und her, putze noch einmal alles durch und bin bereit, mein drittes Baby kennenzulernen.
Die Kinder zeigen keine Langeweile, obwohl sie schon so lang zuhause sind. Sie können seit ein paar Tagen beide UNO spielen und sie lieben es! Während eines Spiels habe ich ihnen heute vorgelesen, was ich hier so geschrieben habe… und das waren schöne Momente, zusammen als Familie an die Highlights unseres Jahres zu denken!

Danke, dass ihr im Jahr 2016 gelesen habt, was ich geschrieben habe.
Danke, dass ihr Freud‘ und Leid mit uns geteilt habt.
Ich wünsche euch einen guten Start in das neue Jahr 2017!

 

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Hallo März!

Heute war so ein richtig schöner Frühlings-März-Tag!
Wie jedes Jahr erfüllt ein riesengroßes „Endlich!“ mein Herz. Ich weiß auch nicht… ich liebe Frühling.
Im März liegen viele tolle und volle Tage vor uns, aber mit Sonne und Wärme (und geputzten Fensterscheiben) ist das Leben gleich viel schöner ;)

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Im März werde ich…

… mein Gesicht in die Sonne halten.
… mit der Familie Abschied von meinem Schwieger-Opa nehmen. (das war heute)
… viele, viele Geburtstagsgrüße verteilen.
… das Lumizil-Team zu einem LOL-Abschluss-Dinner einladen.
… Besuch bekommen und reden und spazieren und lachen.
… am Flughafen endlich meinen Bruder wiedersehen!
… mit den Jungs zu einer Filmpremiere gehen!
Danke, dass wir eingeladen wurden!
… ein erstes Entwicklungs-Gespräch mit Liams Gruppenerziehern führen.
… zu einem sehr coolen Band-meiner-Jugend-Comeback-Konzert gehen!!!
… Übernachtungsgäste bekommen.
… sooo viele Geburtstagsvorbereitungen für die Jungs planen und kaufen und einpacken und backen und basteln und kleben…
… viele Hochzeits-Cupcakes backen und eine Hochzeit feiern.
… mindestens 4x Kindergeburtstag feiern.
… Freunde aus Kalifornien sehen.
… das Osterwochenende feiern.
… für eine Woche mit den Jungs allein zuhause sein.
… einen 4jährigen und einen 6jährigen Sohn haben!!

Puh, ich finde, das wäre ein Program für mehrere Monate.
Noch dazu kommt ein Zahnarztbesuch und ein Treffen hier und eine Verabredung da. Und meine paar Wochenstunden im Büro stehen auch nicht auf der Liste.
Schritt für Schritt, ab‘ in den Frühling!

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Let there be light!

Oh man, wir haben es geschafft!
Also, wir haben nicht dran gezweifelt.. aber jetzt haben wir es geschafft und es ist vorbei.

Das waren mal 10 Tage, meine Güte.
Ich zeige euch hier nochmal unsere Beiträge von der Lumizil-Seite, dann könnt ihr in Ruhe alles nachlesen.

Leben ohne Lampen, Tag 1

Leben ohne Lampen, Tag 2

Leben ohne Lampen, Tag 3

Leben ohne Lampen, Tag 4

Leben ohne Lampen, Tag 5

Leben ohne Lampen, Tag 6

Leben ohne Lampen, Tag 7

Leben ohne Lampen, Tag 7, Schmink-Challenge

Leben ohne Lampen, Tag 8

Leben ohne Lampen, Tag 9

Leben ohne Lampen, Tag 10

Hier seht ihr uns im RBB vom 15. Februar.

Und hier, Teil 2 RBB vom 22. Februar.

Das war unsere letzte Woche!
Bunt und voll, interessant und dunkel. Immer mal wieder habe ich festgestellt, dass die fehlenden Lampen nicht unbedingt das größte Problem der letzten 10 Tage waren. Die TV-Interviews, die Beiträge, die wir für jeden Tag geschrieben haben, die vielen Fragen und Blicke und die Dinge, die zu tun und zu lassen waren… das war ein bißchen mehr, als einfach mal 10 Tage das Licht auszuschalten. Und daran mussten wir uns gewöhnen. Das haben weder wir noch das tolle Lumizil-Team vorher wissen können. Also freuen wir uns, dass das Experiment gut angekommen ist und hoffen wir auf neue Kunden für Lumizil.

Es war aber nicht nur eine schwere und bedrückende Zeit, natürlich gab es auch viele lustige Momente:

– Am ersten Abend klingelt es an der Tür. Ich weiß, dass eine Freundin kommen wollte und öffne vorsichtig die Tür, aber ich sehe nicht, wer da ist und sie sieht nicht, wer drin ist. Erst an ihrem Lachen erkenne ich sie.

– Am Montag Abend während des Essens sitzen wir mit vielen Freunden am Wohnzimmertisch. Die Scheiben sind zugeklebt und eine Kerze brennt. Ich nehme mir eine Wasserflasche und kippe sie über mein Glas. Mehrere Freunde beginnen zu kichern und sagen: „Äh Marit? Der Deckel ist noch drauf…“ Ich habe mir die Flasche extra lang angesehen und war mir so sicher, dass der Deckel nicht drauf ist…

– Im Büro sitze ich am PC und tippe. Der Chef kommt ins Zimmer und schaltet sofort das Licht an. Ich war einfach gewohnt, in Dunkelheit zu sitzen…

– Meine Schwester isst mit uns das Abendessen. Auf einem weißen Teller liegt ihre Brötchenhälfte, sie legt eine Scheibe Käse darauf und packt die Käsepackung wieder weg. Als sie wieder zu ihrem Teller schaut, sagt sie: „Hä? Wo ist mein Brötchen??“

– Die Kinder sollen in die Badewanne. Statt der Badeseife landet aber die Feuchtigkeitscreme im Badewasser und überall klebt das ölige Zeug.

Aber zurück.
So endete das Experiment:

Unser Sonntag war voll!
Wir kamen vom Gottesdienst nachhause, hatten ein paar Minuten Zeit für unsere gelieferten Pizzas (Wir haben uns nicht jeden Tag Essen liefern lassen, wie Freund RBB das so sagte…) und dann kam das Kamera-Team.
Es war heller innen und außen, wir alle waren entspannter und der Dreh dauerte diesmal nicht 5 Stunden. Meine Schwester, Schwägerin und Schwager waren da, um sich ein bißchen um Kinder, Kuchen und Kaffee zu kümmern.
Wenig später kam unser Handwerker von Deine Helfer24, den wir gern weiterempfehlen. Er nahm die Lampen ab, klebte die Fenster zu und brachte neue Lampen an. Schnell, sauber und zuverlässig!
An diesem Tag mussten wir ein paar Minuten auf das LumiTeam warten – und sie hatten den Plan für die Lampen.
Ein kleines Interview für die Berliner Woche wurde noch dazwischen gequetscht und dann wurden wir mit einem Gutschein entlassen!

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Während in unserem Haus in ordentlichem Tempo ausgepackt und angeschraubt wurde, tobten wir im Indoorspielplatz. Obwohl es laut und wild war, genossen wir die Zeit als Familie.

Und dann kam die SMS: „Ihr könnt kommen!“

Es regnete und es war fast 20:00 Uhr – aber wir sahen die neuen Lampen schon im Vorbeifahren! Wow! Wir waren so aufgeregt. Die Kinder flitzten die Stufen zum Haus hinunter und die Mitarbeiterinnen von Lumizil begrüßten uns. Der Handwerker schraubte gerade noch eine Außenlampe an und die Sicherungen waren aus. Noch kein Licht also.
Dann aber war es soweit und wir betraten das Haus. Karl Köhler, der Kameramann und Partner des Projekts, der auch den tollen Trailer am Anfang des Experiments machte, erwartete uns.
Zuerst ging es ins Kinderzimmer und dann zogen die Jungs uns durch die Räume, schneller als wir gucken konnten.

Es war hell und so schön. Die Lampen passen zu uns und zueinander. Die Kinder bekamen einen Sternenhimmel und wir eine Tageslichtlampe in der Küche! (So hell ist nichtmal das Berliner Tageslicht!!) Vier schöne Außenlampen für die Terrasse, einen neuen Bewegungsmelder, eine wunderschöne stylische Wohnzimmerlampe im Marmorständer, die über der Couch schwebt und so weiter. Wir haben noch gar nicht alles richtig erfasst und ausprobiert.

Die Frage „Hat es sich gelohnt?“ ist gar keine Frage. Natürlich ist es heller, als in den 10 Tagen, haha. Aber wir fühlen uns sehr wohl und genießen den neuen Schein. Es leuchtet aus anderen Ecken als vorher, es scheint weißer statt gelb, und andersrum. Wir mussten uns um keinen Anschluss und kein Loch in der Wand kümmern und fühlen uns sehr beschenkt.

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Zwei Freunde kamen vorbei, um die Lampen zu sehen und zusammen mit den Mitarbeitern feierten wir noch ein bißchen, machten Fotos und genossen das bestandene Experiment. Wir achteten nicht auf die Zeit und vergaßen fast, die Jungs ins Bett zu bringen. Nach und nach verschwanden unsere Gäste, wir knipsten die Lichter aus und fielen in die Betten.

Bis gestern noch haben wir versehentlich auf Lichtschalter gedrückt, die kein Licht brachten. So viel zum Gewöhnen. Aber andererseits stand ich heute unten im dunklen Flur und ärgerte mich über die Dunkelheit, anstatt einfach auf den Schalter zu drücken.
Die Kinder lieben die vielen kleinen neuen Schalter – ungefähr 30 Lampen haben wir bekommen!!!

Ich zeige euch jetzt einfach paar Animateur-Fotos. Wenn ich am Tag fotografiere, sieht man das Lampenlicht nicht so gut, wenn ich abends fotografiere, sind die Zimmer dunkel..
Die Lampen kommen von Wofi, Trio Leuchten und Nordlux.
Wer mehr Infos haben möchte, kann mir einfach schreiben.

Schlafzimmer

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Flur unten

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Küche

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Wohnzimmer Ecke

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Wohnzimmer Couch

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Treppenflur

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Gästezimmer

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Danke, dass ihr mit uns mit gefiebert und gelitten und gewartet habt!
Es war ein tolles Experiment! Kauft eure Lampen bei Lumizil und bestellt schöne Grüße von uns!
Wenn wir uns an das Licht und die Lampen gewöhnt haben, kann ich vielleicht einen ordentlichen Rückblick schreiben.
Was ist aus uns geworden?
Sind wir eine Familie, die auf Licht verzichten kann?

Ich finde, es lohnt sich gerade mit Kindern, mal auf alltägliche Dinge zu verzichten. Nicht vielen auf der Welt, in Deutschland, in Berlin… geht es so gut, wie uns!

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Licht und Schatten

Stell dir vor, es ist Montag Morgen.
Der Mann bringt die Kinder in die Kita und zeitgleich verlässt du gegen 8:30 Uhr das Haus, um ins Büro zu fahren.

Am Abend erwartet ihr ne Menge Gäste, deswegen ist der Plan, dass der Mann am Vormittag Suppe kocht, für die ihr am Wochenende schon eingekauft habt. Nach den vier Stunden Bürozeiten wirst du die Kinder aus der Kita abholen und nachhause fahren.

Stell dir vor, du guckst während der Arbeit mal nebenbei auf dein Handy und liest folgende Nachrichten vom Mann:

– „Ich hab ein problem“

– „Liam muss abgeholt werden und ich hab unsere küche versaut“

– „Ich konnte nicht saubermachen und muss liam abholen“

– „Kannst du jemand anderen fragen, ob er essen mitbringt?“

Was also jetzt?

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So ging es bei uns am Montag.
Als ich dann nachhause kam, saß Liam auf der Couch, mein Mann stand in der Küche und sah etwas überfordert aus.
Im Schnellkochtopf hatte er eine Käse-Lauch-Suppe gekocht. Laut Druck-Anzeige hätte er den Deckel einfach öffnen können – als er ihn jedoch öffnete, passierte das:

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Die Suppe explodierte in unsere Küche und mein Mann verbrannte sich die Hand. In der nächsten Sekunde rief Liams Erzieherin an und sagte, Liam hätte sich übergeben und sollte bitte sofort abgeholt werden.

Ich konnte kaum glauben, dass mein lieber Mann die Küche in so kurzer Zeit geputzt hatte. Ich sah kaum noch Flecken. Ein paar Seiten vom Kochbuch wischte ich noch sauber und mein Mann ging einkaufen, um die Suppe zum zweiten Mal kochen zu können.

Liam ging es noch nicht besser und normalerweise hätten wir noch ungefähr 5 Stunden Zeit und Ruhe gehabt, bis unsere Gäste kommen würden. Normalerweise hätte das alles auch schon für einen Tag gereicht. Normalerweise.

Aber wir stecken mitten im Experiment „Leben ohne Lampen“ und so gab es „normalerweise“ nicht. Am Montag kam, noch während ich putzte, die erste von sechs Mitarbeitern von Lumizil. Während ich dann Emilian abholte, kamen drei Mitarbeiter vom RBB bei uns an und blieben 5 Stunden! Ein Bauarbeiter vom Partner-Team des Experiments „Deine Helfer24“ kam auch noch dazu und klebte alle unsere Fenster mit dickem Maler-Vlies ab.

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Dieser Tag war einfach nur voll und stressig. Die Kinder waren überfordert, Fernsehen ist hinter den Kulissen ziemlich anstrengend und am Anfang der Nacht mussten wir Liams Bettzeug noch wechseln, weil es seinem Magen nicht besser ging.

Mit dem Ergebnis vom RBB sind wir trotzdem ganz zufrieden.
Hier könnt ihr euch den Ausschnitt ansehen!

Gestern war es also komplett dunkel bei uns und das war einfach nur komisch. Ich bin so froh, dass es nur für 24 Stunden war. Ihr könnt auf dem Blog von Leben ohne Lampen lesen, was wir über jeden Tag berichtet haben.

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Zu dem „Black Tuesday“ gehört auch ein „Cheat Day“ und so durften wir heute schummeln. Wir bekamen einen tollen großen Strahler vom LumiTeam und haben das Licht sehr genossen. Noch dazu durften wir das Vlies von den Fensterscheiben abreißen und die Sonne schien heute hell und klar – das hat sich für mich fast wie das Ende des Experiments angefühlt. Ich habe auch tatsächlich ein paarmal wieder auf einen Lichtschalter gefasst, weil es sich irgendwie so nach „überstanden“ angefühlt hat.

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Ich nahm die Lampe mit ins Bad und duschte, ich nahm sie mit in die Küche und saugte endlich mal wieder die Böden und zum Zähne putzen trugen wir sie wieder hoch.

Im Laufe der letzten Tage sind unser Taschenlampen weniger geworden, weil jeder sie in irgendeinem Zimmer lässt und es zu dunkel zum Suchen ist. Einerseits haben wir uns irgendwie daran gewöhnt, dass in jedem Zimmer Kabel aus der Decke hängen und sich das Leben um die eine Kerze pro Tag herum abspielt. Aber andererseits ist es ganz und gar nicht normal, was wir erleben.

Morgen und übermorgen wird uns das Team von Lumizil je eine Aufgabe geben, die wir zu erledigen haben. In der Dunkelheit natürlich. Mir ist inzwischen alles egal. Ich freue mich auf die neuen Lampen!!! Zusammen mit Lumizil haben wir schonmal den Vorschlag vom Einrichter 99chairs angeguckt. Die Partner Nordlux, Wofi und Trio Leuchten stellen Lampen zur Verfügung.
Meine Güte, es wird hell und stylisch!

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12 von 12 im Februar

Heute war ein sehr voller Tag. Er begann kurz vor 7:00 Uhr und ist jetzt, kurz nach 22:00 Uhr, noch nicht ganz zuende. Er war anders, besser, als ich befürchtet hatte. Aber trotzdem wuselig und speziell.

Ich meine, so ein Experiment macht man nicht alle Tage. Nicht an einem Freitag. Nicht, wenn er Mann des Hauses nicht da ist. Nicht, wenn 12 von 12 ist. Nicht, wenn nebenbei eigentlich ein neuer Job angefangen hat. Aber so ist es und ich finde es verrückt, was wir – was ich in den letzten Tagen so gemacht und geschafft habe. Wenn das alles vorbei ist, möchte ich einen Tag frei haben. Mit Mann. (Versteckter Wink an Mann und Babysitter ;) )

Ich sitze in der Mitte des Ehebettes. Rechts und links von mir schlafen zwei kleine süße Männer. Das habe ich ihnen für den ersten Abend versprochen und es war eine gute Idee.
Im Bad leuchtet eine Kerze. Am Fenster liegt eine Stirnlampe, die uns Freunde heute vorbei gebracht haben. Aus dem Lautsprecher kommt Pentatonix. Ich habe meine Tastatur gerade wirklich mit einem Laternenstab angeleuchtet. Mein Kopf hat sich schon fast abgeschaltet, aber hier sind meine 12 Fotos vom 12. Februar!

 

1. Frühstücks-Blick aus dem Fenster

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2. Interessantes Google-Ergebnis…

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3. Mit dem Fahrrad ins Büro.
Zwei neue Wörter in meinem Leben :)

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4. Ich durfte am Chef-PC arbeiten, ganz allein, und habe viel geschafft! (Kaffee und Sonne: wunderbar!)

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5. Am Fahrrad-Parkplatz in der Kita

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6. Frühlingspost im Briefkasten.
Ich liebe den Frühling!!!

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7. Und noch ein Brief kam – zum ersten Mal an mamasbusiness. Wir wurden zur Kino-Premiere von „Schellen-Ursli“ eingeladen. Kennt ihr dieses alte Kinderbuch? Ich freue mich riesig!

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8. Schnell werden ein paar Cookies für die Besucher gebacken.

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9. Und dann geht’s los. Ziemlich schnell verschwindet eine Lampe nach der anderen.

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10. Der Handwerker schraubt die Küchenlampe ab, einer macht Kaffee, einer filmt, einer tippt, es wuselt und Emilian macht das Foto.

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11. Da liegen sie, die alten Schönheiten.

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12. Das Essen war ruhig und schön. Eine Kerze ist heller, als ich dachte! Die Jungs waren sehr müde, aber wir haben Papa noch im Skype Gute Nacht gesagt.

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Das war Tag 1!
Und Tag 12.
Ich brauche jetzt mein Bett.
Bei Caro in der Liste bin ich heute Nummer 233!

Klickt auch jeden Tag mal bei „Leben ohne Lampen“ vorbei. Wir schreiben jeden Tag, was wir so erleben und machen.

 

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